Lichtenborn

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Lichtenborn
Lichtenborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Lichtenborn hervorgehoben
50.110026.29234548
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 548 m ü. NN
Fläche: 11,43 km²
Einwohner:

330 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54619
Vorwahlen: 06554, 06559
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 260
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Webpräsenz: www.lichtenborn.de
Ortsbürgermeister: Friedhelm Hermes
Lage der Ortsgemeinde Lichtenborn im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Auw bei Prüm Roth bei Prüm Olzheim Neuendorf Kleinlangenfeld Schwirzheim Büdesheim Wallersheim Fleringen Weinsheim Gondenbrett Sellerich Buchet Oberlascheid Bleialf Mützenich Winterscheid Winterspelt Großlangenfeld Brandscheid Prüm Rommersheim Giesdorf Hersdorf Seiwerath Schönecken Oberlauch Niederlauch Orlenbach Winringen Dingdorf Watzerath Pittenbach Pronsfeld Habscheid Heckhuscheid Matzerath Heisdorf Nimsreuland Lasel Wawern Feuerscheid Nimshuscheid Lützkampen Großkampenberg Kesfeld Üttfeld Euscheid Strickscheid Lünebach Lierfeld Eilscheid Dackscheid Merlscheid Pintesfeld Kinzenburg Waxweiler Manderscheid Lichtenborn Arzfeld Irrhausen Reiff Sengerich Leidenborn Herzfeld Eschfeld Roscheid Harspelt Sevenig (Our) Dahnen Reipeldingen Daleiden Dasburg Preischeid Olmscheid Jucken Kickeshausen Lauperath Krautscheid Oberpierscheid Niederpierscheid Lascheid Hargarten Lambertsberg Mauel Plütscheid Burbach Balesfeld Neuheilenbach Neidenbach Usch Zendscheid Steinborn Sankt Thomas Malbergweich Malberg (Eifel) Kyllburgweiler Seinsfeld Oberkail Gransdorf Gindorf Pickließem Orsfeld Kyllburg Etteldorf Wilsecker Badem Sefferweich Seffern Schleid Heilenbach Ehlenz Oberweiler Bickendorf Nattenheim Fließem Rittersdorf (Eifel) Ließem Niederweiler Biersdorf am See Wiersdorf Wißmannsdorf Hamm (Eifel) Echtershausen Brecht Feilsdorf Hütterscheid Baustert Brimingen Hisel Mülbach Oberweis Bettingen (Eifel) Olsdorf Wettlingen Stockem Halsdorf Enzen Dudeldorf Gondorf Metterich Hüttingen an der Kyll Röhl Scharfbillig Sülm Dahlem Trimport Idenheim Idesheim Meckel Eßlingen Oberstedem Niederstedem Wolsfeld Dockendorf Ingendorf Messerich Birtlingen Altscheid Burscheid Nusbaum Biesdorf Kruchten Hommerdingen Hüttingen bei Lahr Mettendorf Niehl Burg Lahr Geichlingen Körperich Roth an der Our Gentingen Ammeldingen an der Our Berscheid Bauler Waldhof-Falkenstein Keppeshausen Rodershausen Gemünd Sevenig bei Neuerburg Affler Dauwelshausen Scheitenkorb Nasingen Muxerath Obergeckler Niedergeckler Sinspelt Niederraden Koxhausen Herbstmühle Karlshausen Zweifelscheid Leimbach Emmelbaum Ammeldingen bei Neuerburg Heilbach Uppershausen Plascheid Hütten Neuerburg Scheuern Fischbach-Oberraden Utscheid Weidingen Übereisenbach Wallendorf Bollendorf Echternacherbrück Ernzen Ferschweiler Minden Menningen Eisenach Gilzem Kaschenbach Niederweis Irrel Prümzurlay Alsdorf Holsthum Peffingen Schankweiler Spangdahlem Herforst Beilingen Philippsheim Speicher (Eifel) Preist Orenhofen Auw an der Kyll Hosten Nordrhein-Westfalen Belgien Luxemburg Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild

Lichtenborn ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ort befindet sich in der Landschaft Islek, im Westen der Eifel, nur wenige Kilometer östlich der Staatsgrenze zu Luxemburg. Nördlich des Ortes erhebt sich die auf 569 m ü. NN die Lichtenborner Höhe mit einem Rundblick über weite Teile der Landschaft.

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Ortsteile Lichtenborn, Kopscheid und Stalbach.

Mit 72,3 % werden fast drei Viertel des Gemeindegebietes landwirtschaftlich genutzt, 22,1 % sind von Wald bestanden.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Üttfeld im Nordwesten, Euscheid im Norden, Lünebach und Kinzenburg im Nordosten, Manderscheid im Süden sowie Arzfeld im Südwesten.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der heutige Hauptort Lichtenborn 1330 als „lichtbreit“, was in etwa „entwaldete Fläche“ heißt. Während der Feudalzeit gehörte es zum Kondominium Pronsfeld. Als Sitz der Bürgermeisterei Lichtenborn stand es unter preußischer Verwaltung, später kam der Ort zum Amt Waxweiler.

Am 1. Januar 1973 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Kopscheid und Stalbach nach Lichtenborn eingemeindet.[2]

Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 164
  • 1835 – 227
  • 1871 – 322
  • 1905 – 428
  • 1939 – 450
  • 1950 – 470
  • 1961 – 470
  • 1965 – 448
  • 1970 – 460
  • 1975 – 401
  • 1980 – 437
  • 1985 – 400
  • 1987 – 415
  • 1990 – 414
  • 1995 – 412
  • 2000 – 405
  • 2005 – 359

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Lichtenborn besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Bürgermeister

Zum selben Termin wurde Friedhelm Hermes mit 67,2 % der Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt.

Wappen

Blasonierung: „In Silber eine rote Deichsel umgeben von drei schwarzen Schleifen.“

Die Deichsel steht für die Straßengabelung im Dorfzentrum von Lichtenborn, an der die aus dem Prümtal kommende Bundesstraße 410 nach links in Richtung Luxemburg verschwenkt und von der nach rechts in Richtung Belgien die Landesstraße 9 wegführt.

Die drei ehemals selbstständigen Gemeinden Lichtenborn, Kopscheid und Stalbach werden durch die drei Schleifen symbolisiert, die in Anlehnung an Ornamenten auf Lichtenborner Schaftkreuzen aus dem 18. Jahrhundert gestaltet sind.

An das Wappen der Familie von Brandenburg und auch an das älteste Wappen der Grafen von Vianden sind die Farben Rot und Silber angelehnt. Den luxemburgischen Herren von Brandenburg gehörte das Patronat über die Lichtenborner Kirche und stammen von den Viandener Grafen ab. Letztere gründeten vermutlich die erste Kirche in Lichtenborn.

Sehenswürdigkeiten

Die Lichtenborner Kirche wurde 1895 erbaut und hat einen hochragenden Turm.

Um ein Steinkreuz („Schwarzes Kreuz“) in einem Fichtenwald auf Lichtenborner Gebiet ranken sich verschiedene Geschichten und Sagen.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Lichtenborn

Wirtschaft und Infrastruktur

Lichtenborn ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Seit 1971, als noch 72 landwirtschaftliche Betriebe gezählt wurden, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 914 ha auf 938 ha (2005) zugenommen, die von 20 Betrieben bewirtschaftet wurden.

Am südlichen Rande des Ortes verläuft die Bundesstraße 410, von der in Lichtenborn die Landesstraße 9 in Richtung Belgien wegführt.

Öffentliche Einrichtungen

Lichtenborn ist Standort einer Freiwilligen Feuerwehr mit 14 Mitgliedern.

Weblinks

 Commons: Lichtenborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 185 (PDF)
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat

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