Martina Navr√°tilov√°

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Martina Navr√°tilov√°
Martina Navr√°tilov√° Tennisspieler
Martina Navr√°tilov√°
Nationalit√§t: TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 18. Oktober 1956
Größe: 173 cm
Gewicht: 65 kg
1. Profisaison: 1973
R√ľcktritt: 2006
Spielhand: Links
Preisgeld: 21.626.089 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 1140-213
Karrieretitel: 167
Höchste Platzierung: 1 (10. Juli 1978)
Wochen als Nr.1: 331 Wochen
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 667-102
Karrieretitel: 178
Höchste Platzierung: 1 (10. September 1984)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz

Martina Navr√°tilov√°, geboren als Martina ҆ubertov√° (* 18. Oktober 1956 in Ňėevnice[1], Tschechoslowakei) ist eine zun√§chst tschechoslowakische, f√ľr den gr√∂√üten Teil ihrer Laufbahn US-amerikanische Profi-Tennisspielerin. Sie gilt als eine der besten Tennisspielerinnen aller Zeiten.

Inhaltsverzeichnis

Erfolge

Martina Navr√°tilov√° gewann in ihrer nahezu beispiellosen Karriere unter anderem eine Rekordzahl von insgesamt 167 WTA-Turnieren im Einzel und 177 Titeln im Doppel (Rekord). Mit insgesamt 18 Einzeltiteln bei Grand-Slam-Turnieren wird sie nur von Margaret Smith Court (24), Steffi Graf (22) und Helen Wills Moody (19) √ľbertroffen. Navr√°tilov√° gewann 9 Einzeltitel in Wimbledon (Rekord) und siegte zwischen 1982 und 1987 sechs Mal in ununterbrochener Folge (Rekord). Navr√°tilov√° h√§lt auch zusammen mit Billie Jean King die Bestmarke f√ľr die Gesamtzahl an Siegen in Einzel-, Doppel- und Mixed-Konkurrenzen (20). Sie siegte au√üerdem viermal bei den US Open (1983, 1984, 1986 und 1987), zweimal bei den French Open (1982 und 1984) und war dreimal bei den Australian Open (1981, 1983 und 1985) siegreich. Navr√°tilov√° errang sechs aufeinander folgende Grand-Slam-Siege im Einzel (Rekord) und gewann zusammen mit ihrer Partnerin Pam Shriver den Grand Slam im Damen-Doppel. In der Addition aller Einzel-, Doppel- und Mixed-Erfolge bei allen vier Grand-Slam-Turnieren kommt Navr√°tilov√° auf insgesamt 59 Siege und wird hier nur von der Australierin Margaret Smith Court √ľbertroffen. Navr√°tilov√° stand auch nahezu 20 Jahre unter den ersten f√ľnf Tennisspielerinnen der Weltrangliste. Nach ihrem Comeback in Doppel- und Mixed-Konkurrenzen im Jahr 2000 endete ihre Karriere mit einem letzten Grand-Slam-Sieg im Mixed bei den US-Open 2006. Navratilova gilt als eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen aller Zeiten.

Karriere

1956‚Äď1971: Die Anf√§nge in der Tschechoslowakei

Martina Navr√°tilov√° wurde 1956 als Martina ҆ubertov√° in Prag als Tschechin in der damaligen Tschechoslowakei geboren. Im Alter von drei Jahren lie√üen sich ihre Eltern scheiden. 1962 heiratete ihre Mutter Jana Miroslav Navr√°til und zog mit ihrer Tochter nach Ňėevnice. Martina √ľbernahm den Namen ihres Stiefvaters und hie√ü fortan Martina Navr√°tilov√°. √úber ihn, der auch ihr erster Trainer wurde, kam die kleine Martina erstmals mit dem Tennissport in Ber√ľhrung. Das Talent lag in der Familie. Gro√ümutter Agnes Semansk√° vertrat als Tennisspielerin vor 1945 die Farben ihres Landes. Stiefvater Miroslav dr√§ngte das kleine M√§dchen, nicht abwartend sondern aggressiv zu spielen, und so oft wie m√∂glich ans Netz vorzur√ľcken. Er, ein gro√üer Bewunderer des Rasentennis in Wimbledon, weckte so eine lang anhaltende Leidenschaft, die die weitere Karriere der Spielerin bestimmte. 1964 spielte Navr√°tilov√° ihr erstes Turnier und erreichte das Halbfinale. In den n√§chsten Jahren folgten zahlreiche Siege im Juniorenbereich. In Prag sah sie als Zuschauerin den zweifachen Grand-Slam-Gewinner Rod Laver. Navr√°tilov√° beschloss, Tennisprofi zu werden.

1972‚Äď1976: Erste Erfolge und Emigration

Mit 15 Jahren wurde Martina Navr√°tilov√° erstmals tschechoslowakische Meisterin ‚Äď ein Erfolg, den sie in den kommenden beiden Jahren wiederholen konnte. 1973 erreichte sie den ersten Platz der nationalen Rangliste. Im selben Jahr erreichte sie das Finale des Juniorenturniers in Wimbledon. Navr√°tilov√° wurde Profispielerin. Als sportliches Aush√§ngeschild geh√∂rte sie seit 1973 zu den wenigen Privilegierten, die das kommunistische Land zur Aus√ľbung ihres Sports verlassen durften. Besonders angetan hatten es ihr die USA, die sie im selben Jahr erstmals besuchte. Navr√°tilov√° traf im Herbst 1973 beim dortigen WTA-Turnier erstmals auf die amerikanische Weltranglistenerste Chris Evert. Navr√°tilov√° war chancenlos. Aber dieses erste Zusammentreffen stellte nur den Auftakt dar zu einer der beeindruckendsten Rivalit√§ten in der Geschichte des Sports. Navr√°tilov√°s Begeisterung f√ľr das ‚ÄěLand der unbegrenzten M√∂glichkeiten‚Äú barg auch Schattenseiten: den bekennenden Fast-Food-Fan Navr√°tilov√° plagten zunehmend offensichtliche Gewichtsprobleme. Trotzdem erweckte das Potential der Tennisspielerin schnell das Augenmerk der Experten. Die Linksh√§nderin, deren Markenzeichen ein ungemein harter Aufschlag sowie ein pr√§zises Serve-und-Volley-Spiel waren, bestach durch eine f√ľr den Damen-Circuit ungewohnt aggressive Spielweise. Der Sportjournalist Bud Collins bezeichnete Navr√°tilov√° als ‚ÄěThe Great Wide Hope‚Äú des Damentennis. Das Jahr 1975 brachte einen ersten Durchbruch bei den Grand-Slam-Turnieren: die Tschechoslowakin erreichte das Einzelfinale der Australian Open und der French Open, wobei sie jeweils Evonne Goolagong und Chris Evert unterlag. An Everts Seite gewann Navr√°tilov√° das Doppelfinale der French Open und somit den ersten von insgesamt 31 Grand-Slam-Titeln. Evert war die dominierende Spielerin der mittleren und sp√§ten siebziger Jahre. Beide Spielerinnen trafen in den Folgejahren insgesamt 80 Mal aufeinander und ihr Kampf um die Krone des Damentennis pr√§gte die n√§chsten 15 Jahre.

Im Halbfinale der US Open unterlag Navr√°tilov√° erneut der Weltranglisten-Ersten Chris Evert. Sie beantragte politisches Asyl in den Vereinigten Staaten und erhielt eine Greencard.

1976 errang Navr√°tilov√° an der Seite von Chris Evert erstmals die Doppelkrone in Wimbledon ‚Äď Auftakt einer Rekordsammlung von insgesamt 20 Titeln in der ‚ÄěRuhmeshalle‚Äú des Tennissports.

1978‚Äď1980: Jahre der Orientierung und erste Grand-Slam-Siege im Einzel

Navr√°tilov√° errang 1978 den ersten Einzelsieg in Wimbledon. Im Finale des bedeutendsten Tennisturniers der Welt bezwang sie Doppel-Partnerin und Weltranglisten-Erste Chris Evert in 3 S√§tzen. Mit dem Sieg in Wimbledon errang Martina Navr√°tilov√° nicht nur ihren ersten von insgesamt achtzehn Einzeltiteln bei Grand-Slam-Turnieren ‚Äď sie erklomm auch erstmals kurzzeitig den ersten Platz der Tennis-Weltrangliste. 1979 gelang es ihr, den Triumph in Wimbledon gegen Evert zu wiederholen.

1980‚Äď1981: Wendepunkt: Der Wandel zur professionellen Athletin

1980 blieb Navr√°tilov√° bei den gro√üen Tennisturnieren erfolglos. Im gleichen Jahr hatte sie ihr Coming-out als Lesbe, nachdem Ger√ľchte um eine Aff√§re mit der Bestsellerautorin Rita Mae Brown in der Boulevardpresse die Runde machten. Im Folgejahr, nach einer Wartezeit von f√ľnf Jahren, wurde die 25-j√§hrige Martina Navr√°tilov√° schlie√ülich amerikanische Staatsb√ľrgerin. Im Finale der Australian Open sicherte sie sich ihren dritten Grand-Slam-Einzeltitel und erreichte erstmals das Endspiel der US Open, in dem sie Tracy Austin im Tiebreak des dritten Satzes unterlag. Navr√°tilov√° war die erste Spielerin, die neben dem eigentlichen Training auf dem Platz die immense Bedeutung der athletischen Grundlagen, die Bedeutung von Fitness-, Kraft-, der Beweglichkeit sowie des Lauf- und Sprinttrainings erkannte. Zur Verbesserung ihrer Fitness verpflichtete Navr√°tilov√° den amerikanischen Basketball-Star Nancy Lieberman. Ein Ern√§hrungsexperte erstellte einen speziellen, auf die Erfordernisse des Tennis abgestimmten Ern√§hrungsplan. Zudem war Navr√°tilov√° die erste Spielerin, die einen professionellen Trainer verpflichtete, der sich rund um die Uhr nur mit einer Spielerin besch√§ftigte.

1982‚Äď1987: Phase der Dominanz und Duell mit Chris Evert

Zwischen Dezember 1981 und dem Jahr 1987 begann eine Phase, in der Martina Navr√°tilov√° das Welttennis dominierte und die vor allem vom Duell mit ihrer Landsfrau Chris Evert gepr√§gt war. Beide standen sich zwischen 1982 und 1987 nicht weniger als zehn Mal im Finale eines Grand-Slam-Turniers gegen√ľber, wobei Navr√°tilov√° siebenmal gewann. Bis zu Everts R√ľcktritt im Jahre 1989 trafen beide 80 Mal aufeinander, wobei 43 Siege an Navr√°tilov√° und 37 Triumphe an Evert gingen. In 61 Monaten siegte Navr√°tilov√° bei insgesamt 71 Turnieren, gewann 12 von 15 Major-Titeln, davon 6 in ununterbrochener Folge. Die Neu-Amerikanerin erreichte 432 Siege bei 446 gespielten Matches und erzielte eine Siegesquote von 96,9 Prozent.

Navrátilovás Durchmarsch begann im Jahre 1982. Die Neu-Amerikanerin gewann nicht weniger als 15 WTA-Turniere im Einzel und 14 im Doppel. Navrátilová siegte erstmals auf der Asche der French Open, erneut in Wimbledon und im Dezember bei den Australian Open. Unterlegene Gegnerin in den beiden Finals war die Weltranglistenerste Chris Evert, die durch Navrátilová auf den zweiten Platz des Rankings verdrängt wurde.

1983 begann eine neue Phase der nahezu ungebrochenen Dominanz Navr√°tilov√°s: nach ihrer Achtelfinal-Niederlage bei den French Open siegte die Amerikanerin in Wimbledon, New York und Melbourne (damals noch am Jahresende im Dezember ausgetragen). Navr√°tilov√° gewann insgesamt 15 Turniere im Einzel und 13 im Doppel. Mit dem Gewinn der French Open in Paris vollendete Navr√°tilov√° als erste Spielerin der Tennisgeschichte einen ‚Äěirregul√§ren‚Äú Grand Slam. Zwischen 1982 und 1983 war es Navr√°tilov√° zwar gelungen, alle vier Major-Titel in Folge zu gewinnen ‚Äď allerdings hatte sie diesen Erfolg nicht innerhalb eines Kalenderjahres erreicht. Im Anschluss gewann die Wahlamerikanerin erneut in Wimbledon und verteidigte ihren Titel bei den US Open in New York. Der Erfolg bei den US Open 1984 war ihr sechster Grand-Slam-Triumph in Folge (ein weiterer Rekord). Mit der Halbfinal-Niederlage gegen Helena Sukov√° bei den Australian Open desselben Jahres endete schlie√ülich nach 74 Einzelsiegen in Folge die l√§ngste je im Tennis erzielte Siegesserie. Navr√°tilov√° verpasste die Chance, alle vier Grand-Slam-Turniere innerhalb eines kalendarischen Jahres zu gewinnen und so einen historischen Grand Slam zu vollenden. Mit einer Jahresbilanz von 86 Siegen bei einer Niederlage markierte Navratilova einen noch immer bestehenden Jahresrekord f√ľr weibliche und m√§nnliche Spieler.

Zwischen 1982 und 1984 verlor sie insgesamt nur 6 Einzelspiele. Mit ihrer Doppel-Partnerin Pam Shriver gelang ihr der Grand Slam im Damen-Doppel sowie 109 Siege zwischen 1983 und 1985. Navr√°tilov√° war √ľber drei Jahre lang Weltranglisten-Erste in der Doppelkonkurrenz.

Grand-Slam-Sieger im Tennis
Jahr Tennisspieler(in) Wettbewerb
1938 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Don Budge Herreneinzel
1951 AustralienAustralien Frank Sedgman
AustralienAustralien Ken McGregor
Herrendoppel
1953 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maureen Connolly Dameneinzel
1962 AustralienAustralien Rod Laver Herreneinzel
1963 AustralienAustralien Margaret Smith Court
AustralienAustralien Ken Fletcher
Mixed
1969 AustralienAustralien Rod Laver Herreneinzel
1970 AustralienAustralien Margaret Smith Court Dameneinzel
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navr√°tilov√°
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver
Damendoppel
1988 DeutschlandDeutschland Steffi Graf Dameneinzel (Golden Slam)

Zwischen 1985 und 1987 erreichte Martina Navr√°tilov√° die Endspiele aller elf Grand-Slam-Turniere, an denen sie teilnahm und von denen sie sechs gewann.

1987‚Äď1989: Verlust der Weltranglistenf√ľhrung an Steffi Graf

Zwischen 1982 und 1987 f√ľhrte Navr√°tilov√° insgesamt 331 Wochen und 156 Wochen in ununterbrochener Folge die Weltrangliste der Tennis-Damen an. 1985 konnte die sechzehnj√§hrige Steffi Graf zwar noch keines der Duelle gegen die Amerikanerin gewinnen, stie√ü aber zum Jahresende auf Platz 6 der Weltrangliste vor. Auf Nachfrage wurde Martina Navr√°tilov√° nicht m√ľde zu betonen, dass hier ihre Nachfolgerin zu besichtigen sei. Im Mai 1986 besiegte Graf im Endspiel der German Open von Berlin Navr√°tilov√°. 1987 verdr√§ngte sie Chris Evert auf Platz 3. Im Finale der French Open in Paris unterlegen, gelang es Navr√°tilov√° noch, ihre Gegnerin auf den schnelleren B√∂den von Wimbledon und der US Open desselben Jahres niederzuhalten. Doch es verdeutlichte sich, dass die athletische Deutsche mit ihrem schnellen Grundlinienspiel, ihrer Vorhand und ihrem immensen Siegeswillen die Mittel besa√ü, um Navr√°tilov√°s Vormachtstellung endg√ľltig zu beenden. Bei den US Open gelang Navr√°tilov√° ein weiterer Erfolg: als dritte Person der Tennisgeschichte konnte sie Einzel, Doppel und Gemischtes Doppel beim selben Grand-Slam-Turnier f√ľr sich entscheiden. Trotz der zwei Grand-Slam-Siege Navr√°tilov√°s, der nur ein Titel Grafs in Paris gegen√ľberstand, gelang es der Deutschen aufgrund ihrer Konstanz, die Amerikanerin von der Spitze der Weltrangliste zu verdr√§ngen.

1989 standen sich die beiden letztmals als Nummer 1 und Nummer 2 in Grand-Slam-Finals gegen√ľber. Graf gewann in Wimbledon und bei den US Open in drei S√§tzen.

1990‚Äď1994: Rekorde f√ľr die Ewigkeit und R√ľcktritt

Trotz Grafs Siegeszug der vorangegangen Jahre war Martina Navr√°tilov√° √ľberzeugt, die Kraft f√ľr noch einen weiteren Sieg an der Church-Road in sich zu tragen. Im Jahre 1990 ergab sich diese Gelegenheit: Titelverteidigerin Graf strauchelte im Halbfinale und Martina Navr√°tilov√° ergriff die Chance: Sie gewann noch einmal in Wimbledon. Sie schlug Zina Garrison mit 6:4 und 6:1 und wurde mit 9 Siegen alleinige Rekordhalterin beim bedeutendsten Tennis-Turnier der Welt. Obgleich dies Navr√°tilov√°s letzter Einzeltitel blieb, gelang es ihr in den Folgejahren noch zweimal, in gro√üe Finale einzuziehen.

1991 erschien Martina Navr√°tilov√°s Autobiografie mit dem Titel ‚ÄěSo bin ich‚Äú, in der sie offensiv zu ihrer Homosexualit√§t Stellung nimmt.

Bei den US Open unterlag sie der neuen Weltranglisten-Ersten Monica Seles. 1992 fielen weitere Rekorde: mit ihrem 158. Einzelsieg bei einem Grand-Prix-Turnier √ľbertraf Martina die Bestmarke ihrer alten Rivalin Chris Evert. Im Finalspiel der Paris Indoor Championships besiegte sie 36-j√§hrig die Weltranglisten-Erste Monica Seles. Navr√°tilov√° ist die √§lteste Spielerin, der ein solcher Erfolg gelang. 1994 erreichte die 37-j√§hrige Amerikanerin noch einmal das Endspiel in England, wo sie sich der Spanierin Conchita Mart√≠nez geschlagen geben musste. 1994 gab Martina Navr√°tilov√° ihren R√ľcktritt von der Profi-Tour bekannt. Im Jahre 2000 wurde sie in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen.

2000‚Äď2006: Ein sp√§tes Comeback und neue Rekorde

Im Jahr 2000, sechs Jahre nach dem ersten R√ľcktritt, entschloss sich Martina Navr√°tilov√° zu einem Comeback in Doppel- und Mixed-Wettbewerben.

2002 gewann sie das WTA-Turnier in Madrid im Doppel zusammen mit Natalja Zwerewa und brach damit den Rekord von Billie Jean King als √§lteste Siegerin eines WTA-Turniers. Im WTA-Turnier im englischen Eastbourne startete die 45-j√§hrige Martina Navr√°tilov√° im Jahr 2002 auch bei den Einzelmatches. Dabei besiegte sie die um fast 20 Jahre j√ľngere und an Nummer 22 der Weltrangliste gef√ľhrte Russin Tatjana Panowa in einem 96 Minuten dauernden Dreisatzspiel. Den Auftritt in Eastbourne deutete Navr√°tilov√° indessen nicht als Comeback im Einzel, sondern als Einl√∂sung einer verlorenen Wette mit ihrer Trainerin Gieselle Tirado. Anschlie√üend musste sie sich nach drei S√§tzen der Weltklassespielerin Daniela Hantuchova geschlagen geben.

Im Jahr 2003 gewann sie mit ihren Siegen im Mixed mit Leander Paes bei den Australian Open und in Wimbledon als √§lteste Spielerin √ľberhaupt ein Grand-Slam-Finale. Durch den erstmaligen Gewinn der Australian Open im Mixed wurde Martina Navr√°tilov√° der dritte Spieler (M√§nner und Frauen), der s√§mtliche Titel in Einzel, Doppel und Mixed bei allen vier Grand-Slam-Turnieren errang. F√ľr den Gewinn dieses ‚ÄěSuper Slams‚Äú wurde die 46-J√§hrige beim WTA-Turnier in Amelia Island/Florida von der WTA ausgezeichnet. Ihr Sieg beim Mixed in Wimbledon brachte ihr zudem die Einstellung des Rekords von Billie Jean King, die wie Navr√°tilov√° auf insgesamt 20 Titel in s√§mtlichen Wettbewerben kommt. Mit nun 58 Grand-Slam-Titeln insgesamt wurde sie die in dieser Kategorie zweiterfolgreichste Spielerin aller Zeiten hinter Margaret Smith Court (62).

Ihr Auftritt im Fed Cup 2004 machte Navr√°tilov√° zur √§ltesten jemals angetretenen Spielerin in diesem Wettkampf. Im Mai errang sie in Wien an der Seite von Lisa Raymond ihren 171. Doppeltitel. Mit derselben Partnerin erreichte sie auch das Halbfinale der French Open. Mit ihrem Erstrundensieg gegen Catalina Casta√Īo in Wimbledon holte sie sich einen weiteren Rekord: mit 47 Jahren und acht Monaten wurde sie die √§lteste siegreiche Spielerin im Einzel. Sie fegte die Kolumbianerin mit 6:0 6:1 vom Platz. In der zweiten Runde unterlag sie nach gewonnenem ersten Satz gegen die Argentinierin Gisela Dulko. Im Doppel erreichte sie dasselbe Ergebnis wie schon in Paris. Die erneute Teilnahme an der Fed Cup-Begegnung gegen √Ėsterreich (die USA verloren das Match) bescherte ihr an der Seite von Jill Craybas ihre erste Niederlage in einem Fed Cup-Spiel nach 38 Siegen in Folge. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen erreichte sie zusammen mit ihrer Partnerin Lisa Raymond das Viertelfinale.

2005: Auch wenn Navrátilová ihre Karriere mit ihrem Antritt bei Olympia beenden wollte, trat sie inzwischen auch 2005 in der Doppel- und Mixedkonkurrenz an. Bei den Australian Open gelangte sie in der Doppelkonkurrenz bis ins Viertelfinale, wo sie zusammen mit ihrer Doppelpartnerin Daniela Hantuchová gegen die späteren Sieger Alicia Molik/Swetlana Kusnezowa verlor. Im Mixed kam sie zusammen mit Max Mirny bis ins Halbfinale. Bei den French Open wurde sie zusammen mit Leander Paes erst im Finale des Mixed-Wettbewerbes gestoppt. In Wimbledon und bei den US Open erreichte sie zusammen mit der deutschen Spielerin Anna-Lena Grönefeld das Halbfinale. Mit Grönefeld gelang es ihr in Toronto, ihren 172. Turniersieg in der Doppelkonkurrenz zu erringen.

2006: Nach einem Auftritt in ihrer alten Heimat Prag errang Navr√°tilov√° im Mai beim Turnier in Stra√üburg an der Seite von Liezel Huber (S√ľdafrika) ihren 173. Doppeltitel. Gegnerinnen im Endspiel waren die Deutsche Martina M√ľller und die Rum√§nin Andreea Vanc.

Bereits im Vorfeld erkl√§rte Navr√°tilov√°, sie wolle nach den US Open 2006 ihre aktive Karriere beenden. Nachdem sie an der Seite von Nadia Petrowa im Damendoppel im Viertelfinale ausgeschieden war, nutzte sie im Finale der Mixed-Doubles ihre Chance, in ihrem letzten Match einen weiteren und letzten Grand-Slam-Titel zu gewinnen. An der Seite von Bob Bryan siegte sie √ľber Kveta Peschke und Martin Damm. Mit ihrem insgesamt 59. Major-Titel beendete die Amerikanerin ihre Laufbahn auf dem zweiten Platz hinter Margaret Smith Court (insgesamt 62 Grand-Slam-Titel).

Grand-Slam-Bilanz

Paraguay stamp - Martina Navr√°tilov√°.jpg

Grand-Slam-Siege im Einzel (18)

Rekord-Grand-Slam-Siegerinnen im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Titel
1. AustralienAustralien Margaret Smith Court 24
2. DeutschlandDeutschland Steffi Graf 22
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Helen Wills Moody 19
4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 18
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navr√°tilov√°
6. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 13
7. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King 12
FrankreichFrankreich Suzanne Lenglen
Stand: 3. Juli 2010
Jahr Turnier Finalgegnerin Ergebnis
1978 Wimbledon Chris Evert 2:6, 6:4, 7:5
1979 Wimbledon Chris Evert 6:4, 6:4
1981 Australian Open Chris Evert 6:7, 6:4, 7:5
1982 French Open Andrea Jaeger 7:6, 6:1
1982 Wimbledon Chris Evert 6:1, 3:6, 6:2
1983 Wimbledon Andrea Jaeger 6:0, 6:3
1983 US Open Chris Evert 6:1, 6:3
1983 Australian Open Kathy Jordan 6:2, 7:6
1984 French Open Chris Evert 6:3, 6:1
1984 Wimbledon Chris Evert 7:6, 6:2
1984 US Open Chris Evert 4:6, 6:4, 6:4
1985 Wimbledon Chris Evert 4:6, 6:3, 6:2
1985 Australian Open Chris Evert 6:2, 4:6, 6:2
1986 Wimbledon Hana Mandlikov√° 7:6, 6:3
1986 US Open Helena Sukov√° 6:3, 6:1
1987 Wimbledon Steffi Graf 7:5, 6:3
1987 US Open Steffi Graf 7:6, 6:1
1990 Wimbledon Zina Garrison 6:4, 6:1

Verlorene Finals bei Grand-Slam-Turnieren im Einzel (14)

Jahr Turnier Finalgegnerin Ergebnis
1975 Australian Open Evonne Goolagong 3-6, 2-6
1975 French Open Chris Evert 6-2, 2-6, 1-6
1981 U.S. Open Tracy Austin 6-1, 6-7, 6-7
1982 Australian Open Chris Evert 3-6, 6-2, 3-6
1985 French Open Chris Evert 3-6, 7-6, 5-7
1985 U.S. Open Hana Mandlikov√° 6-7, 6-1, 6-7
1986 French Open Chris Evert 6-2, 3-6, 3-6
1987 Australian Open Hana Mandlikov√° 5-7, 6-7
1987 French Open Steffi Graf 4-6, 6-4, 6-8
1988 Wimbledon Steffi Graf 7-5, 2-6, 1-6
1989 Wimbledon Steffi Graf 2-6, 7-6, 1-6
1989 U.S. Open Steffi Graf 6-3, 5-7, 1-6
1991 U.S. Open Monica Seles 6-7, 1-6
1994 Wimbledon Conchita Martínez 4-6, 6-3, 3-6

Alle Grand-Slam-Ergebnisse im Einzel

Turnier 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 2004 Karriere
Australian Open - - F - - - - HF S F S HF S - F HF VF - - - - - - 3
French Open VF VF F - - - - - VF S 4r S F F F 4r - - - - - 1r 1r 2
Wimbledon 3r 1r VF HF VF S S HF HF S S S S S S F F S VF HF HF F 2r 9
US Open 2r 4r HF 1r HF HF HF 4r F VF S S F S S VF F 4r F 2r 4r - - 4

Rekorde

Rekord-Weltranglistenerste im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Wochen
1. DeutschlandDeutschland Steffi Graf 377
2. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navr√°tilov√° 331
3. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 260
4. SchweizSchweiz Martina Hingis 209
5. JugoslawienJugoslawien/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 178
6. BelgienBelgien Justine Henin 117
  • 167 Siege bei WTA- und Grand-Slam-Turnieren (Einzel)
  • 177 Siege bei WTA- und Grand-Slam-Turnieren (Doppel)
  • 9 Einzelsiege in Wimbledon
  • 20 Siege insgesamt in Wimbledon (Einzel, Doppel, Mixed)
  • 6 Einzelsiege in Wimbledon in ununterbrochener Folge (1982 ‚Äď 1987)
  • 8 Siege beim WTA Tour Championships (14 Finals, davon 10 in Folge 1978 ‚Äď 1986)
  • l√§ngste Siegesserie im Einzel (74/ 1983 ‚Äď 1984)
  • l√§ngste Siegesserie im Damen-Doppel mit Pam Shriver (109/ 1983 ‚Äď 1987)
  • Gewinnerin des Grand Slam im Damendoppel mit Pam Shriver
  • 380 gespielte Turniere im Einzel, 1650 absolvierte Matches und 1438 Siege

Turniersiege

Einzel (167)

Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Gewonnenes Turnier Platzbelag Finalgegner Endergebnis
1. 22. September 1974 Orlando Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Julie Heldman 7:6, 6:4
2. 1. Februar 1975 Washington D.C. AustralienAustralien Kerry Melville 6:3, 6:1
3. 8. M√§rz 1975 Boston AustralienAustralien Evonne Goolagong 6:2, 4:6, 6:3
4. 18. September 1975 Charlotte AustralienAustralien Evonne Goolagong 4:6, 6:2, 7:5
5. 28. September 1975 Denver Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carrie Meyer 4:6, 6:3, 6:4
6. 18. Januar 1976 Houston Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:3, 6:4
7. 11. Dezember 1976 Sydney Rasen NiederlandeNiederlande Betty Stove 7:5, 6:2
8. 10. Januar 1977 Washington D.C. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:3
9. 23. Januar 1977 Houston Vereinigtes KonigreichVereinigtes K√∂nigreich Sue Barker 7:6, 7:5
10. 30. Januar 1977 Bloomington, Minnesota Vereinigtes KonigreichVereinigtes K√∂nigreich Sue Barker 6:0, 6:1
11. 28. Februar 1977 Detroit Vereinigtes KonigreichVereinigtes K√∂nigreich Sue Barker 6:4, 6:4
12. 19. Juni 1977 Edinburgh Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kristien Kemmer-Shaw 2:6, 9:8, 7:5
13. 23. August 1977 Charlotte JugoslawienJugoslawien Mima Jausovec 3:6, 6:2, 6:1
14. 8. Januar 1978 Washington D.C. NiederlandeNiederlande Betty Stove 7:5, 6:4
15. 22. Januar 1978 Houston Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King 1:6, 6:2, 6:2
16. 29. Januar 1978 Los Angeles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rosie Casals 6:3, 6:2
17. 6. Februar 1978 Chicago AustralienAustralien Evonne Goolagong 6:7, 6:2, 6:2
18. 8. Februar 1978 Seattle NiederlandeNiederlande Betty Stove 6:1, 1:6, 6:2
19. 26. Februar 1978 Detroit AustralienAustralien Dianne Fromholtz 6:3, 6:2
20. 5. M√§rz 1978 Kansas City Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King 7:5, 2:6, 6:3
21. 2. April 1978 Los Angeles AustralienAustralien Evonne Goolagong 7:6, 6:4
22. 25. Juni 1978 Eastbourne Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:4, 4:6, 9:7
23. 7. Juli 1978 Wimbledon Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 2:6, 6:4, 7:5
24. 8. Oktober 1978 Phoenix Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:4, 6:2
25. 14. Januar 1979 Oakland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 7:5, 7:5
26. 21. Januar 1979 Houston Vereinigtes KonigreichVereinigtes K√∂nigreich Virginia Wade 6:3, 6:2
27. 4. Februar 1979 Chicago Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:3, 6:4
28. 4. M√§rz 1979 Dallas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:4, 6:4
29. 27. M√§rz 1979 WTA Championships, New York Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:3, 3:6, 6:2
30. 5. Juli 1979 Wimbledon Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:4, 6:4
31. 19. August 1979 Richmond, Virginia Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kathy Jordan 6:1, 6:3
32. 29. September 1979 Atlanta AustralienAustralien Wendy Turnbull 7:6, 6:4
33. 14. Oktober 1979 Phoenix Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:1, 6:3
34. 26. November 1979 Brighton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:3, 6:3
35. 8. Januar 1980 Landover, Maryland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:2, 6:1
36. 20. Januar 1980 Kansas City Sudafrika 1928S√ľdafrika Greer Stevens 6:0, 6:2
37. 27. Januar 1980 Chicago Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:4, 6:4
38. 10. Februar 1980 Los Angeles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:2, 6:0
39. 17. Februar 1980 Oakland AustralienAustralien Evonne Goolagong 6:1, 7:6
40. 9. M√§rz 1980 Dallas AustralienAustralien Evonne Goolagong 6:3, 6:2
41. 21. April 1980 Amelia Island Sand TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 5:7, 6:3, 6:2
42. 5. Mai 1980 Orlando Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:2, 6:4
43. 20. Juli 1980 Montreal Sudafrika 1928S√ľdafrika Greer Stevens 6:2, 6:1
44. 27. Juni 1980 Richmond, Virginia Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mary Lou Piatek 6:3, 6:0
45. 23. November 1980 Tokio Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:4, 6:3
46. 25. Januar 1981 Cincinnati DeutschlandDeutschland Sylvia Hanika 6:2, 6:4
47. 1. Februar 1981 Chicago TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 6:4, 6:2
48. 8. M√§rz 1981 Los Angeles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:3, 6:0
49. 15. M√§rz 1981 Dallas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:2, 6:4
50. 26. M√§rz 1981 WTA Championships, New York Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:3, 7:6
51. 3. Mai 1981 Haines City, Florida Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 7:5, 6:3
52. 4. Oktober 1981 Bloomington, Minnesota Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:0, 6:2
53. 11. Oktober 1981 Tampa DeutschlandDeutschland Bettina Bunge 5:7, 6:2, 6:0
54. 22. November 1981 Tokio Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:3, 6:2
55. 10. Dezember 1981 Australian Open Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:7, 6:4, 7:5
56. 10. Januar 1982 Washington D.C. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Anne Smith 6:2, 6:3
57. 24. Januar 1982 Seattle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:2, 6:0
58. 31. Januar 1982 Chicago AustralienAustralien Wendy Turnbull 6:4, 6:1
59. 14. Februar 1982 Kansas City Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Barbara Potter 6:2, 6:2
60. 14. M√§rz 1982 Dallas JugoslawienJugoslawien Mima Jausovec 6:3, 6:2
61. 11. April 1982 Hilton Head Island Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:4, 6:2
62. 2. Mai 1982 Orlando AustralienAustralien Wendy Turnbull 6:2, 7:5
63. 5. Juni 1982 French Open Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 7:6, 6:1
64. 20. Juni 1982 Eastbourne Rasen TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 6:4, 6:3
65. 3. Juli 1982 Wimbledon Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:1, 3:6, 6:2
66. 21. August 1982 Montreal Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:3, 7:5
67. 24. Oktober 1982 Filderstadt Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 6:3, 6:3
68. 31. Oktober 1982 Brighton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:1, 6:4
69. 28. November 1982 Sydney Rasen AustralienAustralien Evonne Goolagong 6:0, 3:6, 6:1
70. 20. Dezember 1982 East Rutherford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 4:6, 6:1, 6:2
71. 9. Januar 1983 Washington D.C. DeutschlandDeutschland Sylvia Hanika 6:1, 6:1
72. 16. Januar 1983 Houston DeutschlandDeutschland Sylvia Hanika 6:3, 7:6
73. 20. Februar 1983 Chicago Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:3, 6:2
74. 13. M√§rz 1983 Dallas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:4, 6:0
75. 29. M√§rz 1983 WTA Championships, New York Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:0
76. 10. April 1983 Hilton Head Island Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tracy Austin 5:7, 6:1, 6:0
77. 24. April 1983 Orlando Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:1, 7:5
78. 19. Juni 1983 Eastbourne Rasen AustralienAustralien Wendy Turnbull 6:1, 6:1
79. 2. Juli 1983 Wimbledon Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrea Jaeger 6:0, 6:3
80. 14. August 1983 Los Angeles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:1, 6:3
81. 21. August 1983 Toronto Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:4, 4:6, 6:1
82. 11. September 1983 US Open Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:1, 6:3
83. 16. Oktober 1983 Tarpon Springs, Florida Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:3, 6:2
84. 30. Oktober 1983 Filderstadt Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Catherine Tanvier 6:1, 6:2
85. 28. November 1983 Tokio Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:2
86. 11. Dezember 1983 Australian Open Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kathy Jordan 6:2, 7:6
87. 26. Februar 1984 East Hanover, New Jersey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 7:6
88. 6. M√§rz 1984 WTA Championships, New York Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:3, 7:5, 6:1
89. 22. April 1984 Amelia Island Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:0
90. 29. April 1984 Orlando PeruPeru Laura Gildemeister 6:0, 6:1
91. 9. Juni 1984 French Open Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:3, 6:1
92. 24. Juni 1984 Eastbourne Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kathy Jordan 6:4, 6:1
93. 7. Juli 1984 Wimbledon Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 7:6, 6:2
94. 5. August 1984 Newport Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernandez 6:3, 7:6
95. 19. August 1984 Mahwah Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:4, 4:6, 7:5
96. 9. September 1984 US Open Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 4:6, 6:4, 6:4
97. 23. September 1984 Bonaventure, Florida Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michelle Torres 6:1, 6:0
98. 30. September 1984 New Orleans Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison 6:4, 6:3
99. 25. November 1984 Sydney Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ann Henricksson 6:1, 6:1
100. 13. Januar 1985 Washington D.C. BulgarienBulgarien Manuela Maleeva 6:3, 6:2
101. 11. Februar 1985 Delray Beach Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:4
102. 17. M√§rz 1985 Dallas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:3, 6:4
103. 24. M√§rz 1985 WTA Championships, New York Hartplatz (i) TschechoslowakeiTschechoslowakei Helena Sukov√° 6:3, 7:5, 6:4
104. 28. April 1985 Orlando BulgarienBulgarien Katerina Maleeva 6:1, 6:0
105. 5. Mai 1985 Houston Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elise Burgin 6:4, 6:1
106. 23. Juni 1985 Eastbourne Rasen TschechoslowakeiTschechoslowakei Helena Sukov√° 6:4, 6:3
107. 6. Juli 1985 Wimbledon Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 4:6, 6:3, 6:2
108. 6. Oktober 1985 Fort Lauderdale, Florida DeutschlandDeutschland Steffi Graf  6:3, 6:1
109. 17. November 1985 Brisbane Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:3, 7:5
110. 24. November 1985 Sydney Rasen TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 3:6, 6:1, 6:2
111. 7. Dezember 1985 Australian Open Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 4:6, 6:2
112. 14. Januar 1986 Washington D.C. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:1, 6:4
113. 19. Januar 1986 Worcester, Massachussetts DeutschlandDeutschland Claudia Kohde-Kilsch 4:6, 6:1, 6:4
114. 9. M√§rz 1986 Princeton Hartplatz (i) TschechoslowakeiTschechoslowakei Helena Sukov√° 3:6, 6:0, 7:6
115. 16. M√§rz 1986 Dallas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:1
116. 26. M√§rz 1986 WTA Championships, New York Hartplatz (i) TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 6:2, 6:0, 3:6, 6:1
117. 22. Juni 1986 Eastbourne Rasen TschechoslowakeiTschechoslowakei Helena Sukov√° 3:6, 6:3, 6:4
118. 5. Juli 1986 Wimbledon Rasen TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 7:6, 6:3
119. 17. August 1986 Los Angeles Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 7:6, 6:3
120. 7. September 1986 US Open Hartplatz TschechoslowakeiTschechoslowakei Helena Sukov√° 6:3, 6:2
121. 5. Oktober 1986 New Orleans Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:1, 4:6, 6:2
122. 19. Oktober 1986 Filderstadt Hartplatz (i) TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 6:2, 6:3
123. 9. November 1986 Worcester, Massachussetts Hartplatz (i) TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 6:2, 6:2
124. 16. November 1986 Chicago Hartplatz (i) TschechoslowakeiTschechoslowakei Hana Mandlikov√° 7:5, 7:5
125. 23. November 1986 WTA Championships, New York Hartplatz (i) DeutschlandDeutschland Steffi Graf 7:6, 6:3, 6:2
126. 4. Juli 1987 Wimbledon Rasen DeutschlandDeutschland Steffi Graf 7:5, 6:3
127. 13. September 1987 US Open Hartplatz DeutschlandDeutschland Steffi Graf 7:6, 6:1
128. 18. Oktober 1987 Filderstadt Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 7:5, 6:1
129. 15. November 1987 Chicago Hartplatz (i) SowjetunionUdSSR Natasha Zvereva 6:1, 6:2
130. 14. Februar 1988 Dallas Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:0, 6:3
131. 21. Februar 1988 Oakland Hartplatz (i) SowjetunionUdSSR Larisa Savchenko 6:1, 6:2
132. 28. Februar 1988 Washington D.C. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver 6:0, 6:2
133. 10. April 1988 Hilton Head Island Sand ArgentinienArgentinien Gabriela Sabatini 6:1, 4:6, 6:4
134. 10. April 1988 Amelia Island Sand ArgentinienArgentinien Gabriela Sabatini 6:0, 6:2
135. 19. Juni 1988 Eastbourne Rasen SowjetunionUdSSR Natasha Zvereva 6:2, 6:2
136. 16. Oktober 1988 Filderstadt Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:3
137. 6. November 1988 Worcester, Massachussetts Hartplatz (i) SowjetunionUdSSR Natasha Zvereva 6:7, 6:4, 6:3
138. 13. November 1988 Chicago Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Evert 6:2, 6:2
139. 16. Januar 1989 Sydney Hartplatz SchwedenSchweden Catarina Lindqvist 6:2, 6:4
140. 6. Februar 1989 Tokio Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lori McNeil 6:7, 6:3, 7:6
141. 18. Juni 1989 Birmingham Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison 7:6, 6:3
142. 25. Juni 1989 Eastbourne Rasen ItalienItalien Raffaella Reggi 7:6, 6:2
143. 13. August 1989 Manhattan Beach Hartplatz ArgentinienArgentinien Gabriela Sabatini 6:0, 6:2
144. 27. August 1989 Toronto Hartplatz SpanienSpanien Arantxa Sanchez Vicario 6:2, 6:2
145. 24. September 1989 Dallas JugoslawienJugoslawien Monica Seles 7:6, 6:3
146. 5. November 1989 Worcester, Massachussetts Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison 6:2, 6:3
147. 18. Februar 1990 Chicago Hartplatz (i) SchweizSchweiz Manuela Maleeva-Fragni√®re 6:2, 6:3
148. 25. Februar 1990 Washington D.C. Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison 6:1, 6:0
149. 5. M√§rz 1990 Indian Wells Hartplatz TschechoslowakeiTschechoslowakei Helena Sukov√° 6:2, 5:7, 6:1
150. 8. April 1990 Hilton Head Island Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Capriati 6:2, 6:4
151. 24. Juni 1990 Eastbourne Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gretchen Magers 6:0, 6:2
152. 7. Juli 1990 Wimbledon Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison 6:4, 6:1
153. 17. Februar 1991 Chicago Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison 6:1, 6:2
154. 3. M√§rz 1991 Palm Springs Hartplatz JugoslawienJugoslawien Monica Seles 6:2, 7:6
155. 16. Juni 1991 Birmingham Rasen SowjetunionUdSSR Natasha Zvereva 6:4, 7:6
156. 23. Juni 1991 Eastbourne Rasen SpanienSpanien Arantxa Sanchez Vicario 6:4, 6:4
157. 10. November 1991 Oakland Hartplatz (i) JugoslawienJugoslawien Monica Seles 6:3, 3:6, 6:3
158. 16. Februar 1992 Chicago Hartplatz (i) TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotn√° 7:6, 4:6, 7:5
159. 29. M√§rz 1992 San Antonio Hartplatz FrankreichFrankreich Nathalie Tauziat 6:2, 6:1
160. 16. August 1992 Manhattan Beach Hartplatz JugoslawienJugoslawien Monica Seles 6:4, 6:2
161. 18. Oktober 1992 Filderstadt Hartplatz (i) ArgentinienArgentinien Gabriela Sabatini 7:6, 6:3
162. 7. Februar 1993 Tokio Hartplatz (i) LettlandLettland Larisa Savchenko-Neiland 6:2, 6:2
163. 21. Februar 1993 Paris Hartplatz (i) JugoslawienJugoslawien Monica Seles 6:3, 4:6, 7:6
164. 20. Juni 1993 Eastbourne Rasen NiederlandeNiederlande Miriam Oremans 2:6, 6:2, 6:3
165. 15. August 1993 Manhattan Beach Hartplatz SpanienSpanien Arantxa Sanchez Vicario 7:5, 7:6
166. 7. November 1993 Oakland Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison 6:2, 7:6
167. 21. Februar 1994 Paris Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Julie Halard 7:5, 6:3

Ehrungen

Werke

  • Mein Erfolgsrezept (Tennis my way), Limpert: Bad Homburg 1984, ISBN 3-7853-1436-1
  • So bin ich (Sport personality), Copress: M√ľnchen 1991, ISBN 3-7679-0352-0
  • Spiel, Satz und Tod (The total zone), Bertelsmann: M√ľnchen 1995 (Roman, zusammen mit Elizabeth Nickles) ISBN 3-570-12161-5
  • T√∂dliches Comeback, Goldmann: M√ľnchen 1997 (Roman zusammen mit Elizabeth Nickles) ISBN 3-442-43251-0
  • Bei Aufschlag Mord, Goldmann: M√ľnchen 1999 (Roman zusammen mit Elizabeth Nickles) ISBN 3-442-35126-X
  • The Shape of Your Life: My 6-Step Diet and Fitness Plan for Achieving Your Personal Best Whatever Your Age-Or Your Challenge.

Literatur

  • Sandra Faulkner/Judy Nelson: Love match. Judy Nelson und Martina Navratilova. Kiepenheuer und Witsch: K√∂ln 1994 (Biographie) ISBN 3-462-02385-3
  • Adrienne Blue: Martina. The Lives and Times of Martina Navratilova
  • Johnette Howard: The Rivals. Chris Evert vs. Martina Navratilova. Their Epic Duels and Extraordinary Friendship

Weblinks

 Commons: Martina Navr√°tilov√° ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ "Autogramme", Sport-Bild vom 17. M√§rz 1993, S.54
  2. ‚ÜĎ GLAAD: Jennifer Aniston to receive Vanguard Award at 18th Annual GLLAD Media Awards Presented By Absolut Vodka in Loas Angeles, 3. April 2007

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  • Martina Navratilova ‚ÄĒ (Revnice, actual Rep√ļblica Checa, 1956) Tenista estadounidense de origen checo. Nacionalizada estadounidense en 1975, consigui√≥ su primer Campeonato de Wimbledon en 1978, victoria que repetir√≠a en 1979, luego seis veces seguidas (1982 1987), y de ‚Ķ   Enciclopedia Universal

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  • Martina Navratilova ‚ÄĒ noun United States tennis player (born in Czechoslovakia) who won nine Wimbledon women s singles championships (born in 1956) ‚ÄĘ Syn: ‚ÜĎNavratilova ‚ÄĘ Instance Hypernyms: ‚ÜĎtennis player ‚Ķ   Useful english dictionary

  • Martina Navratilova ‚ÄĒ (born 1956) Czechoslovakian tennis player who defected to America ‚Ķ   English contemporary dictionary


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