Schelling [2]

Schelling, 1) Friedr. Wilhelm Jos. von S., geb. 27. Jan. 1775 zu Leonberg in Württemberg, studirte in Tübingen u. kurze Zeit in Leipzig Philosophie u. Theologie. Seine frühzeitige geistige Entwicklung bewies die in seinem 17. Jahre herausgegebene Abhandlung: Antiquissimi de prima malorum humanorum origine philosophematis explicandi tentamen (Tüb. 1792), welcher im Jahre 1793 in Paulus Memorabilien eine Abhandlung Über Mythen, Sagen u. Philosopheme der ältesten Welt folgte. Die lebendige philosophische Regsamkeit, deren Sitz damals Jena durch Reinhold u. Fichte geworden war, zog ihn an diese Universität, wo er 1798 außerordentlicher u. nach Fichte's Weggang im Jahr 1803 ordentlicher Professor der Philosophie wurde. Hier gab er die Zeitschrift für speculative Physik (Jena 1800–1803, 2 Bde.), die Neue Zeitschrift für speculative Physik (Tüb. 1802) u. mit Hegel das Kritische Journal der Philosophie (ebd. 1802–1803, 2 Bde.) heraus. Nach einigen Jahren ging er nach Würzburg u. gab mit Marcus die Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft (ebd. 1805) heraus; ebenso die Allgemeine Zeitschrift von u. für Deutsche (ebd. 1805, 3 Hefte). Im Jahr 1808 wurde er Generalsecretär der Akademie der bildenden Künste in München u. in den Adelsstand erhoben; 1820 wandte er sich in Folge eines Streites mit dem Präsidenten der Akademie nach Erlangen, kehrte aber 1827 als ordentlicher Professor der Philosophie u. mit dem Titel eines Geheimen Hofrathes an die neuerrichtete Universität München zurück, später wurde er daselbst wirklicher Geheimer Rath, Vorstand der Königlichen Akademie der Wissenschaften u. Conservator der wissenschaftlichen Sammlungen. Im Jahr 1841 wurde er von Friedrich Wilhelm IV. unter sehr günstigen Bedingungen nach Berlin gerufen u. st. 20. Aug. 1854 zu Ragaz im Canton Chur, wohin er sich zum Gebrauch einer Badecur begeben hatte. In Beziehung auf S-s Philosophie sind mehre Perioden zu unterscheiden. In der ersten Zeit seines Auftretens in Jena schloß er sich an Joh. Gottl. Fichte (s.d.) an, u. seine ersten hierher gehörigen Schriften: Über die Möglichkeit einer Form der Philosophie überhaupt (Tüb. 1795) u. Vom Ich als Princip der Philosophie (ebd. 1795) sind eine scharfsinnige u. gewandte Entwickelung des Fichteschen Grundgedankens. Auch die Philosophischen Briefe über Dogmatismus u. Kriticismus, sowie die Abhandlungen zur Erläuterung des Idealismus der Wissenschaftslehre (1795–1797) verlassen, abgesehen von der Polemik gegen Kant, diesen Standpunkt noch nicht. Er ist dadurch bezeichnet, daß das Ich für das allein Reale u. Absolute u. als die Aufgabe der Philosophie die Lösung des Problems erklärt wurde, wie das Ich dazu komme sich selbst eine von ihm vorgestellte Welt gegenüberzustellen. In der damaligen Schulsprache nannte man das, das Object aus dem Subjekt, das Nichtich aus dem Ich deduciren. Diesem subjectiven Idealismus stand gegenüber der Pantheismus des Spinoza (s.d.), auf welchem man damals durch Lessing u. Jacobi aufmerksam geworden war; beide waren darin mit einander verwandt, daß sie behaupteten, die gesammte Mannigfaltigkeit der Erscheinungswelt aus einem einzigen Realprincip ableiten zu können, nur erschien das die Welt producirende Ich Fichte's bei Spinoza als eine individuelle Modifikation der unendlichen Substanz, u. während sichte's Wissenschaftslehre als ein umgekehrter Spinozismus bezeichnet werden konnte u. ihr gegenüber gleichwohl der Anspruch, welchen die Natur, das große Nichtich, auf objective Realität macht, nicht verschwand, schien es ebenso zulässig auch den Fichteschen Idealismus in den Spinozismus umzukehren. Der Versuch dies zu thun u. für beide den höheren Vereinigungsgrund zu finden, führte S. zu seiner sogenannten Identitätsphilosophie, die Philosophie des Geistes (die Transcendentalphilosophie) u. die Naturphilosophie seien zwei gleich berechtigte Ausdrücke der philosophischen Speculation; die Gesetze des Bewußtseins seien ebenso Gesetze der Natur u. umgekehrt; u. es müsse einen Punkt geben, in welchem diese beiden parallelen Reihen sich schneiden. Dieser Punkt könne nur im Unendlichen liegen; das Absolute, über alle Gegensätze erhaben u. doch ihre Möglichkeit in sich einschließend, müsse weder Subject noch Object, weder Ideales noch Reales, weder Allgemeines noch Besonderes, weder Einheit noch Vielheit, weder Denken noch Sein, weder Form noch Wesen, u. doch alles dieses zugleich sein, Identität der Identität u. Nichtidentität, der Indifferenzpunkt, zu welchem sich die Gegensätze wie Pole verhalten. Das Mittel dieses Absolute, für welches später Oken geradezu das Zeichen der Null für allein entsprechend erklärte, zu erkennen sei nicht das reflectirende Denken, welches über den in der Identität des Entgegengesetzten liegenden Widerspruch nicht hinauskomme, sondern die intellectuale Anschauung, eine absolute Erkenntnißart, welche, so wie das Princip alles Begreifen durch die Vernunft, so auch das Princip ihres eigenen Begreifens u. in welcher die Erkenntniß absolut eins sei mit ihrem Gegenstande (Identität des Seins u. des Denkens). Alles Denken, welches dieser intellectuellen Anschauung nicht theilhaftig sei, wurde mit großer Geringschätzung als zur Philosophie ganz untauglich erklärt. Das Verfahren, durch welches Subject u. Object, Natur u. Geist, Ideales u. Reales aus der absoluten Identität abgeleitet wurde, bestand in der Erklärung, daß das Absolute sich selbst offenbare, manifestire, dirimire, evolvire, u. daß diese Manifestation u. Evolution in zwei Reihen von Producten erfolge, deren jede eine Stufenfolge von Potenzen des Absoluten mit einem quantitativen Übergewicht des Realen od. Idealen enthalte u. sich als Natur od. Geist darstelle. So sollten die Potenzen des Absoluten auf der Seite der Natur die Schwere, das Licht u. der Organismus sein, denen auf der Seite des Geistes die verschiedenen Entwickelungsstufen des Bewußtseins entsprechen. Es bedarf heutzutage keiner besonderen Nachweisung, daß die Ausführung dieser Grundgedanken nur in so weit den Schein einer wissenschaftlichen Ableitung erregen konnte, als die Thatsachen des geistigen Lebens u. das von den Naturwissenschaften dargebotene Material sich einer Unterordnung unter sie darboten, u. daß sie dabei dennoch so willkürlich, fragmentarisch u. rhapsodisch bleiben mußte, als sie in sämmtlichen hierher gehörigen Schritten S-s geblieben ist. Außer der Darstellung des Systems der Philosophie in der Zeitschrift[128] für speculative Physik gehören hierher: Ideen zu einer Philosophie der Natur, Lpz. 1797, 2. Aufl. Landsh. 1803; Von der Weltseele, eine Hypothese der höheren Physik, Hamb. 1798, 3. Aufl. Landsh. 1809 (die Einleitung dazu: Abhandlungen über das Verhältniß des Idealen u. Realen, bes. gedruckt Hamb. 1798, Landsh. 1809); Erster Entwurf eines Systems der Naturphilosophie, Jena 1799 (die Einleitung dazu: Über den Begriff der speculativen Physik, ebd. 1799); System des transcendentalen Idealismus, Tüb. 1800; Bruno od. über das natürliche u. göttliche Princip der Dinge, Berl. 1802; Philosophie u. Religion, Tüb. 1804; Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums, ebd. 1802, 2. Aufl 1803; Darlegung des wahren Verhältnisses der Naturphilosophie zu der verbesserten Fichteschen Lehre, ebd. 1806. Hatte schon die Lehre Fichte's die engen Schranken, in welche Kant das menschliche Wissen eingeschränkt hatte, zu durchbrechen gesucht, so kam die philosophische u. poetische Aufregung des Zeitalters der Lehre S-s mit großer Empfänglichkeit entgegen. Die Großartigkeit der Aufgabe, welche sie zu lösen Anspruch machte, die durch sie erweckte Begeisterung für ein allgemeines Leben der Natur, welche als ein großer, sich selbst hervorbringender Organismus aufgefaßt wurde, die Geschicklichkeit, mit welcher S. einzelne Entdeckungen der Naturwissenschaft, namentlich im Gebiete der Elektricität u. des Magnetismus, zu benutzen verstand, die Befriedigung, welche darin zu liegen schien, daß die Gegensätze zwischen Philosophie u. Erfahrung, Idealismus u. Realismus, Wissenschaft u. Religion, Theismus u. Pantheismus in den höchsten Regionen der Speculation sich ausglichen u. die Weltgeschichte ebenso eine Selbstdarstellung des Absoluten sei, wie die Natur, u. daß die Speculation über das innerste Triebwerk beider die gleiche Einsicht verbreite, erwarben dieser Lehre, welche überdies biegsam genug war, um individuellen Ansichten u. Phantasien einen bequemen Spielraum zu lassen, eine große Anzahl Bewunderer u. Anhänger, unter denen, abgesehen von solchen, welche wie Troxler, Frz. von Baader, Joh. Jac. Wagner, Solger, K. Christ. Friedr. Krause (s.d.a.) u.a. später eigenthümliche Ansichten ausbildeten, bes. Oken, Windischmann, G. M. Klein, Gotth. Heinr. Schubart, Steffens, Schelvers, Nasse, Thanner u.a. (s.d.a.) zu nennen sind. Die Einwürfe der Gegner wurden häufig ziemlich terroristisch zurückgewiesen; vgl. Fr. Köppen, S-s Lehre od. das Ganze der Philosophie des absoluten Nichts, Heidelb. 1803; Kajetan von Weiller, Der Geist der allerneuesten Philosophie der Herren Schelling, Hegel u. Co., München 1804–8, 2 Thle. Seit dem dritten Decennium unseres Jahrhunderts fing in Deutschland (die Engländer u. Franzosen hatten überhaupt wenig Notiz von S-s Naturphilosophie genommen) die Philosophie Hegels, welcher schon 1807 in der Vorrede der Phänomenologie das Gebahren dieser Naturphilosophie mit bitterem Spott gegeißelt u. S-s Absolutes die Nacht genannt hatte, in welcher alle Kühe schwarz sind, an die sogenannte Identitätsphilosophie zu überflügeln. S. selbst hatte in der Sammlung seiner Philosophischen Schriften (Landsh. 1809, Bd. I) neben einer Rede Über das Verhältniß der bildenden Künste zur Philosophie, nur noch eine Abhandlung Über die Freiheit u. die damit zusammenhängenden Gegenstände veröffentlicht, welcher in einer gewissen Annäherung an Jac. Böhme (s.d.) das Absolute als der Ungrund u. die Eigenheit u. Selbstheit des creatürlichen Wesens als das finstere Princip des Bösen bezeichnet worden war; ebenso hatte er 1812 in dem Denkmal der Schrift von den göttlichen Dingen (Tüb. 1812) heftig gegen Fr. Heinr. Jacobi polemisirt; aber nach der Abhandlung Über die Gottheiten von Samothrace (ebd. 1816) hatte er überhaupt nichts weiter veröffentlicht; die schon angekündigte Schrift. Die Weltalter war nicht erschienen. Während die Naturwissenschaften sich längst von seiner sogenannten Naturphilosophie losgesagt hatten, hatten die Anhänger der Hegelschen Philosophie ihm als Vorläufer Hegels seine Stelle in dem Entwickelungsgange der Philosophie angewiesen u. betrachteten seinen Standpunkt als überwunden. Einige Jahre nach Hegels Tode jedoch schrieb S. zu der Übersetzung eines Aufsatzes von Cousin, Über französische u. deutsche Philosophie von Hub. Beckers (Stuttg. u. Tüb. 1834) eine Vorrede, in welcher über die Hegelsche Philosophie ein ziemlich geringschätziges Urtheil ausgesprochen u. der Philosophie noch einmal eine große, aber in der Hauptsache letzte Umänderung in Aussicht gestellt wurde, welche die positive Erklärung der Wirklichkeit gewähren werde, ohne der Vernunft das große Recht zu entziehen, im Besitz des absoluten Prius, selbst das der Gottheit zu sein. Diese letzte Umgestaltung wurde damals von verschiedenen Seiten mit einer gewissen geheimnißvollen Andacht als das System der positiven Philosophie od. auch als das System der Freiheit angekündigt. S. selbst schwieg beharrlich; als er in Berlin auftrat, erschienen mehrfache Relationen über seine Vorlesungen (S-s erste Vorlesung in Berlin, Stuttg. 1841; J. Frauenstädt, S-s Vorlesungen in Berlin, Berl. 1842), u. E. G. Paulus in Heidelberg veröffentlichte unter dem Titel: Die endlich offenbar gewordene Philosophie der Offenbarung etc. (Darmst. 1843) die Vorlesungen S-s über die Philosophie der Offenbarung aus einem nachgeschriebenen Hefte, weshalb ihn S., ohne der Echtheit des Mitgetheilten zu widersprechen, ohne Erfolg gerichtlich belangte, ein Verfahren, welches damals mehre satirische Schriften hervorrief. Nach seinem Tode wurde in der Gesammtausgabe seiner gedruckten u. ungedruckten Schriften (Werke, I. Abtheilung 10 Bde., II. Abtheilung 6 Bde., Stuttg. u. Tüb. 1854 ff.) u.a. eine Darstellung der rein rationalen Philosophie, die Einleitung in die Philosophie der Mythologie, die Philosophie der Mythologie, die Philosophie der Offenbarung aus seinem Nachlasse veröffentlicht. Diese neue Lehre S-s unterscheidet zwischen rein-rationaler od. negativer u. positiver Philosophie; jene habe das Wesen, diese die Wirklichkeit der Dinge zu begreifen. Die frühere Identitätsphilosophie sei nur die erste gewesen, aber nicht die ganze Philosophie. Nämlich die Vernunft könne immer nur fragen, was etwas ist, aber niemals zeigen, daß es sei; die negative Philosophie sei daher das System des nicht Nicht-zu-denkenden, die positive Philosophie die erfahrungsmäßige Darlegung der Wirklichkeit dessen, was über allem Denken u. Sein hinaus liege; jene sei ein apriorischer Empirismus, diese ein empirischer Apriorismus; jene operire sich mit bloßen Möglichkeiten, diese zeige die Verwirklichung derselben. Die negative Philosophie nennt er daher auch Potenzenlehre. Das erste Denkbare nämlich sei das Seiende, welches noch nicht das Seiende ist,[129] also ein Seinkönnendes (eine Potenz), in welchem zugleich das Nichtsein liegt. Hier bezieht sich die mit den Zeichen –, +, ± spielende Symbolik, um Thesis, Antithesis u. Synthesis, die letztere als die aus der Identitätsphilosophie her bekannte Indifferenz, als die Potenzen des Seienden zu bezeichnen. Sie sind zugleich die Principien des denkbaren Seienden; Principien werden sie durch den Proceß, in welchen sie zu einander treten: dadurch gehen sie in anderes Sein über; das andere Sein ist also ein verursachtes, die Principien sind zugleich Ursachen, u. zwar unterscheidet S., an die aristotelische Metaphysik sich anschließend, die materielle, die wirkende u. die Zweckursache, zu welchen dann als vierte Ursache die Seele u. als freies Seiendes der Geist kommt, Durch diesen Proceß werde die negative Philosophie zu etwas getrieben, was allem Denken u. allem Sein vorangehe, zu einem absoluten Prius, welches keine Nothwendigkeit habe, in das Sein sich zu bewegen (Gott); gehe es in das Sein über, so sei es dessen frei gewollte That. Hier beginne die positive Philosophie, welche zu lehren habe, was Gott ist u. thut, wenn er will; daß Gott wirklich gewollt habe, zeige die Wirklichkeit der Welt; aus dieser sei zu erkennen, daß das absolute Prius wirklich so existire, wie es habe gedacht werden müssen, nämlich als Gott. Gott gebt in der Schöpfung frei über sein unvordenkliches Sein hinaus u. hält das dadurch entstandene Sein eben so in sich beschlossen, als er es aus sich entläßt; er ist der Herr der Potenzen u. hat die Macht, sie nach freiem Entschlusse zu spannen u. in die Gelassenheit zurückzuführen. In der Philosophie der Mythologie u. der Offenbarung spielt daher der »theogonische Proceß« eine große Rolle. Vgl. E. A. Weber, Examen critique de la philosophie religieuse de S., Strasb. 1860; Marheineke, Zur Kritik der Schellingschen Offenbarungsphilosophie, Berl. 1843; Hub. Beckers, Über die Bedeutung der Schellingschen Metaphysik, ein Beitrag zum tiefern Verständniß der Potenzen- u. Principienlehre S-s, München 1861. Im Allgemeinen vgl. Salat, S.u. Hegel, Heidelb. 1842; Hub. Beckers, Gedächtnißrede auf S., München 1855; F. W. J. von S., Ein Betrag zur Geschichte des Tags, von einem vieljährigen Beobachter, Lpz. 1843; Rosenkranz, S-s Vorlesungen etc., Danzig 1843; L. Noack, S.u. die Philosophie der Romantik, Berl. 1859–60, 2 Thle. Der König Maximilian von Baiern, sein Schüler, ließ ihm 1856 in Ragaz ein Denkmal errichten u. am 28. Novbr. 1861 sein von Brugger modellirtes ehernes Standbild aufstellen. 2) Karl Eberhard, Bruder des Vorigen, geb. 11. Jan. 1783 in Bebenhausen bei Tübingen; seit 1806 Arzt u. Obermedicinalrath in Stuttgart, war bes. als Augenarzt sehr geschätzt, u.st. 9. Mai 1854 in Stuttgart. Er philosophirte nach dem System seines Bruders u. schr.: Über das Leben u. seine Erscheinungen, Landsh. 1806; Grundsätze zu einer künftigen Seelenlehre, ebd. 1807, u. mehre Abhandlungen über den thierischen Magnetismus.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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