Louvre

ÔĽŅ
Louvre

Der Louvre (frz. Palais du Louvre) in Paris ist ein fr√ľherer franz√∂sischer K√∂nigspalast und bildete zusammen mit dem zerst√∂rten Palais des Tuileries das Pariser Stadtschloss. Das Geb√§ude liegt im Zentrum von Paris zwischen dem rechten Seineufer und der Rue de Rivoli. Sein Innenhof liegt auf der historischen Achse, deren Ausgangspunkt der Glockenturm der Kirche St-Germain-l‚ÄôAuxerrois ist und die sich √ľber die gl√§sernen Eingangspyramide des Louvres bis zur Grande Arche in La D√©fense erstreckt; ihr Kernst√ľck wird von den Champs-√Člys√©es gebildet.

Der Louvre beherbergt heute gr√∂√ütenteils das Museum Mus√©e du Louvre, das mit 8,3 Millionen Besuchern[1] das meistbesuchte und, gemessen an der Ausstellungsfl√§che, das drittgr√∂√üte Museum der Welt ist.[2] Daneben birgt der Nordfl√ľgel die Institution Les Arts D√©coratifs mit ihren drei Museen Mus√©e des Arts D√©coratifs, Mus√©e de la Mode et du Textile, Mus√©e de la Publicit√© und der Biblioth√®que des Arts d√©coratifs.

Der Louvre mit der Pyramide im Mittelpunkt.

Inhaltsverzeichnis

Das Gebäude

Der Louvre war jahrhundertelang eine gro√üe Baustelle. Fast jeder franz√∂sische Herrscher hat den Louvre umgebaut, erweitert oder renoviert. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom lateinischen ‚Äěluperia‚Äú ab, was √ľbersetzt soviel wie ‚ÄěWolfsbau‚Äú bedeutet und auf den urspr√ľnglichen Zweck als wehrhafte Trutzburg hinweist.

Geschichte des Louvre

Der alte, noch burgartige Louvre, nachempfunden in einer Darstellung des Kalendariums im Stundenbuch Les Très Riches Heures du Duc de Berry, Anfang 15. Jahrhundert

Urspr√ľnglich war der Louvre im 12. Jahrhundert unter Philipp-August ein trutziger Zweckbau, eine kompakte Festung im Donjon-Stil zum Schutz des rechten Seineufers. Als die Stadt in der zweiten H√§lfte des 14. Jahrhunderts rasch wuchs und au√üerdem durch einen weiteren inneren Mauerring gesch√ľtzt war, lie√ü Karl V. die Burg zu einer bewohnbaren Residenz umbauen. Als Hauptwohnsitz des franz√∂sischen K√∂nigs diente der Palast aber erst ab dem 16. Jahrhundert unter Heinrich II., jetzt im Stil der italienischen Renaissance erweitert. Auch in den folgenden Jahrhunderten wurde der Louvre nach den Bed√ľrfnissen der jeweiligen Herrscher umgestaltet und vor allem gewaltig erweitert.

Als der K√∂nigshof 1682 mit Ludwig XIV. nach Versailles umzog, verwahrloste der Bau. Die Stadt Paris √ľbernahm das Geb√§ude, teils noch im Rohbau und ohne Dach, die Acad√©mie fran√ßaise zog in die K√∂nigsgem√§cher ein, und andere Geb√§udeteile wurden von K√ľnstlern als Behausung und Arbeitsraum genutzt. Auch Cabarets und Verkaufsst√§nde fanden sich in dem immer mehr verfallenden Gem√§uer. Erst die Revolution bescherte dem Louvre eine neue Bedeutung als dem ersten √∂ffentlichen Museum Frankreichs. Die franz√∂sische Nationalversammlung legte in einem Dekret vom 26. Mai 1791 fest, dass in diesem Palast auch bedeutende Werke der Wissenschaften und der Kunst gesammelt werden sollten.[3] Das Museum wurde am 10. August 1793 er√∂ffnet. Hier wurden die Kunstsch√§tze des K√∂nigs und des Adels zusammengetragen, sofern sie nicht gepl√ľndert oder verkauft worden waren. Mit Napoleon zog allerdings wieder ein Herrscher in den Palast ein, und sein Neffe Napol√©on III. vollendete den Bau und insbesondere die Fassaden weitgehend in seiner heutigen Form. 1873 ist die Zeit des Louvre als Zentrum weltlicher Macht endg√ľltig vorbei, da der Pr√§sident der Republik in den √Člys√©e-Palast zog.

Der ehemalige Staatspr√§sident Fran√ßois Mitterrand lie√ü in den 1980er-Jahren den Louvre general√ľberholen. Dabei standen nicht so sehr √§u√üere Ver√§nderungen im Vordergrund als vielmehr eine Umgestaltung der Ausstellungsr√§ume und der meist unterirdischen Forschungseinrichtungen und Labors.

Baugeschichte des Louvre

Der Louvre entwickelte sich aus einer ganzen Reihe von Bau- und Umbauma√ünahmen, die letztlich mit Unterbrechungen zu einer knapp 800-j√§hrigen Baugeschichte f√ľhren ‚Äď bis heute.

Der alte Louvre um 1615. Rechts verbindet der langgezogene Galeriebau den Louvre mit dem Tuilerienpalast im Vordergrund

Um 1190 wurde auf Anweisung Philipps II. die Errichtung einer Burg begonnen, die um 1200 weitgehend fertiggestellt war. Dieses Geb√§ude war von einer vierfl√ľgeligen Mauer umgeben, deren Ecken mit Rundt√ľrmen verst√§rkt waren, in der Mitte des Komplexes befand sich ein runder Donjon. K√∂nig Karl V. lie√ü den Louvre ab 1370 umbauen und versch√∂nern; das jetzige Aussehen der Festung ist in den Tr√®s Riches Heures des Herzogs Berry √ľberliefert und zeigt ein wehrhaftes, mit gotischen Zierelementen gestaltetes Geb√§ude.

Mit dem Beginn der Renaissance √§nderten sich die Anforderungen an den Sitz der franz√∂sischen K√∂nige; statt einer gesicherten Festung wurde mehr Augenmerk auf eine repr√§sentative Residenz gelegt, und ab 1528 begannen umfangreiche Erweiterungma√ünahmen. Der alte Donjon wurde weitgehend abgetragen und auf den Fundamenten der Burg ab 1546 ein Palast im Renaissancestil durch Pierre Lescot errichtet. Heinrich II. lie√ü den Westfl√ľgel zum Kernbau einer bald vierfl√ľgeligen Anlage gestalten. In den n√§chsten hundert Jahren wurde am Louvre fast unabl√§ssig gebaut. Der S√ľdfl√ľgel wurde von 1559 bis 1594 errichtet und unter Heinrich IV. entlang der Seine in zwei Bauabschnitten von 1566 bis 1600 und von 1600 bis 1608 eine lange Galerie geschaffen, die den einzeln stehenden Tuilerien-Palast mit dem Louvre verband.

Die Ostfassade mit der ‚ÄěKolonnade‚Äú, Zeichnung von 1845

Ludwig XIII. beauftragte Jacques Lemercier mit einem Umbau des vierfl√ľgeligen Schlosses, der den Mitteltrakten der Fl√ľgel neue Pavillons zuf√ľgte.Ludwig XIV. entschloss sich, die Anlage umzugestalten, und so erhielt, nachdem unter anderem Pl√§ne von Gian Lorenzo Bernini als unzureichend abgelehnt werden, der Ostfl√ľgel ab 1667 durch Louis Le Vau die sogenannten Kolonnaden und der S√ľdfl√ľgel eine neue Fassade. Der hier angewandte, strenge Stil des klassizistischen Barock sollte f√ľr Frankreichs Architektur der folgenden Epochen pr√§gend sein. Ab 1674 wurden die Arbeiten am Louvre vorerst eingestellt. Da Ludwig XIV. seinen Regierungssitz 1682 nach Versailles verlegte, verlor das alte Stadtschloss vorerst seine Bedeutung. 1754 gab Ludwig XV. den Auftrag zur vorl√§ufigen Vollendung des Baus, im Wesentlichen der hofseitigen Fassade des Cour Carr√©e.

Der Louvre von oben: auf den quadratischen Hof und den Sully-Fl√ľgel folgen die Denon- und Richelieufl√ľgel mit der Pyramide in der Mitte, die Galeriebauten zum damaligen Tuilerien-Palast und die Tuilerien-G√§rten

Die langen Fl√ľgel des Hofs, welche die heutige Glaspyramide rahmen, wurden im 19. Jahrhundert um- und ausgebaut. Diese Erweiterungsbauten, die nach Denon und Richelieu benannt sind und stilistisch den Bauten Lemerciers angepasst sind, wurden von 1852 bis 1878 durch Louis Visconti und Hector Lefuel √ľberarbeitet oder neu angelegt, ebenso wie der n√∂rdliche Verbindungsfl√ľgel zu den Tuilerien von 1816. Bereits 1857 wurden die von Visconti und Lefuel vollendeten Teile eingeweiht. Der ehemals freistehende Tuilerien-Palast fiel 1871 w√§hrend der Pariser Kommune einem Feuer zum Opfer und wurde 1882 abgerissen. Seit diesem Zeitpunkt ist das Schloss im Grunde eine gewaltige, ann√§hernd U-f√∂rmige Anlage, deren Ausgangspunkt der vierfl√ľgelige Alte Louvre mit dem Cour Carr√©e (‚ÄěViereckshof‚Äú) ist, von dem aus sich die neueren Fl√ľgel um den gro√üen Cour Napol√©on (‚ÄěNapoleonshof‚Äú) entlang bis zum Arc de Triomphe du Carrousel erstrecken.

Staatspr√§sident Fran√ßois Mitterrand initiierte 1981 das Projekt ‚ÄěGrand-Louvre‚Äú, mit dem der gesamte Geb√§udekomplex einer musealen Nutzung unterworfen wird; 1999 wurde es abgeschlossen. In diesem Rahmen wurde unter anderem die Galerie d'Apollon restauriert und die Glaspyramide geschaffen. Die Glaspyramide im Innenhof des Louvre wurde von Ieoh Ming Pei entworfen und 1989 er√∂ffnet. Sie dient heute als Haupteingang zum Mus√©e du Louvre. Anfangs als Gew√§chshaus und K√§seglocke verspottet, ist die Pyramide heute zu einem bekannten Wahrzeichen von Paris geworden.

Das Museum

Rubens-Saal

Die Sammlung des Museums umfasst ungef√§hr 380.000 Werke, von denen etwa 35.000 Exponate auf einer Fl√§che von √ľber 60.000 m¬≤ pr√§sentiert werden. Damit ist der Louvre, fl√§chenm√§√üig betrachtet, das drittgr√∂√üte Museum der Welt. Besonders hervorzuheben ist die Qualit√§t der griechischen und r√∂mischen Antikensammlungen, der Abteilungen der italienischen Renaissancemalerei und der fl√§mischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts sowie der franz√∂sischen Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts.

Der Ursprung der Sammlung geht auf das 14. Jahrhundert zur√ľck. Damals h√§ufte der Herzog Jean Duc de Berry (1340‚ąí1415), ein Bruder Karl V., eine Sammlung von Gem√§lden, Tapisserien und Buchmalereien an, von denen einige noch in der heutigen Ausstellung zu sehen sind.

Der eigentliche Begr√ľnder der Sammlung ist aber K√∂nig Franz I. (1515‚Äď1547), der als der erste gro√üe Sammler und M√§zen auf Frankreichs Thron gilt. Er richtete auch dem greisen Leonardo da Vinci 1517 ein Domizil an der Loire ein. Nach dessen Tod 1519 gelangten dessen Bilder ‚Äď darunter wahrscheinlich auch die Mona Lisa ‚Äď in die Sammlung des K√∂nigs, die zu dieser Zeit noch im Schloss Fontainebleau aufbewahrt wurde. Kardinal Richelieu, der 1624 Minister unter Ludwig XIII. wurde, baute auf Staatskosten eine gro√üe Privatsammlung auf, die 1636 zum Gro√üteil in den Besitz der Krone √ľberging. 1660 zog die Sammlung dann in den Louvre um. Auch unter Ludwig XIV. wurden kostbare Werke, unter anderem von Tizian und Raffael, erworben, w√§hrend unter Ludwig XV. kaum neue Bilder der Sammlung hinzugef√ľgt wurden.

Geschichte

Besucherandrang im Louvre

Dass die Sammlung der √Ėffentlichkeit nicht zug√§nglich war, f√ľhrte zu allgemeiner Kritik, worauf 1750 im Palais du Luxembourg die erste Gem√§ldegalerie Frankreichs er√∂ffnet wurde. Bereits 1779 wurde sie jedoch wieder geschlossen, da das Palais als Wohnung des sp√§teren Ludwig XVIII. genutzt wurde. Die Bilder wurden zur√ľck ins Depot des Louvre gebracht. Der Politiker Charles Claude Flahaut de La Billarderie plante die Schaffung eines franz√∂sischen Nationalmuseums.

Im Zuge der Franz√∂sischen Revolution wurde die Sammlung dann mit Dekret der Nationalversammlung vom 27. Juli 1793 zum ersten Mal im Louvre zug√§nglich gemacht. Napol√©on Bonaparte erhielt den ausdr√ľcklichen Befehl, ber√ľhmte Kunstwerke im Ausland f√ľr Frankreich zu requirieren. Bald schon konnte der Louvre die Kunstwerke aus Rom, Venedig, Berlin, Wien und vielen anderen europ√§ischen St√§dten nicht mehr fassen. Unter Napol√©on I. entstanden im Rahmen seines gro√ü angelegten, bahnbrechenden nationalen Kultur-Programms 15 Zweigmuseen in ganz Frankreich, in denen Bilder der Sammlung zum ersten Mal einer breiten √Ėffentlichkeit in der franz√∂sischen Provinz zug√§nglich waren. Nach dem Fall des Kaiserreichs im Jahre 1814 wurde der zukunftsweisende volksp√§dagogische Ansatz Napoleons I. nicht mehr weiterverfolgt; die Beutekunst wurde von den Alliierten wieder aus dem Louvre zur√ľckgeholt, wodurch das nationale Element der Sammlung wieder in den Vordergrund trat. 1821 begann mit dem Ankauf der Venus von Milo der Aufbau der Antikensammlung, in der 1826 die √§gyptische und 1847 die assyrische Abteilung folgten. Ab 1851 wurde die Ausstellungsfl√§che des Louvre unter Alfred √Čmilien de Nieuwerkerke erweitert.

Nach dem Sturz des zweiten Kaiserreichs 1870 wurde die Sammlung dann endg√ľltig von der Krone getrennt und verstaatlicht. Der Sammlung kam zugute, dass seit 1972 die Erbschaftssteuer auch in Form von Kunstwerken entrichtet werden kann.

Seit 1986 werden viele vorher im Louvre gezeigte Kunstwerke der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Musée d’Orsay ausgestellt. Der derzeitige Direktor des Louvre ist Henri Loyrette.

R√ľckforderungen

Eines von vielen osmanischen Keramikfliesenpanels, das zur√ľckgegeben werden soll

2009 forderte die t√ľrkische Stadt Izmir zwei antike Marmorstatuen der griechischen G√∂tter Zeus und Apoll zur√ľck, die Ende des 17. Jahrhunderts in der N√§he der Stadt, dem antiken Smyrna, gefunden wurden. Die beiden √ľber zwei Meter gro√üen Kunstwerke wurden Ende des 17. Jahrhunderts als Geschenk an K√∂nig Ludwig XIV. nach Frankreich gebracht und werden derzeit in der Antiken-Abteilung des Louvre gezeigt. Sie sollen im geplanten Museum zur Zivilisation an der √Ąg√§is in Izmir ausgestellt werden.[4]

Im Louvre befinden sich 60 osmanische Keramikfliesen aus dem 17. Jahrhundert die 1895 vom franz√∂sischen Restaurator Albert Sorlin Dorigny aus der T√ľrbe Selim II. gestohlen wurden. Dorigny arbeitete zwischen 1895 und 1899 an der Restauration der Hagia Sophia und entwendete in dieser Zeit zahlreiche Kunstsch√§tze nach Frankreich. Die gestohlenen Fliesen ersetzte er mit in der franz√∂sischen Porzellanmanufaktur Choisleroi Seine hergestellten Repliken. Laut dem t√ľrkischen Kulturminister wurde die R√ľckgabe der Fliesen best√§tigt.[5][6] Diese Kunstwerke sind im Louvre als die A. Sorlin-Dorigny Collection bekannt.[7]

Galerie (Werkauswahl)

Skulpturen

Gemälde

Projekt ‚ÄěLouvre Abu Dhabi‚Äú

Die franz√∂sische Regierung und das Emirat wollen Ende 2012 in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ein ‚ÄěMini-Louvre‚Äú auf der k√ľnstlichen Insel Saadiyat er√∂ffnen.[8][9] Ein Kooperationsvertrag wurde am 7. M√§rz 2007 unterzeichnet. Dies geschah sehr rasch, vermutlich aufgrund der bevorstehenden franz√∂sischen Pr√§sidentschaftswahlen.

Bis gegen 2019 sollen ‚Äď von Jean Nouvel entworfen ‚Äď 6000 Quadratmeter Dauerausstellungsfl√§che zusammenkommen. Das Scheichtum, das einen j√§hrlichen Ankaufsetat von 40 Millionen Euro plante, soll einer ‚ÄěAgence Internationale des mus√©es de France‚Äú 165 Millionen zahlen ‚Äď und j√§hrlich f√ľr 15 Jahre 13 Millionen Euro f√ľr Wechselausstellungen in einer 2000-Quadratmeter-Galerie. Als Gegenleistung werden franz√∂sische Museen Wechselausstellungen veranstalten und auch weitere Exponate leihen (zun√§chst 300, dann weniger mit zunehmendem eigenem Bestand f√ľr je Objekt h√∂chstens zwei Jahre). Und: 30 Jahre lang darf sich das neue Museum ‚ÄěLouvre‚Äú nennen. Insgesamt kommen dem Louvre in Paris dadurch 400 Millionen Euro zu. Die von dem Geld neu errichteten S√§le im Pariser Louvre erhalten den Namen des gestorbenen Emirs von Abu Dhabi, Zayed Bin Sultan Al Nayan, und dies zeitlich unbegrenzt.

Seit Monaten protestieren Museumsdirektoren, Konservatoren und Kunsthistoriker offensiv gegen die Kommerzialisierung der Museumsarbeit und den ‚ÄěAusverkauf der franz√∂sischen Museen‚Äú, so Jean Clair, ehemaliger Direktor des Pariser Picasso-Museums und einer der wichtigsten Theoretiker der zeitgen√∂ssischen Kunst. Organisiert wurde u. a. eine Unterschriftensammlung gegen das Projekt. Die Er√∂ffnung in Abu Dhabi ist f√ľr 2012/13 geplant.

Literatur

  • Sylvia Jurewitz-Freischmidt: Herrinnen des Louvre. Frankreichs Regentinnen Maria de' Medici und Anne d'Autriche. Casimir Katz, Gernsbach 2005, ISBN 3-925825-98-3.
  • Michael Petzet: Claude Perault und die Architektur des Sonnenk√∂nigs. Der Louvre K√∂nig Ludwigs XIV. und das Werk Claude Perraults. Deutscher Kunstverlag, M√ľnchen u. a. 2000, ISBN 3-422-06264-5.
  • Pablo Schneider, Philipp Zitzlsperger (Hrsg.): Bernini in Paris. Das Tagebuch des Paul Fr√©art de Chanteloup √ľber den Aufenthalt Gianlorenzo Berninis am Hof Ludwigs XIV. Akademie, Berlin 2006, ISBN 3-05-004162-5.
  • Fritz Stahl: Paris. Eine Stadt als Kunstwerk. Rudolf Mosse Buchverlag, Berlin 1929.
  • Heinfried Wischermann: Architekturf√ľhrer Paris. Gerd Hatje, Ostfildern 1997, ISBN 3-7757-0606-2, S. 35.

Film

  • La ville Louvre. Dokumentarfilm, 1990, 85 Min., ein Film von Nicolas Philibert
    Wie entsteht eine Ausstellung im Louvre? Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen des Louvre, f√ľhrt in die unterirdischen Archive und gibt Einblick in die Organisation.

Weblinks

 Commons: Louvre ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Projekt Abu Dhabi

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Laut Mitteilung des Kultusministeriums begaben sich von den insgesamt 8,3 Millionen Besuchern (2007) 7,9 Millionen (4 % mehr im Verh√§ltnis zum Vorjahr) in die Dauerausstellung und 307.000 in die beiden meistbesuchten Sonderausstellungen. www.culture.gouv.fr
  2. ‚ÜĎ √úber gr√∂√üere Ausstellungsfl√§chen als der Louvre verf√ľgen das Metropolitan Museum New York und die St. Petersburger Eremitage
  3. ‚ÜĎ tuileries.fr: Dates principales, abgefragt am 24. Dezember 2009
  4. ‚ÜĎ News vom 23. November 2009 auf 3sat.online
  5. ‚ÜĎ Ayasofya √ßinileri de T√ľrkiye'ye d√∂n√ľyor
  6. ‚ÜĎ Eine der entwendeten Fliesen louvre.fr
  7. ‚ÜĎ Abbildung eines ganzen Keramikfliesenpanels
  8. ‚ÜĎ Spiegel vom 2. Februar 2007
  9. ‚ÜĎ Artikel auf www.N24.de vom 10. Juli 2008
48.86252.3363888888889

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Louvre II ‚ÄĒ Louvre Lens Louvre Lens Informations g√©ographiques Coordonn√©es ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Louvre ‚ÄĒ ¬† [luňźvr], urspr√ľnglich das Schloss der franz√∂sischen K√∂nige in Paris, jetzt Museum. Der √§lteste Bau war die um 1200 errichtete K√∂nigsburg. Von der unter Franz I. begonnenen neuen Residenz (Alter Louvre) baute P. Lescot seit 1546 den s√ľdlichen… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Louvre ‚ÄĒ (palais du) palais de Paris qui borde la rive droite de la Seine. Au XIVe s., Charles V transforma en r√©sidence royale la forteresse b√Ętie en 1204. Elle fut reconstruite et agrandie sous Fran√ßois Ier (par P. Lescot), sous Henri II, Henri IV,… ‚Ķ   Encyclop√©die Universelle

  • Louvre ‚ÄĒ (spr. lŇęwr ), Palast in Paris, der seit 1793 zur Aufbewahrung von Kunst und einigen wissenschaftlichen Sammlungen des Staates dient und jetzt auch Sitz des Finanzministeriums ist. Der jetzige Bau wurde auf der Stelle eines alten Schlosses… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Louvre ‚ÄĒ the Louvre the most famous French ‚ÜĎmuseum, which is in Paris and has many important paintings, including the Mona Lisa, and ‚ÜĎstatues, including Nike or the Winged Victory ‚Ķ   Dictionary of contemporary English

  • Louvre ‚ÄĒ (spr. Luhwr), der alte k√∂nigliche Palast in Paris, welcher jetzt die kaiserlichen Museen enth√§lt u. seit neuester Zeit durch zwei Gallerien (Fl√ľgel) mit den Tuilerien vereinigt, mit diesen ein gro√ües Ganzes bildet, s.u. Paris. Die Ehre des L.… ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Louvre ‚ÄĒ (spr. luhwr), seit 1793 das Hauptmuseum in Paris, am r. Seineufer, urspr√ľnglich Hofburg, sp√§ter Residenzschlo√ü, von Ludwig XIV. durch einen Anbau erweitert, unter Napoleon III. 1852 57 v√∂llig ausgebaut, umfa√üt jetzt ein Museum von gr√∂√üter… ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Louvre ‚ÄĒ Louvre, ein k√∂nigl. Palast zu Paris, das alte, ehrw√ľrdige Geb√§ude, dessen unvollendeter Seitenfl√ľgel mit den Tuilerien in Verbindung steht, und dessen Anblick imposant, dessen Kunstsch√§tze unerme√ülich sind. 15 S√§le enthalten im untersten… ‚Ķ   Damen Conversations Lexikon

  • Louvre ‚ÄĒ (Luhwr). Palast in Paris, von Franz I., Heinrich IV., Ludwig XIII. und XIV. erbaut, von Napoleon I. noch nicht vollendet, was Napoleon III. vorbehalten scheint, enth√§lt den bewunderungsw√ľrdigen Schatz der kaiserl. Museen, die mit der gr√∂√üten… ‚Ķ   Herders Conversations-Lexikon

  • Louvre ‚ÄĒ (izg. l√ļvr) m DEFINICIJA nacionalni muzej i umjetnińćka galerija Francuske u Parizu; jedan od najveńáih i najbogatijih na svijetu, otvoren 1793. u kraljevskoj palańći ‚Ķ   Hrvatski jezińćni portal

  • louvre ‚ÄĒ meaning ‚Äė(one of) a set of overlapping slats for ventilation‚Äô, is spelt in this way in BrE and louver in AmE ‚Ķ   Modern English usage


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.