Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg

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Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg
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Territorium im Heiligen R├Âmischen Reich

Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg
Wappen
Coat of Arms of George I Louis, Elector of Hanover (1708-1714).svg
Karte
Karte des Kurf├╝rstentums Braunschweig-L├╝neburg/Hannover 1789
Das Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg (Kurhannover) 1789
Alternativnamen Churf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg, Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg, Hannover, Churhannover, Kurhannover
Entstanden aus bis 1692 F├╝rstentum Calenberg
Herrschaftsform Kurf├╝rstentum
Herrscher/Regierung Kurf├╝rst
Heutige Region/en DE-NI, DE-SH, DE-ST
Reichstag Kurf├╝rstenrat & Reichsf├╝rstenrat, Weltliche Bank: bis zu 4 Virilstimmen F├╝rstentum Calenberg, F├╝rstentum Grubenhagen (1707ÔÇô1735 verliehen), F├╝rstentum L├╝neburg (ab 1705), Herzogtum Verden (ab 1715); Teil einer 1 Kuriatstimme f├╝r Grafschaft Hoya
Reichsmatrikel verschiedene F├╝rstent├╝mer siehe oben
Reichskreis Nieders├Ąchsisch; Niederrheinisch-Westf├Ąlisch f├╝r Hoya und Verden
Hauptst├Ądte/Residenzen Hannover, Herrenhausen
Dynastien Welfen
Konfession/Religionen lutherisch
Sprache/n Niederdeutsch, Deutsch, Englisch, Franz├Âsisch
Aufgegangen in 1806 (de facto) untergegangen/1814 (in Rechtsnachfolge) K├Ânigreich Hannover

Mit Braunschweig-L├╝neburg wurde ab 1692 das 9. Kurf├╝rstentum des Heiligen R├Âmischen Reiches bezeichnet (offizieller Name: Chur-Braunschweig-L├╝neburg, inoffiziell Chur-Hannover oder Kurhannover oder Hannover). Wahlspruch NEC ASPERA TERRENT (Widrigkeiten schrecken nicht).[1] Das Kurf├╝rstentum war nicht deckungsgleich mit dem Herzogtum Braunschweig und L├╝neburg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das Kurf├╝rstentum bestand vor allem im 18. Jahrhundert und lag im heutigen deutschen Land Niedersachsen und Teilen des Landes Sachsen-Anhalt (mit Amt Calv├Ârde und Blankenburg). Es umfasste folgende Territorien des Heiligen R├Âmischen Reiches: F├╝rstentum Calenberg, F├╝rstentum Grubenhagen, Grafschaft Hoya, Herzogtum Sachsen-Lauenburg, F├╝rstentum L├╝neburg (ab 1705), Herzogtum Bremen mit Herzogtum Verden (ab 1715). Calenberg, Grubenhagen und L├╝neburg waren nominell Teilf├╝rstent├╝mer des mittelalterlichen Herzogtums Braunschweig und L├╝neburg.[2] Urspr├╝nglich war das Kurf├╝rstentum ein reines Binnenland (Raum Hannover). Erst mit dem Erwerb des Herzogtums Bremen konnte sich Kurhannover zur Nordsee ausweiten. Der Gro├čteil des Kurf├╝rstentums befand sich im Nieders├Ąchsischen Reichskreis. Die Grafschaft Hoya und das Herzogtum Verden waren Teile des Niederrheinisch-Westf├Ąlischen Reichskreises.

Geschichte

Territoriale Gliederung des Kurf├╝rstentums Braunschweig-L├╝neburg und dynastische Zusammenh├Ąnge innerhalb des Herzogtums Braunschweig-L├╝neburg und zum K├Ânigreich Gro├čbritannien.

Vorgeschichte

Ernst August wurde 1679 Herzog zu Braunschweig und L├╝neburg und F├╝rst von Calenberg. Er verm├Ąhlte sich 1658 mit Sophie, der Tochter des gescheiterten K├Ânigs von B├Âhmen, Friedrich V. von der Pfalz, und dessen Gemahlin Elisabeth, Tochter K├Ânig Jakobs I. von England, welche jedoch erst 22. M├Ąrz 1701 zur Erbin von Gro├čbritannien erkl├Ąrt wurde. 1682 proklamierte Ernst August f├╝r sein Land das Primogeniturrecht, dem zufolge der ├Ąlteste Sohn, Georg Ludwig, nicht nur ganz L├╝neburg-Grubenhagen, sondern auch die Lande des sohnlosen Georg Wilhelm von Celle, dessen einzige Tochter, Sophie Dorothea, Georg Ludwig 1682 heiratete, allein erben sollte. Auch wurde der Landeshaushalt ins Gleichgewicht gebracht und die gesamte Verwaltung vom Kabinett des F├╝rsten unter Zuziehung weniger vertrauter Minister, Franz-Ernst Graf von Platen und Herr von Grote, geleitet. Als oberste beratende und kontrollierende Beh├Ârde stand dem F├╝rsten der wieder zu Ansehen gelangende Geheime Rat zur Seite. Unter diesem bestanden die verschiedenen Verwaltungskollegien, die Kanzlei, haupts├Ąchlich f├╝r Rechtssachen, die Kammer f├╝r das Finanzwesen, das Konsistorium und der Kriegsrat, alle mit streng gesonderten Ressorts. Wichtigstes politisches Ziel Ernst Augusts war der Erwerb der kurf├╝rstlichen W├╝rde f├╝r sein calenbergisches Haus. Seit 1689 f├╝hrte er deshalb Unterhandlungen mit dem Kaiser.

Erlangung der Kurw├╝rde

1692 wurde vom Kaiser die neue (neunte) Kur des Heiligen R├Âmischen Reiches kreiert. Der im F├╝rstentum Calenberg regierenden Linie der Welfen wurde diese neunte Kurw├╝rde verliehen. Dies wurde m├Âglich durch einen Vertrag zwischen dem R├Âmisch-deutschen Kaiser und den beiden Linien des Hauses L├╝neburg, laut dessen gegen Erteilung der Kurw├╝rde an das Haus Hannover unter eventueller Beteiligung von Celle eine ewige Union zwischen den H├Ąusern Habsburg und L├╝neburg stattfinden sollte. Bei allen k├╝nftigen K├Ânigswahlen sagte L├╝neburg fest die Zustimmung zur Wahl des habsburgischen Erstgeborenen zu.

Umgangssprachlich wurde das Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg auch Kurf├╝rstentum Hannover oder kurz Kurhannover genannt. Das welfische Teilf├╝rstentum Calenberg-G├Âttingen wurde von Kaiser Leopold I. als Dank f├╝r die Unterst├╝tzung im Pf├Ąlzischen Erbfolgekrieg mit der Kurw├╝rde belohnt. Der Reichstag stimmte der Erhebung erst 1708 zu.

Begr├╝ndung der Personalunion mit Gro├čbritannien

Georg Ludwig, Ernst Augusts Nachfolger seit 23. Januar 1698, vereinigte 1705 die Gesamtlande des Hauses Braunschweig-L├╝neburg beim Tod seines Onkels und Schwiegervaters Georg Wilhelm mit dem F├╝rstentum L├╝neburg. Weiterhin eigenst├Ąndig blieb das F├╝rstentum Braunschweig-Wolfenb├╝ttel, das sp├Ątere Herzogtum Braunschweig.

Nach dem Tode der ohne Nachkommen gebliebenen K├Ânigin Anne Stuart von Gro├čbritannien erbte der Kurf├╝rst 1714 die britische K├Ânigskrone. Gem├Ą├č dem Settlement Act von 1701 fiel die Krone an die n├Ąchsten protestantischen Verwandten, also an das Haus Hannover. Georg verband durch diese Personalunion Gro├čbritannien mit dem deutschen Kurf├╝rstentum, das damit zu einem der m├Ąchtigsten im Heiligen R├Âmischen Reich wurde. Die Personalunion endete erst 1837 mit der Thronbesteigung von K├Ânigin Victoria, da im K├Ânigreich Hannover nur m├Ąnnliche Nachkommen den Thron erben konnten. Daher ging die Herrschaft auf Victorias Onkel, Ernst August, Herzog von Cumberland, ├╝ber.[3]

Der gr├Â├čte Teil der Regierung Georg Ludwigs wurde von zwei gro├čen Kriegen (dem Spanischen Erbfolgekrieg und dem Nordischen Krieg) ausgef├╝llt, an denen Georg sowohl in seiner Eigenschaft als Kurf├╝rst sowie als K├Ânig starken Anteil nahm. Sein kriegerisches Engagement endete mit einer betr├Ąchtlichen Vergr├Â├čerung seiner L├Ąnder.

Mit der Belehnung der Kurw├╝rde beim Tode des Vaters ging ein kurzer, wenig blutiger Kampf mit der braunschweig-wolfenb├╝ttelschen Linie des Hauses Braunschweig-L├╝neburg einher. Die wolfenb├╝ttelschen Welfen empfanden die Erh├Âhung der calenbergischen Linie "Neues Haus L├╝neburg" in Hannover als unertr├Ągliche Zur├╝cksetzung. Als ihre Proteste dar├╝ber ungeh├Ârt verhallten, verbanden sie sich 1700 mit anderen deutschen F├╝rsten in N├╝rnberg zum Bunde der "korrespondierenden F├╝rsten". Notfalls wollte man mit Waffengewalt die Kurerh├Âhung Hannovers verhindern. Im gleichen Jahr ├╝berrumpelten Georg Wilhelm und Georg Ludwig unter Mithilfe des Kaisers die wolfenb├╝ttelschen F├╝rsten und n├Âtigten sie zur Anerkennung der Kurw├╝rde.

Die Union mit Gro├čbritannien verwandelte Kurhannover in ein Nebenland, dessen Adel ohne starke f├╝rstliche F├╝hrung Freiheiten ausnutzte. In wirtschaftlicher Hinsicht profitierte das Land von neuen handelspolitischen Beziehungen. Das ├╝beraus agrarisch gepr├Ągte Land produzierte weit mehr Produkte, als es f├╝r den eigenen Gebrauch ben├Âtigte, und fand im britischen Empire einen Abnehmer seiner ├ťbersch├╝sse. Die im Entstehen begriffene Industrie Gro├čbritanniens konnte im Gegenzug das Kurf├╝rstentum mit fehlenden G├╝tern versorgen. Erschien Kurhannover w├Ąhrend des 18. Jahrhunderts in politischer Beziehung fast ausschlie├člich als Trabant Gro├čbritanniens, so hob sich dennoch das Ansehen und die Bedeutung des Landes im Reich infolge dieser Verbindung betr├Ąchtlich. Sein Einfluss in innerdeutschen Angelegenheiten blieb nur hinter dem von Habsburg und Brandenburg-Preu├čen zur├╝ck.

Georgs I. Regierung war f├╝r die kurbraunschweigisch-l├╝neburgischen Lande, wie sie seit 1705 offiziell genannt wurden, in jeder Beziehung bedeutend. Von der Kampagne am Rhein (Ende 1709) zur├╝ckgekehrt, wandte der Kurf├╝rst den auch an seinen Grenzen gef├╝hrten K├Ąmpfen des Nordischen Kriegs seine ganze Aufmerksamkeit zu.[4]Der mit D├Ąnemark(1712) geplante Defensiv- und Offensivbund gegen Karl XII. kam freilich nicht zustande. Dennoch stand Kur-Braunschweig-L├╝neburg, das seit dieser Zeit milit├Ąrisch gut ger├╝stet war, bereit, im geeigneten Augenblick einzugreifen, um die im Westf├Ąlischen Frieden 1648 vergeblich erstrebten reichen Herzogt├╝mer Bremen und Verden wenn n├Âtig mit Waffengewalt zur Abrundung des territorialen Besitze zu erringen. Inzwischen begn├╝gte sich der Kurf├╝rst, die Protestanten in den Hochstiften M├╝nster, Paderborn, Hildesheim in seinen Schutz zu nehmen, wie er seinerseits den Katholiken in seinen Landen v├Âllige Glaubensfreiheit gew├Ąhrte. Hildesheim wurde kurzzeitig milit├Ąrisch besetzt. Am 1. Oktober 1714 starb die britische K├Ânigin Anna aus dem Hause Stuart. Der Kurf├╝rst siedelten zwar von Hannover nach London um, dies f├╝hrte aber zu keiner direkten Verfassungs├Ąnderung im Kurf├╝rstentum. Erst allm├Ąhlich zeigte es sich, dass Statthalter[5] und Geheimer Rat fortan die eigentlichen Regenten waren. Der Geheime Rat behielt die Verhandlungen mit den St├Ąnden, die Kontrolle der Landesverwaltung, der Finanzen, der Rechtspflege, der geistlichen, Milit├Ąr- und ausw├Ąrtigen Angelegenheiten sowie unter Vorbehalt kurf├╝rstlicher Best├Ątigung die Ernennung der Beamten mit Ausnahme der h├Âchsten Chargen, also die eigentliche Regierung des Landes, unter der Bedingung regelm├Ą├čiger Berichterstattung an den Landesherrn in seiner Hand. Die unter ihm stehenden Kollegien f├╝r die einzelnen Ressorts, Kanzlei, Kammer, Konsistorium und Kriegskanzlei standen mit ihm durch die ausschlie├člich aus seiner Mitte entnommenen Departementschefs in steter unmittelbarer Verbindung. Die reichen Eink├╝nfte aus den Dom├Ąnen, aus direkten und indirekten Steuern, die selbst w├Ąhrend der gl├Ąnzenden Hofhaltung der F├╝rsten der letzten Generation zeitweise ├ťbersch├╝sse ergeben hatten, wanderten, unter Abzug der verh├Ąltnism├Ą├čig betr├Ąchtlichen Ausgaben f├╝r das Beamtentum und die in Hannover weiter bestehenden Hofhaltung, in die Kasse des Kurf├╝rsten-K├Ânigs und erm├Âglichten trotz bedeutenden Aufwandes f├╝r das Stehende Heer die Begr├╝ndung eines bedeutenden Hausschatzes.

Inzwischen f├╝hrten die Hartn├Ąckigkeit des K├Ânigs Karl XII. von Schweden, die drohende N├Ąhe der russischen Truppen in Mecklenburg, die Furcht, dass der Nordische Krieg ganz Niederdeutschland ergreifen und zuletzt nur dem Zaren geholfen h├Ątte, eine Ann├Ąherung des d├Ąnischen K├Ânigs Friedrich IV. an Kur-Braunschweig-L├╝neburg und die ├╝brigen dabei interessierten deutschen F├╝rsten herbei, die Anfang 1714 zum Braunschweiger Kongress zwecks Einigung ├╝ber die nordischen Friedenstraktate, ein Jahr sp├Ąter zu einer Offensiv- und Defensivallianz zwischen D├Ąnemark und Kur-Braunschweig-L├╝neburg f├╝hrte mit gegenseitiger Garantie. D├Ąnemark sicherte das Verbleiben der damals unter d├Ąnischer Verwaltung stehenden schwedischen Herzogt├╝mer Bremen und Verden bei Kurhannover. Auf der anderen Seite sollte die dauernde Verbindung Schleswigs mit D├Ąnemark garantiert werden. Eine endg├╝ltige Sicherung im Besitz der Herzogt├╝mer Bremen (nicht die Freie Reichsstadt Bremen) und Verden, die wegen ihrer reichen Eink├╝nfte (j├Ąhrlich eine viertel Million Reichstaler) wertvoll waren, gew├Ąhrte der Vertrag von Stockholm (November 1719), worin Schweden gegen Zahlung von einer Million Reichstaler sein Anrecht auf die Herzogt├╝mer an das Kurf├╝rstentum abtrat. Die kaiserliche Belehnung mit denselben, in die auch Braunschweig-Wolfenb├╝ttel aufgenommen wurde, erfolgte allerdings erst 1733.

Georg I. sorgte auch daf├╝r, dass in den 1720er Jahren weit reichende Pl├Ąne der Habsburger gegen Frankreich vereitelt wurden, indem Kurhannover mit dem preu├čisch K├Ânig Friedrich Wilhelm I. die "Hannoversche Allianz" in Herrenhausen zur Erhaltung des bestehenden Rechtszustandes schloss.

Georg II. und Georg III.

Der Nachfolger Georgs I., Georg II. (1727-60), teilte mit seinem Vater die Vorliebe f├╝r das deutsche Stammland, wo er sich gern aufhielt. Mit seinem Vetter und Schwager Friedrich Wilhelm I. stand er teils aus pers├Ânlicher Antipathie, beruhend auf der Verschiedenheit ihrer Charaktere, teils aus gegenseitiger Rivalit├Ąt durchweg in einem sehr misslichen Verh├Ąltnis. Die ernstlichste Verwickelung f├╝hrte 1731 eine Ursache von geringem Belang, die Vorliebe des Preu├čenk├Ânigs f├╝r die langen Soldaten und die R├╝cksichtslosigkeit seiner Werbeoffiziere im Hann├Âverschen, herbei. Schon standen die Heere beider F├╝rsten kampfbereit an der Landesgrenze einander gegen├╝ber, als durch Vermittlung der Herz├Âge von Gotha und Braunschweig noch im letzten Augenblick dem Bruderkampf vorgebeugt wurde. Ein wirkliches Anrecht auf die Dankbarkeit seiner Erblande erwarb sich der Kurf├╝rst durch die Stiftung der Universit├Ąt G├Âttingen 1737, welche, durch die Bem├╝hungen des vortrefflichen Ministers von M├╝nchhausen ins Leben gerufen und reich dotiert, bald die ausgezeichnetsten Gelehrten Deutschlands und eine gro├če Zahl Studierender an sich zog. Als Kurf├╝rst des Reichs und Garant der Pragmatischen Sanktion stand Georg II. w├Ąhrend des ├Âsterreichischen Erbfolgekriegs von 1741 bis 48 auf seiten Maria Theresias. Der Sieg von Dettingen (27. Juni 1743) ist der letzte Sieg, den ein britischer K├Ânig an der Spitze seiner Truppen selbst errang. Der Siebenj├Ąhrige Krieg traf Kurhannover sehr hart, war es doch eines der Hauptkampfpl├Ątze. Der Bund ├ľsterreichs mit dem alten Feind Frankreich hatte die politischen Verh├Ąltnisse verr├╝ckt und im Gefolge Gro├čbritanniens auch Hannover zum Bund mit Friedrich II. von Preu├čen getrieben. In den ersten Jahren waren die preu├čisch-britischen Streitkr├Ąften in meist schlechter Lage. Trotz des gro├čen milit├Ąrischen Geschicks von Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Wolfenb├╝ttel, welchen der preu├čische K├Ânig bereitwillig seinem Alliierten als Oberbefehlshaber des alliierten Heeres ├╝berlie├č, konnte die Verluste der beiden ersten Jahre, vor allen die Niederlage des Herzogs von Cumberland bei Hastenbeck (1757) und die sich daran schlie├čende Konvention von Kloster Zeven, die das ganze Land den Franzosen ein Jahr lang ├╝berlie├č, nicht v├Âllig wieder gutmachen.

Georgs II. Nachfolger war 1760 sein Enkel Georg III. (1760ÔÇô1820). Die Art und Weise der Regierung blieb auch unter dem neuen Regenten dieselbe, die sie seit 1714 gewesen war, nur dass Statthalter und Geheimer Rat um so selbst├Ąndiger verfuhren, als der K├Ânig-Kurf├╝rst fortan seine bleibende Residenz in England, dem Land seiner Geburt, nahm, wo er freilich ein stehendes Kabinett f├╝r die Kurlande einrichtete. Bis zu den Zeiten der franz├Âsischen Revolution, ein volles Menschenalter hindurch, erfreute sich das Kurf├╝rstentum gleich dem gesamten Deutschland zum ersten Mal wieder einer Zeit ungest├Ârten Friedens. An der innerdeutschen Politik begann Kurhannover sich erst seit dem Bayrischen Erbfolgekrieg, engagierter zu beteiligen und zwar diesmal in ├ťbereinstimmung mit der preu├čischen Politik und gegen die josephinischen Expansionsbestrebungen. Von seiten der ├Âsterreichischen Habsburgermonarchie drohte durch die geplante Annexion Bayerns ein v├Âlliger Umsturz des bisherigen inneren politischen Machtverh├Ąltnisses, welcher katholische wie protestantische, gro├če wie kleine F├╝rsten gleich gef├Ąhrdete. Daher fanden sich die meisten, unter ihnen auch Georg III., in dem von Friedrich II. von Preu├čen gegr├╝ndeten F├╝rstenbund 1785 zusammen, dessen Statuten von Preu├čen, Kurhannover und Kursachsen noch zwei nur f├╝r diese drei Kontrahenten verbindliche geheime Separatartikel hinzugef├╝gt wurden, die f├╝r den Fall eines Kriegs gegenseitige Unterst├╝tzung mit einem Hilfskorps von 15.000 Mann vorsahen, anderseits gemeinsame Ma├čregeln vorsahen, um das Streben des Kaisers, die Mitglieder seines Hauses Habsburg in die Koadjutorschaften s├Ąmtlicher wichtiger geistlicher Reichsst├Ąnde zu bringen, zu nichte zu machen.

Koalitionskriege und Ende des Kurf├╝rstentums

An den K├Ąmpfen gegen die franz├Âsische Revolution nahm Hannover nicht direkt Anteil. Allerdings wurde ein erst 13.000, dann 16.000 Mann starkes Korps unter der F├╝hrung des Feldmarschalls Freytag dem K├Ânig von Gro├čbritannien ├╝berlassen, das mitk├Ąmpfte, bis es beim R├╝ckzug des britischen Hauptheers auch in die Heimat zur├╝ckgesandt wurde. Der Abschluss des Basler Friedens durch Preu├čen (1795) und die darin stipulierte Demarkationslinie bewahrten Hannover vor den Einf├Ąllen der Franzosen.

Das n├Ąchste Jahrzehnt war voller Reibungen zwischen Hannover und Preu├čen und brachte Preu├čen gerade infolge seiner Verbindung mit Gro├čbritannien, das sich nicht zu den Stipulationen des Friedens von Lun├ęville (9. Februar 1801) verstehen wollte, sondern den Kampf noch zw├Âlf Monate l├Ąnger fortsetzte, in eine misslichste Lage. Obgleich n├Ąmlich Hannover noch im genannten Frieden definitiv das Hochstift Osnabr├╝ck zugesprochen erhielt, war von dem Ersten Konsul doch schon sein Untergang geplant und zwar derart, dass in diesen auch sein Rivale, das dem Konsul gegen├╝ber sich zur├╝ckhaltende Preu├čen, mit verwickelt werden sollte. Bonaparte lud nicht weniger als dreimal in den Jahren 1796-1801 Friedrich Wilhelm III. ein, den Kurstaat wegen Verletzung der Bestimmungen des Basler Friedens und zur Deckung gegen Gro├čbritannien zu besetzen, und der preu├čische K├Ânig erkannte es zuletzt, da Russland ihm zuvorzukommen suchte, f├╝rs beste, diesem Rat zu folgen. So erfolgte denn, da eine Verteidigung des Landes bei der unzureichenden Truppenzahl nicht ratsam schien, die erste Besetzung Hannovers durch 24.000 Preu├čen unter General von Kleist, die ein Jahr lang bis zum Frieden von Amiens (27. M├Ąrz 1802) vom Land unterhalten werden mussten. Der Reichsdeputationshauptschlu├č vom Februar 1803 best├Ątigte Kurhannover im Besitz von Osnabr├╝ck; jedoch konnte es seinen gleichzeitigen Anspruch auf das ebenfalls s├Ąkularisierte F├╝rstbistum Hildesheim gegen das konkurrierende Preu├čen nicht durchsetzen.

Die Wiederaufnahme des Kriegs durch Gro├čbritannien f├╝hrte 1803 auch die Katastrophe ├╝ber das Kurf├╝rstentum herbei. Weder der K├Ânig noch sein damaliger Kabinettsminister von Lenthe hatten eine richtige Anschauung von der Lage der Dinge in Kurhannover wie von dem, was in einer so kritischen Lage nottat. Die mit gro├čen Kosten aus kleinen Anf├Ąngen geschaffene und erhaltene Werbearmee von ca. 20.000 Mann, damals unter Leitung des Feldmarschalls von Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn, eines rechtschaffenen, pers├Ânlich tapferen, doch seiner Aufgabe keineswegs gewachsenen Mannes, war durch die im letzten Jahrzehnt erlittenen Niederlagen im Feld und in der Politik geschw├Ącht und demoralisiert. Als daher der Versuch eines allgemeinen Aufgebots an dem Widerwillen der besitzenden Klassen gescheitert war, sah sich Wallmoden gen├Âtigt, dem Dr├Ąngen landst├Ąndischer Deputierter nachzugeben und eine von diesen mit General ├ëdouard Adolphe Mortier, dem Befehlshaber des von der Weser her gegen Hannover anr├╝ckenden franz├Âsischen Heers, zu Sulingen abgeschlossene Konvention (3. Juni 1803) als f├╝r sich verbindlich anzuerkennen. Ohne das Schwert aus der Scheide gezogen zu haben, erkl├Ąrte sich so das immerhin noch gegen 16.000 Mann starke hann├Âversche Heer einem nicht st├Ąrkeren Feind gegen├╝ber f├╝r besiegt und unterschrieb die Bedingung, jenseit der Elbe, im Lauenburgischen, f├╝r die Dauer des Kriegs gleichsam in einer freiwilligen Internierung zu bleiben. Seiner beliebten Praxis gem├Ą├č versagte der Erste Konsul auf einen nichtigen Vorwand hin der Konvention seine Ratifikation, und so diktierte der franz├Âsische Feldherr dem ungl├╝cklichen Wallmoden in der Konvention von Artlenburg an der Elbe (5. Juli 1803) folgende Bedingungen: Das hann├Âversche Heer wird entwaffnet und aufgel├Âst; Munition und Pferde werden dem Sieger zuteil; das ganze Land bleibt in franz├Âsischem Sequester.

Jean-Baptiste Bernadotte, der sp├Ątere K├Ânig von Schweden und Norwegen, war hier vom 14. Mai 1804 f├╝r mehrere Monate franz├Âsischer Gouverneur. Als Folge des von Christian von Haugwitz mit Napol├ęon Bonaparte geschlossenen Vertrags von Paris vom 15. Februar 1806 wurde das Gebiet dann von Preu├čen besetzt[6] und ging 1807 bzw. 1810 im K├Ânigreich Westphalen auf. Der Nordwesten des Kurf├╝rstentums wurde 1811 als Teil der Hanseatischen Departements Bestandteil des ersten franz├Âsischen Kaiserreiches.

Auf dem Wiener Kongress 1814 entstand als Nachfolgestaat des Kurf├╝rstentums Braunschweig-L├╝neburg das K├Ânigreich Hannover.

Staat und Verwaltung

Mit Erlangung der Kurf├╝rstenw├╝rde entwickelte sich auch die staatliche Struktur des Territoriums. Dabei wirkten neben neuzeitlichen Verwaltungsstrukturen auch alte st├Ąndische Besitzst├Ąnde fort. Der Kurf├╝rst (insbesondere als K├Ânig von Gro├čbritannien) war zunehmend auf eine zentrale Verwaltung angewiesen, ohne die Landst├Ąnde in den bis zu sieben verschiedenen Landschaften in Frage zu stellen. Auch im Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg bestand ein starker Dualismus zwischen Landesherrn und Landst├Ąnden. Grundlage f├╝r die kurf├╝rstliche Regierung war das Regierungsreglement von 1714, das auf dem von Ernst August von Calenberg niedergelegten Reglement von 1680 aufbaute.[7]

Kurf├╝rsten

Kurf├╝rst von Braunschweig-L├╝neburg
Haus Hannover
Name Herrschaft Bemerkungen
Ernst August 1692ÔÇô1698 Sohn von Georg von Braunschweig und L├╝neburg-Calenberg
Kurf├╝rst von Braunschweig-L├╝neburg, K├Ânig von Gro├čbritannien und Irland
Mit dem Act of Settlement von 1701 wurde die Thronfolge auf Protestanten eingeschr├Ąnkt. Sophie von der Pfalz, die n├Ąchste protestantische Verwandte, wurde deshalb Thronfolgerin. Sie starb kurz vor K├Ânigin Anne. Aus diesem Grund folgte ihr Sohn auf den Thron, der das Haus Hannover begr├╝ndete.
Georg I. (George I) 1698/1714ÔÇô1727 Sohn von Ernst August und Urenkel von Jakob I..
Georg II. (George II) 1727ÔÇô1760 Sohn von Georg I.
Georg III. (George III) 1760ÔÇô1820 Enkel von Georg II.

Kurf├╝rsten von Braunschweig-L├╝neburg:

Landst├Ąnde

Ausgehend von der territorialen Zersplitterung des nominell noch bestehenden Herzogtums Braunschweig-L├╝neburg und anliegender F├╝rstent├╝mer konnte das Kurf├╝rstentum nach und nach eine Vielzahl von Landschaften, mit jeweiligen Landst├Ąnden vereinigen. W├Ąhrend der gr├Â├čten territorialen Ausdehnung des Kurf├╝rstentums waren es 7 Landschaften. Durch die Regierungsferne des zunehmend in London regierenden Kurf├╝rsten konnten die Landst├Ąnde ein relatives Eigenleben entwickeln. Die Verflechtung des h├Âheren Adels mit dem Hofe und hohen Verwaltungs- und Milit├Ąrstellen minderte aber Konflikte.

Verwaltung

1714 gliederte ein Reglement die Landesregierung in f├╝nf Zentralbeh├Ârden: Geheimes Ratskollegium, Kammer, Justizkanzlei, Konsistorium und Kriegskanzlei. Die sogenannte ÔÇ×Deutsche KanzleiÔÇť bildete das Verbindungsb├╝ro mit zwischen Chur-Braunschweig-L├╝neburg und der britischen Regierung in London.[8]

Als oberster Gerichtshof wurde 1711 das Oberappellationsgericht in Celle eingerichtet.

Milit├Ąr

Die Urspr├╝nge der kurhannoverschen Armee werden allgemein auf das Jahr 1617 f├╝r die F├╝rstent├╝mer Grubenhagen und Calenberg festgelegt.[9] Aber erst nach dem Drei├čigj├Ąhrigen Krieg entwickelte sich ein Stehendes Heer. 1705 wurden die kurf├╝rstlichen Truppen mit Regimentern des F├╝rstentums L├╝neburg/Celle erweitert. Vor allem als Teil der Reichsarmee auf kaiserlicher Seite k├Ąmpften kurf├╝rstlich hannoversche Truppen in unterschiedlichen Kriegen, so im Gro├čen T├╝rkenkrieg 1685-1699 und in den Spanischen, Polnischen und ├ľsterreichischen Erbfolgekriegen. Bedingt durch die engen Beziehungen mit der britischen Armee des britischen K├Ânigs und hannoverschen Kurf├╝rsten k├Ąmpften hannoversche Truppen h├Ąufig an der Seite britischer Truppen. Im Siebenj├Ąhriger Krieg (1756ÔÇô1763) bestand eine Allianz neben hannoverschen und britischen Truppen aus braunschweig-wolfenb├╝tteler, hessen-kasseler und preu├čischen Truppen. Im Vorfeld des Amerikanischen Unabh├Ąngigkeitskrieges ersetzten 1775 kurhannoversche Truppen die nach ├ťbersee abger├╝ckten britischen Truppen auf Menorca und in Gibraltar. Die hannoverschen Truppen in Gibraltar verteidigten die Stellungen erfolgreich gegen spanische Angriffe.[10] Hannoversche Truppen nahmen auch am britischen Krieg gegen Frankreich in Ostindien teil (1782ÔÇô1792). Ebenfalls unter britischen Sold nahmen kurf├╝rstliche Truppen im Ersten Koalitionskrieg (1792ÔÇô1797) gegen das revolution├Ąre Frankreich teil (1793ÔÇô1795). Die Armee des Kurf├╝rstentums wurde 1803 aufgel├Âst, aber ein gro├čer Teil der Offiziere und Soldaten ging nach Gro├čbritannien und wurde dort als KingÔÇÖs German Legion wieder aufgestellt. Sie war die einzige deutsche Truppe, die sich kontinuierlich im Kampf gegen die franz├Âsische Armee befand und nahm an den Gefechten auf der iberischen Halbinsel, in Norddeutschland (G├Âhrde) und Kopenhagen teil. In der Schlacht von Waterloo 1815 verteidigten sie den wichtigen Vorposten La Haye Sainte.

Offiziere des Hannoverschen Ingenieurkorps erstellten zwischen 1764 und 1784 die Kurhannoversche Landesaufnahme, die erste umfangreiche kartografische Landesaufnahme des Kurf├╝rstentums.

Siehe auch

Literatur

  • Heide Barmeyer (Hrsg.): Hannover und die englische Thronfolge (=Hannoversche Schriften zur Regional- und Lokalgeschichte Band 19): Bielefeld 2005.
  • Richard Dr├Âgereit: Quellen zur Geschichte Kurhannovers im Zeitalter der Personalunion mit England 1714ÔÇô1803, Quellenhefte zur Nieders├Ąchsischen Geschichte, Hildesheim 1949.
  • Wilhelm Havemann: Geschichte der Lande Braunschweig und L├╝neburg; Band 3; G├Âttingen 1857; insb. Bem├╝hungen von Ernst August um die Kurw├╝rde: S. 322ff Google-Books
  • Torsten Riotte: Hannover in der britischen Politik, 1792ÔÇô1815. Dynastische Verbindung als Element au├čenpolitischer Entscheidungsprozesse. Historia profana et ecclesiastica Bd. 13, Lit, M├╝nster 2005, ISBN 3-8258-7551-2
  • Torsten Riotte, B. Simms (Hrsg.): The Hanoverian Dimension in British History. Cambridge University Press, Cambridge 2007, ISBN 978-0-521-84222-8
  • Joachim Niemeyer, Georg Ortenburg (Hrsg.): Die Chur-braunschweig-l├╝neburgische Armee im Siebenj├Ąhrigen Kriege. In: Das ÔÇ×Gmundener PrachtwerkÔÇť. Beckum 1976
  • Georg Schnath: Geschichte Hannovers im Zeitalter der neunten Kur und der englischen Sukzession 1674ÔÇô1714 (= Ver├Âffentlichungen der Historischen Kommission zu Hannover XVIII); Hildesheim 1938.
  • Sch├╝tz von Brandis: ├ťbersicht der Geschichte der Hannoverschen Armee von 1617 bis 1866. Von einem hannoverschen J├Ąger. (Bearbeitet von [Johann] Freiherr von Reitzenstein) Hannover und Leipzig 1903 (Reprint Buchholz-Spr├Âtze 1998)
  • Wilhelm von Wersebe: Geschichte der hannoverschen Armee, Hannover 1928, online
  • Hannoverische Chur-W├╝rde. In: Zedlers Universal-Lexicon, Band 12, Leipzig 1735, Spalte 482 f.
  • Christoph Barthold Scharf: Der politische Staat des Churf├╝rstenthum Braunschweig-L├╝neburg samt dazu geh├Ârigen Herzogth├╝mern, und Grafschaften in welchem dessen Staedte, Flecken, D├Ârfer, Adeliche G├╝ther, und einzelne H├Âfe nach ihren Gerichts-Obrigkeiten und Einpfarrungen aus Privat Nachrichten zusammengetragen und in Alphabetischer Ordnung entworfen, Lauenburg 1777. (Digitalisat)

Weblinks

 Commons: Kurf├╝rstentum Braunschweig-L├╝neburg ÔÇô Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ÔćĹ Wahlspruch auf den Fahnen der chur-braunschweig-l├╝neburgischen Armee
  2. ÔćĹ Die F├╝rsten des eigenst├Ąndigen F├╝rstentums Braunschweig-Wolfenb├╝ttel nannten sich ebenfalls Herz├Âge von Braunschweig und L├╝neburg.
  3. ÔćĹ vgl. Dr├Âgereit 1949, Barmeyer 2005
  4. ÔćĹ Der d├Ąnisch-schwedische Kampf hatte einen Teil Niederdeutschlands betroffen. Die Herzogt├╝mer Bremen, Verden und Vorpommern waren noch in schwedischem Besitz.
  5. ÔćĹ Der erste Statthalter war der General der Kavallerie von B├╝low.
  6. ÔćĹ Karl Otmar Aretin: Vom deutschen Reich zum Deutschen Bund. Seite 103, ISBN 978-3-525-33583-3, abgefragt am 14. Februar 2009
  7. ÔćĹ vgl. zum Reglement 1714: Dr├Âgereit 1949: 5-15; zum Reglement von 1680: Schnath 1938: 686-694.
  8. ÔćĹ vgl. Dr├Âgereit 1949: 5
  9. ÔćĹ Sch├╝tz von Brandis
  10. ÔćĹ vgl. Wersebe, 1928, 208ff
  11. ÔćĹ Niemeyer/Ortenburg 1976: 47
  12. ÔćĹ Google Books

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