Museum

ÔĽŅ
Museum
Naturhistorisches Museum in Wien, eines der gr√∂√üten Museen in √Ėsterreich
Museum der Natur Gotha, errichtet 1879
C- D- und F-Triebwagen in der Westhalle des Verkehrsmuseums in Frankfurt-Schwanheim
Der Wagen, in welchem Franz Ferdinand und Sophie Chotek in Sarajewo ermordet wurden (Heeresgeschichtliches Museum, Wien)

Das Museum ([alt]griechisch őľőŅŌÖŌÉőĶőĮőŅ[őĹ], mus√≠o ‚Äď urspr√ľnglich das Heiligtum der Musen, welche Schutzg√∂ttinnen der K√ľnste, Kultur und Wissenschaften waren) ist eine Institution, die eine Sammlung bedeutsamer und lehrreicher Gegenst√§nde f√ľr die √Ėffentlichkeit aufbewahrt, kategorisiert, erforscht, und Teile davon ausstellt.

Das Wort ‚ÄěMuseum‚Äú taucht zum ersten Mal in der hellenistischen Antike auf im 4. Jahrhundert v. Chr. in Alexandria und bezeichnet dort einen ganzen Stadtteil, der den Musen gewidmet war und vor allem der Bibliothek. 1546 erscheint der erste gedruckte ‚ÄěMuseums‚Äú-Katalog von dem Humanisten Paolo Giovio √ľber einen Teil seines Hauses im italienischen Como: ‚ÄěMusaei Joviani Descriptio‚Äú.[1] Von da an diente das Wort der Bezeichnung verschiedener Sammlungen. Als allgemeiner Begriff in der √Ėffentlichkeit fungiert die Bezeichnung erst seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert (neben Pinakothek oder Glyptothek).

Der Kurator ist der Verantwortliche einer Sammlung oder Ausstellung eines Museums. Meistens wird heute von den Besuchern ein Eintrittsgeld erhoben, das dem Erhalt der Sammlung und der Anlage zugute kommt; oftmals ist es an einem Tag in der Woche oder wenigstens zu bestimmten Stunden eines Tages möglich, einzelne Museen unentgeltlich zu besuchen.

Inhaltsverzeichnis

√úbersicht

Ziel eines Museums ist es, Gegenstände, Musealien aus zumeist vergangenen Zeiten zu einem bestimmten Thema fachgerecht und dauerhaft aufzubewahren und den Besuchern zugänglich zu machen. Erst hierdurch werden aus Deponaten Exponate. Dies geschieht in Dauer- und Wechselausstellungen; Bestände, die man aus Platzmangel nicht ständig zeigen kann (Deponate), werden im Depot verwahrt.

In einem Konzept des museum of ideas geht es ‚Äď statt der Gegenst√§nde ‚Äď um Ideen, Konzepte. Es dient au√üerdem als Ort der Diskussion und des thematischen Austausches.

Nach der √úberzeugung der Wissenschaft sollen Museen Zeugnisse der Geschichte der Menschheit bewahren und zeigen: zum Ablauf unserer historischen, technischen, soziokulturellen, unserer physischen, psychischen und philosophischen, auch unserer k√ľnstlerischen Entwicklung.

Nach Auffassung des Deutschen Museumsbunds von 1978 darf ein √∂ffentliches Museum keine kommerzielle Struktur aufweisen (dies gilt jedoch nicht f√ľr Privatmuseen), muss fachlich geleitet und wissenschaftlich betreut werden und eine wissenschaftliche Sammlung f√ľhren. Im Zentrum muss stets das originale Objekt stehen. Hieraus folgt, dass zum einen einmalig eingerichtete Dauerausstellungen, zum anderen Ausstellungen mit √ľberwiegendem Multimedia-Einsatz, aber auch Ausstellungshallen ohne eigene Sammlungsbest√§nde nicht als Museen verstanden werden d√ľrfen.

Ein Museum, das Teil einer Universit√§t ist, wird auch Universit√§tsmuseum genannt. Meist wird dort die Geschichte der Universit√§t dargestellt und entsprechende Exponate gezeigt. Zu den bekanntesten solcher Universit√§tsmuseen in Deutschland z√§hlen das Museum der Universit√§t Heidelberg oder das "Uniseum" der Universit√§t Freiburg. Ein anderes Konzept verfolgt das 2006 gegr√ľndete dezentrale Museum der Universit√§t T√ľbingen. Das vor allem wissenschaftsgeschichtlich und kulturwissenschaftlich ausgerichtete MUT will die besondere Bedeutung der Forschungs-, Lehr- und Schausammlungen T√ľbingens in tempor√§ren, interdisziplin√§ren und forschenden Ausstellungen vermitteln. Damit sollen die lange Geschichte, gro√üe Vielfalt sowie au√üergew√∂hnliche Vollst√§ndigkeit und Qualit√§t der wissenschaftlichen Sammlungen der Universit√§t T√ľbingen unterstrichen und in einen neuen, wissensorientierten Kontext gestellt werden.

Eine besondere Rolle spielen Sammlermuseen, Privatmuseen, kirchliche Museen und Firmenmuseen. Sie erhalten und pr√§sentieren die historischen Sammlungen z.B. von Institutionen, Betrieben oder Konzerne. Sie sollen mit ihrer √Ėffentlichkeitsarbeit auch das Bild der Institution in der √Ėffentlichkeit beeinflussen.

Heute leiden fast alle Museen unter Budgetknappheit. Die obige Definition sollte daher kein Hindernis sein, durch ansprechende Pr√§sentationen und Ausstellungsr√§ume gen√ľgend Publikum anzulocken. In gewisser Weise m√ľssen Museen auch dem Zeitgeist Rechnung tragen und den Besuchern eine klare Struktur, Zusammenh√§nge und auch die M√∂glichkeit zu eigenem Handeln bieten.

In Deutschland und √Ėsterreich ist der Begriff Museum nicht gesch√ľtzt. Um trotzdem einen gewissen Standard f√ľr Museen zu gew√§hrleisten wurde im Jahr 2002 in √Ėsterreich das Museumsg√ľtesiegel von ICOM-√Ėsterreich und dem Museumsbund √Ėsterreich geschaffen.[2]

Geschichte

Museen gingen oftmals aus Wunder- oder Kunstkammern des Adels oder kirchlicher W√ľrdentr√§ger oder speziellen privaten Kunstsammlungen hervor. In Basel erwarb die Stadt 1661 eine vom Verkauf ins Ausland bedrohte private Sammlung, das Amerbach-Kabinett, und machte sie 1671 √∂ffentlich zug√§nglich. 1688 er√∂ffnete Johann Daniel Major in Kiel ein √∂ffentliches natur- und kulturgeschichtliches Landesmuseum, das Museum Cimbricum. In einigen St√§dten im deutschen Sprachraum kam es im 19. Jahrhundert zu b√ľrgerlichen Neugr√ľndungen: Kunsthalle Bremen, St√§delsches Kunstinstitut in Frankfurt, Hamburger Kunsthalle, Kunsthalle Wien, Museum Wiesbaden etc. Vielfach sind jedoch Vereine ‚Äď in kleinerem Stil bzw. f√ľr lokale Gegebenheiten t√§tig geworden, z. B. Bezirks- oder Bergbaumuseen. In Braunschweig wurde 1754 das Herzog-Anton-Ulrich-Museum gebaut. Es war nach dem Britischen Museum das zweite √∂ffentliche Museum, aber das erste Museum des europ√§ischen Kontinents.

Funktionen, Aufgaben, Tätigkeiten

Die in der Fachwelt weitgehend anerkannte Beschreibung der Museumsfunktionen stammt vom International Council of Museums (ICOM), das ein Museum als ‚Äěeine gemeinn√ľtzige, st√§ndige, der √Ėffentlichkeit zug√§ngliche Einrichtung im Dienst der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zu Studien-, Bildungs- und Unterhaltungszwecken materielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt‚Äú bezeichnet. Diese Funktionsbeschreibung wird in der Literatur vielfach als Definition bezeichnet.[3]

Die ICOM definiert ein Museum wie folgt:

‚ÄěDas Museum ist eine nicht gewinnbringende, st√§ndige Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die f√ľr die √Ėffentlichkeit zug√§nglich ist und materielle Belege des Menschen und seiner Umwelt zum Zwecke des Studiums, der Erziehung und der Freude erwirbt, erh√§lt, erforscht, vermittelt und ausstellt.‚Äú

‚Äď Fassung vom 4. November 1986, Artikel 3 und 4[4]

Neben der Museumsp√§dagogik, der Restaurierung und Werterhaltung unterhalten s√§mtliche Museen Schausammlungen (st√§ndige Ausstellungen) sowie sehr h√§ufig Sonderausstellungen (auch mit Werken anderer Museen). Weitere Aufgaben k√∂nnen die F√ľhrung einer Studiensammlung oder eines Magazins sein. Manche Museen unterhalten zudem Bibliotheken.

Teilweise wird auch der Standpunkt vertreten, Museen, respektive deren Kuratoren sollten auch in der Forschung tätig sein. [5]

Museologie, Museumskunde, Museographie

Gegenstand der Museologie ist nicht das Museum, auch wenn dies naheliegen mag. Museologie ist im echten Sinne eine Wissenschaft, die sich mit dem Ph√§nomen der Musealit√§t besch√§ftigt. Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, ob und in welchem Umfang ein Objekt Bedeutungstr√§ger f√ľr seine Umwelt ist. Von zentralem Interesse ist dabei das Beziehungsgeflecht in dem ein Objekt wahrgenommen wird. Dies gilt sowohl f√ľr den Ursprungs- und Verbringungskontext des Objektes, wie auch f√ľr Konnotationen, die das Objekt bzw. dessen Bild durch den Wissens- und Erfahrungshintergrund des Betrachters erh√§lt.

Von praktischer Relevanz sind die Erkenntnisse der Museologie vor allem f√ľr die Analyse und Ausgestaltung der objektgebundenen Kommunikation zwischen Ausstellungsmacher und Besucher. Als Begr√ľnder der wissenschaftlichen Museologie kann Zbynek Z. Str√°nsk√Ĺ (Brno/Br√ľnn) gelten. Fortgef√ľhrt und ausgeweitet wurden seine Arbeiten im deutschsprachigen Raum u. a. durch Friedrich Waidacher (Graz), dessen Handbuch f√ľr Allgemeine Museologie als eines der Standardwerke f√ľr die moderne Museologie gilt.

Museologie wird in Europa vor allem im Vereinigten K√∂nigreich, in den Niederlanden, in Finnland, Tschechien und Kroatien gelehrt. In der Schweiz gibt es einen Nachdiplomkurs ‚ÄěMuseumspraxis‚Äú mit dem Titel ‚ÄěCertificate of Advanced Studies‚Äú an der Hochschule in Chur. In Leipzig und Berlin gibt es einen Studiengang an der Fachhochschule.

Im Gegensatz zur Museologie im engeren Sinne besch√§ftigt sich die, z. B. an der HTW Berlin gelehrte Museumskunde mit museumspraktischen Fragen. Des Weiteren gibt es einen Masterstudiengang Museumsmanagement und -kommunikation (ebenfalls HTW Berlin). Unter Museographie schlie√ülich versteht man museale Inszenierungskunst. Hierbei handelt es sich um die Umsetzung der Szenographie auf die museale Ausstellung.[6]

Museumspädagogik, Vermittlung im Museum

Die Wissenschaft und Lehre von der Vermittlung des Sammlungsgutes ist die Museumspädagogik.

Museen als Veranstaltungsraum

Museen werden auch als Orte f√ľr Veranstaltungen verwendet, die in einen au√üergew√∂hnlichen Rahmen stattfinden sollen. Gr√ľnde f√ľr die Museen sind der Br√ľckenschlag zu der Thematik des Museums ansonsten eher fernstehenden Personen und die Erschlie√üung zus√§tzlicher Einnahmequellen f√ľr die eigene Arbeit. Beispiele f√ľr Museen, die neben Ihrer eigentlichen Arbeit auch als Veranstaltungsraum fungieren:

Messen

Museen nach Museumsarten

Das Institut f√ľr Museumsforschung unterscheidet zwischen neun Museumsarten[7]:

  1. Volkskunde‚Äď und Heimatkundemuseen: Volkskunde, Heimatkunde, Bauernh√§user, M√ľhlen, Landwirtschaft, Orts- und Regionalgeschichte
  2. Kunstmuseen: Kunst und Architektur, Kunsthandwerk, Keramik, Kirchenschätze und kirchliche Kunst, Film, Fotografie
  3. Schloss‚Äď und Burgmuseen: Schl√∂sser und Burgen mit Inventar, Kl√∂ster mit Inventar, historische Bibliotheken
  4. Naturkundliche Museen: Zoologie, Botanik, Veterinärmedizin, Naturgeschichte, Geowissenschaften, Paläontologie, Naturkunde
  5. Naturwissenschaftliche und technische Museen: Technik, Verkehr, Bergbau, H√ľttenwesen, Chemie, Physik, Astronomie, Technikgeschichte, Humanmedizin, Pharmazie, Industriegeschichte, andere zugeh√∂rige Wissenschaften
  6. Historische und arch√§ologische Museen: Historie (nicht traditionelle Ortsgeschichte), Gedenkst√§tten (nur mit Ausstellungsgut), Personalia (Historie), Arch√§ologie, Ur- und Fr√ľhgeschichte, Militaria
  7. Sammelmuseen mit komplexen Best√§nden: Mehrere Sammlungsschwerpunkte aus den Bereichen 1‚Äď6 und 8
  8. Kulturgeschichtliche Spezialmuseen: Kulturgeschichte, Religions- und Kirchengeschichte, Völkerkunde, Kindermuseen, Spielzeug, Musikgeschichte, Brauereiwesen und Weinbau, Literaturgeschichte, Feuerwehr, Musikinstrumente, weitere Spezialgebiete
  9. Mehrere Museen in einem Museumskomplex: Mehrere Museen mit unterschiedlichen Sammlungsschwerpunkten, die im gleichen Gebäude untergebracht sind.

Museen nach Orten oder Ländern

Museumsportale im Internet erlauben die weitergehende Recherche nach Museen.

Siehe auch

Literatur

Allgemein
  • Claudio Beccarelli: Finanzierung von Museen: Theorie und Anwendung am Beispiel der Schweizer Museumslandschaft. Haupt-Verlag, Bern 2005.
  • Pierre Bourdieu, Alain Darbel: L'Amour de l'art. Les Editions de Minuit, Paris 1967.
  • Peter J. Br√§unlein (Hrsg.): Religion und Museum. Zur visuellen Repr√§sentation von Religion/en im √∂ffentlichen Raum. transcript, Bielefeld 2004, 248 S., ISBN 3-89942-225-2.
  • Douglas Crimp: √úber die Ruinen des Museums. Das Museum, die Fotografie und die Postmoderne. Fotos von Louise Lawler, Verlag der Kunst, Dresden 1996, ISBN 3-364-00328-9.
  • Jean-Louis D√©otte: Le mus√©e, l'origine de l'esth√©tique. L'harmattan, Paris 1993.
  • Joachim Kallinich: Keine Atempause ‚Äď Geschichte wird gemacht: Museen in der Erlebnis- und Mediengesellschaft, Antrittsvorlesung 12. Februar 2002. Humboldt-Univ., Berlin 2003.
  • Volker Kirchberg: Gesellschaftliche Funktionen von Museen: makro-, meso- und mikrosoziologische Perspektiven. VS Verlag f√ľr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005.
  • Carolin Meister und Dorothea von Hantelmann (Hrsg.): Die Ausstellung. Ritual der Politik, Diaphanes Verlag, Z√ľrich/Berlin 2010, ISBN 978-3-03734-090-5.
  • Donald Preziosi, Claire Farago (Hg.): Grasping the world: the idea of the museum, ed. by, Aldershot, Ashgate 2004.
  • Christian Reder: Wiener Museumsgespr√§che. √úber den Umgang mit Kunst und Museen. Stellungnahmen von K√ľnstlern und Experten, Falter Verlag, Wien 1988, ISBN 3-85439-039-4.
  • Ernst Seidl: Lexikon der Bautypen, Stuttgart: Reclam, 2006, ISBN 978-3-15-010572-6.
  • Barbara Steiner (Hg.): Das eroberte Museum - Zu Carte Blanche, einem Forschungsprojekt der Galerie f√ľr Zeitgen√∂ssische Kunst. JOVIS, Berlin 2010, ISBN 978-3-86859-067-8.
  • Oswald Mathias Ungers: Allgemeines zum Museum. Einr√§umige, richtunglose Bauten. In: Oswald Mathias Ungers Architekturlehre. Berliner Vorlesungen 1964-65 (archplus ‚Äď Zeitschrift f√ľr Architektur und St√§dtebau ‚Äď Sonderausgabe zum 80. Geburtstag von Oswald Mathias Ungers, Juli 2006, Band 179), Arch+-Verlag, Aachen 2006, ISBN 3-931435-08-3, Teil 2. O. M. Ungers: Vorlesung 1, Sommersemester 1964, S. 24-41.
  • International Directory of Arts. K. G. Saur Verlag, M√ľnchen 2005, 29. Ausgabe, 3 B√§nde, ISBN 3-598-23104-0.
Fallstudien
  • Philipp Aumann, Ernst Seidl: MUT zum 'K√∂rperWissen'. Aufgaben und Strategien des Museums der Universit√§t T√ľbingen. In: C. Weber, K. Mauersberger (Hg.): Universit√§tsmuseen und Sammlungen im Hochschulalltag. Berlin 2010, S. 119-126.
  • Jana B√ľrgers: Mythos und Museum. Kosakenmythos und Nationsbildung in der postsowjetischen Ukraine am Beispiel des Kosakengeschichtsmuseums auf der Insel Chortycja. In: Bianka Pietrow-Ennker (Hg.): Kultur in der Geschichte Russlands. Vandenhoeck & Ruprecht, G√∂ttingen 2006, ISBN 3-525-36293-5.
  • Christian Ganzer: Revolution im Brester Heimatmuseum. In: Olga Kurilo (Hg.): Der Zweite Weltkrieg im Museum: Kontinuit√§t und Wandel, Berlin 2007, S. 149-157, ISBN 978-3-930064-82-3.
  • Christian Ganzer, Alena PaŇ°kovińć: ‚ÄěHeldentum, Tragik, K√ľhnheit.‚Äú Das Museum der Verteidigung der Brester Festung. In: Osteuropa 12/2010, S. 81-96. (Beitrag ohne Abbildungen als pdf zum Download).
  • Jana Scholze: Medium Ausstellung. Lekt√ľren musealer Gestaltung in Oxfort, Leipzig, Amsterdam und Berlin. transcript Verlag, Bielefeld 2004.
  • Thomas Thiemeyer: Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Die beiden Weltkriege im Museum. Ferdinand Sch√∂ningh, Paderborn [u.a.] 2010, Krieg in der Geschichte, Bd. 62.
Geschichte
  • Tony Bennett: The Birth of the Museum: History, Theory, Politics. Routledge, 1995.
  • Suzanne Greub, Thierry Greub (Hrsg.): Museen im 21. Jahrhundert ‚Äď Ideen Projekte Bauten, Prestel, M√ľnchen (2. √ľberarb. u. erw. Aufl.) 2008, ISBN 978-3-7913-3839-2
  • Olaf Hartung: Kleine deutsche Museumsgeschichte. Von der Aufkl√§rung bis zum fr√ľhen 20. Jahrhundert. B√∂hlau, K√∂ln/Weimar 2010.
  • Alexis Joachimides u.a.: Museumsinszenierungen. Zur Geschichte der Institution des Kunstmuseums. Verlag der Kunst, Dresden / Basel 1995.
  • Alexis Joachimides: Die Museumsreformbewegung in Deutschland und die Entstehung des modernen Museums 1880 - 1940. Verlag der Kunst, Dresden/ Basel 2001.
  • Kristina Kratz-Kessemeier, Andrea Meyer, B√©n√©dicte Savoy (Hg.): Museumsgeschichte. Kommentierte Quellentexte 1750-1950. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2010. ISBN 978-3-496-01425-6.
  • Klaus Minges: Das Sammlungswesen der fr√ľhen Neuzeit. Kriterien der Ordnung und Spezialisierung. LIT, M√ľnster 1998, Reihe Museen ‚Äď Geschichte und Gegenwart Bd. 3, ISBN 3-8258-3607-X.
  • Avraam M. Razgon: Das Museumsnetz in der UdSSR. Geschichte und Entwicklungstendenzen. In: Neue Museumskunde. Jahrgang 30, 1987, Nr. 3, S. 180-185.
  • B√©n√©dicte Savoy (Hrsg.): Tempel der Kunst. Die Entstehung des √∂ffentlichen Museums in Deutschland 1701-1815. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2006, ISBN 978-3-8053-3637-6.
Museumsanalyse
  • Joachim Baur (Hg): Museumsanalyse. Methoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes. Transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89942-814-8.
Museumspädagogik und -didaktik
  • Olaf Hartung: Aktuelle Trends in der Museumsdidaktik und ihre Bedeutung f√ľr das historische Lernen. In: Hans-J√ľrgen Pandel, Vadim Oswalt (Hg.): Geschichtskultur. Die Anwesenheit von Vergangenheit in der Gegenwart. Schwalbach/Ts. 2009, S. 149-168.
Museumstheorie und Museologie
  • Adam Lindemann: Collecting Contemporary, Taschen Verlag, K√∂ln 2006, ISBN 978-3-8228-4938-5.
  • Gottfried Korff: Museumsdinge. Deponieren ‚Äď Exponieren. B√∂hlau, K√∂ln/Weimar/Wien: 2002.
  • Friedrich Waidacher: Museologie ‚Äď knapp gefasst. Mit einem Beitrag von Marlies Raffler, B√∂hlau, Wien 2005.
Fachzeitschriften

Weblinks

 Commons: Museum ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Museum ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Wikiquote: Museum ‚Äď Zitate

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Kemp, Wolfgang: Kunst kommt ins Museum. In: Funkkolleg Kunst, Studienbegleitbrief 3, S. 41
  2. ‚ÜĎ √Ėsterreichisches Museumsg√ľtesiegel abgerufen am 28. Dezember 2009
  3. ‚ÜĎ Geschichte & Definition. Deutscher Museumsbund, abgerufen am 17.5.
  4. ‚ÜĎ Definition Museum beim Nieder√∂sterreichischen Landesfeuerwehrverband abgerufen am 1. September 2010
  5. ‚ÜĎ http://www.zeit.de/2010/27/Museumsforschung
  6. ‚ÜĎ Roth, Martin: Scenographie. Zur Entstehung von neuen Bildwelten im Themenpark der EXPO 2000. In: Deutscher Museumsbund (Hg.): Museumskunde, Bd. 66, 2001, H. 1, S. 25: ‚ÄěDas wesentliche Grundelement der Scenographie ... ist die Interpretation der Inhalte mit k√ľnstlerischen Mitteln.‚Äú
  7. ‚ÜĎ Institut f√ľr Museumsforschung Heft 63: Statistische Gesamterhebung an den Museen der Bundesrepublik Deutschland f√ľr das Jahr 2008 abgerufen am 18. Oktober 2010

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • .museum ‚ÄĒ Introduced 2001 TLD type Sponsored top level domain Status Active Regi ‚Ķ   Wikipedia

  • .museum ‚ÄĒ est un domaine de premier niveau commandit√© (Sponsored Top Level Domain ou sTLD) utilis√© exclusivement par des mus√©es, des associations mus√©ales et des membres de la profession mus√©ale, comme ces groupes sont d√©finis par le Conseil international… ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Museum ‚ÄĒ Mus√©um Cette page d‚Äôhomonymie r√©pertorie les diff√©rents sujets et articles partageant un m√™me nom. Salle d exposition du Mus√©um Provincial (19 ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Musńďum ‚ÄĒ (griech. Museion), hie√ü bei den Griechen 1) zun√§chst ein Musentempel; d√Ęnu 2) √ľberhaupt ein den Musen, d.h. den Wissenschaften u. K√ľnsten, geweihter Ort. Das erste M. in letzterm Sinne errichtete Ptolem√§os Philadelphos (284‚Äď46 v. Chr.) zu… ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Museum ‚ÄĒ Museum, urspr√ľnglich jeder den Musen geweihte Ort, Tempel u.s.w., sp√§ter eine staatliche Anstalt, wie die von Ptolem√§us Philadelphus in Alexandria gegr√ľndete, welche zur Entwicklung der Wissenschaft und zum Aufenthalt von Gelehrten diente. Heute… ‚Ķ   Lexikon der gesamten Technik

  • .museum ‚ÄĒ –í–≤–Ķ–ī–Ķ–Ĺ–ł–Ķ 2001 –Ę–ł–Ņ –ī–ĺ–ľ–Ķ–Ĺ–į –ĺ–Ī—Č–ł–Ļ –ī–ĺ–ľ–Ķ–Ĺ –≤ ‚Ķ   –í–ł–ļ–ł–Ņ–Ķ–ī–ł—Ź

  • .museum ‚ÄĒ es un dominio de Internet gen√©rico de nivel superior utilizado exclusivamente por museos, asociaciones de museos y miembros individuales de profesiones relacionadas con los mismos. El dominio .museum entr√≥ al Domain Name System el 20 de octubre… ‚Ķ   Wikipedia Espa√Īol

  • Musńďum ‚ÄĒ (v. griech. musa, Muse), urspr√ľnglich ein Musentempel; dann √ľberhaupt ein den Musen, d.h. der Gelehrsamkeit, den Wissenschaften und K√ľnsten, geweihter Ort etc. Das bedeutendste und wichtigste M. des Altertums im letztern Sinne war das zu… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Museum ‚ÄĒ Mu*se um, n. [L., a temple of the Muses, hence, a place of study, fr. Gr. ?, fr. ? a Muse.] A repository or a collection of natural, scientific, or literary curiosities, or of works of art. [1913 Webster] {Museum beetle}, {Museum pest}. (Zo[… ‚Ķ   The Collaborative International Dictionary of English

  • Museum ‚ÄĒ Musńďum (grch.), im Altertum ein den Musen geheiligter Raum; seit der Renaissance Sammlung von Gegenst√§nden der bildenden Kunst (Gem√§lde [Gem√§ldegalerie], Skulpturen, Kunstgewerbliches etc.), der Volkskunst (ethnogr. M.) und der Natur (zoolog.,… ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Museum [2] ‚ÄĒ Musńďum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik, 1903 in M√ľnchen gegr√ľndete deutsche Nationalanstalt, in welcher die histor. Entwicklung der Naturwissenschaft, Technik und Industrie veranschaulicht wird ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.