Glühfrischen


Glühfrischen

Glühfrischen (Tempern), s. Eisen, S. 486.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • glühfrischen — glüh|fri|schen 〈V. tr.; hat; Met.〉 Eisen glühfrischen den Kohlegehalt von Eisen durch Glühen entfernen * * * Glühfrischen,   Glühbehandlung von weißem Tempergusseisen bei einer Temperatur oberhalb 700 ºC in Sauerstoff abgebenden Mitteln… …   Universal-Lexikon

  • Frischen — nennt man verschiedene Verfahren, die vor allem zur Verringerung des Kohlenstoffanteils, aber auch der Anteile verschiedener anderer, unerwünschter Bestandteile des Roheisens wie unter anderem Phosphor und Schwefel mit Hilfe von Sauerstoff dienen …   Deutsch Wikipedia

  • Tempern — (Glühfrischen), Temperguß (schmiedbarer Guß), die Herstellung schmiedbarer Arbeitsstücke durch Gießen und darauffolgendes Glühen. Glüht man weißes Roheisen längere Zeit bei Temperaturen über 1000°, so zerfällt das in ihm vorhandene Eisenkarbid… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Temperguss — (lat. temperare mäßigen) ist ein Eisen Kohlenstoff Werkstoff, der anders als bei anderen Gusseisensorten, aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung und des Erstarrungsvorganges nach dem metastabilen System des Eisen Kohlenstoff Diagrammes,… …   Deutsch Wikipedia

  • Eisen [1] — Eisen (Ferrum) Fe, das nützlichste und verbreitetste aller Metalle, findet sich in zahlreichen Verbindungen und nimmt an der Zusammensetzung der Erdrinde wesentlichen Anteil (zu etwa 5 Proz.). Vorkommen. Gediegen findet sich E. als Meteoreisen in …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Eisen [3] — Eisen (metallurgisch). Alles technisch verwertete Eisen ist legiert mit andern Elementen, und zwar nicht bloß mit Metallen (Mangan, Kupfer, Chrom, Nickel, Wolfram), sondern auch mit Nichtmetallen (Kohlenstoff, Silicium, Phosphor, Schwefel,… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Eisen und Stahl — Eisen und Stahl. Das E., wie es die Technik für ihre mannigfaltigen Zwecke verwendet (über die Verwendung im Eisenbahnwesen, s. Art. Baustoffe, Bd. II, S. 32), ist durchaus nicht der reine Grundstoff, den die Chemie der Metalle als solchen kennt …   Enzyklopädie des Eisenbahnwesens

  • tempern — anlassen; vergüten (Metall); ausglühen * * * tẹm|pern 〈V. tr.; hat〉 Gussstahl tempern durch Glühen bei Temperaturen von 850 bis 1000 °C leichter bearbeitbar machen [<engl. temper „richtig mischen; mäßigen, mildern; (Metall) härten“] * * *… …   Universal-Lexikon


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