Gerste

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Gerste

Gerste (Hordeum L.), Gattung der Gramineen, ein- oder mehrj√§hrige Gr√§ser mit schmalen, oft borstenartigen H√ľllspelzen, die zusammen eine Art Involucrum um die √Ąhrchen bilden, und f√ľnfnervigen, in eine starke Granne auslaufenden Deckspelzen. Von den 16 Arten in Europa, dem gem√§√üigten Asien, Nordafrika und Amerika geh√∂ren 12 zur Untergattung Zeocriton Beauv., bei denen die √Ąhrenspindel (die Kulturformen ausgenommen) br√ľchig ist und jedes Glied mit einer dar√ľber befindlichen √Ąhrchengruppe abf√§llt. Die √Ąhrchen stehen zu drei, von denen die seitlichen, meist kurzgestielten, unfruchtbar (nur bei den Kulturformen fruchtbar) sind, die Gipfel√§hrchen sind verk√ľmmert. Die Fruchtspelzen gliedern sich nicht vom √Ąhrchenstiel ab. Bei der Saatgerste (H. sativum Jess.) sind die Seiten√§hrchen sitzend, ihre H√ľllspelzen stumpf. Entweder sind alle √Ąhrchen fruchtbar und die dadurch entstehenden sechs Zeilen streng gesondert: sechszeilige G. (H. sat. hexastichon), oder nur die Mittelzeilen sind deutlich gesondert, w√§hrend die Seitenzeilen ineinander greifen: ungleichzeilige G. (vierzeilige G., H. sat. vulgare), oder es ist nur das Mittel√§hrchen jedes Drillings fruchtbar: zweizeilige G. (H. sat. distichon).

Die zweizeilige G. (Sommergerste, s. Tafel ¬ĽGetreide II¬ę, Fig. 4) hat stark von der Seite zusammengedr√ľckte √Ąhren; die sterilen Seiten√§hrchen sind der Spindel angedr√ľckt. Zahlreiche Variet√§ten: őĪ nutans, Seiten√§hrchen deutlich, √Ąhre √ľberall gleich breit, locker, schmal, meist nickend, Grannen anliegend; ő≤ erectum (Staudengerste), wie őĪ, aber √Ąhre dicht, breit, aufrecht; ő≥ Zeocriton (Pfauen-, F√§cher-, Reisgerste, Tafel II, Fig. 6), wie ő≤, aber die √Ąhren nach der Spitze verschm√§lert, die Grannen f√§cherf√∂rmig spreizend. Auch gibt es eine Variet√§t mit unbeschalten Fr√ľchten (H. nudum L.) und verschiedene Farbenspielarten (bla√ügelb oder schwarz√§hrig). Man baut zweizeilige G. besonders in Mitteleuropa (in der Schweiz bis 2000 m √ľ. M.), England, auch in Abessinien. Die sechszeilige G. (Tafel II, Fig. 7) hat im Umkreise rundliche √Ąhren mit sechs Zeilen, die, von oben gesehen, einen sechsstrahligen Stern bilden; die Spindelglieder sind sehr kurz, und die √Ąhrchen stehen daher dicht √ľbereinander. Sie war schon in vorgeschichtlicher Zeit sehr verbreitet, auch im alten √Ągypten und Italien, wird jetzt wohl nur in S√ľdeuropa, selten in der Schweiz und in Deutschland gebaut. Die ungleichzeilige G. (vierzeilige G., Tafel II, Fig. 5) hat vom R√ľcken her zusammengedr√ľckte, lockere, oft nickende √Ąhren. Die Mittelzeilen sind der Spindel mehr angedr√ľckt als die unregelm√§√üigen Zeilen der Seiten√§hrchen. Diese Unterart scheint j√ľngern Ursprungs zu sein. Ihre Variet√§t pallidum mit bla√ügelber √Ąhre ist in Nordeuropa und Nordasien die h√§ufigste G.; sie wird haupts√§chlich als Sommerfrucht gebaut, da sie ihre Vegetationsperiode auf 90 Tage einzuschr√§nken vermag. In Mitteleuropa ist sie durch die zweizeilige, besonders die Chevaliergerste, stark zur√ľckgedr√§ngt worden, w√§hrend in S√ľdeuropa und Nordafrika die Variet√§t caerulescens mit blaugrauen √Ąhren h√§ufiger gebaut wird. Eine besondere Reihe von Variet√§ten bildet die nacktfr√ľchtige oder Himmelsgerste (H. coeleste L.) sowie die Himalajagerste, zu der die erbliche Mi√übildung trifurcatum (L√∂ffel-, Zinkengerste) mit dreih√∂rnigen Deckspelzen geh√∂rt. Zwischen den drei Unterarten gibt es √úbergangsformen, an denen alle √Ąhrchen fruchtbar, aber die seitlichen unbegrannt sind. ‚Äď Von andern Arten kommen in Betracht Mauergerste (M√§usegerste, H. murinum L.), mit knieartig gebogenem Halm, etwa 30 cm hoch, mit √ľber 2,5 cm langen, zylindrischen √Ąhren, lanzettlichen, begrannten Deckspelzen und aufrechten √Ąhrchen; sie w√§chst √ľberall an Mauern, Z√§unen, St√§llen etc. und wird von Schafen gefressen. Die Wiesengerste (H. pratense Sm., H. nodosum L.) ist ausdauernd, 45‚Äď80 cm hoch, mit tief grasgr√ľnen, flachen Bl√§ttern und etwa 2,5 cm langen √Ąhren, w√§chst auf guten, frischen Wiesen, ist gutes, nahrhaftes Futter- und Weidegras und verk√ľndet, wo sie vorkommt, reichen Graswuchs. Die M√§hnengerste (H. jubatum L., s. Tafel ¬ĽGr√§ser V¬ę, Fig. 8), einj√§hrig, 80 cm hoch, buschig, mit langen, an der Spitze etwas rosenroten Grannen, wird als Ziergras kultiviert. Die getrockneten √Ąhren sind f√ľr gro√üe Bukette verwendbar.

Bei der kurzen Vegetationszeit der G. (vierzeilige 12‚Äď14, sechszeilige 16‚Äď18 Wochen) gedeiht sie noch in m√§√üig warmem Sommer und hoch im Norden. Aber auch im S√ľden, in Kleinasien und den Kaukasusl√§ndern gibt sie reiche Ertr√§ge. Da die Sommergersten bei uns vorzugsweise zur Bierbereitung und zu Graupen verwendet werden, so hat man auf die Tauglichkeit zur Malzbereitung besondere R√ľcksicht zu nehmen. Die Wintergerste (vierzeilige, kleine gemeine, Sandgerste) wird in Norddeutschland und Schweden am h√§ufigsten (als Sommer- und Winterfrucht) gebaut. Man unterscheidet vier Variet√§ten: Wintergerste, Perlgerste, B√§rengerste und Rettema, mit stets beschalten, gelben oder schwarzen (Ru√ügerste) K√∂rnern. Letztere Variet√§t wird besonders in Nordwestdeutschland und am Rhein gebaut, bestockt sich sehr sch√∂n, vertr√§gt den geilsten Boden, lagert sich nicht leicht, gibt h√∂here Ertr√§ge als die kleine G. als Sommerfrucht und reichliches, kr√§ftiges Stroh und wird gleich nach dem Einbringen des Heus geerntet (daher Rettema, ¬Ľrette den Mann¬ę, n√§mlich durch zeitiges Brot bei hohen Fruchtpreisen). Das Korn ist sehr kleberreich, daher zu Brot und Graupen, aber nicht zur Bierbereitung geeignet; es wiegt nicht sehr schwer. Die Sommergerste mit beschalten K√∂rnern (kleine vierzeilige gemeine, Sand-, Sp√§t-, Zeilen-, B√§rengerste), in Norddeutschland die gemeinste Art, gibt noch im guten Mittelboden der Sandregion Ertr√§ge, wird in Norwegen noch unter 70¬į n√∂rdl. Br. (Altengard) gebaut, ist leichter als zweizeilige G. und verbraut sich auch nicht so gut wie diese. Die Himmelsgerste (Sommergerste mit nackten K√∂rnern, Himalajagerste, √§gyptisches Korn, Russen-, Jerusalemsgerste [zum Teil], Griesgerste, walachische G., Davidskorn) verlangt besonders guten, kr√§ftigen Boden, bestockt sich besser, ist gegen Fr√∂ste weniger empfindlich, im Halm kr√§ftiger als die vorige und gibt auf kr√§ftigem Boden ebenso gute Ernten wie die zweizeilige G., eignet sich trefflich zur Graupen-, Gries- und Mehlbereitung, aber nicht zum Malzen, unterliegt sehr stark dem Sperlingsfra√ü und f√§llt leicht aus. Die sechszeilige G. (Stock-, Roll-, Kiel-, Rot-, B√§rengerste) wird seit etwa 300 Jahren in Deutschland gebaut (nur als Sommerfrucht), hat aber niemals allgemeinere Verbreitung gefunden. Sie geht leicht auf, bestockt sich sch√∂n, widersteht gut dem Unkraut, lagert sich weniger leicht, leidet nicht leicht vom Rost und ist in den √Ąhren sehr ergiebig. Da aber ihre Halme weitl√§ufiger stehen, bringt sie doch keine reichere Ernte als die kleine G. und weniger Stroh. Die K√∂rner malzen zwar gut, sind aber wegen der dicken Spelzen leichter. Die zweizeilige G. (gro√üe, Fr√ľhgerste) wird in Mittel- und S√ľddeutschland allgemein, aber nur als Sommerfrucht angebaut. Die gemeine lange G. (gro√üe, Ziel-, Zeit-, M√§rz-, Fr√ľhgerste, H. distichon nutans) verlangt einen reinen, sorgsam bestellten Boden, wird fr√ľhzeitig ges√§t und bestockt sich stark, eignet sich trefflich zur Malzbereitung. Die kurze G. (Standen-, Platt-, Spiegel-, Hainfelder G., H. distichon erectum) hat manche Vorz√ľge vor der vorigen; doch ist das Stroh etwas geringer, der Ausdrusch schwerer, auch keimt sie schneller beim Malzen und darf daher mit der vorigen nicht gemischt werden. Die zwei- zeilige, nackte G. (Himmels-, Himalaja-, Kaffeegerste) wird wie die gemeine zweizeilige G. kultiviert, verlangt aber ausgesprochen kr√§ftigen Gerstenboden, gibt geringern Ertrag als jene, aber ungemein schwere K√∂rner. Ihre Verwertung ist beschr√§nkt, und deshalb kommt sie nicht in allgemeinere Kultur. Die F√§chergerste (Pfauen-, Bart-, Wucher-, Riemen-, t√ľrkische, Peters-, Dinkel-, Jerusalemer G. [zum Teil], Hammelkorn) bestockt sich ungemein stark, keimt schneller als gemeine G., hat steife Halme, wird selten vom Rost befallen, widersteht auch der ung√ľnstigen Witterung, f√§llt nicht aus, ist vor Sperlingsfra√ü gesch√ľtzt, vorz√ľglich zum Malzen geeignet, gibt aber nur im ausgesprochenen Gerstenboden bedeutende Ertr√§ge, hat h√§rteres Stroh, drischt sich schwerer und mu√ü beim Malzen auch von der gemeinen G. getrennt werden.

G. enthält im wesentlichen dieselben Bestandteile wie der Weizen; doch kann ihr Stärkemehl nicht, wie beim Weizen, durch Auskneten des Mehles gewonnen werden. Zusammensetzung:

Tabelle

Die Asche enth√§lt besonders Phosphors√§ure, Kiesels√§ure, Kali und Magnesia. Die quantitative Zusammensetzung schwankt nach Art, Variet√§t, Bodenbeschaffenheit und Klima. Die Eiwei√üstoffe (Kleberstoffe) der G. bestehen aus Glutenkase√Įn, Glutenfibrin, Mucedin und Eiwei√ü. G. bildet im hohen Norden die wichtigste Brotfrucht, in Mitteleuropa dient sie nur zur Bierbrauerei u. zur Darstellung von (gesch√§lter) Perlengerste und Graupen, in S√ľdeuropa haupts√§chlich als Pferdefutter. Auch in Asien, besonders in Tibet, ist sie Brotfrucht sowie in Nordchina und Japan. Sehr viel G. produziert Nordamerika, sehr wenig S√ľdamerika. Zur Bierbereitung wird sie in Malz verwandelt, aus dem auch Malzextrakt bereitet wird. Rohe G. wird auch zur Bereitung von Gerstenwasser benutzt; pr√§pariertes Gerstenmehl wird durch 30st√ľndiges Erhitzen von zusammengedr√ľcktem Gerstenmehl in einem verschlossenen zinnernen Gef√§√ü im Wasserbad bereitet. Es ist r√∂tlichgelb, enth√§lt l√∂sliche St√§rke, St√§rkegummi und Dextrin und ist dadurch leichter verdaulich geworden. Es wird zuweilen noch f√ľr Rekonvaleszenten und Brustleidende angewendet, aber besser durch Malz und Malzextrakt ersetzt. Gerstenwasser wird erhalten durch Kochen von 0,5‚Äď1 Teil ausgelesener und gewaschener G. mit 12 Teilen Wasser, bis die G. aufspringt, worauf man durchseiht und Zucker und Zitronensaft oder Kremortartari oder Himbeeressig hinzuf√ľgt. Es ist ein k√ľhlendes, einh√ľllendes und durstl√∂schendes Getr√§nk f√ľr fiebernde Kranke, bei Ruhr, Heiserkeit u. dgl. ‚Äď Die Saatgerste stammt ohne Zweifel von H. spontaneum C. Koch ab, das von Kleinasien und den Kaukasusl√§ndern bis Persien und Belutschistan sowie in Syrien, Pal√§stina und dem Petr√§ischen Arabien wild w√§chst. Von dieser Art unterscheidet sich die kultivierte zweizeilige G. nur durch die z√§he Spindel und etwas k√ľrzere Grannen. Die G. ist vielleicht die √§lteste Ackerfrucht. In der sp√§tern Steinzeit war sie bereits bis Mitteldeutschland verbreitet, au√üerdem ist die sechszeilige G. aus Niederlassungen der Schweiz, √Ėsterreichs, Ungarns, Italiens, Frankreichs, Spaniens und Griechenlands bekannt. Auch √Ągypter, Juden, Griechen und Inder haben sie seit uralter Zeit gebaut. Man fand ihre K√∂rner bei √§gyptischen Mumien. Im alten Griechenland wurden alle drei Gerstenarten gebaut. Die R√∂mer kannten die zwei- und sechszeilige G. Vereint mit dem Hafer hat die G. ihre Herrschaft in Europa bis √ľber den Polarkreis, in Asien und Amerika bis nahe an denselben ausgedehnt. Der Anbau beider Zerealien ist vorherrschend in arktischen und in den √∂stlichen L√§ndern des Kontinents auch im gr√∂√üern Teil des subarktischen G√ľrtels. S. die Karten ¬ĽLandwirtschaft in Deutschland¬ę (bei Art. ¬ĽDeutschland¬ę) und ¬ĽLandwirtschaft in √Ėsterreich¬ę (bei Art. ¬Ľ√Ėsterreich¬ę). Vgl. ¬ĽGetreidebau¬ę und ¬ĽFutter und F√ľtterung¬ę.

Die gemeine G. leidet viel vom Brand; der Engerling und der Drahtwurm besch√§digen die Wurzel, so da√ü der ganze Stock vergilbt; unter der Blattscheide saugt die mennigrote Larve des Getreidesch√§nders oder eine der Chlorops-Larven; an der Spindel oder an den Bl√ľtenstielen nistet sich die Getreideblattlaus und zwischen den Bl√ľtenschuppen die wei√üe Made der Fritfliege ein. Vgl. Liebenberg, Zur Naturgeschichte und Kultur der Braugerste (Wien 1896).


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905‚Äď1909.

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