Metterich


Metterich
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Metterich
Metterich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Metterich hervorgehoben
49.980016.58876310
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburg-Land
Höhe: 310 m ü. NN
Fläche: 5,6 km²
Einwohner:

494 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54634
Vorwahl: 06565
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburg-land.de
Ortsbürgermeister: Rainer Wirtz
Lage der Ortsgemeinde Metterich im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Metterich ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Gemeinde liegt in der Südwesteifel ca. 5 km nordöstlich der Kreisstadt Bitburg. Westlich der Ortschaft verläuft die Kyll, auf deren Hochfläche sich die Gemeinde erstreckt. Von dem 5,6 km² großen Gemeindegebiet wird mit 70 % ein vergleichsweise großer Anteil landwirtschaftlich genutzt, nur 17 % sind von Wald bestanden. Direkt an Metterich vorbei führt die Bundesstraße 50 (Bitburg–Wittlich). Die nächste Anschlussstelle Badem an der Bundesautobahn 60 ist etwa 5 km entfernt.

Geschichte

Von einer frührömischen Besiedelung des Gemeindegebiets zeugen Funde eines Brandgräberfeldes und mehrerer Siedlungsstellen. Im Bereich „In der Eich“ wurden Gräber aus der Frankenzeit gefunden. Graf Sigard überließ seinen Besitz in dem damals „Metriche“ genannten Ort 844 der Abtei Prüm. Die Trierer Abtei St. Maximin besaß ab 1200 Güter in Metterich, so eine Mühle, die 1729–1740 der Herrschaft Bitburg abgabepflichtig war. Im Jahre 1794 war der Ort territorial zwischen der Propstei Bitburg und der Herrschaft Dudeldorf aufgeteilt. 1795 wurde er Sitz der Mairie Metterich, die 1816 in die gleichnamige preußische Bürgermeisterei überging. Letztere ging 1856 an das Amt Dudeldorf, das mit vier weiteren Ämtern im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land zusammengelegt wurde.

Im Jahre 1848 wurden in Metterich 320 Einwohner in 42 Häusern verzeichnet, wobei in der lokalen Mühle 17 Menschen beheimatet waren. 1895 umfasste der Ort bereits 54 Häuser und 390 Einwohner. 1939 war die Bevölkerung auf 382 Menschen zurückgegangen, ist seitdem aber nach mehreren Schwankungen wieder auf 471 Einwohner (2006) angestiegen.

katholische Pfarrkirche
St. Eucharius

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Metterich besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Pfarrkirche „St. Eucharius“ ist eine einschiffige Saalkirche aus dem 18. Jahrhundert und wurde zum Kulturdenkmal ernannt. Sehenswert sind des Weiteren einige restaurierte alte Bauernhäuser.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Metterich

Weblinks

 Commons: Metterich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)

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