M219 Maschinengewehr

M73 Maschinengewehr
Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung: Maschinengewehr, 7.62mm, M219
Militärische Bezeichnung: M219 Maschinengewehr
Einsatzland: Vereinigte Staaten, Südvietnam, NATO
Entwicklungsjahr: 1950
Herstellerland: USA
Produktionszeit: 1950er bis 1970er
Modellversionen: M73, M73C, M73A1 (M219)
Waffenkategorie: Maschinengewehr
Maße
Gesamtlänge: 1.219 mm
Lauflänge:

609 mm

Technische Daten
Kaliber:

7,62 × 51 mm NATO (U.S.)

Munitionszufuhr: gegurtet, Einzug links oder rechts
Effektive Reichweite: 1.370 m
Kadenz: 500-625 Schuss/min
Feuerarten: Dauerfeuer
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0):
853 m/s
Ladeprinzip: Rückstoßlader mit Gasdruckunterstützung
Liste der Handfeuerwaffen

Die M73 und M219 waren Maschinengewehre im 7,62 mm NATO-Kaliber für die Verwendung in Panzern. Im Grund waren sie abgespeckte M1919 Browning Maschinengewehre um weniger Bauraum in den engen gepanzerten Fahrzeugen zu benutzen. Verwendet wurde das Maschinengewehr im Kampfpanzer M48 Patton und der M60 Patton MBT Serie (inklusive dem M728 Combat Engineer Vehicle) und dem leichten M551 Sheridan Panzer.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

Entwickelt als Koaxiales Maschinengewehr von Rock Island Arsenal und produziert von General Electric, sollte das M73 das Browning M1919 in den Baureihen M1919A4E1, M1919A5 und M37 ersetzen, welche noch in der Nachkriegszeit weiter benutzt wurden.

Das Maschinengewehr 7,62 mm, M73 wurde offiziell im Jahr 1959 eingeführt. Es ist ein luftgekühlter Rückstoßlader, nutzt jedoch die Patronengase um den Rückstoß zu verstärken. Durch die starke konstruktive Anlehnung an das M1919, konnte das Gewicht der Waffe auf vergleichbarem Niveau gehalten werden. Die Waffe war mit einer Schnellwechseleinrichtung des Laufes und einer Munitionsgurt-Zugeinrichtung ausgestattet und konnte von beiden Seiten mit Munition versorgt werden (obgleich die linke Seite bevorzugt wurde). [1]

Im bestreben das M73 auch als Infanteriewaffe nutzbar zu machen, wurde die Waffe mit einem Visier und einem Handabzug ausgestattet und 'Maschinengewehr, 7,62 mm, M37C genannt. Die Waffe war jedoch unbeliebt und nur wenige wurden produziert. In den angeführten Quellen wird beklagt, dass die Waffe in Vietnam kaum benutzt wurde.[2]

Das M73 litt unter einer großen Zahl von Fehlfunktionen und Ladehemmungen. Eine weiterentwickelte Version der M73 wurde schließlich 1970 herausgebracht mit einem verbesserten Auswurfmechanismus, bezeichnet als Maschinengewehr 7,62 mm, M73A1. Im Jahr 1977 wurde entschieden, dass diese Waffe sich hinlänglich von ihrem Vorgänger unterscheidet und so umbenannt wurde in Maschinengewehr, 7,62 mm, M219. Diese Waffen wurden schließlich durch das M60 und M240 Maschinengewehr abgelöst und Fahrzeuge die immer noch das M73 nutzten wurden mir den neuen Waffe ausgestattet.[3][4]

Varianten

M73

  • eingeführt im Jahr 1959

M73C

  • Flexible Infanterie-Variante mit Visier und Pistolenabzug.
  • nutzte ein spezielles Dreibein, das XM132[5]

M73A1/M219

  • entwickelt 1970 als eine weiterentwickelte Variante mit einem verbesserten Auswurfmechanismus um die oft auftretenden Ladehemmungen zu beseitigen
  • 1977 umbenannt in M219

Einzelnachweise

  1. Cooke, Gary W. Gary's Olive Drab Page. 11. September 2004. M73, M73A1, M219 7.62mm Tank Machine Guns. Access Date: 30 May 2007
  2. Ezell, 1988. p. 418
  3. Ezell, 1988. p. 418
  4. Cooke, Gary W. Gary's Olive Drab Page. 11. September 2004. M73, M73A1, M219 7.62mm Tank Machine Guns. Access Date: 30 May 2007
  5. Cooke, Gary W. Gary's Olive Drab Page. 11. September 2004. M73, M73A1, M219 7.62mm Tank Machine Guns. Access Date: 30 May 2007

(Englisch):

  • Ezell, Ed. Small Arms Today, 2nd Edition. Harrisburg, PA: Stackpole Books, 1988. ISBN 0-8117-2280-5.
  • Gervasi, Tom. Arsenal of Democracy III: America's War Machine, the Pursuit of Global Dominance. New York, NY: Grove Press, Inc, 1984. ISBN 0-394-54102-2.

Siehe auch


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