Antalkīdischer Friede

Antalkīdischer Friede, der von dem Spartaner Antalkidas 387 v. Chr. beim Perserkönig erwirkte und von diesem den Griechen auferlegte Friede, der den Korinthischen Krieg (s. d.) beendigte. Fortan sollten die griechischen Städte in Kleinasien dem Perserreich untertan, alle übrigen griechischen Staaten autonom sein, mit Ausnahme der den Athenern belassenen Inseln Lemnos, Imbros und Skyros; weil nun alle Bündnisse zwischen griechischen Staaten aufgelöst werden mußten, war Sparta den einzelnen Staaten entschieden überlegen. Zugleich ging durch ihn der Gewinn der Perserkriege an die Perser wieder verloren.


http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909.

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  • Griechenland [1] — Griechenland (Alt Griechenland, hierzu die Karte »Alt Griechenland«, mit Registerblatt), die europäische Halbinsel, die im N. von Mazedonien und Illyrien, im O. und SO. vom Ägäischen und Myrtoischen, im W. und SW. vom Ionischen Meer umgeben ist,… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Lakonĭka [2] — Lakonĭka (Geschichte). Die ältesten bekannten Bewohner des Landes waren Leleger, daher als erster König dieses Landes Lelex genannt wird, dem sein Sohn Myles folgte; dann wanderten Achäer aus Phthia ein, deren Herrscher sich von Perseus… …   Pierer's Universal-Lexikon

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