√Ėffentlich

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√Ėffentlich

√Ėffentlich, -er, -ste, adj. et adv. 1) Was vor allen Leuten, vor jedermann ist und geschiehet; im Gegensatze des geheim oder verborgen. Sich nicht √∂ffentlich sehen lassen. Eine √∂ffentliche Bu√üe. √Ėffentliche S√ľnden, √∂ffentliche Schande. √Ėffentlich beschimpft werden. √Ėffentlich speisen. Ein √∂ffentliches √Ąrgerni√ü. Sich √∂ffentlich h√∂ren lassen. Man spricht √∂ffentlich davon. Der √∂ffentliche Gottesdienst, wo jedem der Zutritt verstattet, jeder durch das Gel√§ut der Glocken dazu eingeladen, und jede gottesdienstliche Handlung vor jedermann verrichtet wird; im Gegensatze des Privat-Gottesdienstes und Hausgottesdienstes. √Ėffentlich (vor den Leuten) spielten sie die Rolle der Gleichg√ľltigkeit sehr gl√ľcklich. 2) Zu jedermanns Gebrauche bestimmt. Ein √∂ffentlicher Ort. Auf √∂ffentlichen Gassen. Auf √∂ffentlichem Markte. √Ėffentliche Geb√§ude. Ein √∂ffentliches Wirthshaus. 3) In engerm Verstande, eine gro√üe b√ľrgerliche Gesellschaft betreffend. Ein √∂ffentliches Amt. √Ėffentliche Verbrechen, welche wider das Band des Landesherren und der Unterthanen begangen werden.

Anm. Im Oberdeutschen offentlich. Es ist aus offen und lich zusammen gesetzet, und lautet daher im Kero, Isidor, und selbst noch bey den Schw√§bischen Dichtern, offanliih, offenlih. Das t ist das t euphonicum, welches dem n in mehrern W√∂rtern nachschleicht, S. N und T.¬†Im Oberdeutschen wurde es ehedem auch sehr h√§ufig f√ľr offenbar gebraucht, so wie Ottfried f√ľr √∂ffentlich nur offen, offen, hat.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793‚Äď1801.

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