Ludwigshafen am Rhein

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Ludwigshafen am Rhein
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ludwigshafen am Rhein
Ludwigshafen am Rhein
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ludwigshafen am Rhein hervorgehoben
49.4977777777788.435277777777896
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
H√∂he: 96 m √ľ. NN
Fl√§che: 77,68 km¬≤
Einwohner:

164.351 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 2116 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 67059‚Äď67071
Vorwahlen: 0621
06237 (Ruchheim)
Kfz-Kennzeichen: LU
Gemeindeschl√ľssel: 07 3 14 000
Stadtgliederung: 10 Ortsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 20
67059 Ludwigshafen am Rhein
Webpräsenz: www.ludwigshafen.de
Oberb√ľrgermeisterin: Eva Lohse (CDU)
Lage von Ludwigshafen/Rhein in Rheinland-Pfalz
Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad D√ľrkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Pr√ľm Frankenthal (Pfalz) Landkreis Germersheim Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Koblenz Landkreis Kusel Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstra√üe Landkreis Neuwied Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Speyer Landkreis S√ľdliche Weinstra√üe Landkreis S√ľdwestpfalz Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Westerwaldkreis Worms Zweibr√ľcken Pirmasens Rhein-Hunsr√ľck-Kreis Saarland Frankreich Baden-W√ľrttemberg Luxemburg Belgien Niederlande Nordrhein-Westfalen HessenKarte
√úber dieses Bild
Ludwigshafener Innenstadt
vorne links: Hafengelände
vorne rechts: Parkinsel
dahinter: Innenstadt
rechts: Rhein rechts: Mannheim

Ludwigshafen am Rhein [ňąluňźdv…™√ßsňĆhafnŐ© am  Āa…™ŐĮn] ist die gr√∂√üte Stadt der Pfalz, nach Mainz die zweitgr√∂√üte Stadt in Rheinland-Pfalz und nach Mannheim die zweitgr√∂√üte Stadt der Metropolregion Rhein-Neckar.

Am linken Rheinufer gegen√ľber der baden-w√ľrttembergischen Schwesterstadt Mannheim gelegen, ging Ludwigshafen einst aus der ehemaligen Mannheimer Rheinschanze hervor. Heute ist die Stadt vor allem als Sitz der BASF bekannt.

Ludwigshafen ist eine kreisfreie Stadt und gleichzeitig Verwaltungssitz des die Stadt umgebenden Rhein-Pfalz-Kreises (bis 2003 Landkreis Ludwigshafen). Sie ist eines der f√ľnf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz.

Weitere n√§hergelegene Gro√üst√§dte sind im Uhrzeigersinn Mainz (etwa 60 km n√∂rdlich), Darmstadt (etwa 45 km nord√∂stlich), Heidelberg (etwa 25 km s√ľd√∂stlich), Karlsruhe (etwa 50 km s√ľdlich) und Kaiserslautern (etwa 45 km westlich).

Die Einwohnerzahl der Stadt √ľberschritt um das Jahr 1925 die Grenze von 100.000, wodurch sie innerhalb eines Jahrhunderts seit ihrer Gr√ľndung im Jahr 1853 zur Gro√üstadt wurde. Heute liegt sie auf Platz 46 unter den deutschen Gro√üst√§dten (etwa in der gleichen Gr√∂√üe wie Saarbr√ľcken, Herne, M√ľlheim an der Ruhr, Osnabr√ľck, Solingen und Leverkusen).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Ludwigshafen liegt in den Auen am linken Rheinufer des Oberrheingrabens, gegen√ľber der M√ľndung des Neckars in den Rhein.

Klima

Ludwigshafen hat ein sehr mildes und trockenes Klima. Im Sommer wird es durch die N√§he zum Rhein oft √ľberdurchschnittlich dr√ľckend schw√ľl. Au√üerdem suchen in dieser Jahreszeit st√§rkere Unwetter die Stadt heim, die vom S√ľd-Westen bis Westen herankommen. Die bisherige H√∂chsttemperatur wurde im August w√§hrend der Hitzewelle 2003 erreicht und betrug 40,1 Grad. Das h√∂chste Monatsmittel wurde im Juli 2006 mit 25,18 Grad gemessen. Die Norm ist zirka 20 Grad. Am 11. August 2006 wurde im Landkreis Ludwigshafen (Rhein-Pfalz-Kreis) nahe Maxdorf ein Tornado bzw. Funnel beobachtet. Die Jahresdurchschnittstemperatur betr√§gt 11,2 Grad.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ludwigshafen (Auflistung im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten):

Mannheim (Stadtkreis in Baden-W√ľrttemberg), Altrip, Neuhofen, Limburgerhof, Mutterstadt sowie Fu√üg√∂nheim und Maxdorf (Verbandsgemeinde Maxdorf) (alle zum Rhein-Pfalz-Kreis geh√∂rig) und Frankenthal (Pfalz) (kreisfreie Stadt).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Ludwigshafen ist gemäß § 2 der Hauptsatzung der Stadt Ludwigshafen in zehn Ortsbezirke gegliedert.

In jedem Ortsbezirk gibt es einen aus 7 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher. Sie werden f√ľr f√ľnf Jahre gew√§hlt. Die n√§chste Wahl ist im Jahr 2014. Die Ortsbeir√§te sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu h√∂ren. Die endg√ľltige Entscheidung √ľber eine Ma√ünahme obliegt dann jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Ludwigshafen am Rhein.

Die Ortsbezirke sind zum Teil in weitere Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke untergliedert. Diese Einteilung dient lediglich statistischen Zwecken.

Ortsbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen sind:

Lage Wappen Beispielbild Stadtteil Untergliederung Ortsbeirat
Ludwigshafen Friesenheim.png Wappen Friesenheim.png Ludwigshafen Friesenheim Ebertpark2.jpg Friesenheim
(771 erwähnt
1891 eingemeindet)
Friesenheim
Froschlache
15 Mitglieder
Ludwigshafen Gartenstadt.png ORTSWAPPEN GARTENSTADT.gif Siedlung Ludwigshafen Gartenstadt 03.JPG Gartenstadt
(1909 gegr√ľndet)
Hochfeld
Niederfeld
Ernst-Reuter-Siedlung
15 Mitglieder
Ludwigshafen Maudach.png Wappen Maudach.png Maudach Michaelsberg Eiche Stein.jpg Maudach
(772 erwähnt
1938 eingemeindet)
- 7 Mitglieder
Ludwigshafen Mundenheim.png Wappen Mundenheim.png Triport Ludwigshafen 2.jpg Mundenheim
(770 erwähnt
1899 eingemeindet)
- 11 Mitglieder
Ludwigshafen Hemshof.png Coats of arms of None.svg Tor am Hemshof.jpg Nördliche Innenstadt Nord
Hemshof
West
15 Mitglieder
Ludwigshafen Oppau.png Wappen Oppau.png Ludwigshafen-Oppau Gedenkstaette 1921.jpg Oppau
(808 erwähnt
1938 eingemeindet)
Oppau
Edigheim
Pfingstweide
15 Mitglieder
Ludwigshafen Oggersheim.png Wappen Oggersheim.png Ludwigshafen-Oggersheim Wallfahrtskirche.jpg Oggersheim
(764 erwähnt
1938 eingemeindet)
Oggersheim
Melm
Notwende
15 Mitglieder
Ludwigshafen Rheingoenheim.png Wappen Rheingoenheim.png Blockhaus Tierpark Rheingoenheim.jpg Rheingönheim
(831 erwähnt
1938 eingemeindet)
- 7 Mitglieder
Ludwigshafen Ruchheim.png Wappen Ruchheim.png Ludwigshafen-Ruchheim Rathaus.jpg Ruchheim
(um 800 erwähnt
1974 eingemeindet)
- 7 Mitglieder
Ludwigshafen Sued.png Coats of arms of None.svg Miro-Wand in Ludwigshafen 07.jpg S√ľdliche Innenstadt Mitte
S√ľd
15 Mitglieder

Geschichte

Politische Zugehörigkeit Ludwigshafens seit 1853
Staat Verwaltungseinheit Zugehörigkeit
Flag of Bavaria (striped).svg Bayern Rheinpfalz 1853-1871
Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland Königreich Bayern 1871-1918
Flag of Germany (3-2 aspect ratio).svg Deutschland Freistaat Bayern 1918-1933
Flag of the NSDAP (1920‚Äď1945).svg Deutschland Bayern 1933-1945
Flag of Germany (1946-1949).svg Deutschland
Bayern 1945-1946
Rheinland-Pfalz 1946-1949
Flag of Germany.svg Deutschland Rheinland-Pfalz seit 1949

Der Raum Ludwigshafen ist bereits seit sehr fr√ľher Zeit besiedelt. Im Bereich des Ortsteils Rheing√∂nheim existierte das R√∂merkastell Rufiniana. Durch die Gemarkung der Ortsteile Maudach und Oggersheim f√ľhrte die wichtige R√∂merstra√üe von Speyer nach Worms.

1607 gr√ľndete Kurf√ľrst Friedrich IV. von der Pfalz am Westufer des Rheins die Mannheimer Rheinschanze als Br√ľckenkopf der Festung Mannheim. Sie wurde nach der Neugr√ľndung der Stadt Mannheim 1720 weiter ausgebaut. Die Festung wurde zwischen 1799 und 1804 von franz√∂sischen Truppen geschleift.

1811 entstand an dieser Stelle ein privater Schiffslandeplatz am Rhein. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam die links des Rheins gelegene Pfalz zu Bayern, die rechts des Rheins gelegene Pfalz mit der ehemaligen Hauptstadt Mannheim blieb bei Baden, zu dem sie 1803 gekommen war. Das Gebiet der späteren Stadt Ludwigshafen gehörte zunächst zum Distrikt beziehungsweise Kanton Mutterstadt im Rheinkreis. 1818 wurde dieser Kanton Teil des Landkommissariats Speyer, des Vorläufers des Landkreises Speyer [2].

Ab 1820 entstand auf dem Gel√§nde ein privates Handelshaus, das 1843 vom bayerischen Staat erworben wurde. Dieser benannte es zu Ehren von K√∂nig Ludwig I. von Bayern in Ludwigshafen um und unterst√ľtzte die rasche Aufsiedelung als Gegenpol zur badischen Stadt Mannheim. Neun Jahre sp√§ter wurde die aufstrebende Siedlung zu einer selbst√§ndigen Gemeinde innerhalb des Landkommissariats Speyer erkl√§rt, die mit Wirkung vom 14. April 1853 formell errichtet wurde. Ihre Gemarkungsfl√§che betrug 366 ha, die sie wie folgt erhielt: 240 ha von der Gemeinde Friesenheim und 126 ha von der Gemeinde Mundenheim. Beide Orte wurden sp√§ter eingemeindet.

1852 verlieh K√∂nig Maximilian II. Ludwigshafen die Rechte einer Gemeinde:

Ludwig I. von Bayern

‚ÄěSeine Majest√§t der K√∂nig haben die Bildung einer eigenen politischen Gemeinde Ludwigshafen, bestehend aus den Ansiedlungen zu Ludwigshafen, den Hemsh√∂fen, dem Ganter- und Rohrlachhofe, so dann der Gr√§fenau, ferner die Bannabteilung zwischen den Gemeinden Friesenheim, Mundenheim und Ludwigshafen allergn√§digst zu genehmigen geruht.‚Äú

Am 8. November 1859 wurde die Gemeinde Ludwigshafen zur Stadt erhoben. 1860 √ľbernahm sie den bisher in Mutterstadt gelegenen Distriktssitz, sodass nun ein eigener Distrikt Ludwigshafen im Landkommissariat Speyer bestand [3] . Am 8. Mai 1865 wurde die Konzession zur Ansiedelung der Firma BASF erteilt. Diese Firma war kurz zuvor als Badische Anilin- und Sodafabrik gegr√ľndet worden, hatte aber vom Mannheimer Gemeinderat kein Gel√§nde zugebilligt bekommen, weshalb die ‚Äěbadische‚Äú Firma nach Ludwigshafen in die Pfalz √ľbersiedelte. Aus ihr wurde sp√§ter ein weltweit operierender Konzern, der das Gesicht der Stadt und deren Geschichte bis heute nachhaltig pr√§gt; die Bezeichnung ‚ÄěAniliner‚Äú entstand.

1882 erhielt die Stadt zur Unterscheidung von gleichnamigen anderen Orten den Namenszusatz ‚Äěam Rhein‚Äú. 1886 wurde das fr√ľhere Landkommissariat Speyer, seit 1862 Bezirksamt genannt, geteilt [4]. Damit wurde Ludwigshafen Sitz eines eigenen Bezirksamtes, aus dem 1939 der Landkreis Ludwigshafen (heute Rhein-Pfalz-Kreis) hervorging.

1891 wurde die nördlich der Stadt gelegene Gemeinde Friesenheim eingegliedert. Es folgten bis 1974 weitere Eingemeindungen.

1920 wurde Ludwigshafen kreisunmittelbar, das hei√üt es schied aus dem Bezirksamt Ludwigshafen aus[5], blieb aber zun√§chst noch unter der Finanzhoheit des Bezirksamts. Der B√ľrgermeister erhielt den Titel Oberb√ľrgermeister. 1925 wurde Ludwigshafen Gro√üstadt.

Im (1938 eingemeindeten) Oppau kamen am 21. September 1921 bei der Explosion des Stickstoffwerkes der BASF 561 Menschen ums Leben, mehr als 2000 wurden verletzt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Ludwigshafen zusammen mit Mannheim mit seinen kriegswichtigen Industrien einer der am meisten bombardierten Ballungsr√§ume in S√ľddeutschland. √úber 80 Prozent der Bebauung im Innenstadtbereich werden durch die 124 zum Teil verheerenden Luftangriffe v√∂llig zerst√∂rt.

W√§hrend des Zweiten Weltkriegs werden in Ludwigshafen etwa 50.000 ausl√§ndische Arbeitskr√§fte und Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit herangezogen. Ohnehin schon harten Arbeits- und Lebensbedingungen ausgesetzt ‚Äď dies gilt vor allem f√ľr die sogenannten Ostarbeiter ‚Äď hatten die Zwangsarbeiter besonders zu leiden unter den Auswirkungen der Bombardements.

Aufgrund der unterschiedlichen Politik der Besatzungsm√§chte im besetzten Deutschland dauerte es in Ludwigshafen - es lag in einer von den Besatzern benachteiligten Region - im Vergleich zu anderen St√§dten relativ lange, bis der Wiederaufbau voll ins Rollen kam. Die Stadt wurde eilig im einfachen Stil wiederaufgebaut, mit dem Ziel, dem akuten Wohnraummangel auch in der Innenstadt zu begegnen. Daher fehlt es im Stadtbild fast √ľberall an architektonisch hochwertiger Bebauung, an gelungenem und durchdachtem St√§dtebau - sowie kontextuell an vielen f√ľr eine funktionierende Infrastruktur wichtigen Teilen.

Bild der Explosionskatastrophe im BASF Werk Juli 1948

Am Nachmittag des 23. Juli 1948 explodierte in der BASF, beg√ľnstigt durch die Sommerhitze, ein Eisenbahnkesselwagen mit 30 Tonnen hochentz√ľndlichem Dimethylether. Die Zahl der Todesopfer betrug 207, fast 4000 Menschen wurden verletzt. Auf dem Werksgel√§nde der BASF sowie im weiteren Umkreis entstanden schwere Geb√§udesch√§den.

Verkehrstechnisch wurden in den 1960er Jahren Projekte in gewagterer Größenordnung umgesetzt. Neben der Bahnhofsverlegung und der Auflassung der Bahnanlagen zwischen den Stadtteilen Nord und Mitte verwirklichte das Projekt Visitenkarte den Bau von Hochstraßen nach amerikanischem Vorbild.

Im Zuge der rheinland-pfälzischen Gebietsreform wurde 1974 die Gemeinde Ruchheim eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.

1997 stellte sich die Stadt mit AnschLUss 2000 nach dem Projekt Visitenkarte der zweiten gro√üen st√§dtebaulichen Herausforderung. Das Vorhaben umschloss unter anderem die Umgestaltung des Berliner Platzes und dessen Anbindung an den Rhein, den Bau einer zweiten Eisenbahnbr√ľcke und des S-Bahn-Haltepunkts LU-Mitte am Berliner Platz sowie den Bau des Einkaufcenters Walzm√ľhle im S√ľden der Innenstadt. Die einzelnen Vorhaben sind 2006 weitestgehend verwirklicht worden.

Am 3. Februar 2008 ereignete sich in Ludwigshafen ein schwerer Hausbrand, bei dem neun Aleviten t√ľrkischer Abstammung ums Leben kamen. In der Folge war das deutsch-t√ľrkische Verh√§ltnis belastet, da es Ger√ľchte um eine m√∂gliche Brandstiftung sowie um zu langsame Hilfe durch die Feuerwehr gab.

Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel ‚ÄěOrt der Vielfalt‚Äú.

Im Jahr 2010 wurde die Innenstadt durch den Bau eines neuen Stadtquartiers auf dem Gelände des ehemaligen Zollhofhafens (Einkaufszentrum Rhein-Galerie Ludwigshafen, Stadtplatz mit Verlängerung und Ausbau der bestehenden Rheinpromenade, Gastronomie, Veranstaltungshalle im ersten Bauabschnitt wieder an den Rhein gebracht werden. Investor des 220-Millionen-Euro-Projektes ist das Hamburger ECE Projektmanagement, welche das Einkaufszentrum auch betreibt.

Die Neugestaltung des Zollhofs ist Teil des Stadtumbauprogramms ‚ÄěHeute f√ľr Morgen‚Äú.

Die Lage in der ‚ÄěMetropolregion‚Äú wird sowohl in der Stadt als auch in deren Nachbarschaft als k√ľnstlich und von politischem Marketingwillen getrieben empfunden - nicht jedoch als historisch gewachsen. Ludwigshafen liegt im Kern der Kurpfalz und stellt zugleich eine ihrer gr√∂√üten St√§dte dar.

Eingemeindungen

Wappen der Stadtteile:
Friesenheim
Maudach
Oggersheim
Rheingönheim
Mundenheim
Edigheim
Oppau

In die Stadt Ludwigshafen am Rhein wurde eine Reihe ehemals selbständiger Städte und Gemeinden eingegliedert:

Datum Eingemeindeter Ort Zuwachs
1. Dezember 1891 Gemeinde Friesenheim 772 ha
1. Dezember 1899 Gemeinde Mundenheim 1.027 ha
1. April 1938 Stadt Oppau
(mit dem am 1. April 1929 eingemeindeten Edigheim)
1.677 ha
1. April 1938 Stadt Oggersheim 1.087 ha
1. April 1938 Gemeinde Maudach 787 ha
1. April 1938 Gemeinde Rheingönheim 1.172 ha
16. März 1974 Gemeinde Ruchheim 961 ha

Bei Gr√ľndung der Gemeinde Ludwigshafen 1853 umfasste das Gemeindegebiet lediglich 366 ha.

Einwohnerentwicklung

1888 hatte Ludwigshafen 25.000 Einwohner, bis 1899 verdoppelte sich diese Zahl auf mehr als 50.000. Im Jahre 1921 √ľberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde. 1965 erreichte die Bev√∂lkerungszahl mit rund 180.000 ihren historischen H√∂chststand. Am 31. Dezember 2006 betrug die ‚ÄěAmtliche Einwohnerzahl‚Äú f√ľr Ludwigshafen nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz 163.560 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landes√§mtern). Der Ausl√§nderanteil lag bei 21,1 Prozent.

Religionen

Das Gebiet der Stadt Ludwigshafen geh√∂rte zur Kurpfalz und war damit ein √ľberwiegend evangelisches Gebiet. Doch zogen schon kurz nach Gr√ľndung der Gemeinde auch r√∂misch-katholische Bewohner zu, so dass beide Konfessionen relativ ausgewogen vertreten waren.

Die evangelischen Bewohner geh√∂rten anfangs zu den Kirchengemeinden Oggersheim beziehungsweise Frankenthal (Pfalz), bevor sie 1862 ihre erste eigenst√§ndige Kirchengemeinde erhielten. 1913 wurde das evangelische Dekanat Ludwigshafen innerhalb der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) gegr√ľndet, zu dem heute alle evangelischen Kirchengemeinden der Stadt geh√∂ren, es sei denn, sie sind Glieder einer Freikirche.

Die römisch-katholischen Bewohner gehörten anfangs zu den Pfarreien Friesenheim, Mundenheim und Oppau, bevor sie 1857 ihre erste eigenständige Pfarrei erhielten. Um 1913 entstand das katholische Stadtdekanat Ludwigshafen innerhalb der Diözese Speyer, zu der heute alle katholischen Pfarrgemeinden der Stadt gehören.

1891 gr√ľndete Joseph Queva, nach dem wegen seines Einsatzes in Gewerkschaft und Politik ein Platz in Oggersheim benannt wurde, in Ludwigshafen eine freireligi√∂se Gemeinde. 1926 erhielt die Gemeinde die K√∂rperschaftsrechte. Vom nationalsozialistischen Regime wurde sie am 5. April 1933 verboten. 1946 konnte sie wiedergegr√ľndet werden. Seit 1952 hat sie einen Feierraum und ihre Gesch√§ftsstelle im Johannes-Ronge-Haus. Dort hat auch die Freireligi√∂se Landesgemeinde Pfalz, K.d.√∂.R., ihren Sitz.

Durch Einwanderer kamen in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg auch andere Religionen ‚Äď vor allem der Islam ‚Äď hinzu.

Politik

Stadtoberhäupter und Stadtrat

An der Spitze der Gemeinde (beziehungsweise Stadt) Ludwigshafen stand seit Gr√ľndung der Kommune 1853 ein ehrenamtlicher, ab 1896 ein hauptamtlicher B√ľrgermeister, der ab 1920 den Titel Oberb√ľrgermeister erhielt.

Der Stadtvorstand setzt sich aus dem Oberb√ľrgermeister und den Dezernenten zusammen. Hier vollzieht sich die interne Willensbildung der Verwaltung. Die Dezernenten werden vom Stadtrat auf die Dauer von acht Jahren gew√§hlt.

Gemeinde- und Stadtoberhäupter
  • 1853‚Äď1862: Heinrich Wilhelm Lichtenberger
  • 1863‚Äď1868: Carl Huss
  • 1868‚Äď1872: Joseph Hoffmann
  • 1872‚Äď1889: Georg Kutterer
  • 1890‚Äď1891: Wendelin Hoffmann jun.
  • 1891‚Äď1896: Carl Gr√ľnzweig
  • 1896‚Äď1920: Friedrich Krafft
  • 1920‚Äď1930: Christian Weiss
  • 1931‚Äď1937: Fritz Ecarius
  • 1937‚Äď1941: Erich Stolleis
  • 1941‚Äď1942: Franz Schubert, kommissarisch
Stadtrat

Der Stadtrat von Ludwigshafen am Rhein besteht aus 60 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern und dem hauptamtlichen Oberb√ľrgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[6]

   SPD   CDU   FDP  Gr√ľne Linke  REP   FWG  Gesamt
2009 22 21 4 4 2 4 3 60 Sitze
2004 20 26 2 4 ‚Äď 5 3 60 Sitze

Die Fraktionen von CDU und SPD arbeiten seit 2001 im Rat zusammen, haben allerdings keine offizielle Koalition gebildet.

Wappen

Ehemaliges Wappen aus dem Jahr 1900

Das Wappen der Stadt Ludwigshafen zeigt in Rot einen gesenkten goldenen Anker. Die Stadtfarben sind Rot-Gelb-Rot.

Der Anker als Symbol der Schifffahrt soll die Stadt am Rheinhafen versinnbildlichen. Das heutige Wappen wurde am 14. September 1937 vom Reichsstatthalter in Bayern genehmigt. Der Anker war auch im ersten Wappen der Stadt aus dem Jahre 1853 abgebildet. Mit der Eingemeindung von Nachbarorten ver√§nderte sich auch das Wappen, und zwar 1895 und dann erneut 1900. Die damaligen Wappen zeigten einen vierteiligen Wappenschild mit Anker, Rauten und Spaten beziehungsweise Anker, Rauten, Spaten und Schl√ľssel. 1937 reduzierte man das Wappenbild wieder auf den Anker allein. Die Stadtfarben, die sich √ľblicherweise von den Wappenfarben ableiten, wurden erst 1895 offiziell genehmigt.

Städtepartnerschaften

Mit Gaziantep (T√ľrkei) schloss Ludwigshafen 2009 einen Freundschaftsvertrag.[7]

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Arbeitslosenquote lag im September 2011 bei 9,3 %.[8]

Chemische Industrie

BASF-Hochhaus

In Ludwigshafen befindet sich der Stammsitz der BASF, die hier den gr√∂√üten zusammenh√§ngenden Chemiestandort der Welt ‚Äď gegliedert in mehr als 300 Einzelbetriebe ‚Äď betreibt. Im Umfeld der BASF und durch Ausgr√ľndungen haben sich weitere Chemieunternehmen wie beispielsweise BK Giulini GmbH & Co. KG, die DyStar GmbH & Co. KG, die Woellner GmbH & Co. KG und die Raschig GmbH angesiedelt. Die Abbott GmbH entstand aus der Knoll AG, der fr√ľheren Pharmasparte der BASF.

Ansässige Unternehmen

Verkehr

Straßennetz um Ludwigshafen und Mannheim

Straßenverkehr

Durch das n√∂rdliche Stadtgebiet f√ľhrt die Bundesautobahn 6 Saarbr√ľcken-N√ľrnberg. Im Westen der Stadt f√ľhrt die Bundesautobahn 61 Speyer-Koblenz vorbei. Ferner beginnen hier die A 65 (Ersatz f√ľr die B 38) in Richtung Neustadt an der Weinstra√üe und die A 650 in Richtung Bad D√ľrkheim. Folgende Bundesstra√üen f√ľhren durch das Stadtgebiet: von S√ľden nach Norden die B 9, in Richtung Westen die B 37 nach Bad D√ľrkheim und in Richtung S√ľden die B 44.

Eisenbahn

Der ungew√∂hnlich konfigurierte (Kombination aus Keil- und Turmbahnhof) Hauptbahnhof, 1969 als ‚Äěmodernster Bahnhof Europas‚Äú eingeweiht und westlich der Innenstadt gelegen, ist seit Dezember 2003 nicht mehr der meistfrequentierte Bahnhof der Stadt, dies ist seitdem der wesentlich zentraler gelegene S-Bahnhof Ludwigshafen-Mitte. Beide Stationen stehen freilich im Schatten des weniger als einen Kilometer vom Ludwigshafener Rheinufer entfernten √ľberregionalen Fernverkehrsknotens Mannheim Hauptbahnhof, der f√ľr die ganze Stadtregion und damit auch f√ľr Ludwigshafen den wichtigsten Zugang zum Schienenverkehr darstellt.

Stadtteilbahnh√∂fe gibt es in Oggersheim, Mundenheim und Rheing√∂nheim sowie drei Werksbahnh√∂fe (BASF-S√ľd, BASF-Mitte, BASF-Nord) auf dem Gel√§nde der BASF.

Seit 14. Dezember 2003 erschlie√üt die S-Bahn RheinNeckar den gesamten Rhein-Neckar-Raum mit Linien, die bis in die Westpfalz, den Odenwald und nach S√ľdhessen f√ľhren.

√ĖPNV

Den √∂ffentlichen Personennahverkehr in Ludwigshafen versorgen mehrere Stra√üenbahn- und Buslinien der RNV. Alle √∂ffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) zu benutzen. Eine Erg√§nzung des √∂ffentlichen Nahverkehrs stellt das wachsende Carsharing-Angebot dar. An f√ľnf Carsharing-Stationen im Stadtgebiet stehen den Nutzern Teilautos zur Verf√ľgung. Kooperationen des Verkehrsverbundes und der RNV mit Stadtmobil erm√∂glichen Besitzern von √ĖPNV-Jahresabonnements die besonders g√ľnstige Nutzung von Carsharing.

In den 1970er Jahren plante man den Bau des U-Bahn-Netzes Mannheim-Ludwigshafen, das jedoch aus Kostengr√ľnden nie vollendet wurde. Die meisten der bis dahin gebauten U-Bahn-Stationen werden heute von normalen Stra√üenbahnen bedient. Die Bahnsteigh√∂he betr√§gt 35‚ÄČcm, geplant waren 80‚Äď90‚ÄČcm hohe Bahnsteige und 80‚ÄČm lange U-Bahn-Stationen. Unterirdische und Hochbahn-Stationen sind heute: Hauptbahnhof, Rathaus-Center B-Ebene, Hemshofstra√üe und Gartenstra√üe. Die unterirdischen Stationen Rathaus-Center C-Ebene, Danziger Platz und Ostausgang Hauptbahnhof wurden mit der Einstellung der Stra√üenbahnlinie 12 im Dezember 2008 geschlossen. Zuletzt waren sie nur noch in der werkt√§glichen Hauptverkehrszeit bedient worden.

Wasserstraße

Mit dem Rheinhafen hat die Stadt den gr√∂√üten und leistungsst√§rksten Hafen in Rheinland-Pfalz. Mit einem G√ľterumschlag von 7,1 Mio. Tonnen im Jahr 2005 ist er einer der bedeutendsten Binnenh√§fen der Bundesrepublik.

Luftverkehr

In bzw. um Ludwigshafen ist kein unmittelbar gelegener internationaler Flughafen vorhanden. Der n√§chstgelegene gr√∂√üere internationale Flughafen ist der Flughafen Frankfurt am Main, welcher 65 Kilometer √ľber Autobahn bzw. Schienenverkehr erreichbar ist. Nahgelegenere kleinere Flugpl√§tze sind unter anderem der City-Airport Mannheim auf der anderen Rheinseite oder auch der s√ľdlich von Ludwighafen gelegene Flugplatz Speyer.

Veranstaltungen

F√ľr Veranstaltungen der Stadt Ludwigshafen ist die Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft mbH (Lukom) verantwortlich, h√§ufig in Zusammenarbeit mit dem Marketing-Verein Ludwigshafen e. V.

Der Marketing-Verein wurde am 15. Juli 1998 als konsequente Weiterf√ľhrung eines integrierten Stadtmarketing-Prozesses gegr√ľndet. Er ist ein Zusammenschluss von Vertretern zahlreicher Institutionen und von interessierten B√ľrgern der Stadt Ludwigshafen. Mittlerweile hat der Marketing-Verein 133 Mitglieder, davon 54 Einzelpersonen, 79 Firmen und Verb√§nde. Die Zusammensetzung des Vorstandes und der Mitglieder zeigt die breite Akzeptanz und die Unterst√ľtzung durch die Institutionen. Vorsitzende des Vereins ist Oberb√ľrgermeisterin Eva Lohse, Michael Cordier ist Gesch√§ftsf√ľhrer.

Regelmäßige Veranstaltungen

Medien

Ludwigshafen ist Sitz von Radio RPR, dem √§ltesten privaten Rundfunksender S√ľdwestdeutschlands, und der Landeszentrale f√ľr Medien und Kommunikation Rheinland (LMK) Pfalz. Zudem betrieb hier der Jugendsender BigFM sowie der Offene Kanal ein Studio.

Der S√ľdwestfunk und sp√§ter der S√ľdwestrundfunk betrieb in der Stadt das Studio Ludwigshafen. Das SWR-Studio Ludwigshafen besteht auch heute noch, es befindet sich inzwischen jedoch auf der anderen Rheinseite in Mannheim, in einer Studiogemeinschaft mit dem SWR-Studio Mannheim.

Als Tageszeitung erscheint die Hauptausgabe der Rheinpfalz, einer Regionalzeitung mit zahlreichen Lokalausgaben in der ganzen Pfalz in einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren. Außerdem erscheint immer mittwochs die Ausgabe des Ludwigshafener Wochenblatts.

In Ludwigshafen startete am 1. Januar 1984 mit dem Kabelpilotprojekt Ludwigshafen das Privatfernsehen und somit das duale Rundfunksystem in Deutschland. Aus einem Kellerstudio nahm der Sender PKS seinen Sendebetrieb auf, aus dem ein Jahr später Sat.1 wurde. Heute strahlt das Rhein-Neckar-Fernsehen aus Mannheim Regionalthemen aus.

Bildung

Ostasieninstitut der FH Ludwigshafen
  • Heinrich-Pesch-Haus, eine Katholische Akademie Rhein Neckar, versteht sich als Kompetenzzentrum f√ľr angewandte Ethik.

Fachhochschulen

Am 1. M√§rz 2008 wurden die beiden Ludwigshafener Fachhochschulen (Evangelische Hochschule und Hochschule f√ľr Wirtschaft) zusammengef√ľhrt.

  • Die Fachhochschule Ludwigshafen ‚Äď Hochschule f√ľr Wirtschaft mit Ostasieninstitut ist eine Einrichtung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und bildete bis 2004 Diplom-Betriebswirte/innen aus. Seit 2004 wurde auf Bachelor und Master umgestellt.
  • Die ehemals Evangelische Fachhochschule Ludwigshafen ‚Äď Hochschule f√ľr Sozial- und Gesundheitswesen fusionierte 2008 mit der Hochschule f√ľr Wirtschaft. Nachdem die Evangelische Kirche der Pfalz sich aus der Tr√§gerschaft der Hochschule zur√ľckzog, bildet sie nunmehr als Fachbereich IV der Fachhochschule zur/zum Diplom-Sozialarbeiterin/p√§dagogen, Diplom-Pflegep√§dagogen/-in oder Diplom-Pflegewirt/-in aus.

Die n√§chstgelegene Universit√§t ist die Universit√§t Mannheim auf der gegen√ľberliegenden Rheinseite.

Grundschulen

Gymnasien

Integrierte Gesamtschulen

  • Integrierte Gesamtschule Ernst Bloch
  • Integrierte Gesamtschule Gartenstadt

Realschulen plus

  • Anne-Frank-Realschule
  • Karolina-Burger-Realschule
  • Kopernikus Realschule
  • Realschule Edigheim
  • Adolf-Diesterweg-Schule
  • Hauptschule Edigheim
  • Ernst-Reuter-Schule
  • Hauptschule Mundenheim
  • Wittelsbachschule
  • Wilhelm-Leuschner-Schule

Hauptschulen

Förderschulen

  • Schillerschule Mundenheim, Schule mit dem F√∂rderschwerpunkt Lernen
  • Schloss-Schule Oggersheim, Schule mit dem F√∂rderschwerpunkt Lernen
  • Schule an der Blies, Schule mit dem F√∂rderschwerpunkt Lernen
  • Georgensschule, Schule mit dem F√∂rderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung
  • Schule mit dem F√∂rderschwerpunkt motorische Entwicklung (nicht in Tr√§gerschaft der Stadt Ludwigshafen)

Berufsbildende Schulen

  • BBS Wirtschaft 1 (mit Wirtschaftsgymnasium)
  • BBS Wirtschaft 2
  • BBS Hauswirtschaft/Sozialp√§dagogik
  • BBS Technik 1
  • BBS Technik 2
  • BBS Naturwissenschaften

Werkst√§tten f√ľr Menschen mit Behinderung

  • Ludwigshafener Werkst√§tten im Gemeinschaftswerk f√ľr Menschen mit Behinderung

Sonstige öffentliche Einrichtungen

  • In Ludwigshafen unterh√§lt das Land Rheinland-Pfalz mit der Justizvollzugsanstalt Ludwigshafen eine sozialtherapeutische Haftanstalt, in der insbesondere Sexualstraft√§ter behandelt werden.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Blick von der B√ľhne des Prinzregenten-Theaters
von Joan Miró gestaltete Wand am Wilhelm-Hack-Museum
Faktor Haus am Berliner Platz

Theater und Orchester

Museen

  • B√ľrgermeister-Ludwig-Reichert-Haus (Kunstverein)
  • Ernst-Bloch-Zentrum Ausstellung √ľber Ernst Bloch (Bloch-Archiv) und Wechselausstellungen
  • Heimatmuseum in Friesenheim (Kulturgeschichte)
  • Karl-Otto-Braun-Museum in Oppau (Kulturgeschichte)
  • Schillerhaus in Oggersheim (Friedrich Schiller-Erstdrucke)
  • Stadtmuseum Ludwigshafen (Stadtgeschichte)
  • Wilhelm-Hack-Museum (Gondorfer Fund, Mittelalter, Klassische Moderne und Graphisches Kabinett)

Die allj√§hrliche ‚ÄěLange Nacht der Museen‚Äú (gemeinsam mit Mannheim und Heidelberg) gilt nach Berlin als zweitgr√∂√üte Veranstaltung dieser Art in Deutschland.

Bauwerke

Kunst im öffentlichen Raum

Sonstige Sehensw√ľrdigkeiten

Sonstiges

LU-MP

Der Spitzname, den die Stadt Ludwigshafen im 19. Jahrhundert von den Bewohnern der Umgebung, vor allem denen der Nachbarstadt Mannheim, erhalten hat ist Lumpenhafen, pf√§lzisch Lumbehafe. ‚ÄěLump‚Äú spielte auf die Arbeiterbev√∂lkerung des jungen Industriestandorts an, die f√ľr proletarischer angesehen wurde als zum Beispiel das B√ľrgertum Mannheims.

‚ÄěLumpenhafen‚Äú wird heute noch gelegentlich in Internetforen benutzt, um den Wohnort Ludwigshafen absch√§tzig zu bezeichnen. Viele Ludwigshafener nehmen den Spitznamen allerdings mit Humor und bezeichnen sich selbst im Dialekt als ‚ÄěLumbeh√§fner‚Äú. Auch das Autokennzeichen ‚ÄěLU-MP‚Äú ist sehr begehrt.

Auch sieht sich Ludwigshafen vielen Bezeichnungen wie ‚Äěunattraktive Industriestadt‚Äú ausgesetzt. Hierbei wird jedoch verkannt, dass sich das Stadtbild in den letzten Jahren durch das Gro√üprojekt ‚ÄěAnschLUss2000‚Äú sowie das Stadtversch√∂nerungsprogramm ‚ÄěHeute f√ľr morgen‚Äú wesentlich verbessert hat, sodass viele attraktive Stellen urbanen Raums entstehen konnten. Zuletzt entstand im Rahmen von ‚ÄěHeute f√ľr morgen‚Äú das gro√üe, moderne Einkaufszentrum ‚ÄěRhein-Galerie‚Äú; dabei wurden auch viele Stra√üen umgebaut und optisch sch√∂ner gestaltet.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Kathrin Br√§uer: Ludwigshafen. Ein Bildband in Farbe. Fotos von Johannes Hahn. Wartberg, Gudensberg-Gleichen 2000 ISBN 3-86134-593-5
  • Siegfried Fauck: Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein in Daten. 2. A. Stadtarchiv, Ludwigshafen 1989 ISBN 3-924667-14-4
  • St√§dtebibliographie Ludwigshafen am Rhein. Band 1 = Erscheinungen bis 1990. Von J√ľrgen N√ľrnberger, Ludwigshafen 1993 ISBN 3-929153-03-3
  • St√§dtebibliographie Ludwigshafen am Rhein. Band 2 = Erscheinungen 1991‚Äď1995 und Nachtr√§ge. Von J√ľrgen N√ľrnberger, Ludwigshafen 1998 ISBN 3-929153-06-8
  • St√§dtebibliographie Ludwigshafen am Rhein. Band 3 = Erscheinungen 1996‚Äď2000 und Nachtr√§ge. Von J√ľrgen N√ľrnberger, Ludwigshafen 2004 ISBN 3-929153-09-2
  • St√§dtebibliographie Ludwigshafen am Rhein. Band 4 = Erscheinungen 2001‚Äď2005 und Nachtr√§ge. Von J√ľrgen N√ľrnberger, Ludwigshafen 2009 ISBN 978-3-929153-10-1 [bisher 11715 Literaturnachweise]
  • St√§dtebibliographie Ludwigshafen am Rhein. Band 5 = Erscheinungen 2006‚Äď2010 und Nachtr√§ge. Von J√ľrgen N√ľrnberger, Ludwigshafen [in Vorbereitung 2011, erscheint periodisch alle 5 Jahre]
  • St√§dtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland. Band IV 3. Teilband aus Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte. Stuttgart 1964
  • Eginhard Scharf: Man machte mit uns, was man wollte. Ausl√§ndische Zwangsarbeiter in Ludwigshafen am Rhein 1939‚Äď1945. Ver√∂ffentlichungen des Stadtarchivs Ludwigshafen am Rhein, Band 33. Ubstadt-Weiher, Verlag Regionalkultur, 2004. ISBN 978-3-89735-293-3 S. mit 88 Abb. und 39 Tab.
  • Stefan M√∂rz u. a.: Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein. 2 B√§nde und Registerband. Verlag Stadt Ludwigshafen Stadtarchiv, 2003. ISBN 978-3-924667-35-1.

Siehe auch

 Portal:Ludwigshafen am Rhein ‚Äď √úbersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Ludwigshafen am Rhein

Weblinks

 Commons: Ludwigshafen am Rhein ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Ludwigshafen am Rhein ‚Äď Quellen und Volltexte
Wiktionary Wiktionary: Ludwigshafen am Rhein ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz ‚Äď Bev√∂lkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. ‚ÜĎ Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen √Ąmter, Gemeinden und Gerichte 1799‚Äď1980. M√ľnchen 1983, S. 43, 515, 572
  3. ‚ÜĎ Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen √Ąmter, Gemeinden und Gerichte 1799‚Äď1980. M√ľnchen 1983, Seite 572
  4. ‚ÜĎ Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen √Ąmter, Gemeinden und Gerichte: 1799‚Äď1980. Beck, M√ľnchen 1983, Seite 572
  5. ‚ÜĎ Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen √Ąmter, Gemeinden und Gerichte: 1799‚Äď1980. Beck, M√ľnchen 1983, Seite 515
  6. ‚ÜĎ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtratswahlen der kreisfreien St√§dte
  7. ‚ÜĎ Stadt Ludwigshafen 1. April 2009
  8. ‚ÜĎ http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/rhp/article_counter.pl?article_id=8173024&onlineRessort=/rhp/lokal/lud

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