Chromsaures Chromoxyd

Chromsaures Chromoxyd (Chromichromat) entsteht durch Lösen von 1 Molekül Chromhydroxyd in wässeriger Lösung von 3 Molekülen Chromsäure. Beim Verdampfen erhält man lange Nadeln von Cr2 (Cr O4)3+9H2O. Viel zersetzlicher ist ein basisches Salz Cr2 (Cr O4)2 (OH)2. Man benutzt diese Präparate zum Druck von Dampffarben auf Baumwolle.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Chromsaures Kali — (saures oder rotes chromsaures Kali, dichromsaures Kali, Kaliumdichromat, rotes Chromsalz) K2Cr2O7 wird aus Chromeisenstein ähnlich wie das chromsaure Natron, meist aber aus letzterm und Chlorkalium dargestellt. Die Trennung der entstandenen… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Chromsaures Blei — (Bleichromat) PbCrO4 findet sich in der Natur als Rotbleierz und Phönicit, mit chromsaurem Kupfer als Vauquelinit und wird aus Bleizuckerlösung durch rotes chromsaures Kali als gelbes Pulver gefällt. Es ist fast unlöslich in Wasser, löslich in… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Chromsaures Ammoniak — (Ammoniumchromat) (NH4)2CrO4 kristallisiert aus mit Ammoniak übersättigter Chromsäurelösung in gelben, luftbeständigen Kristallen, ist leicht löslich, verliert an der Luft Ammoniak und gibt mit Chromsäure saures chromsaures (dichromsaures)… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Chromoxyd — Cr2O3 findet sich in der Natur mit Eisenoxydul verbunden als Chromeisenstein; künstlich erhält man es je nach der Bereitung bald in grünschwarzen, metallglänzenden Kristallen vom spez. Gew. 5,61, die Glas schneiden, bald in metallisch grün… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Chrom [1] — Chrom (lat. Chromium, Min. u. Chem.), von Vauquelin 1797 u. fast gleichzeitig von Klaproth im rothen sibirischen Rothbleierz entdecktes Metall u. von Ersterem, wegen seiner vorwaltenden färbenden Eigenschaft, so benannt. Später in mehreren… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Chromatphotographie — Chromatphotographie. Unter diesem Sammelnamen sind verschiedenartige photographische Prozesse verstanden, bei denen lichtempfindliche Gemenge chromsaurer Salze mit organischen Substanzen, insbesondere mit Leim (Gelatine), Gummiarabikum, Fischleim …   Lexikon der gesamten Technik

  • Chromverbindungen — in der Färberei und Druckerei. Das Chrom findet in der Form von Chromoxydsalzen und von chromsauren Salzen besonders in der Färberei ausgedehnte Anwendung. Die ersteren sind lediglich die Träger des als Beize für die Bildung der Farbstofflacke… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Leder — Leder, jener Teil der tierischen Haut, welcher durch Aufnahme der verschiedenartigsten Dinge, wie pflanzliche Gerbstoffe, Fette, Salze, Seifen u. dergl., aus dem leicht verweslichen Zustand der Rohhaut in einen Zustand größerer… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Chromfarben — Chromfarben, als Chromoxyd (Chromgrün), Chromoxydhydrat (Guignets Grün), chromsaures Bleioxyd (Chromgelb), chromsaures Zinkoxyd (Zinkchromgelb), Kadmiumchromat (Kadmiumchromgelb), chromsaurer Kalk (Kalkchromgelb), zinksaures Chromoxyd (Zinkgrün) …   Lexikon der gesamten Technik

  • Chrom — (Chromium) Cr, Metall, ausgezeichnet durch die Mannigfaltigkeit und Schönheit der Farben seiner Verbindungen (daher der Name), findet sich als Chromeisenstein FeCrO4, seltener als Chromocker, Rotbleierz (chromsaures Blei) und Vauquelinit… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

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