Lateinformation


Lateinformation
Lateinformation des Aachener TSC Blau-Silber, 2007
B-Standardformation des 1. TC Ludwigsburg, 2009

Formationstanzen ist im Gegensatz zum Paartanz und Solotanz das gemeinsame koordinierte Tanzen von mehr als zwei Personen. Prinzipiell lässt sich das Formationstanzen in zwei Arten aufteilen. Zum einen gibt es Formationen aus Einzeltänzern und zum anderen Formationen aus Paaren. Formationen aus Einzeltänzern sind z. B. im Jazz-Modern-Dance und im Gardetanz verbreitet. Formationen aus Paaren tanzen entweder einen einzelnen Tanz oder eine größere Anzahl von Tänzen ähnlicher Art.

Je nach getanzten Tänzen kann wiederum in eine Vielzahl von Arten untergliedert werden. Im deutschsprachigen Raum am etabliertesten sind die Standard- und Latein-Formationen, welche in den Ligen des Deutschen Tanzsportverbands (DTV) starten. Zehn-Tänze-Formationen, die alle zehn Standard- und Lateintänze tanzen, gibt es derzeit in Deutschland nicht.

Inhaltsverzeichnis

Formationssport im Bereich der Standard- und Lateintänze

Dieser Artikel behandelt in erster Linie den Formationssport im Bereich der Standard- und Lateintänze, wie er vom DTV reglementiert wird. Sonstige Formationen, die Rock ’n’ Roll, Boogie-Woogie oder Jazz-Modern-Dance tanzen, werden in den Artikel der jeweiligen Tänze behandelt.

Ein Formationsteam besteht aus mindestens sechs und maximal acht Paaren. Ein Turnier wird in der Regel mit acht Paaren bestritten.

Musik

Die Musik darf bei Standard- und Lateinturnierformationen maximal sechs Minuten lang sein. Sie besteht aus Einmarsch, Hauptteil und Ausmarsch, wobei nur der Hauptteil in die Wertung eingeht. Der Hauptteil muss zwischen drei und viereinhalb Minuten lang sein. Der Ein- und Ausmarsch darf zusammen nicht länger als anderthalb Minuten sein, wobei deren Aufteilung beliebig ist. Sie sind dazu da, das Publikum auf das jeweilige Thema einzustimmen, werden vom Wertungsgericht aber nicht in die Wertung mit einbezogen. Die einzelnen Teile werden durch ein akustisches Signal, meist durch einen Gongschlag, voneinander getrennt.

In der Regel ist die Musik ein Arrangement von bekannten Musikstücken, die durch Bearbeitung an den jeweiligen Tanz angepasst werden. Jede Formationsmusik hat ein Thema, wie z. B. den Namen einer Musikgruppe, von der die Stücke stammen, oder ein Thema wie „Gipsy“ (engl. „Zigeuner“), „Swing“ oder „Cuba“. Im Grunde genommen ist dem Choreografen bei der Wahl der Musik keine Grenze gesetzt, solange die gewählte Musik der Charakteristik der jeweiligen Tänze entspricht.

Die Produktion einer solchen Formationsmusik kann bis zu 15.000 Euro und mehr kosten, wenn diese von einem Orchester passend auf die Bedürfnisse einer Formation eingespielt wird. Das wird in der Hauptsache von finanzstarken Vereinen der Bundesligen praktiziert, die diese in den Folgejahren zur Refinanzierung an andere Teams unterer Ligen vermieten. Eine zusammengeschnittene Formationsmusik ist hingegen deutlich günstiger und kann – je nach vorhandenem musikalischen Kenntnissen und technischem Wissen – durchaus in Eigenarbeit erstellt werden. Da der Arbeitsaufwand und die nötige Erfahrung zur Erstellung einer geschnittenen Musik nicht gering ist, wird oftmals jedoch, in Vereinen jeder Größe, auf eine gemietete Musik zurückgegriffen.

Bilder

Durch die Veränderungen der Tanzpositionen werden sogenannte Bilder gestellt. So sehen die Wertungsrichter zum Beispiel Rauten, Diamanten, Linien, Kreise, Reihen und Diagonalen. Die Bildentwicklung macht einen großen Teil der choreografischen Leistung aus, da die Wirkung der Schritte und Posen auch stark von den Bildern abhängig ist. Alle Teile müssen aufeinander abgestimmt werden.

In den aktuellen Choreografien vom Grün-Gold-Club Bremen und der TSG Bremerhaven lassen sich überdies zwei Stile der Bildentwicklung ablesen. Während die Choreografien von Horst Beer (TSG Bremerhaven) große Bilder enthalten, die sich über die ganze Tanzfläche erstrecken, verwendet Roberto Albanese (Grün-Gold-Club Bremen) enge Bilder, welche sich dann selbst über die Tanzfläche bewegen. Die Bildentwicklung verläuft bei großen Bildern im Prinzip um einen stationären Mittelpunkt, während die Bildentwicklung bei engen Bildern in einer Vorzugsrichtung von statten geht und so von vielen druckvoller und aggressiver empfunden wird. Schwierigkeiten besitzen beide Versionen. Während es in eng gestellten Bildern für die Tänzer leichter ist sich auszurichten, wird die Synchronität stärker in den Vordergrund gerückt. Da man mit einem Blick alle Tänzer erfassen kann, sind Ungleichheiten von den Wertungsrichtern sofort zu erkennen.

Tanztypische Besonderheiten

Zusätzlich zu den üblichen Figuren eines Tanzes gibt es spezielle, die nur in Formationsdarbietungen vorkommen. Dazu gehören bei Lateinformationen neben sonstigen Effekten das Roundabout, auch als Wanderroundabout und mit Bodenwischer, Pirouetten, Lankenaus, Kettenreaktionen, die sogenannte Velberter Rose, Potstirrer und der Wind, deren gute Ausführungsqualität sehr publikumswirksam sind. Auch sind Herrensoli wegen der meistens dunklen Kleidung und des hellen Parketts sehr beliebt, da hier die Synchronität besonders leicht zu erkennen ist. Im Ein- und Ausmarsch sind zudem Hebefiguren erlaubt.

Kleidung

Im Bereich der Standardformationen ist für alle Herren ein Frack, oder eine Weste in schwarz oder mitternachtsblau vorgeschrieben. Im Lateinbereich sind die Herren in der Regel schwarz gekleidet, da so der Kontrast zum hellen Parkett am größten ist und Bilder leichter zu erkennen sind. Die Regeln sind hier jedoch liberaler. So müssen die Tänzer lediglich einheitlich gekleidet sein. Die Damen dürfen im Rahmen der Kleiderordnung der Turnier- und Sportordnung des DTV unterschiedliche Kleider tragen, was jedoch nur sehr selten der Fall ist.

Bewertung

Die Wertungsrichter bewerten die Leistungen der Mannschaften mit Hilfe eines Punktesystems relativ zueinander. Hierbei stehen ihnen vier Wertungsgebiete zur Verfügung, die, im Gegensatz zum Wertungssystem bei Einzelwettbewerben, gleichberechtigt nebeneinander stehen.[1]

  • Musik – Alle Tänzer müssen dem Rhythmus und dem Takt der Musik folgen. Alle Bewegungen sollen zeitgleich ausgeführt werden. Die Musik selbst (also die Auswahl der Musikstücke) wird nicht bewertet.
  • Tänzerische Leistung – Gewertet wird die Durchschnittsleistung der Formation. Es sollten also alle Tänzer/Paare auf einem ähnlichen Niveau tanzen. Übergänge zwischen Bildern sollen mittels tanztypischer Figuren ertanzt und nicht gelaufen werden.
  • Ausführung der Choreographie – Gewünscht sind gerade Linien und runde Kreise, harmonische und „gut lesbare“ Übergänge zwischen den Bildern. Die Aufteilung der Mannschaft im Raum sollte innerhalb der Choreographie ausgewogen um die Mitte und die Mittelachsen gestaltet sein. Die Fläche sollte vollständig ausgenutzt werden.
  • Durchgängigkeit und Charakteristik – Die Tänze sollen ab dem ersten Takt anhand ihrer charakteristischen Bewegungen erkennbar sein. Der gesamte Vortrag sollte dabei ohne überflüssige Stopps durchgehend gezeigt werden. Ausnahmen bilden Posen, die als „Klatschpausen“ genutzt werden.

In der Vorrunde werden die Wertungen noch verdeckt gegeben, und die Mannschaften in ein großes und ein kleines Finale eingeteilt. Jedes Finale wird dann für sich mit offenen Platzempfehlungen gewertet, aus welchen sich durch Anwendung des Majoritätssystem der finale Platz ergibt. Ausnahmen bildet die Deutsche Meisterschaft sowie WM und EM, bei denen eine Vor-, Zwischen und Endrunde getanzt wird. Letztere wird dann auch offen gewertet.

Wettbewerbe

Ligastruktur in Deutschland

Ligabereiche im DTV (Nord, West und Süd)

Das Ligasystem des Deutschen Tanzsportverbandes ist weltweit einzigartig und gliedert sich in drei Ligabereiche: Nord, West und Süd. Im Lateinbereich fünf-stufig, reicht es von den Landesligen über die Ober- und Regionalligen der einzelnen Ligabereiche bis zur 2. und 1. Bundesliga, die eingleisig geführten sind. Im Standardbereich beginnen die Turniere erst in der Ober- oder Regionalliga, da die Anzahl der Mannschaften hier insgesamt geringer ist. Auch wurde schon die Regionalligen der Bereiche Nord und West zusammergelegt, da nicht genügend Teilnehmer vorhanden waren. Da in den neuen Bundesländern nur vereinzelt Formationstanz betrieben wurde, war die Schaffung eines eigenen Ligabereiches Ost mangels Teilnehmer bisher nicht sinnvoll, so dass Vereine aus diesen Gebieten den Ligabereichen Nord (z. B. Berlin) oder Süd (z. B. Thüringen) zugeteilt worden sind. Außerdem besteht der Ligabereich West nur aus dem nordrhein-westfälischen Landesverband (TNW).

Zu beobachten ist, dass im Süden eher Standard und im Norden eher Latein getanzt wird und die Leistungsdichte dort jeweils höher ist.

Getanzt werden in der Regel fünf Turniere (im Ligabereich Süd sind es teilweise auch sieben oder acht) mit allen Mannschaften einer Ligagruppe, die möglichst aus acht Mannschaften besteht. Am Ende des fünften Turnieres werden die Mannschaften nach der Summe ihrer Ergebnisse sortiert und steigen entweder direkt auf oder nehmen an Aufstiegsturnieren teil. Der Abstieg ist in allen Ligen direkt, d. h. dass es keine echten Relegationsturniere gibt. Die genaue Anzahl der Auf- und Absteiger richtet sich nach Mannschaftzahl und wird jährlich vom Sportwart des DTV bestimmt.

Höhepunkt der Saison ist die Deutsche Meisterschaft der Formationen, zu der die Mannschaften der 1. Bundesligen (Standard und Latein) teilnahmeberechtigt sind. Zu beachten ist hier, dass das Abschneiden in der 1. Bundesliga als Tabellenführer noch nicht den Deutschen Meister kürt. Abgesehen von der Vergabe des nationalen Titels wird auch um die Startplätze der internationalen Wettbewerbe der IDSF gestritten.

In der Saison 2006/07 tanzten 145 Latein-Formationen aus 90 Vereinen und 38 Standard-Formationen aus 29 Vereinen. Die größten Vereine waren der Grün-Gold-Club Bremen mit fünf Latein-Formationen sowie der TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg und der Aachener TSC Blau-Silber mit je vier startenden Latein-Teams.

Die folgenden „Liga-Pyramiden“ stellen den Aufbau des deutschen Ligasystems der Saison 2008/09 des DTV schematisch dar. Der aktuelle Tabellenstand und die Termine der Turniere aller Ligen sind hier einzusehen.

Latein

Die Bundesligen 1. Bundesliga

Zwei direkte Auf- und Absteiger
2. Bundesliga

Aufstiegsturnier und zwei direkte Absteiger 
Die Regionalligen Regionalliga Nord (1) Regionalliga West (2) Regionalliga Süd (3) (4) (5)
Aufstiegsturnier Aufstiegsturnier Drei direkte Auf- und Absteiger
Die Oberligen Oberliga Nord Gruppe A Oberliga Nord Gruppe B Oberliga West I Oberliga West II Oberliga Süd 1 (3) Oberliga Süd 2 (4) Oberliga Süd 3 (5)
Aufstiegsturnier Aufstiegsturnier Direkter Auf- und Abstieg Direkter Auf- und Abstieg
Die Landesligen Landesliga Nord Gr. A Landesliga Nord Gr. B Landesliga Nord Gr. C Landesliga West I Landesliga West II   Landesliga Süd 2  Landesliga Süd 3 
(1) nördl. Bundesländer; (2) TNW (Nordrhein-Westfalen); (3) HTV (Hessen), TRP (Rheinland-Pfalz), SLT (Saarland), TTSV (Thüringen); (4) TBW (Baden-Württemberg); (5) Bayern

Standard

Die Bundesligen 1. Bundesliga

Zwei direkte Auf- und Absteiger
2. Bundesliga

Aufstiegsturnier
Die Regionalligen Regionalliga Nord (1) Regionalliga West (2) Regionalliga Süd (3) (4) (5)
Direkter Auf- und Abstieg
Oberliga Oberliga Süd
(1) nördl. Bundesländer; (2) TNW (Nordrhein-Westfalen); (3) HTV (Hessen), TRP (Rheinland-Pfalz), SLT (Saarland), TTSV (Thüringen); (4) TBW (Baden-Württemberg); (5) Bayern

Nationale Wettbewerbe des DTV

Neben dem Ligabetrieb wird einmal im Jahr die Deutsche Meisterschaft in Form eines einzelnen Turnieres veranstaltet. Sie ist gleichzeitig auch Auftaktturnier einer Saison und dient vielen Team zur Vorstellung von neuen Choreographien für die dann kommenden Bundesligaturniere. Teilnahmeberechtigt sind alle Teams der 1. Bundesligen in ihrer jeweiligen Tanzart.[2] So starten auch schon die Aufsteiger aus der 2. Bundesliga und müssen sich an der Konkurrenz aus der 1. Liga messen.

Jahr Austragungsort Standard Latein
1995 Köln Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSC Schwarz-Gelb Aachen
TSG Bremerhaven
1996 Sindelfingen 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSC Schwarz-Gelb Aachen
TSG Bremerhaven
1997 Bremen Braunschweiger TSC
TC Allround Berlin
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1998 Köln TC Allround Berlin
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSC Schwarz-Gelb Aachen
TSG Bremerhaven
1999 Karlsruhe TC Allround Berlin
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
2000 Bremerhaven Braunschweiger TSC
TC Allround Berlin
TSG Bremerhaven
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
2001 Sindelfingen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
TSC Schwarz-Gelb Aachen
2002 Bremen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
TSG Bremerhaven
2003 Braunschweig Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
TSG Bremerhaven
Grün-Gold-Club Bremen
2004 Düsseldorf Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
TSG Bremerhaven
2005 Bremen Braunschweiger TSC
1. TC Ludwigsburg
Grün-Gold-Club Bremen
TSG Bremerhaven
2006 Ludwigsburg 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
TSG Bremerhaven
Grün-Gold-Club Bremen
2007 Bochum 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
Grün-Gold-Club Bremen
TSG Bremerhaven
2008 Bremen 1. TC Ludwigsburg
Braunschweiger TSC
Grün-Gold-Club Bremen
TSZ Velbert

Die nächste Deutsche Meisterschaft der Formationen Standard und Latein findet am 14. November 2009 in Braunschweig statt.

Internationale Wettbewerbe der IDSF

Teilnehmerstaaten der WM 2006 (Standard)
Teilnehmerstaaten der WM 2006 (Latein)

Die internationalen Wettbewerbe der International Dance Sport Federation (IDSF) wurden bis Ende der 1990er Jahre klar von deutschen Mannschaften (insbesondere von der TSG Bremerhaven) dominiert.[3] [4] Nach dem Fall des eisernen Vorhanges sind viele deutsche Trainer nach Osteuropa gegangen und haben dort beim Aufbau von Formationen entscheidenden Einfluss gehabt, so dass die dortigen Teams immer stärker wurden. Nach vier dominanten Jahren des Team aus Litauen konnte 2006 der Grün-Gold-Club Bremen den Weltmeistertitel (Latein) wieder nach Deutschland holen.

Obwohl die internationalen Meisterschaften wie EM und WM von der IDSF ausgerichtet werden und diese heute üben 80 nationale Mitgliedsvereinigungen auf fünf Kontinenten verfügt, kommen die teilnehmenden Teams hauptsächlich aus Mittel- und Osteuropa. So vertraten zum Beispiel bei den Weltmeisterschaft 2006 in Bremen (Latein) und Moskau (Standard) Mannschaften aus folgenden Nationen ihre Heimatländer:

Teilnehmerstaaten der WM 2006
Latein Standard
24 Mannschaften aus 14 Nationen [5] 18 Mannschaften aus 11 Nationen [6]
(*) durch zwei Mannschaften vertreten

Dadurch unterscheidet sich sowohl im Latein- als auch im Standardbereich das Teilnehmerfeld der Welt- und Europameisterschaften praktisch nicht, so dass es zweimal im Jahr zu einem Treffen der jeweiligen Spitzenteams kommt.

Die Veranstaltungstermine liegen meist im Herbst oder im Frühjahr und gliedern sich daher nicht immer ideal in die Saison des deutschen Ligasystems ein.

Weltmeisterschaft

Weltmeisterschaften werden seit 1973 durchgeführt. Im Lateinbereich konnte die TSG Bremerhaven seitdem 14 Titel für sich gewinnen, gefolgt vom Klaipėda University Team Žuvėdra, welches fünfmal siegen konnte. Im Standardbereich ertanzte sich die Formation des 1. Tanzclubs Ludwigsburg neun Titel, knapp gefolgt vom Team des Braunschweigers TSC mit sieben Titeln.

Die Welt- und Vizeweltmeister der letzten 14 Jahre:

Jahr Austragungsort Standard Austragungsort Latein
1995 Stuttgart 1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Berlin TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
TSC Schwarz-Gelb Aachen, Deutschland Deutschland
1996 Berlin 1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Vilnius TSC Schwarz-Gelb Aachen, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
1997 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
München TSC Schwarz-Gelb Aachen, Deutschland Deutschland
TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
1998 Braunschweig TC Allround Berlin, Deutschland Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Göteborg TSC Schwarz-Gelb Aachen, Deutschland Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß, Deutschland Deutschland
1999 Elbląg Jantar Elblag , Polen Polen
TC Allround Berlin, Deutschland Deutschland
Vilnius Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
2000 Braunschweig Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Wels (Stadt) TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
2001 Berlin DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Bremerhaven TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
2002 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Vera Tyumen, Russland Russland
Vilnius Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß, Deutschland Deutschland
2003 Stuttgart DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Essen Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
TSZ Aachen, Deutschland Deutschland
2004 Braunschweig Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Minsk Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
2005 Elblag Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
München Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
2006 Moskau Vera Tyumen, Russland Russland
DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Bremen Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
2007 Stuttgart 1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
Vera Tyumen, Russland Russland
Bremerhaven TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland /
Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland(1)
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
2008 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
Wiener Neustadt Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
(1) geteilter 1. Platz

Die nächste Weltmeisterschaft der Standardformationen findet am 28. November 2009 in Stuttgart, die der Lateinformationen am 5. Dezember 2009 in Bremen statt.

Europameisterschaft

Die Europameister der letzten 14 Jahre:

Jahr Austragungsort Standard Austragungsort Latein
1995 Doetinchem Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
Bourges TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
1996 Oldenburg (?) 1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Bremerhaven TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
TSC Schwarz-Gelb Aachen, Deutschland Deutschland /
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen (1)
1997 Ludwigsburg Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland
Warschau TSC Schwarz-Gelb Aachen, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
1998 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
TC Allround Berlin, Deutschland Deutschland
Budapest TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, Deutschland Deutschland
1999 s'Hertogenbosch TC Allround Berlin, Deutschland Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, Deutschland Deutschland
Gommel (2) Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Rainbow Colours, Russland Russland
2000 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Jantar Elblag, Polen Polen
Ostrava TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
2001 Usti nad Labem DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Budapest (2) Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Savaria TSE Ungarn Ungarn
2002 s'Hertogenbosch DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
s'Hertogenbosch TSG Bremerhaven, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
2003 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Vera Tyumen, Russland Russland
Ústí nad Labem Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
TSZ Aachen, Deutschland Deutschland
2004 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Bremen Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
2005 Braunschweig Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, Deutschland Deutschland /
Vera Tyumen, Russland Russland (1)
Bremen Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
2006 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Braunschweiger TSC, Deutschland Deutschland
Vilnius Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
2007 Kishinev DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Vera Tyumen, Russland Russland
Düsseldorf Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
2008 Moskau Vera Tyumen, Russland Russland
DSC Kodryanka Kishinev, Moldawien Moldawien
Essen Grün-Gold-Club Bremen, Deutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen Litauen
(1) geteilter 2. Platz
(2) ohne deutsche Beteiligung

Die nächste Europameisterschaft der Standardformationen findet am 17. Oktober 2009 im ungarischen Miscolc, die der Lateinformationen am 26. November 2009 im litauischen Vilnius statt.

Formationstanz außerhalb Deutschlands

In Österreich wird jährlich eine Staatsmeisterschaft und ein Breitensportturnier veranstaltet. Um die Staatsmeisterschaft tanzen am 7. Juni 2008 folgende österreichische Teams, die auch in der angegebenen Reihenfolge, die ersten Plätze belegten: TSC HSV Zwölfaxing (6. Platz bei der EM 2008), TSC Blau-Grün Wien, ATK Wien Auhof (14. Platz bei der EM 2008). Auch nahmen noch zwei Teams aus Polen und eine ungarische Mannschaft an den Wettbewerben teil.[7] Der Breitensportwettbewerb fand ebenfalls am 7. Juni 2008 statt.[8]

In den Niederlanden werden Formationssportturniere durch den Nederlandse Algemene Danssport Bond (NADB) durchgeführt. Amtierende Niederländische Meister sind das Double-V-Team aus Hoorn (Latein) und das Team Moving Action aus Waalwijk (Standard). Standard-Teams: Moving Action Waalwijk, DSV Voetisch's Hertogenbosch VFT, Moving Action, In2Motion. Latein-Teams: Double V (2 Teams), Dance East (2 Teams), LaDanza, Vida Latin, DSC Latina.[9]

In der Schweiz werden keine organisierten Formationssportturniere durchgeführt.

Shows

Neben dem Turniersport tanzen viele Formationen gerne auch Showauftritte. Informationen dazu können bei den Formationen selbst eingeholt werden. Diese Einnahmen und Sponsorengelder machen den doch recht kostenintensiven Formationssport erst möglich.

Siehe auch

Quellen

  1. Wertungsrichtlinien des DTV für Formationswettbewerbe
  2. Ergebnisse aller deutschen Meisterschaften
  3. Ergebnisse aller internationalen Meisterschaften
  4. Ergebnisse aller IDSF-Turniere
  5. http://www.spaeker.de/c06/worldflatin/IDSF_World_Championship_Latin_Formation_S.htm
  6. http://www.spaeker.de/c06/M2810FDS.HTM
  7. http://www.fcponline.at/index.php?mm=Aktuell&sm=Newsdetails&pageid=newsdet&id=54
  8. http://www.fcponline.at/index.php?mm=Aktuell&sm=Newsdetails&pageid=newsdet&id=55
  9. http://www.nadb.eu/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=46&Itemid=63

Weblinks

Videos

Standard

Latein


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