L√ľttich

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L√ľttich
L√ľttich
Blason liege.svg LuikVlag.svg
L√ľttich (Belgien)
L√ľttich
L√ľttich
Staat Belgien
Region Wallonien
Provinz L√ľttich
Bezirk L√ľttich
Koordinaten 50¬į 39‚Ä≤ N, 5¬į 34‚Ä≤ O50.64255.57Koordinaten: 50¬į 39‚Ä≤ N, 5¬į 34‚Ä≤ O
Fläche 69,39 km²
Einwohner (Stand) 192.504 Einw. (1. Jan. 2010)
Bevölkerungsdichte 2774 Einw./km²
Postleitzahl 4000 (L√ľttich, Glain, Rocourt)
4020 (L√ľttich, Bressoux, Jupille-sur-Meuse, Wandre)
4030 (Grivegnée)
4031 (Angleur)
4032 (Chênée)
Vorwahl 04
B√ľrgermeister Willy Demeyer (PS)
Adresse der
Stadtverwaltung
H√ītel de Ville,
Place du Marché 2,
4000 Liège
Webseite www.liege.be

lblelslh

L√ľttich (franz√∂sisch amtlich Li√®ge, bis 1949 Li√©ge, wallonisch L√ģdje, niederl√§ndisch Luik) ist das kulturelle Zentrum der Wallonischen Region Belgiens, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und des Bistums L√ľttich. Als Stadt mit 194.054 Einwohnern (2009) liegt L√ľttich am Zusammenfluss von Ourthe und Maas unweit der St√§dte Maastricht in den Niederlanden und Aachen in Deutschland. Das L√ľtticher Becken z√§hlt samt Vorst√§dten ungef√§hr 600.000 Einwohner. Das Bev√∂lkerungswachstum der Stadt entspricht mit 0,5 % pro Jahr ungef√§hr dem belgischen Durchschnitt (0,6 %).

In L√ľttich befinden sich neben einer Universit√§t (Universit√© de Li√®ge) verschiedene andere Hochschulen, ein katholischer Bischofssitz, ein Theater, eine Oper (Op√©ra royal de Wallonie) sowie weitere kulturelle Einrichtungen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Name zur Zeit der R√∂mer war ‚ÄěLeodicum‚Äú bzw. ‚ÄěVicus Leodicus‚Äú. 717 entwickelte sich die Stadt als Bischofssitz und war im Mittelalter ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum. Im ausgehenden Mittelalter geh√∂rte es zum Territorium des F√ľrstbistums L√ľttich.

Die regierenden F√ľrstbisch√∂fe von L√ľttich entstammten meist dem Adel des Heiligen R√∂mischen Reiches Deutscher Nation. Machtzentrum des F√ľrstbistums L√ľttich war das ebenfalls von Adeligen des Reiches beherrschte Domkapitel, eines der gr√∂√üten in Mitteleuropa. Albrecht II. von Cuyk gew√§hrte den B√ľrgern der Stadt 1196/1198 erste Privilegien. Eine st√§dtische Autonomie konnte sich wie in anderen geistlichen Territorien des Reiches nur ungen√ľgend entwickeln. Im Jahr 1789 kam es, zum Teil in Verbindung mit der Franz√∂sischen Revolution, zur sog. L√ľtticher Revolution. Sie richtete sich gegen die absolutistische Herrschaftsweise des F√ľrstbischofs Konstantin-Franz von Hoensbroeck und wurde Anfang 1791 von Truppen im Auftrag des Heiligen R√∂mischen Reiches niedergeschlagen.

Platz Saint-Lambert mit dem f√ľrstbisch√∂flichen Palast
L√ľttich: Brunnen auf der Place du March√©

W√§hrend der Franz√∂sischen Revolution wurde die dem Heiligen Lambertus, dem ersten Bischof von L√ľttich, geweihte Kathedrale gepl√ľndert und niedergebrannt.[1]

Von 1888 bis 1892 wurde L√ľttich zur Festung ausgebaut. Sowohl im Ersten Weltkrieg als auch im Zweiten Weltkrieg war dadurch L√ľttich hart umk√§mpft.

Politik

Wappen

Blasonierung: ‚ÄěIn Rot eine goldene dreigeteilte S√§ule mit breiterem Unterteil auf pyramidal flachem dreistufigem Sockel, dieser besetzt mit drei liegenden L√∂wen, zwei seitlich, ausw√§rts blickend, einer vorne, hersehend, abgeschlossen mit einem kreuzbesetzten Zapfen in einer konischen Ummantelung, beseitet von den goldenen Serifenmajuskeln ‚ÄěL‚Äú und ‚ÄěG‚Äú.‚Äú

Die S√§ule ist das Oberteil des L√ľtticher Marktbrunnens, in wallonisch als ‚Äěperon‚Äú (von altfranz√∂sisch perron = gro√üer Stein) bezeichnet, ein ehemaliges Justizsymbol auf dem L√ľtticher Markt und in anderen St√§dten des F√ľrstbistums L√ľttich.

Kultur

Als kulturell bedeutende Stadt der Gro√üregion nahm L√ľttich am Programm des Europ√§ischen Kulturhauptstadtjahres 2007 teil.

Sport

Wirtschaft

L√ľttich ist eine Wiege der kontinentaleurop√§ischen Kohle- und Stahlindustrie. Bereits 1720 hatte die erste Dampfmaschine auf dem europ√§ischen Festland in einer Kohlemine nahe L√ľttich ihren Betrieb aufgenommen.[2] Von hier aus breitete sich die Industrialisierung √ľber den gesamten Kontinent aus. Die Folge waren starke Immigrationsstr√∂me aus Flandern, Italien und Nordafrika, was sich bis heute in der Bev√∂lkerungsstruktur der Stadt widerspiegelt. Insbesondere hatte das Stahlunternehmen Cockerill-Sambre seinen Stammsitz in der N√§he von L√ľttich.

Mit dem Zusammenbruch des Kohlebergbaus im L√ľtticher Becken und der anschlie√üenden Stahlkrise geriet die Region in gro√üe finanzielle Bedr√§ngnis und sah sich mit einer dauerhaft hohen Arbeitslosigkeit konfrontiert. So musste unter anderem der Plan zum Bau einer U-Bahn in den Siebziger Jahren aufgegeben werden.

Seit dem 16. Jahrhundert werden in L√ľttich Waffen produziert, bis zum heutigen Tag in dem Unternehmen Fabrique Nationale d'Armes de Guerre. Zu den zahlreichen weiteren Industriebetrieben in L√ľttich geh√∂rt auch die Gro√übrauerei Piedboeuf, die Teil der Brauereigruppe InBev ist und in der unter anderem das Bier mit dem Markennamen Jupiler gebraut wird.

Verkehr

Der neue Bahnhof Liège-Guillemins
Der alte Bahnhof Liège-Guillemins

Schienenverkehr

Bahnhof Liège-Guillemins

L√ľttichs neuer Hauptbahnhof Li√®ge-Guillemins, nach den Pl√§nen von Santiago Calatrava erbaut, ist mit seiner imposanten √úberdachung technisch an die Anforderungen der internationalen Hochgeschwindigkeitsz√ľge angepasst.[3] Mehrmals t√§glich verkehren Z√ľge nach Aachen und K√∂ln (Thalys und ICE International) sowie nach Br√ľssel und Paris (Thalys).

Dieser Bahnhof erf√ľllt die Funktion des Hauptbahnhofs. Au√üerhalb des Stadtzentrums gelegen, treffen hier alle wichtigeren Eisenbahnlinien aus der n√§heren Umgebung L√ľttichs zusammen. Es verkehren ca. 500 Z√ľge pro Tag, unter anderem nach Ostende √ľber Br√ľssel; Antwerpen (√ľber Hasselt, nicht via Br√ľssel); Luxemburg; Eupen; Charleroi (- Paris) sowie Nahverkehrsz√ľge nach Jemelle.

Bahnhof Liège-Jonfosse

Dieser Bahnhof dient als Bahnhof des gleichnamigen Stadtteils. Hier halten alle Z√ľge, die auch in Li√®ge-Palais halten.

Bahnhof Liège-Palais

Der Bahnhof Li√®ge-Palais ist der Bahnhof des L√ľtticher Stadtzentrums, unter dem Prinzenpalais am Platz St. Lambert gelegen. Die Gleisanlagen befinden sich in einem Trog; in dem Empfangsgeb√§ude k√∂nnen in den kleinen Pavillons unter der Erde die Fahrkarten gekauft werden.

F√ľr den G√ľterverkehr verf√ľgt die Stadt mit dem Rangierbahnhof Kinkempois √ľber einen bedeutenden Knotenpunkt.

Linienverkehr

TEC-Bus Richtung TGV-Bahnhof

In L√ľttich verkehrte von 1871 bis 1967 eine Trambahn.

Der Linienverkehr in L√ľttich wird durch die TEC abgewickelt. Auf vielen Busspuren kommen die Fahrzeuge schnell voran. Da fr√ľher eine U-Bahn gebaut werden sollte, fahren die Busse sogar durch Tunnel. Es ist aber geplant, eine neue Stra√üenbahn zu errichten.

Schifffahrt

Der Hafen von L√ľttich ist der drittgr√∂√üte Binnenhafen der Welt, der durch die Verbindung √ľber den Albert-Kanal auch f√ľr kleinere Seeschiffe einen Anschluss an den Hafen von Antwerpen bietet.

Straße

L√ľttich ist √ľber die Autobahnen E 40 (A3), E 313 (A13), E 42 (A15) und E 25 (A25 und A26) an das europ√§ische Autobahnnetz angebunden.

Luft

Der Flughafen L√ľttich (Bierset) ist von gro√üer Bedeutung f√ľr die Verteilung von G√ľtern nach Belgien, Deutschland, Nordfrankreich und in die Niederlande. Dort hat TNT Airways sein weltweit gr√∂√ütes Road-Air-Hub; es landen t√§glich mehr als 80 Frachtflugmaschinen und Hunderte von LKW docken dort an. Es werden an dem neuen Terminal auch Passagierflugzeuge abgefertigt.

Sehensw√ľrdigkeiten

L√ľttich: Treppe Montagne de Bueren
St. Barthelemy
Blick auf die Kathedrale St.Paul
Mus√©e Curtius (Museum f√ľr Arch√§ologie und darstellende Kunst)
Blick auf den Bahnhof ‚ÄěLi√®ge Guillemins‚Äú und auf das Stadtzentrum im Hintergrund
Blick von Cointe auf das L√ľtticher Stadtzentrum
  • Bahnhof L√ľttich-Guillemins
  • Kirche Saint-Barth√©lemy: romanisch
  • Kirche Saint-Denis: romanisch
  • Kathedrale Saint-Paul: gotisch, mit einem angegliederten Museum des Kirchenschatzes
  • Kirche Saint-Martin: gotisch
  • Das f√ľrstbisch√∂fliche Palais: heute Provinzialpalast und Gericht
  • Rathaus: 1714‚Äď1718 im Stil des Barocks erbaut
  • Rathausplatz
  • Place Saint-Lambert
  • Museumskomplex Grand Curtius: (aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts)
  • Universit√§tsgeb√§ude
  • Das Aquarium
  • Museum des √∂ffentlichen Transportwesens (Verkehrsmuseum)
  • Zahlreiche Museen
  • Zahlreiche Prunkbauten des 18. Jahrhundert
  • (March√© de la Batte): der jeden Sonntag stattfindende Markt, erstreckt sich √ľber mehrere Kilometer entlang des linken Maaskaies

Stadtviertel

Bedingt durch die Lage im engen Maastal und durch die vom Kohlebergbau verbliebenen Abraumhalden, haben sich in L√ľttich zahlreiche Stadtviertel mit eigent√ľmlichem Charakter herausgebildet.

Cointe

  • Lage: Cointe liegt im S√ľdwesten der Stadt und westlich des Bahnhofs ‚ÄěLi√®ge Guillemins‚Äú auf einer Anh√∂he, die von der als Stadtautobahn dienenden E25 im ‚ÄěTunel de la Cointe‚Äú durchquert wird. Der Tunnel mit einer L√§nge von 1639 Metern wurde im Jahr 2000 fertiggestellt und verl√§uft bis zu 60 Meter tief unter der bebauten Fl√§che.
  • Geschichte: Cointe war einst Jagdrevier der F√ľrstbisch√∂fe von L√ľttich und findet sein erste Erw√§hnung mit der Kapelle Saint-Maur, die 1673 errichtet wurde. Von den Merowingern bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf den gut exponierten Lagen √ľber dem Val St. Benoit Weinbau betrieben. Kohlebergbau war ein weiterer Wirtschaftszweig. Die Stollen waren √ľber den gesamten H√ľgel von Cointe verteilt; sie werden oft bei Einst√ľrzen oder Bauarbeiten wiederentdeckt. Eine Aufwertung erfuhr die Gegend mit der Weltausstellung 1905, aus deren Anlass 19 Hektar des heutigen Viertels dem Ausstellungsgel√§nde angegliedert waren und insbesondere g√§rtnerischen und sportlichen Zwecken dienten. Vor der Eingliederung 1977 in die Gemeinde L√ľttich geh√∂rte Cointe zur benachbarten Gemeinde Ougr√©e.
  • Beschreibung: Der Stadtteil beherbergt einen sogenannten ‚ÄěPrivatpark‚Äú, der die G√§rten der um die Jahrhundertwende entstandenen Villen sowie im S√ľden die steile Flanke des Maastales umfasst. Die Bebauung und Entwicklung zum ‚ÄěPrivatpark‚Äú setzte ein mit dem Verkauf von Grundst√ľcken ab 1880 durch die Familie Hauzeur. Dabei wurde auf die strikte Einhaltung bestimmter Regeln wie etwa die Einhaltung von Mindestabst√§nden und die Nutzung als Wohnfl√§che geachtet. Die so entstandenen Villen spiegeln eine Vielfalt neuerer architektonischer Str√∂mungen wider, wie N√©otraditionel, Art nouveau, Moderniste, N√©omosan und so weiter. Erw√§hnenswert ist das im L√ľtticher Art nouveau 1903 erbaute Wohnhaus ‚ÄěL'Aube‚Äú des Architekten Gustave Serrurier-Bovy (1858‚Äď1910). Die gro√üe zusammenh√§ngende Gr√ľnfl√§che des ‚ÄěPrivatparks‚Äú hat eine anerkannte wichtige √∂kologische Funktion zur Erhaltung der Biodiversit√§t und als Migrationskorridor f√ľr Fauna und Flora. So wurde hier beispielsweise der vom Aussterben bedrohte Hirschk√§fer angetroffen.

Am Privatpark liegen ebenfalls:

Die Basilika ‚ÄěSacr√© Coeur et Notre Dame de Lourdes‚Äú

Das ‚ÄěM√©morial interalli√©‚Äú, 1928 errichtet und nicht vollendet; es entstand als Denkmal an den belgischen Widerstand gegen die im 1. Weltkrieg eindringenden feindlichen Truppen, der in L√ľttich begonnen hatte. Vom weithin sichtbaren, 75 m hohen Turm bietet sich ein besonderes guter Blick √ľber die Stadt.

Das neogotische ehemalige Observatorium der L√ľtticher Universit√§t von 1881 (leider sehr renovierungsbed√ľrftig).

N√∂rdlich des ‚ÄěPlace du Batty‚Äú, der heute das kommerzielle Zentrum des Viertels darstellt, befindet sich die Plaine de Cointe, ein weitl√§ufiger Park mit √∂ffentlichem Sportplatz, Tennispl√§tzen und einem Aussichtspunkt, der einen Blick √ľber das Stadtzentrum gestattet. Westlich davon befindet sich ein von teilweise noch typischen Backsteinh√§usern gepr√§gtes Wohngebiet, das auch als Quartier des Bruy√®res bekannt ist.

Grivegnée

Le Carré

Zwischen der Rue Pont d'Avroy, der Rue de la Casquette und St. Adalbert sowie dem Boulevard de la Sauveni√®re befindet sich das Zentrum des L√ľtticher Nachtlebens. Vor allem die Studenten aus dem Campus in Sart-Tilman bev√∂lkern die unz√§hligen Bars und Caf√©s der rechtwinklig angelegten schmalen Gassen.

Outremeuse

Outremeuse (‚Äěandere Maasseite‚Äú) ist ein L√ľtticher Stadtteil. Jeden August gibt es ein L√ľtticher Stadtfest gleichen Namens. Das Viertel war urspr√ľnglich kleinb√ľrgerlich gepr√§gt mit zahlreichen kleineren Handwerksbetrieben. Die meisten lebten in bescheidenen Verh√§ltnissen. Die Struktur und Atmosph√§re des Viertels zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts werden gut im autobiografischen Roman ‚ÄěPedigree‚Äú von Georges Simenon wiedergegeben, der in Outremeuse aufwuchs.

Weitere erwähnenswerte Stadtteile sind
Publémont, Sainte Marguerite sowie Sart Tilman.

Städtepartnerschaften

FrankreichFrankreich Nancy (Frankreich) (1954)
NiederlandeNiederlande Maastricht (Niederlande) (1955)
DeutschlandDeutschland Aachen (Deutschland) (1955)
DeutschlandDeutschland Köln (Deutschland) (1958)
LuxemburgLuxemburg Esch-sur-Alzette (Luxemburg) (1958)
FrankreichFrankreich Lille (Frankreich) (1958)
ItalienItalien Turin (Italien) (1958)
NiederlandeNiederlande Rotterdam (Niederlande) (1958)
RusslandRussland Wolgograd (Russland) (1959)
Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Lubumbashi (D. R. Kongo) (1961)
TschechienTschechien PlzeŇą (Tschechien) (1965)
PortugalPortugal Porto (Portugal) (1977)
PolenPolen Krakau (Polen) (1978)
SenegalSenegal Saint-Louis (Senegal) (1980)

Persönlichkeiten

‚Üí Hauptartikel: Liste von Pers√∂nlichkeiten der Stadt L√ľttich

Literatur

  • ‚ÄěBelgien‚Äú, Verlag Karl Baedeker Ostfildern, 3. Auflage 1998, ISBN 3-87504-417-7, S. 285-297

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Zeitgen√∂ssische Stiche von Jean-No√ęl Chevron siehe
     Commons: Cath√©drale Notre-Dame-et-Saint-Lambert de Li√®ge auf Commons ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    .
  2. ‚ÜĎ Europ√§ische Route der Industriekultur: Industriegeschichte Belgiens
  3. ‚ÜĎ Olaf M√ľnichsdorfer: Lichtblicke f√ľr L√ľttich. d'Land 13. November 2009. S. 27.

Weblinks

 Commons: L√ľttich ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Wikisource: L√ľttich ‚Äď Quellen und Volltexte

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