Vierding

Vierding, 1) (Verding, Ferto), im 14. Jahrh. eine Münzwährung, welche -j einer Mark, also 4 Loth Silber betrug, so rechnete man 1350 auf einen V. 16 böhmische Groschen. Als die Mark selbst Münze wurde, wurde der V. Scheidemünze u. nun erst ausgeprägt. In Schlesien war ein Bischofsvierding sonst eine Silbermünze, welche 1/4 eines Guldens betrug; 2) 1/4 Mark od. 4 Loth.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Vierding, der — Der Vierding, des es, plur. die e, ein nur noch in einigen Gegenden übliches Wort, eine Art Münze zu bezeichnen, welche der vierte Theil einer größern ist. In diesem Verstande ist in Schlesien ein Bischofs Vierdin g, eine Silbermünze, welche der… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

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  • Vierling, der — Der Vierling, des es, plur. die e, von vier und der Ableitungssylbe ling. 1. Ein Ganzes, welches aus vier Einheiten bestehet. So wird eine Scheidemünze, welche vier Pfennige gilt, sowohl ein Vierer, als ein Vierling genannt. Der letztere Nahme… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Viertel, das — Das Viertel, (sprich Virrtel,) des s, plur. ut nom. sing. Diminut. Viertelchen, ein aus vierte Theil zusammen gezogenes Wort, daher es auch noch von einigen Viertheil geschrieben wird, der vierte Theil eines Ganzen. Ein Viertel eines Kalbes, oder …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Salz — Das Salz der Erde sein: diejenigen sein, die das Evangelium überallhin bringen, die dem sittlichen Verfall auf Erden entgegenwirken. Auf die konservierende und reinigende Kraft des Salzes spielt die Bergpredigt (Mt 5, 13) an. Die Jünger werden… …   Das Wörterbuch der Idiome

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