├ťber

´╗┐
├ťber

├ťber, eine der ├Ąltesten Partikeln in der Sprache, welche ├╝berhaupt den Umstand der H├Âhe, in Beziehung auf ein darunter befindliches Ding ausdruckt. Es ist in doppelter Gestalt ├╝blich.

I.┬áAls ein Nebenwort, wo es doch in den meisten F├Ąllen eine Ellipse des folgenden Vorwortes ist. 1. Auf der Oberfl├Ąche eines Dinges hin und jenseit derselben, wo es f├╝r sich allein nur in einigen sprichw├Ârtlichen R.A. ├╝blich ist. Es gehet alles bunt ├╝ber, es gehet alles verworren, unordentlich zu; wo es nicht als die Pr├Ąposition zu gehen geh├Âret, sondern f├╝r sich allein adverbisch steht. In andern F├Ąllen hingegen, z.B. das Glas l├Ąuft ├╝ber, ist es nicht das Adverbium, sondern die trennbare Pr├Ąposition von ├╝berlaufen. Hierher geh├Âret auch das im gemeinen Leben ├╝bliche ├╝ber und ├╝ber, eine Intension des einfachen ├╝ber zu bezeichnen, selbst, wenn es zu dem Zeitworte geh├Âret. Das Glas l├Ąuft ├╝ber und ├╝ber, l├Ąuft gar sehr ├╝ber. Es ist ├╝ber und ├╝ber voll, v├Âllig voll, auf der ganzen Oberfl├Ąche voll. ├ťber und ├╝ber na├č, ├╝ber den ganzen Leib, ├╝ber die ganze Oberfl├Ąche. 2. Ehedem wurde es auch nicht selten f├╝r das zusammen gesetzte vor├╝ber, vorbey, gebraucht, auf welche Art schon Willeram uvre gebraucht.


Ja, w├Ąr der Thr├Ąnen erster Ausbruch ├╝ber,

Schleg.


Wo es doch nur um des Sylbenma├čes willen gebraucht zu seyn scheinet, indem es sonst f├╝r die anst├Ąndige Schreib- und Sprechart zu niedrig seyn w├╝rde. Im gemeinen Leben sagt man nur noch, es ist ├╝ber, f├╝r vor├╝ber, vorbey.

II.┬áAls ein Vorwort, welches wiederum entweder f├╝r sich allein mit seinem Nennworte, oder auch in der Zusammensetzung mit andern W├Ârtern vorkommt.

1. F├╝r sich allein mit seinem Nennworte, wo es bald die dritte, bald aber auch die vierte Endung erfordert. Es ist in der Deutschen Sprache nicht leicht ein Vorwort, welches in Ansehung der Endung, die es erfordert, so unbestimmt w├Ąre, oder vielmehr, wo in der Anwendung so h├Ąufig gefehlet w├╝rde, als eben dieses. Die Sprachlehren, deren Pflicht es eigentlich ist, diejenigen F├Ąlle genau zu bestimmen, wo ├╝ber diese und keine andere Endung erfordert, gehen, wie in den meisten schweren F├Ąllen, sehr leicht ├╝ber die Sache weg, und fertigen uns mit der kurzen nichts bedeutenden, nichts sagenden und so oft tr├╝glichen Regel ab, ├╝ber nehme auf die Frage wohin, den Accusativ, und auf die Frage worin, den Dativ, zu sich. Man urtheile aus dem folgenden, ob diese aus den Lateinischen Grammatiken erborgte Regel verdiene, ferner noch einen Augenblick in einer vern├╝nftigen Sprachlehre zu stehen. Ich werde mich bem├╝hen, die F├Ąlle, in welchen es die dritte oder vierte Endung erfordert, so genau als m├Âglich zu bestimmen, will aber nur noch ├╝berhaupt bemerken, da├č dieses Vorwort eigentlich und urspr├╝nglich den Zustand eines in der H├Âhe befindlichen Dinges, in Beziehung auf ein darunter befindliches, andeute, von welcher eigentlichen Bedeutung all ├╝brige Figuren sind. Es erfordert aber dieses Vorwort,

1) die dritte Endung oder den Dativ. Es bezeichnet alsdann

(a) Einen Stand der Ruhe in der H├Âhe, in Beziehung auf ein darunter befindliches Ding, im Gegensatze des unter; wodurch es sich von auf unterscheidet, welches, so weit es hierher geh├Âret, den Stand der Ruhe auf der Oberfl├Ąche eines Dinges ausdruckt. Es liegt ├╝ber der Th├╝r. So weit der Himmel ├╝ber der Erde erhaben ist. Wasser stehet ├╝ber den Bergen, Ps. 104, 6. Der Zorn Gottes bleibt ├╝ber ihm, Joh. 3, 36. Das Licht scheint nicht mehr oben ├╝ber ihnen, Es. 5, 30. Er wohnt ├╝ber mir. Es stehet ein Gewitter ├╝ber der Stadt. Indessen gibt es auch einige F├Ąlle, wo ├╝ber in dieser Bedeutung mit der vierten Endung gebraucht wird; z.B. er steckt in Schulden bis ├╝ber die Ohren, wo der Accusativ schon so allgemein ist, da├č man diese, und vielleicht noch einige andere ├Ąhnliche Redensarten, mehr f├╝r Ausnahmen von der Regel, als f├╝r Sprachfehler, halten mu├č. Wenn es aber Marc. 15, 26 und Luc. 23, 38 hei├čt, oben ├╝ber ihn war geschrieben, so ist solches ein Fehler f├╝r ├╝ber ihm. Eben so, Esra ragete ├╝ber alles Volk, Nehem. 8, 5; f├╝r, ragete ├╝ber allem Volke hervor. Wenn aber in ragen oder hervor ragen die Bewegung zur Erh├Âhung hervor sticht, so l├Ą├čt sich auch der Accusativ rechtfertigen, S. im Folgenden. Wenn aber ├╝ber in dieser Bedeutung fig├╝rlich einen Vorzug bezeichnet, so wird es durchg├Ąngig mit der vierten Endung gebraucht, S. im Folgenden.

(b) Eine Bewegung oder Handlung im Stande der Ruhe, in Beziehung auf ein darunter befindliches Ding; im Gegensatze des unter. Jacob richtete ein Mahl auf ├╝ber ihrem Grabe, 1 Mos. 35, 20. Der Himmel that sich auf ├╝ber ihm. Matth. 3, 16. Der Herr wird ├╝ber ihnen erscheinen, Zach. 9, 14. Das Wasser schl├Ągt ihm ├╝ber dem Kopfe zusammen, Ps. 69, 17. Es schwebt ein Ungl├╝ck ├╝ber deinem Haupte, ├╝ber der Stadt. Das ├ľhl schwimmt ├╝ber dem Wasser. Das Haus brannte ihm ├╝ber dem Kopfe weg. Die Schafe empfingen ├╝ber den St├Ąben, 1 Mos. 30, 39. Die ihr euch ├╝ber mir w├Âlbt, schlanke ├äste, Ge├čn. ├ťber setzt in dieser Bedeutung voraus, da├č das in der Bewegung oder Handlung begriffene Ding, die Gr├Ąnzen des darunter befindlichen, nicht ├╝berschreite. Da dieser Umstand zuweilen unbestimmt ist, oder doch nicht so genau bestimmt werden soll, oder auch der Begriff der Bewegung des Zeitwortes am meisten hervor sticht, so gibt es F├Ąlle, wo das Vorwort sowohl mit der dritten, als mit der vierten Endung verbunden wird. Daher fahren, wie Flammen ├╝ber den Stoppeln, Weish. 3, 7; wo auch der Accusativ stehen k├Ânnte, wenn die Flamme entweder ├╝ber die Stoppeln hinaus fahren, oder auf sie zu fahren, in welchen F├Ąllen ├╝ber zu zwey der folgenden Bedeutungen geh├Âren w├╝rde. So auch: ├╝ber welchem du sehen wirst den Geist herab fahren, Joh. 1, 33. Die H├Ąnde ├╝ber dem Kopfe zusammen schlagen, Jer. 2, 37; und, sie ├╝ber den Kopf zusammen schlagen. Die Sonne soll ├╝ber den Propheten untergehen, Mich. 3, 6. ├ťber dir gehet auf der Herr, Es. 60, 2. 3. Ich f├╝hle zu sehr, da├č die Sonne nie wieder ├╝ber mir aufgehen wird, Dusch. Mehr als einzelne Tage werden ├╝ber mein Grab und deinen Kummer aufgehen, ebend. Wo die Ver├Ąnderung des Casus eine Folge des ver├Ąnderten Nebenbegriffes ist.

(c) Den Gegenstand einer Besch├Ąftigung, doch nur im Stande der Ruhe, denn, so bald das Zeitwort einige th├Ątige Bewegung oder Handlung bezeichnet, so wird die vierte Endung erfordert; eine Figur der ersten Bedeutung. Flei├čig ├╝ber der Arbeit seyn. ├ťber der Arbeit begriffen seyn, in der Arbeit. Ich war eben ├╝ber dem Schreiben, als er kam, war eben im Schreiben begriffen. Immer ├╝ber den B├╝chern sitzen, liegen. Lange Zeit ├╝ber etwas zubringen. Du bist ├╝ber wenigem getreu gewesen, Matth. 25, 21; welche R.A. elliptisch ist. Wenn aber das Zeitwort urspr├╝nglich eine Bewegung bedeutet, so steht die vierte Endung; z.B. ├╝ber viele gesetzt seyn. In der Deutschen Bibel kommen mehrere hierher geh├Ârige R.A. vor, welche aber theils ungew├Âhnliche und harte Ellipsen enthalten, theils an sich ungew├Âhnlich sind, und daher nicht nachgeahmet werden d├╝rfen. Der Herr hat seinen Engeln befohlen ├╝ber dir, Ps. 91, 4. ├ťber einer Sache Gedanken haben, Dan. 4, 2; wo richtiger der Accusativ stehet, weil Gedanken haben, doch so viel ist, als das th├Ątige denken. ├ťber ihnen wird die Wei├čagung erf├╝llet, Matth. 13, 14. (d) Die Zeit der Besch├Ąftigung mit einer Sache, doch nur so fern angedeutet werden soll, da├č etwas geschehen, indem man mit einer gewissen Sache besch├Ąftiget gewesen; wof├╝r auch w├Ąhrend, bey und unter ├╝blich sind. Wenn aber ├╝ber die volle Zeitdauer eines Dinges bezeichnet, so erfordert es die vierte Endung. Es kam sie hart an ├╝ber der Geburt, 1 Mos. 35, 17. Lasset die Sonne nicht ├╝ber euren Zorn untergehen, Eph. 4, 26; w├Ąhrend eures Zornes. Mit einem andern Nebenbegriffe findet auch die vierte Endung statt, S. die vorige zweyte Bedeutung. ├ťber der Mahlzeit trinken. ├ťber dem Lesen, dem Gebeth, der Arbeit einschlafen. Der Faule stirbt ├╝ber seinen W├╝nschen, Sprichw. 21, 25. ├ťber dem Bethen gab er seinen Geist auf. ├ťber der Tafel ging nichts merkw├╝rdiges vor, Gell. ├ťber Tische. Ungew├Âhnlich hingegen sind: Du sollst dich nicht schlafen legen ├╝ber seinem Pfande, 5 Mos. 24, 12; so lange du sein Pfand bey dir hast. Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden ├╝ber dem K├Ąmpfen, Hebr. 12, 4; in dem K├Ąmpfen. Gott beschert es wohl ├╝ber Nacht, in der Nacht.

(e) Besonders, wenn der Gegenstand der Besch├Ąftigung sowohl die Zeit einer Ver├Ąnderung, als auch die Veranlassung, die wirkende Ursache derselben ist. Sie vergessen meines Nahmens ├╝ber ihren Tr├Ąumen, Jer. 23, 27; w├Ąhrend der Besch├Ąftigung mit ihren Tr├Ąumen und um derselben willen. Sich ├╝ber dem Heben etwas verrenken. ├ťber einer langen Rede (von langen Reden) heiser werden. Unsere Kleider sind alt worden ├╝ber dieser langen Reise, Jos. 9, 13. Sich ├╝ber einer Sache aufhalten, bey derselben und um derselben willen, so ganz etwas anders ist, als sich ├╝ber eine Sache aufhalten. ├ťber einem L├Ąrm erwachen. ├ťber dem Lesen Essen und Trinken vergessen. Es wird mir sehr leicht seyn, ├╝ber ihrem Herzen das Gl├╝ck zu vergessen, Gell. So l├Ącherlich sie ├╝ber dieser Bem├╝hung wird, ebend. Es l├Ą├čt sich daher diese Wortf├╝gung, dem heutigen Sprachgebrauche nach, nicht anwenden, wenn nicht die wirkende oder veranlassende Ursache zugleich der Gegenstand der Besch├Ąftigung ist. Ehedem gebrauchte man es sehr h├Ąufig mit der dritten Endung, sowohl eine Ursache zu bezeichnen, warum etwas geschiehet, als auch einen blo├čen Gegenstand; in welchen F├Ąllen doch entweder wegen, oder ├╝ber mit der vierten Endung stehen mu├č. So k├Âmmst du nicht in Angst und Noth ├╝ber (wegen) seiner Thorheit, Sir. 22, 16. ├ťber solchen Reden entstund ein L├Ąrm, wegen solcher Reden, oder ├╝ber solche Reden. Moses flohe ├╝ber dieser Rede, wegen, Apost. 7, 29. ├ťber einer Wohlthat gerichtet werden, Kap. 4, 9; wegen. Willst du dich ├╝ber diesem (├╝ber dieses, hier├╝ber,) von mir richten lassen? Apost. 25, 9. Wenn ihr ├╝ber zeitlichen G├╝tern (├╝ber zeitliche G├╝ter) Sachen (Prozesse) habt, 1 Kor. 6, 4. Und tausend andere Beyspiele mehr, wovon noch im folgenden einige vorkommen werden.

(f) Jenseit, einen Zustand oder eine Handlung zu bezeichnen, welche auf jener Seite ist und geschiehet. ├ťber dem Flusse wohnen, jenseit desselben. Die Stadt liegt ├╝ber dem Strome. ├ťber der Gr├Ąnze w├Ąchst kein Wein. Er ist schon ├╝ber der Gr├Ąnze. Dahin geh├Âret auch das gegen ├╝ber, wo der Dativ von diesem Vorworte herr├╝hret. Er stand gegen mir ├╝ber. Die Stadt liegt gegen dem Berge ├╝ber. S. Gegen. So bald aber die geringste Bewegung l├Ąngs der Oberfl├Ąche mit eintritt, ist die vierte Endung n├Âthig. Ich bin noch nicht ├╝ber den Flu├č, wir sind noch nicht ├╝ber alle Berge; wo wirklich eine noch dauernde Bewegung voraus gesetzt wird.

2) Wenn dieses Vorwort aber die vierte Endung oder den Accusativ erfordert, so hat es folgende Bedeutungen.

(a) Eine Bewegung zur Erh├Âhung, in R├╝cksicht eines darunter befindlichen Dinges; im Gegensatze des unter. Etwas ├╝ber die Th├╝r legen. Das Untere ├╝ber sich kehren. Die H├Ąnde ├╝ber den Kopf zusammen schlagen. Er setzte seinen Stuhl ├╝ber die St├╝hle der K├Ânige, 2 K├Ân. 25, 28. Er erh├Âhet mein Haupt ├╝ber meine Feinde, Ps. 27, 6. Meine S├╝nden gehen ├╝ber mein Haupt, Ps. 38, 5. Funfzehn Ellen hoch ging das Wasser ├╝ber die h├Âchsten Berge, 1 Mos. 7, 2. Er l├Ą├čt seine Sonne aufgehen ├╝ber die B├Âsen und ├╝ber die Guten, Matth. 5, 45. S. die zweyte Bedeutung des Dativs. ├ťber einander herfallen. ├ťber Hals und Kopf. ├ťber den Haufen werfen, fallen, sto├čen. Sich ├╝ber andere wegsetzen. Er glaubt, da├č sein Adel ihn ├╝ber diese Pflicht wegsetze. Bis da├č der hohe Sinn dich ├╝ber Berge tr├Ągt, Opitz. Unrichtig ist es daher allemahl, wenn in dieser Bedeutung die dritte Endung gebraucht wird. Sich ├╝ber den V├Âlkern erheben, Weish. 6, 3.

(b) Eine Bewegung oder Handlung in der H├Âhe, in R├╝cksicht auf ein darunter befindliches Ding, so da├č sich die Handlung l├Ąngs der Oberfl├Ąche dieses Dinges erstrecket, und das handelnde Ding nicht im Stande der Ruhe angesehen werden kann. Du sollst eine Decke machen ├╝ber die Wohnung, 2 Mos. 26, 7. Jesus hub seine Augen auf ├╝ber seine J├╝nger, Luc. 6, 20. ├ťber das Haus David will ich ausgie├čen meinen Geist, Zach. 12, 10. Die Hand ├╝ber jemanden ausstrecken, Sir. 50, 22. Der Wind bl├Ąset ├╝ber die Erde, ├╝ber das Meer. Sich ├╝ber etwas ausbreiten. Eine Finsterni├č ├╝ber das ganze Land, Luc. 23, 44. Streue Kohlen ├╝ber die Stadt, Ezech. 10, 2. Jemanden ├╝ber die Achseln ansehen. Einen Schleyer ├╝ber den Kopf h├Ąngen. ├ťber die Berge klettern, laufen. ├ťber alle Berge seyn. Wir sind noch nicht ├╝ber den Berg; wo ein Zeitwort der Bewegung darunter verstanden wird. Den Segen ├╝ber etwas sprechen. Achtzig Jahre waren schon ├╝ber sein Haupt hingeflogen, Ge├čn. ├ťber Stock und Stein springen. Den Stab ├╝ber jemanden brechen. Eine St├╝rze ├╝ber einen Topf. Der Herr streuete die Wachteln ├╝ber das Lager, 4 Mos. 11, 31. Noch ein wenig zweifelhaft sind die F├Ąlle, wenn ├╝ber jemanden sitzen oder gehen, so viel bedeutet, als ihm zur rechten Hand; indem der Gebrauch hier getheilt ist, obgleich die Regel die dritte Endung erforderte, weil hier ein Stand der Ruhe ist. Er sa├č ├╝ber mir.


Ich empfinde fast ein Grauen,

Da├č ich, Plato, f├╝r und f├╝r,

Bin gesessen ├╝ber dir,

Opitz.


Indessen ist im Hochdeutschen der Accusativ am gew├Âhnlichsten; vielleicht weil es eigentlich ein Bestreben zur H├Âhe bedeutet, daher ├╝ber, wenn es einen Vorzug bedeutet, allemahl die vierte Endung erfordert, S. die folgende Bedeutung. Nicht, da├č ein Bauer sollte ├╝ber einen F├╝rsten sitzen, Luth. Der Meinige geht, als ein Rechnungsf├╝hrer, doch allezeit ├╝ber den ihrigen, Gell.

(c) Oft tritt noch der Nebenbegriff mit ein, da├č sich die Bewegung oder Handlung bis jenseit der Gr├Ąnzen des darunter befindlichen Dinges erstrecke, da denn der Begriff der H├Âhe oft verschwindet, und ├╝ber nur andeutet, da├č sich die Bewegung nicht nur l├Ąngs der obern Fl├Ąche eines K├Ârpers hin, sondern auch bis auf die andere Seite desselben erstrecke. ├ťber den Flu├č gehen, fahren, schiffen, ├╝ber denselben der Breite nach, bis auf das andere Ufer. La├č dein Brot ├╝ber das Wasser fahren, Pred. 11, 1. ├ťber den Markt gehen, reiten, fahren. Es lief ein Hase ├╝ber den Weg. ├ťber das Ziel schreiten. ├ťber die Schnur hauen. ├ťber einen Graben setzen. ├ťber die Gasse laufen. ├ťber einen Stock, einen Graben, einen Stein springen. ├ťber die Klinge springen lassen. ├ťber einen Stein fallen. ├ťber eine Br├╝cke gehen, reiten, fahren. ├ťber die Schwelle treten. ├ťber Land gehen, reisen, reiten, fahren, und ├╝ber Feld gehen, reiten, fahren, wo der Artikel nicht gew├Âhnlich ist. Siehe Land und Feld.


Die K├╝nste nehmen D├Ądals Federn

Und kommen ├╝ber Meer und Land,

Mit Hebezeug und R├Ądern

In ihrer harten Hand,

Raml.


├ťber die Gr├Ąnze entweichen. Etwas nicht ├╝ber das Herz bringen k├Ânnen. Wo der Accusativ bleibt, wenn gleich das Zeitwort einen Stand der Ruhe zu bezeichnen scheinet, weil entweder eine wirklich noch fortdauernde Bestrebung Statt findet, oder solche doch als eben jetzt erst vergangen gedacht wird. Wir sind noch nicht ├╝ber den Flu├č. ├ťber diese Pedanterey ist er lange hinaus oder hinweg. Sie sind ├╝ber ihre funfzig Jahre hinaus. Bey den eigenth├╝mlichen Nahmen der St├Ądte, Flecken, D├Ârfer und Inseln, wenn angedeutet werden soll, da├č sich die Bewegung durch einen Ort erstrecke, wird lieber ├╝ber als durch gebraucht. ├ťber Cassel nach Amsterdam, ├╝ber Hamburg nach Kopenhagen, ├╝ber Rom nach Sicilien reisen. Die Reise geht ├╝ber Hispaniola. Die Nahmen der L├Ąnder aber bekommen durch. Durch Frankreich nach Spanien, durch die Schweiz nach Italien reisen.

(d) In der vorigen Bedeutung bezeichnet ├╝ber eine Bewegung l├Ąngs der horizontalen Oberfl├Ąche, besonders der Breite nach; allein, oft verliert sich auch dieser Begriff, und es bedeutet alsdann ├╝berhaupt, da├č sich die Bewegung, die Handlung oder auch der Zustand l├Ąngs der ├Ąu├čern Fl├Ąche eines Dinges, und oft bis jenseit derselben erstrecke. Dadurch unterscheidet es sich hinl├Ąnglich von auf. Die Haare hangen ihm ├╝ber die Ohren, flattern ├╝ber die Schultern. Einen Schleyer ├╝ber das Gesicht ziehen. Einen Schuh ├╝ber einen Leisten schlagen. Der Schwei├č lief ihm ├╝ber das Gesicht. Einem das Fell ├╝ber die Ohren ziehen. Einen Mantel ├╝ber sich werfen. Helle Thr├Ąnen flossen ├╝ber ihre Wangen herab. Etwas ├╝ber sich nehmen, im fig├╝rlichen Verstande, es auf sich nehmen, sich zu dessen Bewerkstelligung anheischig machen. Wo der Accusativ bleibt, wenn gleich das Zeitwort einen Stand der Ruhe zu bezeichnen scheinet, indem der th├Ątige Begriff der Erstreckung, der hier nicht ausgeschlossen werden kann, die vierte Endung fordert. ├ťber den ganzen Leib wund seyn. ├ťber den ganzen Leib na├č, bekleidet seyn. Daher ├╝ber und ├╝ber, ├╝ber die ganze ├Ąu├čere Fl├Ąche.

(e) Oft verliert sich auch der Begriff der Erstreckung ├╝ber die ├Ąu├čere Fl├Ąche, und da bezeichnet ├╝ber fig├╝rlich blo├č eine Ann├Ąherung und Ber├╝hrung, doch mit einem merklichen Grade des Nachdrucks, als wenn sich das n├Ąhernde gleichsam ├╝ber die ganze Fl├Ąche des andern erstreckte, daher auch hier der Accusativ nothwendig bleibet. Es gehet alles ├╝ber mich. Etwas ├╝ber sich ergehen lassen. Der Segen kam ├╝ber mich, Hiob 29, 13. Der heilige Geist wird ├╝ber dich kommen, Luc. 1, 35. Indessen hat ├╝ber jemanden kommen jetzt den harten Begriff des Ungest├╝mes bey sich. Wenn ich ├╝ber dich kommen werde! La├č mich ├╝ber dich kommen! dich zu z├╝chtigen u.s.f. ├ťber etwas herfallen. Wie bist du dar├╝ber gerathen? Er kann ├╝ber alles, er kann zu allem kommen. Er kann ├╝ber das Geld. Er darf nicht ├╝ber das geringste. Es geht so sehr ├╝ber das Geld, ├╝ber den Beutel, es wird viel Geld erfordert. Es gehet ├╝ber uns her, es wird nachtheilig von uns gesprochen. In welchen und ├Ąhnlichen R.A. sich doch immer etwas von dem folgenden Begriffe der Gewalt mit einschleicht.

(f) H├Ąufig bezeichnet es auch einen Vorzug, so fern derselbe als eine h├Âhere Stellung in Beziehung auf ein niedriges darunter befindliches Ding angesehen wird; im Gegensatze des unter. Das Vergn├╝gen gehet ├╝ber den Reichthum. Das gehet bey ihm ├╝ber alles. Die Furcht Gottes gehet ├╝ber alles, Sir. 24, 15. Wo auch der Accusativ bleibt, wenn gleich das Zeitwort einen Stand der Ruhe zu bezeichnen scheinet, indem wirklich eine Bestrebung zur H├Âhe darunter verborgen liegt. Der J├╝nger ist nicht ├╝ber seinen Meister, Luc. 6, 40. Er ist noch weit ├╝ber ihn. Gott ist ├╝ber alles. In vielen F├Ąllen, wo man es in dieser Bedeutung ehedem gebrauchte, w├Ąhlt man jetzt lieber andere Ausdr├╝cke daf├╝r. Er war herrlicher gehalten ├╝ber alle, 1 Mos. 34, 19; als alle. Der Herr hat mich erw├Ąhlt ├╝ber alle V├Âlker, 5 Mos. 10, 15; vor allen V├Âlkern; wenn es aber Kap. 7, 14 hei├čt, gesegnet wirst du seyn ├╝ber allen V├Âlkern, so ist der Dativ hier unrichtig. Ich liebe dein Gebot ├╝ber Gold und ├╝ber sein Gold, Ps. 119, 127; mehr als. Wir sollen Gott ├╝ber alle Dinge lieben, mehr als. Dein Gott hat dich gesalbet ├╝ber deine Genossen, Hebr. 1, 9; mehr als. Ein geplagter Mensch ├╝ber alle Menschen auf Erden, 4 Mos. 12, 3; und so in andern Stellen mehr.

(g) Noch h├Ąufiger bezeichnet es einen Gegenstand der Gewalt, Herrschaft, Aufsicht, Aufmerksamkeit und Beobachtung; als eine Figur der vorigen zweyten Bedeutung. Sey ein Herr ├╝ber deine Br├╝der, 1 Mos. 27, 29. Ein Herr ├╝ber alles. ├ťber jemanden herrschen, regieren, tyrannisieren. Den Sieg ├╝ber seine Feinde erhalten. ├ťber seine Feinde siegen, triumphieren. Die Oberhand ├╝ber jemanden behalten. ├ťber andere zu gebiethen, zu befehlen haben. Ein Oberster ├╝ber hundert, ein Aufseher ├╝ber andere. Die Sorge ├╝ber etwas auf sich nehmen. Ich will ├╝ber sie wachen, Jer. 44, 27. Jemanden zum Aufseher, F├╝rsten, Richter u.s.f. ├╝ber andere setzen.


Und wenn in dieser Nacht Gott ├╝ber mich gebeut,

Gell.


(h) Ferner, den Gegenstand einer Gem├╝thsbewegung und deren ├äu├čerung, so da├č der erste zugleich die Veranlassung oder wirkende Ursache der letztern ist. Sich ├╝ber eine Sache ├Ąrgern, freuen, erz├╝rnen, aufhalten, beklagen, beschweren, erbarmen, entsetzen, entr├╝sten, verwundern, bek├╝mmern, betr├╝ben, kr├Ąnken, gr├Ąmen u.s.f. ├ťber eine Sache erschrecken, best├╝rzt, froh, lustig, b├Âse, m├╝rrisch, traurig, unwillig, ungeduldig u.s.f. seyn oder werden. ├ťber eine Sache murren, klagen, fluchen, z├╝rnen, zanken, seufzen, spotten, scherzen, weinen u.s.f. Machen sie mir keine Vorw├╝rfe dar├╝ber. Ich werde noch den Tod ├╝ber dich kriegen, Gell. In der Deutschen Bibel und bey andern Schriftstellern findet man es in dieser Bedeutung h├Ąufig mit der dritten Endung; vermuthlich aus Verwechselung derselben mit der vorigen f├╝nften Bedeutung des Dativs, obgleich beyde merklich genug von einander verschieden sind. Wie der L├Âwe br├╝llet ├╝ber seinem Raube, Es. 31, 4. Sie werden fr├Âhlich seyn ├╝ber dem, das ich schaffe, Kap. 65, 10. Und werden sich verwundern und sich entsetzen ├╝ber alle dem Gute, und ├╝ber alle dem Friede, Jer. 33, 9. Und so in hundert Stellen mehr, worunter sich auch viele befinden, in welchen der Gebrauch des Vorwortes ├╝ber ├╝berhaupt ungew├Âhnlich und veraltet ist; z.B. Unsere Seele eckelt ├╝ber dieser losen Speise, 4 Mos. 21, 5; besser vor. Es reuete den Herrn ├╝ber dem ├ťbel, 2 Sam. 24, 16; es reuete den Herren das ├ťbel u.s.f. Da├č in allen solchen F├Ąllen, wo ├╝ber in dieser Bedeutung gebraucht werden kann, die vierte Endung erfordert wird, erhellet unter andern auch daraus, weil diese Bedeutung, so wie die vorige und folgende, eine Figur der vorigen zweyten ist.

(i) In noch weiterer Bedeutung, einen Gegenstand einer Besch├Ąftigung oder Handlung des Geistes und deren ├äu├čerung, so da├č dieser Gegenstand dabey gleichsam zum Grunde liegt, und seinen Theilen nach entwickelt wird; welcher Begriff doch wieder mancherley Stufen hat, die, um nicht zu weitl├Ąufig zu werden, hier nicht entwickelt werden k├Ânnen. ├ťber einen Spruch, ├╝ber eine Wahrheit predigen, welches mit dem Predigen auf etwas und von etwas nicht verwechselt werden darf. ├ťber das Evangelium, die Epistel predigen. Eine Auslegung ├╝ber ein Buch machen. Sich ├╝ber etwas besinnen, ├╝ber etwas nachdenken, seine Gedanken ├╝ber etwas haben. Ein Urtheil ├╝ber etwas f├Ąllen. Seine Meinung ├╝ber eine Sache sagen. Jemanden ├╝ber etwas um Rath fragen. Sich ├╝ber eine Sache unterreden, berathschlagen, vergleichen. ├ťber den Punct habe ich eigentlich noch nichts beschlossen. ├ťber etwas nachdenken. Ein Buch ├╝ber eine Materie schreiben. Ich will mich noch ├╝ber diese Sache bedenken. ├ťber den Vorzug streiten, besser um. Anmerkungen ├╝ber ein Buch machen. Auch hier wird es h├Ąufig mit der dritten Endung verbunden, welches aber um deswillen nicht minder unrichtig ist, als bey der vorigen Bedeutung. ├ťber einer Sache Gedanken haben, Dan. 4, 2. Es erhub sich eine Frage ├╝ber der Reinigung, Joh. 3, 25. ├ťber dem Evangelio k├Ąmpfen, Phil. 4, 3; besser wegen des, oder f├╝r das. Indem aber Petrus sich besinnet ├╝ber dem Gesichte, Apost. 10, 19. Ich besprach mich mit ihnen ├╝ber dem Evangelio, Gal. 2, 2. Sich ein Gewissen machen ├╝ber bestimmten Feyertagen, Col. 2, 16. Und so in vielen andern Stellen mehr.

(k) Eine gr├Â├čere Ausdehnung des Raumes in Beziehung auf einen andern kleinern Raum, und nach noch weiterer Figur, auch eine gr├Â├čere Zahl, ein gr├Â├čeres Ma├č, Gewicht, eine ├ťbertreffung an Kraft, Verm├Âgen, F├Ąhigkeit u.s.f. als eine Figur der vorigen ersten sowohl als dritten Bedeutung, woraus zugleich die Nothwendigkeit des Accusativs erhellet. Wo du andere Weiber dazu nimmst ├╝ber meine T├Âchter, 1 Mos. 26, 1; au├čer meinen T├Âchtern. ├ťber Verm├Âgen versucht werden, 1 Cor. 10, 13. ├ťber sein Verm├Âgen, ├╝ber Macht essen, ├╝ber den Durst trinken.


Sie liefen ├╝ber Macht nach dem Geb├╝sche zu,

Less.


Das ist ├╝ber mein Verm├Âgen. ├ťber die gew├Âhnliche Zeit ausbleiben. ├ťber die Geb├╝hr, ├╝ber die Billigkeit fordern. Er hat uns ├╝ber die Ma├če viel Gutes gethan, Tob. 12, 3. ├ťber alle Ma├če sch├Ân. Er ist ├╝ber vierzig Jahr alt. Es ist ein Viertel ├╝ber zehn. Es ist schon ├╝ber vierzehn Tage, da├č ich ihn nicht gesehen habe. Sie haben sich schon ├╝ber eine Stunde gezankt. ├ťber drey Finger breit. ├ťber sechs Ellen lang, ├╝ber zehn Pfund schwer. Es sind ihrer ├╝ber funfzig. Das macht ├╝ber tausend Thaler. Das ist ├╝ber Menschen Gedenken. ├ťber die H├Ąlfte. ├ťber ein Jahr bleibt der Wein nicht gut. Das gehet ├╝ber meinen Verstand, ├╝ber meinen Begriff. Es geschahe ├╝ber Verhoffen, ├╝ber Vermuthen, ohne da├č man es hoffte. ├ťber die gew├Âhnlichen Kosten mu├čten noch zehn Thaler bezahlt werden. Das ist ├╝ber die Natur, ├╝ber die Vernunft, was aus den bekannten Naturkr├Ąften nicht erkl├Ąret, aus den bekannten nat├╝rlichen Wahrheiten nicht erwiesen werden kann. Was ├╝ber die gew├Âhnliche Speise gereicht wird. Noch ├╝ber die geforderte Zahl liefern. ├ťber seine Schuldigkeit thun. Gott, der ├╝ber alles g├╝tig ist, mehr als alles. Gott ├╝ber alles lieben.

Dahin geh├Âren auch noch folgende Arten des Gebrauches. Ein Mahl ├╝ber das andere, mehrere Mahle schnell hinter einander. Hiob bekam eine traurige Bothschaft ├╝ber die andere. Eine S├╝nde ├╝ber die andere h├Ąufen, Es. 30, 1; S├╝nde auf S├╝nde h├Ąufen. Er h├Ąlt mich einen Tag ├╝ber den andern auf, mehrere Tage hinter einander. Eine Schuld ├╝ber die andere machen. Sie bekommt Eine Ohnmacht ├╝ber die andere. Ingleichen, in eben diesem Verstande mit Wiederhohlung des Hauptwortes im Plural, au├čer wenn es ein Collectivum ist. Sie bekommt Ohnmachten ├╝ber Ohnmachten, mehrere, schnell hinter einander. Mir ist ser ubar ser, ich empfinde Schmerzen ├╝ber Schmerzen, Ottfried. Jemanden Briefe, ├╝ber Briefe, Bothen ├╝ber Bothen schicken. Schulden ├╝ber Schulden machen. Geld ├╝ber Geld biethen.

Ferner, das so gew├Âhnliche ├╝ber die├č, ├╝ber dieses, ├╝ber das praeterea, wo das Wort sehr h├Ąufig, obgleich eben so irrig, mit der dritten Endung verbunden wird. ├ťber das alles ist heute der dritte Tag, Luc. 24, 21. ├ťber dieses that er noch hinzu. Es ist schon an und f├╝r sich billig; ├╝ber die├č wirst du mich dadurch sehr verbinden. Der Feind war uns ├╝berlegen; ├╝ber die├č wurden wir auch von unsern Bundesgenossen verlassen. Wenn es Joh. 4, 27 hei├čt: und ├╝ber dem kamen seine J├╝nger, so steht hier der Dativ ganz richtig, weil es so viel bedeutet, als sie kamen dar├╝ber zu, ├╝ber seinem Gespr├Ąche mit der Samariterinn. Gemeiniglich schreibt man ├╝ber das und ├╝ber die├č als Ein Wort, ├╝berdie├č, ├╝berdas, aber eben so unrichtig, als wenn man au├čerdem, nachdiesem, es ist andem u.s.f. zusammen ziehen wollte. Wir haben der Zusammensetzungen ohnehin schon so viel, da├č man sie eher zu vermindern, als so ganz ohne Noth und Grund zu vermehren suchen sollte. Eine Fortsetzung dieser Bedeutung ist, wenn ├╝ber mit Beyw├Ârtern verbunden wird, ein ├ťberma├č derselben zu bezeichnen, da denn die Zusammenziehung eher zu vertheidigen ist; ├╝bergro├č, ├╝berreif, ├╝berm├Ąchtig, ├╝berm├╝thig, ├╝berreich, ├╝berhoch, ├╝bertheuer, wo es oft nur ungew├Âhnlich gro├č, m├Ąchtig, theuer u.s.f. bedeutet.

(l) wenn dieses Vorwort in der vorigen Bedeutung von einer Zeit gebraucht wird, so bezeichnet es allemahl einen unbestimmten ├ťberschu├č, ein unbestimmtes ├ťberma├č der Zeit; es sind schon ├╝ber drey Wochen, da├č er hier war, mehr als drey Wochen. Allein es wird mit der vierten Endung auch noch in einem doppelten Falle von einer etwas bestimmtern Zeit gebraucht.

(1) F├╝r das Vorwort nach, auf die Frage wenn? eine Zeit zu bezeichnen, welche inzwischen verflie├čen wird. Heut ├╝ber acht, morgen ├╝ber vierzehn Tage. Heut ├╝ber drey Wochen. ├ťber drey Tage werdet ihr ├╝ber diesen Jordan gehen, Jos. 1, 11. ├ťber vier Wochen bin ich ein gl├╝cklicher Mann. Allemahl ├╝ber den andern Tag, je den dritten Tag; allemahl ├╝ber den dritten, vierten Tag u.s.f. Am h├Ąufigsten gebraucht man es hier, wenn der Zeitpunct, von welchem man an rechnet, bestimmt, oder doch als bekannt voraus gesetzt wird; ├╝ber vierzehn Tage, d.i. heut ├╝ber vierzehn Tage. ├ťbers Jahr komme ich wieder, heute ├╝bers Jahr. Wenn ich ├╝bers Jahr noch lebe. ├ťbermorgen, den dritten Tag von heute an, den n├Ąchsten Tag nach dem morgenden. Doch sagt man auch im gemeinen Leben, ├╝ber eine Weile, nach einer kurzen Zeit; ├╝ber lang oder kurz, nach einer unbestimmten l├Ąngern oder k├╝rzern Zeit. Gesetzt es sollte ihnen ├╝ber lang oder kurz einkommen, ihr diese Sache vorzuhalten, Gell. k├╝nftig einmahl. Im Theuerdanke hei├čt es: nicht uber lang darnach es geschah, Kap. 72, nicht lange hernach. Opitz gebraucht es noch ungew├Âhnlicher von einer vergangenen langen Zeit:


Und da├č nun ├╝berlang

Der angebohrne Lauf beh├Ąlt den langen Gang,


seit langer Zeit. Wenn der Zeitpunct a quo nicht so bestimmt oder deutlich ist, gebraucht man lieber andere Vorw├Ârter. ├ťber acht Tage waren abermahl seine J├╝nger drinnen, Joh, 20, 26; acht Tage darauf, nach acht Tagen. Es begab sich ├╝ber drey Jahre, 1 K├Ân. 2, 39; drey Jahre darnach. Darnach ├╝ber drey Jahr kam ich gen Jerusalem, Gal. 1, 18; drey Jahr darauf, darnach. ├ťber ein Kleines, Joh. 16, 16. f├╝r in kurzem, ist ganz veraltet.

(2) Eine ganze oder v├Âllige Zeitdauer zu bezeichnen, auf die Frage wie lange? ├ťber Nacht auf die Gasse bleiben, 1 Mos. 19, 2; die ganze Nacht hindurch. Au├čer dieser Redensart stehet es in dieser Bedeutung fast allemahl hinter dem Hauptworte. Es wird kein Mann bey dir bleiben diese Nacht ├╝ber, 2 Sam. 19, 7. Den Sabbat ├╝ber waren sie stille, Luc. 23, 56. Die ganze Predigt ├╝ber schlafen. Was hast du die ganze Zeit ├╝ber gethan? Ich werde den Sommer ├╝ber hier bleiben. Die Mahlzeit ├╝ber, die ganze Mahlzeit hindurch, welches von dem ├╝ber der Mahlzeit, w├Ąhrend derselben, sehr verschieden ist. Das Jahr ├╝ber. Den Tag ├╝ber. Im gemeinen Leben gebraucht man es sowohl vor als nach dem Hauptworte in einigen F├Ąllen gern mit der zweyten Endung. Des Tages ├╝ber, den Tag ├╝ber. Der Landmann wird ├╝ber Winters oder Winters ├╝ber, seinem Vieh wenig zu Gute thun k├Ânnen. Sommers ├╝ber, ├╝ber Sommers. Aber nicht Jahrs ├╝ber, der Mahlzeit ├╝ber u.s.f.

(m) Endlich geh├Âren hierher auch die F├Ąlle, da dieses Vorwort in Ausrufungen vor Verwunderung, Unwillen und Abscheu mit der vierten Endung gebraucht wird. ├ťber den niedertr├Ąchtigen Menschen! ├ťber den klugen Mann! Wei├če. ├ťber den infamen Kalender, da├č ein solcher Tag darinnen steht! ebend. Wo es eigentlich eine Fortsetzung der vorigen achten Bedeutung ist, einen Gegenstand der Bewunderung, des Unwillens, des Abscheues zu bezeichnen.

2. In der Zusammensetzung mit andern W├Ârtern. Diese W├Ârter sind,

1) Partikeln, wo das Vorwort bald voran steht, wie in ├╝beraus, ├╝berall, ├╝berein, ├╝berhin, bald nachfolgt, besonders mit den relativen Partikeln, dar├╝ber, hier├╝ber, hin├╝ber, her├╝ber, vor├╝ber, wor├╝ber. ├ťberdas, ├╝berdie├č, ├╝bereinander, gegen├╝ber, gleich├╝ber, quer├╝ber, werden richtiger getheilt geschrieben. ├ťberley aber, ├╝berseits, ├╝berw├Ąrts u.a.m. sind im Hochdeutschen unbekannt. Ein Fehler ist es, wenn man das mit den relativen Patikeln zusammen gesetzte Vorwort aufl├Âsen will. Ich bekam ├╝ber dieses einen Streit, f├╝r dar├╝ber. ├ťber was k├Ânnten sich zwey Schwestern auch sonst zanken? Less. f├╝r wor├╝ber. S. Da II.

2) Mit Nennw├Ârtern, wo es sowohl mit Bey- als Hauptw├Ârtern verbunden wird. Mit Beyw├Ârtern bezeichnet es theils ein ├ťbertreffen, wie in ├╝bermenschlich, ├╝bernat├╝rlich, ├╝berwichtig, ├╝berm├Ą├čig, ├╝berz├Ąhlig u.s.f. theils einen ungew├Âhnlich hohen Grad des folgenden Beywortes, wie ├╝berreif ├╝bergro├č, ├╝bertheuer, ├╝bervoll, ├╝berm├╝thig, ├╝berlaut u.s.f. In ├╝bersichtig aber sticht noch die mehr eigentliche Bedeutung des Vorwortes hervor. Mit Hauptw├Ârtern, das ├ťberbein, der ├ťberflu├č, ├ťbermuth, ├ťbergewicht, ├ťberrest, ├ťberschrift u.s.f. In manchen Hauptw├Ârtern ist daf├╝r ober ├╝blicher, wie Oberbett, die Oberhand, wo doch das Nebenwort ├ťberhand noch gangbar ist; andere werden mit Ober- und ├ťber zugleich gemacht, wie Oberrock und ├ťberrock, Oberstr├╝mpfe und ├ťberstr├╝mpfe, wo doch zwischen beyden noch ein Unterschied Statt findet.

3) Mit Zeitw├Ârtern, da sich denn unter den mit diesem Vorworte zusammen gesetzten Zeitw├Ârtern ein merklicher Unterschied ├Ąu├čert. Einige sind Neutra, entweder von Natur, oder doch nach der Zusammensetzung, dem Gebrauch und der Bedeutung nach, wenigstens k├Ânnen sie nicht mit der vierten Endung der Sache verbunden werden, und in diesen liegt der Ton auf dem Vorworte: ăśberbleiben, besser ├╝brig bleiben, ăśberflie├čen, ăśberlaufen, ăśberhangen, ăśberschnappen, ăśberkippen u.s.f. Diese haben das gew├Âhnliche Augment ge, und im Infinitiv tritt das zu zwischen dem Vor- und dem Zeitwort. Es hat oder ist ├╝bergeschnappet, ├╝berzuschnappen; das Wasser ist ├╝bergelaufen. Das Vorwort ist hier zugleich eine trennbare Partikel, welche in der Conjugation hinter das Zeitwort tritt. Es lauft ├╝ber, nicht es ├╝berlauft, es hangt ├╝ber.

Andere und zwar die meisten, sind Activa, oder sie haben doch die vierte Endung der Sache bey sich, und in diesen liegt der Ton auf dem Zeitworte: ├╝ber├íntworten, ├╝berd├ęnken, sich ├╝ber├ęilen, jemanden ├╝berf├íllen, ihn ├╝berl├íufen, sich ├╝berh├ęben u.s.f. In diesen ist das Vorwort untrennbar, d.i. es verl├Ą├čt sein Zeitwort die ganze Conjugation hindurch nicht: er ├╝bereilet sich, ich ├╝berlaufe niemanden. Diese Zeitw├Ârter bekommen in den vergangenen Zeiten das Augment ge nicht, und im Infinitiv nimmt das zu seine Stelle vor der ganzen Zusammensetzung: ich habe es schon ├╝berlegt, er ist ├╝berrascht worden, nicht ├╝bergelegt, ├╝bergerascht. Es ist noch zu ├╝berstehen, zu ├╝bersehen, nicht ├╝berzustehen. Einige wenige Ausnahmen gibt es auch hier. ├ťbern├íchten und ├╝berwߪ»ntern haben den Ton auf dem Zeitworte, da er doch der Regel nach auf dem Vorworte liegen sollte. Einem ăśberhelfen geh├Âret nicht zu den Ausnahmen, weil hier der Dativ, nicht aber der Accusativ, steht. ├ťbereߪ»n stimmen und ├╝berein k├│mmen, geh├Âren gar nicht hierher.

Ein Fehler aber ist es, wenn man das Vorwort in denjenigen F├Ąllen, wo es untrennbar seyn sollte, als ein trennbares behandelt.


La├č theure, dich nicht deiner Schwachheit ├╝ber,

Schleg.


f├╝r ├╝berla├č dich nicht.


Denk alles, was du glaubst, noch zehnmahl ernsthaft ├╝ber,

Dusch.


f├╝r ├╝berdenke alles u.s.f. So wie es ein Fehler ist, das trennbare Vorwort in ein untrennbares zu verwandeln. Alles, alles gl├Ąnzt in reifer Sch├Ânheit, alles ├╝berstr├Âmet in vollem Segen, Ge├čn. f├╝r, es str├Âmt in vollem Segen ├╝ber. Oder gar ein zusammen gesetztes Zeitwort zu gebrauchen, wo doch nur das einfache Zeitwort mit dem Vorworte Statt finden kann. Das Vergn├╝gen zu sammeln ├╝bergeht alles andere Vergn├╝gen, Gottsch. f├╝r, geht ├╝ber alles andere Vergn├╝gen. Von den Bedeutungen der mit diesem Vorworte zusammen gesetzten Zeitw├Ârter, will ich hier nichts sagen, um diesen Artikel nicht zu weitl├Ąufig zu machen; sie lassen sich indessen allemahl auf eine der vorigen zur├╝ck f├╝hren, von welchen sie mehr oder weniger Figuren sind.

Anm. 1. Man wende nun die in unsern Sprachlehren gegebene und schon oben gedachte Regel, da├č ├╝ber auf die Frage wohin? die vierte, und auf die Frage worin? die dritte Endung erfordere, auf die oben angef├╝hrten Bedeutungen an und sehe, wie weit man damit komme. Diese Regel ist ganz aus den gemeinen Lateinischen Sprachlehren entlehnet, wo man super und supra auf diese Art unterscheiden lehret. Allein das Deutsche Vorwort hat mehr Bedeutungen als diese beyden Lateinischen; es bedeutet auch trans, vltia, inter, plus, praeter, per, post, de, ad, ex, amplius, nimium u.s.f. und auf die meisten dieser Bedeutungen l├Ą├čt sich diese Regel nicht anwenden. Wollte man ja eine kurze Regel haben, so w├╝rde sie so lauten. Wenn sich bey ├╝ber eine Th├Ątigkeit, oder auch nur ein Bestreben zur Th├Ątigkeit, gedenken l├Ąsset, so erfordert es die vierte, au├čer dem aber die dritte Endung.

Es gilt auch von diesem Vorworte, was man bey allen Vorw├Ârtern, sowohl in der Deutschen als andern Sprachen, nie aus den Augen verlieren mu├č, da├č zwar ihre verschiedenen Bedeutungen angezeiget, und deren Gr├Ąnzen bestimmt werden k├Ânnnen, da├č aber deswegen ein Vorwort nicht in allen den F├Ąllen gebraucht werden k├Ânne, welche sich unter eine oder die andere Bedeutung ziehen lassen. Der Gebrauch hat seine Tyranney vornehmlich an den Partikeln, und unter diesen am st├Ąrksten an den Vorw├Ârtern ausge├╝bt, und viele Bedeutungen eines Vorwortes nur auf eine bestimmte Anzahl von Ausdr├╝cken eingeschr├Ąnkt, dagegen in andern vollkommen ├Ąhnlichen F├Ąllen ein anderes Vorwort ├╝blicher ist. So ist ├╝ber in der zehnten Bedeutung des Accusativs im Hochdeutschen sehr eingeschr├Ąnkt. F├╝r, Esau nahm ├╝ber die Weiber, die er zuvor hatte, Mahalat, wird man lieber sagen, au├čer den Weibern. ├ťber die gedachten zwey G├╝ter besitzet er noch u.s.f. au├čer den. ├ťber wird, wie andere ├Ąhnliche Vorw├Ârter, im gemeinen Leben und der vertraulichen Sprechart in einigen F├Ąllen gern mit dem Artikel zusammen gezogen; ├╝bers, ├╝bern, ├╝berm, f├╝r ├╝ber das, ├╝ber den, ├╝ber dem. La├č dein Brot ├╝bers Wasser fahren. ├ťbern Haufen werfen. Die Wolke steht ├╝berm Hause. Die beyden ersten sind noch am ertr├Ąglichsten; ├╝berm aber beleidigt das Ohr zu sehr, als da├č es sich entschuldigen lie├če.

Anm. 2. Dieses alte Vorwort lautet schon bey dem Ulphilas afar, ufar, im Isidor ubar, im Nieders. over, ├Âver, ├Ąwer, im Angels. over, im Schwed. yfver, ofar, ├Âfver, ivir, ivi, im Pers. aber, mit vorgesetztem j bey dem Kero iuber, mit dem Hauchlaute im Griech. ߯ŤÇ╬Á¤ü, und mit dem Zischer im Lat. super und supra, im Franz. sur. Das hohe Alter erhellet schon aus dem Hebr. ÎóÎĹÎĘ, trans, ├╝ber. Die Endsylbe ist die Ableitungssylbe einen Umstand zu bezeichnen, vielleicht ein Ding, Subject. Daher war es ehedem auch ohne diese Endsylbe ├╝blich. Froide ob aller froide, einer der Schw├Ąbischen Dichter, f├╝r, Freude ├╝ber Freude. Auch die Niedersachsen gebrauchen up, und die Oberdeutschen ob, so wie die Schweden of, ├ą, noch oft f├╝r ├╝ber. Das Lat. ob, wegen, geh├Âret gleichfalls hierher. S. Auf und Oben, welche sehr genau mit diesem Worte verwandt sind. Das Beywort von ├╝ber hei├čt ober und in einigen F├Ąllen ├╝brig. Es scheint, da├č in unserm heutigen ├╝ber zwey verschiedene Bedeutungen zusammen geflossen sind, die Bedeutung der H├Âhe, da es denn zun├Ąchst zu auf geh├Âret, und die Bedeutung der horizontalen Bewegung, da es mit ├╝ben verwandt seyn w├╝rde. Beyde Bedeutungen lassen sich indessen auf die allgemeinere Stammbedeutung der Bewegung ├╝berhaupt zur├╝ck f├╝hren. Im Schwedischen ist of sehr, (S. unser Oft,) und obar, vortreflich.


http://www.zeno.org/Adelung-1793. 1793ÔÇô1801.

Schlagen Sie auch in anderen W├Ârterb├╝chern nach:

  • Uber ÔÇö ist der Familienname folgender Personen: Alwin Uber (* 1884), deutscher Politiker (NSDAP) Betty Uber (ÔÇá 1983), englische Badmintonspielerin Alexander Uber (1783ÔÇô1824), deutscher Cellovirtuose, Komponist und Kapellmeister Carl Leonard von Uber… ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia

  • ├ťber ÔÇö For the Sturmgeist album, see ├ťber (album). For the T Pain album, see UBER (T Pain album). For the cab service, see Uber.com. ├ťber (sometimes spelled oober, ueber, uber, the former being a correct form in German just like ├╝ber; German… ÔÇŽ   Wikipedia

  • ├ťber ÔÇö Der Binomialkoeffizient ist eine mathematische Funktion, mit der sich eine der Grundaufgaben der Kombinatorik l├Âsen l├Ąsst. Er gibt an, auf wieviele verschiedene Arten man k Objekte aus einer Menge von n verschiedenen Objekten ausw├Ąhlen kann (ohne ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia

  • ├╝ber- ÔÇö also uber prefix Etymology: German, from ├╝ber over, beyond, from Old High German ubar more at over 1. being a superlative example of its kind or class ; super < ├╝bernerd > 2. to an extreme or excessive degree ; super < ├╝bercool > ÔÇŽ   New Collegiate Dictionary

  • uber- ÔÇö prefix see ├╝ber ÔÇŽ   New Collegiate Dictionary

  • ├ťber die ├Ąsthetische Erziehung des Menschen ÔÇö ist eine Abhandlung Friedrich Schillers in Briefform, die sich mit Kants ├ästhetik und dem Verlauf der Franz├Âsischen Revolution auseinandersetzt. Zun├Ąchst wollte Schiller in einem Buch mit dem Titel ÔÇ×Kallias oder ├ťber die Sch├ÂnheitÔÇť das zentrale… ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia

  • ├ťber sieben Br├╝cken ÔÇö Studioalbum von Karat Ver├Âffentlichung 1979 Label Amiga ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia

  • ├ťber das Marionettentheater ÔÇö ist der Titel eines Essays von Heinrich von Kleist, erstmals erschienen in den ÔÇ×Berliner Abendbl├ĄtternÔÇť um 1810. In exemplarischer Weise illustriert der Autor ein Grundthema: die Frage, wie Bewusstsein und Anmut das menschliche Verhalten… ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia

  • ├ťber den Fluss und in die W├Ąlder ÔÇö ist ein Roman von Ernest Hemingway, der 1950 unter dem englischen Titel Across the River and into the Trees erschien. Die ├ťbertragung ins Deutsche besorgte Annemarie Horschitz Horst. Wir wollen ├╝ber den Fluss setzen und im Schatten der W├Ąlder… ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia

  • ├ťber den Flu├č und in die W├Ąlder ÔÇö ├ťber den Fluss und in die W├Ąlder ist ein Roman von Ernest Hemingway, der 1950 unter dem englischen Titel Across the River and into the Trees erschien. Die ├ťbertragung ins Deutsche besorgte Annemarie Horschitz Horst. Wir wollen ├╝ber den Fluss… ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia

  • ├ťber sieben Br├╝cken musst du gehn ÔÇö ist ein 1978 von der DDR Rockband Karat ver├Âffentlichtes Lied. Es geh├Ârt zu den bekanntesten deutschen Liedern der j├╝ngeren Vergangenheit. Ulrich ÔÇ×EdÔÇť Swillms, Komponist des Liedes ÔÇŽ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
ÔÇŽ Do a right-click on the link above
and select ÔÇťCopy LinkÔÇŁ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.