Leuchtstofflampe

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Leuchtstofflampe
Leuchtstofflampen in verschiedenen Ausf√ľhrungsformen

Die Leuchtstofflampe ist eine Niederdruck-Gasentladungsr√∂hre, spezieller: Metalldampflampe, die innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet ist. Sie besitzt im Gegensatz zur Leuchtr√∂hre bzw. zur Kaltkathoden-Fluoreszenzr√∂hre hei√üe Kathoden, die Elektronen durch Gl√ľhemission emittieren.

Als Gasf√ľllung dient Quecksilberdampf zur Emission von Ultraviolettstrahlung und zus√§tzlich meist Argon. Die Ultraviolettstrahlung wird von der Leuchtstoff-Beschichtung in sichtbares Licht umgewandelt (siehe Abschnitt Lichtfarbe).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Funktionalistische Schreibtischleuchte aus den späten 1960er Jahren mit Leuchtstoffröhre

Der erste Vorl√§ufer der modernen Leuchtstofflampe ist die Gei√ülersche R√∂hre (benannt nach Heinrich Gei√üler, der sie 1857 erfand). Die Gei√ülersche R√∂hre besteht aus einer evakuierten Glasr√∂hre mit jeweils einer Elektrode an den Enden. Die R√∂hre ist mit einem Gas (z. B. Neon, Argon oder auch einfach nur Luft) unter niedrigem Druck bef√ľllt. Legt man eine Hochspannung an die beiden Elektroden an, so beginnt das Gas im Inneren zu leuchten. In den 1880er Jahren wurde diese R√∂hre in gr√∂√üeren St√ľckzahlen produziert. Sie diente vorwiegend der Unterhaltung, da sie f√ľr Beleuchtungszwecke nicht hell genug war. Nikola Tesla verwendete in seinem Labor Leuchtr√∂hren und hatte vor, alle Haushalte mit Leuchtstofflampen auszustatten, die in Anwesenheit des elektromagnetischen Wechselfelds einer Teslaspule drahtlos leuchten.

1901 erfand Peter Cooper-Hewitt die Quecksilberdampflampe, die blaugr√ľnes Licht ausstrahlt. Diese Lampe wurde aufgrund ihrer hohen Effizienz in der Fotografie genutzt. Die Lichtfarbe war bei der damaligen Schwarzwei√üfotografie noch von geringer Bedeutung. Edmund Germer schlug 1926 vor, den Druck innerhalb der R√∂hre zu erh√∂hen und die R√∂hre mit einem Leuchtstoff zu beschichten, der ultraviolette Strahlung in sichtbares Licht umwandelt. Die Firma General Electric kaufte sp√§ter Germers Patent und produzierte ab 1938 Leuchtstofflampen mit kommerziellem Erfolg.

Seither haben Leuchtstofflampen insbesondere in der Arbeitsplatzbeleuchtung gro√üe Verbreitung erfahren. Seit etwa 1980 gibt es sie auch als Kompaktleuchtstofflampen, welche ‚Äď in der Ausf√ľhrung mit integriertem Vorschaltger√§t und E14- oder E27-Fassung ‚Äď im Haushaltsbereich mehr und mehr die Gl√ľhlampe ersetzen.

Funktion

Gasentladung

Zum Starten der Lampe ist eine Z√ľndspannung erforderlich, um die Gasf√ľllung der Leuchtstofflampen zu ionisieren. Durch Vorheizen der Kathoden wird diese Z√ľndspannung reduziert. Beim Z√ľnden wird das Gas elektrisch leitend. Es entsteht ein Niederdruck-Plasma, das so lange erhalten bleibt, wie die u. a. von der Lampenl√§nge und dem Gasdruck abh√§ngige Brennspannung aufrechterhalten bleibt. Das trifft auf alle Gasentladungslampen zu.

Das Plasma weist aufgrund der Sto√üionisation einen negativen differentiellen Innenwiderstand auf. Pr√§gt man der Lampe einen gr√∂√üeren Strom auf, sinkt der Spannungsabfall an ihr. Das bedeutet andererseits, dass der Strom bei Erh√∂hung √ľber die Brennspannung extrem stark ansteigt, der Betriebspunkt ist somit nicht stabil, die Lampe w√ľrde ohne Strombegrenzung zerst√∂rt. Deshalb m√ľssen Leuchtstofflampen, wie auch alle anderen Gasentladungslampen, mit einem Vorschaltger√§t betrieben werden. Dieses besteht aus einer Induktivit√§t (Drossel) in Reihe zur Lampe, die mit Wechselstrom betrieben wird. Der direkte Betrieb an Gleichstrom, der mit einem Vorwiderstand als Strombegrenzer oder per Konstantstromquelle prinzipiell denkbar w√§re, ist aufgrund von Entmischungsvorg√§ngen der Ionenarten in der Lampe problematisch, man ben√∂tigt daher einen Inverter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Seit den 1990er Jahren werden Leuchtstofflampen vorteilhaft an elektronischen Vorschaltger√§ten (EVG) betrieben, die sie mit einem Wechselstrom von ca. 50.000 Hz versorgen.

Das Plasma strahlt Licht aus, wenn die H√ľllenelektronen des Quecksilbers von den beschleunigten freien Elektronen angeregt werden, und dann wieder auf ein niedrigeres Energieniveau zur√ľckfallen. Im Falle von Quecksilbergas wird √ľberwiegend UV-Strahlung emittiert. Der Anteil an sichtbarem Licht ist gering. Beobachtbar ist das, wenn die Leuchtstoff-Beschichtung einer Lampe nicht ganz bis zur Endkappe reicht oder durch Ersch√ľtterung abgefallen ist.

Leuchtstoff

Um die Ausbeute an sichtbarem Licht zu erhöhen, wird das Entladungsgefäß von innen mit einem Leuchtstoff beschichtet (daher der Name Leuchtstofflampe), der im sichtbaren Spektrum zu leuchten beginnt, sobald er mit UV-Strahlung bestrahlt wird, in diesem Fall von innen. Der Leuchtstoff setzt einen Großteil der UV-Strahlung in sichtbares Fluoreszenzlicht um. Der Rest der ultravioletten Strahlung wird durch das Glas der Lampe weitgehend absorbiert, so dass nur unbedenklich wenig gesundheitsschädliche UV-Strahlung aus der Lampe dringt.

Der eingesetzte Leuchtstoff ist entsprechend der Lampenfarbe aus verschiedenen Leuchtstoffen zusammengesetzt. Durch das Mischungsverh√§ltnis kann die Lichtfarbe eingestellt werden. Eine besonders gute Farbwiedergabe wird mit den sogenannten F√ľnfbanden-Leuchtstoffen erreicht. Hierbei treten nicht nur einzelne Farben (Wellenl√§ngen) auf, um den Lichteindruck ‚Äěwei√ü‚Äú zu erzeugen, sondern es sind breitere, aneinandergrenzende Bereiche pro Leuchtstoff, so dass keine Farbe fehlt. Leuchtstoffe mit 1/100 s Abklingzeit der Fluoreszenz verringern das 100-Hz-Flimmern (doppelte Netzfrequenz), l√§ngeres Nachleuchten (> 1 s) ist hingegen unerw√ľnscht. Es gibt aber auch Ausf√ľhrungen mit einer l√§ngerer Nachleuchtzeit von einigen Minuten, um die Zeit bis zum Einsetzen einer Notbeleuchtung zu √ľberbr√ľcken.

Zu Dekorations- und Werbezwecken werden auch einfarbige Leuchtstofflampen angeboten. Sogenannte Schwarzlichtröhren, die nur im UV-Bereich strahlen, sind ebenfalls mit einem Leuchtstoff beschichtet, der gefährliche UV-B-Strahlen in den UV-A-Bereich wandelt. Außerdem ist deren Glaskolben so gefertigt, dass er sichtbares Licht zum größten Teil absorbiert, außer dem leichten Violettschimmer, welcher durch die schwache Wahrnehmbarkeit von langwelligem UV-Licht entsteht.

Typen

Schaltzeichen einer Leuchtstofflampe mit den vier Anschl√ľssen f√ľr die Gl√ľhkathoden

Man unterscheidet zwischen so genannten Heißkathodenlampen (Leuchtstofflampen im engeren Sinne) und Kaltkathodenlampen (CCFL von engl. cold cathode fluorescent lamp und einige Leuchtröhren).

Heißkathodenlampen

Heißkathode einer Ultraviolett-Lampe (ohne Leuchtstoff)
Kompaktleuchtstofflampe 18 Watt mit integriertem Starter zum Betrieb an einem externen Vorschaltgerät
R√∂ntgen-Durchstrahlungsbild aus drei Blickrichtungen (0¬į, 45¬į, 90¬į) durch eine defekte Energiesparlampe. Links ist das durchgebrannte Filament zu erkennen.

Bei den Hei√ükathodenlampen (Leuchtstofflampen, Energiesparlampen) ist an den Enden jeweils ein Heizdraht eingebaut. Eine geeignete Beschichtung reduziert die Austrittsarbeit der Elektronen, damit der Heizdraht bei moderaten Temperaturen gen√ľgend Elektronen emittiert. Beim Startvorgang werden zun√§chst beide Elektroden von Strom durchflossen, um sie zu heizen. Dann wird durch die Starteinrichtung zwischen den Elektroden zuerst die Z√ľndspannung (siehe unten), anschlie√üend die eigentliche Betriebsspannung freigegeben. Diese ist eine Wechselspannung, daher wirken beide Elektroden jeweils eine halbe Periode lang abwechselnd als Anode (positiv geladene Elektrode) bzw. Kathode.

Diese Entladungsspannung beschleunigt die Elektronen, die sich um den Kathodenheizdraht angesammelt haben, im elektrischen Feld in Richtung Anode. Bei ihrem Flug durch die Lampe stoßen die Elektronen mit den Quecksilberatomen zusammen. Dabei wird das Gas ionisiert (Stoßionisation), und es entsteht ein Plasma innerhalb des Glaskolbens.

Durch Ionen- und Elektronenbeschuss der Elektroden wird nun die Erwärmung der Kathoden durch den Entladungsstrom selbst aufrechterhalten, und der Heizstrom durch die Kathoden ist nicht weiter erforderlich.

Hei√ükathodenlampen ohne Leuchtstoff werden vorwiegend zur Entkeimung von k√ľnstlich angelegten Gew√§ssern und Trinkwasser verwendet, da sich die UV-Strahlung besonders gut zum Abt√∂ten von Kleinstlebewesen eignet. Dazu muss die Lampe aus Quarzglas gefertigt sein. Eine weitere Anwendung ist das L√∂schen von EPROMs. F√ľr die Verwendung in Solarien oder in Diskotheken werden Glassorten eingesetzt, welche die Emission des krebserregenden UV-B- und UV-C-Anteils auf ein zul√§ssiges Minimum reduzieren.

Sogenannte Schwarzlichtlampen sind außerdem mit Nickeloxid beschichtet, das den sichtbaren Teil des Quecksilber-Spektrums absorbiert und nur den Ultraviolettanteil (UV-A) spezieller Leuchtstoffe austreten lässt (Verwendung in Diskotheken, in der Mineralogie und im Schwarzen Theater).

Auch Kompaktleuchtstofflampen bzw. ‚ÄěEnergiesparlampen‚Äú sind Hei√ükathodenlampen.

Niederdruck-Natriumdampflampen sind ähnlich wie Heißkathoden-Leuchtstofflampen aufgebaut, jedoch ohne Leuchtstoff und mit Natrium statt des Quecksilbers. Sie haben eine noch höhere Lichtausbeute als Leuchtstofflampen, jedoch wegen des hohen Gelb-Anteils eine sehr schlechte Farbwiedergabe.

Betrieb mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG)

Typisches Geräusch beim Einschalten einer Leuchtstofflampe. Zu hören: Brummen: Geräusch der Drossel, Klicken od. Blinken: Geräusch des Starters

Ein KVG besteht aus einer Netz-Drossel (Drosselspule f√ľr 50 Hz), zus√§tzlich ist ein Starter erforderlich. Er ist nahe der Lampe oder bei manchen Kompaktleuchtstofflampen in dieser integriert.

Drossel
Beispiel f√ľr ein Vorschaltger√§t bei Leuchtstofflampen

Die Leuchtstofflampe selbst arbeitet ‚Äď je nach Typ ‚Äď mit etwa 40 V bis 110 V Brennspannung (Spannungsabfall √ľber der Entladungsstrecke) und ben√∂tigt einen Vorwiderstand, um im Betrieb den durch die Lampe flie√üenden Strom zu begrenzen. Sie besitzt eine ‚Äěfallende‚Äú Kennlinie. Das hei√üt, der Widerstand wird geringer, wenn der Strom steigt. Ohne Vorwiderstand steigt dieser zu weit, es entsteht ein Lichtbogen und die Lampe explodiert. Bei 230 V Netzspannung wird man auf jeden Fall entweder einen Kondensator oder eine Spule mit passendem Blindwiderstand verwenden, um unn√∂tige W√§rmeentwicklung zu vermeiden. Zur Berechnung des induktiven Widerstandes siehe hier.

Eine Drossel, in Reihe zur Lampe geschaltet, kann auch die zur Z√ľndung der Lampe erforderliche Spannung erzeugen. Bei einem Kondensator sind kompliziertere Schaltungen notwendig. Fr√ľher waren vorwiegend konventionelle Vorschaltger√§te im Einsatz (KVG). Sie hatten bei einer 58-Watt-Lampe eine Verlustleistung von etwa 13 Watt, deshalb sind diese vom Markt verschwunden. Mittlerweile werden Verlustarme Vorschaltger√§te‚Äú (VVG) verwendet; eine Weiterentwicklung mit ca. 7 Watt Verlustleistung. Diese hingegen werden immer mehr durch Elektronische Vorschaltger√§te (EVG) verdr√§ngt.

Starter
Geöffneter Starter.
So funktioniert ein Starter
Typisches (mehrfaches) Aufleuchten eines Starters beim Einschalten der Lampe
Typisches Aufleuchten eines Starters vor dem Durchz√ľnden der Lampe

Das Bild rechts zeigt einen ge√∂ffneten Glimmstarter, links das Geh√§use, rechts ein Streichholz zum Gr√∂√üenvergleich. Der Starter leitet die Z√ľndung der Lampe ein. Er ist parallel zur Lampe angeschlossen und enth√§lt in seiner traditionellen Ausf√ľhrung eine Glimmlampe, deren Elektroden als Bimetallstreifen (siehe Bild rechts) ausgef√ľhrt sind und sich durch die Glimmentladung erw√§rmen. Die Z√ľndspannung der Glimmlampe ist so bemessen, dass sie oberhalb der Betriebsspannung der Leuchtstofflampe (50 V bis 110 V, s. u.) liegt. Parallel zur Glimmlampe liegt ein Entst√∂rkondensator, im Bild rechts neben der Glimmlampe zu sehen. Er begrenzt beim √Ėffnen der Kontakte die Spannungsanstiegsgeschwindigkeit und sorgt auch bei gez√ľndeter Lampe f√ľr eine Verminderung der St√∂remissionen der Gasentladung der Lampe.

Man unterscheidet zwischen Startern f√ľr Einzelbetrieb (Einzellampen von 4 bis 65/80 W) und Startern f√ľr den sogenannten Tandembetrieb (Zweifachleuchten mit meist zwei Lampen √† 18 Watt, die mit einer 36-Watt-Drossel in Reihe geschaltet werden). Ein Starter f√ľr Einzelbetrieb kann nicht in einer Tandemleuchte betrieben werden ‚Äď die Glimmlampenkontakte schlie√üen erst nach mehreren Minuten oder gar nicht. Ein Tandemstarter kann jedoch in Einzelleuchten bis zu einer St√§rke von 22 Watt eingesetzt werden. Lampen h√∂herer Leistungen k√∂nnen in Tandemschaltung nicht zuverl√§ssig gez√ľndet werden, wenn die Summe ihrer Brennspannungen deutlich √ľber der halben Netzspannung liegt ‚Äď es erg√§be sich ein dauerhaftes Flackern der Lampen. L√§sst sich eine defekte Lampe nicht mehr z√ľnden, so kommt es bei Glimmstartern aufgrund der fehlenden Sicherung dauerhaft zur Glimmentladung. Die Kontakte der Glimmlampe schlie√üen, und nach einem erfolglosen Z√ľndversuch √∂ffnen sie kurz, um dann erneut zu schlie√üen. Auch das f√ľhrt zu dauerhaftem Flackern der Leuchtstofflampe. Es endet erst, wenn in der Lampe ein Heizdraht (eine Elektrode) durchbrennt. Der Starter altert dabei rapide. Gealterte Starter erreichen mit der Zeit einen Punkt, an dem sie nicht mehr oder kaum noch nutzbar sind. Es gibt bei einem Starter drei M√∂glichkeiten des Defektes. Zum einen kann der Entst√∂rkondensator durchschlagen. Der Starter gibt dabei ein relativ lautes Ger√§usch von sich und z√ľndet anschlie√üend nicht mehr, da der defekte Kondensator ihn kurzschlie√üt. Es ergibt sich ein dauerhaft geschlossener Stromkreis, als h√§tte man an die Stelle des Starters einen simplen Verbindungsdraht gesetzt. Obwohl die Glimmlampe an sich oft unversehrt ist, muss er ausgetauscht werden. Zum zweiten k√∂nnen die Elektroden der Glimmlampe verschwei√üen. Auch in diesem Fall ergibt sich ein dauerhaft geschlossener Stromkreis. Die Leuchtstofflampe wird st√§ndig beheizt, und die leuchtenden Elektroden an ihren Enden altern erheblich. Auch ein solcher Starter muss ausgetauscht werden. Ein dritter m√∂glicher Defekt ist der, dass die Gasf√ľllung innen im Glask√∂rper ganz oder teilweise durch abgesputtertes Metall adsorbiert worden ist. Solche Starter brauchen entweder eine sehr lange Zeit, um den Kontakt in der Glimmlampe zu schlie√üen (sehr langes ‚ÄěLeuchten‚Äú des Starters, bevor die Drossel zu brummen anf√§ngt), oder aber die Z√ľndimpulse werden sehr schwach oder selten, so dass Lampen nicht mehr zuverl√§ssig gez√ľndet werden k√∂nnen.

Durch Dauerbeheizung stark geschädigte Röhre (58 Watt / 827).

Wird eine noch nutzbare Lampe durch einen defekten Starter mehrere Stunden oder tagelang beheizt, verliert sie dadurch einen guten Teil ihrer restlichen Lebensdauer (erkennbar an den geschw√§rzten Enden durch abgedampftes Elektrodenmaterial). Eine solche Lampe ist oft noch z√ľndbar, jedoch ver√§ndert sich durch das Abdampfen von Elektrodenmaterial die Zusammensetzung des F√ľllgases, so dass sich auch die technischen Eigenschaften der Lampe √§ndern. Einige derart gesch√§digte Lampen geben kurz nach dem Z√ľndvorgang wesentlich weniger Licht ab als ein intaktes Leuchtmittel und flimmern st√§rker (deutlich erkennbar bei Dreibandenlampen mit hohen Leistungen ‚Č• 36 W). Da sich die gez√ľndete Lampe nach kurzer Brenndauer von den Enden her erw√§rmt, leuchten diese oft deutlich heller als die Mitte, in der sich eine Art ‚ÄěLichtstrom-Loch‚Äú ergibt. Es verschwindet erst bei erreichter Betriebstemperatur (meist nach mehreren Minuten) langsam wieder, da sich nun die gesamte Lampe erw√§rmt hat. Eine solche Lampe erreicht ihren vollen Lichtstrom, wenn √ľberhaupt, erst nach l√§ngerer Zeit ‚Äď am ehesten noch bei h√∂heren Umgebungstemperaturen.

Sicherungsschnellstarter l√∂sen nach mehreren erfolglosen Z√ľndversuchen (ca. eine Minute) eine integrierte thermisch-mechanische Sicherung (zweiter Bimetallschalter) aus, so dass keine weiteren Startversuche unternommen werden. Dadurch flackert die Lampe am Ende ihrer Lebensdauer nicht st√§ndig weiter, wie es bei einem konventionellen Starter der Fall ist. Durch Dr√ľcken eines (meist roten) Knopfes kann die Sicherung wieder zur√ľckgestellt werden.

Elektronische Starter sind zuverl√§ssiger, schalten ebenfalls die Lampe im Fehlerfall ab, m√ľssen aber nicht r√ľckgestellt werden. In der Ausf√ľhrung als Softstarter verl√§ngern sie die Lebensdauer der Lampe vor allem in Anwendungen mit vielen Schaltvorg√§ngen (zum Beispiel Lichtsteuerung mit Bewegungsmeldern) erheblich. Der Startvorgang eines elektronischen Starters kann auf zweierlei Weise ablaufen:

  • Softstart: Das Vorheizen der Kathoden erfolgt durch Wechselstrom wie bei konventionellen Startern. Die Kathoden gl√ľhen dabei leicht auf. Nach einer kurzen Zeit von 1 bis 3 s, abh√§ngig vom Modell, √∂ffnet der Starter, wodurch eine hohe Induktionsspannung in der Drossel entsteht, welche die Lampe z√ľndet.
  • Schnellstart: Der Drosselstrom wird gleichgerichtet, dadurch ist er aufgrund der S√§ttigung der Drossel gegen√ľber konventionellen Startern h√∂her. Der Starter √∂ffnet und z√ľndet deshalb innerhalb einer halben Sekunde. Ein Nachteil dieser zweiten Methode ist das Ger√§usch der Drossel: Ist diese auf Metall montiert, so ist w√§hrend der Startphase ein sehr lautes Brummen zu h√∂ren. Falls durch einen Defekt im elektronischen Starter diese Art der Vorheizung nicht wie vorgesehen sehr schnell wieder beendet wird, w√ľrde die Leuchtstofflampe in k√ľrzester Zeit schwer gesch√§digt.

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) bewerkstelligen den Startvorgang selbst.

Z√ľndet eine Leuchtstoffr√∂hre nicht mehr, so kann neben dem Starter auch die Drossel (recht selten) oder eine der Kathoden defekt sein ‚Äď dadurch ist der Stromkreis unterbrochen, die Lampe zeigt keine Leuchterscheinung mehr (weder Gl√ľhen noch Leuchten oder Flackern ‚Äď vergleiche hierzu die untenstehenden Schaltbilder).

Wenn w√§hrend des Betriebes eine der Kathoden taub wird, so flie√üt nur noch w√§hrend einer Halbwelle Strom durch die Lampe; der Starter wird nun versuchen, erneut zu z√ľnden, da die Lampe durch das Ausfallen von meist nur einer Elektrode einen Gleichrichtereffekt aufweist. Auch in diesem Fall muss die Lampe rechtzeitig ausgewechselt werden.

Startvorgang
Startvorgang als Animation
  • Bild 1 zeigt den schematischen Aufbau einer Leuchtstofflampe, angeschlossen an einen Bimetallstarter und eine Drosselspule. Der Startvorgang geht hier wie folgt vor sich: Nach dem Einschalten liegt, da durch die Lampe noch kein Strom flie√üt, die volle Netzspannung am Starter an.
  • Bild 2 Die Glimmlampe, die im Bimetallstarter integriert ist, z√ľndet und erw√§rmt sich.
  • Bild 3 Der Bimetallstreifen verbiegt sich durch die Erw√§rmung der Glimmlampe, so dass beide Kontakte kurzgeschlossen werden. Nun flie√üt ein gro√üer Strom durch die Heizwendeln (Elektroden) in der Leuchtstofflampe und die Drosselspule. Die Wendeln beginnen zu gl√ľhen und senden Elektronen aus, die das Gas in der Lampe mit Ladungstr√§gern anreichern.
  • Bild 4 Die nun fehlende Glimmentladung und Erw√§rmung der Glimmlampe im Starter (Das Bimetall hat die Glimmlampe √ľberbr√ľckt, da beide parallel geschaltet sind) l√§sst das Bimetall abk√ľhlen, wodurch sich der Bimetallkontakt wieder √∂ffnet. Da die Glimmlampe und die noch nicht gez√ľndete Leuchtstofflampe einen hohen Widerstand besitzen, f√§llt der Strom in der Drosselspule schnell ab, und durch Selbstinduktion entsteht kurzzeitig eine hohe Spannung (600 bis 2000 Volt), die das mit Ladungstr√§gern angereicherte Gas in der Lampe z√ľndet. Der Strom flie√üt nun durch das ionisierte Gas in der Lampe.

Da die Lampe mit Wechselstrom betrieben wird, kann es geschehen, dass beim √Ėffnen des Bimetallkontakts der momentane Strom in der Drossel zu niedrig ist, um die n√∂tige Z√ľndspannung aufzubauen. Dann beginnt der Startprozess von vorn, indem die Glimmentladung wieder z√ľndet und den Bimetall erw√§rmt. Deshalb verl√§uft der Start meist etwas unregelm√§√üig, und die Lampe flackert oft ein- oder zweimal auf, bevor sie startet.

Nach der Z√ľndung teilt sich die Betriebsspannung an Lampe und Drossel so auf, dass eine ausreichende Spannung (zwischen 50 Volt und 110 Volt) erhalten bleibt, um die Lampe am Leuchten zu halten. F√ľr die Glimmlampe im Starter ist sie zu niedrig, eine weitere Z√ľndung unterbleibt. Diese Spannung reicht nun aus, um nach jeder Richtungsumkehr des Stroms einen weiteren Z√ľndvorgang auszul√∂sen, da das Gas gen√ľgend ionisiert und die Elektroden erw√§rmt sind.

Betrieb mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG)

Elektronisches Betriebsgerät einer Kompaktleuchtstofflampe
Elektronisches Vorschaltger√§t (EVG) f√ľr T8-Leuchtstofflampe im ge√∂ffneten Zustand
Endstufe eines Resonanzwandlers mit Resonanztransformator

Die Anordnung aus konventionellem Vorschaltger√§t und Starter kann durch ein elektronisches Vorschaltger√§t ersetzt werden, √ľblicherweise sind dies Resonanzwandler. Das Bild zeigt den Aufbau f√ľr eine Kompaktleuchtstofflampe (‚ÄěEnergiesparlampe‚Äú). Zusammen mit dem Siebkondensator (Elektrolytkondensator, gro√üer aufrecht stehender Zylinder) erzeugt der Gleichrichter (kleines schwarzes Bauteil mit dem Aufdruck ‚Äě+ -‚Äú √ľber dem Kondensator) eine Gleichspannung. Die beiden aufrecht stehenden Bipolartransistoren links vom Siebkondensator wandeln sie in eine hochfrequente Wechselspannung von etwa 40 kHz um, die einen Resonanztransformator (Drossel mit dem Aufdruck ‚Äě3.5 mH‚Äú und einer der Kondensatoren (4,7 nF) in den rechteckf√∂rmigen Plastikgeh√§usen) mit der Leuchtstofflampe als Last treibt. Der kleine Transformator, bestehend aus einem Ferritkern mit 2√ó3 und 1√ó5 Windungen, dient zur Steuerung der Halbbr√ľcke aus den beiden Transistoren. Ins Lampengeh√§use integrierte EVGs enthalten √ľblicherweise eine eingebaute Sicherung.

Die Z√ľndung der Leuchtstofflampe erfolgt nach vorheriger Vorheizung durch die Einstellung der Taktfrequenz der Halbbr√ľcke auf einen Wert, der den Reihenschwingkreis in die Resonanz steuert, was zu einer hohen Spannung von etwa 1000 V √ľber der Lampe f√ľhrt, die die Leuchtstofflampe z√ľndet. Nach der Z√ľndung f√§llt die Impedanz der Lampe auf ihren Betriebswert, wodurch sich an der Lampe die Betriebsspannung einstellt.

Als Vorteile gegen√ľber dem konventionellen Vorschaltger√§t ergeben sich, je nach Bauform:

  • fast keine Blindleistung (Ger√§te mit Leistungsfaktorkorrektur)
  • geringere Verlustleistung in Vorschaltger√§t und Lampe (Ersparnis bis zu 30 %)
  • zuverl√§ssiger und schneller Start
  • flimmerfreier Betrieb ohne Stroboskopeffekt, daher auch an rotierenden Maschinen einsetzbar
  • Fehlererkennung und Abschaltung bei defekter Lampe
  • geringere Ger√§uschentwicklung (kein Netzbrummen)
  • adaptive Spannungsanpassung, z. B. 154 bis 254 V= bei Notstrombetrieb und 220 bis 240 V~ bei normaler Netzverf√ľgbarkeit.
  • Betrieb mit Kleinspannung (zum Beispiel 24 V oder 12 V). Diese EVG k√∂nnen auch an Akkumulatoren betrieben werden und sind daher f√ľr den Einsatz in Fahrzeugen, auf Booten oder etwa im Kleingarten geeignet.

Die Wirkverlustleistung eines EVG f√ľr eine 58-Watt-Leuchtstofflampe betr√§gt weniger als 2 Watt (wesentlich weniger als diejenige eines KVG mit 8 bis 13 Watt). Energieeinsparung wird weiterhin dadurch erzielt, dass die hohe Frequenz der Wechselspannung (zwischen 10 und 100 kHz) den ionisierten Atomen weniger Zeit l√§sst, um mit den freien Elektronen zu rekombinieren. Die Leitf√§higkeit des Plasmas nimmt daher in den Pausen w√§hrend des Nulldurchgangs der Spannung weniger stark ab, als bei den 50 Hz Netzfrequenz der konventionellen Vorschaltger√§te. Dieser Effekt wird als HF-Gewinn bezeichnet.

Zur Beurteilung des Energieverbrauchs werden EVG wie andere elektrische Verbraucher in Energieeffizienzklassen des Energie-Effizienz-Index (EEI) eingeteilt. Der EEI ber√ľcksichtigt sowohl die Leistungsaufnahme des EVG als auch die Lichtausbeute der Lampe. Innerhalb dieser Klassifizierung erreichen gute EVG die Klasse A2. Der Wirkungsgrad eines EVG kann bis zu 95 % erreichen.

Dimmbare EVG k√∂nnen den Lampenstrom variieren, um so eine Helligkeitsregelung (z. B. 3 bis 100 % Helligkeit) der Lampe zu erreichen. Bei geringerer Helligkeit ist die Leistungsaufnahme des EVG gleicherma√üen niedriger, wodurch dimmbare EVG unter Umst√§nden in die EEI-Klasse A1 eingeteilt werden k√∂nnen.

Konventionelle Vorschaltgeräte finden sich in der CELMA-Energieklassifizierung unter C bzw. D wieder. Vorschaltspulen mit massiverem Kupferanteil oder optimiertem Eisenkern gelten als 'Verlustarme Vorschaltgeräte' (VVG) und können in die Energieeffizienzklasse B1 bzw. B2 eingeordnet werden.

Ein elektronisches Vorschaltger√§t ist deutlich teurer als ein vergleichbares konventionelles Vorschaltger√§t, jedoch ist in der Regel davon auszugehen, dass der niedrigere Energieverbrauch sowie die erh√∂hte Lebensdauer der Lampen eine deutlich gr√∂√üere Kosteneinsparung zur Folge hat. Des Weiteren d√ľrfen laut der EU-Richtlinie 2000/55/EG Vorschaltger√§te mit der Energieeffizienzklassifizierung C bzw. D seit November 2005 nicht mehr in den freien Handel gebracht werden. Weiterhin reduziert die h√∂here Betriebsfrequenz zusammen mit dem Nachleuchten der fluoreszierenden Leuchtstoffschicht die Dunkelphasen beim Nulldurchgang der Spannung, weshalb auch die Amplitude der Helligkeitsschwankungen gegen√ľber dem 50 Hz-Betrieb reduziert ist.

Adapter f√ľr die Umr√ľstung auf T5-Lampen mit EVG

√Ąltere Leuchten mit KVG f√ľr T8-Leuchtstofflampen lassen sich mit Adaptern mit Aufsteck-EVG auf k√ľrzere T5-Lampen kleinerer Leistung umr√ľsten. Diese EVG werden als Adapter-Set einseitig oder beidseitig (verbunden oder unverbunden) zwischen Lampe und alte Leuchtenfassung gesteckt. Bei der Umr√ľstung bleibt die konventionelle Vorschaltdrossel im Stromkreis (als ohmscher Widerstand mit geringer Verlustleistung). Der Starter der konventionellen Leuchte wird bei der Umr√ľstung durch einen √úberbr√ľcker (gleiche Bauform, jedoch kurzgeschlossene Anschl√ľsse, teilweise mit Feinsicherung) ersetzt.

Neben den unten angesprochenen Problemen traten bei einigen auf dem Markt angebotenen Modellen wiederholt technische Probleme auf, die mehrfach zu Vertriebsverboten durch die Bundesnetzagentur oder zu Untersagungsverf√ľgungen durch Beh√∂rden gef√ľhrt haben. Auch der Branchenverband ZVEI warnt generell vor einem Einsatz einiger Adapter.[1][2] Ebenso raten Hersteller von Lampen[3] und Leuchten von einem Einsatz ab.

Das f√ľr den Betrieb von T5-Lampen notwendige EVG erm√∂glicht einen flimmerfreien Betrieb der T5-Lampen. Je nach Hersteller liegen die Einsparm√∂glichkeiten bei ca. 50 % der Stromkosten. Diese Adapter reduzieren den Aufwand bei der Umr√ľstung der Leuchten auf eine h√∂here Energieeffizienz, es ist kein Elektriker n√∂tig. Bei dem anstehenden Verbot der T8/KVG-Systeme 2010 (siehe Energielabel) kann dies eine sehr sinnvolle Alternative zum kompletten Umbau sein. In Deutschland sollen angeblich 400 Mio. R√∂hren im Einsatz sein, davon weit √ľber 50 % noch T8 oder T12 mit KVG.

Solche Umr√ľstungen k√∂nnen auch da sinnvoll sein, wo gro√üe Mengen von Leuchtstofflampen mitsamt der Blindleistung die Stromnetze stark belasten, meist gro√üe L√§den in l√§ndlichen Gebieten. Kommen dort neue Verbraucher dazu, kann es zu Engp√§ssen der Stromversorgung kommen. Da die Blindleistung nach der Umr√ľstung um 99 % abnehmen soll und die Wirkleistung um √ľber 50 %, werden teils erhebliche Leistungen zur weiteren Nutzung frei. In Gebieten mit beschr√§nkter Netzkapazit√§t kann dies ein gro√üer Vorteil sein.

T5-Lampen ben√∂tigen gegen√ľber T8-Lampen eine h√∂here Umgebungstemperatur f√ľr ihre maximale Beleuchtungsst√§rke (T5 ben√∂tigt ca. 35 ¬įC, T8 ben√∂tigt 24 ¬įC). In k√ľhlen Umgebungen sind daher nur Systeme mit H√ľllrohr geeignet, um die bisherige Beleuchtungsst√§rke zu erreichen, blanke T5-R√∂hren sind hier im Vergleich zu dunkel. Durch Verwendung hochwertiger Spiegelreflektoren kann dieser Verlust aber unter Umst√§nden ausgeglichen werden. Es gibt auch Adapter, die durch einen gedrosselten Betrieb zwar ein hohes Einsparpotential bieten, bei denen die Lichtausbeute aber deutlich unter der einer T8-Lampe liegt. Bei einem Einsatz an Arbeitspl√§tzen oder in L√§den muss auf ein hochwertiges Umr√ľstsystem Wert gelegt werden.

Es gibt grunds√§tzlich Systeme mit einer passiven und einer aktiven Seite. Diese Systeme heizen nur eine Wendel der R√∂hre vor dem Start und machen dann einen sogenannten Rapid-Start. Dies ist an sich nicht durch die Norm der Vorschaltung f√ľr Leuchtstofflampen gedeckt. Andere Systeme haben einen beidseitigen Warmstart und haben damit die M√∂glichkeit, den Soft-Start mit geringerer Z√ľndspannung durchzuf√ľhren. Die Gl√ľhwendeln der R√∂hren altern merklich weniger, die schwarzen Enden bleiben aus. Mit dieser Technik (Voraussetzung ist u. a. eine Kabelverbindung zwischen beiden Enden) versehene EVGs haben dann auch die M√∂glichkeit ein ENEC-Pr√ľfzeichen (gepr√ľfte Leuchtenkomponente) zu erhalten. Es ist sinnvoll, direkt bei der Pr√ľfstelle, z. B. beim VDE oder dem T√úV nachzusehen, ob der entsprechende Adapter ein Pr√ľfsiegel hat. Zum Beispiel sind Ger√§te am Markt, die mit einem VDE-Zeichen werben, das sich aber gar nicht auf die Funktion als Vorschaltger√§t bezieht sondern nur auf die Sicherheit. Die Systeme haben je nach Art der Schaltung auch eine M√∂glichkeit der Erh√∂hung der Leistung mit aktiven PFC im Eingang. Dann werden bis zu 116 Lumen/Watt erreicht. Damit ist eine 35-Watt-T5-R√∂hre (dann mit 38 betrieben) ann√§hernd so hell wie eine 58-Watt-T8-R√∂hre, die mit KVG und Starter in der Regel ca. 71 Watt verbraucht. Die T5-Lampen werden jedoch au√üerhalb ihrer Spezifikation betrieben, was die Lebensdauer stark reduziert.

Normalerweise sind von allen Leuchtenherstellern produzierte Leuchten f√ľr T8- (T26-) Leuchtstofflampen nicht f√ľr den Einsatz von T5- (T16-) Lampenadaptern vorgesehen. Dies ist auf dem Typenschild und, wenn vorhanden, auf dem Best√ľckungsetikett durch die Angaben zur Lampe und deren Leistung eindeutig dokumentiert. Werden nachtr√§glich anstatt der vorgesehenen Lampe andere Leuchtmittel verwendet, ist dies kein bestimmungsgem√§√üer Gebrauch der Leuchte und unterliegt deshalb nicht mehr der Verantwortung der Leuchtenhersteller. Die Herstellerverantwortung der von dem Umbau betroffenen Leuchte, geht auf den f√ľr den Umbau Verantwortlichen √ľber. Eine erneute Herstellerkennzeichnung und Konformit√§tsbewertung nach geltenden deutschen und europ√§ischen Richtlinien ist nach dem Umbau zwingend erforderlich.

Kaltkathodenlampen

Kaltkathodenlampen (auch CCFL von engl. cold cathode fluorescent lamp) sind keine Leuchtstofflampen im √ľblichen deutschen Sprachgebrauch ‚Äď sie z√§hlen zu den Leuchtr√∂hren. Kaltkathodenlampen sind prinzipiell aufgebaut wie die Hei√ükathodenlampen, nur dass hier keine Heizdr√§hte vorhanden sind ‚Äď die Elektroden bestehen stattdessen aus Blechh√ľlsen.

Ohne Vorheizung kann bei diesen Lampen der Elektronenfluss zwischen Kathode und Anode nur durch eine gegen√ľber Hei√ükathodenlampen h√∂here Spannung erreicht werden. Auch die Z√ľndspannung ist h√∂her. Grund ist der sog. Kathodenfall ‚Äď unmittelbar an den Kathoden ist eine hohe Feldst√§rke n√∂tig, um Elektronen daraus zu l√∂sen. Das f√ľhrt gegen√ľber Hei√ükathodenlampen zu einem geringeren Wirkungsgrad, vermeidet jedoch die Heizung und Beschichtung der Elektroden und erm√∂glicht so eine einfachere, kosteng√ľnstigere Herstellung. Die Lebensdauer ist zudem erheblich h√∂her, da der Verschlei√ü der Elektroden die Funktion im Gegensatz zur Hei√ükathodenlampe nicht beeintr√§chtigt.

Kaltkathodenlampen werden f√ľr Leuchtreklame und als Hintergrundbeleuchtung (engl. backlight) von Fl√ľssigkristallbildschirmen (LCD) eingesetzt.

Kaltkathodenlampen f√ľr Netzbetrieb wurden fr√ľher mit Streufeldtransformatoren betrieben, die einerseits die hohen erforderlichen Betriebsspannungen (5 bis 10 kV) zum Betrieb oft mehrerer, in Reihe geschalteter Lampen erzeugten und andererseits durch deren Streuinduktivit√§t √§hnlich einer Drossel den Betriebsstrom begrenzten.

Heute und bei Gleichstrombetrieb (z. B. Notebook) werden Inverter (Wechselrichter und Resonanztransformatoren) eingesetzt, die die hohen Spannungen auf elektronischem Wege erzeugen. Es gibt Inverter mit Ferrit-Transformator und solche mit Piezo‚Äětransformatoren‚Äú. Letztere arbeiten nach dem Piezoeffekt und sind f√ľr Notebooks entwickelt worden.

Induktionslampe

‚Üí Siehe unter: Induktionslampe

Standardisierte Varianten

Der R√∂hrendurchmesser von Leuchtstofflampen ist standardisiert. Nach dem Buchstaben ‚ÄěT‚Äú (f√ľr "tube", engl. R√∂hre) steht der Durchmesser in Achtel Zoll (25,4 mm/8 = 3,175 mm). Eine T5-R√∂hre hat beispielsweise einen Durchmesser von 5/8 Zoll, das entspricht etwa 16 mm. Neben den Zollangaben sind auch Millimeterangaben √ľblich:[4] T5 und T8 werden so zu T16 bzw. T26 (siehe Tabelle).

Die Entwicklung begann mit T12 R√∂hren und geht hin zu schlankeren R√∂hren, die weniger Material, Volumen bei Transport, Lagerung und Einbau ben√∂tigen und eine h√∂here Lichtausbeute (pro Watt) ergeben. √úblich sind heute T8 und T5 sowie T4 in platzsparenden Lichtleisten (etwa f√ľr Regale). T5-Lampen sind in zwei Varianten verf√ľgbar: Hohe Lichtleistung (Abk√ľrzung HO, High Output, oder FQ, Fluorescent Quintron) oder gro√üe Effizienz (HE, High Efficiency, oder FH, Fluorescent High Efficiency). Die HO-Lampen sind k√ľrzer als HE-Lampen mit etwa der gleichen elektrischen Leistung bzw. Lichtst√§rke. Zus√§tzlich gibt es bei HO- und HE-Lampen einzelne Typen mit einer nochmals um etwa 8 bis 10 Prozent geringeren elektrischen Leistung bei gleicher Lichtst√§rke.

Typ T2 T3 T4 T5 T8 T9 T12
Durchmesser in mm 7 9 13 16 26 30 38

Die L√§ngen sind f√ľr die gerade Bauform von Leuchtstofflampen ebenfalls genormt:

Typ T4 T5 T8 (*=selten)
Leistung in W 16 20 24 30 8 14 HE 24 HO 21 HE 39 HO 25 HE 28 HE 50 HO 54 HO 32 HE 35 HE 49 HO 73 HO 80 HO 15 18 30* 36 58 70*
Länge in mm 454 552 641 751 288
549
849
1149
1449
438 589,8 895 1199,4 1500 1800

Die relevanten Normen sind:

  • DIN EN 60081 ‚Äď Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen[5]
  • DIN EN 60901 ‚Äď Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen[6]

Die Stiftabst√§nde der Sockel an beiden Enden der geraden Bauformen sind ebenfalls genormt. F√ľr unterschiedliche R√∂hrendurchmesser kommen hierbei zum Teil identische Sockel (gleicher Stiftabstand) zum Einsatz. Durch diese Ma√ünahme passen T8-R√∂hren in die Fassungen der √§lteren T12-R√∂hren und k√∂nnen diese ersetzen:

Typ T4 T5 T8 T12
Sockel G5 G5 G13 G13

Au√üer den hier behandelten geraden Leuchtstofflampen findet man auch runde und U-f√∂rmige Ausf√ľhrungen.

Eigenschaften

Lichtfarbe

Spektrum einer Leuchtstofflampe. Die Zahlen geben die Wellenlänge der Spektrallinien des Quecksilbers an. Angeregt durch die UV-Strahlung des Quecksilbers emittieren die Leuchtstoffe bei mehreren Farben im sichtbaren Bereich.

‚Üí Hauptartikel: Lichtfarbe, Farbwiedergabeindex

Ein Nachteil von Leuchtstofflampen ist, dass sie im Gegensatz zur Gl√ľhlampe kein kontinuierliches Farbspektrum aufweisen. Es gibt eine Auswahl zwischen etwa einem Dutzend Farben, davon viele unterschiedliche Varianten von Wei√ü. Grob teilt man die wei√üen Leuchtstofflampen in warmwei√ü (engl. warm white), neutral-/kaltwei√ü (engl. cool white) und tageslichtwei√ü (engl. day light) ein. In vielen Anwendungsf√§llen bilden die neutral wei√üen Lampen einen guten Kompromiss, die kaltwei√üen oder tageslicht√§hnlichen haben Vorteile bei gleichzeitigem Tageslichteinfall, wogegen die warmwei√üen sich mit Gl√ľhlampenlicht besser vertragen. Leuchtstofflampen mit Standardleuchtstoffen (Halophosphaten) haben neben dem Vorteil eines g√ľnstigen Preises aber den gro√üen Nachteil einer schlechten Farbwiedergabe bei relativ geringer Lichtausbeute. Deutlich verbessert im Hinblick auf die Farbwiedergabe und den erzielten Lichtstrom sind die Dreibanden-Leuchtstofflampen[7]. Hierbei besteht die Leuchtstoffbeschichtung aus einer Mischung von drei Leuchtstoffen, die im roten, gr√ľnen, und blauen Bereich des sichtbaren Spektrums relativ scharfbandige Emissionen zeigen und deren Spektren sich entsprechend dem Prinzip der additiven Farbmischung in der Lampe zu wei√üem Licht addieren. Die beste Farbwiedergabe haben sogenannte Vollspektrum-Leuchtstofflampen ‚Äď hier treten die geringsten Farbverf√§lschungen auf. Das Spektrum ist tageslicht√§hnlich und fast ebenso kontinuierlich. Dies wird durch Einsatz von mindestens vier unterschiedlichen Leuchtstoffen erreicht (F√ľnfbanden-Leuchtstofflampen).

Die Farbwiedergabe von Lampen wird durch den Farbwiedergabeindex Ra beschrieben.

Die farbliche Zusammensetzung des Lichtes wird bei Leuchtstofflampen wesentlich durch die Zusammensetzung der Beschichtung des Glases, zu einem Teil aber auch durch die prim√§ren Emissionslinien der Gasf√ľllung und deren Hindurchtreten durch den Leuchtstoff und das Glas bestimmt. Die Leuchtstoffbeschichtung besteht aus kristallinen Pulvern (vorwiegend anorganische Oxide), die im Falle von Dreibanden-Leuchtstoffen Spuren von zwei- oder dreiwertigen Lanthanoid-Kationen enthalten, welche je nach eingesetztem Lanthanoid und des zugrundeliegenden Wirtsgittersystems unterschiedliche Farben erzeugen. Diese Farben ergeben additiv die Leuchtfarbe der Lampe. Die Standardleuchtstoffe basieren auf Calciumhalophosphat der allgemeinen Formel Ca10(PO4)6(F,Cl):Sb,Mn, wobei die unterschiedliche Farbtemperatur durch Variation der Konzentration beider Dotierelemente Mangan (Mn) und Antimon (Sb) erzielt wird.

Die Farbtemperatur ist auch abh√§ngig von der Raumtemperatur. Gew√∂hnliche Leuchtstofflampen sind f√ľr eine Raumtemperatur von etwa 20 ¬įC ausgelegt, bei dieser Raumtemperatur erw√§rmen sie sich auf knapp 35 ¬įC. Wird diese Temperatur wesentlich unterschritten, beginnt das Argon st√§rker zu leuchten, und die Leuchtstofflampe sendet mehr infrarotes Licht aus. F√ľr Anwendungen im Au√üenbereich und in K√ľhlanlagen gibt es spezielle Leuchtstofflampen f√ľr niedrige Umgebungstemperaturen. Bei gro√üer K√§lte (um ‚ąí25 ¬įC) ist bei einer Stra√üenbeleuchtung mit Leuchtstofflampen die Helligkeit reduziert.

Die Lichtfarbe der Lampen ist f√ľr die Wohnqualit√§t mit von Bedeutung. Auch die Lichtfarben sind den verschiedenen Arbeitsaufgaben bzw. Arbeitsst√§tten zugeordnet. Wei√ües Licht ist gem√§√ü DIN 5035 in drei Farbtemperaturbereiche eingeteilt:

Abk√ľrzung Bezeichnung Farbtemperatur Anwendung
ww Warmwei√ü / warm white < 3300 K Konferenz- u. B√ľror√§ume, Gastr√§ume, Wohnr√§ume
nw Neutralwei√ü / cool white 3300 ‚Ķ 5300 K Schulen, B√ľros, Werkst√§tten, Ausstellungsr√§ume
tw Tageslicht / day light > 5300 K Tageslichtersatz in geschlossenen R√§umen und f√ľr technische Anwendungen

Die Farbe ‚Äěnw‚Äú wird am h√§ufigsten ausgew√§hlt. In einem Raum sollte stets die gleiche Lichtfarbe eingesetzt werden. Die Hersteller nutzen ein Farbnummernsystem mit 3-stelligen Zahlen, bei denen die erste Ziffer die Farbwiedergabequalit√§t angibt. Eine 8 bedeutet einen Ra-Wert von 80 bis 89, eine 9 bedeutet einen Ra-Wert von 90 bis 100. Die beiden letzten Ziffern bezeichnen ‚Äď wenn man sie um zwei Nullen verl√§ngert ‚Äď die Farbtemperatur in Kelvin. F√ľr den Wohnbereich kann z. B. die Farbnummer 827 oder 930 gew√§hlt werden. Im B√ľro ist 840 √ľblich, wobei 854, 865 oder gar 880 laut einiger Studien zu gesteigerter Leistungsf√§higkeit f√ľhren sollen, da das Licht tageslicht√§hnlicher ist und entsprechend mehr blaue Anteile enth√§lt.

Leuchtstofflampen mit einer Farbwiedergabe unter 80 sollten rein technisch als veraltet angesehen werden. Jedoch kommen R√∂hren mit den Farbkennungen 640 und 740 in vielen Gemeinden nach wie vor in der Beleuchtung √∂ffentlicher Pl√§tze zum Einsatz, da sie zu einem g√ľnstigeren Preis erh√§ltlich sind als Dreibandenlampen mit der Kennung 840. Aufgrund der Nachfrage gibt es somit f√ľr die Beleuchtungsindustrie vorerst keinen Grund, die Produktion einzustellen. Lediglich die Lichtfarbe 530 wird auf dem Markt immer seltener. Folgende Farbt√∂ne sind erh√§ltlich (die Namen der Lichtfarben stammen aus dem Katalog von Osram und k√∂nnen bei anderen Herstellern variieren, die Nummern sind jedoch genormt):

Code Bezeichnung Eigenschaften Anwendung
Farbwiedergabe Lichtausbeute Weiteres
530 Basic warmwei√ü / warm white schlecht m√§√üig Warmes Licht. Objekte erscheinen br√§unlich und wenig kontrastiert. Garagen, K√ľchen. Eher seltener geworden ‚Äď zu Gunsten der Farben 827 und 830.
640/740 Basic neutralwei√ü / cool white m√§√üig m√§√üig K√ľhleres Arbeitslicht Sehr h√§ufig eingesetzt. B√ľros, Arbeitsr√§ume, Bahnh√∂fe, Au√üenbeleuchtung. Sollte durch 840-Lampen ersetzt werden.
765 Basic Tageslicht / daylight m√§√üig schlecht Bl√§ulicher Tageslichtersatz Vor allem in B√ľros oder hinter Werbeplakaten. Sollte durch 865-Lampen ersetzt werden.
827 Lumilux interna gut gut Gl√ľhlampen√§hnliches Licht Wohnr√§ume, Schlafzimmer, Kinderzimmer.
830 Lumilux warmweiß / warm white gut gut Halogenlampenähnliches Licht Annähernd wie 827, etwas mehr Blauanteile. In Norddeutschland als Straßenbeleuchtung.
835 Lumilux wei√ü / white gut gut Wei√ües Licht Etwas k√ľhler als 830 - etwa f√ľr K√ľchen- oder Au√üenbeleuchtung. In Westdeutschland eher selten.
840 Lumilux neutralwei√ü / cool white sehr gut (ca. 87) sehr gut Wei√ües Arbeitslicht B√ľros und √∂ffentliche Geb√§ude, Au√üenbeleuchtung. Wird in Nordeuropa von vielen Menschen als zu k√ľhl f√ľr Wohnr√§ume empfunden.
865 Lumilux Tageslicht / daylight sehr gut m√§√üig Tageslichtersatz Angeblich leistungssteigerndes Arbeitslicht. B√ľros und Au√üenbeleuchtung.
880 Lumilux skywhite gut Blaues Licht, das einem wolkenlosen Himmel entspricht.
930 Lumilux Deluxe warmweiß / warm white hervorragend schlecht Warmes Licht Wohnräume, in denen farblich akzentuiert werden soll.
940 Lumilux Deluxe neutralwei√ü / cool white hervorragend m√§√üig-schlecht K√ľhles Arbeitslicht Arbeitspl√§tze, an denen Farbakzente wichtig sind. Museen, Galerien.
954 Lumilux Deluxe Tageslicht / daylight Vollspektrum-Farbwiedergabe (98) mäßig Tageslichtersatz Museen, Galerien, Aquarienbeleuchtung.
965 Lumilux Deluxe Tageslicht / cool daylight hervorragend m√§√üig Tageslichtersatz Museen, Galerien, Aquarienbeleuchtung. Etwas k√ľhler als 954.

Zu beachten ist, dass eine Leuchtstofflampe mit der Voraussetzung einer Farbwiedergabe √ľber 90 (Klasse 1A) im niedrigeren Kelvin-Bereich noch deutlich mehr Lichtausbeute einb√ľ√üt als im h√∂heren. Eine Lampe mit Dreibanden-Leuchtstoffen der Farbe 840 und 15 Watt Leistung erreicht einen Lichtstrom von ca. 900 Lumen. Die Lampe der Farbe 950 erreicht 750 Lumen, die Lampe der Farbe 940 etwa 700 Lumen, und diejenige der Farbe 930 nur noch rund 650 Lumen.

Farbige Leuchtstofflampen

Leuchtstofflampen und Energiesparlampen werden u. a. zu Dekorationszwecken auch einfarbig (rot, gelb, gr√ľn, blau) angeboten. Das wird durch Variationen des fluoreszierenden Leuchtstoffes erreicht. Siehe auch: LHGL-Wanne.

Auch die sogenannten ‚ÄěSchwarzlichtlampen‚Äú arbeiten mit einem Leuchtstoff (Europium-dotiertes Strontium-Fluoroborat oder -Tetraborat f√ľr 370 nm bzw. Blei-dotiertes Bariumsilikat f√ľr 350 nm), um die in UV-B liegende Quecksilberlinie in den UV-A-Bereich zu konvertieren. Diese Lampen haben ein mit Nickeloxid dotiertes Glasrohr, um sichtbares Licht > 400 nm zu absorbieren.

Energieeffizienz

Leuchtstofflampen erreichen eine Lichtausbeute von etwa 45 bis 100 Lumen pro Watt (zum Vergleich: normale Gl√ľhlampe: ca. 10‚Äď15 lm/W) und haben somit eine hohe Energieeffizienz, die allerdings von Schwefellampen (95 lm/W) und Natriumdampflampen (150 lm/W) ‚Äď bei schlechterem Farbwiedergabeindex ‚Äď und Metallhalogendampf-Hochdruckentladungslampen √ľbertroffen wird.

Leuchtstofflampen sparen somit gegen√ľber Gl√ľhlampen etwa 70 bis 85 % Energie ein. In Messeinrichtungen werden neue Leuchtstofflampen erst 100 bis 200 Stunden gealtert, die eigentliche Messung erfolgt erst nach etwa 10 bis 20 Minuten (je nach Typ) nach dem Einschalten.

Alle Leuchtstofflampen erreichen ihren h√∂heren Betriebsdruck erst nach Erw√§rmung und erreichen daher ihre volle Leuchtkraft erst nach einigen Sekunden. Deutlicher ist dieser Effekt bei Kompaktleuchtstofflampen zu beobachten, da diese mit h√∂heren Betriebsdr√ľcken bzw. Temperaturen arbeiten. Insbesondere bei sehr niedriger Umgebungstemperatur und ohne ein umgebendes Leuchtengeh√§use bleibt die Leuchtst√§rke von Leuchtstofflampen zum Teil wesentlich geringer als bei Raumtemperatur. Aus diesem Grund werden f√ľr Beleuchtungen im Au√üenbereich oder in K√ľhlr√§umen spezielle Leuchtstofflampen verwendet, die auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen deutlich unter circa 25 ¬įC eine akzeptable Lichtausbeute liefern, wobei allerdings die maximale und die typische Ausbeute deutlich unter der normaler, hocheffizienter Leuchtstofflampen liegt. √Ąhnliche Effekte gibt es bei Vollspektrumleuchtstofflampen; deren besondere Leuchtstoffzusammensetzung erm√∂glicht ‚Äď zu Lasten der Effizienz ‚Äď ein einem thermischen Strahler angen√§hertes Spektrum.

Der etwa vier- bis sechsfach h√∂heren Lichtausbeute von Leuchtstofflampen im Vergleich zu Gl√ľhlampen stehen ein erheblich h√∂herer Anschaffungspreis, eine schlechtere Farbwiedergabe, bei manchen Exemplaren je nach Vorschaltger√§t Brumm- oder Pfeifger√§usche und das verz√∂gerte Erreichen der vollen Helligkeit gegen√ľber.

Rechenbeispiel

Ein Vergleich l√§sst sich besonders gut bei Energiesparlampen anstellen, die direkt in eine Gl√ľhlampenfassung geschraubt werden k√∂nnen. Dabei kann f√ľr gleichen Lichtstrom eine 60-Watt-Gl√ľhlampe durch eine 12-Watt-Energiesparlampe ersetzt werden. W√§hrend der Anschaffungspreis f√ľr eine Gl√ľhlampe bei unter einem Euro liegt, muss man f√ľr die Energiesparlampe ca. 1,50 bis 5,00 Euro ausgeben.

Bei 10.000 Betriebsstunden w√ľrde eine 60-Watt-Gl√ľhlampe eine Energie von 600 kWh verbrauchen. Bei einem Stromtarif von 0,20 Euro/kWh sind das Stromkosten von 120 Euro. F√ľr diese Betriebsdauer m√ľssen zehn Gl√ľhlampen zu 1 Euro angeschafft werden, ausgehend von einer durchschnittlichen Lebensdauer von 1000 Betriebsstunden f√ľr eine Gl√ľhlampe. Als Gesamtkosten fallen also 120 + 10 = 130 Euro an.

Die vergleichbare 12-Watt-Energiesparlampe verbraucht in der gleichen Zeit nur eine Energie von 120 kWh, was 24 Euro Stromkosten entspricht. Wegen der weit h√∂heren Lebensdauer braucht f√ľr die gesamte Betriebsdauer von 10.000 Stunden nur eine Energiesparlampe zu etwa 5 Euro angeschafft zu werden. Als Gesamtkosten entstehen rund 29 Euro.

Der Betrieb einer Energiesparlampe spart also etwa 101 Euro. Bei h√∂herem Stromtarif f√§llt das Ergebnis noch g√ľnstiger f√ľr die Energiesparlampe aus, erreicht diese jedoch nicht die angesetzte Betriebsdauer, wird es ung√ľnstiger. Diese wird vor allem durch h√§ufige Schaltzyklen beeintr√§chtigt.

Der Vorteil der Energiesparlampen f√§llt noch gr√∂√üer aus wenn die Zeitersparnis f√ľr die selteneren Leuchtmittelwechsel mit einbezogen wird. Im gesch√§ftlichen Betrieb, kann der Lohn daf√ľr berechnet werden. Bei ein Zehntel Lebensdauer der Gl√ľhlampen w√§ren das 9 √ó 10 Minuten = 1,5 Stunden, also mindestens ca. 15 Euro. Die Energiesparlampe spart dann 116 Euro.

Nicht ber√ľcksichtigt in obiger Kalkulation ist der W√§rmeersatzeffekt, also die Tatsache, dass die W√§rmeentwicklung von Gl√ľhlampen zur Beheizung des Raumes beitr√§gt. In ganzj√§hrlich kaltem Klima kann dies die Kosten der Gl√ľhlampennutzung etwas senken, w√§hrend er in ganzj√§hrlich warmem Klima und vorhandener Klimatisierung die Kosten erh√∂ht. In jedem Fall entspricht ein Heizen mit Gl√ľhlampen jedoch einer energetisch ung√ľnstigen direkten Stromheizung.

Lebensdauer

Leuchtstofflampen zeichnen sich durch eine sehr lange Lebensdauer aus, die durch die Adsorption des Quecksilbers an den Lampenkomponenten, durch Degradation des Leuchtstoffes und durch die Lebensdauer der Gl√ľhkathoden begrenzt ist.

Herk√∂mmliche Leuchtstofflampen (T8) haben eine echte Nutzlebensdauer von 6000 bis 8000 Stunden an einem konventionellem Vorschaltger√§t. Eine moderne Leuchtstofflampe (T5) erreicht eine Nutzleuchtdauer von 15.000 Stunden am VVG und bis 25.000 Stunden am EVG, Spezialversionen sogar bis zu 80.000 Stunden.[8] Eine Kompaktleuchtstofflampe erreicht eine Nutzleuchtdauer von meist zwischen 5000 und 15.000 Stunden (zum Vergleich: konventionelle Gl√ľhlampen haben eine Lebensdauer von etwa 1000 Stunden). Nach dieser Zeit sollten die Lampen ausgetauscht werden, da sie weniger als 80 % des urspr√ľnglichen Lichtstromes aussenden. In dieser Zeit haben sie sich allerdings durch die reduzierten Stromkosten mehrfach bezahlt gemacht. Neuere Leuchtstoffe erlauben einen Betrieb bis zum Versagen der Kathoden, da sie auch dann noch 80 % des urspr√ľnglichen Lichtstromes liefern.

Um die angestrebte Lebensdauer zu erreichen, sollten m√∂glichst wenig Schaltvorg√§nge stattfinden und bei jedem Einschaltvorgang die Kathoden vorheizen (Warmstart), da ein Kaltstart die Lebensdauer stark verringert. Zus√§tzlich sollte eine gute Netzfilterung vorhanden sein, die sich aus dem VDE-Pr√ľfzertifikat des EVG ergibt.

Leuchtstofflampen (hei√üe Kathode) eignen sich nur bedingt f√ľr wiederholte Schaltvorg√§nge und kurze Brenndauern unter 10 Minuten, eine solche Betriebsweise verschlei√üt die Kathoden. Eine Ausnahme bilden neuere Typen von Energiesparlampen, die durch eine Steuerung der Vorheizphase statt f√ľr wenige 10.000 f√ľr mehrere 100.000 Schaltvorg√§nge ausgelegt sind.[9][10]

Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltger√§t (sog. Energiesparlampen) versagen h√§ufig durch Ausf√§lle des elektronischen Vorschaltger√§tes; dieses ist oft empfindlich gegen√ľber erh√∂hten Umgebungstemperaturen, was besonders in geschlossenen Leuchten zu Fr√ľhausf√§llen f√ľhrt.

‚ÄěFlimmern‚Äú und Stroboskopeffekt

Bedingt durch die Netzfrequenz (50 bzw. 60 Hz) erlischt das Lampenlicht bei konventionellen Vorschaltger√§ten im Bereich eines jeden Nulldurchganges. Es entstehen Hell-Dunkel-Phasen im 100- bzw. 120-Hz-Rhythmus (‚ÄěFlimmern‚Äú), die Stroboskopeffekte hervorrufen k√∂nnen, welche sich bei schnellen Bewegungen bemerkbar machen oder bei rotierenden Arbeitsmaschinen eine langsame oder stehende Maschine vort√§uschen k√∂nnen. Abhilfe bietet die Duoschaltung oder bei gro√üen Anlagen die Versorgung mit Dreiphasenwechselstrom (Drehstrom), wodurch mehrere Lampen ihr Licht phasenverschoben abgeben.

Elektronische Vorschaltger√§te (auch die Aufsteck-EVGs, die zum Umr√ľsten von T8-Leuchten mit konventionellem Vorschaltger√§t auf T5-Lampen kleinerer Leistung angeboten werden) liefern nahezu flimmerfreies Licht, da sie die Lampe mit Wechselstrom einer h√∂heren Frequenz betreiben, um den Stroboskopeffekt zu vermindern und die Baugr√∂√üe der Drossel zu verringern. Energiesparlampen haben heute normalerweise ein elektronisches Vorschaltger√§t integriert und flimmern daher kaum, solange der Elektrolytkondensator - der aufgrund der hohen Umgebungstemperatur im Lampensockel, vor allem bei h√§ngender Montage, relativ schnell austrocknen kann - die gleichgerichtete Netzspannung ausreichend gl√§ttet.

Umweltauswirkungen

Recycling

Das Quecksilber in Leuchtstofflampen ist giftig f√ľr Mensch und Umwelt, die Beschichtung der Lampe ebenfalls. Zudem sind die verwendeten Werkstoffe (Seltene Erden, Zinn, Kupfer) relativ teuer und k√∂nnen zur√ľckgewonnen werden, weshalb ausgediente Leuchtstofflampen nicht √ľber Hausm√ľll oder Altglas entsorgt werden d√ľrfen. Innerhalb der EU ist das Recycling von Leuchtstofflampen und anderen Leuchtmitteln durch die WEEE-Richtlinie geregelt. Leuchtstofflampen aus Privathaushalten m√ľssen bei einer Sammelstelle (Recyclinghof, Wertstoffhof)) abgegeben werden. Die Regelung f√ľr Leuchtstofflampen aus dem gewerblichen Bereich ist in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten unterschiedlich. In Deutschland soll die R√ľcknahme durch den Hersteller erfolgen, haushalts√ľbliche Mengen k√∂nnen aber auch √ľber die √∂ffentlichen Sammelstellen entsorgt werden, geregelt wird das vom ElektroG.

Elektrosmog und elektromagnetische Verträglichkeit

Grunds√§tzlich m√ľssen Leuchtstofflampen und die f√ľr diese konstruierten Leuchten, wie alle anderen im Handel erh√§ltlichen elektrischen Ger√§te, Grenzwerte der elektromagnetischen Vertr√§glichkeit erf√ľllen. Dies wird durch die auf den Ger√§ten angebrachte CE-Kennzeichnung dokumentiert. Damit sind St√∂raussendungen auf ein Ma√ü begrenzt, bei dem eine Beeintr√§chtigung anderer Ger√§te hinnehmbar (weil gering oder kurzzeitig) ist. Generell muss ber√ľcksichtigt werden, dass konventionelle Gl√ľhlampen vergleichbarer Lichtleistung durch ihre erheblich h√∂here elektrische Leistung in den Kabeln der Stromversorgung auch ein entsprechend h√∂heres magnetisches Feld generieren. Dieses folgt aus der Proportionalit√§t zwischen elektrischem Strom und der magnetischen Feldst√§rke.

Die nachfolgend aufgelisteten Störungen sind möglich:

  • Leuchtstofflampen mit elektronischem Vorschaltger√§t erzeugen durch den darin befindlichen Inverter breitbandige hochfrequente Strahlung, die von der Lampe und deren Zuleitungen abgestrahlt werden. Ma√ügeblich sind dabei die Arbeits-Frequenzen von meist knapp unterhalb 50 kHz sowie deren Harmonische (Oberschwingungen).
  • Auch Leuchtstofflampen mit konventionellem Vorschaltger√§t geben ein breitbandiges St√∂rspektrum im Bereich des AM-Rundfunks ab. Gest√∂rt werden k√∂nnen unter anderem Rundfunkempf√§nger f√ľr Lang-, Mittel- und Kurzwelle.
  • St√∂rend kann sich der Startvorgang konventioneller Leuchtstofflampen auch auf Audioanlagen auswirken ‚Äď der generierte breitbandige St√∂rimpuls breitet sich auf den Netzleitungen aus und gelangt meist kapazitiv auf verschiedenen Wegen in Signalzuleitungen und Verst√§rker. Die wirksamste Ma√ünahme dagegen und auch gegen die breitbandigen St√∂rungen im Betrieb ist die sog. Nahentst√∂rung in der Leuchte (Kondensator im Glimmstarter) oder ein Netzfilter vor der Leuchte oder den gest√∂rten Verbrauchern.
  • Durch das 50-Hz-Magnetfeld konventioneller Drossel-Vorschaltger√§te k√∂nnen Bildschirme mit Kathodenstrahlr√∂hre (CRT) gest√∂rt werden.
  • Gelegentlich st√∂rt EVG-erzeugtes Licht die IR-Empf√§nger der Fernbedienung von Ger√§ten der Unterhaltungselektronik, da deren Arbeitsfrequenzen √§hnlich sind.

Elektrosmog ist ein umgangssprachlicher Begriff, der nichtionisierende Strahlung (Funkwellen) und elektrische sowie magnetische Felder und deren unterstellte gesundheitliche Beeintr√§chtigungen umfasst. Insbesondere konventionelle Vorschaltger√§te erzeugen ein magnetisches Streufeld mit einer Frequenz von 50 Hz. Die Auswirkungen von Elektrosmog auf die Gesundheit sind stark umstritten.

Verkaufsverbot in der EU

Wie Gl√ľhlampen sind auch Leuchtstofflampen von dem Verkaufsverbot in der EU betroffen. Das Verbot ist in der EG-Verordnung 245/2009[11] geregelt, die der Umsetzung der √Ėkodesign-Richtlinie 2005/32/EG dient und tritt in drei Stufen in Kraft:

Bei der ersten Stufe ab April 2010 gelten Mindestwerte f√ľr die Lichtausbeute und Farbwiedergabe von T8- und T5-Lampen, weniger effiziente Lampen dieser Typen d√ľrfen nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Gleichzeitig m√ľssen Hersteller detaillierte technische Angaben zu allen Lampen ver√∂ffentlichen. Ab der zweiten Stufe ab April 2012 gelten die Werte auch f√ľr alle anderen Zweisockellampen (z.B. T10 und T12), was ein faktisches Verbot der T12-Lampen bedeutet. Gleichzeitig treten Anforderungen an die Lebensdauer und den R√ľckgang des Lichtstroms w√§hrend des Betriebs in Kraft. Die dritte Stufe fordert ab April 2017, dass alle Leuchtstofflampen mit Vorschaltger√§ten der Energieeffizienzklasse A2 kompatibel sein m√ľssen.[12]

Irrt√ľmer

Leuchtstofflampen werden im Volksmund oft als Neonr√∂hren bezeichnet, obwohl sie kein Neon, sondern Quecksilberdampf und als Edelgas das wesentlich h√§ufigere und billigere Argon enthalten. Die Bezeichnung ist daher unzutreffend. Neonr√∂hren z√§hlen demgegen√ľber zu den Leuchtr√∂hren, sind tats√§chlich mit Neon gef√ľllt, besitzen keinen Leuchtstoff und leuchten rot-orange.

Eine ebenso verbreitete unzutreffende Annahme ist, dass Leuchtstofflampen beim Einschalten viel Energie verbrauchen w√ľrden. Richtig ist, dass kurzzeitig ein Einschaltstrom flie√üt, der etwa 10 bis 50 % h√∂her ist als im Betrieb. Der Energieinhalt ist jedoch unbedeutend, weil der Startvorgang nur Sekundenbruchteile dauert und die aufgenommene Wirkleistung dabei oft sogar geringer ist als im Betrieb.

Fr√ľher galt, dass man eine Leuchtstofflampe nicht unter 20 bis 30 Minuten ausschalten solle, um ihre Lebensdauer durch den Startvorgang nicht √ľberm√§√üig zu verk√ľrzen. Ausschaltzeiten unter ca. 10 Minuten wiegen vor allem bei billigen bzw. √§lteren Energiesparlampen und Leuchten mit konventionellem Vorschaltger√§t auch heute durch die dadurch auftretende Lebensdauerk√ľrzung die eingesparten Energiekosten nicht auf. Neuere Energiesparlampen und EVG starten die Lampen jedoch derart schonend, dass laut Angaben mancher Hersteller h√§ufiges kurzes Ausschalten keinen Einfluss auf die Lebensdauer hat. Die teilweise zur Vorheizsteuerung eingesetzten PTC-Widerst√§nde legen jedoch nahe, dass dies nicht f√ľr Ausschaltzeiten unter etwa 1 Minute gilt, dann verursacht die thermische Tr√§gheit der PTC eine unzureichende Vorheizung und einen Kathodenverschlei√ü.

√Ąhnliche Leuchtmittel

Wegen ihrer √§hnlichen Bauform werden Linienlampen h√§ufig f√ľr Leuchtstofflampen gehalten. Die Lichterzeugung bei Linienlampen erfolgt aber nicht durch Gasentladung, sondern durch einen Gl√ľhfaden, es handelt sich somit um Gl√ľhlampen.

Literatur

  • A. Senner: Fachkunde Elektrotechnik. 4. Auflage. Verlag-Europa Lehrmittel, Wuppertal 1965.
  • Hans R. Ris: Beleuchtungstechnik f√ľr den Praktiker. 2. Auflage, VDE-Verlags GmbH, Berlin/Offenbach 1997, ISBN 3-8007-2163-5.
  • G√ľnter Springer: Fachkunde Elektrotechnik. 18. Auflage, Verlag-Europa Lehrmittel, Wuppertal 1989, ISBN 3-8085-3018-9.
  • Ernst H√∂rnemann, Heinrich H√ľbscher: Elektrotechnik Fachbildung Industrieelektronik. Westermann Schulbuchverlag GmbH, Braunschweig 1998, ISBN 3-14-221730-4.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Leuchtstoffr√∂hre ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Leuchtstoffr√∂hre ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Vorsicht bei T5-Adaptern f√ľr T8-Leuchten. ZVEI, September 2006, abgerufen am 11. Februar 2010.
  2. ‚ÜĎ Gew√§hrleisten T5-Adapter f√ľr T8-Leuchten sicheres und normgerechtes Licht? ZVEI, M√§rz 2006, abgerufen am 11. Februar 2010 (PDF).
  3. ‚ÜĎ OSRAM-Stellungnahme zu T5-Umr√ľstadaptern. Osram, November 2008, S. 15, abgerufen am 11. Februar 2010 (PDF).
  4. ‚ÜĎ Ratgeber Licht der Stadt Hamburg, Seite 3.
  5. ‚ÜĎ DIN EN 60081 (2006-05). Beuth Verlag, 2006.
  6. ‚ÜĎ DIN EN 60901 (2008-09). Beuth Verlag, 2008.
  7. ‚ÜĎ [1]Dreibandlichtfarben
  8. ‚ÜĎ Philips Katalog
  9. ‚ÜĎ Megaman: Produktseite der ingenium-Technologie. abgerufen am 13. Jan. 2009.
  10. ‚ÜĎ Osram: Produktseite der Osram Dulux EL Facility. abgerufen am 13. Jan. 2009.
  11. ‚ÜĎ VERORDNUNG (EG) Nr. 245/2009 (‚Ķ) umweltgerechte Gestaltung von Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltger√§t, Hochdruckentladungslampen sowie Vorschaltger√§te und Leuchten zu ihrem Betrieb (...). In: Amtsblatt der Europ√§ischen Union. 24. M√§rz 2009 (ver√∂ffentlicht), abgerufen am 16. Juli 2009 (deutsch).
  12. ‚ÜĎ Auflistung mit Tabelle aller durch das EU Verkaufsverbot betroffenen Leuchtstofflampen [2]

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  • Leuchtstofflampe ‚ÄĒ Leucht|stoff|lam|pe ‚Ķ   Die deutsche Rechtschreibung

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