Affectiren

Affectiren (v. lat.), erkünsteln; sich zieren; daher affectirt, geziert, in einem angenommenen u. erdichteten Wesen.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Affectiren — † Affectiren, verb. reg. act. aus dem Franz. affecter. 1) Den Schein von etwas zu haben suchen, ohne übereinstimmige Gemüthsfassung im Äußern annehmen. Freundlichkeit affectiren. 2) Auf eine gezwungene und unnatürliche Art nachahmen; in welcher… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Affectiren — Affectiren, erkünsteln, heucheln …   Herders Conversations-Lexikon

  • Geziere, das — Das Geziere, des s, plur. car. ein anhaltendes oder wiederhohltes Zieren, d.i. Affectiren, im gemeinen Leben. Das Lächerliche dieses Gezieres …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Nachäffen — Nachäffen, verb. reg. act. ohne Besonnenheit, d.i. Reflexion, nachmachen, oder in unähnlichen Umständen ähnlich handeln. Der Affe äfft immer nach, aber nachgeahmt hat er nich, Herder. Ingleichen äußere Handlungen ohne übereinstimmige… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Mondschein — 1. Am Mondschein ist noch keine Traube reif geworden. Um zu sagen, diese Hülfe reicht nicht. Dän.: Druen modnes ikke ved maaneskin. (Prov. dan., 124.) Lat.: Lunae radiis non maturescit botrus. (Hanzely, 52; Binder I, 901; II, 1711; Lang, 150;… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

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