Mainzer Domchor

Der Mainzer Domchor ist ein Knaben- und Männerchor, welcher 1866 vom Mainzer Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler gegründet wurde.

Bestehend aus circa 160 Sängern, liegt die Hauptaufgabe des Chores bei der Begleitung und Mitgestaltung des Gottesdienstes. Fortschritte werden in drei Proben erzielt, die pro Woche abgehalten werden.

Jährlich wird eine kleine Gruppe junger Sänger neu ausgebildet, um an der musikalischen Arbeit des Domchores mitzuwirken. Nach zwei wöchentlichen Proben, in denen grundlegende Kenntnisse vermittelt werden, erfolgt die Einführung in den Hauptchor, in dem das breite Repertoire, zum Teil bestehend aus Werken von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert und Bruckner, erlernt wird.

Neben Konzertreisen nach Italien, Frankreich, Belgien, Schweiz, Israel, Russland, USA, Kanada und Brasilien sind eine Reihe von CD-Aufnahmen erschienen, welche die Arbeit des Domchores widerspiegeln.

Neben den musikalischen Aktivitäten wird großer Wert auf das soziale Miteinander gelegt. Hierzu zählen gemeinsame Ausflüge zu Konzerten, aber auch Freizeitaktivitäten, die vom Mainzer Domchor angeboten werden.

Heimstätte des Chores ist der Mainzer Dom. Die Leitung hat seit 1985 Domkapellmeister Mathias Breitschaft.

Diskografie (Auswahl)

  • Wilhelm Petersen: Grosse Messe für 4 Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel op. 27, Wergo-Schallplatten, Mainz, 1992
  • Lobet den Herren – geistliche Chöre und festliche Klänge, BMG Ariola Hamburg, München, 1999
  • Sanctus, BMG Ariola Hamburg, München, 1999
  • Carl Orff: Carmina burana, Hr-Media, Frankfurt (Main), 2003

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Liste von Chorleitern — Diese Liste führt Chorleiter ab 1900 auf. Inhaltsverzeichnis 1 Leiter von Berufschören 2 Kirchenmusiker und Kantoren 3 Leiter von Knabenchören 4 Leiter von Schulchören …   Deutsch Wikipedia

  • Mathias Breitschaft — (* 1950) ist ein deutscher Kirchenmusiker und Hochschullehrer. Breitschaft hat seine musikalische Laufbahn als Mitglied der Regensburger Domspatzen begonnen. Nach seinem Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst… …   Deutsch Wikipedia

  • Dom zu Mainz — Der Mainzer Dom von Südwesten. Blick auf den Westturm mit der barocken Haube des Franz Michael Neumann. Links die beiden Treppentürmchen, die den Chor einrahmen. Zwischen den Türmen das Reiterstandbild des Heiligen Martin …   Deutsch Wikipedia

  • Mainz — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Mainz am Rhein — Wappen Karte Mainzer Rad Basisdaten …   Deutsch Wikipedia

  • Mayence — Wappen Karte Mainzer Rad Basisdaten …   Deutsch Wikipedia

  • Trevor Pinnock — Trevor David Pinnock CBE (born 16 December 1946) is an English conductor and harpsichordist. He is best known for directing the period performance orchestra The English Concert from the harpsichord for over 30 years in baroque and early classical …   Wikipedia

  • Daniel Sans — (* 1975) ist ein deutscher Sänger der Stimmlage Tenor. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Auszeichnungen 3 Einzelnachweise 4 Weblinks …   Deutsch Wikipedia

  • Bamberger Dom St. Peter und St. Georg — Gesamtansicht Bamberger Dom vom Schloss Geyerswörth aus gesehen …   Deutsch Wikipedia

  • Bamberger Dom — (Gesamtansicht) Bamberger Dom vom Schloss Geyerswörth aus gesehen …   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.