Mainz-Amöneburg

Wappen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden
Mainz-Amöneburg
Ortsbezirk von Wiesbaden
Wappen Karte
Wappen von Mainz-Amöneburg Karte von Mainz-Amöneburg
Basisdaten
Koordinaten: 50° 2′ N, 8° 15′ O50.0338888888898.2516666666667Koordinaten: 50° 2′ 2″ N, 8° 15′ 6″ O
Höhe: 85–162 m ü. NN
Fläche: 3,71 km²
Einwohner: 1.469 (30. Juni 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 396 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 27,2 %[1]
Postleitzahl: 65203
Vorwahl: 0611
Eingemeindung: 25. Juli 1945
Adresse der
Ortsverwaltung:
Rathausstraße 63
65203 Wiesbaden
Website: www.wiesbaden.de
Politik
Ortsvorsteher: Maike Soultana (CDU)
Stellv. Ortsvorsteher: Heinz Schneider (FDP),
Torsten Gieß (SPD)
Luftbild Wiesbadener AKK-Vororte: Mainz-Amöneburg (hinten links) und Mainz-Kastel
Luftbild Mainz-Amöneburg

Mainz-Amöneburg ist ein Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Die damalige selbständige Stadt Kastel wurde am 1. April 1908 durch Eingemeindungsvertrag in die Stadt Mainz eingemeindet und somit auch Amöneburg als damaliger unselbständiger Gemarkungsteil der Stadt Kastel. Bis 1945 gehörte es zu Mainz und wurde wegen der durch den Rhein verlaufenden Grenzziehung der Besatzungszonen von den amerikanischen Behörden gemeinsam mit fünf anderen rechtsrheinischen Mainzer Stadtteilen vom Mainzer Stadtgebiet abgetrennt und mit Kastel und Mainz-Kostheim der Wiesbadener Stadtverwaltung unterstellt. Der Namensbestandteil „Mainz-“ blieb erhalten. Allerdings hat sich in Amöneburg anders als in den beiden „AKK“-Schwestern Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim („AKK“ steht für Amöneburg-Kastel-Kostheim) auch der Name Wiesbaden-Amöneburg durchgesetzt. Beispielsweise hieß die Autobahnanschlussstelle der Bundesautobahn 671 bis zur 2010 abgeschlossenen Autobahnsanierung so.

Amöneburg liegt unmittelbar am Rhein zwischen Mainz-Kastel und Wiesbaden-Biebrich. Die Grenze zu Biebrich war bis 1945 die preußisch-hessische Landesgrenze und verläuft durch das Industriegebiet Kalle/Albert, zwei inzwischen fusionierte Chemieunternehmen, die Bestandteil des Hoechst-Konzerns waren.

Historisch und politisch war und ist Amöneburg als Stadtteil ebenso existent wie als Wohn- und Arbeitsort. Eine eigene Gemarkung – und damit ein eigenes Amöneburger Grundbuch – gab es wegen der langjährigen Zugehörigkeit zu Mainz-Kastel bisher nicht. Derzeit laufen Bemühungen, dass Amöneburg wieder eine eigene Gemarkung erhält.

In Amöneburg wurde 1864 mit einer Zementfabrik die Dyckerhoff AG gegründet.

Inhaltsverzeichnis

Wahlergebnisse Ortsbeirat Mainz-Amöneburg

Die Sitzverteilung im Ortsbeirat Mainz-Amöneburg sieht wie folgt aus:

CDU SPD AUF AKK FDP Gesamt
2011 3 3 0 1 7
2006 3 4 0 0 7
2001 3 4 0 0 7
1997 2 4 1 0 7
1993 2 5 0 0 7
1989 2 5 0 0 7
1985 2 5 0 0 7
1981 3 4 0 0 7
1977 3 4 0 0 7
1972 2 5 0 0 7

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. a b abgerufen am 11. Juli 2011

Weblinks


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