Körperich

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Körperich
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Körperich
Körperich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Körperich hervorgehoben
49.923756.25875258
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Pr√ľm
Verbandsgemeinde: Neuerburg
H√∂he: 258 m √ľ. NN
Fl√§che: 19,12 km¬≤
Einwohner:

1.119 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54675
Vorwahl: 06566
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschl√ľssel: 07 2 32 067
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.vg-neuerburg.de
Ortsb√ľrgermeister: Winfried Horn
Lage der Ortsgemeinde K√∂rperich im Eifelkreis Bitburg-Pr√ľm
Auw bei Pr√ľm Roth bei Pr√ľm Olzheim Neuendorf Kleinlangenfeld Schwirzheim B√ľdesheim Wallersheim Fleringen Weinsheim Gondenbrett Sellerich Buchet Oberlascheid Bleialf M√ľtzenich Winterscheid Winterspelt Gro√ülangenfeld Brandscheid Pr√ľm Rommersheim Giesdorf Hersdorf Seiwerath Sch√∂necken Oberlauch Niederlauch Orlenbach Winringen Dingdorf Watzerath Pittenbach Pronsfeld Habscheid Heckhuscheid Matzerath Heisdorf Nimsreuland Lasel Wawern Feuerscheid Nimshuscheid L√ľtzkampen Gro√ükampenberg Kesfeld √úttfeld Euscheid Strickscheid L√ľnebach Lierfeld Eilscheid Dackscheid Merlscheid Pintesfeld Kinzenburg Waxweiler Manderscheid Lichtenborn Arzfeld Irrhausen Reiff Sengerich Leidenborn Herzfeld Eschfeld Roscheid Harspelt Sevenig (Our) Dahnen Reipeldingen Daleiden Dasburg Preischeid Olmscheid Jucken Kickeshausen Lauperath Krautscheid Oberpierscheid Niederpierscheid Lascheid Hargarten Lambertsberg Mauel Pl√ľtscheid Burbach Balesfeld Neuheilenbach Neidenbach Usch Zendscheid Steinborn Sankt Thomas Malbergweich Malberg (Eifel) Kyllburgweiler Seinsfeld Oberkail Gransdorf Gindorf Picklie√üem Orsfeld Kyllburg Etteldorf Wilsecker Badem Sefferweich Seffern Schleid Heilenbach Ehlenz Oberweiler Bickendorf Nattenheim Flie√üem Rittersdorf (Eifel) Lie√üem Niederweiler Biersdorf am See Wiersdorf Wi√ümannsdorf Hamm (Eifel) Echtershausen Brecht Feilsdorf H√ľtterscheid Baustert Brimingen Hisel M√ľlbach Oberweis Bettingen (Eifel) Olsdorf Wettlingen Stockem Halsdorf Enzen Dudeldorf Gondorf Metterich H√ľttingen an der Kyll R√∂hl Scharfbillig S√ľlm Dahlem Trimport Idenheim Idesheim Meckel E√ülingen Oberstedem Niederstedem Wolsfeld Dockendorf Ingendorf Messerich Birtlingen Altscheid Burscheid Nusbaum Biesdorf Kruchten Hommerdingen H√ľttingen bei Lahr Mettendorf Niehl Burg Lahr Geichlingen K√∂rperich Roth an der Our Gentingen Ammeldingen an der Our Berscheid Bauler Waldhof-Falkenstein Keppeshausen Rodershausen Gem√ľnd Sevenig bei Neuerburg Affler Dauwelshausen Scheitenkorb Nasingen Muxerath Obergeckler Niedergeckler Sinspelt Niederraden Koxhausen Herbstm√ľhle Karlshausen Zweifelscheid Leimbach Emmelbaum Ammeldingen bei Neuerburg Heilbach Uppershausen Plascheid H√ľtten Neuerburg Scheuern Fischbach-Oberraden Utscheid Weidingen √úbereisenbach Wallendorf Bollendorf Echternacherbr√ľck Ernzen Ferschweiler Minden Menningen Eisenach Gilzem Kaschenbach Niederweis Irrel Pr√ľmzurlay Alsdorf Holsthum Peffingen Schankweiler Spangdahlem Herforst Beilingen Philippsheim Speicher (Eifel) Preist Orenhofen Auw an der Kyll Hosten Nordrhein-Westfalen Belgien Luxemburg Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-WittlichKarte
√úber dieses Bild
Kirche in Körperich

K√∂rperich ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Pr√ľm in Rheinland-Pfalz, sie geh√∂rt der Verbandsgemeinde Neuerburg an. Die Gemeinde ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Ortsteile

Körperich besteht aus den Ortschaften

  • K√∂rperich und
  • Kewenig (4 km im S√ľdosten),
  • Niedersgegen (3 km im S√ľdosten),
  • Obersgegen (1 km im Norden) und
  • Seimerich (1 km im S√ľden).

Der Hauptort K√∂rperich liegt am Gaybach, einem Zufluss der Sauer. Im Westen liegt in etwa 3km Entfernung die Luxemburgische Grenze bei Roth an der Our, im Osten H√ľttingen.

Klima

Der Jahresniederschlag betr√§gt 802 mm. Die Niederschl√§ge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 63% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschl√§ge fallen im November. Im November fallen 1,4 mal mehr Niederschl√§ge als im April. Die Niederschl√§ge variieren nur minimal und sind extrem gleichm√§√üig √ľbers Jahr verteilt. An nur 1% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte

Funde aus der Steinzeit belegen eine fr√ľhe Besiedelung. Ein Brandgr√§berfeld und √úberreste r√∂mischer Geb√§ude zeugen auch von einer Besiedelung in r√∂mischer Zeit.

Erstmals urkundlich erw√§hnt ist der Ort in einer Schenkungsschrift von 783. Dort werden in einer Urkunde ein Theugerus und ein Harduvicus als Schenker von G√ľtern an die Abtei Echternach genannt und K√∂rperich als Geine an der Geihe (Gaybach) bezeichnet.

1330 f√ľhrt die Taxa generalis K√∂rperich als Kirpurg auf, 1570 dann als Kirprich. Lange Zeit im Mittelalter und danach geh√∂rte K√∂rperich zur luxemburgischen Grafschaft Vianden.

Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch franz√∂sische Revolutionstruppen wurde der Ort franz√∂sisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem K√∂nigreich Preu√üen zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise wieder franz√∂sisch besetzt, ist der Ort seit 1947 Teil des damals neu gegr√ľndeten Landes Rheinland-Pfalz.

Am 7. Juni 1969 wurde die heutige Gemeinde Körperich aus den Gemeinden Körperich (562 Einwohner), Niedersgegen (164), Obersgegen (296) und Seimerich (91) neu gebildet. Bereits am 1. Juli 1967 wurde die Gemeinde Kewenig nach Niedersgegen eingemeindet.[2]

Wappen

Beschreibung: In Gold ein roter Schräglinksbalken mit drei weißen Malteserkreuzen nach der Figur belegt und von zwei roten Lilien begleitet.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in K√∂rperich besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verh√§ltniswahl gew√§hlt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsb√ľrgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]

   CDU  FWG 1 FWG 2 Gesamt
2009 6 6 4 16 Sitze
2004 8 4 4 16 Sitze

Sehenswertes

Die Fundamente der katholischen Pfarrkirche St. Hubertus stammen aus dem Mittelalter. Sie wurde allerdings 1790 neu errichtet, der Westturm wurde 1826 angebaut. 1924 erfolgte eine Erweiterung, indem man im S√ľden einen neuen Chorraum errichtete und den Eingang an der Nordseite neu schuf. Erw√§hnenswert ist der Rokokoaltar in Wei√ü und Gold und auf der T√ľr des drehbaren Tabernakels eine reliefartige Darstellung der Opferung Isaaks.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Körperich

Literatur

  • Pfarramt K√∂rperich: 200 Jahre Pfarrkirche St. Hubertus. Festschrift 1990
  • Verbandsgemeinde Neuerburg:Ourtal ohne Grenzen, 2006, ISBN 3-00-018095-8

Quellen und Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz ‚Äď Bev√∂lkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. ‚ÜĎ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 183
  3. ‚ÜĎ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat

Weblinks

 Commons: K√∂rperich ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



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