Lima

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Lima
Lima
Lima (Peru)
Lima
Lima
Symbole
Wappen
Siegel
Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat Peru
Provinz Lima
H√∂he 161 m
Fl√§che 2.672,3 km¬≤
Metropolregion 2.819,3 km¬≤
Einwohner 7.605.742 (2007 [1])
Metropolregion 8.482.619 (2007 [2])
Dichte 2.846,2 Ew./km¬≤
Metropolregion 3.008,8 Ew./km¬≤
ISO 3166-2 PE-LMA
Webauftritt www.munlima.gob.pe/
Politik
B√ľrgermeister Susana Villar√°n de la Puente
Luftaufnahme von Lima
Luftaufnahme von Lima
-12.035-77.018611

Lima ist die Hauptstadt des s√ľdamerikanischen Anden-Staates Peru und die mit Abstand gr√∂√üte Stadt des Landes. In der Kernstadt leben 7.605.742 Menschen (Stand 2007).[1] Das gesamte Verwaltungsgebiet der Stadt bildet die Provinz Lima (auch Region Lima Metropolitana) und hat 8.482.619 Einwohner (2007).[2]

Nahe bei Lima liegt die Hafenstadt Callao mit 876.877 Einwohnern, mit der Lima zusammengewachsen ist. Beide St√§dte bilden die Metropolregion Lima (√Ārea Metropolitana de Lima) mit 8.482.619 Einwohnern (2007).

Lima ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Peru mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern. Die Altstadt von Lima wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.[3]

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Satellitenaufnahme von Lima

Lima liegt am R√≠o R√≠mac am Fu√üe der trockenen Westflanke der zentralperuanischen Anden. Nach Javier Pulgar Vidal befindet sich die Stadt in der geographischen Zone der Chala. Das Zentrum Limas befindet sich auf rund 160 Metern √ľber dem Meeresspiegel. Das Stadtgebiet erreicht bei Chosica eine H√∂he von knapp 950 Metern.[4]

Das Verwaltungsgebiet der Stadt ist mit der Provinz Lima (auch ‚ÄěMunicipalidad Metropolitana de Lima‚Äú) identisch und hat eine Fl√§che von 2.672,28 Quadratkilometern (Saarland = 2.568,65 Quadratkilometer). Davon geh√∂ren 825,88 Quadratkilometer (30,9 Prozent) zur Kernstadt (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform), 1.846,4 Quadratkilometer (69,1 Prozent) bestehen aus Vorst√§dten und Gebieten mit l√§ndlicher Siedlungsstruktur. Die Metropolregion Lima (√Ārea Metropolitana de Lima) umfasst die 43 Bezirke der Region Lima Metropolitana und die sechs Bezirke der Region Callao. Sie erstreckt sich √ľber eine Fl√§che von 2.819,26 Quadratkilometer.

Das Stadtgebiet (√°rea urbana) von Lima besitzt eine Ausdehnung von etwa 60 Kilometern in Nord-S√ľd-Richtung und rund 30 Kilometern in Ost-West-Richtung. Das dicht bebaute Stadtgebiet wird im Norden grob durch den Fluss R√≠o Chill√≥n und im S√ľden durch den Fluss R√≠o Lur√≠n begrenzt, im Osten durch den Zusammenfluss des Flusses Santa Eulalia mit dem Hauptfluss R√≠o R√≠mac. Das Stadtzentrum befindet sich etwa 15 Kilometer landeinw√§rts am R√≠o R√≠mac, welchem auch die peruanische Eisenbahn ‚Äď die zweith√∂chstgelegene der Welt (h√∂chste ist die Lhasa-Bahn) ‚Äď und die Hauptstra√üe in Richtung Ticliopass (4.781 Meter) folgen, dem Hauptzugang zum von den Anden gepr√§gten Zentralland Perus.

Der R√≠o R√≠mac hat f√ľr Lima gr√∂√üte Bedeutung. Er f√ľhrt der Stadt Trinkwasser aus reinem Gletscherwasser zu. Der R√ľckzug des Gletschers, der vermutlich durch den Klimawandel bedingt ist, f√ľhrt dazu, dass es vor√ľbergehend mehr Wasser gibt. W√§ren die Gletscher nicht mehr vorhanden, versiegte der Fluss und damit die Lebensgrundlage der Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region. Zudem stellt das gesamte Einzugsgebiet des R√≠o R√≠mac durch seine Wasserkraft (beispielsweise die Elektrizit√§tswerke von Matucana, Huinco und Yanamayo) einen Gro√üteil der Elektrizit√§tsversorgung f√ľr die Stadt sicher.

Stadtgliederung

Städtische (dunkelrot) und ländliche Bezirke von Lima

Das Verwaltungsgebiet der Stadt ist mit der Provinz Lima identisch. Diese gliedert sich in 43 Bezirke (Distritos). Davon entfallen 30 auf die Kernstadt. Diese sind (* Siedlungszentrum unter anderem Namen):

Ate (*Vitarte), Barranco, Bre√Īa, Cercado de Lima, Chorillos, Comas, El Agustino, Independencia, Jes√ļs Mar√≠a, La Molina, La Victoria, Lince, Los Olivos, Magdalena del Mar, Miraflores, Pueblo Libre (*Magdalena Vieja), Puente Piedra, R√≠mac, San Borja, San Isidro, San Juan de Lurigancho, San Juan de Miraflores, San Luis, San Martin de Porres, San Miguel, Santa Anita, Santiago de Surco, Surquillo, Villa El Salvador und Villa Mar√≠a del Triunfo.

13 Bezirke Limas liegen außerhalb der Kernstadt in den Vorstädten und ländlichen Gebieten. Diese sind: Ancón, Carabayllo, Chaclacayo, Cieneguilla, Lurigancho (*Chosica), Lurin, Pachacámac, Pucusana, Punta Hermosa, Punta Negra, San Bartolo, Santa Maria del Mar und Santa Rosa.

Siehe auch: Liste der Stadtbezirke von Lima

Klima

Die Stadt befindet sich in der subtropischen Klimazone. Im Allgemeinen zeichnet sich das Klima durch große Beständigkeit aus. Die mittlere Durchschnittstemperatur beträgt 18,2 Grad Celsius. In der Region fallen im Jahresdurchschnitt nur 13 Millimeter Niederschlag, längere Perioden ohne Niederschlag kommen immer wieder vor.

Im Winter (Juni bis September) liegt die Stadt praktisch den ganzen Vormittag, und oft auch den Rest des Tages, unter dichtem K√ľsten- oder Hochnebel. Lima hat 1284 Sonnenstunden im Jahr, 28,6 Stunden im Juli (Winter) und 179,1 Stunden im Januar (Sommer). Dies sind au√üergew√∂hnlich niedrige Werte unter Ber√ľcksichtigung der geographischen Lage der Stadt.[5] Der k√§lteste Monat ist der August. Die Temperaturen fallen dann auf einen mittleren Wert von 15,1 Grad Celsius. Der Sommer (Dezember bis M√§rz) ist in Lima durch anhaltenden Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen gekennzeichnet. Der w√§rmste Monat ist der Februar mit einem Durchschnittswert von 22,3 Grad Celsius.


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschl√§ge f√ľr Lima
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 25,8 26,5 26,0 24,3 21,7 19,7 18,7 18,4 18,7 19,9 21,9 23,9 √ė 22,1
Min. Temperatur (¬įC) 19,1 19,4 19,2 17,6 16,1 15,3 15,0 14,6 14,6 15,2 16,4 17,7 √ė 16,7
Niederschlag (mm) 0,9 0,3 4,9 0,0 0,1 0,3 0,3 0,3 5,4 0,2 0,0 0,3 ő£ 13
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
25,8
19,1
26,5
19,4
26,0
19,2
24,3
17,6
21,7
16,1
19,7
15,3
18,7
15,0
18,4
14,6
18,7
14,6
19,9
15,2
21,9
16,4
23,9
17,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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c
h
l
a
g
0,9 0,3 4,9 0,0 0,1 0,3 0,3 0,3 5,4 0,2 0,0 0,3
  Jan Feb M√§r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Quelle: WMO[6]

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Stadt Lima erhielt ihren Namen aufgrund ihrer indigenen Wurzeln; der Name stammt vermutlich vom Jaqaru-Wort lima - limaq oder limaq - wayta, das ‚Äěgelbe Blume‚Äú bedeutet. Eine zweite M√∂glichkeit ist, dass der Name sich vom Quechua-Wort rimaq (bzw. Wanka limaq) herleitet, das √ľbersetzt ‚ÄěSprecher‚Äú bedeutet. Hierf√ľr spricht die Tatsache, dass der Fluss, an dem die Stadt liegt, R√≠o R√≠mac (Quechua: Rimaq) hei√üt.

Kolonialzeit

Schon vor der Ankunft der Spanier war der Gro√üraum von Lima das am dichtesten besiedelte Gebiet der peruanischen K√ľste. Am 18. Januar 1535 wurde Lima von dem spanischen Eroberer Francisco Pizarro unter dem Namen Ciudad de los Reyes (Stadt der K√∂nige) auf einer Eingeborenensiedlung am S√ľdufer des Flusses Rimac gegr√ľndet. F√ľr Pizarro waren strategische √úberlegungen entscheidend, als er sich f√ľr das fruchtbare Tal des R√≠o R√≠mac entschied. So befand er sich f√ľr den Notfall in der N√§he seiner Schiffe und hatte dennoch einen guten Ausgangspunkt, um relativ schnell in die Zentralanden zu gelangen.

Universität San Marcos.

Die Stadt beherbergte zun√§chst lediglich ein Dutzend Eroberer, und die Hausd√§cher waren aus Schilf. Ab der spanischen Besetzung wurden die Indios in Sklavenarbeit zum St√§dtebau herangezogen, f√ľr Lima wie f√ľr alle anderen kolonialen St√§dte. 1542 gr√ľndeten die Spanier das Vizek√∂nigreich Peru mit Lima als Hauptstadt, das Neu-Granada, die heutigen L√§nder Ecuador, Kolumbien und Venezuela, sowie Bolivien, Chile, Argentinien und Paraguay umfasste. Am 12. Mai 1551 wurde im Dominikanerkloster Nuestra Se√Īora del Rosario die Universit√§t San Marcos gegr√ľndet, die erste Universit√§t auf dem amerikanischen Kontinent. √úber das 16. und 17. Jahrhundert war Lima das religi√∂se, wirtschaftliche und politische Zentrum der spanischen Kolonien S√ľdamerikas.

Lima wurde f√ľr das peruanische Gebiet das Zentrum der Unterdr√ľckungsma√ünahmen gegen die indigene Bev√∂lkerung, unter anderem mit Inquisition und Scheiterhaufen der katholischen Kirche gegen alte religi√∂se Br√§uche, Riten und gegen die alte Heiler-Medizin. Die Stadt bl√ľhte unter dem st√§ndigen Zufluss von Gold und Silber auf, das zun√§chst von den besiegten Inkas, dann aus den Minen der Anden stammte. Der Reichtum lockte in zunehmendem Ma√üe Piraten an. Einer der bekanntesten, Sir Francis Drake, √ľberfiel 1579 Callao, den Hafen Limas. Erst knapp hundert Jahre sp√§ter wurde ein Schutzwall gegen die drohenden √úbergriffe der Freibeuter errichtet.

Zu diesem Zeitpunkt war die Einwohnerzahl Limas bereits auf √ľber 25.000 Bewohner angestiegen. Trotz gelegentlicher Erdbeben ‚Äď am 20. Oktober 1687 (5.000 Tote) und am 28. Oktober 1746 (18.000 Tote) ‚Äď wuchs und gedieh die Stadt unvermindert. Im 18. Jahrhundert wurde die Stellung der Stadt durch die Gr√ľndung des Vizek√∂nigreichs Neugranada (1717) und des Vizek√∂nigreichs des R√≠o de la Plata (1776) geschw√§cht.

Unabhängigkeit

Im Dezember 1820 besiegte eine Rebellenarmee unter F√ľhrung des Revolution√§rs Jos√© de San Mart√≠n die Spanier in der Schlacht bei Pisco und besetzte Lima. Am 28. Juli 1821 rief dort San Mart√≠n offiziell die Unabh√§ngigkeit Perus aus, nachdem diese bereits 1820 in Trujillo, wo sich heute das Freiheitsdenkmal ‚ÄěLa Libertad‚Äú befindet, erkl√§rt wurde. Am 3. August 1821 wurde San Mart√≠n zum Protektor der neuen Republik mit Lima als Hauptstadt erw√§hlt. 1861 lebten in der Stadt etwa 100.000 Menschen. Mitte des 19. Jahrhunderts begann eine Phase der Industrialisierung und 1851 wurde in der peruanischen Hauptstadt die erste Eisenbahnlinie S√ľdamerikas eingeweiht.

Historische Karte (um 1888)

W√§hrend des Salpeterkriegs (1879‚Äď1883) besetzten chilenische Truppen die Stadt und pl√ľnderten sie. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts brachte der Abbau von Guano auf den der K√ľste vor gelagerten Inseln der Stadt Reichtum und Wohlstand. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte dann ein erneuter Wachstumsschub ein. Im Jahre 1919 lebten 175.000 Menschen in Lima.

20 Jahre sp√§ter waren es bereits √ľber eine halbe Million. Auch viele ausl√§ndische Zuwanderer fanden den Weg an die peruanische K√ľste. Schon in der Kolonialzeit hatten die Spanier schwarze Sklaven aus Afrika geholt und sp√§ter kamen Chinesen als Vertragsarbeiter ins Land. So entstand im Laufe der Jahre ein multikulturelles V√∂lkergemisch, das entscheidend zum kosmopolitischen Flair der Stadt beigetragen hat.

Die Probleme der Landflucht verschärften sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Bevölkerungsexplosion, mangelnde Infrastruktur und Naturkatastrophen trieben immer mehr Menschen in die Hauptstadt, aufgefangen von den endlosen Elendsvierteln. Der Terror der Guerillaorganisation Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) in den 1980er und 1990er Jahren akzentuierte die Situation.

Am 18. Juni 1986 kam es im Gef√§ngnis von Lurigancho, der Frauenstrafanstalt sowie der Gef√§ngnisinsel El Front√≥n in Callao zu einer Meuterei von 370 vermeintlichen Anh√§ngern des Sendero Luminoso. Die Meuterei wurde von der Regierung mit Waffengewalt niedergeschlagen, in den M√§nnergef√§ngnissen √ľberlebte nur eine Geisel. Insgesamt starben 249 Gefangene; 124 von ihnen wurden erschossen, nachdem sie sich bereits ergeben hatten.

Am 17. Dezember 1996 kam es zur Geiselkrise, als 15 Mitglieder des Movimiento Revolucionario T√ļpac Amaru w√§hrend eines Empfanges die japanische Botschaft in Lima st√ľrmten und zahlreiche wichtige Pers√∂nlichkeiten als Geiseln nahmen. Am 22. April 1997 st√ľrmte die Armee die japanische Botschaft und beendete die Besetzung blutig. Alle 14 Geiselnehmer, eine Geisel und zwei Soldaten kamen dabei ums Leben. 71 Geiseln wurden befreit.

Straße in Santa María del Mar

In den 1990er Jahren gelangten j√§hrlich bis zu 200.000 Menschen aus l√§ndlichen Regionen nach Lima. Schon einige Jahrzehnte zuvor war die obere Mittelschicht aus dem √ľberf√ľllten Stadtzentrum weggezogen. Sie gr√ľndete neue Stadtviertel wie Miraflores oder San Isidro, w√§hrend die ganz Reichen in die neuen Viertel Monterrico beziehungsweise La Molina im Osten Limas zogen. In den Vierteln dazwischen leben Angeh√∂rige der Mittel- und Unterschicht, aus deren ehemaligen Barackenst√§dten haben sich nun solide, einfache Wohnviertel entwickelt.

Einwohnerentwicklung

Lima, gesehen vom Cerro San Cristobal.
Perus Regierungspalast im neobarocken Stil
Justizpalast

W√§hrend die erste Siedlung noch 117 H√§userblocks umfasste, dehnte sich Lima sp√§ter zun√§chst haupts√§chlich nach Norden aus. 1562 ist ein weiteres Stadtviertel am anderen Flussufer gebaut worden. Doch erst im Jahre 1610 wurde die erste Steinbr√ľcke eingeweiht. Zu dieser Zeit hatte Lima etwa 16.000 Einwohner. 1861 √ľberschritt die Bev√∂lkerungszahl die Grenze von 100.000. Bis 1927 hatte sich diese Zahl verdoppelt. Die meisten Zuwanderer kamen jedoch seit den 1950er Jahren. Heute leben rund sieben Millionen Menschen in Lima. Der √ľberwiegende Teil der Fl√ľchtlinge siedelt sich an der Peripherie an, so dass sich die Stadt in n√∂rdliche und s√ľdliche Richtung ausdehnt.

Noch in den 1960er Jahren duldete der Staat die Landbesetzungen am Stadtrand, verteilte Besitztitel und sorgte f√ľr die n√∂tigsten Infrastrukturleistungen. In den 1970er Jahren wurden dann f√ľr viele Menschen mit Wohnsitz an der Peripherie die stundenlangen Busfahrten jeden Tag in das Stadtzentrum zum Problem. Deshalb wurde von der Stadtverwaltung beschlossen, Lima solle sich nicht weiter ausdehnen. Heute lassen sich zahlreiche Wohnungssuchende unerlaubterweise in den √∂ffentlichen Parks, auf Schulgrundst√ľcken oder privatem Besitz nieder, was zu einer Verst√§rkung des Konfliktes zwischen den armen und reichen Bewohnern f√ľhrt.

Die Einwohnerzahl der Kernstadt (Ciudad de Lima) ohne den Vorortg√ľrtel hat sich in den letzten f√ľnf Jahrzehnten verachtfacht: Lebten 1951 in der Stadt 835.000 Menschen, so waren es bei der Volksz√§hlung 2007 schon 6.960.943. Die Bev√∂lkerungsdichte betr√§gt somit 8.429 Einwohner je Quadratkilometer. In Berlin sind es zum Vergleich 3.800.

Im gesamten Verwaltungsgebiet der Stadt, das sich √ľber die gesamte Provinz Lima erstreckt, leben 8.482.619 Menschen (2007).[2] Die Bev√∂lkerungsdichte betr√§gt hier 2.846 Einwohner je Quadratkilometer. In den Vorst√§dten und l√§ndlichen Gebieten au√üerhalb der Kernstadt leben 644.799 Menschen. Die Bev√∂lkerungsdichte liegt dort bei 349 Einwohner je Quadratkilometer. Die Metropolregion Lima (√Ārea Metropolitana de Lima) umfasst die 43 Bezirke der Provinz Lima (auch Region Lima Metropolitana) und die sechs Bezirke der Region Callao mit zusammen 8.482.619 Einwohnern (2007). Die Bev√∂lkerungsdichte betr√§gt 3.009 Einwohner je Quadratkilometer.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Kernstadt (ohne ländliche Stadtbezirke von Lima und ohne Callao).

Blick auf das Stadtzentrum
Pazifischer Ozean
        Jahr         Einwohner
1614 26.400
1791 56.600
1812 63.900
1820 64.000
1827 60.000
1839 55.100
1850 80.000
1861 100.000
1877 101.500
1890 103.900
1896 113.000
1900 103.900
1908 140.900
1920 176.500
1925 260.000
        Jahr         Einwohner
1927 200.000
1931 373.900
1940 533.600
1945 657.800
1951 835.000
1953 964.000
1961 1.262.100
1969 2.541.300
1972 2.821.607
1981 3.969.917
1993 5.358.077
1997 5.930.318
2000 6.271.430
2005 6.445.974
2007 6.960.943

Das rasante Bevölkerungswachstum spiegelt sich auch in der kontinuierlichen Expansion des Stadtgebietes wider:

Entwicklung der Wohnsituation

Miraflores

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Einwohnerzahl Limas explosionsartig angestiegen. Die Stadt ist nicht nur mit der Hafenstadt Callao und den fr√ľheren Fischerorten an der Pazifikk√ľste zusammengewachsen. Dar√ľber hinaus sind auf den trockenen B√∂den an der Peripherie gro√üe Elendsviertel entstanden (pueblos jovenes = ‚Äějunge D√∂rfer‚Äú genannt), in denen heute etwa zwei Drittel der Bev√∂lkerung Limas leben. St√§dtebaulich handelt es sich dabei um informelle Siedlungen.

Viele der älteren Siedlungen befinden sich trotz fehlender wichtiger Infrastrukturen (zum Beispiel Leitungswasser) gegenwärtig in einem Prozess der allmählichen Konsolidierung. In den letzten Jahren hat sich das Bevölkerungswachstum Limas verlangsamt und der Zustrom aus dem ländlichen Raum konzentriert sich nun verstärkt auf die Mittelstädte Perus.

Ein Pueblo Joven im Norden Limas

Da der √ľberwiegende Teil des Wachstums der letzten Jahrzehnte durch Landbesetzungen und Eigenbau an der Peripherie der Stadt vonstattenging (informelle Siedlungen), fehlt ein verdichteter Wohnungsbau mit Mehrfamilienh√§usern praktisch vollst√§ndig. Die ganze Stadt ist, bis auf wenige Ausnahmen, von Einfamilienh√§usern mit ein bis drei Stockwerken verschiedenster Qualit√§t (vom Villen- bis zum Bastmattenbau) gepr√§gt.

Das Stadtzentrum hat in der Vergangenheit an Bedeutung zugunsten anderer Standorte im mittleren Bereich eingeb√ľ√üt, so dass sich eine polyzentrale Stadtstruktur von ausschlie√ülich mittlerer Dichte herausgebildet hat. Locker bebaute Randbereiche fehlen hingegen fast vollst√§ndig. Die Stra√üenquerschnitte der j√ľngeren Stadtviertel und damit des gr√∂√üten Teils der Stadt sind durchweg sehr gro√üz√ľgig angelegt worden.

Politik

Stadtregierung

Der ehemalige B√ľrgermeister Luis Casta√Īeda Lossio und der peruanische Ex-Pr√§sident Alejandro Toledo Manrique im Tren Urbano

Die B√ľrgermeisterin von Lima ist seit dem 1. Januar 2011 Susana Villar√°n de la Puente.[7] Sie ist erst die zweite Frau, welche dieses Amt innehat. Ihr Vorg√§nger Marco Parra S√°nchez war Interimsb√ľrgermeister, nachdem Luis Casta√Īeda Lossio von der konservativen ‚ÄěAlianza Electoral Unidad Nacional‚Äú im Oktober 2010 zur√ľckgetreten war, um sich auf seine Pr√§sidentschaftskandidatur zu konzentrieren.

Casta√Īeda hatte in seinen zwei Amtszeiten vor allem die Verbesserung der unzureichenden Infrastruktur und die Bek√§mpfung der hohen Kriminalit√§t als Hauptziele. Eine seiner ersten Ma√ünahmen zu Beginn seiner Regierung war die Verbannung der t√§glich bis zu einem Dutzend Protestveranstaltungen aus dem Stadtzentrum und Regierungsviertel Limas, wobei er die Unterst√ľtzung der unter den Protesten leidenden H√§ndler und Gesch√§ftsleute erhielt.

Mehrere neuralgische Verkehrsstaupunkte wurden entsch√§rft und einige gr√∂√üere Stra√üenbauprojekte begonnen. Positiv wurde von den B√ľrgern zudem das gro√üangelegte Programm zur Begr√ľnung der Stadt aufgenommen, das den Freizeitwert der Stadt erh√∂ht und die eklatantesten Probleme bei der M√ľllbeseitigung gel√∂st hat.

Siehe auch: Liste der B√ľrgermeister der Stadt Lima

Städtepartnerschaften

Lima unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Der Plaza San Martín im Februar 2008.
Palacio de Torre Tagle

Lima besitzt zahlreiche Museen und Ausstellungszentren. Der arch√§ologische Komplex Huaca Pucllana (auch bekannt als Huaca Juliana) ‚Äď heute Park und Museum ‚Äď war zwischen 200 und 700 n. Chr. ein administratives Zeremonialzentrum der Lima-Kultur.

Das Instituto Riva-Ag√ľero, 1947 als Forschungszentrum f√ľr Gesellschaftswissenschaften der Katholischen Universit√§t von Peru gegr√ľndet, beherbergt unter anderem Sektionen f√ľr Arch√§ologie sowie Kunst und Volkskultur. Zum Institut geh√∂ren auch das Museum f√ľr Kunst und Volkskulturen und das Arch√§ologische Museum Josefina Ramos de Cox.

Zu den wichtigsten Museen der Stadt geh√∂rt das arch√§ologische Museum Rafael Larco Herrera. Es besitzt die weltweit gr√∂√üte Privatsammlung vorspanischer Kunst. Diese entstand aus den Sammlungen und Fundst√ľcken der Ausgrabungen von Rafael Larco Hoyle. Das Museum Banco Central De Reserva del Per√ļ beherbergt Sammlungen unter anderem der Arch√§ologie, der zeitgen√∂ssischen peruanischen Malerei und Volkskunst.

Interessant ist auch das Museo de Arquelog√≠a y Antropolog√≠a de la Universitario Mayor de San Marcos (Museum f√ľr Arch√§ologie und Anthropologie der Universit√§t San Marcos). Es wurde 1919 von Dr. Julio C. Tello gegr√ľndet und war das erste arch√§ologische Museum in Peru, das sich von Anfang an auf die Forschung konzentrierte.

Museumsstraßenbahn in Barranco

Einen Besuch wert ist auch das Goldmuseum (Museo d'Oro). Es birgt eine verbl√ľffende und einzigartige Sammlung von Goldornamenten verschiedener vorspanischer Andenkulturen. Dazu geh√∂ren unbezahlbare Gegenst√§nde und Juwelen, die von Goldschmieden angefertigt wurden, deren Werke auf der ganzen Welt zu sehen sind. Des Weiteren sind dort eine gro√üe und interessante Sammlung von Waffen aus der ganzen Welt und bedeutende Stoffe aus der vorinkaischen Zeit ausgestellt. Viele Exponate entstammen zweifelhaften Quellen und sind damit ihrem arch√§ologischen und kulturellen Kontext entzogen.

Eine √úbersicht √ľber die Geschichte und Geografie von Peru bietet auch das Nationalmuseum (Museo de la Naci√≥n), welches neben arch√§ologischen Fundst√ľcken auch dreidimensionale Modelle bekannter peruanischer arch√§ologischer Orte zeigt (beispielsweise Machu Picchu, Nazca-Linien, Chav√≠n de Hu√°ntar).

Seit 1997 bef√§hrt eine Museumsstra√üenbahn einen kurzen Streckenabschnitt auf √ľbriggebliebenen Stra√üenbahngleisen in der Avenida Pedro Osma im Stadtteil Barranco. Eingesetzt wird ein restaurierter Breda-Triebwagen aus dem Jahre 1924. Betreiber ist das st√§dtische Elektrizit√§tsmuseum (Museo de la Electricidad).

Bauwerke

Iglesia de San Francisco

Die Altstadt von Lima mit ihren schachbrettartig angelegten Straßen und prächtigen Bauten aus der Kolonialzeit steht seit 1991 unter dem Schutz der UNESCO und gehört damit zum Weltkulturerbe der Menschheit.

Die Kathedrale, die zwischen 1535 und 1625 erbaut wurde ‚Äď nach 1746 teilweise restauriert ‚Äď mit einem Glassarg, in dem der Gr√ľnder von Lima, Francisco Pizarro, liegen soll; die Kirche und das Kloster von San Francisco, die durch ihre Gr√∂√üe und Farbe als best erbauter architektonischer Komplex in Lateinamerika betrachtet wird; und Santo Domingo, mit einer wundersch√∂nen Hauptklausur, sind nur einige wenige bekannte Bauwerke von unsch√§tzbarem Wert, die sich in Lima befinden.

Den Glanz und Schimmer des Lebens im Vizek√∂nigreich Per√ļ symbolisieren die H√§user Limas wie zum Beispiel das Haus Aliaga, das √ľber dem G√∂ttertempel des Kaziquen Taulichusco errichtet wurde, das Haus Goyoneche oder Rada mit eindeutigem franz√∂sischen Einfluss, und das Palais des Torre Tagle, einer der sch√∂nsten Wohnsitze von 1735.

Lima bewahrt auch Erbst√ľcke der vorspanischen Zeit, die an den Ufern des Flusses Rimac und an der Pazifikk√ľste liegen. Das gro√üe Heiligtum von Pachac√°mac ist das wichtigste Erbst√ľck. Es wurde zu Ehren des gleichnamigen Gottes erbaut. Das Heiligtum Pucllana in Miraflores ist ein weiteres Erbst√ľck, welches 400 n. Chr. ein wichtiges administratives Zentrum der Kultur Lima darstellte.

Sehenswert sind au√üerdem die gro√üe Plaza de Armas und das nahe gelegene Rathaus, der Pr√§sidentenpalast von 1938 und einige Sakralbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert wie La Merced und San Pedro, die das gro√üe Erdbeben von 1746 √ľberstanden. Das im neokolonialen Stil errichtete erzbisch√∂fliche Palais ist mit Arkaden und Holzbalkonen geschm√ľckt. Die 1794 erbaute Acho-Stierkampfarena ‚Äď 1945 restauriert ‚Äď liegt n√∂rdlich des R√≠o R√≠mac.

Parks

Plaza Mayor

Einer der bekanntesten Parks in Lima ist der Universit√§tspark (Parque Universitario). Im Jahre 1870 wurden die kolonialen Mauern, die Lima umgaben, zerst√∂rt und 20.000 Quadratmeter f√ľr die Errichtung des Platzes bestimmt. Erst 1921 wurde er mit Pflastersteinen ausgelegt und zum 100. Jahrestag der Unabh√§ngigkeit Perus, eine 30 Meter hohe Turmuhr errichtet, welche um 12 Uhr die Nationalhymne spielt.

Interessant ist auch Miraflores mit seinen gepflegten Parkanlagen und G√§rten. Der Bezirk ist bekannt f√ľr seine mit zahlreichen Blumen √ľberf√ľllten Parks. Erw√§hnenswert sind dort der Parque Central und der Parque Kennedy. An beiden Parkanlagen vorbei verl√§uft die Avenida Larco Richtung Meer. Die Str√§nde der Gegend sind ein Teil des ‚ÄěCosta Verde‚Äú-Gebietes, wo im Sommer viele Tausende von Surfern ihren Sport aus√ľben. Einen Besuch wert ist sowohl der Parque del Amor als auch der Parque El Olivar in San Isidro mit seinen Olivenb√§umen, die einst im 15. Jahrhundert aus Spanien importiert wurden.

Im S√ľden Limas liegt das Vogelschutzgebiet ‚ÄěZona Reservada de los Pantanos de Villa‚Äú. Das 396 Hektar gro√üe Wasserschutzgebiet ist haupts√§chlich f√ľr Vogelliebhaber interessant. 154 Vogelarten wurden dort identifiziert, die H√§lfte davon Wanderv√∂gel. Hinzu kommen 55 Pflanzenarten. Das Sumpfgebiet befindet sich im Bezirk Chorrillos, am Ende der Avenida Huaylas, ganz in der N√§he der Panamericana Sur.

Ein weiterer, im S√ľden Limas gelegener Park, ist der Reserva Park. In ihm gibt es Nachts farbige Wasserspiele, kombiniert mit Lasershows und Skulpturen.

Sport

Das El Nacional in Lima ist das geschichtstr√§chtigste Stadion in Peru. Dort spielt f√ľr gew√∂hnlich die peruanische Nationalmannschaft und dort fanden 2004 das Er√∂ffnungsspiel sowie das Finale der Copa Am√©rica statt. Das Stadion wurde im Jahre 1952 eingeweiht und hat Platz f√ľr 45.000 Zuschauer.

In den letzten Jahren wurde es mit modernen Kommentatorenkabinen ausgestattet, die Bestuhlung und die elektrischen Installationen sind erneuert worden. Seit dieser Zeit verf√ľgt das Stadion, in dem regelm√§√üig die beiden Serienmeister des Landes, Alianza Lima und Sporting Cristal, aufeinander treffen, √ľber eine moderne elektronische Anzeigetafel und eine Flutlichtanlage.

Eine weitere beliebte Sportart ist der Stierkampf. In der Hauptsaison im Oktober und November kommen international bekannte Toreros nach Lima, in den √ľbrigen Monaten finden meist am Sonnabend- und Sonntagnachmittag Stierk√§mpfe statt. Diese werden in der Plaza de Acho, der √§ltesten Stierkampfarena Amerikas ausgetragen. Interessant sind auch die Hahnenk√§mpfe, die im Coliseo Tradicional Sandia in Barranco und im El Rosedal in Surco veranstaltet werden.

Pferderennen finden im Jockey Club del Per√ļ in Monterrico statt.

Freizeit und Erholung

Die Costa Verde in Miraflores und Chorrillos (hinten)
Strand in Miraflores
Strand in Santa María del Mar

Zwischen den Bezirken Miraflores und Chorrillos erstrecken sich die Str√§nde der Costa Verde (Gr√ľne K√ľste). Pflanzenbewuchs ist aber nur an wenigen Stellen der Klippen vorhanden und die Wasserqualit√§t ungen√ľgend. Die Wellen in diesem Bereich sind allerdings hoch genug zum Surfen. Die Str√§nde bestehen meist aus Kies mit kleineren sandigen St√ľcken. Zu Miraflores geh√∂ren die Surfstr√§nde Punta Roquitas, Pampillas, Miraflores, Makaha und Redondo.

Der beliebteste Strand der Costa Verde ist La Herradura in Chorrillos am Fu√üe des Berges Morro Solar, sowie der Strand Barranquito, welcher zum Bezirk Barranco geh√∂rt. Die Buchten verf√ľgen meist nur √ľber eine einfache Infrastruktur, bieten keinen Schatten (auch an bew√∂lkten Tagen ist die Sonneneinstrahlung stark) und die Meeresstr√∂mungen des Pazifiks sind recht gef√§hrlich. Trotzdem sind die Str√§nde zwischen Januar und M√§rz gut besucht.

Beliebt in den Wintermonaten April bis November sind die landeinwärts gelegenen Naherholungsgebiete zwischen den Orten Chaclacayo auf 650 Meter Höhe und Chosica auf 850 Meter Höhe. Sie liegen etwa 25 beziehungsweise 40 Kilometer östlich von Lima entlang der Carretera Central. Dort befinden sich diverse Country Clubs, Restaurants und private Freizeitareale.

Eingerahmt ist das Tal auf beiden Seiten von steil aufragenden unbewachsenen Bergketten. Nur im Bereich des R√≠o R√≠mac ist ein wenig Pflanzenbewuchs zu finden. Auf der Stra√üe nach Chosica steht der rekonstruierte pr√§inkaische Lehmziegelpalast Puruchuco. Er liegt hinter dem gleichnamigen Dorf. Neben R√§umen und G√§ngen stellt ein kleines Museum Fundst√ľcke der Ausgrabungsst√§tte aus.

Weitere Naherholungsgebiete finden sich landeinw√§rts im Tal des Flusses Lur√≠n, im Bezirk Cieneguilla, mit Freizeitanlagen, Reitm√∂glichkeiten und Klubs. Eine Zufahrt ist √ľber La Molina, Rinconada und Musa m√∂glich. Auch im M√ľndungsgebiet desselben Flusses beim Dorf Pachac√°mac (landeinw√§rts der Ruinen Pachacamacs bei Lur√≠n) wurden in den letzten Jahren Vergn√ľgungsareale und Parks aufgebaut.

15 Kilometer nordwestlich von Miraflores liegt die Stadt Callao. Dort befinden sich der Hafen, ein Marinest√ľtzpunkt und der Aeropuerto Internacional Jorge Ch√°vez. Ein Ausflug von Callao zur Landzunge von La Punta ist lohnend. Von dort k√∂nnen Bootsausfl√ľge zur vorgelagerten Insel Palomino oder Hafenrundfahrten unternommen werden. Zudem befinden sich dort neben der Museumsfestung San Felipe zahlreiche kleine Restaurants, die vorwiegend Meeresfr√ľchte-Gerichte servieren.

Regelmäßige Veranstaltungen

Kloster der Rosa von Lima

Eine Prozession zu Ehren der Schutzpatronin Limas, der Heiligen Santa Rosa de Lima (1586‚Äď1617), findet j√§hrlich am 30. August statt. Rosa von Lima hie√ü mit b√ľrgerlichem Namen Isabel de Flores. Ihre Eltern hie√üen Gaspar de Flores und Mar√≠a de Oliva. Mit 20 Jahren trat sie in den Dritten Orden der Dominikaner ein und nannte sich Rosa a Santa Maria. Sie lebte fortan in einer H√ľtte in der N√§he des Hauses ihrer Eltern. Mit Weber- und G√§rtnerarbeiten verdiente sie ihren Unterhalt. Aus S√ľhne f√ľhrte sie ein hartes B√ľ√üerleben.

Rosa wirkte an der Gr√ľndung des ersten kontemplativen Klosters in S√ľdamerika mit, das aber erst 1623, nach ihrem Tod, er√∂ffnet werden konnte. Schnell nach ihrem Ableben setzte zun√§chst in Lima sp√§ter auch in Peru und schlie√ülich in ganz Lateinamerika ihre Verehrung als Heilige ein. 1671 wurde sie durch Papst Clemens X. offiziell heilig gesprochen und so zur ersten Heiligen Amerikas.

Eine weitere wichtige Veranstaltung ist die j√§hrlich am 28. Juli stattfindende Milit√§rparade auf der Plaza Mayor anl√§sslich des Nationalfeiertages (Fiestas Patrias). Am ersten Sonntag im August wird zu Ehren der Virgen Shiquita, Mar√≠a de la Asunci√≥n, mit Umz√ľgen, Prozessionen und Andent√§nzen in der ‚ÄěIglesia San Jos√© de Barrios Alto‚Äú das Patronatsfest gefeiert. Am 18. Oktober zieht eine Gro√üprozession mit mehreren hunderttausend Gl√§ubigen zu Ehren des Se√Īor de los Milagros, des Herrn der Wunder, durch die Stadt.

Kulinarische Spezialitäten

Fischverkäuferin auf einem Markt

Besonders im S√ľden der Stadt, im wohlhabenden Distrikt Miraflores und dem weiter s√ľdlich gelegenen Barranco findet sich ein reichhaltiges und diverses Angebot an Restaurants, Caf√©s und Bars. Eine Spezialit√§t ist die typische Criollo-K√ľche Limas mit Gerichten mit Fisch und Meeresfr√ľchten.

Zu diesen landestypischen Spezialit√§ten geh√∂rt auch Ceviche ‚Äď ein Gericht aus rohem Fisch, welches aber durch die Zugabe von Limettensaft gar ist.

Eine weitere Spezialit√§t ist die Causa Lime√Īa, eine kalte Vorspeise, die aus gestampften Kartoffeln fast wie P√ľree, Thunfisch und Mayonnaise besteht. Dies Zutaten werden wie in einer Auflaufform aufeinander gestapelt.

Der Turr√≥n de Do√Īa Pepa ist eine sehr dekorative S√ľ√üspeise, die besonders im Monat Oktober hergestellt wird, in Verbindung zum kirchlichen Fest des Se√Īor de los Milagros.

Weitere Spezialit√§ten, die man besonders bei kleinen Essst√§nden in den Stra√üen der Stadt findet, sind: Anticuchos (Spie√üchen mit mariniertem Rindsherz-Fleisch), Emoliente (Nahrhaftes Getr√§nk aus Leinsamen und weiteren Zutaten) sowie Picarones (S√ľ√üspeise aus frittierten S√ľ√ükartoffeln mit Zuckersirup).

Eine sehr spezielle Mischung verschiedener internationaler Speisen ist die peruanisch-chinesische K√ľche Chifa, welche in allen Bev√∂lkerungsschichten popul√§r ist und im Gegensatz zur weltweit √ľblichen China-K√ľche verschiedene Elemente der andinen und europ√§ischen K√ľche beinhaltet.

Sehr beliebt bei der Stadtbev√∂lkerung sind auch Gefl√ľgel am Spie√ü, genannt Pollo a la brasa, welche in zahlreichen Restaurantketten in allen Preisklassen serviert wird.

Handel

Einkaufen in Chinatown

Das Centro Comercial Jockey Plaza in Surco gehört zu den größten Einkaufszentren der Stadt. Der Konsumtempel wurde im Stil einer US-amerikanischen Mall errichtet. Dort findet man unter anderem Supermärkte, Banken, Boutiquen, Sportgeschäfte, Heimwerkerläden und Restaurants.

Das Centro Comercial San Isidro besitzt eine ähnliche Ladenstruktur wie Jockey Plaza, aber kleiner. Das Centro de Entretenimiento Larcomar ist ein modernes, an der Uferpromenade gelegenes Einkaufszentrum mit zahlreichen Restaurants, Cafés, einem großen Kino und Bowlingbahnen. Ein weiteres groß angelegtes Einkaufszentrum ist das Centro Comercial San Miguel, nahe dem wichtigsten Zoo von Lima, dem Parque de las Leyendas, gelegen.

Der Mercado Central, ein Obst- und Gem√ľsemarkt, befindet sich im Zentrum von Lima, zwischen Huallaga und Ucayali. Auf der R√ľckseite des Parque Reducto erh√§lt man mit dem √Ėkosiegel ‚ÄěBio Latina‚Äú ausgezeichnete Bioprodukte wie beispielsweise Vollkornbrot, Eier, Honig und Kaffee. Die Bioferia findet jeden Sonnabendvormittag statt. Der Mercado Indio in Miraflores, das Centro Artesanal Carabaya und das Centro Artesanal Santo Domingo bieten eine gro√üe Auswahl von peruanischem Kunsthandwerk (unter anderem Leder, Silber, Holz, Textilien, Keramik).

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Der Firmensitz von Telmex in Peru.
San Isidro

Die Hauptstadt ist das gr√∂√üte Wirtschaftszentrum des Landes. Die Metropolregion Lima ist mit rund 7.000 Betrieben der dominierende Schwerpunkt der industriellen Entwicklung geworden. Dazu tr√§gt die gro√üe Zahl und h√∂here Qualit√§t von Arbeitskr√§ften, die Bedeutung des Absatzmarktes, die g√ľnstige Infrastruktur und insbesondere die Verkehrserschlie√üung bei. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige sind die Textil- und Bekleidungsindustrie, sowie Nahrungs- und Genussmittel verarbeitende Industrien. Au√üerdem werden Chemikalien, Fahrzeuge, Fisch- und Erd√∂lprodukte sowie Lederwaren hergestellt.

Limas Hafen in Callao ist einer der bedeutendsten Fischerei- und Handelsh√§fen S√ľdamerikas und bew√§ltigt 75 Prozent der Im- und Exporte Perus. Au√üerdem besitzt er ausgedehnte K√ľhlhaus-Kapazit√§ten und mehrere Trockendocks. Wichtigste Exportg√ľter des Hafens sind Erd√∂l, Kupfer, Eisen, Silber, Zink, Blei, Baumwolle, Zucker und Kaffee. Diese Rolle soll durch den San Lorenzo Hub Port auf der Isla San Lorenzo weiter ausgebaut werden.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Lima lag 2005 bei 32,765 Milliarden US-Dollar (Peru = 68,397 Milliarden US-Dollar). Dies entsprach etwa 48 Prozent des BIP von ganz Peru. Das BIP pro Kopf betrug in Lima 3.643 US-Dollar (Peru = 2.513 US-Dollar). Das durchschnittliche j√§hrliche Wirtschaftswachstum der letzten f√ľnf Jahre lag zwischen vier und f√ľnf Prozent.[8]. Das durchschnittliche Monatseinkommen in Lima betr√§gt S/.1.238 (ca 400 Euros) f√ľr die m√§nnlichen Einwohner, w√§hrend es f√ľr die Frauen S/.839 sind (nur 67,8 % des Einkommens der M√§nner) [9]

Lima ist Sitz fast aller gro√üen nationalen Konzerne, Banken und Versicherungen sowie der Bolsa de Valores de Lima (BVL), der B√∂rse von Peru. Die 1860 als ‚ÄěBolsa de Comercio de Lima‚Äú gegr√ľndete B√∂rse erhielt 1971 ihren heutigen Namen.[10] Auch der gr√∂√üte Teil der ausl√§ndischen Betriebe in Peru hat sich in Lima angesiedelt. Das hat zu einer starken Konzentration der Industrie, insbesondere des Managements sowie der Forschungs- und Vertriebsabteilungen in Lima gef√ľhrt. Auch die regionalen Verflechtungen der Industrie werden √ľberwiegend von der Hauptstadt aus bestimmt, so dass die Metropolregion ein ausgepr√§gtes Zentrum-Peripherie-Verh√§ltnis aufweist.

Probleme bereiten die hohe Luftverschmutzung durch den Schadstoffaussto√ü der Industrie und die Abgase der Kraftfahrzeuge (hohe Ozon- und Kohlenmonoxidwerte) sowie der Verkehrsl√§rm. In der Industrie, die sich im Ballungsgebiet von Lima konzentriert, bestehen nur unzureichende Entsorgungs- und Reinigungskapazit√§ten f√ľr Abwasser, Abgas und Abf√§lle. Vor allem die Menschen in den Marginalsiedlungen sind durch Infektionserkrankungen gef√§hrdet, die durch unzureichende hygienische Bedingungen und eine mangelhafte Trinkwasserversorgung beg√ľnstigt werden. Hinzu kommen Atemwegs- und Hauterkrankungen aufgrund der giftigen Emissionen der zahlreichen Industriebetriebe und des Autoverkehrs.

Verkehr

Fernverkehr

Bahnhof Desamparados
Hafen Ancon

Die gr√∂√üte Stadt des Landes ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Perus mit einem internationalen Flughafen und Anbindung an die Panamericana. Letztere ist die wichtigste Stra√üenverbindung aus Lima heraus. Sie f√ľhrt in Richtung Norden (Panamericana Norte; Grenze zu Ecuador) und nach S√ľden (Panamericana Sur; Grenze zu Chile) entlang der Pazifikk√ľste zur jeweiligen Grenze. Die Fahrtzeit betr√§gt rund 15 bis 20 Stunden. Die West-Ost-Verbindung in die Anden nennt sich Carretera Central. Sie f√ľhrt zun√§chst nach La Oroya, wo sich die Stra√üe gabelt. Richtung Norden gelangt man √ľber Tingo Maria nach Pucallpa, Richtung S√ľden geht es nach Huancayo.

In Lima gibt es keinen zentralen Busbahnhof. Alle Busgesellschaften besitzen eigene Terminals. Da die Abfahrtsorte teilweise in unsicheren Gegenden der Stadt liegen, empfiehlt sich besonders fr√ľh morgens und sp√§t abends die Anfahrt per Taxi. Seit Juli 2007 wird an einem unterirdischen Busbahnhof im Zentrum Limas gebaut, der die Verbindung der Au√üenviertel von Lima mit dem Zentrum verbessern soll.

Die erste Eisenbahnlinie in S√ľdamerika wurde am 17. Mai 1851 zwischen Lima und dem 13 Kilometer entfernten Callao in Betrieb genommen.[11] Abfahrtsort f√ľr die bekannte Strecke nach Huancayo ist die ‚ÄěEstaci√≥n de Desamparados‚Äú in der Javier Ancash, unweit der Plaza Mayor im Zentrum Limas. Die zweith√∂chste normalspurige Bahnstrecke der Welt mit 4.781 m bei La Galera ‚Äď h√∂chste ist die Lhasa-Bahn mit 5.072 Meter ‚Äď f√ľhrt √ľber La Oroya (3.726 Meter) nach Huancayo (3.261 Meter) und passiert dabei 58 Br√ľcken, sechs Spitzkehren und 69 Tunnels. Die Eisenbahnstrecke wird zwischen Juni und November w√∂chentlich mit einem Zug der Ferrocarril Central Andino befahren. Im Bahnhof ‚ÄěDesamparados‚Äú befindet sich auch ein Museum, das ethnische Ausstellungen zeigt.[12]

Der internationale Flughafen von Lima hei√üt Aeropuerto Internacional Jorge Ch√°vez. Er liegt an der Avenida Faucett, rund 15 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums in Callao. Dort starten und landen alle nationalen beziehungsweise internationalen Fl√ľge. Der Flughafen wurde 1960 er√∂ffnet und verf√ľgt √ľber eine Start- und Landebahn. Seit 2001 wird er von ‚ÄěLima Airport Partners‚Äú (LAP), einem Joint Venture der Unternehmen ‚ÄěAlterra Partners‚Äú und Fraport AG betrieben.

Nahverkehr

Am 24. März 1878 fuhr die erste Pferdestraßenbahn und am 17. Februar 1904 die erste elektrische Straßenbahn in Lima. Der Betrieb wurde am 18. September 1965 eingestellt.[13] Trolleybusse verkehrten zwischen 1928 und 1931 in der Stadt.[14]

Lima besitzt außer einem zehn Kilometer langen Abschnitt der am 18. Januar 2003 eröffneten Tren Urbano kein Massentransportmittel (U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn). Die Tren Urbano verkehrt regelmäßig an Samstagen, Sonn- und Feiertagen zwischen 10:00 Uhr und 17:30 Uhr. Außerhalb dieses Zeitraumes wird sie nur bei besonderen Anlässen (beispielsweise Staatsbesuche) in Betrieb genommen. Ein Ausbau des kurzen Streckenabschnitts der S-Bahn ist geplant.[15]

Seit Mitte des Jahres 2010 verkehren st√§dtische Linienbusse auf eigenen Fahrspuren in Nord-S√ľd Richtung (‚ÄěMetropolitano‚Äú). Des Weiteren befindet sich eine Stra√üenbahnstrecke (‚Äětren electrico‚Äú) im Bau.

Der gesamte öffentliche Nahverkehr wird bis heute weitestgehend privat von Bussen, Kleinbussen, Taxis und in einigen Stadtvierteln auch von Mototaxis abgewickelt. Dementsprechend chaotisch ist der Straßenverkehr. Feste Haltestellen finden sich nur an wenigen Stellen. Wer mitfahren möchte, stellt sich an den Straßenrand und macht ein Handzeichen. Auf den Hauptverkehrsachsen der Stadt verkehren Transportmittel im Sekundentakt. Das Fahrtziel steht an der Frontscheibe angeschrieben.

In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Taxis auf Limas Stra√üen vervielfacht. Grund hierf√ľr sind die schlechte wirtschaftliche Lage, die niedrigen Geh√§lter und die hohe Arbeitslosigkeit. So ist es keine Ausnahme, wenn ein Taxifahrer √ľber einen akademischen Abschluss verf√ľgt oder als Arzt in einem Krankenhaus gearbeitet hat. Viele der privaten Taxifahrer besitzen kein eigenes Fahrzeug und m√ľssen von ihrem niedrigen Arbeitsentgelt die Wagenmiete bezahlen.

Teilweise gibt es in Lima Radwege. Dies vor allem in den wohlhabenderen Vierteln wie Miraflores.

Medien

Avenida Abancay

Zu den wichtigsten Tageszeitungen in Lima geh√∂ren die linksoppositionelle La Rep√ļblica, die konservative Zeitung El Comercio, die als regierungsfreundlich geltende Tageszeitung Expreso sowie die Zeitschrift Caretas. Weitere Zeitungen in der Hauptstadt sind Diario Correo, El Boc√≥n, El Peruano, Informalisimo, Ojo und Gesti√≥n.

Bedeutende Radiostationen sind Radio Alpamayo, Radio Am√©rica, Radio Nacional, Radio A, Radio Inca Sat, CPN und RPP Noticias 2, die alle ein breites Angebot an Informationen und Musik ausstrahlen. Weitere Rundfunkstationen sind die christlichen Sender Radio Santa Rosa, Radio Mar√≠a, Sol ‚Äď Frecuencia Primera und La Luz, die Sportsender Radio Ovaci√≥n und RPP Noticias 1, Radio 100 (erstes peruanisches Radio im FM-Sendebereich), Radio R√≠tmo Romantica und Panamericana Radio.

Die wichtigsten landesweit ausgestrahlten Fernsehstationen sind América Televisión, ATV, Frecuencia Latina, Panamericana und Red Global. Die Sender bieten einen Mix aus Information, Unterhaltung, Sport und Spielfilmen. Kabel- und Satellitenfernsehen ist noch nicht sehr verbreitet und wird fast ausschließlich von Menschen der oberen Einkommensschichten genutzt.

Bildung

Plaza de Armas

Von den 13 Hochschulen in Lima sind die am 12. Mai 1551 er√∂ffnete Universidad Nacional Mayor de San Marcos ‚Äď die √§lteste S√ľdamerikas ‚Äď die 1896 errichtete Universit√§t f√ľr Ingenieurwesen (Universidad Nacional de Ingenier√≠a) und die agrarwissenschaftliche Universit√§t (Universidad Nacional Agraria La Molina) von 1902 die bekanntesten.

Die Universit√§t San Marcos wurde im Dominikanerkloster von Lima auf Anweisung von Fray Thomas de San Mart√≠n gegr√ľndet, aber unter der Herrschaft des Vizek√∂nigs Francisco de Toledo (1515‚Äď1582) den Dominikanern entzogen und weltgeistlicher Verwaltung unterstellt. Die M√∂nchsorden stellten weiterhin nach einem Proporzsystem die Hochschullehrer, die in den ordenseigenen Colegios daf√ľr ausgebildet wurden. Im Jahre 2002 waren an der Universit√§t 29.710 Studenten und weitere 3549 postgraduierte Studenten immatrikuliert. Die 1917 er√∂ffnete Katholische Universit√§t (Pontificia Universidad Cat√≥lica del Per√ļ) ist die √§lteste private Universit√§t des Landes. Sie gliedert sich in zehn Fakult√§ten. An diesen werden etwa 40 verschiedene Studieng√§nge angeboten.

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • Henry A. Dietz: Urban poverty, political participation, and the state. Lima, 1970‚Äď1990. University of Pittsburgh Oress, Pittsburgh 1998 (Volltext)
  • Peter Faecke: Lima, die Sch√∂ne, Lima, die Schreckliche. Edition K√∂ln, K√∂ln 2005, ISBN 3-936791-16-3
  • Gustavo Gutierrez (Vorwort), Franz Marcus: Kirche und Gewalt in Peru. Befreiende Pastoral am Beispiel eines Elendsviertels in Lima. LIT, M√ľnster 1998, ISBN 3-8258-3958-3
  • Eberhard Kross: Die Barriadas von Lima. Stadtentwicklungsprozesse in einer lateinamerikanischen Metropole. Ruhr-Universit√§t, Bochum 1992, ISBN 3-931128-44-X
  • Stefan Roggenbuck: Stra√üenkinder in Lateinamerika. Sozialwissenschaftliche Vergleichsstudie ‚Äď Bogot√° (Kolumbien), S√£o Paulo (Brasilien) und Lima (Peru). Peter Lang, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-631-45894-0
  • Gerhard Stapelfeldt: Verelendung und Urbanisierung in der Dritten Welt. Der Fall Lima/Peru. Verlag f√ľr Entwicklungspolitik, Saarbr√ľcken 1990, ISBN 3-88156-477-2

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ a b Instituto Nacional de Estad√≠stica e Informatica: Perfil Sociodemogr√°fico del Per√ļ (spanisch), Seite 32
  2. ‚ÜĎ a b c Instituto Nacional de Estad√≠stica e Informatica: Perfil Sociodemogr√°fico del Per√ļ (spanisch), Seite 253
  3. ‚ÜĎ UNESCO: Eintrag der Altstadt von Lima in der UNESCO-Welterbeliste
  4. ‚ÜĎ Instituto Nacional de Estad√≠stica e Informatica: Banco de Informaci√≥n Distrital
  5. ‚ÜĎ Universidad Complutense de Madrid: Lima, un clima de desierto litoral
  6. ‚ÜĎ WMO: World Weather Information Service
  7. ‚ÜĎ Susana Villar√°n ist die neue B√ľrgermeisterin von Lima. Der Standart. Abgerufen am 13. M√§rz 2011.
  8. ‚ÜĎ proinversion.gob.pe: Main demographic and economic characteristics
  9. ‚ÜĎ Februar 2011 : http://elcomercio.pe/economia/624635/noticia-desempleo-lima-cae-11-durante-mayo-julio-este-ano_1
  10. ‚ÜĎ Bolsa de Valores de Lima: Offizielle Website
  11. ‚ÜĎ PeruTren: Railroads of Central Peru and Lima
  12. ‚ÜĎ Ferrocarril Central Andino: Offizielle Website
  13. ‚ÜĎ tramz.com: The Tramways of Lima, Peru
  14. ‚ÜĎ tramz.com: Trolleybus Pioneers in Latin America
  15. ‚ÜĎ Tren Urbano: Offizielle Website

Weblinks

 Commons: Lima ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikinews Wikinews: Lima ‚Äď in den Nachrichten

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