Militärmanöver

ÔĽŅ
Militärmanöver
Ein US-Panzer vom Typ M60A3 während des NATO-Manövers REFORGER 1985 in Hessen

Als Man√∂ver bezeichnet man eine realistische milit√§rische √úbung. Sie wird mit 2 (seltener mit mehreren) Parteien unterschiedlicher Gr√∂√üe ausgef√ľhrt. Es gibt Man√∂ver die im Rahmen der Teilstreitkr√§fte abgehalten werden sowie Man√∂ver aus mehreren Truppengattungen. Zweck heutiger milit√§rischer Man√∂ver ist die Vorbereitung auf Einsatzsituationen, also auf bewaffnete Konflikte oder den Einsatz des Milit√§rs zur Verhinderung von Terroranschl√§gen. Im Gegensatz dazu glichen die Man√∂ver des 18. Jahrhunderts noch eher Paraden. Um den Ernstfall m√∂glichst realistisch zu simulieren, kommen Platzpatronen, √úbungsgranaten, Rauchgranaten (zur Simulierung des Einsatzes chemischer Waffen) und √Ąhnliches zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

Übergreifende Manöver

Man√∂ver k√∂nnen auch die Funktion haben, einem Staat Entschlossenheit und Einsatzf√§higkeit zu demonstrieren. Zum Beispiel hielten die USA und S√ľdkorea im Sommer 2010 gemeinsame Milit√§r√ľbungen mit zusammen 30.000 Soldaten ab. Diese waren als im Zuge vorangegangener Ereignisse als Signal an Nordkorea gerichtet.[1][2]

Gro√üe, regelm√§√üig abgehaltene Man√∂ver der Streitkr√§fte der Vereinigten Staaten umfassen die Marineman√∂ver RIMPAC und UNITAS und die Luftwaffen√ľbung Red Flag. In Westdeutschland waren bis 1993 die Gro√üman√∂ver der NATO-Alliierten unter Leitung der USA namens REFORGER besonders bekannt, da Sie j√§hrlich abgehalten wurden. Die Shanghaier Organisation f√ľr Zusammenarbeit hielt seit 2005 bisher drei Anti-Terror-Gro√üman√∂ver ab.

Manöver der Landstreitkräfte

Kaiserparade beim Herbstmanöver in Baden 1909

Die Man√∂ver werden meist auf einem Truppen√ľbungsplatz oder in dessen Umgebung abgehalten, in Zeiten des kalten Krieges jedoch oft auch im freien Gel√§nde, vorzugsweise den f√ľr den Ernstfall angenommenen R√§umen. Dabei gilt es ein vorher bestimmtes Ziel zu erreichen. Die Parteien werden mittels Partei-Farben (oftmals blau, rot, orange, gold) gekennzeichnet und werden von einer neutralen dritten Partei (Schiedsrichter) auf das Einhalten vorgegebener Richtlinien √ľberwacht und bewertet. Gro√üman√∂ver finden heute nur noch sehr selten statt, die √úbungen werden meist auf Stabsebene als Stabsrahmen√ľbung beschr√§nkt.

Bedeutende Militärmanöver in Deutschland

Aufgelistet sind Militärmanöver der Landstreitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland (Auswahl).

√úbungszeitraum Bezeichnung Umfang Beschreibung
22. bis 28. September 1954 Battle Royal 137.000 Soldaten Man√∂ver in Norddeutschland, Niedersachsen, n√∂rdliches Nordrhein-Westfalen mit 137.000 Soldaten der Britischen Rheinarmee, Royal Air Force sowie belgischen, niederl√§ndischen und US-Soldaten. Einsatz von ca. 800 Panzern und US-Atomgesch√ľtzen. Erstes Gro√üman√∂ver der NATO.
20. bis 24. September 1960 Hold Fast 45.000 Soldaten Manöver im Raum Schleswig-Holstein mit 45.000 Soldaten aus Dänemark, Großbritannien, Kanada, Belgien und der Bundeswehr mit mehr als 12.000 Ketten- und Radfahrzeugen.
2. bis 8. Februar 1961 Winter Shield II 60.000 Soldaten Manöver in Ostbayern/Oberpfalz mit 60.000 Soldaten der US- und französischen Armee sowie der Bundeswehr. Einsatz von 15.000 Fahrzeugen.
15. bis 21. September 1968 Schwarzer Löwe 42.000 Soldaten Manöver im Raum Ingolstadt, Rothenburg/Tauber, Sigmaringen, Heilbronn mit 42.000 Soldaten des II. Korps der Bundeswehr sowie französischen Einheiten mit 15.000 Ketten- und Radfahrzeugen.
9. bis 22. Januar 1973 Certain Shield 46.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Bad Mergentheim, Walld√ľrn, Crailsheim, W√ľrzburg, Kitzingen, Rothenburg o.d. Tauber, Neustadt a.d.Aisch mit 46.000 Soldaten aus den USA, Kanada und der Bundeswehr.
9. bis 16. Oktober 1973 Certain Charge 51.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum N√ľrnberg, Ansbach, Schw√§bisch Hall, Schw√§bisch Gm√ľnd, Dinkelsb√ľhl, Ingolstadt, Crailsheim mit 51.000 Soldaten aus den USA, Kanada und der Bundeswehr. Am 13. Oktober 1973 streift ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-4 Phantom II im Tiefstflug bei Wei√üenburg in Bayern einen Transportpanzer vom Typ M113 und st√ľrzt zwischen Trommetsheim und Kattenhochstatt ab. Die beiden Piloten und zwei Soldaten des Panzers werden get√∂tet.
30. September bis 9. Oktober 1974 Certain Pledge 44.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Stuttgart, Ulm, Donauw√∂rth, Eichst√§tt, Weissenburg, Crailsheim, Heidenheim, G√∂ppingen, Schw√§bisch Hall, Dinkelsb√ľhl mit 38.000 US-, 6.000 Bundeswehr- und kanadische Soldaten.
15. bis 19. September 1975 Gro√üe Rochade 67.400 Soldaten Man√∂ver in Bayern im Raum Marktredwitz, Passau, M√ľnchen, Augsburg, N√ľrnberg mit 53.000 Heeressoldaten, 5.000 Soldaten der Territorialverteidigung und 9.400 Soldaten aus den USA, Frankreich und Kanada. Eingesetzt wurden 15.000 Fahrzeuge, darunter 3.000 Kettenfahrzeuge. Zeitgleich fand die NATO-Luftwaffen√ľbung ‚ÄěCold Fire‚Äú statt.
14. bis 23. Oktober 1975 Certain Trek 57.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Ansbach, F√ľrth, Erlangen, Bamberg, Fulda, Hanau, Darmstadt, Heidelberg, Steigerwald, Ha√überge, Heilbronn. Einsatz von 2.170 Kettenfahrzeuge, darunter 604 Kampfpanzer, 4.474 Radfahrzeuge und 261 Hubschrauber. Beteiligt waren Soldaten der Bundeswehr, aus den USA, Gro√übritannien, Kanada und Frankreich. Zwei US-Soldaten starben bei dem Versuch mit ihrem Panzer die Tauber bei Werbach zu √ľberqueren. Ein Soldat eines Panzers starb als dieser in einen Steinbruch bei Bernsfelden st√ľrzte. Bei Eiersheim st√ľrzte am 17. Oktober 1975 eine F-4 Phantom II ab, dabei starben beide kanadische Piloten.
6. bis 10. September 1976 Großer Bär 50.000 Soldaten
7. bis 11. September 1976 Gordan Shield 34.000-40.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Alsfeld, Feldatal, Lauterbach, Marburg, Zeilbach mit Soldaten aus den USA, Belgien, Frankreich und der Bundeswehr. Einsatz von 348 Hubschraubern.
13. bis 17. September 1976 Lares Team 43.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum N√ľrnberg , Weissenburg, Feuchtwangen, Donauw√∂rth, Wassertr√ľdingen, N√∂rdlingen, Eichst√§tt, Harburg, Dinkelsb√ľhl, Amberg, Regensburg, Ingolstadt, Heidenheim, Gaildorf, Ansbach mit Soldaten aus den USA und Kanada und der Bundeswehr. Einsatz von 3.500 Kettenfahrzeugen, 8.000 Radfahrzeugen, 600 Hubschraubern und 90 Kampfflugzeugen. Zeitgleich wurde die Luftwaffen√ľbung ‚ÄěCrested Cap 76‚Äú abgehalten.
12. bis 15. September 1977 Standhafte Chatten 38.000 Soldaten Man√∂ver der Bundeswehr in Nordhessen und S√ľdwestfalen mit 3.200 US-Soldaten. Einsatz von 3.200 Kettenfahrzeugen und 9.000 Radfahrzeugen. Ein Soldat stirbt durch ein umst√ľrzendes Milit√§rfahrzeug.
12. bis 23. September 1977 Blue Fox 25.000 Soldaten Man√∂ver des 1. belgischen Korps im Raum Rheine, Osnabr√ľck, L√ľbbecke, Minden, Hannover, Hildesheim, Eschershausen, Hornburg, Bad Sachsa, Duderstadt, G√∂ttingen, Bovenden, Adelebsen, Borgentreich, Warburg, Meschede mit 2.000 Ketten- und 6.000 Radfahrzeugen.
26. bis 30. September 1977 Inter Action 77 12.700 Soldaten Man√∂ver im Raum Bremen, Rotenburg, Walsrode, Nienburg, Vechta, Cloppenburg, Friesoythe, Oldenburg mit Soldaten aus den Niederlanden, den USA und der Bundeswehr. Einsatz von 325 Ketten- und 2.550 Radfahrzeugen. Unterst√ľtzt durch die zeitgleiche Luftwaffen√ľbung ‚ÄěCold Fire 77‚Äú.
17. bis 21. September 1978 Blaue Donau 46.000 Soldaten
18. bis 28. September 1978 Certain Shield 55.780 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Frankfurt am Main, Wetzlar, Alsfeld, Bad Hersfeld, Fulda, Wildflecken, Karlstadt, Aschaffenburg, Hanau, Schweinfurt, Darmstadt, Limburg, Marburg mit Soldaten aus den USA, Belgien, Gro√übritannien, Luxemburg und der Bundeswehr. Einsatz von 10.000 Ketten- und Radfahrzeugen und 500 Hubschraubern. Zeitgleich lief die Luftwaffen√ľbung ‚ÄěCrested Cap 78‚Äú.
18. bis 29. September 1978 Saxon Drive 32.500-35.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Bremen, Diepholz, Minden, Hannover, Wolfsburg, L√ľneburg mit 27.000 Soldaten aus den Niederlanden, 7.500 aus den USA und 1.500 der Bundeswehr. Eingesetzt wurden 2.300 Kettenfahrzeuge, 7.000 Radfahrzeuge und 100 Hubschrauber.
19. bis 22. September 1978 Carbon Edge 51.850-65.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum M√ľnsingen, Weilheim, Kempten, Wangen, Tuttlingen, T√ľbingen, B√∂blingen, Donaueschingen, Sonthofen, M√ľnchen, Augsburg, Ulm mit 43.000 Soldaten aus den USA, 3.300 aus Kanada, 500 aus Belgien, 500 aus den Niederlanden, 350 aus Gro√übritannien und 4.200 der Bundeswehr. Eingesetzt wurden 4.000 Kettenfahrzeuge, 7.500 Radfahrzeuge, 500 Hubschrauber und 90 Kampfflugzeuge. Zeitgleich wurde die Luftwaffen√ľbung ‚ÄěCrested Cap 79‚Äú abgehalten. Zwei US-amerikanische F-4D Phantom II kollidierten im dichten Nebel bei Sch√∂nberg.
29. Januar bis 7. Februar 1979 Certain Sentinel 66.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Bamberg, Hammelburg, W√ľrzburg, Ansbach, Crailsheim, Forchheim, Bayreuth, F√ľrth, Bopfingen, Heilsbronn, Waldm√ľhlbach, Mellrichstadt, N√ľrnberg, Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim, schwanberg, Kitzingen mit 53.000 Soldaten aus den USA, 3.000 aus Kanada, 3.100 der Bundeswehr und Soldaten aus Gro√übritannien, Luxemburg und den Niederlanden. Einsatz von 4.300 Kettenfahrzeugen, 8.000 Radfahrzeugen, 335 Hubschraubern und 95 Kampfflugzeugen.
10. bis 21. September 1979 Constant Enforcer 29.000 Soldaten
17. bis 21. September 1979 Harte Faust 65.000 Soldaten Raum Emden, Wilhelmshaven, Lippstadt, Rheine mit Soldaten der Bundeswehr, aus den USA, Niederlande, Dänemark, Einsatz von 2.700 Ketten- und 16.000 Radfahrzeugen.
15. bis 19. September 1980 St. Georg 44.000 Soldaten
15. bis 25. September 1980 Spearpoint 102.000 Soldaten Man√∂ver im Raum Braunschweig, Wolfenb√ľttel, Goslar, Northeim, Salzgitter, Sarstedt, Hildesheim, Hannover, Alfeld, Hameln, Einbeck, Holzminden, Rinteln, Minden mit 76.300 britische Soldaten, 22.000 US-Soldaten und 3.700 Bundeswehrsoldaten. Einsatz von 18.000 Radfahrzeugen und 3.643 Kettenfahrzeugen, darunter 855 Kampfpanzer. Au√üerdem 350 Hubschrauber.
15. bis 24. September 1980 Certain Rampart 40.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum N√ľrnberg-Regensburg-Augsburg-Ulm-Schw√§bisch Hall mit 40.000 Soldaten aus USA (davon 16.000 eingeflogen), Kanada und der Bundeswehr
14. bis 18. September 1981 Scharfe Klinge 48.000 Soldaten Manöver im Raum Heilbronn, Stuttgart, Nagold, Oberndorf, Rottweil, Singen, Neckar-Bischofsheim, Sulz, Sigmaringen, Rottweil und Horb mit 40.000 Bundeswehrsoldaten, 3.600 US-Soldaten und 3.500 kanadischen Soldaten
14. bis 23. September 1981 Certain Encounter 71.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Alsfeld, Homberg, Schwalmstadt, Neukirchen, Oberaula, Gerterode, M√ľhlbach, Sterkelshausen. 17.000 US-Soldaten wurde hierf√ľr eingeflogen.
13. bis 17. September 1982 Starke Wehr 45.000 Soldaten
13. bis 23. September 1982 Carbine Fortress 73.000 Soldaten
20. bis 24. September 1982 Bold Guard 47.200 Soldaten
19. bis 23. September 1983 Wehrhafte Löwen 50.000 Soldaten
20. bis 29. September 1983 Atlantic Lion 41.000 Soldaten
20. bis 29. September 1983 Confident Enterprise 62.000 Soldaten
2. bis 11. November 1983 Able Archer 83 keine Angaben Kommandostabs√ľbung
16. bis 22. März 1984 Avalanche Express 25.000 Soldaten
3. bis 29. September 1984 Lion Heart 84 132.000 Soldaten
13. bis 20. September 1984 Flinker Igel 55.000 Soldaten
17. bis 28. September 1984 Certain Fury 50.000 Soldaten
23. bis 25. Januar 1985 Central Guardian 65.000 Soldaten
2. bis 13. September 1985 Brave Defender 65.000 Soldaten
12. bis 21. September 1985 Trutzige Sachsen 60.000 Soldaten
20. bis 30. Januar 1986 Certain Sentinel 73.000 Soldaten REFORGER-Man√∂ver im Raum Schweinfurt, Hof, Dinkelsb√ľhl, Regensburg, Cham, Kulmbach, Weiden, Schwandorf, Ansbach, Kitzingen, Bad Windsheim mit 48.000 US-Soldaten, 4.800 Bundeswehrsoldaten und 4.100 kanadischen Soldaten.
8. bis 19. September 1986 Crossed Swords 86 24.500 Soldaten Man√∂ver im Raum Nordhessen, S√ľdniedersachsen und Ostwestfalen, Warburg, H√∂xter, Holzminden, Uslar mit 15.000 belgische Soldaten, 3.500 Bundeswehrsoldaten und 3.000 Soldaten aus den USA und Gro√übritannien. Eingesetzt wurden 2.000 Kettenfahrzeuge und 7.000 Radfahrzeuge.
18. bis 26. September 1986 Fränkischer Schild 86 60.000 Soldaten
Offizier vor der Manöverkarte
Man√∂ver im Raum Schweinfurt, Karlstadt, Gramschatz, Arnstein, Walld√ľrn, Hardheim, Waldstetten, Bad Wimpfen, Heilbronn, W√ľrzburg mit 50.000 Bundeswehrsoldaten, 8.000 US-Soldaten und 3.000 franz√∂sischen Soldaten. Einsatz von 3.500 Kettenfahrzeugen und 14.000 Radfahrzeugen.
15. bis 25. September 1987 Kecker Spatz 75.000 Soldaten Das II. Korps der Bundeswehr absolvierte das deutsch-franz√∂sische Man√∂ver im Raum N√ľrnberg, Regensburg, Ingolstadt, Landshut, M√ľnchen, Augsburg, Ulm und Stuttgart. Hierbei waren keine Truppen der NATO-Strukturen eingebunden. Im Einsatz waren 55.000 deutsche und 20.000 franz√∂sische Soldaten u.a. der Eingreiftruppe Force d'action rapide (FAR) mit Teilen der Fremdenlegion. Am Man√∂ver nahmen 17.000 Radfahrzeuge, 2.200 Kettenfahrzeuge (u.a. Leopard 2, AMX-10) und 480 Hubschrauber teil.

Manöver der Luftstreitkräfte

Eigenst√§ndige Man√∂ver der Luftstreitkr√§fte finden relativ selten statt; meist beteiligen sich Luftstreitkr√§fte an Man√∂vern der anderer Truppengattung. Die permanente Ausbildung wird im laufenden Betrieb und mit besonderen Lehrg√§ngen durchgef√ľhrt. Ein 1955 durchgef√ľhrtes Man√∂ver der taktischen Nato-Luftstreitkr√§fte in Europa war "Operation Carte Blanche". Es wurden mit √ľber 3000 Flugzeugen 12.347 Eins√§tze geflogen. Die Vorbereitungszeit f√ľr dieses Man√∂ver war l√§nger als ein Jahr. Das Ergebnis dieses Man√∂vers wurde zusammengefasst mit: "Keiner kann gewinnen".[3]

Manöver der Seestreitkräfte

Gr√∂√üere Flottenman√∂ver wurden von der United States Navy, der Kriegsmarineflotte UdSSR sowie der Russischen Marine durchgef√ľhrt. Bekannt ist das Flottenman√∂ver in der Barentssee im Jahr 2000 bei dem das russische Atom-U-Boot K-141 Kursk gesunken ist. Von der US-Navy ist ein Reihe von Flottenman√∂vern dokumentiert, die meist politischen Hintergrund hatten.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ sueddeutsche.de vom 24. Juli 2010: Nordkorea droht mit Krieg
  2. ‚ÜĎ Der Spiegel, Artikel: S√ľdkoreas Milit√§r droht Norden mit tausendfacher Vergeltung", 27. November 2010
  3. ‚ÜĎ Der Spiegel, Artikel: Sicherheit ist nicht zu erreichen Luftwarnsystem funktionierte nicht "Keiner kann gewinnen", Ausgabe 29/1955
  4. ‚ÜĎ Der Spiegel, Artikel: Grenada-Invasion: Ronald Reagans gr√∂√üte Stunde", Ausgabe 44/1983

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Shanghaier Organisation f√ľr Zusammenarbeit ‚ÄĒ Generalsekret√§r Muratbek Sansysbajewitsch Imanalijew ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Corpul de AviaŇ£ie Rom√Ęn ‚ÄĒ Kokarde der rum√§nischen Flugzeuge 1916/17 Die rum√§nische Fliegertruppe, eigentlich K√∂niglich Rum√§nisches Fliegerkorps (Corpul de AviaŇ£ie Rom√Ęn), reicht in seiner Geschichte bis 1909 zur√ľck. Es nahm am Dritten Balkankrieg und am Ersten Weltkrieg… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Die Gonsbachlerchen ‚ÄĒ Gonsenheim Stadtteil von Mainz ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Gonsenheim ‚ÄĒ Stadtteil von Mainz ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Mainz-Gonsenheim ‚ÄĒ Gonsenheim ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Rum√§nische Fliegertruppe ‚ÄĒ Kokarde der rum√§nischen Flugzeuge 1916/17 Die rum√§nische Fliegertruppe, eigentlich K√∂niglich Rum√§nisches Fliegerkorps (Corpul de AviaŇ£ie Rom√Ęn), reicht in seiner Geschichte bis 1909 zur√ľck. Es nahm am Dritten Balkankrieg und am Ersten Weltkrieg… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Au√üenpolitik der Republik T√ľrkei ‚ÄĒ T√ľrkei (schwarz) und Staaten, in denen die T√ľrkei Botschaften hat (blau) T√ľrkei (gr√ľn) und Staaten, die Botschaften in der T√ľrkei haben Die Au√üenpolitik ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Au√üenpolitik der T√ľrkei ‚ÄĒ T√ľrkei (schwarz) und Staaten, in denen die T√ľrkei Botschaften hat (blau) ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Gro√ües Campement bei M√ľhlberg ‚ÄĒ Lager bei Zeithain von Alexander Thiele Das Zeithainer Lustlager, auch Lustlager von Zeithain oder Gro√ües Campement bei M√ľhlberg genannt, war eine Truppenschau Augusts des Starken, verbunden mit der Darstellung k√∂niglicher Pracht, die vom 31. Mai ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • James Robert Thompson ‚ÄĒ Gouverneur James Robert Thompson bei einem Milit√§rman√∂ver, Juli 1986 James Robert Thompson (* 8. Mai 1936 in Chicago, Illinois) ist ein amerikanischer Politiker. Er war von 1977 bis 1991 der 39 ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.