Marktwirtschaft


Marktwirtschaft

Marktwirtschaft bezeichnet ein Wirtschaftssystem[1], in dem die Verteilung der Entscheidungs- und Handlungsrechte durch das Rechtsinstitut des privaten Eigentums an Produktionsmitteln erfolgt. Planung und Koordination der Wirtschaftsprozesse erfolgen dezentral. Die einzelnen Verwendungspläne der Haushalte und Unternehmen (Einkommen- und Gewinnverwendung) und der Entstehungspläne (Gewinnbildung und Einkommensentstehung) werden durch Marktpreise koordiniert.[2] Diese Koordination umfasst einerseits die Allokation und Verteilung individueller Güter durch Marktpreise und andererseits die Allokation und Verteilung öffentlicher Güter durch politische Entscheidungen. Über Marktpreise werden die Einzelpläne der Wirtschaftssubjekte aufeinander abgestimmt und über die Verknüpfung der Märkte in einen gesamtwirtschaftlichen Rechnungszusammenhang gestellt. Dies bezieht sich ebenfalls auf öffentliche und meritorische Güter trotz fehlender Märkte für diese, da zur Herstellung des Angebotes von öffentlichen Gütern der Einsatz von Gütern oder Produktionsfaktoren, die selbst in einem marktkoordinierenden Prozess hergestellt werden, Voraussetzung ist.[3] Die Marktwirtschaft ist ein selbstregulierendes System, welches die Entscheidungs- und Handlungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte voraussetzt. Daher wird die Marktwirtschaft auch per se als freie Marktwirtschaft begriffen.[4]

Inhaltsverzeichnis

Theoriegeschichte

Als früher Wirtschaftswissenschaftler gilt der schottische Moralphilosoph Adam Smith. Eigennütziges Verhalten sah der Moralphilosoph als etwas natürliches an, dass den Mensch zu der bestmöglichen Entfaltung seiner Möglichkeiten motiviert. Gemäßigt durch das Mitgefühl mit anderen Menschen, geleitet durch Sitten und Gebräuche und notfalls durch Recht und Strafe korrigiert, sah er eigennütziges Handeln als etwas produktives an, dass koordiniert durch die „unsichtbare Hand“ des Marktmechanismus zu einer Maximierung des Gemeinwohl führt. Smith beschreibt in seinem Wealth of Nations dem Markt als Anreiz- und Sanktionsmechanismus, der das eigennützige Verhalten der arbeitsteilig wirtschaftenden Menschen so koordiniert, dass die Bedürfnisse des Einzelnen bestmöglich befriedigt werden. [5]

Formen

Freie Marktwirtschaft

Im Modell der Freien Marktwirtschaft wird allein durch den Markt bestimmt, was produziert und konsumiert wird, in welcher Menge und zu welchem ​​Preis. Eine freie Marktwirtschaft besteht nach George Nikolaus Halm dann, wenn:[6]

  1. die Produktionsfaktoren (Arbeit, Land, Kapital) in privater Hand liegen und die Produktion auf Initiative privater Unternehmen erfolgt (also Privateigentum an den Produktionsmitteln und freier Wettbewerb)
  2. Einkommen nur durch Dienstleistungen und die Gewinne privater Unternehmen erwirtschaftet wird
  3. keine Planwirtschaft besteht
  4. keine staatliche Kontrolle oder Marktregulierung besteht
  5. die Marktteilnehmer haben Wahlfreiheit hinsichtlich Konsum, Berufstätigkeit, Sparen und Investieren (also freie Preisbildung, Gewerbefreiheit und Konsumfreiheit).

Eine völlig freie Marktwirtschaft ist allerdings nur eine Abstraktion. In der wirtschaftspolitischen Praxis liegt in allen Ländern mehr oder weniger eine staatliche Marktregulierung vor.[7].

Die von Adam Smith in seinem Buch Der Wohlstand der Nationen propagierten Ideen bedeuten nicht, dass dem Staat jegliche Existenzberechtigung entzogen wird. Ihm obliegen vielmehr weitere wichtige Funktionen. Dazu gehören die äußere Sicherheit zu garantieren, Schutz der Bürger vor Ungerechtigkeit und Unterdrückung durch seine Mitbürger sowie Bereitstellung öffentlicher Einrichtungen, für die sich kein privater Investor findet. Nach Auffassung einiger Autoren wurde die Lehre von Adam Smith „einseitig“ zur Vorstellung von einer freien Marktwirtschaft weiterentwickelt.[8][9] Auch in einer freien Marktwirtschaft werden dem Staat regulierende Funktionen zugeschrieben. Sind diese auf ein Minimum beschränkt, spricht man in Anlehnung an eine ironische Wendung des Arbeiterführers Ferdinand Lassalle auch von einem „Nachtwächterstaat“.[10]

Soziale Marktwirtschaft

Hauptartikel: Soziale Marktwirtschaft

Die Idee des von Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard entworfenen Leitbilds der Sozialen Marktwirtschaft ist, die Vorteile einer freien Marktwirtschaft, insbesondere die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die hohe Güterversorgung zu realisieren, gleichzeitig aber Nachteile wie zerstörerischer Wettbewerb, Ballung wirtschaftlicher Macht und unsoziale Auswirkungen von Marktprozessen zu vermeiden. Ziel der Sozialen Marktwirtschaft ist größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung. Der Staat verhält sich anders als in der freien Marktwirtschaft nicht passiv, sondern greift aktiv in das Wirtschaftsgeschehen ein, "z. B. durch konjunkturpolitische, wettbewerbspolitische und sozialpolitische Maßnahmen."[11]

Für Ludwig Erhard war der Ausdruck Soziale Marktwirtschaft ein Pleonasmus, weil für ihn der Markt an sich sozial sei. Er konkretisierte diesen Gedanken, indem er betonte, dass die Wirtschaft umso sozialer sei, je freier sie sei.[12] Demgegenüber sah Müller-Armack in der Sozialen Marktwirtschaft eine „irenische Formel“, die „versucht, die Ideale der Gerechtigkeit, der Freiheit und des wirtschaftlichen Wachstums in ein vernünftiges Gleichgewicht zu bringen“.[13]

Sozialistische Marktwirtschaft

Eine sozialistische Marktwirtschaft zeichnet das Koordinationsprinzip dezentrale Planung und die Eigentumsordnung Gemeineigentum an den Produktionsmitteln aus. Im Gegensatz hierzu steht die kapitalistische Marktwirtschaft mit Privatbesitz an den Produktionsmitteln und sozialistische Zentralverwaltungswirtschaft mit einer zentralen Planung.

Weitere Formen

Es gibt eine Reihe weiterer Adjektive, die von einzelnen Autoren der Bezeichnung Marktwirtschaft vorangestellt werden, zum Beispiel die Ökologische Marktwirtschaft, daneben die Nachhaltige Marktwirtschaft (Michael von Hauff), die Zivilisierte Marktwirtschaft (Peter Ulrich) und die Ethische Marktwirtschaft (Hans Ruh).

Marktwirtschaft und Kapitalismus

Verschiedene Autoren machen die Existenz einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung vom Privateigentum an den Produktionsmitteln abhängig und die Marktwirtschaft von der Bedürfnisbefriedigung über Märkte.[14][15] Häufig verstehen Ökonomen Kapitalismus als Marktwirtschaft mit Privateigentum an Produktionsmitteln.[16] Das heute vorherrschende Wirtschaftssystem der kapitalistischen Marktwirtschaft wird durch beide Begriffe bestimmt. Eine Marktwirtschaft ist theoretisch jedoch ohne Kapitalismus - als sozialistische Marktwirtschaft - wie der Kapitalismus ohne Marktwirtschaft - als kapitalistische Zentralverwaltungswirtschaft - denkbar.

Für andere Autoren ist der Begriff der Marktwirtschaft vom Kapitalismus kaum abzugrenzen. Nach John Kenneth Galbraith wurde er vielmehr gezielt nach dem Zweiten Weltkrieg als neue Bezeichnung für den durch die Weltwirtschaftskrise in Misskredit geratenen Kapitalismus eingeführt. Der Ausdruck sei dabei vollkommen nichtssagend, denn im Prinzip bedeute er nichts anderes als den Warenaustausch über Märkte. Tatsächlich beinhalte die marktwirtschaftlich genannte Ordnung aber alle Strukturelemente des Kapitalismus und sei mit diesem gleichzusetzen.

Marktmechanismus und Effizienz

Der Ökonom Jürgen Pätzold beschreibt den Marktmechanismus als einen „Koordinationsmechanismus, der keiner bürokratischen Befehle bedarf. Jedes Wirtschaftssubjekt erhält in der Marktwirtschaft seine Informationen über die Veränderung der Preissignale. Die Planungen und Handlungen werden diesen veränderten Marktsignalen laufend angepasst und dadurch schrittweise aufeinander abgestimmt. Das marktgesteuerte System hat daher eine im Vergleich zur Zentralverwaltungswirtschaft höhere Flexibilität und Problemverarbeitungskapazität. […] Diese unbestrittenen Vorteile der marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaft gegenüber der bürokratischen Lenkung schließen jedoch nicht aus, daß die marktwirtschaftliche Realität durch Fehlentwicklungen gekennzeichnet sein kann. Die Erfahrungen mit dem klassischen Laissez faire-Liberalismus haben eindringlich gezeigt, daß eine marktwirtschaftliche Ordnung der Gestaltung und Korrektur durch den Staat bedarf.“ [15]

Marktversagen

Als allokatives Marktversagen werden Situationen in einer Marktwirtschaft bezeichnet, in denen die Abwesenheit eines funktionierenden Marktmechanismus die optimale Zuordnung knapper Ressourcen verhindert.

Beispiele:

Insbesondere in der Sozialen Marktwirtschaft wird dem Staat daher die Aufgabe zugewiesen, Marktversagen zu verhindern, beispielsweise durch Wettbewerbspolitik, Umweltpolitik oder die Bereitstellung öffentlicher Güter. Gelingt dies nicht im gewünschten Maß oder führen staatliche Maßnahmen gar zu weiterem Marktversagen, so spricht man von Staatsversagen.

Marktwirtschaft und soziale Gerechtigkeit

Die Marktwirtschaft führt in der Theorie zu einer leistungsabhängigen Einkommensverteilung da das Einkommen maßgeblich von Dingen wie Bildung, Berufsqualifikation sowie auch Motivation und persönlicher Leistung beeinflusst wird. Daraus folgt natürlich, dass weniger qualifizierte Kräfte vom Einkommensniveau her höherqualifizierten unterlegen sind. In der Praxis wird die Einkommensverteilung zusätzlich durch unterschiedliche Startbedingungen beeinflusst, die unter dem Begriff Marktmacht zusammengefasst werden können.

Durch staatliche Regulierungen, wie z. B. Umverteilung, können Einkommensunterschiede verringert werden. Dabei besteht aber die Gefahr, dass insbesondere fallweises staatliches Eingreifen in die Marktwirtschaft meist zu Nebeneffekten führt, die die Absicht teilweise ins Gegenteil verkehren können.

Die Bestimmung sozialer Gerechtigkeit ist Gegenstand zentraler politischer und philosophischer Auseinandersetzungen seit dem 19. Jahrhundert. Der Utilitarismus nach Jeremy Bentham hat den felicific calculus konzipiert. Dieser beruht auf der Grundlage, dass das größte zu erreichende Gut dasjenige sei, welches zum „größtmöglichen Glück für die größtmögliche Zahl“ führt. Marxistische Kritik an der Marktwirtschaft geht vom Klassenwiderspruch zwischen Kapitalisten und Arbeiterklasse aus, auf Grund dessen es keine gerechte soziale Marktwirtschaft geben könne. John Rawls entwickelte die Theorie der Gerechtigkeit. Aus dieser Sicht wird eine vollkommene Gleichverteilung als nicht sinnvoll empfunden, da sie die Motivation, Leistungen zu erbringen, verringere.

Kritik

siehe Hauptartikel Kapitalismuskritik

Literatur

Einzelnachweise

  1. Zur ordnungstheoretischen Bestimmung und Analyse von Wirtschaftssystemen siehe: Hensel, K.P.: Grundformen der Wirtschaftsordnung. Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft, 3. Auflage, München (Beck) 1978
  2. Vgl. Eckstein,A.: Comparison of economic systems: Theoretical and methodological approaches, Berkeley (California University), 1971
  3. Vgl. Bonus, H.:Ordnungspolitische Aspekte öffentlicher Güter, in: Helmstädter, E.:Neuer Entwicklungen in den Wirtschaftswissenschaften, Schriften des Vereins für Socialpolitik, N.F. BD. 98, Berlin, Duncker & Humblot, 1978, S. 49-82
  4. Lothar Wildmann: Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik. Band 1 von Module der Volkswirtschaftslehre, Ausgabe 2, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2010, ISBN 3486591118, S. 51
  5. Klaus-Peter Kruber: Theoriegeschichte der Marktwirtschaft. Münster, 2002, ISBN 3825862887 S.12 f
  6. Ved Prakash, Strategic Management, Anmol Publications PVT. LTD., Neu Delhi, 2005, Seite 97
  7. Ved Prakash, Strategic Management, Anmol Publications PVT. LTD., Neu Delhi, 2005, Seite 97
  8. Warren S. Gramm: „The Selective Interpretation of Adam Smith.“ In: „Journal of Economic Issues“ XIV (1980), S. 119ff.
  9. Amartya Sen: „The idea of justice.“ Harvard University Press, 2009, S. 186 f.
  10. Lothar Wildmann: Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2007, ISBN 3486581953, S.26
  11. Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 4. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2009. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2009, Stichwort „Soziale Marktwirtschaft“
  12. Alfred C. Mierzejewski: Ludwig Erhard : der Wegbereiter der Sozialen Marktwirtschaft. München : Siedler, 2005 (Biografie). - ISBN 3-88680-823-8. S. 59.
  13. Alfred Müller-Armack: Der Moralist und der Ökonom. Zur Frage der Humanisierung der Wirtschaft. In: Ders: Genealogie der Sozialen Marktwirtschaft. 2. erw. Auflage. Haupt, Bern 1981. Zitiert nach: Lexikon Soziale Marktwirtschaft. Schöningh, Paderborn, S. 386.
  14. Ulrich Baßeler; Jürgen Heinrich, Wirtschaftssysteme. Kapitalistische Marktwirtschaft und sozialistische Zentralplanwirtschaft, Würzburg 1984.
  15. a b Jürgen Pätzold, Soziale Marktwirtschaft. Konzeption – Entwicklung – Zukunftsaufgaben, 6. Auflage, Ludwigsburg, Berlin 1994
  16. Exemplarisch dafür: N. Gregory Mankiw, Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 3. Auflage, Stuttgart 2004, S. 255

Weblinks


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