Mexico [1]

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Mexico [1]

Mexico (von den Spaniern Mejico ausgesprochen, u. auch neuerdings oft so geschrieben, von den Hispano-Amerikanern Mechsico ausgesprochen, [208] Vereinigte Mexicanische Staaten, Estados Unidos de Mexico), F√∂derativrepublik im s√ľdlichsten Theile von Nordamerika; grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten u. zwar an den Staat Californien, die Territories Arizona u. New-Mexico, im Nordosten an den Staat Texas (durch den Rio Grande getrennt) im Osten an den Mexicanischen Meerbusen, das Caraibische Meer u. Britisch Honduras, im S√ľdosten an Guatemala, im S√ľden u. Westen an den Stillen Ocean (u. den Californischen Meerbusen desselben). Der Totalfl√§chenraum betrug nach officiellen Angaben von 1852: 106,067,47 mexicanische Q. Leguas (33,581 QM.), dagegen sind seitdem die Departements Sinaloa u. Sonora an die Vereinigten Staaten abgetreten worden, so da√ü M. gegenw√§rtig noch etwa 102,650 mexicanische Q. Leg. (32,500 geogr. QM.) umfa√üt, von denen jedoch nur ungef√§hr 2/3 besetzt, das √ľbrige aber freie Indianerl√§nder u. nur nach europ√§ischen Begriffen dem F√∂derativstaate nominell unterworfen sind; M. bildet gr√∂√ütentheils eine durch Zweige der Cordilleras gebildete Hochebene (Plateau von Anahuac) bis zu 8500 Fu√ü Seeh√∂he, abwechselnd mit Th√§lern u. Gebirgen; nach der K√ľste zu abgedacht. Die vornehmsten Zweige der Cordilleras sind die Sierra Madre, S. Carcay, S. Acha, de las Grullas, Verde, Gebirge von Anahuac u. m. a., deren h√∂chste Spitzen meist noch th√§tige od. erloschene, 14‚Äď18,000 Fu√ü hohe Vulkane (Popocatepetl, Iztaccihuatl, Citlaltepetl, Nevado de Touca, Nauhcampatepetl, Jorullo u. viele andere) sind. Die immerw√§hrende Schneeh√∂he ist 14,100 Fu√ü. Viele Vorgebirge springen ins Meer vor, als Catoche Pedro im Golf von M., Mendocino, Corrientes, Lucas, Morro Hermoso u.a. am Stillen Ocean. Busen: Campeche u. Hondurasbai, der von Tehuantepek u. Californien etc. Die wichtigsten H√§fen sind: Sicial, Campeche, San Juan de Tebasco, Veracruz, Tambico u. Matamoras, s√§mmtlich am Mexicanischen Meerbusen, Acapulco, San Blas, Mazatlan, Huatulco u. Mancanillo am Stillen Ocean, Guayamas in Altata am Californischen Meerbusen. Fl√ľsse: Rio Grande del Norte (Rio Bravo del Norte, jetzt Grenzflu√ü gegen Texas, mit Conchos, Salados, Sabinas u. San Juan), Rio del Tigre, Rio Rapido, Rio Tampico, Rio de Huasacualco u.a.; zum Stromgebiete des Stillen Oceans geh√∂rig: Rio de Tehuantepec, Rio Verde, Rio de las Balzas, Rio Tolotlan, Rio Colorado of the West (den Rio Gila aufnehmend) u. mehre K√ľstenfl√ľsse. Au√üerdem mehre Binnenseen, als der Chapala, die Gebirgsseen von Atenco, die Seen von M. od. Tenochtitlan, von Timpa negros u.a. Merkw√ľrdig ist der Salzsee Tequiesquite. Das Klima ist nach der h√∂heren od. tieferen Lage der einzelnen Gegenden ungemein verschieden, an den Ostk√ľsten hei√ü u. ungesund (Tierras calientes, mittlere Jahrestemperatur + 20,8¬į R., dem Gelben Fieber sehr ausgesetzt), auf den niederen Gebirgen, wo alle europ√§ischen Pflanzen gedeihen, gem√§√üigt u. angenehm (Tierras templadas), mittlere Jahrestemperatur + 16¬į R.), auf den h√∂heren rauh u. kalt (Tierras frias, mittlere Jahrestemperatur + 10¬į R., selten unter 0¬įherabsinkend). Die Regenzeit beginnt im Juni od. Juli, dauert bis in den September od. October u. ist von heftigen Gewittern begleitet; St√ľrme richten bes. an der S√ľd- u. Westk√ľste oft gro√üen Schaden an. Erdbeben u. vulcanische Ausbr√ľche finden seltener u. weniger heftig als in S√ľdamerika statt. Eben so verschieden als das Klima ist auch der Boden; durch gro√üe Fruchtbarkeit zeichnet sich das Plateau von Anahuac aus. Die K√ľstengegenden erzeugen die Tropenpflanzen, die Terrassenlandschaften die europ√§ischen S√ľdfr√ľchte u. die h√∂heren Gegenden die n√∂rdlichen Culturpflanzen. Producte: von Mineralien bes. Silber, doch liefert es auch viel Gold, Kupfer, Zinn, Blei, Eisen, etwas Quecksilber, Smaragd, Alaun, Vitriol, Salz etc.; an Pflanzen erzeugt es eine Menge Palmen, Pisang, Agaves (aus welchem der Pulque, ein geistiges Getr√§nk, bereitet wird, sonst auch Papier), F√§rbe- u. Nutzh√∂lzer, Gew√ľrze, Cacao, Vanille, Arzneikr√§uter (Sassaparille, Jalappe, Handelsgew√§chse (Zucker, Kaffee, Cacao, Baumwolle, Tabak, Hanf), S√ľdfr√ľchte u. Gem√ľse, Getreide (Mais, als Hauptnahrungsmittel, indem er zu Brod [Arepa], Kuchen [Tortillas] u. Branntwein [Chichas] verwendet wird, Weizen), Obst, Wein, Oliven u. andere √Ėlgew√§chse, vorz√ľglich sch√∂ne Zierpflanzen. Von Thieren gibt es, au√üer den europ√§ischen Zuchtthieren, welche s√§mmtlich hier gut gedeihen, viel Affen, Tapirs, Hirsche, Bisamschweine, Moschus- u. B√ľffelochsen, Faulthiere, G√ľrtelthiere, B√§ren, amerikanische Tiger, W√∂lfe. Fische aller Art, Geier, Condors, Pfefferfra√üe, Nashornv√∂gel, Spottdrosseln, Zugtauben, Flamingos u. andere Sumpf- u. Wasserv√∂gel, Alligators, Schildkr√∂ten, Pipas, viele Schlangen, so wie Juwelenk√§fer, Schw√§rme von Moskitos etc.

Die Bev√∂lkerung ist verh√§ltni√üm√§√üig schwach, sie betrug nach den officiellen Berichten i. J. 1854: 7,853,395 Seelen. Einwohner sind a) europ√§ischer Abkunft (Kreolen), ungef√§hr 1 Mill.; b) Farbige, aus Vermischung der verschiedenen Racen entstanden (meist Mulatten, Mestizen u. Zambos), ungef√§hr 2 Mill.; c) Indianer, u. zwar solche, welche sich der Herrschaft der Wei√üen u. dem Christenthum unterworfen haben (Indios fideles, christliche Indianer), od. solche, welche noch frei u. ohne Taufe leben (Indios bravos, freie Indianer), insgesammt ungef√§hr 4,800,000 K√∂pfe; d) Neger, unter leidlicher Herrschaft. Die freien Indianer bewohnen, obschon in schwachen St√§mmen, die n√∂rdlichsten Gegenden M-s, treiben Jagd, R√§uberei, lernen schwer fremde Sprachen, sind bei den Sitten ihrer V√§ter geblieben u. f√ľhren einen fortw√§hrenden grausamen Krieg gegen die Wei√üen. Unter ihnen zeichnen sich die Apachen, Mekos, Lipanen, Vaicura, Cochima, Matalans etc. aus. Unter die Indios fideles, Mischlingen verschiedener St√§mme, geh√∂ren bes. die Aztecas, Taraseas, Miztecas (haben bes. sch√∂ne Frauen), Otomiten, Huastecas, Mayos, Opatos, Yaqualis etc. Unter den Indianern herrschen gegen 20 Sprachen, von denen die Aztekische (Mexicanische) u. Otomitische am ausgebreitetsten sind. Die Farbe der mexicanischen Indianer ist kupferroth, oft ins Gr√ľnliche spielend, doch dunkler als die der S√ľdamerikaner; das Haar schlicht, schwarz u. gl√§nzend, die Backenknochen vorstehend, die Lippen breit, der Bart schwach; sie sind gut gewachsen, mittelgro√ü, haben sch√§rfere Sinne, doch schw√§chere Geisteskr√§fte als der Europ√§er; treiben seit alter Zeit Ackerbau, leben m√§√üig (doch nicht in Beziehung auf geistige Getr√§nke) sind sehr phlegmatisch, werden sehr alt, doch selten gebrechlich, sind ausdauernd, geduldig, uneigenn√ľtzig, werden von erblichen Kaziken (vom Range des spanischen Adels) regiert u. haben Theil an allen Staats√§mtern. Herrschende (ausschlie√üliche) [209] Landesreligion ist die R√∂misch-katholische unter einem Erzbischof u. 9 Bisch√∂fen; Priester u. Kirchen sind sehr reich dotirt. Bei den Indios fideles herrscht noch viel aus dem Heidenthum √ľbertragener Aberglaube. Wissenschaften sind noch auf einer sehr niederen Stufe, da unter der spanischen Regierung das wissenschaftliche, so wie jedes andere h√∂here Aufstreben nieder gehalten wurde u. in neuerer Zeit die fortw√§hrenden B√ľrgerkriege dem wissenschaftlichen Leben eben so wenig g√ľnstig waren. Die Hauptbesch√§ftigung der Einwohner besteht in dem, durch gro√üe Fruchtbarkeit beg√ľnstigten Ackerbau (s. oben); Viehzucht (Pferde, Schafe, Schweine, Rindvieh, Gefl√ľgel, darunter Truth√ľhner, Pfauen, Tauben); Fischerei (sehr ergiebig), Cochenillenzucht (schon fr√ľh bekannt). Der Bergbau ist bei dem gro√üen Mineralreichthum von hoher Wichtigkeit; er wird in neuerer Zeit vertragsm√§√üig namentlich durch Briten u. Deutsche betrieben; es gibt allein √ľber 200 gangbare Silberminen; er ist wenig beschwerlich; viele umherziehende Bergleute betreiben ihn auf den Raub. Die Industrie ist namentlich vertreten durch Baumwollen- u. Wollenmanufacturen, Metallarbeiten, Sattler-, Hutmacher-, Wagner- u. Posamentierwaaren etc. Auch der Handel ist sehr lebhaft, aber im Innern noch vielfach gehemmt durch Monopolsystem, Prohibitivz√∂lle u. Mangel an Credit, an √∂ffentlicher Sicherheit u. an guten Stra√üen, schiffbaren Fl√ľssen, Kan√§len u. anderen Verkehrswegen. An Eisenbahnen besitzt M. nur erst einige kurze Linien in der N√§he der St√§dte Mexico u. Veracruz, welche aber noch nicht verbunden sind; projectirt sind au√üerdem noch Linien von der Hauptstadt M. nach einem Hafen des Stillen Oceans, √ľber den Isthmus von Tehuantepec zur Verbindung des Stillen Oceans mit dem Atlantischen u. mehre andere. Im Innern wird fast noch alles auf Maulthieren transportirt; das Postwesen ist noch sehr mangelhaft; die √ľberseeische Postverbindung geschieht ausschlie√ülich durch amerikanische u. englische Dampfboote. Eine elektromagnetische Telegraphenleitung besteht zwischen der Hauptstadt M. u. Veracruz u. einigen Zweiglinien. Bes. betreiben den Handel Nordamerikaner u. Briten; zur Ausfuhr kommen die Landes- u. etwas Kunsterzeugnisse, insgesammt ungef√§hr 21 Mill. Pesos an Werth, zur Einfuhr Wollen-, Baumwollen- u. Metallwaaren, geistige Getr√§nke, Papier etc., insgesammt ungef√§hr 22 Mill. Pesos an Werth. M√ľnzen, Ma√üe u. Gewichte. In M. wird gerechnet nach Pesos (Silberpiaster, Dollars) zu 8 Reales de plata √† 4 Quartillos √† 2 Tlacos gerechnet, in neuerer Zeit auch in 100 Centavos getheilt, 92/4 7/0 Pesos = 1 feine Mark, 1 Peso = 1 Thlr. 13 Sgr. 4,93 Pf. (100 Pesos = 101 Dollars der Vereinigten Staaten) 1 Real = 5 Sgr. 5,12 Pf. preu√ü. Cour.; wirklich gepr√§gte M√ľnzen sind: a) in Gold: Doblones de oro, Quadrupeln od. Onzas zu 9 Escudos de oro od. 16 Pesos; es gibt auch 1/2, 1/4, 1/8 u. 1/16, Onzas; b) in Silber: Pesos (Pesos de plata mexicana), 1/2 zu 4 Realen, 1/4 zu 2 Realen, Pesados, Pesetas od. Pesetas columnarias, Realen u. 1/2 Realen, Realillos genannt; c) in Kupfer: Quartillos = 1/4 u. Tlacos = 1/8 Realen; Ma√üe u. Gewichte sind die spanisch-castilischen mit den dort gew√∂hnlichen Eintheilungen, s.u. Spanien (Geogr.); abweichend davon ist nur die Vara (Elle) = 0,847 M√®ter = 1,27 preu√ü. Elle u. die Legua (zu 5000 Varas) 1 Legua (26,63 auf 1 √Ąquatorialgrad) = 4,238Kilometers = 0,563 geogr. Meilen; 1 Legua cuadrada bildet das Feldma√ü Sitio (1796 Hectaren) zu 25 Labores, 1 Labor = 71,84Hectares = 281,45 preu√ü. Morgen; 3,158 Leguas cuadradas (mexicanische QM.) = 1 geogr. QM.

Staatsverfassung: fr√ľher die spanische Colonialverfassung, dann wechselte die Verfassung 1821‚Äď1835 mehrmals (s. Mexico, Gesch.), bis sie in letzterem Jahre die einer Republik mit einem Pr√§sidenten an der Spitze, wurde. Die Grundz√ľge dieser Verfassung sind: Die Vereinigten Mexicanischen Staaten od. die Mexicanische Union bilden nach der Constitution von 1823 einen F√∂derativstaat; die Katholische Religion bleibt f√ľr jetzt u. in Zukunft Staatsreligion, au√üer der keine andere bestehen darf; die Souver√§net√§t (gesetzgebende, aus√ľbende u. richterliche Gewalt) steht dem Volke zu; sie wird ausge√ľbt durch einen Generalcongre√ü, welcher aus dem Senate u. dem Hause der Deputirten besteht, jeder District von 40‚Äď80,000 Einwohnern sendet hierzu zwei Senatoren u. einen Abgeordneten. Die aus√ľbende Gewalt ist in die H√§nde eines Pr√§sidenten gelegt, welcher auf 4 Jahre gew√§hlt wird u. fast mit milit√§rischer Dictatur bekleidet ist. Er hat in der Bundesstadt Mexico seinen Sitz; ebenda soll auch der Generalcongre√ü alle Jahre vom 1. Januar bis 15. April sich versammeln. Von einem Congre√ü zum andern besteht ein Staatsrath, aus der H√§lfte der Senatoren zusammengesetzt. Das Ministerium ist aus einem Minister des Innern, des √Ąu√üern, der Finanzen, des √∂ffentlichen Unterrichts zusammengesetzt. Es besteht eine Centralregierung, welche allgemeine Angelegenheiten der einzelnen Staaten (Departements) leitet. Weder Geburt noch Reichthum sollen Vorrechte geben, vollkommene Gleichheit der Rechte bestehen, die politische Pre√üfreiheit nie suspendirt werden, G√ľterconfiscation u. Tortur, Einkerkerungen auf blo√üe Indicien hin nie mehr vorkommen. Jeder Mexicaner von 18 Jahren ist vollkommen selbst√§ndig u. frei, doch mu√ü jeder Deputirte 25, jeder Senator 30 Jahre, der Pr√§sident (stets geborener Mexicaner) 35 Jahre alt sein; indessen hat fast jede der seit 1823 bestehenden Regierungen hieran viel ge√§ndert, ohne die Constitution jedoch umzusto√üen. Eintheilung: fr√ľher nach der Revolution von 1823 in 19 Staaten u. 3 Gebiete; den 24. December 1836 in 24 Departements, dann in 19 Staaten, 1 F√∂deraldistrict u. 5 Gebiete, seit neuester Zeit in 20 Departements: Aguascalientes, Chiapas, Chihuahua, Cohahuila, Durango, Guanaxuato, Guerrero, Mexico, Mechoacan, Nuevo Leon, Oaxaca, Puebla, Queretaro, San Luis Potosi, Tabasco, Tamaulipas, Vera Cruz, Xalisco, Yucatan, Zacatecas; 5 Gebiete: Baja California, Colima Tehuantepec, Tlascala, Isla del Carmen u. den F√∂deraldistrict M., die Hauptstadt M., mit 12,57 Quadrat Leguas Gebiet. Jeder mexicanische Staat (letzt Departement) hat einen Gouverneur u. eine vom Volk erw√§hlte Junta. Das Milit√§r wird in jedem von einem General als Division√§r befehligt. Die Finanzen sind trotz des nat√ľrlichen Reichthums des Landes bei den vielfachen Unruhen sehr zerr√ľttet. Im Jahre 1856 betrugen die Staatseinnahmen 81/2 Millionen Pesos, die Staatsausgaben √ľber 13 Mill., war also 41/2 Mill. Deficit. Die Staatsschuld betrug 1856 die innere Schuld √ľber 75 Mill., die √§u√üere Schuld nahe an 53 Mill., unregulirte [210] Schuld √ľber 5 Mill., insgesammt √ľber 133 Mill., welche Summe bis 1858 ohne die schwebende Schuld auf 145 Mill. gestiegen war. Milit√§r: a) die active Armee soll bestehen aus 52,000 Mann Infanterie, 12,000 M. Cavallerie, 700 M. Artillerie, insgesammt 64,700 M.; b) die permanente Armee 16,000 M. Infanterie, 4000 M. Cavallerie, 6000 M. Artillerie, 1000 M. Sapeurs, insgesammt 27,000 M. Alles zusammen 92,000 M. Marine: 9 kleine Kriegsschiffe mit zusammen 35 Kanonen u. ungef√§hr 3000 M. Bemannung. Flagge: vertical gr√ľn, wei√ü u. roth getheilt, mit dem mexicanischen Adler in der Mitte; von Festungen gibt es wenig, Vera Cruz od. vielmehr das Fort St. Juan de Ulloa, ist die beste; doch ist das Land wegen der flachen K√ľsten schwer anzugreifen u. wegen der Gebirge leicht zu vertheidigen. Wappen: ein schwarzer Adler, welcher mit dem linken Fu√ü auf einer aus einem Felsen wachsenden Nopalpflanze steht u. mit dem rechten eine Schlange gefa√üt hat, welche er mit dem Schnabel zerrei√üt; Einfassung: ein Lorbeer- u. Eichenkranz. Hauptstadt Mexico. Vgl. Bullok, Sechs Monate in M., deutsch Weim. 1826; A. v. Humboldt, Essai politique sur le royaume de Nouvelle Espagne, Par. 1811, 2 Bde. (deutsch T√ľb. 1809‚Äď11, 5 Bde.); Ward, Mexico im Jahre 1827, √ľbersetzt von R√ľder, Lpz. 1828 f.; E. M√ľhlenpfordt, Darstellung der Republik M., Hann. 1844; Strecker, Die Republik M., Frankf. 1847; A. R. Th√ľmmel, M. u. Mexicaner, Erlangen 1848; Sartorius, M. als Ziel f√ľr deutsche Auswanderer, Darmst. 1850; Boguslawski, √úber deutsche Colonisation in M., Berl. 1851; R. H. Mason, Pictures of M., 1851; Estatuto organico provisonal de la Republica Mexicana, Mexico 1856; Heller, Reisen in M., Lpz. 1853; Wapp√§us, Handbuch der Geographie u. Statistik, Bd.i. 3. Abth. Lpz. 1858. Karten: A. v. Humboldt, Atlas g√©ographique et physique du Royaume de la Nouvelle Espagne, Par. 1811; Bru√©, Carte g√©n√©rale des Etats Union Mexicains, ebd. 1825; Kiepert, M., Texas u. Californien, Weim. 1847; Mapa de los Estados Unidos de Mejico.


Pierer's Lexicon. 1857‚Äď1865.

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