Master

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Master

Der Master ([ˈmaːstɐ] oder [ˈmaːstə], aus engl. master, das auf lat. Magister fĂŒr Lehrer, Vorsteher, Meister zurĂŒckgeht) ist ein akademischer Grad, den Hochschulabsolventen als Abschluss einer zweiten wissenschaftlichen Ausbildung erlangen.

Das Masterstudium dauert zwei bis vier Semester (ein- bis zweijĂ€hriges Vollzeitstudium oder berufsbegleitendes Studium) und ergĂ€nzt ein grundstĂ€ndiges Studium. Studienvoraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss oder ein Abschluss in einem traditionellen, einstufigen akademischen Studiengang (Magister, Diplom). Je nach Ausrichtung kann ein Masterstudiengang der wissenschaftlichen Vertiefung des vorherigen Studiums oder der Erschließung neuer Wissensgebiete dienen. Viele MasterstudiengĂ€nge sind zulassungsbeschrĂ€nkt.

Die Abschlussbezeichnung Master und eine neue Studienstruktur wurden in vielen LĂ€ndern Europas im Rahmen des so genannten Bologna-Prozesses eingefĂŒhrt, dessen Ziel die Schaffung eines gemeinsamen europĂ€ischen Hochschulraums ist.

In vielen LĂ€ndern, in denen nicht das Bologna-System gilt, wie USA, Kanada, England, Wales, Nordirland oder Singapur, gibt es zwei verschiedene Master, den in der Regel einjĂ€hrigen, der auch an verschiedenen nicht-universitĂ€ren Hochschulen und Bildungseinrichtungen angeboten wird, und den in der Regel zweijĂ€hrigen Master (beispielsweise der englische Research Master), der ausschließlich als UniversitĂ€tsstudium existiert. Studienvorraussetzung fĂŒr diesen zweijĂ€hrigen Master sind entweder der universitĂ€re vierjĂ€hrige Bachelor Honours-Abschluss (AbkĂŒrzung: B.A. hons.), der einjĂ€hrige Master- oder der klassische Diplom- oder Magisterabschluss.

Inhaltsverzeichnis

Der Master in Deutschland

Allgemein

Der Master als akademischer Grad wird von Hochschulen (UniversitĂ€ten, gleichgestellten Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen, Fachhochschulen) verliehen. Die bisher von UniversitĂ€ten und gleichgestellten Hochschulen sowie von Kunst- und Musikhochschulen verliehenen traditionellen, einstufigen AbschlĂŒsse gelten als Ă€quivalent zum Master. Der Master verleiht dieselben Berechtigungen wie die bisherigen Diplom- und MagisterabschlĂŒsse der UniversitĂ€ten.[1][2] Nach den Vorgaben der LĂ€nder ist bei einem Masterstudiengang ein hohes fachliches und wissenschaftliches Niveau zu gewĂ€hrleisten, das mindestens dem der eingefĂŒhrten DiplomabschlĂŒsse entsprechen muss.[2]

Der Masterstudiengang ist ein Studium, das zur wissenschaftlichen Arbeit und Methodik befĂ€higen soll, theoretisch-analytische FĂ€higkeiten vermittelt und die Absolventen in die Lage versetzen soll, sich offen und kreativ auf neue Bedingungen im Berufsleben einzustellen. Der Masterabschluss ist berufsqualifizierend und berechtigt zur anschließenden Promotion. Die UniversitĂ€ten in NRW können in ihren Promotionsordnungen die Zulassung zum Promotionsverfahren von weiteren Voraussetzungen (Studien- und PrĂŒfungsleistungen) abhĂ€ngig machen.[3]

Zur AbschlussprĂŒfung gehört die Masterarbeit, mit der nachgewiesen wird, dass der Verfasser innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Aufgabe aus dem jeweiligen Fachgebiet selbstĂ€ndig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten kann. Durch eine Akkreditierung wird die ErfĂŒllung vorgegebener Anforderungen geprĂŒft.[2]

MasterstudiengĂ€nge können vier verschiedenen Profiltypen zugeordnet werden: stĂ€rker forschungsorientiert, stĂ€rker anwendungsorientiert, kĂŒnstlerisch und lehramtsbezogen. Die beiden international verbreiteten Profiltypen stĂ€rker forschungsorientiert und stĂ€rker anwendungsorientiert sind nicht exakt voneinander abgrenzbar und gleichermaßen wissenschaftlich. Die Zuweisung eines Studiengangs zu einem der beiden Profiltypen bezieht sich ausschließlich auf unterschiedliche Schwerpunkte und damit auf relative Unterschiede zwischen den verschiedenen StudiengĂ€ngen. Beide Profiltypen sind in ihrer Wertigkeit gleich und werden hochschulĂŒbergreifend angeboten.[2][4] Das kĂŒnstlerische Profil haben MasterstudiengĂ€nge an Kunst- und Musikhochschulen. MasterstudiengĂ€nge, mit denen die Voraussetzungen fĂŒr ein Lehramt vermittelt werden, haben ein lehramtsbezogenes Profil.[2]

Die EinfĂŒhrung des Masters in Deutschland erfolgt im Rahmen des Bologna-Prozesses. Die EinfĂŒhrung der neuen StudiengĂ€nge war fĂŒr 2010 angestrebt und ist ĂŒberwiegend abgeschlossen, bis auf einige StudiengĂ€nge an Kunst- und Musikhochschulen sowie staatliche und kirchliche AbschlĂŒsse.[5] Zu gleichnamigen AbschlĂŒssen im außereuropĂ€ischen Ausland (z. B. in den USA) bestehen Unterschiede sowohl im Aufbau des Studiums als auch bei der Anerkennung der AbschlĂŒsse.

In Deutschland gibt es konsekutive und weiterbildende MasterstudiengÀnge:[2]

  • Ein konsekutiver Masterstudiengang baut auf einem speziellen Bachelorstudiengang auf. Er kann den Bachelorstudiengang fachlich fortfĂŒhren und vertiefen oder – soweit der fachliche Zusammenhang gewahrt bleibt – fachĂŒbergreifend erweitern. Seit 2008 verankern die Strukturvorgaben der KMK auch fachlich andere MasterstudiengĂ€nge als konsekutive StudiengĂ€nge, so dass nur die weiterbildenden StudiengĂ€nge abgegrenzt sind.[2]
  • Weiterbildende StudiengĂ€nge setzen nach einem qualifizierten Hochschulabschluss qualifizierte berufspraktische Erfahrung von i.d.R. nicht unter einem Jahr voraus. Die Inhalte des weiterbildenenden Studiengangs sollen die beruflichen Erfahrungen berĂŒcksichtigen und an diese anknĂŒpfen. Weiterbildende StudiengĂ€nge entsprechen in den Anforderungen (Ziff. 1.3 und 1.4 des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 10. Oktober 2003 i.d.F.vom 18. September 2008) den konsekutiven MasterstudiengĂ€ngen und fĂŒhren zu dem gleichen Qualifikationsniveau und zu denselben Berechtigungen. Weiterbildende StudiengĂ€nge, die mit dem Master abschließen, wurden an manchen deutschen Hochschulen schon vor EinfĂŒhrung des Bologna-Prozesses bzw. vor dessen Auswirkung auf die jeweiligen traditionellen grundstĂ€ndigen StudiengĂ€nge angeboten.

Die Strukturvorgaben der KMK sahen in der Vergangenheit auch sogenannte nicht-konsekutive MasterstudiengÀnge vor, die im Gegensatz zu den konsekutiven MasterstsudiengÀngen inhaltlich nicht auf dem vorangegangenen Bachelorstudiengang aufbauten. Die nicht-konsekutiven StudiengÀnge wurden wie weiterbildende StudiengÀnge behandelt. Seit 2008 verankert die KMK fachlich andere MasterstudiengÀnge bei den konsekutiven StudiengÀngen.[2] Diese Anpassung wird sich jedoch nur im Rahmen von Re-Akkreditierungen auswirken.

Die Regelstudienzeit fĂŒr einen Masterstudiengang betrĂ€gt mindestens ein, höchstens zwei Jahre. Bei einem konsekutiven Studiengang darf die Gesamtregelstudienzeit fĂŒnf Jahre nicht ĂŒberschreiten, was 300 ECTS-Punkten entspricht. Aufgrund besonderer studienorganisatorischer Maßnahmen sind ausnahmsweise auch kĂŒrzere Gesamtregelstudienzeiten möglich. An Kunst- und Musikhochschulen dĂŒrfen konsekutive StudiengĂ€nge mit einer Gesamtregelstudienzeit von bis zu sechs Jahren eingerichtet werden, was 360 ECTS-Punkten entspricht.[2][6]

Die folgende Abbildung zeigt einige mögliche Kombinationen von Regelstudienzeiten fĂŒr konsekutive Bachelor- und MasterstudiengĂ€nge und stellt sie dem traditionellen Diplom gegenĂŒber:

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr
Bachelor ⇒
6 Semester / 180 ECTS (hÀufige Variante)
konsekutiver Master
4 Semester / 120 ECTS
Bachelor ⇒
7 Semester / 210 ECTS (seltenere Variante)
kons. Master
3 Semester / 90 ECTS
Bachelor ⇒
8 Semester / 240 ECTS (seltene Variante)
kons. Master
2 Sem./ 60 ECTS
Vordiplom ⇒
 
Diplom
ca. 8-10 Semester
Vordiplom ⇒
 
Diplom (FH)
ca. 8 Semester

FĂŒr konsekutive und nicht-konsekutive MasterstudiengĂ€nge sind jeweils verschiedene Abschlussbezeichnungen zulĂ€ssig. Es ist den Hochschulen auch erlaubt, deutsche Gradbezeichnungen zu verleihen (z. B. Magister der Wissenschaften). Eine Mischung von Deutsch und Englisch ist den Hochschulen aber nicht gestattet.

Allgemein gilt, dass entsprechend den Hochschulgesetzen der LĂ€nder akademische Grade nur in der Form gefĂŒhrt werden dĂŒrfen, die durch die Verleihungsurkunde bzw. die PrĂŒfungsordnung festgelegt ist. Beispielsweise darf ein Absolvent mit Diplom einer UniversitĂ€t trotz rechtlicher Gleichstellung nicht stattdessen einen Mastergrad fĂŒhren oder umgekehrt. Ein Mastergrad darf auch nicht aufgrund eines mit Erfolg abgeschlossenen Diplomstudienganges verliehen werden.[6]

Die Bezeichnung wird meist im angloamerikanischen Stil nach dem Namen und von diesem durch einen Beistrich getrennt geschrieben, beispielsweise Erika Mustermann, M.A.

Zugangsvoraussetzung fĂŒr einen Masterstudiengang ist immer ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Ausgeschlossen sind somit grundstĂ€ndige StudiengĂ€nge, die nach vier oder fĂŒnf Jahren unmittelbar zu einem Masterabschluss fĂŒhren. Es muss von den Hochschulen individuell geprĂŒft werden, ob ein Absolvent zum Masterstudium zugelassen wird. Die Zugangsvoraussetzungen sind Gegenstand der Akkreditierung. FĂŒr die Zulassung zu kĂŒnstlerischen MasterstudiengĂ€ngen muss in allen FĂ€llen eine besondere kĂŒnstlerische Eignung nachgewiesen werden.[2]

Abschlussbezeichnungen (konsekutive Mastergrade)

Um ein möglichst hohes Maß an Transparenz und Übersichtlichkeit zu gewĂ€hrleisten, hat die KMK entschieden, dass fĂŒr konsekutive MasterstudiengĂ€nge nur sieben verschiedene Abschlussbezeichnungen zulĂ€ssig sind. Diese orientieren sich am Inhalt des Studiengangs. M.A. und M.Sc. sind dabei die hĂ€ufigsten AbschlĂŒsse.

Fachliche ZusĂ€tze sind fĂŒr den Mastergrad generell unzulĂ€ssig.[6][2] Zwar wird manchmal der Studiengang "Master of 
 in 
" genannt, dies ist dann aber nicht die Bezeichnung des Mastergrads selbst, der durch die jeweilige PrĂŒfungsordnung festgelegt wird.

Da die Eingrenzung auf wenige zulĂ€ssige Abschlussbezeichnungen erst nachtrĂ€glich durch die KMK beschlossen wurde, werden in einigen StudiengĂ€ngen noch abweichende Mastergrade verliehen. Die Anpassung an die aktuellen Vorgaben erfolgt im Rahmen der Reakkreditierung der jeweiligen StudiengĂ€nge.[2] In den Strukturvorgaben der KMK in der Fassung vom 10. Oktober 2003 waren die AbschlĂŒsse M.A., M.Sc., M.Eng. und LL.M. als AbschlĂŒsse fĂŒr konsekutive StudiengĂ€nge festgelegt[2], in der Fassung vom 22. September 2005 wurden die AbschlĂŒsse M.F.A., M.Mus. und M.Ed. ergĂ€nzt.

Master of Arts (M.A.)

Der Master of Arts ist ĂŒblich in den Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften und kann an einen Bachelor of Arts angeschlossen werden (in besonderen FĂ€llen auch an einen Bachelor of Science). Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann der Master of Arts auch in Wirtschaftswissenschaften vergeben werden. Der Master of Arts wird auch von Kunsthochschulen im Bereich der darstellenden Kunst und in kĂŒnstlerisch angewandten StudiengĂ€ngen vergeben.

Der Master of Arts wird nach Beschluss der KMK auch in Evangelischer oder Katholischer Theologie oder Religion vergeben, sofern es sich nicht um ein Lehramtsstudium oder um einen weiterhin grundstÀndigen Studiengang mit Abschluss Magister Theologiae handelt.[7]

M. A. ist ebenfalls die AbkĂŒrzung fĂŒr den frĂŒheren Abschluss Magister Artium, mit dem ein grundstĂ€ndiger Studiengang abgeschlossen werden konnte. Dieser Abschluss ist dem Master gleichwertig, allerdings sind die Grade nicht identisch oder austauschbar.[2]

Master of Science (M.Sc.)

Der Master of Science ist ĂŒblich in Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann der Master of Science auch in Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften verliehen werden. Außerdem kann er in StudiengĂ€ngen der Medizin vergeben werden, die nicht mit dem Staatsexamen abschließen.

Der Master of Science kann an einen Bachelor of Science angeschlossen werden. In besonderen FĂ€llen kann als Zugangsvoraussetzung auch ein vorangegangener Bachelor of Arts, ein Bachelor of Engineering oder ein Diplomstudiengang der gleichen Fachrichtung anerkannt werden.

Master of Engineering (M.Eng.)

Der Master of Engineering wird im Bereich der Ingenieurwissenschaften verliehen. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann in den Ingenieurwissenschaften auch der Master of Science verliehen werden.[2] MasterstudiengĂ€nge sind nach den Profiltypen „stĂ€rker anwendungsorientiert“ und „stĂ€rker forschungsorientiert“ zu differenzieren und können entsprechend den unterschiedlichen Aufgaben der Hochschulen sowohl an UniversitĂ€ten als auch an Fachhochschulen angeboten werden. [8]

Master of Laws (LL.M.)

Der Master of Laws wird in rechtswissenschaftlichen StudiengĂ€ngen vergeben. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. entweder ein Bachelor of Laws, das Erste Staatsexamen in Jura oder einer der traditionellen akademischen Grade Diplom-Jurist (wird nach dem Ersten Staatsexamen vergeben) und Diplom-Wirtschaftsjurist (FH).

Das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen sind jedoch weiterhin Voraussetzung zum Volljuristen (BefĂ€higung zum Richteramt, § 5 DRiG[9]) und damit fĂŒr die AusĂŒbung der geregelten Berufe (Rechtsanwalt, Staatsanwalt, Richter etc.). Eine Ausnahme gilt lediglich fĂŒr UniversitĂ€tsprofessoren (§ 7 DRiG[10]).

Master of Fine Arts (M.F.A.)

Der Master of Fine Arts wird fĂŒr AbschlĂŒsse im Bereich der freien Kunst vergeben, die von Kunsthochschulen angeboten werden. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. ein Bachelor of Fine Arts. In kĂŒnstlerisch angewandten StudiengĂ€ngen und darstellender Kunst wird jedoch der Master of Arts vergeben.

Master of Music (M.Mus.)

Der Master of Music wird fĂŒr AbschlĂŒsse im Bereich Musik vergeben, i. d. R. von Musikhochschulen. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. ein Bachelor of Music.

Master of Education (M.Ed.)

Der Master of Education wird in StudiengĂ€ngen vergeben, die Voraussetzungen fĂŒr ein Lehramt vermitteln.[2]

Das Lehramt kann auf Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen, Sonderschulen sowie Berufskollegs bezogen sein und wird i. d. R. im Anschluss an ein zweijĂ€hriges Studium vergeben. Er kann an einen Bachelor of Science, einen Bachelor of Arts oder einen Bachelor of Education angeschlossen werden.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat 2005 Anforderungen fĂŒr die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und MasterabschlĂŒssen in StudiengĂ€ngen beschlossen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen fĂŒr ein Lehramt vermittelt werden.[11]

Der Master of Education ist dem Ersten Staatsexamen gleichgestellt und ermöglicht bundesweit den Zugang zum Referendariat oder, wo dies nicht notwendig ist, direkt den Zugang zum Lehramt. Der Master of Education kann allerdings nicht in jedem Bundesland erworben werden und nicht jedes Fach bzw. jede FĂ€cherkombination eignet sich fĂŒr jeden Schultyp (z. B. wird Latein nur an Gymnasien und Gesamtschulen unterrichtet).

Nach Beschluss der KMK werden auch StudiengĂ€nge, die die Voraussetzungen fĂŒr ein Lehramt in Evangelischer oder Katholischer Religion vermitteln, mit einem Bachelor oder Master of Education abgeschlossen.[7]

Abschlussbezeichnungen (weiterbildende und nicht-konsekutive Mastergrade)

Die Abschlussbezeichnungen weiterbildender sowie nicht-konsekutiver MasterstudiengĂ€nge können von den Hochschulen abweichend von den Bezeichnungen fĂŒr konsekutive MasterstudiengĂ€nge gewĂ€hlt werden. Die Abschlussbezeichnungen mĂŒssen aber nicht zwangslĂ€ufig von denen fĂŒr konsekutive MasterstudiengĂ€nge abweichen. Wenn Abschlussbezeichnungen der konsekutiven MasterstudiengĂ€nge verwendet werden, mĂŒssen allerdings auch dieselben Anforderungen erfĂŒllt werden.

Daher kann es vorkommen, dass fĂŒr inhaltlich Ă€hnliche StudiengĂ€nge an verschiedenen Hochschulen unterschiedliche Abschlussbezeichnungen vergeben werden. Am hĂ€ufigsten sind dabei jedoch die oben genannten konsekutiven Mastergrade.

Etwa jeder zehnte Masterstudiengang verleiht eine abweichende Abschlussbezeichnung, davon die HĂ€lfte den Master of Business Administration.[12] Die weiteren nicht-konsekutiven oder weiterbildenden Mastergrade werden in Deutschland jeweils in seltenen FĂ€llen vergeben, in der Regel deutschlandweit in ein oder zwei Studienangeboten. Teilweise findet das Angebot auch in internationaler Kooperation mit Hochschulen in LĂ€ndern statt, in denen der jeweilige Abschluss ĂŒblicher ist.

Davon abzugrenzen sind MasterabschlĂŒsse, die ausschließlich von einer auslĂ€ndischen Partnerhochschule verliehen werden, da die kooperierende Studieninstitution in Deutschland keinen Hochschulstatus besitzt. Beispielsweise der Master of Divinity wird derzeit nicht von deutschen Hochschulen verliehen.

  • European Master in Intercultural Education: Der European Master in Intercultural Education wird im Weiterbildungsstudiengang European Master in Intercultural Education der Freien UniversitĂ€t Berlin vergeben. Der Studiengang wird zweisprachig in Deutsch und Englisch von der Erziehungswissenschaftlichen FakultĂ€t angeboten.
  • Master of Business Administration (MBA): Der (Executive) Master of Business Administration wird von einer Vielzahl von Hochschulen vergeben. Der Studiengang soll Absolventen von nicht-wirtschaftswissenschaftlichen StudiengĂ€ngen betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermitteln, die fĂŒr FĂŒhrungspositionen benötigt werden.
  • Master of Business Administration and Engineering (MBA Eng.): Der (Executive) Master of Business Administration and Engineering wird von zahlreichen Hochschulen vergeben. Der Studiengang soll Absolventen von technischen StudiengĂ€ngen betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermitteln, die fĂŒr FĂŒhrungspositionen benötigt werden.
  • Master of Adult Education (M. Edu): Der Weiterbildungsmaster Master of Adult Education wird von der Evangelischen Fachhochschule NĂŒrnberg vergeben.[13] Er richtet sich an Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen, die ĂŒber einschlĂ€gige Berufserfahrung im Bildungssektor verfĂŒgen.
  • Master of Applied Informatics (M. Appl. Inf.): Dieser Abschluss wird seit 2004 im weiterbildenden Studiengang Angewandte Informatik an der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen verliehen.
  • Master of Architecture (M. Arch.): Der Abschluss wird von der Akademie der Bildenden KĂŒnste NĂŒrnberg im Aufbaustudiengang Architektur verliehen sowie von der Hochschule Anhalt im Architektur-Master-Programm Dessau unter dem Thema Revitalisierung der Stadt.
  • Master of Aviation Management (M. AVIMA): Der Abschluss wird im berufsbegleitenden englischsprachigen Studiengang Master in Aviation Management (AVIMA) von der Technischen Hochschule Wildau (FH) in Kooperation mit dem Wildau Institute of Technology verliehen.
  • Master of Building Physics (M.BP.): Dieser Abschluss wird im Weiterbildungsstudiengang Bauphysik der UniversitĂ€t Stuttgart vergeben. Der Studiengang vermittelt den Absolventen ganzheitliches bauphysikalisches Wissen.
  • Master of Business Engineering (MBE): Der Master of Business Engineering wird in den Weiterbildungsstudiengang Logistikmanagement der UniversitĂ€t Stuttgart und Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Frankfurt am Main sowie in einem Aufbaustudiengang von der Steinbeis-Hochschule Berlin vergeben. Der Studiengang soll den Absolventen eines nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Studiengangs die Wirtschaftskenntnisse und den wirtschaftswissenschaftlichen Absolventen die technischen Kenntnisse vermitteln.
  • International Master of Business Consulting (MBC): Dieser Abschluss wird im weiterbildenden Online-Studiengang an der Hochschule Wismar verliehen.
  • Master of Business Law (M.B.L.): Dieser akademische Grad wird im Studiengang Wirtschaftsrecht fĂŒr Technologieunternehmen von der Brandenburgischen Technischen UniversitĂ€t Cottbus verliehen.
  • Master of Science in Business and Law: Dieser akademische Grad wird im nichtkonsekutiven Studiengang Wirtschaft und Recht (auslaufend) von der Technischen UniversitĂ€t Dresden als Kooperation von Juristischer und Wirtschaftswissenschaftlicher FakultĂ€t in TrĂ€gerschaft der Juristischen FakultĂ€t verliehen.
  • Master of Business Marketing (MBM): Der (Executive) Master of Business Marketing kann seit vielen Jahren im Rahmen des weiterbildenden Studiums Technischer Vertrieb an der Freien UniversitĂ€t Berlin erlangt werden. Er bietet eine Vertiefung und Spezialisierung im Bereich Marketing/Vertrieb. Als weiterfĂŒhrender Studiengang ist zur Zulassung neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium auch adĂ€quate Berufserfahrung nachzuweisen.
  • Master of Computer Science (M.Comp.Sc.): Der Abschluss wird von der FernUniversitĂ€t in Hagen und auch von der Fachhochschule Trier im nicht-konsekutiven (Fern-)Studiengang Computer Science vergeben. Die FernUniversitĂ€t Hagen bietet daneben jedoch auch einen konsekutiven Studiengang Informatik mit dem Abschluss Master of Science an.
  • Master of Criminology and Police Science: Dieser Abschluss wird seit 2005 in einem weiterbildenden Studiengang an der Juristischen FakultĂ€t der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum vergeben. Zu den Zulassungsvoraussetzungen zĂ€hlt daher eine mind. einjĂ€hrige einschlĂ€gige Berufserfahrung.
  • Master of Customs Administration (MCA): Der Master of Customs Administration wird an der WestfĂ€lischen Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster seit 2005 angeboten. Er ist konzipiert fĂŒr Zollbeamte aus Entwicklungs- und SchwellenlĂ€ndern, die mit den modernen Zollverfahren vertraut gemacht werden sollen. Es handelt sich um einen Weiterbildungsstudiengang, der bisher nur Teilnehmern aus afrikanischen LĂ€ndern offensteht. Er wird in Kooperation mit der Weltzollorganisation und der Organisation fĂŒr Entwicklungszusammenarbeit InWEnt gGmbH durchgefĂŒhrt.
  • Master of Economics and Business: Dieser Abschluss wird im Aufbaustudiengang FinanzmĂ€rkte, Banken, Versicherungen und Öffentliche Wirtschaft der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Potsdam vergeben. Mit internationaler Ausrichtung wird er als nicht-konsekutiver Abschluss an der UniversitĂ€t Passau vergeben.[14]
  • Master in Disaster Management and Risk Governance (MDM): Dieser Abschluss wird im Weiterbildungsstudiengang Katastrophenvorsorge - Katastrophenmangement durch die Rheinische Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t Bonn vergeben. Der modulare weiterbildende Masterstudiengang wird in Kooperation mit dem Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angeboten und zielt auf einen ganzheitlich ausgerichteten akademischen Qualifizierungsbeitrag auf dem Gebiet der Katastrophenvorsorge und des Katastrophenmanagements. [15][16]
  • Master of Drug Regulatory Affairs (M.D.R.A.): Dieser Abschluss wird im Weiterbildungsstudiengang Drug Regulatory Affairs durch die Rheinische Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t Bonn vergeben. Der weiterbildende Masterstudiengang wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Regulatory Affairs (DGRA) angeboten und ist interdisziplinĂ€r zwischen den Pharmazeutischen Wissenschaften, den Rechtswissenschaften und den medizinischen Wissenschaften angesiedelt. Es sollen Kenntnisse ĂŒber die Inhalte einer Zulassungsdokumentation und deren Bewertung sowie ĂŒber Informationswesen, Arzneimittelentwicklung, QualitĂ€tssicherung und -management, Pharmarecht und Zulassungsstrategien vermittelt werden.[17][18]
  • Master of Engineering in Traffic Accident Research Der Master wird von dem Institut der Fahrzeugsicherheit der TU Graz vergeben und wird als berufsbegleitender Bildungsgang angeboten.
  • Master of Evaluation (M. Eval.): Der Master wird von der Soziologischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t SaarbrĂŒcken vergeben. Kooperationshochschulen sind die Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes und Katholische Hochschule fĂŒr Soziale Arbeit des Saarlandes.
  • Master of Health Administration (MHA): Der Master wird von der FakultĂ€t fĂŒr Gesundheitswissenschaften der UniversitĂ€t Bielefeld vergeben.
  • Master of Higher Education (MoHE): Der an der UniversitĂ€t Hamburg angebotene Masterstudiengang richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an Hochschulen und Institutionen der Weiterbildung lehren und eine systematische didaktische Weiterbildung zur Professionalisierung ihrer LehrtĂ€tigkeit anstreben.
  • Master of Hospital Management (MaHM): Dieser Abschluss wird im Weiterbildungsstudiengang Master of Hospital Management der Medizinischen FakultĂ€t der Christian-Albrechts-UniversitĂ€t zu Kiel in Kooperation mit der Akademie Damp vergeben.
  • Master of Arts Library and Information Science (M.A. LIS): Dieser akkreditierte, berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Bibliotheks- und Informationswissenschaft wird an der Fachhochschule Köln im Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft verliehen und ist international gĂŒltig. An der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin wird der Studiengang mit dem gleichen Abschluss angeboten.
  • Master of Mediation (MM): Weiterbildender Masterstudiengang Mediation an der FernUniversitĂ€t in Hagen.
  • Master of Medicine, Ethics and Law (M. mel.): Dieser Masterabschluss wird im Rahmen eines interdisziplinĂ€ren Aufbaustudiums am InterdiszilpinĂ€ren Zentrum Medizin-Ethik-Recht an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg vergeben.[19]
  • Master of Organizational Management (MoM): Die Ruhr-UniversitĂ€t Bochum bietet den gleichnamigen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang an. Er vermittelt Kompetenzen zur Analyse, Gestaltung und FĂŒhrung von innovierenden und sich wandelnden Organisationen (Unternehmen, öff.-rechtl. Verwaltung, Non-Profit-Institutionen). Hierzu werden Kenntnisse der Fachdisziplinen Betriebswirtschaftslehre, Jura, Ingenieurswesen und Sozialwissenschaften miteinander vernetzt und in lösungsorientierte AnsĂ€tze (Methoden, Instrumente) ĂŒbertragen.
  • Master of Organizational Psychology (MoP): Der Abschluss wird auslaufend von der FernUniversitĂ€t in Hagen im Weiterbildungsstudium Arbeits- und Organisationspsychologie vergeben. Die Bergische UniversitĂ€t Wuppertal fĂŒhrt das Angebot zukĂŒnftig fort.
  • Master fĂŒr Personalwesen und Arbeitsrecht (MPA): Der Master fĂŒr Personalwesen und Arbeitsrecht ist ein rechts- und personalwirtschaftlicher Masterabschluss der UniversitĂ€t Mannheim.
  • Master of Public Administration (MPA): Der Master of Public Administration ist ein verwaltungswissenschaftlicher Masterabschluss im Studiengang Öffentliches Management.
  • Master of Public Health (MPH): Der Master of Public Health ist ein interdisziplinĂ€res Aufbaustudium im Bereich Gesundheitswissenschaften (engl.: Public Health).
  • Master of Public Management (MPM): Der Master of Public Management ist ein verwaltungswissenschaftlicher Masterabschluss im Bereich Öffentliche Verwaltung mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt. Er wird in Bayern von der FHVR Hof in Zusammanarbeit mit der Hochschule Deggendorf und in Hessen von der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden im berufsbegleitenden weiterbildenden Studiengang Public Management vergeben.
  • Master of Public Policy (MPP): Der Master of Public Policy wird von der Hertie School of Governance vergeben.
  • Master in Redevelopment: Dieser Abschluss wird in zwei berufsbegleitenden MasterstudiengĂ€ngen der RWTH Aachen vergeben. Es sollen Kompetenzen und FĂ€higkeiten vermittelt werden, um komplexe Redevelopment-Projekte in der Bestands- und FlĂ€chenentwicklung zu fĂŒhren.
  • Master of Social Management (MSM): Der Master of Social Management ist ein weiterbildender sozialwissenschaftlicher Masterabschluss im Studiengang Sozialmanagement. Das Studium umfasst die Qualifizierung im betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und Personalmanagement-Bereich fĂŒr FĂŒhrungsaufgaben bei freien und öffentlichen TrĂ€gern der Sozialarbeit bzw. SozialpĂ€dagogik und in der Sozialwirtschaft.
  • Master of Systems Engineering (M. of Systems Eng.): Abschluss im Studiengang Systems Engineering der Hochschule MĂŒnchen und Hochschule Landshut. Beim Master of Systems Engineering steht weniger die fachbezogene WeiterfĂŒhrung des Spezialwissens im Vordergrund als die Ausbildung einer ĂŒbergeordneten Integrationskompetenz fĂŒr mehrere Ingenieursdisziplinen zur kompetenten Gesamtbetrachtung eines Systems.
  • Master of Technology Management(MTM): Der Master in Technology Management wird von dem Northern Institute of Technology (NIT) in Hamburg verliehen. Das Programm wird von Studierenden der Ingenieurwissenwschaften wahrgenommen, die parallel zu Ihrem Ingenieursstudium einen Management-orientierten Abschluss erwerben möchten. Das Programm ist inhaltlich vergleichbar mit einem MBA-Programm, der MBA-Titel darf jedoch nicht mehr ohne vorherige Berufserfahrung verliehen werden.

Zugang zu Laufbahnen des höheren Dienstes im öffentlichen Dienst

Die Innenminister- und die Kultusministerkonferenz haben sich darauf verstĂ€ndigt, BachelorabschlĂŒsse von Fachhochschulen und UniversitĂ€ten dem gehobenen Dienst zuzuordnen. Hinsichtlich der MasterabschlĂŒsse wurde differenziert zwischen MasterabschlĂŒssen von UniversitĂ€ten, die unmittelbar den Zugang zum höheren Dienst eröffnen und MasterabschlĂŒssen an Fachhochschulen, die ebenfalls den Zugang zum höheren Dienst eröffnen, wenn ihre Eignung im Rahmen der Akkreditierung förmlich festgestellt wird. Eine entsprechende Vereinbarung („Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen“) wurde durch BeschlĂŒsse der Kultusministerkonferenz vom 24. Mai 2002 und der Innenministerkonferenz vom 6. Juni 2002 getroffen.

Aufgrund der inzwischen vorliegenden Erfahrungen mit der Akkreditierung von MasterabschlĂŒssen von Fachhochschulen hat die Innenministerkonferenz nunmehr angeregt, auf die gesonderte Eignungsfeststellung im Rahmen der Akkreditierung zu verzichten und damit allen MasterabschlĂŒssen, unabhĂ€ngig davon, ob sie an einer Fachhochschule oder UniversitĂ€t erworben wurden, den Zugang zum höheren Dienst zu eröffnen. Durch entsprechende BeschlĂŒsse der Kultusministerkonferenz vom 20. September 2007 und der Innenministerkonferenz vom 7. Dezember 2007 wurde die Vereinbarung aus dem Jahre 2002 ersetzt. Die geĂ€nderte Vereinbarung „Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen“ ist am 1. Januar 2008 in Kraft getreten.

Promotionsberechtigung

FĂŒr MasterabschlĂŒsse legen die Strukturvorgaben der KMK fest, dass sie den Zugang zur Promotion eröffnen – unabhĂ€ngig davon, ob sie in einem ein- oder zweijĂ€hrigen Masterstudium an einer UniversitĂ€t oder gleichgestellten Hochschule oder an einer Fachhochschule erworben wurden. Der Master stellt somit die neue Regelvoraussetzung zur Promotion dar. MasterabschlĂŒsse von Kunst- und Musikhochschulen eröffnen den Zugang zur Promotion nur insoweit, als mit dem Abschluss des Masterstudiums eine hinreichende wissenschaftliche Qualifikation fĂŒr ein Promotionsvorhaben erworben wurde.[2]

In einigen BundeslĂ€ndern können die UniversitĂ€ten in ihren Promotionsordnungen die Zulassung zum Promotionsverfahren von weiteren Voraussetzungen (Studien- und PrĂŒfungsleistungen) abhĂ€ngig machen (z. B. NRW [21]). In anderen BundeslĂ€ndern ist dies nicht der Fall (z. B. Baden-WĂŒrttemberg[22] oder Bayern[23]).

Inhaber eines im In- oder Ausland erworbenen Bachelorgrades können dagegen nur als Ausnahmefall im Wege eines Eignungsfeststellungsverfahrens unmittelbar zu einem Promotionsstudium zugelassen werden. Die UniversitÀten regeln den Zugang sowie die Ausgestaltung des Eignungsfeststellungsverfahrens und ggf. das Zusammenwirken mit Fachhochschulen in ihren Promotionsordnungen.

Der Master in Österreich

In Österreich werden Mastergrade von öffentlichen und privaten UniversitĂ€ten, Fachhochschulen, sowie (bis 2012 und unter der Bezeichnung „Lehrgang universitĂ€ren Charakters“) von privaten Anbietern vergeben. Die StudiengĂ€nge können forschungsorientiert oder anwendungsorientiert eingerichtet sein. Der Aufwand muss nach einem Bachelorabschluss mindestens 120 ECTS-Punkten entsprechen.

Die Mastergrade in der Weiterbildung (UniversitÀtslehrgÀnge nach §58 des UniversitÀtsgesetzes 2002, LehrgÀnge universitÀren Charakters nach § 28 des UniversitÀts-Studiengesetzes, LehrgÀnge zur Weiterbildung nach § 14a Abs. 2 des Fachhochschul-Studiengesetzes sowie HochschullehrgÀnge nach § 39 Abs. 2 des Hochschulgesetzes 2005) sind nicht identisch mit den Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien (Masterstudien), auch wenn sie zum Teil denselben Wortlaut haben.[24]

Die neu eingefĂŒhrten, auf vorangehende Bachelorstudien fachlich aufbauenden, Master ersetzen die bisherigen Diplomstudien. Die Mastergrade sind das wissenschaftliche Äquivalent zu den bisherigen AbschlĂŒssen Magister und Diplomingenieur.

Abschlussbezeichnungen

Je nach Institution und Zeitpunkt des Abschlusses gibt es eine Reihe verschiedener Abschlussbezeichnungen fĂŒr Studien auf Master-Niveau.

Traditionell

Die ersten, mit dem UniversitĂ€ts-Studiengesetz 1997 eingefĂŒhrten Studien auf Master-Niveau wurden Magisterstudien genannt und genauso wie die traditionellen Diplomstudien mit den Graden Magister bzw. Diplom-Ingenieur etc. abgeschlossen. Dies galt auch fĂŒr Fachhochschulen, deren Grade mussten allerdings mit dem Zusatz „(FH)“ gefĂŒhrt werden. Einige der am hĂ€ufigsten verliehenen Grade:

  • Dipl.-Ing. bzw. DI (Diplom-Ingenieur, nur fĂŒr Ingenieurs-StudiengĂ€nge)
  • Mag. phil. (Magister/Magistra philosophiae, Magister/Magistra der Philosophie)
  • Mag. rer. nat. (Magister/Magistra rerum naturalium, Magister/Magistra der Naturwissenschaft)
  • Mag. rer. soc. oec. (Magister/Magistra rerum socialium oeconomicarumque, Magister/Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften)
  • Mag. art. (Magister artium, Magister der KĂŒnste)

Englischsprachig

Im Jahr 2006 wurden die AbschlĂŒsse durch Gesetzesnovellen des UniversitĂ€tsgesetzes 2002 und Fachhochschul-Studiengesetzes 1993 geĂ€ndert. Neu eingerichtete Studien heißen „Masterstudien“, als Abschlussbezeichnungen sind nunmehr die englischsprachige Bezeichnung „Master 
“ oder − wahlweise, aber nur in technischen FĂ€chern – „Diplom-Ingenieur“ zulĂ€ssig.

Der Zusatz „FH“ entfĂ€llt nun fĂŒr Absolventen eines Fachhochschul-Masterstudiums, auch wenn der Abschluss schon vor der Gesetzesnovelle erfolgte (Absolventen eines Diplomstudiums mĂŒssen ihn weiterhin fĂŒhren).[25]

Private Anbieter (als LehrgÀnge universitÀren Charakters eingerichtet) haben von Beginn an nur englischsprachige Mastergrade vergeben, wobei die Mastergrade in der Weiterbildung, wie bereits erwÀhnt, nicht identisch sind mit den Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien (Masterstudien).

Einige der am hÀufigsten verliehenen Grade:

  • M.Sc. bzw. MSc (Master of Science)
  • M.A. bzw. MA (Master of Arts)
  • LL.M. bzw. LLM (Legum Magister/Magistra)
  • MBA (Master of Business Administration)

Der Master in der Schweiz

In der Schweiz gibt es auf Stufe der Masterstudien ebenfalls konsekutive StudiengĂ€nge, die forschungsorientiert oder anwendungsorientiert ausgerichtet sein können. Darunter auch AbschlĂŒsse in Disziplinen, die in Deutschland nicht auf das Bachelor/Master-System umgestellt wurden, wie im Bereich Medizin oder der Rechtswissenschaft. Folgende Grade werden in solchen StudiengĂ€ngen vergeben:

  • MA (Master of Arts)
  • MEng (Master of Engineering)
  • MLaw (Master of Law)
  • MMed (Master of Medicine)
  • MSc (Master of Science)
  • MTh (Master of Theology)

Daneben gibt es so genannte NachdiplomstudiengĂ€nge, die zum Bereich der akademischen Weiterbildung gezĂ€hlt werden. Angeboten werden solche StudiengĂ€nge sowohl an Schweizer UniversitĂ€ten als auch an Fachhochschulen. Wenn ein solcher Nachdiplomstudiengang im Niveau einem konsekutivem Studiengang entspricht, kann ein Mastergrad an Absolventen eines solchen Studienganges verliehen werden. In den meisten Studienrichtungen handelt es sich dabei um den Grad Master of Advanced Studies (MAS) unter Angabe der Fachrichtung. Eine Ausnahme sind AbschlĂŒsse im Bereich Betriebswirtschaftslehre, die zum Grad Master of Business Administration (MBA) oder Executive Master of Business Administration (EMBA) fĂŒhren.

In der Schweiz hat die UniversitĂ€tskommission beschlossen, auf Wunsch des Studienabsolventen die Umschreibung der akademischen Grade Lizentiat und verschiedener Diplome auf die bis 2010 einzufĂŒhrenden Bezeichnungen zu ermöglichen. Rechtlich sind sie ohnehin gleichwertig, dĂŒrfen aber im Schriftverkehr nicht vermischt angefĂŒhrt werden.

Wer einen Studiengang nach der (alten) Lizentiatsordnung absolvierte, darf sich auch MA oder Master of Arts nennen, also beide Titel fĂŒhren. Die Hochschulen stellen entsprechende Papiere aus. Jedoch darf man nicht beide Titel, also lic. und Master of Arts (MA) in ein und demselben Dokument anfĂŒhren, da sonst der Eindruck erweckt werden könnte, man hĂ€tte mehrere Titel erworben.

Fachhochschulen sind in der Schweiz seit 2008 befugt, MasterstudiengÀnge anzubieten.

Ferner sind bei privaten Bildungsinstitutionen Mastergrade erreichbar. Einzelne sind nach niederlĂ€ndischem Recht vom Dutch Validation Council beziehungsweise von dessen Nachfolgeorganisation, der NiederlĂ€ndischen QualitĂ€tsagentur, akkreditiert (etwa die „Master of Arts“ des Zentrums fĂŒr Agogik, Basel), MBA-Programme hĂ€ufig von der FIBAA, der AACSB oder dem EQUIS.

Der Master in Großbritannien

Allgemein

In Großbritannien dauert das ĂŒbliche Masterstudium ein bis zwei Jahre im Vollzeitstudium. Zulassungsvoraussetzung dazu ist der britische Bachelor, der damit Ă€quivalente deutsche Bachelor, das deutsche Diplom (Univ. oder FH), das Staatsexamen oder der Magister-Abschluss. Das deutsche Vordiplom oder eine ZwischenprĂŒfung ist im Allgemeinen nicht ausreichend. Trotzdem kann es möglich sein, dass einige Hochschuleinrichtungen ausnahmsweise besonders qualifizierte oder begabte Studenten schon nach Beendigung des Grundstudiums und mit einigen Hauptseminar-Leistungsnachweisen fĂŒr ein Masterstudium annehmen. Die MasterplĂ€tze sind zulassungsbeschrĂ€nkt, die Auswahl der Studenten und Anerkennung etwaiger Vorstudien obliegt der jeweiligen UniversitĂ€t.

Es wird in Großbritannien zwischen sogenannten Taught Masters und Research Masters unterschieden. Das Curriculum eines Taught Masters besteht aus einer Reihe von Kursen und endet, nach Absolvierung dieser Kurse, mit dem Verfassen einer relativ kurzen Abschlussarbeit (dissertation). Die hĂ€ufigsten akademischen Grade fĂŒr solche StudiengĂ€nge sind MA (Master of Arts) und MSc (Master of Science), daneben existiert aber eine Vielzahl von anderen Master-Bezeichnungen.

Research Master Degrees sind ĂŒberwiegend ForschungsstudiengĂ€nge und enthalten keine oder nur wenig verpflichtende Kurse. Die Abschlussarbeit (thesis) ist dagegen umfangreicher und muss auf einem Niveau zwischen der Thesis eines PhD-Studienganges und der Abschlussarbeit eines Taught Masters sein. Übliche akademische Grade fĂŒr solche StudiengĂ€nge sind MPhil (Master of Philosophy), MLitt (Master of Letters) und MRes (Master of Research).

Eine relativ neue Form des Master’s Degree sind die so genannten Integrated Master’s Degrees. Diese werden in vier bis fĂŒnf Jahren in einem einzigen, durchgehenden Studiengang nach Schulabschluss erworben, vergleichbar einem Diplom-Studiengang. Sie werden vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen FĂ€chern angeboten; einige gĂ€ngige AbschlĂŒsse sind MEng (Master of Engineering), MMath (Master of Mathematics), MPhys (Master of Physics), MPharm (Master of Pharmacy).

SonderfÀlle

In manchen FĂ€llen sind die Gradbezeichnungen irrefĂŒhrend. Einige postgraduale Studien auf Master-Niveau werden mit dem Grad „Bachelor“ abgeschlossen, z. B. der Bachelor of Philosophy der UniversitĂ€t Oxford sowie der Bachelor of Architecture. Andererseits wird an den schottischen „ancient universities“ in den Geisteswissenschaften der Master of Arts als erster akademischer Grad nach einem vierjĂ€hrigen Studium vergeben.

Der Master außerhalb Europas

Eine allgemein gĂŒltige Äquivalenzliste von in- und auslĂ€ndischen akademischen Graden existiert nicht, in Deutschland wird im Zweifelsfall durch eine ÄquivalenzprĂŒfung des zustĂ€ndigen Kultusministeriums die Gleichwertigkeit festgestellt. Auf europĂ€ischer Ebene findet eine zunehmende Harmonisierung der Hochschulsysteme statt, im internationalen Vergleich variieren die Systeme aber noch sehr stark.

Berufsbildende StudiengÀnge (Non-Thesis oder course-based Thesis)

Es wird - beispielsweise in den USA, Kanada, Singapur, Australien aber auch teilweise in England und Wales - in aller Regel zwischen zwei voneinander unterschiedlichen Zweigen von Bachelor- bzw. MasterstudiengĂ€ngen unterschieden. Dem (hoch)wissenschaftlichen Zweig mit Honours-Bachelor (Thesis) und Research-Master (Thesis) einerseits sowie dem berufsbildenden Zweig mit Bachelor Minors (Non-Thesis) bzw. course-based Master (Non-Thesis oder berufsorientierten "Fach-"Thesis) andererseits. Die Studiendauer der wissenschaftlichen Bachelor- und Master-StudiengĂ€nge ĂŒbersteigt den berufsausbildenden Zweig um mindestens 4-6 Semester. Der wissenschaftliche Studien-Zweig schließt mit einer wissenschaftlichen Bachelor- bzw. Master-Thesis ab. Im berufsbildenden Zweig kann der Master (Non-Thesis) - je nach Studienangebot – ausschließlich aus einem "Fach-"Seminar, dem Verfassen einer (research-oriented) Fach-Seminararbeit (Coursework) oder der DurchfĂŒhrung eines Fach-Projekts (project) bestehen. Die berufsbildenden Non-Thesis StudiengĂ€nge Bachelor Minors (auch Basic) sowie Course-Master (auch Taught Master) werden in aller Regel an Schools oder Colleges angeboten, wobei der berufsbildende Master mit "Fach-"Thesis auch an UniversitĂ€ten angeboten wird. Der berufsbildende Bachelor Minors (Non-Thesis) bzw. der berufsbildende course-based Master (Non-Thesis oder "Fach-"Thesis) können als Ă€quivalent zum Bologna-Bachelor bzw. -Master genannt werden. Die folgende Abbildung zeigt die Kombination der berufsbildenden Bachelor- und Master-StudiengĂ€nge und stellt diese den Bologna-StudiengĂ€ngen sowie dem traditionellen europĂ€ischen Diplom- bzw. Magisterstudium (Fachhochschule und UniversitĂ€t) gegenĂŒber.

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr
Bachelor Minors (Non-Thesis)
"(Ein-)Fach"-Studiengang (B.A., B.Sc.)
"Fach-"Master (Non-Thesis/Th.)
2-4 Sem./hÀufig Coursework statt Thesis
Bologna-Bachelor ⇒
ca. 6 Semester
Bologna-Master ⇒
ca. 2-4 Semester
Vordiplom (Fachhochschule)
 
Abschluss
Diplom(FH),
Magister(FH)
Wenn Thesis⇒
Ă€quiv. Diplom-,
Magisterarbeit

Wissenschaftliche StudiengÀnge mit research-based Thesis

Von den in den internationalen Rankings 20 besten UniversitĂ€ten der Welt befinden seit Jahrzehnten durchschnittlich ca. 75 % davon im nordamerikanischen Raum. HochkarĂ€tige und interdisziplinĂ€re Bildung in der Breite wird daher im Rahmen von hochwissenschaftlichen Bachelor- und Master-StudiengĂ€ngen ausschließlich an solchen EliteuniversitĂ€ten, wie beispielsweise Harvard University in den USA (weltweit fĂŒhrend in Wirtschaftswissenschaften) oder McGill University in Kanada (weltweit fĂŒhrend in Gesundheitswissenschaften), angeboten. Als Abgrenzung zu den berufsbildenden StudiengĂ€ngen und den diesbezĂŒglichen akademischen Graden (z.B. B.A., B.Sc. M.A., M.Sc.) wird bei den akademischen Graden im wissenschaftlichen Zweig hinter der Honours Bachelor-AbkĂŒrzung der Zusatz with Honours gefĂŒhrt (z.B. B.A. hons.) und hĂ€ufig noch der Name der UniversitĂ€t, sowie hinter der Research Master-AbkĂŒrzung der Name der UniversitĂ€t (z.B. M.A. McGill). Solche wissenschaftlichen Honours Bachelor (Thesis) werden als Ă€quivalent zum traditionellen europĂ€ischen Diplom- bzw. Magisterstudium genannt, der Master (research-based Thesis) einer EliteuniversitĂ€t gilt gleichwertig mit dem traditionellen Doktoratsstudium bzw. dem Bologna-Ph.D. Solche Bachelor- und Master-StudiengĂ€nge werden hĂ€ufig dann gewĂ€hlt, wenn eine Karriere in der Forschung und/oder zur UniversitĂ€tsprofessur (Voraussetzung Ph.D.) angestrebt wird. Zulassungsvoraussetzung zu so einem Research Master ist der vier- bis fĂŒnfjĂ€hrige wissenschaftliche Honours Bachelor. Unter besonderen Voraussetzungen kann auch der Honours Bachelor-Abschluss einer EliteuniversitĂ€t direkt als Zulassung fĂŒr ein Ph.D.-Studium gelten. Der in aller Regel an einen solchen Research Master anschließende Ph.D. gilt - im Gegensatz zum Bologna-Ph.D. - als Äquivalenz zur europĂ€ischen Habilitation bzw. UniversitĂ€tslehrbefĂ€higung. Eine DurchlĂ€ssigkeit vom berufsbildenden Bachelor Minors (Non-Thesis) bzw. course-based Master zum wissenschaftlichen Hounours Bachelor bzw. research-based Master ist generell nicht vorgesehen. Ein spĂ€terer Übertritt zum wissenschaftlichen Zweig ist nur in besonderen AusnahmefĂ€llen und unter Nachholen zahlreicher Seminare und PrĂŒfungen möglich. SpĂ€tere Studenten sollten sich daher schon vor Beginn des Bachelor-Studiums entscheiden, ob sie den an Studienjahren kĂŒrzeren berufsbildenden oder den um mindestens 2-3 Jahre lĂ€ngeren wissenschaftlichen Studien-Zweig einschlagen wollen.

Die nachfolgende Abbildung zeigt research-based Honours Bachelor- und MasterabschlĂŒsse von anerkannten Spitzeninstitutionen, wie beispielsweise Harvard University (Ranking-Platz 1[26] in den USA) und McGill University (Ranking-Platz 1[27] in Kanada), und stellt diese dem traditionellen Diplom-, Magister-, Doktorats- bzw. Bologna-Master-Abschluss gegenĂŒber.

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr 6. Jahr 7. Jahr 8. Jahr
Honours Bachelor (4 bis 5 Jahre)
Diplomstudium mit wissenschaftl. Thesis
Honours Bachelor ⇒
Research-Course u. -Thesis
research-based Master (Thesis), ca. 4-6 Semester
Forschungsstudium, wissenschaftl. Thesis (Master Univ.)
ÄquivalĂ€nt Bologna: Bachelor plus Master ⇒
ca 8-10 Semester (konsekutiv 10 Semester)
Äquivalent Bologna: Ph.D.
ca. 4-6 Semester
Vordiplom (UniversitÀt)
 
Diplom bzw. Magister
(UniversitÀt)
ca. 8-10 Semester
Doktoratsstudium
ca. 4-6 Semester

Hier die wichtigsten Unterschiede zu einigen anderen LĂ€ndern, die nicht am Bologna-Prozess teilnehmen.

Vereinigte Staaten von Amerika (USA)

Als ein durchgĂ€ngiges "Bewertungssystem" fĂŒr die Bedeutung des akademischer Grades, und somit fĂŒr die QualitĂ€t der Lehre und die FĂ€higkeiten der Absolventen, kann der Ruf und das Hochschulranking eines Colleges bzw. einer UniversitĂ€t genannt werden. Beispielsweise hat ein Abschluss an der EliteuniversitĂ€t Harvard (Platz 1[28] der US-amerikanischen UniversitĂ€ten) mit den höchsten internationalen Stellenwert. In der Regel gilt der akademische Grad von einer UniversitĂ€t höherrangig als jener von einem College.

Allgemein

In den USA wird zwischen dem Master, ab ein Jahr Studiendauer (Äquivalent auch im Bologna-System oder in England: Taught Master), der nicht zwingend als UniversitĂ€tsabschluss gilt, und dem Master ab zweijĂ€hriger Studiendauer (Äquivalent in England: Research Master), der nur an einer UniversitĂ€t absolviert werden kann und bei dem in der Regel eine zweijĂ€hrige wissenschaftliche Arbeit verfasst wird, unterschieden. In den USA sowie in Europa gilt der US-amerikanische einjĂ€hrige oder nicht universitĂ€re Master in der Regel als Ă€quivalent zum europĂ€ischen Master, beispielsweise auch nach dem Bologna-System, oder zum englischen Taught Master. MasterstudiengĂ€nge werden fast ausschließlich an den im amerikanischen Englisch als universities bezeichneten Hochschulen angeboten, da sie im Gegensatz zu den colleges auch AbschlĂŒsse jenseits des Bachelors vergeben. Master- und Doktor-Studierende sind gemeinsam an der Graduate School der jeweiligen UniversitĂ€t eingeschrieben, gelegentlich auch an einer Professional School, etwa fĂŒr Law oder Medicine in Yale.[29]

Zulassungsvorausetzung zum Masterstudium ist wie in Europa ein Bachelor oder ein Abschluss, der mindestens dem Bachelor vergleichbar ist. Es wird aber fĂŒr die Zulassung unterschieden, ob es sich um einen universitĂ€ren Bachelor-Abschluss (B.A. Honours) handelt oder nicht. Voraussetzung fĂŒr ein mindestens zweijĂ€hriges universitĂ€res Masterstudium ist der mindestens vierjĂ€hrige universitĂ€re Bachelor (Honours). FĂŒr viele FĂ€cher verlangen die Zulassungsregeln zusĂ€tzlich die Vorlage der Ergebnisse des Graduate Record Examination-Tests (GRE). Da der Bachelor in den USA allgemein der erste Studienabschluss ist, werden Masterstudien als weiterfĂŒhrende Studien angesehen und daher als „Graduiertenstudien“ (engl.: graduate studies) bezeichnet. Entsprechend gelten Master- ebenso wie Ph.D.-Studenten als „Graduiertenstudenten“ (engl.: graduate students).

Die Zahl der MasterstudienplĂ€tze ist erheblich kleiner als jene der BachelorstudienplĂ€tze. In den USA verlĂ€sst der Großteil der Bachelorabsolventen das College oder die University und ergreift direkt einen Beruf. Nur eine Minderheit der Bachelorabsolventen setzt das Studium - entweder direkt oder oft erst nach ein- oder mehrjĂ€hriger BerufstĂ€tigkeit - mit Studienziel Master und/oder Ph.D. (Doktor) fort. Die ProzentsĂ€tze, wie viele US-Amerikaner einen Studienabschluss haben, lassen sich daher kaum oder gar nicht mit deutschen Statistiken vergleichen.

Das Masterstudium dauert in den USA in der Regel zwei Jahre im Vollzeitstudium. Eine Master-Arbeit (engl.: thesis) muss nicht an jeder UniversitĂ€t bzw. in jedem Studiengang geschrieben werden. Ein Master kann in den USA auch allein auf Grundlage von Veranstaltungen und PrĂŒfungen vergeben werden (engl.: by coursework oder non-thesis option): In many programs, students can elect options that will permit them to study one aspect of a discipline in depth by preparing a thesis or to gain a broader mastery of a discipline by electing to take coursework in lieu of a thesis.[30]

FĂŒr den weit verbreitenten Master of Science sind gemischte Programme – Lehrveranstaltungen plus Abschlussarbeit – ĂŒblich, die jedoch im Vergleich zum in Deutschland ĂŒblichen „Bologna-Master“ bei stark reduzierter Anzahl an Lehrveranstaltungen weit stĂ€rker auf das Thesis-Projekt ausgerichtet sind. Ziel des Master-Studiums ist dann die Erarbeitung eines veröffentlichungsfĂ€higen Manuskripts.

Dies liegt an der NĂ€he der M.-S.-Programme zum Ph.-D.-Programm, die beide von derselben Graduate School verwaltet werden. Die fĂŒr alle nennenswerten UniversitĂ€ten in Neuengland zustĂ€ndige New England Association of Schools and Colleges definiert in ihren Akkreditierungsrichtlinien beispielsweise: Research-oriented doctoral programs, including the Ph. D., and disciplinary master’s degree programs are designed to prepare students for scholarly careers; they emphasize the acquisition, organization, utilization, and dissemination of knowledge. [
] Disciplinary master’s programs have many of the same objectives but require less sophisticated levels of mastery in the chosen field of study than does the research doctorate.[31]

In den USA können verschiedene MasterabschlĂŒsse vergeben werden. Da die europĂ€ischen Masterbezeichnungen unter starkem Einfluss des angloamerikanischen Bezeichnungssystems entwickelt wurden, entsprechen sich die Bezeichnungen weitgehend. Die zwei Grundtypen konsekutiver MasterabschlĂŒsse sind somit der Master of Arts (MA bzw. M. A.) und der Master of Science (M. S. oder MS, manchmal auch MSc bzw. M. Sc.). Daneben wird eine Anzahl weiterer, nicht-konsekutiver MasterabschlĂŒsse vergeben, z. B. der Master of Business Administration (MBA) oder der Master of Education (M.Ed.).

Die genauen Voraussetzungen, Auswahlkriterien und Studienbedingungen von MasterstudiengĂ€ngen (wie auch von anderen StudiengĂ€ngen) werden in den USA von den individuellen UniversitĂ€ten geregelt; ein staatliches Kontrollsystem, wie es in Europa und anderen LĂ€ndern ĂŒblich ist, gibt es nicht. Vor allem an kleineren bzw. wenig bekannten US-UniversitĂ€ten ist daher die Akkreditierung von AbschlĂŒssen wichtig, da solche Hochschulen AbschlĂŒsse wie Bachelor oder Master vergeben können, die nicht offiziell anerkannt sind. Solche AbschlĂŒsse werden in der Regel auch in Deutschland nicht als Ă€quivalent zu einem europĂ€ischen zweiten akademischen Grad anerkannt.

SonderfÀlle

Vor allem an Fachbereichen, die auf Forschung ausgerichtet sind, (d. h. insbesondere an den national und international renommierten UniversitĂ€ten) ist es möglich, sich mit abgeschlossenem Bachelor direkt fĂŒr einen Ph. D. zu bewerben, wobei in aller Regel an EliteuniversitĂ€ten mindestens ein Top-ranked Honours Bachelor-Abschlusssumma cum laude sowie ein wissenschaftliches Ph.D. proposal als Zulassungsvoraussetzungen gelten. Seltener sind Bewerbungen „nur“ fĂŒr einen Master an bestimmten Instituten und Fachbereichen in der Regel ĂŒberhaupt nicht möglich (Beispiel: Neurobiology in Yale).[32] Die fĂŒr einen Ph.-D.-Studiengang zugelassenen Studenten mĂŒssen den Master dann als eine von mehreren Voraussetzungen fĂŒr das Erreichen des Ph. D. erwerben. Gelegentlich wird der M.S.-Degree „en route“ erworben,[33] jedoch nur ausscheidenden Studierenden verliehen.[32]

Ein anderer Sonderfall sind Studienangebote hĂ€ufig an nicht-Top-ranked Colleges und UniversitĂ€ten, an denen begabte Studenten course-based Bachelor und Master (Non-Thesis oder "Ein-Fach"-Thesis) in insgesamt fĂŒnf Jahren erreichen können. Diese Angebote werden zum Teil als „4+1“-System bezeichnet. TatsĂ€chlich werden die Voraussetzungen zum Master jedoch meist nicht in nur einem Jahr erfĂŒllt. Die Studenten belegen vielmehr schon vor Erreichen des Bachelors Veranstaltungen fĂŒr den Master, sodass sowohl die hier ĂŒblicherweise vierjĂ€hrige Studienzeit fĂŒr den Bachelor als auch die zweijĂ€hrige Studienzeit fĂŒr den Master (auf eine Gesamtstudienzeit von fĂŒnf Jahren) reduziert werden. Allerdings gibt es selbst von diesem System wieder weitere Ausnahmen; zum Beispiel gibt es Angebote, Three-years "Ein-Fach"-Bachelor und -Master (meist course-based und Non-Thesis) in nur viereinhalb Jahren zu erwerben.[34]

Ausnahmen bilden ferner der ĂŒblicherweise dreijĂ€hrige Studiengang Rechtswissenschaften und der in der Regel vierjĂ€hrige Studiengang Medizin. Zugangsvoraussetzung fĂŒr diese StudiengĂ€nge ist zwar ebenfalls in der Regel mindestens ein Bachelor. Der Abschluss dieser StudiengĂ€nge wird jedoch nicht als Master, sondern als doctor bezeichnet (lat.: Juris Doctor bzw. JD = Doktor des Rechts; lat.: MedicinĂŠ Doctor bzw. MD = Doktor der Medizin. Diese AbschlĂŒsse sind in den USA in der Regel die akademische Voraussetzung zur BerufsausĂŒbung als Jurist (vgl.: Erstes Staatsexamen) bzw. Arzt. Diese „Berufsdoktorate“ dĂŒrfen in Deutschland - im Gegensatz zu Ph.D.-Graden der Carnegie-gelisteten UniversitĂ€ten (“Research University (high research activity)“ oder “Research University (very high research activity)“) - nicht als „Dr.“ gefĂŒhrt werden, sondern nur in der verliehenen Form. Entgegen ihren Bezeichnungen sind sie also nicht einer deutschen Promotion gleichzusetzen: So ist in den Rechtswissenschaften nach dem JD eine weitere Spezialisierung auf ein Rechtsgebiet möglich; nach einem zusĂ€tzlichen, meist einjĂ€hrigen Studium wird dann ein Master of Laws (lat.: Legum Magister, abgekĂŒrzt: LL. M. bzw. LLM = Master/Meister der Rechte) vergeben. Dieser Abschluss wird auch oft von AuslĂ€ndern erworben, die bereits einen Abschluss in Rechtswissenschaften aus ihrem Heimatland (z. B.: deutsches Staatsexamen) haben und fĂŒr ein Jahr in den USA studieren. Anstelle eines Master of Laws kann durch Anfertigung einer Dissertation auch der seltenere Doctor of Juridical Science (S. J. D. oder J. S. D. = Doktor der juristischen Wissenschaft) erworben werden, der weitgehend einer Promotion entspricht.[35] Verbreiterer ist an UniversitĂ€ten der USA beim Forschungsdoktorat jedoch der Grad „Ph.D.“.

Kanada

Der kanadische Master gleicht im Wesentlichen dem US-amerikanischen. Ebenso wie in den USA gilt in Kanada zur Bewertung der sehr stark variierenden QualitÀtsunterschiede der erworbenen akademischen Grade und damit der FÀhigkeiten der Absolventen das Hochschulranking. Beispielsweise hat ein Abschluss an der EliteuniversitÀt McGill, die sich seit Jahrzehnten auf Platz 1[36] der kanadischen UniversitÀten befindet, einen besonders hohen internationalen Stellenwert. Auch in Kanada wird der Abschluss an einer UniversitÀt in der Regel höher eingestuft als jener an einem College.

Es gibt hauptsĂ€chlich die Bezeichnungen Master of Arts (MA bzw. M. A.) und Master of Science (MSc bzw. M. Sc). Sie unterscheiden sich weiter in zwei Typen, research-based und course-based. Erstere ĂŒbersteigen die Studiendauer der course-based Master um ein bis zwei Jahre. Research-based Master werden praktisch nur an UniversitĂ€ten (und nicht an Colleges) angeboten und beinhalten ein großes Forschungsprojekt (research-based Thesis), welches etwa die HĂ€lfte der Studienzeit in Anspruch nimmt. Die Studienzeit betrĂ€gt in der Regel zwei bis drei Jahre. Course-based Master, auch Master (Non-Thesis) genannt, bestehen hauptsĂ€chlich aus Vorlesungen mit einer coursework oder einer kleineren research-oriented Arbeit (research-oriented project oder paper) und dauern ein bis zwei Jahre, an Top-ranked Universities mindestens zwei Jahre. In den Ingenieurwissenschaften unterscheidet man die letzteren mit dem Abschlussgrad Master of Engineering (MEng bzw. M. Eng.) statt Master of Science. Zulassungsvorausetzung fĂŒr eine Bewerbung zum Masterstudium an einer Spitzeninstitution ist ein wissenschaftliches Master proposal, ein Bachelor with Honours (mindestens cum laude) (B. Sc. (Hons) oder B.A. hons.), der sich von einem Bachelor (B. Sc. oder B.A.) durch die lĂ€ngere Studienzeit von vier (hĂ€ufiger) bis fĂŒnf (seltener) Jahren unterscheidet.

Die genauen Voraussetzungen, Auswahlkriterien und Studienbedingungen von MasterstudiengĂ€ngen werden auch in Kanada von den einzelnen UniversitĂ€ten geregelt; in den Provinzen British Columbia, Alberta, Ontario, Quebec, Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island gibt es zusĂ€tzlich ein staatliches Kontrollsystem. Praktisch alle UniversitĂ€ten sind außerdem Mitglied in der Association of Universities and Colleges of Canada (AUCC) welche eine QualitĂ€tsprĂŒfung voraussetzt. Daher ist der Standard der kanadischen UniversitĂ€ten im allgemeinen gleichmĂ€ĂŸiger als in den USA.[37]

Siehe auch

Literatur

  • S. Horndasch: Master nach Plan. Springer Science, Berlin 2010. ISBN 978-3-642-13019-9
  • Felix Petersen/ Marcus Mery: Die Bewerbung zum Studium: Erfolgreich bewerben fĂŒr Bachelor und Master. Verlag Ausbildungspark, Offenbach/ Main 2010, ISBN 978-3-941-35602-3.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Landeshochschulgesetz von Baden-WĂŒrttemberg vom 5. Januar 2005 (PDF-Datei; 562 kB) § 29 (2), Ministerium fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WĂŒrttemberg
  2. ↑ a b c d e f g h i j k l m n o p q LĂ€ndergemeinsame Strukturvorgaben/Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. Oktober 2003 – derzeit i. d. F. vom 4. Februar 2010 (PDF-Datei; 35 kB), KMK
  3. ↑ z.B. in NRW, § 67 Abs. 4 Hochschulgesetz, [1]
  4. ↑ Deskriptoren fĂŒr die Zuordnung der Profile fĂŒr MasterstudiengĂ€nge gemĂ€ĂŸ Strukturvorgaben der KMK vom 25. April 2005 (PDF-Datei, 31 kB), Akkreditierungsrat
  5. ↑ Statistische Daten zur EinfĂŒhrung von Bachelor- und MasterstudiengĂ€ngen - Wintersemester 2010/2011
  6. ↑ a b c Beschluss der KMK vom 12. Juni 2003 (PDF-Datei, 13 kB), KMK
  7. ↑ a b Eckpunkte fĂŒr die Studienstruktur in StudiengĂ€ngen mit Katholischer oder Evangelischer Theologie/Religion vom 13. Dezember 2007 (PDF-Datei, 16 kB), KMK
  8. ↑ [2], Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. Juni 2003
  9. ↑ http://www.gesetze-im-internet.de/drig/index.html
  10. ↑ http://www.gesetze-im-internet.de/drig/index.html
  11. ↑ Eckpunkte fĂŒr die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und MasterabschlĂŒssen in StudiengĂ€ngen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen fĂŒr ein Lehramt vermittelt werden (PDF-Datei, 16 kB), KMK vom 2. Juni 2005
  12. ↑ Hochschulkompass.de, Stand: Oktober 2007
  13. ↑ Ev. FH NĂŒrnberg AE-Master
  14. ↑ Postgraduate Course “Master of Customs Administration”, WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t
  15. ↑ http://www.kavoma.de
  16. ↑ http://www.bbk.bund.de/cln_007/nn_776368/DE/06__Fachinformationsstelle/05__NeueAufsaetze/01__Archiv/3__09__59,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/3_09_59.pdf
  17. ↑ http://www3.uni-bonn.de/studium/studienangebot/master-studiengaenge/weiterbildende-master-studiengaenge/drug-regulatory-affairs
  18. ↑ http://www.dgra.de/studiengang/studiengang.php
  19. ↑ InterdisziplinĂ€res Zentrum Medizin-Ethik-Recht, Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg
  20. ↑ Master-Studiengang Evangelische Theologie (PDF-Datei, 56 kB), Philipps-UniversitĂ€t Marburg
  21. ↑ § 67 Abs. 4 Hochschulgesetz [3]
  22. ↑ § 38 Abs. 3 LHG [4]
  23. ↑ Art. 64 Abs. 1 BayHSchG [5]
  24. ↑ Mastergrade in der Weiterbildung (PDF-Datei, 21 kB), Bundesministerium fĂŒr Wissenschaft und Forschung
  25. ↑ FHStG-Novelle 2006, Österreichischer Fachhochschul-Rat
  26. ↑ Fehler beim Aufruf der Vorlage:cite web: Die Parameter url und title mĂŒssen vorhanden sein.. Abgerufen am 13. August 2011.
  27. ↑ Fehler beim Aufruf der Vorlage:cite web: Die Parameter url und title mĂŒssen vorhanden sein.. Abgerufen am 13. August 2011.
  28. ↑ THE-QS World University Rankings 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
  29. ↑ Admissions, Yale University
  30. ↑ Graduate School, University of New Hampshire
  31. ↑ Webseite, Commission on Institutions of Higher Education (New England Association of Schools & Colleges)
  32. ↑ a b Neurobiology, Bulletin of Yale University
  33. ↑ Chemistry, Bulletin of Yale University
  34. ↑ Kombinierter Bachelor und Master an der University of South California
  35. ↑ Doctor of Laws, Fassung vom 3. November 2006, englischsprachige Wikipedia
  36. ↑ THE-QS World University Rankings 2010. Abgerufen am 27. Juli 2011.
  37. ↑ Information for Students, Association of Universities and Colleges of Canada

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  • MASTER — Cette page d’homonymie rĂ©pertorie les diffĂ©rents sujets et articles partageant un mĂȘme nom. Master ou Masters peut faire rĂ©fĂ©rence Ă  diffĂ©rents sujets. Sommaire 1 Audiovisuel 2 Éducation 
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  • master — [ mastɶr; mastɛr ] n. m. ‱ 1986; mot angl. , de master copy « document original » ♩ Anglic. Original Ă  partir duquel on rĂ©alise des copies (d un enregistrement). ⊗ HOM. MastĂšre. ● master nom masculin Synonyme de interpositif. ● master (homonymes) 
   EncyclopĂ©die Universelle

  • master — [masâ€Čtər, mĂ€sâ€Čtər] n. [ME maistre < OE mĂŠgester, magister & OFr maistre, both < L magister, a master, chief, leader, orig., double compar. < base of L magnus, great < IE * meg̑(h) > MUCH] 1. a man who rules others or has control,… 
   English World dictionary

  • Master P — (* 29. April 1967 in den Calliope Projects von New Orleans als Percy Robert Miller) ist Produzent, Rapper und Chief Executive Officer von No Limit Records. Sein Sohn ist der Rapper Lil Romeo. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Diskografie (Auswahl) 2 
   Deutsch Wikipedia


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