LĂŒbbecke

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LĂŒbbecke
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt LĂŒbbecke
LĂŒbbecke
Deutschlandkarte, Position der Stadt LĂŒbbecke hervorgehoben
52.3080555555568.6230555555556104
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Minden-LĂŒbbecke
Höhe: 104 m ĂŒ. NN
FlĂ€che: 65,05 kmÂČ
Einwohner:

25.796 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 397 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahl: 32312
Vorwahl: 05741
Kfz-Kennzeichen: MI
GemeindeschlĂŒssel: 05 7 70 020
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kreishausstraße 2–4
32312 LĂŒbbecke
WebprÀsenz: www.luebbecke.de
BĂŒrgermeister: Eckhard Witte (CDU)
Lage der Stadt LĂŒbbecke im Kreis Minden-LĂŒbbecke
Minden HĂŒllhorst Espelkamp Bad Oeynhausen LĂŒbbecke Rahden Petershagen Preußisch Oldendorf Porta Westfalica Hille Stemwede Nordrhein-Westfalen Niedersachsen Niedersachsen Kreis Herford Kreis Lippe Niedersachsen NiedersachsenKarte
Über dieses Bild

LĂŒbbecke Zum Anhören bitte klicken! [ˈlybɛkə] (niederdeutsch: LĂŒbke) ist eine Stadt im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Die am Nordhang des Wiehengebirges gelegene ehemalige Kreisstadt mit rund 26.000 Einwohnern gehört zum ostwestfĂ€lischen Kreis Minden-LĂŒbbecke (Regierungsbezirk Detmold). LĂŒbbecke wurde erstmals 775 als hlidbek schriftlich erwĂ€hnt und besitzt seit 1279 die Stadtrechte.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Togographie des Stadtgebietes
Bodennutzung
Das Wiehengebirge bei LĂŒbbecke

Lage

LĂŒbbecke liegt im Nordosten Nordrhein-Westfalens, im Norden Ostwestfalen-Lippes, im SĂŒdwesten des Kreises Minden-LĂŒbbecke. Die Stadt liegt im Westen der kulturhistorischen Region des Mindener Landes. NaturrĂ€umlich zĂ€hlt ein Großteil des Stadtgebietes zur Norddeutschen Tiefebene. Nur die sĂŒdlichen Gebiete der Stadt liegen am Nordhang des Mittelgebirges Wiehengebirge, dessen Kamm im SĂŒden weitestgehend die Grenze der Stadt markiert. Hier am Gebirgsrand liegt die Kernstadt. Die restlichen Gebiete sind eher dörflich geprĂ€gt. Die nördliche Stadtgrenze verlĂ€uft im Zuge des Mittellandkanals. Im Nordosten der Stadt liegt das Große Torfmoor, das allgemein als das grĂ¶ĂŸte Moor Westfalens gilt. Zwischen den feuchten Niederungen sĂŒdlich des Mittellandkanals, dem Urstromtal der eiszeitlichen Weser, und den Höhenlagen des Wiehengebirges liegt am Gebirgsfuß ein schmaler Saum fruchtbarer LĂ¶ĂŸböden mit der Bezeichnung LĂŒbbecker LĂ¶ĂŸland. Nördlich davon liegt, zum Teil recht trennscharf vom LĂ¶ĂŸland, die nicht so fruchtbare, teilweise sandige bzw. moorige Rahden-Diepenauer Geest. In der Geest liegen lediglich die Ortschaften Stockhausen und Alswede sowie ein Teil des LĂŒbbecker Industriegebietes.

Die höchsten Berge LĂŒbbeckes sind der Heidbrink (320 m), der Wurzelbrink (319 m) und der Kniebrink (315 m). Der Kernstadt am nĂ€chsten liegen der Reineberg (276 m), der Heidkopf (273 m) sowie der Meesenkopf (226 m). Die Berge im SĂŒden der Stadt LĂŒbbecke sind die höchsten des gesamten Wiehengebirges. Im Norden erreicht das Gebiet nur noch eine Höhe von rund 50 m. Der tiefste Punkt liegt auf rund 48 m.

GewÀsser

Hier im Nordwesten zwischen dem Hollwinkeler Holz und dem Blasheimer Busch grenzt das Stadtgebiet auf rund 1 km an die Große Aue und macht LĂŒbbecke somit zu einem unmittelbaren Anrainer dieses Flusses.

Da die Wasserscheide des Wiehengebirges die sĂŒdliche Stadtgrenze bildet, wird fast das gesamte Stadtgebiet nach Norden entwĂ€ssert. Lediglich der wenige Gebiete marginalen Umfangs am SĂŒdhang des Wurzelbrinkes entwĂ€ssert nach SĂŒden. Allgemein fließen die kurzen GebirgsbĂ€che, die zum Teil erst am Fuße des Gebirges entspringen, und so nach wenigen Kilometern oder „hundert Metern“ bereits das Tiefland erreichen, nach Norden, um dann in die Flöthe oder einen anderen grĂ¶ĂŸerem FließgewĂ€sser bereits jenseits der Stadtgrenze zu mĂŒnden. So fließt zum Beispiel die Ronceva vom „LĂŒbbecker Berg“ kommend, durch die Kernstadt (ist hier grĂ¶ĂŸtenteils verrohrt) und ĂŒber die Flöthe, die Große Aue der Weser zu. An der Weser hat die Stadt jedoch keinen Anteil und einzig die Große Aue, als FließgewĂ€sser von regionaler Bedeutung, streift die Stadt nur im Ă€ußersten Westen. Gefördertes „Gebirgsquellwasser“ hat noch immer eine große Bedeutung fĂŒr die Bierherstellung in LĂŒbbecke.

Die Stadt LĂŒbbecke ist arm an natĂŒrlichen stehenden GewĂ€ssern. Sowohl Kanal als auch die Seen und Teiche im Moor sind von Menschenhand geschaffen. Die grĂ¶ĂŸten GewĂ€sser sind der Mittellandkanal selbst mit ca. 50 ha WasserflĂ€che auf LĂŒbbecker Gebiet sowie ein namenloser See im Moorgebiet, der eine zusammenhĂ€ngende WasserflĂ€che von rund 9 ha aufweist. Alle anderen GewĂ€sser sind kleiner als 1 ha. Insgesamt bestehen 1,5 Prozent der StadtflĂ€che (98,2 ha) aus WasserflĂ€chen.

Geologie und Ressourcen

Geothermische Karte von LĂŒbbecke

Geologisch wird die OberflĂ€che hauptsĂ€chlich von quartĂ€ren Lockergesteinen (Sand, Kies, LĂ¶ĂŸ, Geschiebemergel ĂŒberwiegend des PleistozĂ€n) bestimmt. Im Wiehengebirge treten auch Gesteine des Jura zum Beispiel Sandsteine zutage.

Weite Bereiche der Stadt LĂŒbbecke, wie hier nördlich von Stockhausen, sind ausgewiesene Naturschutzgebiete.

Eine gewisse Bedeutung hat, wie in der Vergangenheit, die Gewinnung von Kalkstein zur Verwendung als Schotter fĂŒr den Haus- und Straßenbau. Im Wiehengebirge, sĂŒdlich von Nettelstedt existiert ein großer im Betrieb befindlicher Steinbruch, in dem der Fels gebrochen und zerkleinert wird. Zahllose kleine SteinbrĂŒche im Wiehengebirge zeugen noch heute davon, dass dieses bergmĂ€nnische Gewerbe eine lange Tradition in LĂŒbbecke hat. Es scheint, dass vor Jahrhunderten auch nach Erzen (vgl. Mindener Revier im Wiehengebirge) geschĂŒrft wurde; bei Horst Höhe gibt es einen alten Stollen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde im Großen Torfmoor der fossile Brennstoff Torf, ĂŒberwiegend fĂŒr die Verwendung im Hausbrand, gestochen. Alte Transportanlagen (Loren) waren dort bis vor einigen Jahren noch vorhanden. Aufgrund der Erschöpfung der LagerstĂ€tten und aus GrĂŒnden des Naturschutzes wurde die Förderung aber eingestellt.

Trotz großen natĂŒrlichen GefĂ€lles kann die Wasserkraft als EnergietrĂ€ger heute nicht eingesetzt werden, da aufgrund des geringen Einzugsbereiches der GebirgsbĂ€che diese nur wenig Wasser fĂŒhren. In der Vergangenheit wurden mehrere WassermĂŒhlen im Stadtgebiet betrieben. Am Fuße des Wurzelbrinks im Ortsteil Eilhausen ist noch heute ein Wasser-MĂŒhlrad zu besichtigen. Die Nutzung der natĂŒrlichen Ressource Windkraft hat in letzter Zeit einen signifikanten Zuwachs erlangt. WindmĂŒhlen, u.a. in Eilhausen zeigen, dass dieser EnergietrĂ€ger von Alters her genutzt wurde. BegĂŒnstigt wird die Nutzung des Windes durch die Lage in der Norddeutschen Tiefebene.

LĂŒbbecke eignet sich fast durchweg gut bis sehr gut zur Nutzung von geothermischen WĂ€rmequellen mittels ErdwĂ€rmesonde und WĂ€rmegewinnung durch WĂ€rmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte).[2]

Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebietes

Der LĂŒbbecker Norden ist, wie hier östlich von Alswede, kaum besiedelt und vorwiegend agrarisch geprĂ€gt
Mit einem Anteil von Moor, Heide und Unland von 3,3 Prozent liegt LĂŒbbecke deutlich ĂŒber dem Durchschnitt des Kreises Minden-LĂŒbbecke (0,7 Prozent)
Der Bergwald des LĂŒbbecker Wiehengebirges, hier am Westhang des Wurzelbrinks

Die Stadt hat eine GesamtflĂ€che von 65 kmÂČ. Das Stadtgebiet hat eine maximale West-Ost-Ausdehnung von 13 km, die maximale Nord-SĂŒd-Ausdehnung betrĂ€gt rund 9 km.

Das Gebiet der Stadt wird ĂŒberwiegend landwirtschaftlich genutzt und ist dementsprechend lĂ€ndlich geprĂ€gt. Im Wesentlichen ist nur das Wiehengebirge bewaldet. Eine Übersicht ĂŒber die FlĂ€chennutzung gibt folgende Tabelle:

FlÀche
nach Nutzungsart
Landwirt-
schaftsflÀche
Wald-
flÀche
Siedlungs-
und VerkehrsflÀche
Wasser-
flÀche
sonstige
Nutzung
FlÀche in ha 3.408 1.316 1.441 98 241
Anteil an GesamtflĂ€che 52,4 % 22,2 % 20,2 % 1,5 % 3,7 %

Quelle: LDS[3]

Am dichtesten besiedelt ist das fruchtbare Gebirgsvorland, das sogenannte LĂŒbbecker LĂ¶ĂŸland, hier liegen fast alle Ortschaften. Die durchschnittliche Einwohnerdichte liegt hier zwischen 600 und 1000 Einw./kmÂČ. Die Niederungen sĂŒdlich des Kanals sind, abgesehen vom LĂŒbbecker Industriegebiet, sehr dĂŒnn besiedelt. Unbewohnt sind das Wiehengebirge selbst sowie das Große Torfmoor. Der am dichtesten besiedelte Stadtteil ist die LĂŒbbecker Kernstadt: Mit rund 800 Einw. pro kmÂČ ist die Einwohnerdichte doppelt so hoch wie in der Gesamtstadt. Mit im Schnitt 250 Bewohnern pro kmÂČ sind die anderen Stadtteile zusammen hingegen vergleichsweise dĂŒnn besiedelt.

Der FlĂ€chenanteil der landwirtschaftlichen NutzflĂ€che ist geringer als im Kreisdurchschnitt (66 %), liegt aber leicht ĂŒber dem Landesdurchschnitt (49,7 %.). Das LĂŒbbecker Lössland ist sehr fruchtbar. Die Ackerzahl liegt hier bei 75. Entsprechend wird dieser gute Boden, sofern die vielen Siedlungen hier Raum lassen, ĂŒberwiegend ackerbaulich genutzt. Der Anbau von Getreide aller Art sowie von HackfrĂŒchten bringt hier gute ErtrĂ€ge. Auch vereinzelte Obstplantagen sind ebenfalls vorhanden. Als Sonderkulturen sind der Anbau von Spargel und Erdbeeren im nördlichen Stadtgebiet erwĂ€hnenswert. Weiden sind hier nur sporadisch bisweilen in der NĂ€he des Bergwaldes oder in den wenigen Bachauen vorhanden. Allgemein Richtung Norden, besonders aber Richtung Nordosten zum Torfmoor hin, nimmt der Anteil an GrĂŒnland im Zuge der schlechter und nasser werdenden Böden kontinuierlich zu. OstwĂ€rts des Industriegebietes nehmen Wiesen und Weiden fast die gesamte FlĂ€che ein. Stellenweise gedeiht allenfalls noch der genĂŒgsame GrĂŒnmais durch intensive Dungzufuhr. Innerhalb des Naturschutzgebietes Torfmoor, jedoch noch außerhalb des eigentlichen Moores, erfolgt eine aus ökologischen GrĂŒnden beinahe nur extensive weidewirtschaftliche Nutzung, vor allem durch Schafe.

Das Wiehengebirge ist zum grĂ¶ĂŸten Teil mit Wald bedeckt. Die geschlossene WaldflĂ€che LĂŒbbeckes ist zum allergrĂ¶ĂŸten Teil der Bergwald des Wiehengebirges, der oberhalb 100 – 135 m beginnt und auch die höchsten Gipfel umfasst. Dieser besteht zu einem großen Teil aus Fichtenwald, große Teile, besonders im Bereich sĂŒdlich der Kernstadt sind ursprĂŒngliche Buchen-MischwĂ€lder. Im Tiefland gibt es, obwohl im LĂŒbbecker Land jenseits der Stadtgrenzen große Waldgebiete existieren, nur sehr kleine Haine, die zusammen knapp 1 kmÂČ umfassen. U.a. sind dies der Stockhauser Busch, kleine WĂ€lder im Bereich des Jachthafens und die BirkenwĂ€lder im Großen Torfmoor. Hart an der Grenze des Stadtgebietes im Nordwesten bei Alswede auf Preußisch Oldendorfer Hoheitsgebiet liegt das ca. 44 ha große Hollwinkeler Holz. Ein Teil des Moores ist mit geschlossenen BirkenbestĂ€nden bewachsen. Der relative Waldanteil ist fast doppelt so hoch wie im Kreisdurchschnitt (11,2 %).

Der relativ große Anteil an sonstiger FlĂ€che ergibt sich durch das Große Torfmoor. Moore, Heide und Unland bedecken rund 3,3 Prozent des Stadtgebietes.[4]

Nachbargemeinden

LĂŒbbecke ist gĂ€nzlich von Gemeinden des Kreises Minden-LĂŒbbecke umgeben. Im Norden liegt jenseits des Mittellandkanals die Stadt Espelkamp. Die gemeinsame Grenze ist rund 10 km lang. Im Osten liegt die Gemeinde Hille. SĂŒdlich der Stadt auf der anderen Seite des Wiehengebirges liegt die Gemeinde HĂŒllhorst. Der Kamm des Gebirges bildet auf rund 10,5 km LĂ€nge die sĂŒdliche Stadtgrenze. Im Westen grenzt LĂŒbbecke an die Stadt Preußisch Oldendorf. Hier bilden der Ostrand des Hollwinkeler Holzes und auf 1 km LĂ€nge die Große Aue eine natĂŒrliche Grenze.

Stadtgliederung

Stadtteile

Nach §3 der Hauptsatzung[5] gliedert sich das Gebiet der Stadt LĂŒbbecke in folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2007[6]), fĂŒr Gesamt-LĂŒbbecke von 2009:

Ortsteil Einwohner Anteil FlÀche Einwohnerdichte
Alswede 1.387 5,4 % 2,95 kmÂČ 470 Einw./kmÂČ
Blasheim 1.473 5,7 % 6,46 kmÂČ 228 Einw./kmÂČ
Eilhausen 764 3.0 % 3,59 kmÂČ 213 Einw./kmÂČ
Gehlenbeck 3.310 12,8 % 11,13 kmÂČ 297 Einw./kmÂČ
Kernstadt 15.934 61,6 % 17.81 kmÂČ 895 Einw./kmÂČ
Nettelstedt 2.782 10,7 % 8,49 kmÂČ 328 Einw./kmÂČ
Obermehnen 1.360 5,3 % 9,26 kmÂČ 147 Einw./kmÂČ
Stockhausen 798 3,1 % 5,36 kmÂČ 149 Einw./kmÂČ
Stadt LĂŒbbecke 25.885 100 % 65,05 kmÂČ 398 Einw./kmÂČ

Keine Ortschaft im Sinne der Hauptsatzung ist die LĂŒbbecker Kernstadt, die das nicht zu den Ortschaften gehörende Gebiet einnimmt und knapp 16.000 Einwohner hat. Somit wohnen knapp 62 % der Bewohner in der Kernstadt LĂŒbbeckes. FĂŒr jede der Ortschaften wird vom Rat der Stadt ein Ortsvorsteher gewĂ€hlt. Die Ortschaften sowie die Kernstadt werden im Sprachgebrauch meist als Stadtteile bezeichnet. Die Bezeichnung „Stadtteile“ ist aber nicht nur im Sinne der Hauptsatzung unkorrekt sondern auch irrefĂŒhrend, da es sich ĂŒberwiegend um isolierte, dörfliche Siedlungen handelt, die zum Teil mehrere Kilometer von der Bebauung der Kernstadt, weite Felder und Fluren umgebend, entfernt liegen und z.T. ihren bĂ€uerlichen Charakter bewahren konnten. Eine Ausnahme bilden Gehlenbeck und Eilhausen, deren Bebauung mittlerweile ĂŒbergangslos an die der Kernstadt anschließt, wodurch sie ihren eigenen dörflichen Charakter verloren haben und jetzt ein Wohnviertel LĂŒbbeckes bilden. Die meisten Ortschaften und die Kernstadt umfassen jeweils außer den eigentlichen Siedlungskernen, mehr oder weniger große Anteile am Wiehengebirge und den siedlungsarmen Fluren im Zuge des Mittellandkanals. Lediglich die Gebiete der Ortschaften Alswede und Stockhausen sind auf den jeweiligen Ort und das unmittelbar an diesen angrenzende Gebiet beschrĂ€nkt.

Klima

Niederschlagsverteilung in LĂŒbbecke

Das Klima in LĂŒbbecke wird durch die Lage im ozeanisch-kontinentalen Übergangsbereich Mitteleuropas und durch seine Lage in der Norddeutschen Tiefebene bestimmt. Das Gebiet liegt ĂŒberwiegend im Bereich des subatlantischen Seeklimas, weist aber temporĂ€re kontinentale EinflĂŒsse auf. Die Winter sind unter atlantischem Einfluss meist mild, die Sommer mĂ€ĂŸig-warm, die NiederschlĂ€ge relativ gleichmĂ€ĂŸig verteilt. Es ĂŒberwiegen westliche und sĂŒdwestliche Winde, die NiederschlĂ€ge mit sich fĂŒhren. Durch die Lage im Lee von Wiehengebirge und Teutoburger Wald sind die NiederschlĂ€ge jedoch insgesamt geringer als in den meisten Mittelgebirgsregionen Ostwestfalens, nur die Höhenlagen des Gebirges sind etwas niederschlagsreicher. Die jĂ€hrliche Niederschlagsmenge betrĂ€gt in den nördlichen Teilen der Stadt 680 mm und im Bereich des Gebirges ca. 800 mm.

Die Lufttemperatur betrĂ€gt im Jahresdurchschnitt 8,9 Â°C, wĂ€rmster Monat ist der Juli mit 16,9 Â°C, kĂ€ltester der Januar mit 0,8 Â°C. Im Gebirge ist es pro 100 Höhenmetern um 0,5 bis 1,0 °C kĂ€lter. An durchschnittlich 37 Tagen (in den Monaten November bis MĂ€rz) liegt die mittlere Tagestemperatur unter 0 Â°C. Die Zahl der Sonnenscheinstunden betrĂ€gt 1.435 Stunden im Jahr, mit einer jahreszeitlichen Schwankung von 200 Stunden im Juni und 32 Stunden im Dezember.[7]

→ siehe auch: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte

Topographische Karte von LĂŒbbecke (rechts unten) aus dem Jahr 1896. Ende des 19. Jahrhunderts gab es zwischen LĂŒbbecke und Blasheim und Gehlenbeck noch weite Fluren. Heute geht die Bebauung hier ĂŒbergangslos ĂŒber.
Blick auf die Kernstadt von LĂŒbbecke vom Wiehengebirge. Im Vordergrund die Altstadt mit der St. Andreas Kirche; im Hintergrund das Industriegebiet und die Norddeutsche Tiefebene
Der zentrale Marktplatz LĂŒbbeckes mit altem Rathaus (links) und dem Wahrzeichen der Stadt, dem Bierbrunnen (rechts)

Der Ort LĂŒbbecke wird schriftlich erstmals 775 als hlidbek in den frĂ€nkischen Reichsannalen erwĂ€hnt. Damals ĂŒberfielen Sachsen ein frĂ€nkisches Heerlager. LĂŒbbecke war Zentralort des sĂ€chsischen hlidbeki-Gau. Zu dieser Zeit mag in hlidbeki bereits eine Kirche bestanden haben, die aus der Zeit der von Karl dem Großen betriebenen Christianisierung der in dieser Gegend ansĂ€ssigen sĂ€chsischen Engern unter ihrem Herzog Widukind stammen kann. LĂŒbbecke war Zentrum eines Urkirchspiels im Bistum Minden und so waren die in der Gegend beheimateten Adelsgeschlechter so auch das Rittergeschlecht von LĂŒbbecke in der MinisterialitĂ€t der Bischöfe von Minden. Bereits 1279 wurde LĂŒbbecke durch den Mindener Bischof Volquin von Schwalenberg das Stadtrecht verliehen. Das Gebiet wurde durch die Bischöfe von Minden auch von der Landesburg Reineberg (heute HĂŒllhorst) aus kontrolliert. Die dort eingesetzten Herren stammten ĂŒberwiegend aus der Ritterschaft LĂŒbbeckes. Zur Burg gehörten wiederum die Burgmannshöfe in LĂŒbbecke als Lehen. 1806 wurden in der Stadt zwölf dieser Burgmannshöfe verzeichnet. Die Burgmannen hatten außerdem die Mehrheit im Stadtrat, der im 1460 erstmals erwĂ€hnten Rathaus tagte.

Ab 1295 war in LĂŒbbecke ein Kanonikerstift beheimatet. Dieses Stift wurde zunĂ€chst 1274 in Ahlden an der Aller gegrĂŒndet, 1280 nach Neustadt am RĂŒbenberge und 1295 nach LĂŒbbecke an die St.-Andreas-Kirche verlegt. An diesem Standort bestand es bis zur Aufhebung im Jahre 1810. Dem Stift waren 4 Kapitelhöfe in der Stadt zugeordnet. 1549 tagte die Diözesansynode unter Bischof Franz von Waldeck. 1550 wurde die Reformation eingefĂŒhrt und die Stadt lutherisch.[8]

1648 fiel das nun sĂ€kularisierte FĂŒrstentum Minden (vor der SĂ€kularisierung als FĂŒrstbistum Minden bezeichnet), zu dem das heutige Stadtgebiet gehörte, an Brandenburg-Preußen. Das Rathaus brannte 1705 nieder und wurde 1709 neu errichtet. Die preußischen Regierungsstellen ordneten 1765 die Teilung der Mark an, die durch die Vergabe von Eintreibesrechten und den Einnahmen aus der Jagd einen großen Teil der Einnahmen der Stadt generierten. Proteste der LĂŒbbecker gegen die Markenteilung blieben erfolglos. Bis um Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die mittelalterlichen Befestigungsanlagen erhalten. Aufgrund der hohen Kosten der Instandhaltung und der nur noch geringen militĂ€rischen ZweckmĂ€ĂŸigkeit wurden die Befestigungsanlagen bis 1830 geschleift, das Material als Baumaterial verwendet und die WĂ€lle in Promenaden verwandelt.

Bis zur Errichtung des de facto französischen Königreichs Westphalen im Jahr 1807 und der EinfĂŒhrung französischer Verwaltungsstrukturen blieb die Burgmannschaft auch im preußischen LĂŒbbecke ein bedeutender Machtfaktor. Ein Patriziat konnte sich kaum entwickeln. Das gewerbetreibende BĂŒrgertum war aber immerhin mit sechs Senatorensitzen im Stadtrat vertreten und stellte einen bĂŒrgerlichen BĂŒrgermeister, der zusammen mit einem adligen BĂŒrgermeister in einer Doppelspitze der Stadt vorstand, jedoch blieben die Ritter bestimmend. Das 1727 von der preußischen Regierung erlassene „RathĂ€usliche Reglement“ institutionalisierte diese Doppelspitze und sah nur noch zwei SenatorenplĂ€tze vor. Im Königreich Westphalen war LĂŒbbecke Kantonshauptstadt im Weser-Departement und im Distrikt Minden und blieb dieses auch als es 1811 direkt an Frankreich fiel (ab 1811 DĂ©partement de l’Ems-SupĂ©rieur). 1813 wurde LĂŒbbecke wieder preußisch und nach kurzer Zugehörigkeit zum Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein Teil der preußischen Provinz Westfalen. Nach umfangreichen Verwaltungsreformen und Auflösung des FĂŒrstentums Minden, war LĂŒbbecke Teil des neugeschaffenen Regierungsbezirks Minden und des Kreises Rahden. 1832 wurde LĂŒbbecke Verwaltungssitz des um Teile des aufgelösten Kreises BĂŒnde vergrĂ¶ĂŸerten Kreises Rahden, der entsprechend in Kreis LĂŒbbecke umbenannt wurde.

Wie fast ĂŒberall in Minden-Ravensberg entwickelte sich zunĂ€chst in protoindustrialistischer Form die Textilindustrie, die spĂ€ter mit dem Bau der Köln-Mindener Eisenbahn sowie ihrer 1899 eröffneten Nebenstrecke BĂŒnde-Rahden durch den preußischen Staat gefördert wurde. Im BĂŒnder Land sowie in den umliegenden StĂ€dten so auch in LĂŒbbecke entwickelte sich ab etwa 1860 die Zigarrenindustrie zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. 1863 grĂŒndete August Blase eine Zigarrenfabrik, die 1938 bereits 6.000 BeschĂ€ftigte aufwies. Darin eingeschlossen sind die BeschĂ€ftigten in den zahlreichen Filialbetrieben, denn auch wie zuvor bei dem protoindustrialistisch organisierten Textilgewerbe, wurden die Zigarren oft in Heimarbeit in den Buden zugeschnitten, gerollt und gepresst. Diese beiden Wirtschaftszweige Textil- und Tabakindustrie sind bis heute in LĂŒbbecke vertreten, wenngleich ihre Bedeutung mittlerweile hinter der Bedeutung Maschinenbau und anderer Industriezweige zurĂŒckbleibt. 1907 wurde das letzte TeilstĂŒck der Mindener Kreisbahn bis LĂŒbbecke eröffnet (Minden – Hille – Eickhorst 1903). In den 1950er Jahren erfolgte wegen der GĂŒterbeförderung die Umstellung der meterspurigen Schmalspurbahn auf Normalspurbetrieb. Der Betrieb wurde 1974 eingestellt und die Gleise zwischen Hille und LĂŒbbecke abgebaut. 1912 wurden die ersten HĂ€user an die elektrische Versorgung durch die NiedersĂ€chsischen Kraftwerke angeschlossen. Bereits 1899 wurde als VorlĂ€ufer der heutigen Stadtwerke die Gasfabrik am Hahlerbaum gegrĂŒndet. Ab 1934 verfĂŒgte LĂŒbbecke ĂŒber eine zentrale Wasserversorgung.

Vom 2. Weltkrieg bis in die Gegenwart

Im Zweiten Weltkrieg bezog in LĂŒbbecke und in den umliegenden Dörfern im Oktober 1944 die Waffen-SS in Vorbereitung der Ardennenoffensive Quartier. Der Stab der Waffen-SS wurde in der Gauschulungsburg untergebracht. Im November zog die Waffen SS ab, die beschlagnahmten GebĂ€ude wurden wieder frei. Die Gauschulungsburg wurde auf Initiative des LĂŒbbecker NSDAP Kreisleiter Ernst Meiring gebaut und am 11. Juni 1939 von dem Gauleiter von Westfalen-Nord, Alfred Meyer, eingeweiht.[9] LĂŒbbecke wurde von BombenabwĂŒrfen weitgehend verschont und kaum zerstört, da es als Hauptquartier der britischen Besatzungsmacht vorgesehen war. Am 3. April 1945 wurde LĂŒbbecke von britischen Truppen ohne grĂ¶ĂŸeren Widerstand besetzt. Das nahe Bad Oeynhausen wurde Hauptquartier der britischen Besatzer und auch in LĂŒbbecke wurden britische Verwaltungsinstanzen und militĂ€rische Stabsstellen beheimatet. Dazu wurden 251 von 432 HĂ€usern in LĂŒbbecke als Wohnraum fĂŒr die Alliierten beschlagnahmt und abgeriegelt. Dazu wurde fast die ganze Innenstadt zu einer exterritorialen Zone, weil alle wesentlichen VerwaltungsgebĂ€ude der stĂ€dtischen Infrastruktur an die Briten gingen. Das Finanzamt an der Kaiserstraße wurde als Sitz der britischen Zonenhauptverwaltung gewĂ€hlt. Dieses GebĂ€ude blieb auch nach GrĂŒndung der Bundesrepublik Sitz britischer MilitĂ€rstĂ€be, zuletzt des Hauptquartiers der 2nd Armoured Division. (Herford ist Sitz der 1st Armoured Division), die erst 1983 abzog.

Die Wahl des ersten frei gewÀhlten Stadtrates erfolgte am 17. Oktober 1948.

Nach den im Bielefeld-Gesetz geregelten Kommunalreformen wurden die Kreise Minden und LĂŒbbecke 1973 zum Kreis Minden-LĂŒbbecke fusioniert und der Verwaltungssitz komplett nach Minden verlegt. Die Stadt LĂŒbbecke wurde zugleich deutlich vergrĂ¶ĂŸert um die Gemeinden Blasheim, Gehlenbeck, Eilhausen, Nettelstedt und die Bauernschaft Alswede.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in LĂŒbbecke von 1885 bis 2007
Jahr Einwohner
1885 (1. Dezember) Âč 2.871
1900 (1. Dezember) Âč 3.636
1910 (1. Dezember) Âč 4.296
1925 (16. Juni) Âč 4.434
1939 (17. Mai) Âč 6.073
1950 (13. September) Âč 8.549
1961 (6. Juni) Âč 10.498
Jahr Einwohner
1970 (27. Mai) Âč 11.290
1975 (31. Dezember) 21.098
1980 (31. Dezember) 21.468
1985 (31. Dezember) 22.081
1987 (25. Mai) Âč 22.191
1990 (31. Dezember) 23.695
1995 (31. Dezember) 25.301
Jahr Einwohner
2000 (31. Dezember) 25.908
2001 (31. Dezember) 25.937
2002 (31. Dezember) 26.342
2003 (31. Dezember) 26.318
2004 (31. Dezember) 26.263
2005 (31. Dezember) 26.261
2007 (31. Dezember) 26.044

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis (Angabe fĂŒr jeweils aktuellen Gebietsstand)

Eingemeindungen

Vor der Kommunalreform und der Gebietsneugliederung mit Wirkung zum 1. Januar 1973 (vgl. Bielefeld-Gesetz) bildeten die jetzigen Ortschaften eigene Gemeinden im Amt Gehlenbeck (Nettelstedt, Eilhausen, Gehlenbeck) oder waren gemeindeangehörige Bauernschaften (Obermehnen, Blasheim, Stockhausen und Alswede). Obermehnen, Stockhausen sowie die namensgebende Bauernschaft Blasheim gehörten zur Gemeinde Blasheim (Amt Preußisch Oldendorf). Die Bauernschaft Alswede war fĂŒr die Gemeinde und das Amt Alswede namensgebend. Diese eingegliederten Gebiete lagen ganz ĂŒberwiegend sĂŒdlich des Mittellandkanals, wohingegen die zum 1. Januar 1973 aufgelöste Gemeinde Alswede sowie die Ämter Gehlenbeck und Alswede weit nach Norden ausragten. FĂŒr die nördliche Stadtgrenze der 1973 neu formierten Stadt LĂŒbbecke wĂ€hlte man den Mittellandkanal, so dass kleinere Gebietsanteile nördlich des Kanals, u.a. auch zur bisherigen Stadt LĂŒbbecke zĂ€hlend, zur Stadt Espelkamp kamen. GrĂ¶ĂŸere Umgliederungen waren allerdings im Bereich der bisherigen Gemeinde Alswede nötig. Deren bisherigen nördlich des Kanals gelegenen Ortsteile Fiestel und Alswede wurden vom namensgebenden Ortsteil Alswede abgetrennt und wurden Ortsteile Espelkamps. Zu LĂŒbbecke kam nur der sĂŒdlich des Kanals gelegene Ortsteil Alswede.[10] Im SĂŒden hatte LĂŒbbecke bereits zu einem frĂŒheren Zeitpunkt einen einst zur Gemeinde Ahlsen-Reineberg (Amt HĂŒllhorst) gehörenden Teil des Wiehengebirges, nĂ€mlich den Reineberg und die Nordabdachung des Heidbrinks erhalten.

Religion

St. Andreas LĂŒbbecke

Die Bevölkerung ist ganz ĂŒberwiegend evangelisch-lutherisch, nachdem das FĂŒrstbistum Minden die evangelische Lehre annahm und spĂ€testens seitdem es 1648 sĂ€kularisiert wurde und als FĂŒrstentum Minden dem protestantischen Preußen zugeschlagen wurde. An Evangelischen Kirchengemeinden gibt es die evangelisch-lutherischen Gemeinden in Alswede, Blasheim, Gehlenbeck, LĂŒbbecke, Nettelstedt sowie die SelbstĂ€ndige evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Petrusgemeinde in Stockhausen und die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde LĂŒbbecke. Einzige katholische Gemeinde ist die Katholische Kirchengemeinde LĂŒbbecke. Daneben gibt es einige kleinere weitere christliche und nichtchristliche Religionsgemeinschaften.

Ein Indiz fĂŒr die Verteilung kann die Angabe der konfessionellen Zugehörigkeit der HĂŒllhorster SchĂŒler sein. Demnach sind rund 72 % der SchĂŒler evangelisch, 6,8 % katholisch, 4,4 % islamisch. 7,4 % geben an, einer sonstigen Konfession anzugehören, und 9,2 % rechnen sich keiner Konfession zu.[11]

Politik

BĂŒrgermeister

BĂŒrgermeister ist Eckhard Witte (CDU). Bei der BĂŒrgermeisterwahl am 30. August 2009 setzte sich der CDU-Kandidat mit 45,19 % vor der Amtsinhaberin Susanne Lindemann von der SPD mit 42,50 % durch. Sie wurde seinerzeit am 10. Oktober 2004 in einer Stichwahl mit 62,3 % der Stimmen gewĂ€hlt. In dieser Stichwahl erreichte der damals amtierende Gerhard Bösch (CDU) 37,7 % der Stimmen.[12] Bösch war der erste direkt gewĂ€hlte BĂŒrgermeister der Stadt. Er wurde am 12. September 1999 ebenfalls in einer Stichwahl mit 57,7 % der Stimmen gewĂ€hlt. Bösch war auch der erste BĂŒrgermeister der nach Abschaffung des Amtes Stadtdirektor die Verwaltung der Stadt fĂŒhrte.[13]

Stadtrat

Der Stadtrat von LĂŒbbecke hat derzeit 38 Sitze. Hinzu kommt der BĂŒrgermeister als Ratsvorsitzender. Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:

[14][15][16] 2009 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
SPD 15 38,04 14 38,29 14 36,76 18 42,39 20 49,95 19 48,63 20 52,03 n/v 48,12
CDU 14 35,61 13 35,00 16 42,42 14 34,49 12 30,94 15 37,24 16 41,05 n/v 38,70
GrĂŒne 3 8,61 3 7,41 2 5,67 4 10,16 4 9,90 3 8,38 – – – −
FDP 3 7,46 3 6,80 2 5,16 0 4,54 3 9,20 2 5,75 3 6,92 n/v 7,17
WL1 2 5,50 3 7,37 4 9,99 3 8,41 – – – – – – – −
LK2 1 3,85 2 5,06 – – – – – – – – – – – −
Einzelbewerber 0 0,93 0 0,08 – – – – – – – – – – – −
FWG3 – – – – – – – – – – – – – – n/v 6,01
Gesamt4 38 100 38 100 38 100 39 100 39 100 39 100 39 100 n/v 100
Wahlbeteiligung 56,57 59,02 59,11 83,54 69,91 73,12 78,04 87,15

1WĂ€hlergemeinschaft LĂŒbbecke
2LĂŒbbecke Konkret
3Freie WĂ€hlergemeinschaft
4ohne BerĂŒcksichtigung von Rundungsdifferenzen

Wappen

Wappen luebbecke.svg
Altes Wappen

Das Wappen zeigt in Silber (Weiß) einen roten Torbau mit zwei gezinnten TĂŒrmen und blauem, offenen Tor mit zwei silbernen (weißen) schrĂ€ggestellten SchlĂŒsseln mit abgewendeten BĂ€rten; zwischen den TĂŒrmen ein goldener (gelber) sechsstrahliger Stern.

Das Recht zur FĂŒhrung dieses Wappens, einer Flagge und eines Siegels wurde der Stadt am 7. Oktober 1974 durch den RegierungsprĂ€sidenten verliehen. Die Flagge der Stadt zeigt dieses Wappen auf einer von Rot und Weiß gestreiften Flagge. Die Umrisse des Wappens werden ebenfalls im Stadtsiegel gezeigt.[5]

Der sechsstrahlige Stern ist hĂ€ufig in den Wappen der Region anzutreffen. Der sechsstrahlige Stern taucht unter anderem in den Wappen des aufgelösten Kreises Detmold, der Stadt Preußisch Oldendorf sowie Schieder-Schwalenberg auf. Dieses Symbol steht in enger Verbindung mit dem Adelsgeschlecht von Schwalenberg. In das Wappen LĂŒbbeckes gelangte dieses Symbol, da der Mindener Bischof Volkwin V. von Schwalenberg 1279 LĂŒbbecke die Stadtrechte verliehen hat. Daher haben in das Wappen der Stadt auch die SchlĂŒssel als Symbol der Mindener Bischöfe Eingang gefunden. Die gekreuzten SchlĂŒssel symbolisieren die SchlĂŒssel des Heiligen Petrus. Sie sind Bestandteil vieler Wappen im Gebiet des ehemaligen FĂŒrstbistums Minden (spĂ€ter FĂŒrstentum Minden), so zum Beispiel des ehemaligen Kreises LĂŒbbecke, der StĂ€dte Minden und Preußisch Oldendorf sowie des Kreises Minden-LĂŒbbecke.

Die Ă€ltesten Darstellungen des Wappens zeigen statt der SchlĂŒssel einen Bischof auf einem Thron unter einem Torbogen. SpĂ€tere Darstellungen aus dem 14. Jahrhundert zeigen lediglich die SchlĂŒssel und den Stern. AnfĂ€nglich war der Stern in einem separaten Schild abgebildet. Im 16. Jahrhundert wurde das Wappen nur noch grĂ¶ĂŸtenteils in silber (weiß) und rot dargestellt und der separate Schild fĂŒr den Stern entfiel. Die Farben Silber und Rot, die auch heute noch das Wappen dominieren, sind die Farben der Bischöfe von Minden. Nach der Gebietsreform fĂŒhrt die Stadt LĂŒbbecke das Wappen in seiner heutigen Form.[17]

StÀdtepartnerschaften

LĂŒbbecke unterhĂ€lt Partnerschaften zu folgenden Gemeinden:

  • Bayeux in Frankreich seit 1968: Die Partnerschaft konzentriert sich derzeit auf den SchĂŒleraustausch und Berufspraktika.
  • Dorchester in Dorset, Großbritannien seit 1973: Gemeinsame Sport- und Musikveranstaltungen, kirchliche AktivitĂ€ten, Berufskolleg in LĂŒbbecke hat Partnerschaft mit dem College im nahegelegenen Exeter
  • TiszakĂ©cske im Komitat BĂĄcs-Kiskun, Ungarn seit 1989: basiert auf sportlichen Beziehungen der örtlichen Vereine, das LĂŒbbecker Handwerksbildungszentrums hat ein westfĂ€lisches Fachwerkhaus in Ungarn erbaut.
  • Bad Liebenwerda in Brandenburg, Deutschland seit 1990: Besonders in der Aufbauphase der Stadtverwaltung Hilfe durch LĂŒbbecke

Patenschaft

Die Stadt unterhĂ€lt seit 1960 eine Patenschaft mit der Bundesheimatgruppe Striegau (jetzt: Strzegom) Stadt und Land e.V. In einer Heimatstube im Museum der Stadt LĂŒbbecke werden die Erinnerungen an die Heimat der Striegauer bewahrt, die nach dem Krieg den Ort verlassen hatten. Seit 1986 hĂ€ngt in der Mauer des Burgmannshofes die Glocke der katholischen Kirche in Striegau. Alle zwei Jahre findet in LĂŒbbecke das Bundesheimattreffen der ehemaligen Striegauer BĂŒrger statt. Die alte Striegauer Glocke lĂ€utet dieses ein.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Der Wartturm auf dem Wurzelbrink
Gehrmker Hius Gehlenbeck
KönigsmĂŒhle Eilhausen
WassermĂŒhle Eilhausen
Ministerhaus Gut Obernfelde
Die Gehlenbecker Kirche
In LĂŒbbecke brĂŒtet der Weißstorch

Theater

Die 1923 gegrĂŒndete FreilichtbĂŒhne Nettelstedt ist eine AmateurtheaterbĂŒhne mit rund 900 PlĂ€tzen. Die FreilichtbĂŒhne Kahle Wart liegt unmittelbar an der Grenze der Stadt, allerdings bereits auf HĂŒllhorster Gebiet. In der bei Theaterveranstaltungen etwa 650 Zuschauer fassenden Stadthalle finden regelmĂ€ĂŸig Schauspiele und Konzerte durch Gastensembles statt.

Musik

Die zahlreichen Posaunenchöre, beispielsweise der Posaunenchor Nettelstedt, sind aus pietistischen Posaunenbewegungen des spĂ€ten 19. Jahrhunderts hervorgegangen und existieren bis heute fort. In LĂŒbbecke gibt es eine Musikschule und den Jazzclub LĂŒbbecke. Zur Kirche St. Andreas gehört eine gleichnamige Kantorei. In Gehlenbeck wurde 1922 ein „Volkschor“ gegrĂŒndet. Die Idee stammte von den Arbeitern der damals zahlreichen Zigarrenfabriken, die bei der Arbeit oft Lieder sangen und ihrem Zeitvertreib nun in einem Verein nachkommen wollten.

Das Sinfonieorchester LĂŒbbecke wurde 1950 als eingetragener Verein gegrĂŒndet und konnte in der Konzertsaison 2009/2010 seinen 60. Geburtstag feiern. Solisten werden unter anderem aus dem Kreis der Lehrer der Musikschule Pro Musica LĂŒbbecke gewonnen.

Museen

  • Brauereimuseum Barre's Brauwelt: Das Museum zeigt in einem ehemaligen Lagerkeller der örtlichen Brauerei die Geschichte der Brauerei und des Bierbrauens ganz allgemein.
  • Museum der Stadt LĂŒbbecke: Im alten Rathaus am Markt werden eine umfangreiche Trachtensammlung, eine Zigarrenmacherstube und eine Schusterwerkstatt sowie weitere Exponate zur Stadtgeschichte ausgestellt. Die Exponate beinhalten weiterhin MĂŒnzen, Waffen, GemĂ€lde und Silberschmuck aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Die Ă€ltesten Funde stammen aus der Bronzezeit.
  • Das Gehrmker Hius in Gehlenbeck bietet einen Einblick in das Dorfleben vergangener Zeiten.

Bauwerke in LĂŒbbecke

  • Evangelische Pfarrkirche St. Andreas. Die Kirche wurde 1160 bis 1180 im romanischen Stil errichtet und 1350 in eine gotische Hallenkirche umgewandelt.
  • Die Ruine der Burg Reineberg befindet sich auf dem Reineberg, dem Hausberg der LĂŒbbecker. Die 1221 urkundlich erstmals erwĂ€hnte Anlage wurde 1723 weitgehend abgebrochen. Heute sind nur noch Wall- und Grabenreste zu erkennen.
  • Ehemaliges Rathaus (Kultur- und Medienzentrum). Das 1460 erstmals erwĂ€hnte Rathaus wurde nach einem Stadtbrand im Jahre 1709 weitgehend neu errichtet. Es handelt sich um einen zweigeschossigen verputzten Massivbau mit Satteldach. Bei den 1861 erfolgten Umbaumaßnahmen wurde er mit einem neugotischen Stufengiebel versehen. Der östliche Anbau mit anschließendem Feuerwehrturm, dessen spitzbogige Erdgeschossarkaden die Formen des Giebels aufgreifen, wurde erst 1936 hinzugefĂŒgt. 2006–2007 wurde das GebĂ€ude zu einem Kultur- und Medienzentrum umgebaut und im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich um einen Anbau erweitert.
  • Wohnbauten. Obwohl LĂŒbbecke von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges weitgehend verschont blieb, bietet die Altstadt mittlerweile kein geschlossenes Bild mehr. Noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Straßen von einfachen giebelstĂ€ndigen Fachwerkbauten geprĂ€gt, die mehrheitlich aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammten. Etliche von ihnen waren mit seitlichen Utluchten versehen. Erst die seit Ende der 1960er Jahre durchgefĂŒhrte Stadtsanierung fĂŒhrte innerhalb des historischen Baubestandes zu erheblichen Verlusten. Besonders stark betroffen war der Marktplatz, dessen Neubebauung mit Wohn- und GeschĂ€ftshĂ€usern 1966 u.a. der Tribbenhof zum Opfer fiel. 1975 wurde mit BlĂŒttenstraße 6 einer der schönsten Fachwerkbauten der Stadt abgebrochen, dessen Giebel ĂŒber Knaggen zweifach vorkragte. Unter den noch erhaltenen Ă€lteren Wohnbauten ragt das Haus der Fabrikantenfamilie Hecht, Ostertorstr. 7 hervor. Der klassizistische Putzbau mit Mittelrisalit wurde vermutlich zur Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Die in den 1950er Jahren entfernte Freitreppe wurde in den 1990er Jahren rekonstruiert. An der Niedertorstraße liegt die so genannte Alte Apotheke. Das zweigeschossige Fachwerkhaus mit Mansarddach wurde 1820 errichtet. – Weitere Fachwerkbauten haben sich u.a. an der Langen Straße und in der nĂ€heren Umgebung der Andreaskirche erhalten, darunter die Kurie des Stiftsdekans, Pfarrstraße 3. Am Wilhelmsplatz 1 liegt etwas erhöht das eingeschossige Pfarrwitwenhaus, dessen Geschichte sich bis in das 18. Jahrhundert zurĂŒckverfolgen lĂ€sst. Es wurde 2002 umfassend saniert und dient heute als GĂ€stehaus.
  • Burgmannshof, Am Markt 19 (Heimatmuseum). Der zweigeschossige verputzte Massivbau mit Freitreppe ist mit 1735 bezeichnet, im Kern aber vermutlich Ă€lter. Erhalten ist neben dem Herrenhaus ein Teil der Hofmauer und des Tores, sowie der 1985 restaurierte Speicher.
  • Grapendorffs Hof (BĂŒrgerbegegnungsstĂ€tte), Gerichtsstraße 5. Von der ehemals aus mehreren GebĂ€uden bestehenden Hofanlage blieb nur das Herrenhaus erhalten, das im Kern noch aus dem 16. Jahrhundert stammen soll. Im 18. Jahrhundert wurde es weitgehend neu aufgefĂŒhrt. Es prĂ€sentiert sich heute als schlichter, siebenachsiger Putzbau mit Mansarddach, dessen Freitreppe aus verkehrstechnischen GrĂŒnden in jĂŒngerer Zeit entfernt wurde. 1828 wurde der einstige Burgmannshof vom Fiskus erworben, um ihn als Stadtgericht nutzen zu können. 1845–1846 erweiterte man das GebĂ€ude um einen nördlichen, ebenfalls siebenachsigen Anbau, der als KreisgefĂ€ngnis diente. 1988, nach der Verlegung des Amtsgerichtes in ein grĂ¶ĂŸeres GebĂ€ude, ging der Komplex in das Eigentum der Stadt ĂŒber, die ihn anschließend zu einer BĂŒrgerbegegnungsstĂ€tte umwandelte. Diese konnte 1993 eröffnet werden. Das alte Amtsgericht wird heute von zahlreichen Gruppen genutzt.
  • Brauerei Barre. Die Ă€ltesten GebĂ€udeteile wurden kurz nach GrĂŒndung der Brauerei im Jahre 1842 errichtet. Überragt wird die Anlage von dem mit einem gotisierenden Turm geschmĂŒckten Sudhaus.
  • Auf dem zweithöchsten, dafĂŒr aber zur GĂ€nze zur Stadt gehörenden Berg Wurzelbrink (319 m ĂŒ. NN) steht der im 19. Jahrhundert erbaute Wartturm.
  • Bierbrunnen: der 1954 von Ernst-Ludwig Barre gestiftete Brunnen steht am Burgmannshof und spendet zum Bierbrunnenfest einmal im Jahr Bier.

Bauwerke in den Stadtteilen

  • Die St. Nikolaus-Kirche in Gehlenbeck wurde um 1495 erbaut. Der Turm der Gehlenbecker Kirche ist wesentlich Ă€lter und vermutlich in der Zeit von 1100–1150 erbaut worden. Einen VorgĂ€ngerbau muss es schon im 10. Jahrhundert gegeben haben, wie durch Ausgrabungen nachgewiesen werden konnte. Urkundlich erwĂ€hnt wird eine Kirche erstmals 1156.
  • St.-Andreas-Kirche in Alswede: Kirche maßgeblich erbaut aus der zerstörten Mesenburg oberhalb von LĂŒbbecke.
  • Gehrmker Hius: Das Gehrmker Hius im heutigen Stil ist ein Fachwerkbauernhaus aus dem Jahr 1798. Es wird heute als Heimathaus genutzt.
  • KönigsmĂŒhle Eilhausen: Der GaleriehollĂ€nder in Eilhausen wurde 1748 erbaut und hat einen aus Sandsteinen gemauerten runden MĂŒhlenturm. Die MĂŒhle hat eine Windrosenanlage und windgĂ€ngige SegelgatterflĂŒgel. Die MĂŒhle ist eine Station der WestfĂ€lischen MĂŒhlenstraße.
  • WassermĂŒhle Eilhausen: Der Bruchsteinbau mit Fachwerkgiebeln könnte 1698 erbaut worden sein. Das oberschlĂ€chtige Wasserrad hat einen Durchmesser von 2,6 Metern. Im 19. Jahrhundert gab es in LĂŒbbecke viele solcher MĂŒhlen. Die MĂŒhle ist eine Station der WestfĂ€lischen MĂŒhlenstraße.
  • Gut Stockhausen: Das Gut ist eine Wasserburg in Stockhausen. Die AnfĂ€nge des Guts reichen mindestens in das 14. Jahrhundert zurĂŒck.
  • Stockhausen: Stockhausen zeichnet sich durch seine bĂ€uerlichen Hofanlagen im regionaltypischen Fachwerk und den dazugehörenden HeuerlingshĂ€usern aus. 19 Objekte stehend unter Denkmalschutz. Hofeichen, Streuobstwiesen und BauerngĂ€rten verstĂ€rken den bĂ€uerlichen Eindruck. Im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden wurde Stockhausen 1995 mehrfach mit Gold ausgezeichnet. 1997 wurde Stockhausen zu einem von vier „Kulturmusterdörfern“ in Ostwestfalen-Lippe ernannt.
  • Gut Renkhausen: Die als Herrenhaus im Neorenaissance-Stil einzuordnende Anlage grĂŒndet auf den Mauern einer alten Wasserburg, die 1278 erstmals urkundlich erwĂ€hnt wurde.
  • Gut Obernfelde: Das ehemalige Rittergut und Herrenhaus wird erstmalig 1540 erwĂ€hnt.
  • Gut Eickel: Das frĂŒher Echolte bezeichnete Gut liegt bei Blasheim. Aus der ErwĂ€hnung eines Ritters Eylwart de Echolte geht hervor, dass das Gut wohl bereits vor 1183 existiert haben mag. FrĂŒher wurde unterschieden zwischen dem Gut Groß-Eickel und dem Gut Klein-Eickel. Diese beiden GĂŒter wurden aber zu Anfang des 18. Jahrhunderts vereinigt.
  • Babilonie: Die La-TĂšne-zeitliche Wallanlage liegt auf einem Berg im Wiehengebirge bei Obermehnen und könnte eine Fliehburg gewesen sein.
  • Meesenburg: Diese Wehranlage am Meesenkopf ist nur noch in Resten erhalten und wurde vermutlich bereits im 12. Jahrhundert geschleift.

FĂŒr weitere Bauwerke siehe → Liste der BaudenkmĂ€ler in LĂŒbbecke

Parks

Als Kleinstadt zwischen Moor und Wald hat die Stadt keinen Bedarf an ausgedehnten Parks im klassischen Sinne. Von der LĂŒbbecker City ist man in 10 – 15 Gehminuten im Wiehengebirge und im Naturpark TERRA.vita. Der Gallenkamp, eine parkĂ€hnliche hochliegende FreiflĂ€che in unmittelbarer NĂ€he zum Stadtzentrum lĂ€dt den StĂ€dter zum Verweilen ein. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das LĂŒbbecker Land. Im Winter wird der Gallenkamp von der LĂŒbbecker Jugend zum Rodeln genutzt. Auch im Bereich der SchĂŒtzenstraße liegt ein lĂ€nglicher Park. Eine weitere grĂ¶ĂŸere stadtnahe GrĂŒnflĂ€che mit Spazierwegen breitet sich zwischen Friedhof und dem Wittekind-Gymnasium aus. Bezeichnenderweise liegen sĂ€mtliche genannte Parks und GrĂŒnflĂ€chen im Bereich der bevorzugten Wohnlagen, die sowieso in unmittelbarer NĂ€he des Wiehengebirges liegen.

Außerhalb der Kernstadt sind vor allem um die GĂŒter und Schlösser einige Parks entstanden. Dazu zĂ€hlen folgende allesamt nicht öffentlich zugĂ€ngliche Parks:

  • Gutspark Gut Stockhausen: Von den ehemals barocken Gartenanlagen ist nur wenig erhalten. Eine in Nord-SĂŒd Richtung verlaufende etwa 200 Jahre alte Kastanienallee fĂŒhrt vom Gut zum Reckschen ErbbegrĂ€bnis und war einst ein Element der Gartenanlage.
  • Gutspark Gut Renkhausen: Um 1900 wurde der historische Landschaftspark am Gut angelegt. Zentrales Element ist der offene Rasenbereich, der von altem Baumbestand durchsetzt ist. Zur Anlage gehören ein angelegter HĂŒgel sowie eine Grotte. In östlicher Richtung erstreckt sich vom Gut aus die etwa 100 Jahre alte Renkhauser Lindenallee.
  • Gutspark Gut Obernfelde: Der Gutspark wurde vermutlich zusammen mit der um 1829 entstandenen Orangerie – heute ein Wohnhaus- angelegt. Die Orangerie bildete den Mittelpunkt eines historischen Landschaftsparks mit einem relativ aufwĂ€ndigen Wegesystem und Alleen. Vom ursprĂŒnglichen Park sind nur noch Restbereiche sĂŒdlich der Orangerie erhalten.

Natur

Mit dem Wiehengebirge hat LĂŒbbecke Anteil am Naturpark TERRA.vita (ehemals: Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge). In der Stadt sind sechs Naturschutzgebiete ausgewiesen:

Der relative FlĂ€chenanteil an ausgewiesenen Naturschutzgebieten ist in LĂŒbbecke mit ĂŒber 10 Prozent damit signifikant grĂ¶ĂŸer als im Landes- (7,3 Prozent) und Bundesdurchschnitt (2 Prozent). Dieser hohe Wert ist um so beachtlicher, da das naturnahe Wiehengebirge bis auf den o.g. Sonnenwinkel keine weiteren formal ausgewiesenen NaturschutzflĂ€chen aufweist.

In LĂŒbbecke leben unter anderem folgende grĂ¶ĂŸere Wildtiere in den naturnahen Wald- und Moorgebieten der Stadt: Schwarzwild und Rehwild, Fuchs, Dachs besonders im Wiehengebirge aber auch in den kultivierten Teilen. Im Moor gibt es u.a. den Weißstorch, und die giftige Kreuzotter. Neben Petershagen brĂŒten in LĂŒbbecke die einzigen wildlebenden Weißstörche des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Bereich der sĂŒdlichen Kernstadt ist der große Bestand an FledermĂ€usen augenscheinlich, die des Sommers ab der DĂ€mmerung in den GĂ€rten ihre Kreise ziehen.

In LĂŒbbecke sind im Ortsteil Gehlenbeck und im Bereich der Kernstadt insgesamt 5 Baumgruppen oder SolitĂ€rbĂ€ume als NaturdenkmĂ€ler ausgewiesen.[18]

Es gibt konkrete Überlegungen, dass sich LĂŒbbecke, ggf. in Kooperation mit der Nachbarstadt Espelkamp, fĂŒr die die Ausrichtung Landesgartenschau im Jahre 2017 bewirbt.[19]

Siehe auch: Liste der Naturschutzgebiete

Sport

  • Der langjĂ€hrige Handballbundesligist TuS Nettelstedt-LĂŒbbecke (ehemals TuS Nettelstedt) ist in der Stadt beheimatet. Die Saison 2009/ 2010 bestreitet der Verein wieder als Erstligist, nachdem er ein Jahr Zweitligist war. Seine Heimspiele erfolgen in der 3.400 Zuschauer fassenden Kreissporthalle LĂŒbbecke. Eine besondere RivalitĂ€t verbindet den Verein mit dem GWD Minden, der der 2. Bundesligist im Kreis Minden-LĂŒbbecke ist.
  • Der Freeway-Cup, die „inoffizielle deutsche U-16-Fußball-Hallenmeisterschaft“, findet jĂ€hrlich Mitte Januar in der Kreissporthalle LĂŒbbecke statt.
  • Klassenhöchste Fußballvereine sind der TuS Gehlenbeck, der FC LĂŒbbecke und der HSC Alswede (alle Kreisliga A)

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • der Blasheimer Markt (1. Wochenende im September) ist eines der grĂ¶ĂŸten ostwestfĂ€lischen Volksfeste
  • das Bierbrunnenfest (Anfang August) mit jĂ€hrlich bis zu 100.000 Besuchern. Die Brauerei Barre lĂ€sst seit 1954 fĂŒr sieben Stunden Bier aus dem Bierbrunnen am Burgmannshof sprudeln.
  • das BĂŒrgerschĂŒtzenfest (Ende Juli) wurde vom 1492 gegrĂŒndeten BĂŒrgerschĂŒtzen-Bataillon initiiert. Zum Fest gehört alle zwei Jahre das Ausschießen eines SchĂŒtzenkönigs, ein SchĂŒtzenball
  • der Wurstmarkt (November) beginnt mit dem Anschnitt einer „Riesenwurst“ durch den BĂŒrgermeister. Das örtliche Fleischerhandwerk prĂ€sentiert sein Handwerk. Auf dem GĂ€nsemarkt und in der FußgĂ€ngerzone sind FahrgeschĂ€fte und andere Attraktionen aufgebaut.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßen

LĂŒbbecke liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen 65 und 239. Beide Bundesstraßen sind gut ausgebaut. Die Stadt ist an das Autobahnnetz nicht unmittelbar angebunden. Die Autobahn A30 (Bad Oeynhausen-OsnabrĂŒck) befindet sich ca. 15 km in sĂŒdlicher Richtung, die Autobahn A2 (Köln-Berlin) ist rund 30 km entfernt. Die in den 1970er-Jahren geplante Autobahn „Löhne-Bremen“ (VerlĂ€ngerung der A 5), die unmittelbar ostwĂ€rts des Stadtgebietes verlaufen wĂ€re, wurde nicht verwirklicht und ist im Bundesverkehrswegeplan auch nicht mehr vorgesehen.

Schienen- und Busverkehr

Bahnhof LĂŒbbecke

Der Bahnhof LĂŒbbecke (Westf) liegt an der Ravensberger Bahn (KBS 386), auf der im Stundentakt, sonntags alle zwei Stunden, die gleichnamige Regionalbahn 71 Bielefeld–Herford–BĂŒnde–Rahden verkehrt. Der Bahnhof Blasheim wurde vor Jahrzehnten stillgelegt. DurchgefĂŒhrt wird der Schienenpersonennahverkehr von der Eurobahn, die Diesel-Triebwagen der DB-Baureihe 643 fĂŒr Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt.

Der Öffentliche Straßenpersonennahverkehr (auch der Bahnverkehr) in LĂŒbbecke gehört zum Tarifverbund „Der Sechser“ (OWL Verkehr GmbH). Neben dem stadterschließenden Nahverkehr verkehren eine Schnellbuslinie nach Minden und Regionalbusse nach Espelkamp, Rahden und Preußisch Oldendorf.

Wasserstraßen und HĂ€fen

Der Mittellandkanal, wenn nicht sogar die bedeutendste, dann aber die lĂ€ngste kĂŒnstliche Wasserstraße Deutschlands fĂŒr den Binnenschiffsverkehr, bildet die nördliche Stadtgrenze. Hier verfĂŒgt die Stadt mit dem LĂŒbbecker Industriehafen ĂŒber eine AnknĂŒpfung an Rhein, Weser und Elbe. Dieser ist aber kleiner als die HĂ€fen in Minden und im westlich gelegenen Preußisch Oldendorf. Unweit dieses Hafens gibt es auch einen kleinen Jachthafen und eine Anlegestelle fĂŒr Ruderboote.

Rad- und Wanderrouten

Die weitgehend ebene Norddeutsche Tiefebene begĂŒnstigt das Radfahren. Der 40 Kilometer lange LĂŒbbecker Landweg verbindet die Ortsteile der Stadt miteinander. Durch die Stadt fĂŒhrt außerdem die WestfĂ€lische MĂŒhlenroute und die LandArt-Route, die Orte bĂ€uerlichen Handwerks miteinander verbindet, sowie die Wellness-Radroute und die BahnRadRoute Weser-Lippe. Beliebt als Radweg ist außerdem der Betriebsweg entlang des Mittellandkanals.

Von den Wanderwegen dĂŒrfte der Wittekindsweg ĂŒber den Kamm des Wiehengebirges im Naturpark TERRA.vita der bekannteste sein. Das Pendant zum Radweg MĂŒhlenroute ist der MĂŒhlensteig, der ebenfalls die MĂŒhlen der Region verbindet. Der Arminiusweg folgt annĂ€hernd dem historischen Zugweg des römischen Heeres unter Arminius, das auf seinem Weg in die Vernichtung bei Kalkriese, wohl auch durch das LĂŒbbecker Land zog. Durch das Große Torfmoor fĂŒhrt ein Moor-Erlebnis-Pfad. Im Naturpark TERRA.vita sind außerdem zahlreiche kleinere Wanderwege ausgeschildert. Eine Teilroute des MĂŒhlenkreis Skate & Rail Inline-Skates-Weges fĂŒhrt auch durch LĂŒbbecke.

Luftverkehr

Die nĂ€chsten GroßflughĂ€fen befinden sich in Hannover-Langenhagen (ca. 1 Std. Fahrtzeit) und MĂŒnster-OsnabrĂŒck (ca. 1 Std. Fahrtzeit) und Bremen (ca. 90 Min. Fahrtzeit). Am 5. November 2005 wurde ein Flugzeug der Lufthansa, ein Bombardier CRJ700 mit der Kennung D-ACPQ, auf den Namen der Stadt getauft. NĂ€chster Verkehrslandeplatz ist der Flugplatz Vennebeck, 20 km sĂŒdöstlich.

AnsÀssige Unternehmen

GebĂ€ude der Firma Gauselmann in LĂŒbbecke

Die nach BeschĂ€ftigten grĂ¶ĂŸten Unternehmen der Stadt sind:

  • IMA Klessmann (900 BeschĂ€ftigte, Holzbearbeitungssysteme)
  • Atronic International GmbH (gehörte zur Gauselmann Gruppe, jetzt GTECH) AG (422 BeschĂ€ftigte, Entwicklung und Vertrieb von CasinospielgerĂ€ten)
  • Westfleisch, Standort Fleischcenter LĂŒbbecke (400 BeschĂ€ftigte, Schlachterei)
  • LIBERTY DAMENMODEN GMBH (340 BeschĂ€ftigte, Verkauf von Damenoberbekleidung)
  • Dannemann Cigarrenfabrik GmbH (340 BeschĂ€ftigte, Hersteller hochwertiger Cigarren und Cigarrillos)
  • Privatbrauerei Ernst Barre (120 BeschĂ€ftigte, Brauerei)
  • UFM GmbH (120 BeschĂ€ftigte, Unternehmensberatung)
  • H. Greve GmbH + Co. KG (105 BeschĂ€ftigte, Maschinenbau)
  • adp Gauselmann GmbH (Tochter der Gauselmann Gruppe, GlĂŒcksspielautomaten)
  • Gehwol Eduard Gerlach GmbH
  • ecovent GmbH & Co. KG, Hersteller von Abgasabsauganlagen (30 BeschĂ€ftigte)

Die meisten dieser Unternehmen sind in drei Industriegebieten („Gewerbegebiet SĂŒdlich Jockweg / westlich Heuweg“, „Gewerbegebiet SĂŒd-Ost“ und „Industriegebiet am Hafen“) im Norden der Stadt an der B 239 beheimatet.

Medien

In der Stadt sind die Neue WestfĂ€lische (GeschĂ€ftsstelle in LĂŒbbecke) und das Westfalenblatt als Regionalzeitung mit entsprechenden Lokalteilen fĂŒr die Stadt vertreten. Das Lokalradio fĂŒr den Kreis Minden-LĂŒbbecke ist Radio Westfalica.

Öffentliche Einrichtungen

Das LĂŒbbecker Krankenhaus am Hang des Wiehengebirge

LĂŒbbecke ist einer von vier Standorten der MĂŒhlenkreiskliniken. Daneben befindet sich hier das Hospiz Veritas. In LĂŒbbecke gibt es mit einem Finanzamt und einer Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes noch heute Institutionen, die man eher in einer Kreisstadt antrifft aber auch nach 1973 in der ehemaligen Kreisstadt LĂŒbbecke verblieben. Weitere stĂ€dtische Einrichtungen sind die Stadthalle, eine Mediothek (ehemals StadtbĂŒcherei) im Kultur- und Medienzentrum im Alten Rathaus am Markt.

Die 1899 gegrĂŒndeten Stadtwerke LĂŒbbecke betreiben die Energie- und Wasserversorgung in der Stadt sowie den Hafen am Mittellandkanal. Sie befinden sich mit großer Mehrheit im Besitz der Stadt und haben 1995 das Stromnetz ĂŒbernommen, das sie zusammen mit dem Partner RWE Westfalen-Weser-Ems AG betreibt. Am 26. April 1998 stimmte eine Mehrheit der BĂŒrger in einem BĂŒrgerentscheid noch gegen den Kauf des Stromnetzes. Die Stadt betreibt außerdem ein Hallenbad und ein Freibad in Gehlenbeck. Das ehemalige Freibad LĂŒbbecke wurde nach einem am 2. Mai 2004 durchgefĂŒhrten BĂŒrgerentscheid geschlossen.

Bildung

Die weiterfĂŒhrenden Schulen im Mittelzentrum LĂŒbbecke nehmen SchĂŒler aus LĂŒbbecke und vielfach den umliegenden Gemeinden wie HĂŒllhorst und Preußisch Oldendorf auf. Zu den weiterfĂŒhrenden Schulen zĂ€hlen:

  • Wittekind-Gymnasium LĂŒbbecke (gegrĂŒndet 1926, rund 1100 SchĂŒler, benannt nach dem Sachsenherzog Widukind)
  • Jahn-Realschule (1939 als Mittelschule aus der evangelischen Volksschule LĂŒbbecke hervorgegangen, Ă€lteste GebĂ€udeteile aus dem Jahr 1928)
  • Hauptschule LĂŒbbecke (rund 344 SchĂŒler)
  • Berufskolleg LĂŒbbecke (3700 SchĂŒler, davon 2500 duale Ausbildungen (Lehre) und 1200 vollzeitschulische BildungsgĂ€nge, AbschlĂŒsse: Hauptschulabschluss bis Abitur)

Außerdem hat LĂŒbbecke folgende sechs Grundschulen:

  • Astrid-Lindgren-Grundschule (1994 gegrĂŒndet, seit 1995 nach Astrid Lindgren benannt, SchulgebĂ€ude ursprĂŒnglich englischsprachige und nach dem Zweiten Weltkrieg gegrĂŒndete St. Peter’s School)
  • Grundschule Blasheim (rund 225 SchĂŒler, geht zurĂŒck auf eine 1890 errichtete Schule in Blasheim)
  • Grundschule Gehlenbeck (rund 200 SchĂŒler, geht zurĂŒck auf die 1959 errichtete Volksschule)
  • Grundschule Im Kleinen Feld (rund 260 SchĂŒler, Name seit 1995, gegrĂŒndet 1973)
  • Grundschule Nettelstedt (rund 150 SchĂŒler, gegrĂŒndet 1975, geht zurĂŒck auf die ehemalige Nettelstedter Volksschule, AltgebĂ€ude aus dem Jahr 1927)
  • Grundschule Regenbogen (1993 gegrĂŒndet, rund 250 SchĂŒler, Integrationsklassen mit Anteil behinderter Kinder)

Weiterhin hat die Stadt zwei Förderschulen:

  • Schule am Buschkamp (Förderschwerpunkt: geistige Entwicklung, rund 135 SchĂŒler, davon 46 Schwerstbehinderte, TrĂ€ger: Ludwig-Steil-Hof)
  • Pestalozzi Schule (Förderschwerpunkt: Lernen)

Neben weiteren Berufsbildungsschulen sind noch die Musikschule Pro Musica sowie die Volkshochschule Altkreis LĂŒbbecke zu nennen.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger
  • Huguette Brillaud (fĂŒr Verdienste um die StĂ€dtepartnerschaft mit Bayeux)
  • Colin Lucas (fĂŒr Verdienste um die StĂ€dtepartnerschaft mit Dorchester)
  • Paul Gauselmann (fĂŒr Verdienste um den Wirtschaftsstandort LĂŒbbecke und fĂŒr das Engagement im Sportsponsoring)
Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten sind in LĂŒbbecke geboren:

Weitere Persönlichkeiten

Folgende Persönlichkeiten stammen nicht gebĂŒrtig aus LĂŒbbecke, haben aber hier gewirkt:

Siehe auch: LandrĂ€te des Kreises LĂŒbbecke

Literatur

  • Werner Ernstmeyer: Kreis LĂŒbbecke (KunstfĂŒhrer des WestfĂ€lischen Heimatbundes, Heft 9). MĂŒnster 1937
  • Helmut HĂŒffmann: Die St. Andreas-Kirche in LĂŒbbecke. LĂŒbbecke 1990
  • Helmut HĂŒfffmann: 1200 Jahre LĂŒbbecke. 2. erweiterte Auflage, HĂŒllhorst 1975
  • Helmut HĂŒffmann: Eine Beschreibung der Stadt LĂŒbbecke nach dem Berichten ihres StadtsekretĂ€rs Consbruch. Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 58 (1986), S. 137–148.
  • Helmut HĂŒffmann: LĂŒbbecke – alte Bilder erzĂ€hlen (Reihe Archivbilder). Erfurt 1999
  • Helmut HĂŒffmann: LĂŒbbecke und das LĂŒbbecker Land (Reihe Archivbilder), Erfurt 2003
  • Albert Ludorff: Die Bau- und KunstdenkmĂ€ler des Kreises LĂŒbbecke (Die Bau- und KunstdenkmĂ€ler von Westfalen, Band 22), Paderborn 1907
  • Dirk Möllering [Hrsg.]: Demokratischer Neubeginn im Altkreis LĂŒbbecke. Zur Entstehung und Entwicklung der politischen Parteien nach 1945. LĂŒbbecke 1988
  • WestfĂ€lischer StĂ€dteatlas; Band: III; 5 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission fĂŒr Westfalen und mit UnterstĂŒtzung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe LĂŒbbecke, Autor: Friedrich-Wilhelm Hemann, ISBN 3-89115-125-X; Dortmund-Altenbeken, 1988.

Weblinks

 Commons: LĂŒbbecke â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. ↑ Geologischer Dienst NRW: ErdwĂ€rme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage
  3. ↑ Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik NRW: Kommunalprofil LĂŒbbecke
  4. ↑ Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik NRW: Kommunalprofil Preußisch Oldendorf
  5. ↑ a b Stadt LĂŒbbecke: Hauptsatzung der Stadt LĂŒbbecke vom 30. Januar 1995
  6. ↑ Stadt LĂŒbbecke: Zahlen und Daten. Einwohner Stand 31. Dezember 2007.
  7. ↑ Stadt LĂŒbbecke: Willkommen in LĂŒbbecke. Zahlen und Fakten. Klima.
  8. ↑ WestfĂ€lisches Klosterbuch, Bd. 1, S. 546f.
  9. ↑ 522.112.1|522.1.1 Vortrag des Stadtarchivars Helmut HĂŒffmann vor dem Rat der Stadt LĂŒbbecke am 4. Mai 1995 abgerufen Dezember 2010
  10. ↑ Martin BĂŒnermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  11. ↑ Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik: SchĂŒler an allgemein bildenden Schulen in NRW nach der Religionszugehörigkeit (Link nicht mehr abrufbar)
  12. ↑ Kommunal-Web.de: BĂŒrgermeister Stichwahl 2004
  13. ↑ Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik: Der Landeswahlleiter informiert: EndgĂŒltiges Ergebnis fĂŒr LĂŒbbecke, Stadt (Link nicht mehr abrufbar)
  14. ↑ Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05770020
  15. ↑ Landesbetrieb Information und Technik NRW: Kommunalwahlen
  16. ↑ Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/ Lippe Wahl des Rates 1999
  17. ↑ The International Civic Heraldry site: Wappen von LĂŒbbecke.
  18. ↑ Kreis Minden-LĂŒbbecke: Ordnungsbehördliche Verordnung VII-10 des Kreises Minden-LĂŒbbecke zur Sicherung von NaturdenkmĂ€lern im Kreis Minden-LĂŒbbecke
  19. ↑ Zeitungsartikel in der LĂŒbbecker Kreiszeitung (S. 3 u S. 5 von 11 im Pdf-Dok.)
  20. ↑ Vita Harald Nickels

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  • LĂŒbbecke — LĂŒbbecke 
   WikipĂ©dia en Français

  • LĂŒbbecke — LĂŒbbecke, 1) Kreis im Regierungsbezirk Minden der preußischen Provinz Westfalen; 10,26 QM., 64,400 Ew., ist eben, zum Theil Heideland u. Torfmoor; 2) Kreisstadt darin an der MĂŒhlbach (Ronceval); 2 Kirchen verschiedener Confessionen, Mittelschule 
   Pierer's Universal-Lexikon

  • LĂŒbbecke — LĂŒbbecke, Kreisstadt im preuß. Regbez. Minden, am Wiehengebirge u. an der Staatsbahnlinie BĂŒnde Bassum, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, Kleider , Papier , Pappen , Leder , Leinen , Zuckerwaren , Tabak und… 
   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • LĂŒbbecke — LĂŒbbecke, Kreisstadt im preuß. Reg. Bez. Minden, am Fuße des Wiehengebirges, (1905) 4002 E., Amtsgericht 
   Kleines Konversations-Lexikon

  • LĂŒbbecke — LĂŒbbecke, preuß. westfĂ€l. Stadt im Reg. Bez. Minden, mit 2900 E., Kollegiatstift, Leineweberei, Tabakfabrikation 
   Herders Conversations-Lexikon

  • LĂŒbbecke — Infobox German Location Name = LĂŒbbecke Art = Stadt image photo = imagesize = image caption = Wappen = Wappen luebbecke.gif lat deg = 52 |lat min = 18 | lat sec = 29 lon deg = 8 |lon min = 37 | lon sec = 23 Lageplan = Bundesland = NRW… 
   Wikipedia

  • LĂŒbbecke — es una ciudad del distrito de Minden LĂŒbbecke, en Renania del Norte Westfalia, Alemania. EstĂĄ situada en la zona norte de Wiehengebirge, aproximadamente a 20 kilĂłmetros al norte de Herford y 20 kilĂłmetros al oeste de Minden 
   Wikipedia Español

  • LĂŒbbecke — LĂŒÌŁbbecke,   Stadt im Kreis Minden LĂŒbbecke, Nordrhein Westfalen, am Nordhang des Wiehengebirges, 95 m ĂŒber dem Meeresspiegel, 26 600 Einwohner; FreilichtbĂŒhne; Brauerei, Zigarren , Textil , Möbel , Maschinenindustrie, Wellpappenwerk,… 
   Universal-Lexikon

  • Lubbecke — Original name in latin Lbbecke Name in other language Hlidbeki, Libeke, Ljubbekke, Lubbecke, Lbbecke, lwbkh, ryubekke, ЛОбДĐșĐ”, ЛюббДĐșĐșĐ” State code DE Continent/City Europe/Berlin longitude 52.30699 latitude 8.61423 altitude 76 Population 26310… 
   Cities with a population over 1000 database

  • LĂŒbbecke (Kernstadt) — LĂŒbbecke Kernstadt Stadt LĂŒbbecke Koordinaten 
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