Missbrauch und AbhÀngigkeit

ï»ż
Missbrauch und AbhÀngigkeit
Klassifikation nach ICD-10
F10.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (AbhÀngigkeitssyndrom)
F11.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide (AbhÀngigkeitssyndrom)
F12.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide (AbhÀngigkeitssyndrom)
F13.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika (AbhÀngigkeitssyndrom)
F14.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain (AbhÀngigkeitssyndrom)
F15.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein (AbhĂ€ngigkeitssyndrom)
F16.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Halluzinogene (AbhÀngigkeitssyndrom)
F17.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak (AbhÀngigkeitssyndrom)
F18.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch flĂŒchtige Lösungsmittel (AbhĂ€ngigkeitssyndrom)
F19.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (AbhÀngigkeitssyndrom)
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Das AbhĂ€ngigkeitssyndrom (umgangssprachlich: AbhĂ€ngigkeit, Drogenmissbrauch, Sucht) ist eine durch verschiedene PhĂ€nomene des Verhaltens, der Kognition und des Körpers gekennzeichnete Störung, die nach wiederholter Einnahme von psychotropen Substanzen eintreten kann. Die Störung ist durch ein unĂŒberwindbares BedĂŒrfnis oder Verlangen charakterisiert, sich die jeweilige Substanz fortwĂ€hrend und regelmĂ€ĂŸig zuzufĂŒhren.[1] Körperliche Anzeichen sind Toleranzentwicklung und in manchen FĂ€llen körperliche Entzugssymptome.[2]

Inhaltsverzeichnis

Diagnose / Medizinische Definition

Zur Diagnose des AbhĂ€ngigkeitssyndroms mĂŒssen nach der ICD-10 mindestens drei der folgenden Kriterien wĂ€hrend des letzten Jahres gemeinsam erfĂŒllt gewesen sein:

  1. Zwanghaftes Verlangen nach Konsum
  2. Übermaß, Nicht-mehr-aufhören-können
  3. Körperliche Entzugssymptome
  4. Benötigen immer grĂ¶ĂŸerer Mengen, damit Wirkung eintritt
  5. Großer Zeitaufwand fĂŒr Beschaffung, Konsumieren und dem Sich-davon-erholen
  6. Fortdauernder Gebrauch der Substanz(en) wider besseres Wissen und trotz eintretender schÀdlicher Folgen.

Die Klassifikation im ICD-10 ist in die verschiedenen Substanzen unterteilt (siehe Kasten).

Im offiziellen Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) existierte von 1957 bis 1963 der Begriff Sucht. Danach wurde er zunĂ€chst durch Missbrauch und AbhĂ€ngigkeit ersetzt. Schließlich wurde nach 1969 das Missbrauchskonzept zugunsten vier definierter Klassen des Gebrauchs verworfen[3]:

  1. Unerlaubter Gebrauch ist von der Gesellschaft nicht tolerierter Gebrauch.
  2. GefĂ€hrlicher Gebrauch ist Gebrauch mit wahrscheinlich schĂ€dlichen Folgen fĂŒr den Konsumenten.
  3. Dysfunktionaler Gebrauch liegt vor, wenn psychischen oder sozialen Anforderungen nicht mehr gerecht geworden werden kann.
  4. SchÀdlicher Gebrauch hat bereits schÀdliche Folgen (ZellschÀden, psychische Störung) hervorgerufen.

Theorien zur Entstehung des AbhÀngigkeitssyndroms

Ansatzpunkt

Zwar steht heute fest, dass nicht der Stoffkonsum als solcher zu negativen gesundheitlichen und sozialen SchĂ€den fĂŒhrt, sondern der Kontrollverlust desselben. Wenn man bedenkt, dass bei VorgĂ€ngen wie der Nahrungsaufnahme oder dem Geschlechtsverkehr eine Dopaminzunahme um ca 50% im Vorderhirn (genauer: im Nucleus accumbens) festgestellt wurde, wĂ€hrend Kokain eine Zunahme um das FĂŒnffache auslöst, ist es jedoch nahe liegend, dass nur sehr wenige Menschen derartige Eingriffe in ihr GefĂŒhlsempfinden rational ĂŒber lĂ€ngere Zeit kontrollieren können. Demnach kann nicht vom Kontrollverlust als Ursache der Sucht gesprochen werden; vielmehr ist nach den Ursachen des Kontrollverlusts zu fragen.

Es kommt dabei zum einen auf die allgemeinen Wirkmechanismen psychotroper Substanzen an; sie erklĂ€ren die Entstehung der AbhĂ€ngigkeit aber nicht vollstĂ€ndig: Nicht jeder wird aufgrund dieser Mechanismen abhĂ€ngig. Daher sind auch individuelle Dispositionen zu berĂŒcksichtigen.

Wirkungsmechanismen

Seit den 80er Jahren betrachtet man AbhÀngigkeit als multifaktoriellen Prozess, bei dem biologische, psychische, soziale und gesellschaftliche Faktoren zusammenwirken. Eine AbhÀngigkeitserkrankung entwickelt sich in einem multikausalen und interaktiven Prozess. [4]

Neurobiologische Wirkmechanismen

Alan Leshner zog 1997 als Direktor des amerikanischen National Institute of Drug Abuse (Nida) eine Bilanz der jahrzehntelang betriebenen neurowissenschaftlichen ForschungstÀtigkeit: AbhÀngigkeit ist eine Hirnkrankheit.

In Tierversuchen wurde festgestellt, dass unser Verhalten durch ein hochkomplexes Belohnungssystem gesteuert wird. Dieses beruht auf dem Botenstoff Dopamin, der auch bei Stimulationen wie Sex, Nahrungsaufnahme, romantischer Liebe oder bei Erfolgserlebnissen aller Art eine wichtige Rolle spielt. Es entwickelt sich ein Wiederholungseffekt, das Individuum verspĂŒrt die Lust auf mehr (unwiderstehliches Verlangen, engl. craving).

Das cAMP-System (cAMP = zyklisches Adenosinmonophosphat) ist verantwortlich fĂŒr die Toleranzbildung von psychoaktiven Stoffen (Kokain, Alkohol, Nikotin usw.) Doch spielt es ebenfalls fĂŒr die Entzugssymptomatik eine wichtige Rolle. Außerdem kann ein Protein (DFosB) die Verbindungswege neuronaler Impulse verĂ€ndern.

Auf den OberflĂ€chen und im Innern der Nervenzellen hinterlassen psychoaktive Substanzen VerĂ€nderungen, die sich einerseits auf die Wahrnehmung des nĂ€chsten Konsums, wie aber auch auf das Empfinden des Nichtkonsums auswirken. Zudem werden mit der Zeit auch neue Zellverbindungen (VerknĂŒpfungen der Axonen) gebildet, wĂ€hrend andere verkĂŒmmern. Das heißt, unser Gehirn passt sich dem Konsumverhalten biologisch an. Veranschaulichen lĂ€sst sich dieser Vorgang mit dem Lauf eines wilden Flusses. Es bilden sich je nach WasserstĂ€rke und chemischer Zusammensetzung verschiedene Formen in der Landschaft und im Gestein.

Dazu gehört auch, dass die Zahl der Rezeptoren, die auf die jeweilige Droge reagieren, im Laufe der Zeit zunimmt. (So wurde anhand von Obduktionen festgestellt, dass Raucher doppelt so viele Nikotinische Acetylcholinrezeptoren haben wie Nichtraucher.) Daraus erklĂ€rt sich, dass AbhĂ€ngige immer höhere Dosen ihrer Droge benötigen, bis die gewĂŒnschte Wirkung eintritt. Bleibt die Droge aus, wirkt sich das negativ auf die Stimulation des Belohnungssystems auf: es kann u.a. zu schlechter Laune, Gereiztheit und Depressionen kommen, bis die Zahl der Rezeptoren wieder auf das normale Maß zurĂŒckgegangen ist.

In der Modellvorstellung von Nora Volkow werden vier zerebrale Schaltkreise betrachtet: das mesolimbische Belohnungssystem, die in der orbitofrontalen Hirnrinde vorhandenen Strukturen von Antrieb und Motivation, die fĂŒr das Lernen und das GedĂ€chtnis relevanten Strukturen wie Amygdala, Caudatum, Putamen und Hippocampus sowie die prĂ€frontalen Strukturen, die an Entscheidungsfindung und Verhaltenskontrolle beteiligt sind. Nach den Erkenntnissen des National Institute of Drug Abuse, dem Nora Volkow heute vorsteht, ist AbhĂ€ngigkeit eine Folge von wiederholt gestörten RegulationsvorgĂ€ngen im Belohnungssystem mit Auswirkungen auf Motivation, GedĂ€chtnis und Impulskontrolle.

Das Entstehen einer AbhÀngigkeit ist neurobiologisch eine Art Negativvariante des Lernvorgangs. Das zeitliche Geschehen findet in umgekehrter Reihenfolge statt. Pathologisch sind dabei die exzessive Ingangsetzung von zerebralen (an sich nicht krankhaften) Prozessen durch abhÀngigkeitserzeugende Stoffe (aber auch durch krankhaftes Spielen).

Psychologische Wirkmechanismen

Hinter einer AbhĂ€ngigkeit steht psychologisch immer eine stellvertretende Suche nach Beziehung, Liebe, GlĂŒck, Kontakt, Lust, Zufriedenheit etc., die natĂŒrlich auf diesem Weg erfolglos bleibt. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Ersatzhandlung, bei der die geistige und emotionale Energie auf die Auseinandersetzung mit dem Suchtmittel gerichtet ist. So wird oft die Notwendigkeit menschlicher Kontakte und auch die Anforderungen des Alltags missachtet. Dabei ist es egal, ob die AbhĂ€ngigkeit stofflich (Alkohol, Nikotin, Essen, etc.) oder nichtstofflich (Arbeit, GlĂŒcksspiel, Chatten, etc.), oder austauschbar ist. Das ist auch unabhĂ€ngig davon, ob eine körperliche AbhĂ€ngigkeit besteht oder nicht. Körperliche AbhĂ€ngigkeit (z. B. bei Alkohol, Heroin oder Nikotin) erschwert eine Therapie zusĂ€tzlich.

Umweltfaktoren

Wichtig sind aber nicht nur die biologischen UmstĂ€nde, sondern ebenso die psychosozialen Lebensbedingungen. („Einer der trinkt und mindestens einer der es zulĂ€sst“). Nicht selten unterstĂŒtzen Angehörige (Eltern oder Lebenspartner) potentiell abhĂ€ngigkeitskranke Menschen in der BewĂ€ltigung ihrer Lebensaufgaben. Allerdings ohne dem an AbhĂ€ngigkeit Erkrankten zu helfen, denn dadurch wird die Krankheit letztlich verstĂ€rkt. (Bei der Alkoholkrankheit nennt man diese Angehörigen z. T. Co-Alkoholiker – siehe auch Weblink fĂŒr Angehörigengruppen am Ende der Seite und zur Differenzierung den Artikel Co-AbhĂ€ngigkeit).

Sicher ist, dass unter Stress schon kleine Mengen an psychoaktiven Stoffen zu einer Sensibilisierung fĂŒhren können.

Die Stigmatisierung und Diskriminierung des AbhÀngigkeitsverhaltens ist durch effiziente Vorbeugung und Behandlung zu ersetzen.

Genetische Disposition und Persönlichkeitsstruktur

Genetische Disposition

Auf die Frage, wer gefĂ€hrdet ist, abhĂ€ngig zu werden, lĂ€sst sich jedoch auch aus detaillierten Kenntnissen ĂŒber die relevanten VorgĂ€nge im Gehirn keine Antwort schließen. Die Praxis zeigt, dass beim Menschen individuelle Unterschiede in der Reaktion auf bestimmte Stoffe vorhanden sind. Mit Versuchen am Medikament Ritalin wurden diese Unterschiede damit erklĂ€rt, dass in den einzelnen Gehirnen eine unterschiedliche Anzahl an Dopamin-D2-Rezeptoren vorhanden sind. Ist diese Anzahl bei einer Testperson gering, empfindet sie die Wirkung der Substanz als angenehm. Die erwĂ€hnten Unterschiede in den neurobiologischen Voraussetzungen könnten genetisch bedingt sein.

WillensschwÀche als Auslöser?

Die WHO fordert, dass man den an einem AbhĂ€ngigkeitssyndrom erkrankten Menschen weder eine Willens- noch eine CharakterschwĂ€che unterstellt. AbhĂ€ngigkeit ist eine Krankheit, die jeden treffen kann. Eine oftmals chronische Krankheit, die aus dem Zusammenspiel biologischer und Umweltfaktoren verstanden werden kann. Sie erscheint meistens gleichzeitig und verknĂŒpft mit anderen somatischen oder psychischen Störungen.

Folgen des AbhÀngigkeitssyndroms

Neben dem AbhÀngigkeitssyndrom gibt es eine Reihe von körperlichen und psychischen Begleitkrankheiten.

Die Folgen des AbhĂ€ngigkeitssyndroms hĂ€ngen wesentlich von der psychotropen Substanz ab, zu der die AbhĂ€ngigkeit besteht. Siehe daher auch die ’’’Hauptartikel’’’ zu den einzelnen Substanzen.

Überblick ĂŒber die psychotropen Substanzen

Siehe Hauptartikel: Drogen

Physische Folgen

Je nach Art, Dauer und Menge des Konsums werden auch physische Begleiterkrankungen diagnostiziert, die eine direkte bzw. indirekte Folge des Konsums sein können:

Psychische Begleiterkrankungen

HĂ€ufige psychische Begleitkrankheiten sind Angststörungen, Depression, Anpassungsstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen und Psychosen. Möglicherweise werden Menschen die psychischen Störungen aufweisen eher abhĂ€ngig. Die Befriedigung der AbhĂ€ngigkeit nimmt im Leben der Betroffenen einen immer grösseren Raum ein. Die Aufmerksamkeit der Konsumierenden wird von der Motivation zum Substanzkonsum zunehmend auf Konsum und Beschaffung der psychoaktiven Substanz und das anschließende Verweilen im Rauschzustand verlagert. Daraufhin werden andere AktivitĂ€ten, Interessen und Verpflichtungen vernachlĂ€ssigt. Die Persönlichkeit, oder die Persönlichkeitsentwicklung, kann erheblich beeintrĂ€chtigt werden.

HĂ€ufige Verhaltensmuster Betroffener

Craving

FĂŒr viele AbhĂ€ngige muss die Befriedigung des Verlangens nach der Substanz (engl. Craving) möglichst sofort erfolgen. Vergangenheit und Zukunft verlieren hĂ€ufig ihren bedeutungsgebenden Einfluss auf die Gegenwart. Zukunftsplanung reduziert sich oft zunehmend auf die Organisation der AbhĂ€ngigkeit. Die Lebenseinstellung der erkrankten Menschen wird in vielen FĂ€llen in ĂŒbermĂ€chtiger Weise augenblickszentriert.

Leugnung der AbhÀngigkeit

Zur AbhĂ€ngigkeitserkrankung gehört hĂ€ufig das Leugnen der Krankheit vor sich selbst und anderen[5] [6] [7]. Es werden manchmal simple („ich trinke/rauche aus purem Genuss“), oft auch skurrile bis absurde Ausreden („Mein Arzt hat mir mehrere Liter Bier am Tag verordnet, fĂŒr die Nieren“) benutzt, um das eigene, durch die AbhĂ€ngigkeit dominierte Verhalten zu rechtfertigen. Dazu gehört oft auch ein Relativieren und Herunterspielen der konsumierten Menge und der KonsumhĂ€ufigkeit.

Auch das Gegenteil von Leugnung kann der Fall sein: Einige AbhĂ€ngige sind der Umwelt gegenĂŒber "wehleidig" und bemitleiden sich selbst, weil sie als "arme" Opfer ihrer AbhĂ€ngigkeitserkrankung wahrgenommen werden möchten.

Kontrollverlust

AbhĂ€ngige verlieren die Kontrolle ĂŒber ihr Verhalten [8], das kann zum völlig maßlosen Verhalten fĂŒhren, so dass bis zum Umfallen getrunken wird. Der eigene Kontrollverlust ist fĂŒr AbhĂ€ngige meist beschĂ€mend, da sie scheinbar nicht (mehr) im Besitz ihrer vollen geistigen KrĂ€fte sind, so dass es zu massiven Verleugnungen und Vertuschungen vor sich selbst und der Umwelt kommt (z. B. jedes Bier sofort bezahlen, damit man nicht wirklich weiß, wie viel man getrunken hat). Deshalb wird Kritik von außen als unangenehm wahrgenommen. Dies alles fĂŒhrt meistens zur gesellschaftlichen Isolation oder in entsprechende gesellschaftliche Randgruppen.

Sind entsprechend feste Strukturen im Leben vorhanden wie eine Arbeit, so kann es vorkommen, dass AbhĂ€ngige jahrelang nicht auffallen oder ein Doppelleben fĂŒhren. Das Handling kann die Reduktion, das Verbergen oder der Verzicht auf die Suchtmittel zu bestimmten Begebenheiten umfassen, um nach außen als gesund zu erscheinen. Die AbhĂ€ngigen haben ihre AbhĂ€ngigkeit unter erheblichem Kontrollaufwand in ihren Alltag integriert. Klassische Beispiele dafĂŒr sind die sogenannten Pegeltrinker oder Ärzte mit MorphinabhĂ€ngigkeit. Eine FunktionseinschrĂ€nkung kann ohne weiteres zunĂ€chst nicht festgestellt werden, riskant ist die Thematik allerdings z. B. beim Bedienen von gefĂ€hrlichen Maschinen oder der Verantwortung fĂŒr Menschenleben.

Verlagerung der AbhÀngigkeit

Auch ein „Funktionieren in der Gesellschaft“ kann Teil des Leugnungsprozesses sein, so dass mit Disziplin, oft unter extremen Kraftanstrengungen, der Konsum eingeschrĂ€nkt wird bzw. das von der AbhĂ€ngigkeit gesteuerte Verhalten den Erfordernissen des Alltags zeitweise angepasst werden kann.

Die AbhĂ€ngigkeit kann von mehreren Substanzen bestehen (Polytoxikomanie) oder die Betroffenen verlagern die AbhĂ€ngigkeit auf eine andere Substanz (AbhĂ€ngigkeitsverlagerung).[9] Gesellschaftlich anerkannte Arbeit kann in Form von Workaholic als Deckmantel dienen, um einen „Kick“ zu bekommen, wĂ€hrend in der Freizeit ein anderer "Suchtmechanismus" gelebt wird.

Soziale Folgen

Co-AbhÀngigkeit

Oft wird das von der AbhĂ€ngigkeit gesteuerte Verhalten von Freunden oder Familienangehörigen unterstĂŒtzt, die dem AbhĂ€ngigen viele Aufgaben abnehmen und nach außen Probleme leugnen, nahe stehende Verwandte und Freunde verfallen in co-abhĂ€ngige Verhaltensweisen und tragen so dazu bei, dass das Leben des AbhĂ€ngigen nach außen lange Zeit „normal“ funktionieren kann. Als Co-AbhĂ€ngigkeit gilt auch, wenn man Verantwortung fĂŒr das Verhalten des SĂŒchtigen ĂŒbernimmt, sein Verhalten rechtfertigt und sich seine/ihre AbhĂ€ngigkeit nicht eingesteht. Co-AbhĂ€ngige Verhaltensweisen können auch bei professionellen Helfern wie z. B. Sozialarbeitern auftreten. [10]

Therapie

Die Therapie bei einem AbhÀngigkeitssyndrom gliedert sich in der Regel in folgende Punkte:

  1. körperlicher Entzug der abhÀngig machenden Substanz (Entgiftung)
  2. psychotherapeutische Behandlung (Langzeitentwöhnung) in einer Fachklinik (Psychosomatische Klinik)
  3. Mitbehandlung der Angehörigen/Bezugspersonen
  4. Mitarbeit in Selbsthilfegruppe (zumindest fĂŒr einige Jahre unabdingbar), z. B. Anonyme Alkoholiker.

Als das oberste Behandlungsziel wird die FÀhigkeit zum dauerhaften Verzicht (Abstinenz) auf die abhÀngigkeitserzeugende Substanz angesehen. Die begleitenden psychotherapeutischen Behandlungen legen Augenmerk auf eventuelle Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung der Patienten und orientieren sich stark an individuellen Ressourcen.

Neuere AnsÀtze, vor allem in der Therapie von Alkoholkranken, streben das ehrgeizige Ziel des Wiedererlangens der FÀhigkeit zum kontrollierten Konsum an.

Die Behandlung von AbhÀngigkeiten hat sich zu einem Spezialgebiet der Medizin entwickelt, das heute zunehmend auch auf Erkenntnissen der Neurobiologie aufbaut und ein ganzes Spektrum an therapeutischen Verfahren anbieten kann.

Die PÀdagogik ist dann gefordert, wenn es um den Umgang mit drogenabhÀngigen Jugendlichen oder um Jugendliche geht, welche einen problematischen Umgang mit Suchtstoffen aufweisen. Genauso dann, wenn es um das weite Feld der AbhÀngigkeitsprÀvention geht. [11]

Merkmale einer erfolgreichen Therapie

Eine erfolgreiche Therapie

  • bietet einen neuen, ĂŒberlagernden Lernprozess
  • ĂŒberwindet die Entzugserscheinungen (umstritten bei Methadon-Therapie)
  • hilft das eigene Verhalten zu kontrollieren und so einen RĂŒckfall zu vermeiden
  • ist lösungsorientiert (neues Umfeld, neues Kontakt- und Sozialverhalten)
  • arbeitet wo notwendig auch an alten Verletzungen
  • bezieht die Kontaktpersonen mit ein.

PrÀvention

Neuere AnsĂ€tze zur PrĂ€vention schĂ€dlichen Substanzkonsums setzen heute nicht mehr auf Abschreckung (d. h. das Verschweigen der angenehmen Wirkungen einer Substanz unter Betonung ihrer organismusschĂ€digenden Eigenschaften). Abschreckung wurde von den Zielgruppen (i. d. R. Jugendliche/junge Erwachsene) nicht ernst genommen und hat vermutlich eher noch zum Konsum angeregt (Reiz des Verbotenen).[12] Man setzt heute vielmehr auf AufklĂ€rung und somit auf Schadenminderung[13]; und zwar sowohl was die (von den Konsumierenden) beabsichtigten Wirkungen anbelangt, als auch die unerwĂŒnschten Nebenerscheinungen des Konsums, wie spezifische SchĂ€digungungen des Organismus (z. B. auch durch Streckmittel) und AbhĂ€ngigkeit. Diese Erziehung zu mĂŒndigen Individuen impliziert eine Alternative zur auf Repression ausgerichtete Drogenpolitik, in der Konsum als nicht tolerabel hingestellt wird.

Wichtig fĂŒr die potentiell Konsumierenden (aber auch fĂŒr die Rolle der AufklĂ€renden) ist somit das Wissen um die Vor- und Nachteile der Substanzen und deren Konsum[14], sowie die damit eingehende ErmĂ€chtigung zu einem eigenen Meinungsbild, das sie somit mit einer stabilen Basis rĂŒstet, auf der Entscheidungen getroffen werden können. PrĂ€vention sollte auch so weit gehen, dass nicht davon ausgegangen wird, dass kein Konsum stattfindet. Es sollte dann z. B. bei Extasy-Konsum darauf hingewiesen werden, diesen erstens nicht mit anderen Substanzen zu mischen, und zweitens ausreichend auf ausreichende FlĂŒssigkeitszufuhr zu achten, um gefĂ€hrliche Kreislaufkollapse durch Dehydrierung zu vermeiden. Vielerorts wird auch die Entwicklungsaufgabe des "Verantwortungsvollen Umgangs mit psychoaktiven Substanzen" diskutiert; der junge Mensch soll also lernen, mit der Tatsache des bestehenden Angebots legaler und illegaler Substanzen zurechtzukommen.

Zur PrĂ€vention gehören ebenfalls die StĂ€rkung der Persönlichkeit und das Aufzeigen von Alternativen zum Substanzkonsum. Diese Alternativen sollten fĂŒr die potentiellen Konsumierenden erlebbar sein; beispielsweise die Erfahrung, dass man sich nach ein zwei Stunden "Auspowern" in einer interessanten Sportart mindestens ebenso "relaxed" fĂŒhlt, wie durch den Konsum von Cannabis - und man hat dazu noch etwas fĂŒr die persönliche Fitness getan. Oder dass man durch bestimmte, das SelbstwertgefĂŒhl steigernde, mentale Techniken ebensoviel Mut entwickelt, das "Objekt der Begierde" auf der Party anzusprechen, wie durch den Konsum von Alkohol.

Die StĂ€rkung der Persönlichkeit aber auch substanzspezifische AufklĂ€rung sollte ferner - wie auch sexuelle AufklĂ€rung - bereits so frĂŒh wie möglich (d. h. bereits im Kindesalter) beginnen, denn der erste Kontakt mit Drogen (und SexualitĂ€t) findet heute oft zeitgleich mit der Adoleszenz statt.[15]

Abgrenzungen

Abgrenzung zu nicht-stofflicher AbhÀngigkeit

In der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts wurde der AbhĂ€ngigkeitsbegriff auf andere zwanghafte Ersatzhandlungen erweitert. Patienten können dabei ihrem Suchtverhalten Ă€hnlich ausgeliefert sein wie SubstanzabhĂ€ngige. Diese VerhaltenssĂŒchte werden – in immer neuen Varianten – nach der jeweiligen Handlung benannt: Spielsucht, Sexsucht, Arbeitssucht, Kaufsucht, Esssucht, Internetsucht, Sportsucht, etc. Auch die umgangssprachlichen Bezeichnungen einiger Essstörungen enthalten den Wortbestandteil „Sucht“, wie etwa Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) oder Magersucht (Anorexia nervosa). Damit werden allerdings auch wieder nur, wie im Mittelalter, geradezu volksetymologisch augenscheinliche, fĂŒr vom Laien als typisch und krankhaft erachtete Kennzeichen zum Anlass fĂŒr Wortzusammensetzungen mit -sucht genommen

Den sogenannten stoffgebundenen AbhĂ€ngigkeiten kommt dabei eine reprĂ€sentative Bedeutung zu. Sie veranschaulichen in drastischer, aber zugleich auch einschrĂ€nkender Weise eine Erscheinung, der man auf fast allen Gebieten des menschlichen Erlebens und Verhaltens begegnen kann. Ob Arbeiten, Sammeln, Kaufen, Spielen, Essen oder SexualitĂ€t – fast jede Form menschlichen Interesses kann sich zu einer AbhĂ€ngigkeit steigern, der Krankheitswert zukommt (=nicht-stoffgebundene AbhĂ€ngigkeit).

Diese umgangssprachlich als „SĂŒchte“ bezeichneten Syndrome („Spielsucht“, „Ess-Brech-Sucht“, „Mondsucht“) werden nicht als AbhĂ€ngigkeitssyndrom bezeichnet. Man spricht von VerhaltensabhĂ€ngigkeiten; ĂŒbermĂ€ĂŸig ausgeprĂ€gte Persönlichkeitseigenschaften wie Machtstreben oder BindungsbedĂŒrfnis werden als Bestandteil von Persönlichkeitsstörungen angesehen.

AbhÀngigkeitssyndrom als gesellschaftliche Fiktion?

Es wird behauptet, dass die AbhĂ€ngigkeit nur ein gesellschaftliches, nicht etwa ein medizinisches PhĂ€nomen sei. AbhĂ€ngig sei, wer von der Gesellschaft fĂŒr abhĂ€ngig erklĂ€rt werde.

Dies mag fĂŒr eine bloße AbhĂ€ngigkeit teils zutreffen; beim AbhĂ€ngigkeitssyndrom finden sich hingegen medizinische und psychologische Symptome und Erscheinungen, die es rechtfertigen, das AbhĂ€ngigkeitssyndrom als Krankheit zu qualifizieren.

AbhÀngigkeitssyndrom und (stoffliche) AbhÀngigkeit von nicht-psychotropen Substanzen

Dem AbhĂ€ngigkeitssyndrom werden nur AbhĂ€ngigkeiten von bestimmten Substanzen zugerechnet; Koffein wird beispielsweise, obwohl seine regelmĂ€ĂŸige Einnahme durchaus psychotrope Folgen zeigt und bei Unterlassen der Einnahme Entzugserscheinungen auftreten, nicht zu diesen Substanzen gezĂ€hlt.

Sonstiges

Dem Verlangen nach der psychotropen Substanz werden nach VerstÀndnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die KrÀfte des Verstandes untergeordnet. Es beeintrÀchtigt die freie Entfaltung der Persönlichkeit und kann die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums beeintrÀchtigen oder zerstören. AbhÀngigkeit wird von der WHO als Krankheit eingestuft[16] und nicht als Willens- oder CharakterschwÀche.

Auch körpereigene biochemische Botenstoffe (Neurotransmitter), die beispielsweise bei sportlicher, stoffwechselbedingter oder sexueller BetĂ€tigung ausgeschĂŒttet werden, können zu einer AbhĂ€ngigkeit fĂŒhren. Wie bei jeder anderen körperlichen AbhĂ€ngigkeit treten beim Absetzen echte Entzugserscheinungen auf, da die Substanz Teil des Stoffwechsels geworden ist. Auch eine Verlagerung auf andere (körperfremde) Substzanzen durch das Individuum ist dabei nicht auszuschliessen.

Der Begriff der AbhÀngigkeit taucht auch in anderen gesellschaftlichen Kontexten auf als der Medizin; dies hat Auswirkungen auf die Definition. Zum Beispiel:

  • Wenn Konsum von psychoaktiven Substanzen zu einer Überschreitung von Gesetzen fĂŒhrt, wird AbhĂ€ngigkeit oder Substanzkonsum strafrechtlich definiert.
  • Wenn man die Überzeugung hat, dass die Ursache von AbhĂ€ngigkeit persönliche Defizite sind, wird AbhĂ€ngigkeit psychologisch erklĂ€rt.
Nicht-stoffgebundene AbhÀngigkeiten

Siehe auch: Verhaltenssucht

Siehe auch

Literatur

Allgemein
  • Roswitha Algeier-Föll, GĂŒnter Schmidt: Drogen-Wissen. InterdisziplinĂ€res Drogen-Lexikon. BoD (Books on Demand) 2003, ISBN 3-8330-0256-5
  • Markus Berger: Handbuch fĂŒr den Drogennotfall – Das Wichtigste zu Gefahrenpotenzialen, Überdosierungen und AbhĂ€ngigkeiten. Nachtschatten Verlag 2004, ISBN 3-03788-125-9
  • Theo Dingermann, Karl Hiller, Georg Schneider, Ilse ZĂŒndorf: Schneider – Arzneidrogen. Spektrum Akademischer Verlag 2004, ISBN 3-8274-1481-4
  • Ursula Frost: AbhĂ€ngigkeit als Weltverschlossenheit: AnsĂ€tze zu einem pĂ€dagogisch-anthropologischen Suchtbegriff. In: PĂ€dagogische Rundschau 44 (1990)
  • Sabine GrĂŒsser u. Thalemann, Caroline N.: Verhaltenssucht. Diagnostik, Therapie, Forschung. Huber, Bern 2006 ISBN 3-456-84250-3
  • Legnaro, A./ Schmieder, A. (Hrsg.) (1999): Suchtwirtschaft. Jahrbuch Suchtforschung, Bd. 1, MĂŒnster, Hamburg, London, ISBN 3-8258-3531-6
  • Legnaro, A./Schmieder, A. (Hrsg.) (2001): Deregulierung der AbhĂ€ngigkeit. Jahrbuch Suchtforschung, Bd. 2, MĂŒnster, Hamburg und London, ISBN 3-8258-4892-2
  • Legnaro, A./Schmieder, A. (Hrsg.) (2002): Rauchzeichen. Zum modernen Tabakkonsum. Jahrbuch Suchtforschung, Bd.3, LIT-Verlag, MĂŒnster, Hamburg und London, ISBN 3-8258-6077-9
  • Legnaro, A./ Schmieder, A./ (Hrsg.) (2004): SuchtrĂ€nder. Jahrbuch Suchtforschung, Bd. 4, LIT-Verlag, MĂŒnster, Hamburg London, ISBN 3-8258-7428-1
  • Christian RĂ€tsch: EnzyklopĂ€die der psychoaktiven Pflanzen. AT-Verlag 2002, ISBN 3-855-02570-3
  • Ronald R. Rippchen: Konkrete Erste-Hilfe-Tipps bei Drogenproblemen, Verlag Pieper und The GrĂŒne Kraft, 2006, ISBN 3-922708-60-9
  • Sebastian Scheerer: AbhĂ€ngigkeit, Rowohlt, Hamburg, 1995, ISBN 3-499-16367-5
  • Wolfgang Schmidbauer, JĂŒrgen vom Scheidt, Monika Schulenberg: Handbuch der Rauschdrogen. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt, 2004 ISBN 3-59616-277-7
  • Henning Schmidt-Semisch u. Frank Nolte, : Drogen, (Rotbuch 3000). Hamburg, 2000, ISBN 3-434-53505-5
  • Giulia Sissa: Die Lust und das böse Verlangen. Eine Philosophie der Droge. Aus dem Französischen von Christine Schmutz. (Original: Le Plaisir et le Mal. Odile Jacob, Paris 1997.) Klett-Cotta, Stuttgart 1999 ISBN 3-608-91917-1
  • Bernhard van Treeck: Drogen- und Suchtlexikon, Schwarzkopf & Schwarzkopf ISBN 3-89602-221-0 (neue Auflage Oktober 2004 ISBN 3896025422)
  • Bernhard van Treeck: Drogen, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin, 2003, ISBN 3-89602-420-5
  • Andrew Weil: Drogen und höheres Bewusstsein, AT-Verlag, Aarau 2000, ISBN 3-85502-684-X
  • Claudia Wiesemann: Die heimliche Krankheit. Eine Geschichte des Suchtbegriffs. Medizin und Philosophie, Bd. 4, hrsg. von Nelly Tsouyopoulos, Ludwig Siep u. Urban Wiesing. Frommann-Holzboog, Stuttgart 2000 ISBN 3-7728-2000-X
  • J Comp Physiol Psychol. 1954 Dec; 47(6): 419–27. Positive reinforcement produced by electrical stimulation of septal area and other regions of rat brain. OLDS J, MILNER P. (Wichtige historische Veröffentlichung zur Suchtphysiologie)
VerstĂ€ndliche Informationen fĂŒr Betroffene und Angehörige
  • Johannes Lindenmeyer: Lieber schlau als blau. Beltz (Psychologie Verlags Union) 2005 (7. Aufl.). ISBN 3621275622.
  • Ralf Schneider: Die Suchtfibel. Schneider Verlag Hohengehren 2001 (13. Aufl.). ISBN 3896764748.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ http://www.gbe-bund.de/glossar/Abhaengigkeit
  2. ↑ Definitionen der WHO (ICD-10, dort unter der Klassifikation F10-F19) und der American Psychiatric Association (DSM-IV-TR)
  3. ↑ Stieglitz (Hrsg.) et al 2002). Kompendium. Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin. Basel:Karger.
  4. ↑ Laging M. „Riskanter Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen“; 2005; S.32)
  5. ↑ NA.org
  6. ↑ [1]
  7. ↑ schekker.de
  8. ↑ uni-linz.ac.a
  9. ↑ Blaues-Kreuz.de
  10. ↑ uni-linz.ac.a
  11. ↑ Peter Degkwitz „AbhĂ€ngigkeit oder selbstbestimmtes Individuum? Anmerkung zur Auseinandersetzung um das VerstĂ€ndnis von Drogenkonsum und –abhĂ€ngigkeit“, in „Akzeptierende Drogenarbeit“, 1999, S. 38
  12. ↑ http://www.praeventivplus.ch/cms/index.php?id=6,0,0,1,0,0
  13. ↑ http://www.eve-rave.net/abfahrer/politik.sp?text=10&page=3#k2-22
  14. ↑ http://www.saferparty.ch/de/substances/info/ecstasy/
  15. ↑ http://www.psychologie.at/wissen/archiv.asp?bereich=4&menu=news&detail=1&newsid=438
  16. ↑ uni-linz.ac.a
Gesundheitshinweis
Bitte beachte den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen WörterbĂŒchern nach:

  • AbhĂ€ngigkeit (Medizin) — Klassifikation nach ICD 10 F10.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (AbhĂ€ngigkeitssyndrom) F11.2 Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide (AbhĂ€ngigkeitssyndrom) 
   Deutsch Wikipedia

  • Missbrauch — Das Substantiv Missbrauch ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt. Das zugrundeliegende Verb mit der Bedeutung falsch oder böse gebrauchen findet sich bereits im Althochdeutschen.[1] In den entwickelten LĂ€ndern steht im 21. Jahrhundert… 
   Deutsch Wikipedia

  • Missbrauch von Benzodiazepinen — Klassifikation nach ICD 10 F13 Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika F13.1 SchĂ€dlicher Gebrauch F13.2 
   Deutsch Wikipedia

  • Online-AbhĂ€ngigkeit — Mit InternetabhĂ€ngigkeit (umgangssprachlich auch Internet oder Onlinesucht) wird das PhĂ€nomen bezeichnet, in letztlich gesundheitsgefĂ€hrdendem Ausmaß das Internet zu nutzen. In der Wissenschaft ist der Begriff umstritten, trotz offensichtlichen… 
   Deutsch Wikipedia

  • Liste der psychischen und Verhaltensstörungen nach ICD-10 — Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD 10) klassifiziert im Kapitel V der letzten international gĂŒltigen Fassung (WHO 2006), Psychische und Verhaltensstörungen nach folgendem… 
   Deutsch Wikipedia

  • Aufmerksamkeitsdefizit- und HyperaktivitĂ€tsstörung — Klassifikation nach ICD 10 F90. Hyperkinetische Störungen F90.0 Einfache AktivitĂ€ts und Aufmerksamkeitsstörung F90.1 
   Deutsch Wikipedia

  • Sexueller Missbrauch — Klassifikation nach ICD 10 T74.2 Sexueller Missbrauch T74.8 Sonstige Formen des Missbrauchs von Personen T74.9 
   Deutsch Wikipedia

  • Sexueller Missbrauch von Kindern — bezeichnet willentliche sexuelle Handlungen mit, an oder vor Kindern. Typischerweise spielt dabei ein Macht oder WissensgefĂ€lle zwischen dem TĂ€ter und seinem kindlichen Opfer eine zentrale Rolle. Als Kind werden nach deutschem Strafrecht Personen 
   Deutsch Wikipedia

  • Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung einer Amtsstellung — Sexueller Missbrauch bezeichnet unter Strafe gestellte sexuelle Handlungen an Menschen. In der Sozialwissenschaft wird der Begriff oft auf Handlungen ausgedehnt, die nicht strafbar sind, aber moralisch verurteilt werden. Psychologisch wird als… 
   Deutsch Wikipedia

  • Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder BetreuungsverhĂ€ltnisses — Sexueller Missbrauch bezeichnet unter Strafe gestellte sexuelle Handlungen an Menschen. In der Sozialwissenschaft wird der Begriff oft auf Handlungen ausgedehnt, die nicht strafbar sind, aber moralisch verurteilt werden. Psychologisch wird als… 
   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link

 Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.