Makroökonomie

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Makroökonomie

Die Makro√∂konomie (von griechisch őľőĪőļŌĀŌĆŌā makros "gro√ü"; őŅŠľ∂őļőŅŌā, o√≠kos "Haus" und őĹŌĆőľőŅŌā, nomos "Gesetz"), auch Makro√∂konomik, makro√∂konomische Theorie oder Makrotheorie, ist ein Teil der Volkswirtschaftslehre. Die Makro√∂konomie befasst sich mit dem gesamtwirtschaftlichen Verhalten der Sektoren, mit der Analyse der gesamtwirtschaftlichen M√§rkte und den Zusammenh√§ngen.[1][2]

Der Begriff Makro√∂konomik wird in der Literatur √ľberwiegend synonym verwendet. Manche Autoren unterscheiden jedoch zwischen der Makro√∂konomik als der Wissenschaft und der Makro√∂konomie als deren Untersuchungsgegenstand.

Inhaltsverzeichnis

Begriff

Definition

Die Makroökonomie ist die Wissenschaft der gesamtwirtschaftlichen Vorgänge.

Hintergr√ľnde

Die Makro√∂konomie versucht, die wesentlichen Bestimmungsgr√ľnde, die internationalen Unterschiede und die zeitliche Entwicklung makro√∂konomischer (gesamtwirtschaftlicher) Schl√ľsselvariablen, wie zum Beispiel gesamtwirtschaftliche Produktion von G√ľtern und Dienstleistungen, Gesamteinkommen, Arbeitslosigkeit, Inflation und Zahlungsbilanz, zu erkl√§ren. Als Begr√ľnder der Makro√∂konomie gilt John Maynard Keynes, der 1936 die erste simultane Analyse der makro√∂konomischen Schl√ľsselvariablen vorlegte.[3]

Wichtige Teilgebiete der makroökonomischen Theorie sind die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, die Einkommens- und Beschäftigungstheorie, die Wachstumstheorie und die Konjunkturtheorie. Die Trennung zwischen Mikroökonomie und Makroökonomie ist bisweilen problematisch. Viele Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre, insbesondere die monetäre Theorie (Geldtheorie und Theorie der Geldpolitik), die Finanzwissenschaft, die Außenwirtschaftstheorie und die Verteilungstheorie, weisen Elemente der Mikroökonomie und der Makroökonomie auf.

Mittelpunkt makro√∂konomischer Theorien ist schlie√ülich die Frage nach der Rolle des Staates im gesamtwirtschaftlichen Kontext; aus den Theorien werden Empfehlungen an die Wirtschaftspolitik abgeleitet. Regierungen versuchen, die Gr√∂√üen, die auf Grund der ex-post-Betrachtung als ma√ügeblich erscheinen, zu √§ndern. So werden durch √Ąnderungen bei Steuern, Zinsen oder Staatsausgaben politisch definierte Ziele wie Preisniveaustabilit√§t, Vollbesch√§ftigung, au√üenwirtschaftliches Gleichgewicht und/oder Wirtschaftswachstum angestrebt. Makro√∂konomische Kenngr√∂√üen spielen daher im politischen Legitimationsprozess eine wichtige Rolle, da sie von den W√§hlern als Hinweis auf die Qualit√§t der Arbeit einer Regierung gedeutet werden.

Heute werden makro√∂konomische Analysen h√§ufig auf mikro√∂konomischen Zusammenh√§ngen aufgebaut (sogenannte Mikrofundierung). Allerdings ergeben sich hierbei viele Probleme, da sich mikro√∂konomische Zusammenh√§nge nicht ohne weiteres auf die Makro√∂konomie √ľbertragen lassen. Beispielsweise besagt das Sonnenschein-Mantel-Debreu Theorem, dass die aggregierte Nachfragefunktion nur einen Teil der Eigenschaften der individuellen Nachfragefunktionen √ľbernimmt, wodurch multiple Gleichgewichte theoretisch m√∂glich w√ľrden.[4] Der Keynesianismus verf√ľgt nur innerhalb der Neuen Makro√∂konomie in Teilen √ľber eine eigenst√§ndige Mikrofundierung. Er greift weitestgehend auf die neoklassische Mikro√∂konomie zur√ľck.

Die makro√∂konomische Analyse versucht die komplexe wirtschaftliche Wirklichkeit auf eine √ľberschaubare Anzahl wesentlicher Zusammenh√§nge zu vereinfachen. In der Regel wird dabei die Anzahl der betrachteten M√§rkte auf vier reduziert:

Auf dem G√ľtermarkt wird das homogene Inlandsprodukt gehandelt, das fiktiv in den privaten Konsum, den Staatskonsum, die Investitionen sowie die Importe und Exporte aufgespalten wird.

In der Makro√∂konomie existieren verschiedene Erkl√§rungsans√§tze. Es l√§sst sich indessen rechtfertigen, letztlich nur von zwei Erkl√§rungsmustern (Paradigmen) zu sprechen. [5] Auf der einen Seite steht die klassische Makro√∂konomik, die durch den Monetarismus und die Neue Klassische Makro√∂konomik neu begr√ľndet und verfeinert wurde. Auf der anderen Seite steht der Keynesianismus.

Abgrenzung

Die Volkswirtschaftslehre unterscheidet sich in zwei große Hauptteile, die Mikroökonomie und die Makroökonomie. Diese lassen sich nicht exakt voneinander trennen, sondern ergänzen sich gegenseitig.

Mikro√∂konomie und Makro√∂konomie analysieren beide die Verhaltensweisen von Wirtschaftssubjekten. Im Mittelpunkt der Mikro√∂konomie steht dabei das einzelne Wirtschaftssubjekt, bei der Makro√∂konomie hingegen das Durchschnittsverhalten der Wirtschaftssubjekte. Das hei√üt, dass in der Mikro√∂konomie zum Beispiel die Nachfrage eines einzelnen Haushaltes untersucht wird, w√§hrend die Makro√∂konomie die aggregierte Nachfrage, also die gesamte Nachfrage aller Haushalte analysiert. Hinzu kommt, dass in der Makro√∂konomie auch Bereiche in die Untersuchung mit einbezogen werden, die in der Mikro√∂konomie nicht ber√ľcksichtigt werden, wie zum Beispiel die Bedeutung des Staates oder des Auslandes.

Zusammenfassend ist festzustellen: Die Mikro√∂konomie befasst sich haupts√§chlich mit einzelnen M√§rkten, also mit M√§rkten von bestimmten G√ľtern und deren Analyse. Die Makro√∂konomie hingegen betrachtet die aggregierten Einzelm√§rkte wie den G√ľtermarkt oder den Geldmarkt und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Gesamtzusammenh√§nge. Dabei greift die Makro√∂konomie auf die in der Mikro√∂konomie untersuchten Einzelentscheidungen der Wirtschaftssubjekte zur√ľck. [6]

Geschichte der Makroökonomie

Die Vorläufer

Erste Fragen zu √∂konomischen Sachverhalten finden sich bereits in der Antike. So werden schon in "Politeia" von Platon Aussagen zu den Vorteilen der Arbeitsteilung oder in den Er√∂rterungen des Wertes von Aristoteles werden Aussagen zum Geld und zum Zins getroffen. Dies sind Gedanken, welche sicherlich bereits zu fr√ľherer Zeit aufkamen.

Das Besondere an den Griechen und Römern, den Scholastikern und Naturrechtsphilosophen ist allerdings, dass sie nicht die Volkswirtschaftslehre als solche in den Vordergrund stellten, sondern sie die ökonomischen Probleme immer im Zusammenhang mit einer anderen Wissenschaft betrachteten, beispielsweise der Ethik, der Rechtswissenschaft oder der politischen Philosophie. Eine eigentliche Wirtschaftswissenschaft liegt hier allerdings nicht vor. Jedoch sollte man die Mitarbeit dieser Autoren nicht unterschätzen, da ihr Beitrag einer der beiden Urquellen ökonomischer Forschung gleichwertig ist.

Eine andere Quelle ist das Werk diverser Autoren, welche sich mit praktischen und politischen Fragen der Wirtschaftsf√ľhrung und auch der Verwaltung befassten. Zu diesen Autoren z√§hlen unter anderem Lehrer der damaligen Verwaltungshochschulen, B√ľrokraten, Politiker und Gesch√§ftsleute. Da sie Praxiserfahrung mitbrachten, war ihnen die analytische Darstellung ihrer Ideen weniger wichtig als das eingebrachte Tatsachenwissen. Im 16. und 17. Jahrhundert stieg die Zahl der Ver√∂ffentlichungen derart an, dass die Hauptaussagen der formulierten Gedanken den Namen Merkantilismus pr√§gten. Hauptaufgabe des Merkantilismus war es, die nationale Handelskraft zu unterst√ľtzen und die Beschaffung von Einnahmen f√ľr die Schatzkammer der F√ľrsten (auch camera genannt). Daraus leitet sich die Bezeichnung Kameralismus ab, welche den deutschen Merkantilismus bezeichnet. Sie stellt einen Vorl√§ufer der deutschen Finanzwissenschaft dar.

Eine erste wichtige Pers√∂nlichkeit in der Entstehung der √∂konomischen Analyse ist Sir William Petty. Petty stellte die These des volkswirtschaftlichen "√úberschusses" und damit die ausschlaggebende Eigenschaft einer Klassischen √Ėkonomik. Mitte des 18. Jahrhunderts schloss sich in Frankreich eine Gruppe von Autoren zusammen und gr√ľndeten eine Schule. Sie nannten sich "les √©conomistes", heute w√ľrde man sie als Physiokraten bezeichnen. Der Arzt Francois Quesnay war Gr√ľnder und Oberhaupt dieser Einrichtung. Er war der erste, der eine gesamte Analyse des Wirtschaftsprozesses aufstellte, die auch die Kreislauftheorie mit einbeschloss. Diese Leistung ist beachtenswert. Beeinflussung erhielten die Physiokraten von Richard Cantillon, der erstmals n√§her auf das Problem der Allokation einging und der zeigte, welchen Einfluss die Nachfrage √ľber eine √Ąnderung der relativen Preise auf die Zusammensetzung der Volkswirtschaftlichen Produktion hat. Anne Robert Jacques Turgot, der eine enge Verbindung zu den Physiokraten besa√ü, erarbeitete zu dieser Zeit ebenfalls eine weitestgehend umfassende Wirtschaftstheorie und entwickelte au√üerdem Beitr√§ge, aufgrund deren man ihn heute zu den herausragenden klassischen √Ėkonomen z√§hlt.[7]

Die Klassik

Der Beginn der Klassik liegt im Jahr 1770, geh√∂rt also zu dem Jahrzehnt, in dem Turgots Hauptwerk und das wohl popul√§rste √∂konomische Buch, n√§mlich "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" von Adam Smith, entstanden. Smith war Professor f√ľr Moralphilosophie an der Universit√§t Glasgow und die Bedeutung seines Werkes kam einerseits von seinem eigenen analytischen Einsatz, zum gr√∂√üten Teil aber vom Festhalten der bereits vorhandenen Erkenntnisse. Durch sein Werk wurde die Volkswirtschaft als selbstst√§ndiges Wissensgebiet anerkannt. Orientiert man sich an Schumpeters Aussage, dass die Erkenntnis einer Wissenschaft die Erkenntnis ihrer selbst sei, so war dies der Schritt, mit dem die √Ėkonomie eine eigenst√§ndige wissenschaftliche Disziplin wurde.

Die Klassik macht nur Sinn, wenn man sie zusammen mit ihren vorangegangenen Epochen betrachtet. Mit dem Werk von Smith und den Beitr√§gen der Vorl√§ufer als Grundlage besch√§ftigten sich die √Ėkonomen der Klassik mit allen essentiellen Fragen, die den Inhalt der heutigen Volkswirtschaftslehre ausmachen.

Einen Kernpunkt der Klassischen √Ėkonomie stellt das Harmonieprinzip dar. Damit gemeint ist die Gewissheit der Funktionst√ľchtigkeit einer Marktwirtschaft, wie Smith sie mit seiner "invisible hand" bildlich darstellt. Die "unsichtbare Hand" in Form des Preismechanismus rief aufgrund der rationalen und individuellen Handlungsweise des Einzelnen eine Ordnung der Wirtschaftspl√§ne hervor. Hintergrund des Ganzen ist eine nat√ľrliche Ordnung, die sich der gegebenen Ordnung m√∂glichst anpassen sollte, um eine gr√∂√ütm√∂gliche gesellschaftliche Wohlfahrt herzustellen. Sehr wichtig ist dabei, dass sich der Staat weitestgehend aus dem Wirtschaftsleben heraush√§lt. Der Staat sollte lieber seinen zwei wichtigen Funktionen nachkommen, n√§mlich der inneren und √§u√üeren Sicherheit sowie der Verwirklichung eines geeigneten Rechtssystems mit Handlungsfreiheit sowie Schutz des Privateigentums.

Das Hauptinteresse des Klassikers galt vielmehr den Aussagen, die bereits zum √úberschuss getroffen wurden. F√ľr sie waren die gr√∂√üten Probleme die Entstehung des √úberschusses, wie er auf die unterschiedlichen Bev√∂lkerungsschichten verteilt werden sollte und seine eventuelle Verwendung f√ľr "Luxuskonsum" oder "Ersparnis". Auf die Verwendung des √úberschusses legten die √Ėkonomen besonderes Augenmerk. Sie entscheiden sich klar f√ľr die zweite Verwendungsm√∂glichkeit, da eine Erh√∂hung der Ersparnisse langfristig dem "Wohlstand der Nationen" dient und diesen erh√∂ht.

Außergewöhnliche Volkswirte dieser Epoche sind neben Adam Smith vor allem Thomas Malthus, Jean Baptiste Say, David Ricardo und John Stuart Mill.

Die Idee einer "Klassischen" Periode hat ihren Ursprung bei Karl Marx, der ebenso bedeutsam ist wie die Klassiker und John Stuart Mill als deren letzten Vertreter ansah. Das Ende der klassischen Epoche befindet sich, wenn man der Marxschen Einteilung folgt, im Jahr 1870 und ist gleichzeitig der Beginn der Neoklassik.[8]

Die Neoklassik

Der Marginalismus als √úberschrift f√ľr Grenzbetrachtungen, zu denen unter anderem die Grenzkosten und der Grenznutzen z√§hlen, geh√∂rt ohne jeden Zweifel zu den wichtigsten Innovationen der Neoklassik. Er erm√∂glichte es, das wirtschaftliche Verhalten auf einzelne Individuen zur√ľckzuf√ľhren. W√§hrend der klassischen Epoche stand noch die makro√∂konomische Betrachtungsweise im Vordergrund, w√§hrend in der Neoklassik ein universelles Individuum im Mittelpunkt der Analyse steht. Diese Sicht kann man als mikro√∂konomisch bezeichnen.

In der Werttheorie kam der neoklassische Marginalismus zum ersten Mal zum Ausdruck und zog au√üerdem noch eine weitere einschneidende Ver√§nderung nach sich. War f√ľr die Klassiker noch der Wert eines Gutes gleich den Kosten der Produktion, so sind die fr√ľhen Neoklassiker der Meinung, dass derjenige Preis, den die Nachfrager zu zahlen bereit sind, also der Marktpreis, sich durch den Grenznutzen bestimmt. Die Wertlehre, welche hier Anwendung findet ist im Unterschied zur Klassik subjektiv gepr√§gt.

Auch ist der Schwerpunkt, welcher im Mittelpunkt der √úberlegungen steht, ein anderer als der in der klassischen Epoche. Die Neoklassik befasst sich haupts√§chlich damit, wie knappe vorhandene Ressourcen verteilt werden. Diese √úberlegungen f√ľhrten zum Ergebnis, dass sich die Angebotsstruktur durch den relativen Preismechanismus der Nachfragestruktur angleicht und somit eine optimale Allokation entsteht.

Als Autoren, die fast zeitgleich und unabh√§ngig voneinander die "marginalistische Revolution" einleiteten, sind William Stanley Jevons, Carl Menger und L√©on Walras zu nennen. Das Hauptthema ihrer Ausf√ľhrungen zu diesem Thema ist der Grenznutzen. Durch das Anwenden der Grenznutzentheorie erreichten Jevons und Walras, dass heute gebr√§uchliche mathematische Anwendungen als Standard eingef√ľhrt wurden.

Alfred Marshall, Professor an der Universit√§t in Cambridge, war einer der au√üergew√∂hnlichsten Autoren der Neoklassik. Durch seine Aussagen zum objektiven und subjektiven Wert wurde die geometrische Darstellung von Angebots- und Nachfragefunktionen entwickelt. Die Angebotskurve stellt hierbei den objektiven, die Nachfragekurve den subjektiven Teil dar. Durch die Zusammenf√ľhrung beider Funktionen kann man den Marktpreis und den nat√ľrlichen Preis ermitteln. Weitere wichtige Autoren der Neoklassik sind Irving Fisher, Vilfredo Pareto, Knut Wicksell sowie Arthur Cecil Pigou.

Geschichtlich betrachtet liegt das Ende der Neoklassik zu Beginn des Ersten Weltkrieges. Analytisch betrachtet findet sich daf√ľr kein Zeitpunkt, ein Ende ist nicht genau datiert. Die Neoklassische Art der Analyse wird auch heute noch sehr oft verwendet.[9]

Von Keynes bis zur Gegenwart

In der zweiten Dekade des 20.Jahrhunderts trat der √Ėkonom John Maynard Keynes, dessen H√∂hepunkt sein Werk "General Theory of Employment, Interest and Money" ist, in den Vordergrund. Keynes ist es zu verdanken, dass die Makro√∂konomie heute eine so gro√üe Bedeutung hat.

Die aufgrund von Keynes mehr in den Mittelpunkt ger√ľckte Makro√∂konomie anstelle der Mikro√∂konomie ist mit der √Ąnderung des Erkl√§rungszieles verbunden. In der Keynschen Theorie wird haupts√§chlich das Besch√§ftigungsproblem betrachtet. Keynes hat sich in seinen Ausf√ľhrungen haupts√§chlich mit der Beobachtung des Auslastungsgrades nicht vollbesch√§ftigter Produktionsfaktoren besch√§ftigt. Diese √Ąnderung der Betrachtungsweise h√§ngt mit zwei Faktoren zusammen. Zum einen mit der zur damaligen Zeit stattfindenden Wirtschaftskrise. Und zum zweiten mit der Umstellung von der langfristigen auf die kurzfristige Analyse.

Eine weitere wesentliche Veränderung, welche durch Keynes ins Rollen kam, war die Spaltung der Wirtschaftstheorie. Neben der neoklassischen Analysetechnik rief Keynes eine zweite Art der Analyse ins Leben. Diese war allerdings so anders konzipiert, dass ein Vergleich undenkbar ist. [10]

Makroökonomie in geschlossener Volkswirtschaft

Unter einer geschlossenen Volkswirtschaft ist eine Volkswirtschaft ohne Handelsbeziehungen zum Ausland zu verstehen. Demnach sind Exporte und Importe gleich Null. Diese Annahme steht im Widerspruch zur Realität, denn alle modernen Volkswirtschaften haben zahlreiche und komplexe Handelsbeziehungen mit dem Rest der Welt. [11]

G√ľtermarkt

Der G√ľtermarkt umfasst in der Makro√∂konomie alle M√§rkte, auf denen Waren und Dienstleistungen gehandelt werden. Auf ihm kommen das aggregierte Angebot und die aggregierte Nachfrage einer Volkswirtschaft zusammen. Der G√ľtermarkt beinhaltet somit sowohl den Konsum als auch die Investitionen. [12] Bei der grafischen Betrachtung des G√ľtermarktgleichgewichts trifft man auf die IS-Funktion. Diese stellt die F√ľlle aller Zusammenstellungen von Zinssatz und Volkseinkommen dar, bei denen ein Gleichgewicht besteht.

Geldmarkt

Unter einem Geldmarkt ist ein Ort zu verstehen, auf welchem alle geldlichen Transaktionen stattfinden. Dabei werden Einnahmen und Ausgaben saldiert und in einer bestimmten Geldhaltung niedergeschlagen. Um die gew√ľnschte Nachfrage zu ermitteln muss man zwei Sichtweisen aufgreifen. Zum einen ergibt sich diese aus dem Bed√ľrfnis nach sofortiger Abwicklung laufender Transaktionen. Diese sogenannte Transaktionskasse verh√§lt sich proportional zum Einkommen. Je h√∂her das Einkommen ist umso mehr Transaktionen k√∂nnen get√§tigt werden. Zweitens ist trotz positiver, aber niedriger Zinsen eine Geldhaltung aus dem Verm√∂gensmotiv sinnvoll, wenn steigende Zinsen zu erwarten sind. Mit der zu erwartenden Zinssteigerung ist n√§mlich auch mit Kursverlusten bei Wertpapieren zu rechnen. Die daraus abgeleitete Spekulationskasse steigt also mit sinkendem Zins. Schlussfolgernd wird das Geldangebot durch die Kreditvergabe bzw. die Wertpapierk√§ufe der Notenbank bestimmt. Dies ist mittels der LM-Funktion grafisch abbildbar. Bei gegebener Geldmenge verl√§uft die Geldmarktgleichgewichtskurve LM mit positiver Steigung im Zins-Einkommens-Koordinatensystem. [13]

G√ľter-Geldmarktmodell

Bei diesem Modell werden nun die beiden Teilm√§rkte G√ľtermarkt und Geldmarkt verbunden. Aus der Ableitung des Schnittpunkts der beiden Kurven ergibt sich das IS-LM-Modell. [14] Dieses Modell basiert auf dem makro√∂konomischen Fixpreismodell von John Richard Hicks. Durch die Zusammensetzung von Geld- und G√ľtermarkt legt das IS-LM-Modell die Gleichgewichtswerte des Zinssatzes und des Volkseinkommens fest. Es eignet sich zur kurzfristigen Untersuchung der Globalsteuerung. [15]

Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt treffen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskraft zusammen. Dabei fungieren Arbeitnehmer als Anbieter von Arbeit. Die Unternehmen fragen diese dann nach. F√ľr Sie stellt die Arbeit somit einen Produktionsfaktor dar. Demnach ist die Arbeitsnachfrage auch im Zusammenhang mit der Produktionsbedingung zu sehen, welche durch die volkswirtschaftliche Produktionsfunktion beschrieben werden. [16] In den vergangenen Jahren hatte der Arbeitsmarkt immer h√§ufiger mit Wachstumsschw√§chen zu k√§mpfen. Sichtbar wurde dies vor allem durch den hohen Grad der Arbeitslosigkeit.

G√ľter-Geldmarktmodell erg√§nzt um Arbeitsmarktmodell

Wie schon aufgef√ľhrt, stellt das G√ľter-Geldmarktmodell den Zusammenschluss der beiden Teilm√§rkte dar. Die grafische Darstellung erfolgt durch das IS-LM-Modell. Wenn nun das Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt hinzugezogen wird, gelangen wir zum AS-AD-Modell. Dieses geht von der Annahme aus, dass eine nat√ľrliche Arbeitslosenquote besteht, welche sich mittelfristig einstellt. Nur wenn tats√§chliche und nat√ľrliche Arbeitslosigkeit √ľbereinstimmen kommt es zum Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt. Mit der AS-Kurve wird jetzt weiterf√ľhrend das gesamtwirtschaftliche Angebot betrachtet. Es wird demzufolge nicht mehr ‚Äď wie noch im IS-LM-Modell ‚Äď von einem v√∂llig preiselastischen Angebot (und damit konstanten Preisen) ausgegangen. Vielmehr ber√ľcksichtigt man nun m√∂gliche Preisreaktionen und deren Folgen f√ľr das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht. [17]

Makroökonomie in offener Volkswirtschaft

Bei der offenen Volkswirtschaft wird das Ausland mit einbezogen, d. h. Importe und Exporte spielen im Gegensatz zur geschlossenen Volkswirtschaft eine entscheidende Rolle. Besondere Bedeutung haben hierbei die Außenbeziehungen einer Volkswirtschaft. Diese werden in der Außenwirtschaftsrechnung erfasst, welche eine Nebenrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) ist. Die wichtigsten Teile der Außenwirtschaftsrechnung sind die Zahlungsbilanz und die Erfassung der Wechselkurse. [18]

Zahlungsbilanz

In der Zahlungsbilanz werden alle wirtschaftlichen Transaktionen zwischen Inländern und Ausländern erfasst.

Die Zahlungsbilanz besteht aus f√ľnf Teilbilanzen:

Die Leistungsbilanz unterteilt sich wiederum in vier Unterbilanzen. Diese sind die Handelsbilanz, die Dienstleistungsbilanz, die Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen und die Bilanz der laufenden Übertragungen.[18]

Die Zahlungsbilanz kann ausgeglichen sein, ein Defizit oder einen √úberschuss aufweisen. Bei einem Zahlungsbilanzgleichgewicht ist die Summe der Salden der Leistungsbilanz und der Kapitalbilanz gleich Null. Ist die Summe aus Leistungsbilanz und Kapitalbilanz kleiner als Null liegt ein Zahlungsbilanzdefizit vor, ist sie gr√∂√üer als Null, so liegt ein Zahlungsbilanz√ľberschuss vor. Bei einem Zahlungsbilanzdefizit √ľbersteigt das Euro-Angebot die Euro-Nachfrage und die US-Dollar-Nachfrage √ľbersteigt das US-Dollar-Angebot (bei Annahme der beiden W√§hrungen Euro und US-Dollar). Im umgekehrten Fall, bei einem Zahlungsbilanz√ľberschuss, ist die Euro-Nachfrage gr√∂√üer als das Euro-Angebot und das US-Dollar-Angebot gr√∂√üer als die US-Dollar-Nachfrage.[19]

Wechselkurse

Als Wechselkurs wird der Preis einer W√§hrung ausgedr√ľckt in einer anderen W√§hrung bezeichnet.[20] Durch Wechselkurse ist ein Vergleich von Preisen f√ľr G√ľter und Dienstleistungen aus verschiedenen L√§ndern m√∂glich. Daher sind sie f√ľr den internationalen Handel von gro√üer Bedeutung.[21]

Es wird zwischen nominalen und realen Wechselkurs unterschieden. Der nominale Wechselkurs gibt den relativen Preis der W√§hrungen zweier L√§nder an, w√§hrend beim realen Wechselkurs die relativen Preise f√ľr ausl√§ndische und inl√§ndische G√ľter verglichen werden.[22]

Preis- und Mengennotierung

Der nominale Wechselkurs kann in Preis- und Mengennotierung ausgewiesen werden. Die Preisnotierung gibt an, wie viele Einheiten inl√§ndischer W√§hrung gezahlt werden m√ľssen um eine Einheit der ausl√§ndischen W√§hrung zu erhalten (z. B. Euro je Dollar). Bei der Mengennotierung ist es genau umgekehrt. Hier geht es darum, wie viele Einheiten der ausl√§ndischen W√§hrung hergegeben werden m√ľssen um eine Einheit der inl√§ndischen W√§hrung zu bekommen (z. B. Dollar je Euro).[23]

Wechselkurssysteme

Ist die Zahlungsbilanz unausgeglichen kann es zu Anpassungsprozessen kommen. Dies ist jedoch abhängig vom Wechselkurssystem, wo zwischen flexiblen und festen/fixen Wechselkursen unterschieden wird.

Bei flexiblen Wechselkursen erfolgt die Kursbildung durch den reinen Marktprozess, d. h. durch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage. Liegt nun ein Zahlungsbilanzdefizit vor, wird der US-Dollar-Wechselkurs steigen und der Euro-Wechselkurs fallen. Damit wird der Dollar aufgewertet und der Euro abgewertet. Im Falle eines Zahlungsbilanz√ľberschusses ergibt sich der umgekehrte Anpassungsprozess.

Dagegen wird bei festen Wechselkursen zwischen den Staaten ein festgelegter Kurs f√ľr den W√§hrungsumtausch vereinbart. Hier spricht man auch von einer Wechselkursparit√§t. Ein Anpassungsprozess wie bei flexiblen Wechselkursen findet allerdings nicht statt, da eine Ver√§nderung der Wechselkurse nicht erfolgen soll.[24]

Zinsparität

Die Zinsparitätentheorie erklärt, warum sich Wechselkurse ändern. Sie besagt, dass bei gleichen Risiken der Kapitalanlage, das Kapital dorthin fließt, wo es die höchsten Ertragsraten/Renditen gibt.[25]

Makroökonomische Totalanalyse

Die makro√∂konomische Totalanalyse betrachtet alle M√§rkte (G√ľter-, Geld-, Wertpapier- und Arbeitsmarkt) im Zusammenhang. Sie umfasst alle Interaktionen zwischen Konsumenten und Produzenten auf den M√§rkten, also die Handlungen aller Wirtschaftssubjekte. Zur Vereinfachung werden dabei bestimmte fixe Daten und Verhaltensweisen verwendet und die Analyse wird auf die Preistheorie und das Streben in Richtung der Gleichgewichtszust√§nde reduziert.[26] Obwohl diese Analyseart theoretisch umfassender ist, werden aus Kostengr√ľnden oder aufgrund der aufw√§ndigen Datenbeschaffung meist Partialmodelle eingesetzt.[27]

Makroökonomisches Gleichgewicht

Die Grundlage des makroökonomischen Gleichgewichts basiert auf der Annahme einer unsichtbaren Hand von Adam Smith. Demnach stellt sich langfristig gesehen in einem Marktsystem eine Gleichgewichtssituation ein.

Die Totalanalyse untersucht hierbei vor allem folgende Fragen:

  • Existiert ein solches Gleichgewicht unter den gegebenen Voraussetzungen?
  • Ist das Gleichgewicht eindeutig?
  • Streben Wirtschaftssubjekte bei Abweichungen vom Gleichgewicht wieder zu einer Gleichgewichtsposition zur√ľck?[26]

Finanz-, Lohn- und Fiskalpolitik

Finanzpolitik

Die Finanzpolitik beinhaltet alle Entscheidungen bez√ľglich der Budgets oder Haushaltspl√§ne im Staat, vor allem die Festlegung der H√∂he und Art der Einnahmen und Ausgaben.[28]

Lohnpolitik

Lohnpolitik umfasst alle Maßnahmen zur Gestaltung von Höhe, Struktur und Ausrichtung der Löhne.[29]

Der vollkommene makroökonomische Arbeitsmarkt (neoklassischer Ansatz) ist teilweise unvereinbar mit der modernen volkswirtschaftlichen Realität. Freie Lohnbildung aus Nachfrage und Angebot ist in Teilen des Arbeitsmarktes möglich, aber meist werden die Lohnsätze zwischen den Gewerkschaften und den Unternehmerverbänden ausgehandelt und in Tarifverträgen festgehalten.[30]

Fiskalpolitik

Die Festlegung von Steuern T und Staatsausgaben G (Erhöhung bzw. Senkung) durch die Regierung nennt man Fiskalpolitik.[31] Hierzu zählen alle Entscheidungen zu Staatskäufen, Transferzahlungen und Steuerstruktur.[32] Fiskalpolitik ist ein Teil der Finanzpolitik.[33]

Soll ein staatliches Budgetdefizit abgebaut werden, in dem der Staat die Steuern erhöht bzw. die Staatsausgaben senkt, so wird dies kontraktive Fiskalpolitik genannt. Wird dagegen das Staatsdefizit ausgeweitet durch eine Steuersenkung bzw. Erhöhung der Staatsausgaben, so wird dies als expansive Fiskalpolitik bezeichnet.[34]

Makroökonomische Instabilität

Es werden folgende makroökonomische Krisen unterschieden:

Inflation

Inflation ist ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus √ľber l√§ngere Zeit.[35]

Deflation

Deflation ist eine negative Inflation, das heißt, das allgemeine Preisniveau fällt.[36]

Depression

Depression ist eine lang anhaltende Rezession.[36]

Hyperinflation

Hyperinflation bezeichnet eine sehr hohe Inflation.[37]

Rezession

Als Rezession wird ein negatives BIP-Wachstum in zwei oder mehr aufeinander folgenden Quartalen bezeichnet (negative Wachstumsraten).[38]

Stagnation

Als Stagnation wird eine konjunkturelle Phase ohne wirtschaftliches Wachstum bezeichnet.[26]

Stagflation

Stagflation bezeichnet eine Kombination von Stagnation und Inflation.[39]

Literatur

  • Alisch: Gablers Wirtschaftslexikon Teil: K-R. 16. Auflage. Gabler-Verlag, Wiesbaden 2004.
  • Berlemann: Makro√∂konomik. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, ISBN 3-540-23714-3.
  • Blanchard: Macroeconomics. 4th edition. Pearson Prentice Hall, Upper Saddle River 2006, ISBN 0-13-186026-7. (Deutsche √úbersetzung: Olivier Blanchard und Gerhard Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage. Pearson Studium, M√ľnchen 2006, ISBN 3-8273-7209-7).
  • Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 5. Auflage. Pearson Studium, M√ľnchen 2009, ISBN 978-3-8273-7363-2.
  • Burda, Wyplosz: Macroeconomics. A European text. 4th edition. Oxford University Press, Oxford 2005, ISBN 0-19-926496-1. (Deutsche √úbersetzung: Michael C. Burda und Charles Wyplosz: Makro√∂konomie: Eine europ√§ische Perspektive. 2. Auflage. Vahlen, M√ľnchen 2003, ISBN 3-8006-2856-2).
  • Clement, Terlau, Kiy: Grundlagen der Angewandten Makro√∂konomie. 4. Auflage. Verlag Vahlen, M√ľnchen 2006, ISBN 3-8006-3337-X.
  • Dieckheuer: Makro√∂konomik ‚Äď Theorie und Politik. 4. Auflage. Springer, Berlin 2001, ISBN 3-540-41449-5.
  • Dornbusch, Fischer, Startz: Makro√∂konomik. 8. Auflage. Oldenbourg, M√ľnchen, Wien 2003, ISBN 3-486-25713-7.
  • Feess, Tibitanzl: Makro√∂konomie. Band 2. Franz Vahlen, M√ľnchen 1994, ISBN 3-8006-1772-2.
  • Felderer, Homburg: Makro√∂konomik und neue Makro√∂konomik. 9. Auflage. Springer-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-540-25020-4.
  • G√∂cke, K√∂hler: Au√üenwirtschaft ‚Äď Ein Lern- und √úbungsbuch. Physika-Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-7908-1505-5.
  • Mankiw: Makro√∂konomik. 5. Auflage. Sch√§ffer-Poeschel, Stuttgart 2003, ISBN 3-7910-2026-9.
  • Mussel: Einf√ľhrung in die Makro√∂konomie. 8. Auflage. Verlag Vahlen, M√ľnchen 2004, ISBN 3-8006-3031-1.
  • Ritterbruch: Makro√∂konomie. 11. Auflage. Oldenbourg, M√ľnchen/Wien 2000, ISBN 3-486-25486-3.
  • Spahn: Makro√∂konomie ‚Äď Theoretische Grundlagen und stabilit√§tspolitische Strategien. 2. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1999, ISBN 3-540-65223-X.

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Alisch: Gablers Wirtschaftslexikon Teil: K-R. 16. Auflage. Gabler-Verlag, Wiesbaden 2004
  2. ‚ÜĎ Mankiw: Makro√∂konomik. 5. Auflage. Sch√§ffer Poeschel, Stuttgart 2003, S. 3
  3. ‚ÜĎ John Maynard Keynes: The general theory of employment, interest and money. Macmillan, London 1936. (Deutsche √úbersetzung: J√ľrgen Kromphardt und Stephanie Schneider (Hrsg.): Allgemeine Theorie der Besch√§ftigung, des Zinses und des Geldes. 10. Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2006, ISBN 978-3-428-12096-3.)
  4. ‚ÜĎ Sonnenschein, H.: Do Walras' identity and continuity characterize the class of community excess demand functions?. In: Journal of Economic Theory. 6, 1973, S. 345-354.
  5. ‚ÜĎ Ulrich Basseler, J√ľrgen Heinrich, Burkhard Utecht: Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft. 18. Auflage. Sch√§ffer Poeschel, Stuttgart 2006, S. 298
  6. ‚ÜĎ Vgl. Gerhard Mussel: Einf√ľhrung in die Makro√∂konomie. 8. Auflage. Verlag Vahlen, M√ľnchen 2004, S.2
  7. ‚ÜĎ Homburg, Felderer: Makro√∂konomik und neue Makro√∂konomik. Springer Verlag, Berlin 2003, S.21-23
  8. ‚ÜĎ Homburg, Felderer: Makro√∂konomik und neue Makro√∂konomik. Springer Verlag, Berlin 2003, S.23-25
  9. ‚ÜĎ Homburg, Felderer: Makro√∂konomik und neue Makro√∂konomik. Springer Verlag, Berlin 2003, S.25-27
  10. ‚ÜĎ Homburg, Felderer: Makro√∂konomik und neue Makro√∂konomik. Springer Verlag, Berlin 2003, S.27-29
  11. ‚ÜĎ Blanchard/Illing: Makro√∂konomie. 5. Auflage. Pearson Studium, M√ľnchen 2009, ISBN 978-3-8273-7363-2, S. 89
  12. ‚ÜĎ http://www.vimentis.ch/d/lexikon/51/G%FCtermarkt.html
  13. ‚ÜĎ Spahn: Makro√∂konomie ‚Äď Theoretische Grundlagen und stabilit√§tspolitische Strategien. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 1999, ISBN 3-540-65223-X, S. 73
  14. ‚ÜĎ Spahn: Makro√∂konomie ‚Äď Theoretische Grundlagen und stabilit√§tspolitische Strategien. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 1999, ISBN 3-540-65223-X, S. 73
  15. ‚ÜĎ http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/is-lm-modell.html?referenceKeywordName=G%C3%BCter-Geldmarkt-Modell
  16. ‚ÜĎ Ritterbruch: Makro√∂konomie. 11. Auflage. Oldenbourg, M√ľnchen/Wien 2000, ISBN 3-486-25486-3, S. 275
  17. ‚ÜĎ G√∂cke/K√∂hler: Au√üenwirtschaft ‚Äď Ein Lern- und √úbungsbuch. Physika-Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-7908-1505-5, S. 133
  18. ‚ÜĎ a b Berlemann: Makro√∂konomik. 1. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, S. 27
  19. ‚ÜĎ Berlemann: Makro√∂konomik. 1. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, S. 200, 201
  20. ‚ÜĎ Clement, Terlau: Grundlagen der Angewandten Makro√∂konomie. 2. Auflage. Vahlen, M√ľnchen 2002, S. 211
  21. ‚ÜĎ Krugman, Obstfeld: Internationale Wirtschaft: Theorie und Politik der Au√üenwirtschaft. 8. Auflage. Pearson Studium, M√ľnchen 2009, S. 425
  22. ‚ÜĎ Mankiw: Makro√∂konomik. 4. Auflage. Sch√§ffer Poeschel, Stuttgart 2000, S. 234
  23. ‚ÜĎ Berlemann: Makro√∂konomik. 1. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, S. 29
  24. ‚ÜĎ Berlemann: Makro√∂konomik. 1. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, S. 201 ‚Äď 203
  25. ‚ÜĎ Clement, Terlau: Grundlagen der Angewandten Makro√∂konomie. 2. Auflage. Vahlen, M√ľnchen 2002, S. 219
  26. ‚ÜĎ a b c Alisch: Wirtschaftslexikon. 16. Auflage. Gabler Verlag, Wiesbaden 2004
  27. ‚ÜĎ Feess/Tibitanzl: Makro√∂konomie. Band 2. Franz Vahlen, M√ľnchen 1994, S. 7
  28. ‚ÜĎ Felderer, Homburg: Makro√∂konomik und neue Makro√∂konomik. 8. Auflage. Berlin u.a. 2003, S. 158
  29. ‚ÜĎ Clement, Terlau: Grundlagen der Angewandten Makro√∂konomik. 4. Auflage. M√ľnchen 2002, S. 353
  30. ‚ÜĎ Dieckheuer: Makro√∂konomik. 4. Auflage. Berlin u.a. 2001, S. 168
  31. ‚ÜĎ Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage, M√ľnchen 2006, S. 832
  32. ‚ÜĎ R. Dornbusch, S. Fischer, R. Startz: Makro√∂konomik. 8. Auflage. M√ľnchen u.a. 2003, S. 263
  33. ‚ÜĎ Felderer, Homburg: Makro√∂konomik und neue Makro√∂konomik. 8. Auflage. Berlin u.a. 2003, S. 160
  34. ‚ÜĎ Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage, M√ľnchen 2006, S. 150
  35. ‚ÜĎ Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage. M√ľnchen 2006, S. 834
  36. ‚ÜĎ a b Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage. M√ľnchen 2006, S. 830
  37. ‚ÜĎ Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage. M√ľnchen 2006, S. 833
  38. ‚ÜĎ Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage. M√ľnchen 2006, S. 841
  39. ‚ÜĎ Blanchard, Illing: Makro√∂konomie. 4. Auflage. M√ľnchen 2006, S. 843

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