√Ąthylchlorńęd

ÔĽŅ
√Ąthylchlorńęd

√Ąthylchlorńęd (Chlor√§thyl, Monochlor√§than, Chlorwasserstoff√§ther, Salz√§ther) C2H5Cl entsteht bei Einwirkung von Chlor auf Alkohol oder auf √Ąthan, wird dargestellt durch Einleiten von Chlorwasserstoff in Alkohol und als Nebenprodukt bei der Chloral bereitung erhalten. Es ist eine farblose Fl√ľssigkeit, riecht √§therartig, schmeckt s√ľ√ülich gew√ľrzhaft, spez. Gew. 0,92, siedet bei 12,5¬į, ist wenig l√∂slich in Wasser, mischbar mit Alkohol und √Ąther, leicht entz√ľndlich, gibt mit Chlor √Ąthylidenchlorid CH3.CHCl2, zuletzt Perchlor√§ther C2Cl6. Eine zwischen 110 und 130¬į siedende Mischung dieser Substitutionsprodukte ist der Aransche √Ąther (Aether anaestheticus), der √§therartig aromatisch riecht, s√ľ√ülich brennend schmeckt und als √∂rtliches an√§sthetisches Mittel benutzt wurde. Jetzt verwendet man √Ą. in der Teerfarbenindustrie.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905‚Äď1909.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • √Ąthylchlorid ‚ÄĒ √Ąthylchlorid, ¬† das Chlor√§than ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • √Ąthylchlorid ‚ÄĒ √Ą|thyl|chlo|rid ‚Ć©[ klo: ] n.; Gen.: (e)s, Pl.: e; Chemie‚Ć™ sehr fl√ľchtige Fl√ľssigkeit, die, auf die Haut gespr√ľht, zur Vereisung u. somit zur √∂rtl. Bet√§ubung f√ľhrt; oV ; Syn. Chlor√§thyl ‚Ķ   Lexikalische Deutsches W√∂rterbuch

  • √Ąthylchlorid ‚ÄĒ √ĄthyŐ≤l|chlorid: Chlorverbindung des √Ąthans, als K√§ltean√§sthetikum und als L√∂sungsmittel verwendet ‚Ķ   Das W√∂rterbuch medizinischer Fachausdr√ľcke

  • √Ąthylchlorid ‚ÄĒ √Ąthyl|chlo|rid, hem. fachspr. Ethylchlorid das; s: Chlorverbindung des √Ąthans, die als Vereisungsmittel zur √∂rtlichen Bet√§ubung u. als L√∂sungsmittel verwendet wird ‚Ķ   Das gro√üe Fremdw√∂rterbuch

  • √ĄthńĀn ‚ÄĒ (√Ąthylwasserstoff, Methyl, Dimethyl) C2H6 oder CH3.CH3 findet sich im rohen pennsylvanischen Erd√∂l und den begleitenden Gasen, entsteht aus Acetylen oder √Ąthylen, wenn man die Gase mit Wasserstoff √ľber sein zerteiltes Nickel leitet, bei… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Alkohol ‚ÄĒ (arab., √Ąthylalkohol, √Ąthyloxydhydrat, √Ąthanol, Methylkarbinol, Weingeist) C2H6O findet sich im Harn und in den Muskeln des Menschen 24 Stunden nach dem Tod, im Harn der Diabetiker (in Form von Estern), in Bl√§ttern, Keimpflanzen, in unreifen… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Aranscher √Ąther ‚ÄĒ Aranscher √Ąther, s. √Ąthylchlorid ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Chlor√§thyl ‚ÄĒ (leichter Salz√§ther), soviel wie √Ąthylchlorid ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Chlorwasserstoff√§ther ‚ÄĒ Chlorwasserstoff√§ther, s. √Ąthylchlorid ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Kohlenstoffchloride ‚ÄĒ Kohlenstoffchloride, Verbindungen des Kohlenstoffs mit Chlor, entstehen nicht direkt aus den Elementen, sondern nur bei Einwirkung von Chlor auf andre Kohlenstoffverbindungen. So liefert Sumpfgas (Methan CH4) bei Einwirkung von Chlor im… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.