Schleifen [1]

ÔĽŅ
Schleifen [1]

Schleifen, Verfahren zur Bearbeitung von Arbeitsst√ľcken durch Abtrennen sehr seiner Sp√§ne mit Hilfe der Schleifmittel. Wendet man feinste Schleifmittel zur Erzielung gl√§nzender Fl√§chen an, so geht das Schleifen in das Polieren (s.d.) √ľber. Das Schleifen findet f√ľr die Bearbeitung aller Metalle und Legierungen, von Email, Granit, Gummi, Glas, Holz, Horn, Marmor, Porzellan, Leder, Perlmutter, Steingut, Pappe u.s.w. Anwendung. S.a. Sandstrahlgebl√§se, S. 570.

A. Schleifen von Metallen.

Schleifmittel. Man unterscheidet nat√ľrliche und k√ľnstliche Schleifmittel, die in pulver- oder sandartiger Beschaffenheit gew√∂hnlich in d√ľnner Schicht auf eine Unterlage (Leinwand, Papier u.s.w.) aufgetragen (s.a. Polieren, S. 172) oder in Form kompakter Massen (Schleifsteine u.s.w.) zur Verwendung kommen. Die nat√ľrlichen Schleifsteine sind Sandsteine, Tonschiefer und Quarzsteine. Die k√ľnstlichen Schleifsteine sind entweder aus nat√ľrlichen oder aus k√ľnstlichen Schleifmitteln mit Hilfe von Bindemitteln hergestellt. Wir unterscheiden:

[706] 1. Tonerdehaltige Schleifmittel:

a) nat√ľrliche: reiner Korund (s.d.), gemeiner Korund (93–96% Al2O3, 0,7% Fe2O3, 2,6% SiO2, H√§rte 9), Schmirgel (48–70% Al2O3, 22–30% Fe2O3, 3–7,6% SiO2);

b) k√ľnstliche: k√ľnstlicher Korund, Korubin (87% Al2O3); die aus Beauxit (s.d.), dessen Zusammensetzung zwischen 62–69% Al2O3, 1–15% Fe2O3, 2–10% SiO2, 28–33% H2O schwankt, in elektrischen Oefen gewonnenen Produkte: Diamantin, Diamantit, Alundum, Elektrit.

2. Kiesels√§urehaltige, nat√ľrliche: Quarz, Feuerstein.

3. Siliciumkarbid (Carborundum, Carbosilite) SiC, mit 67–68% Si, 30% C, 1–1,5% Al2O3 und Fe2O3, H√§rte 9,5.

Die f√ľr die Herstellung der k√ľnstlichen Schleifsteine u.s.w. notwendigen Bindemittel sind zementartig erh√§rtende Substanzen, wie gebrannter Magnesit u.a. (mineralische Bindung; gegen N√§sse nicht widerstandsf√§hig), vegetabilische Oele, Natronwasserglas, Schellack, Celluloid, Gummi oder Kautschuk (elastische, weich angreifende Steine ergebend), Ton- oder Porzellanerde (keramische Bindung; die aus der Masse geformten Steine werden in Wei√ügl√ľhhitze gebrannt) u.a.

Die K√∂rnung und H√§rte mu√ü der H√§rte des zu schleifenden Materials, der Art und Oberfl√§chenbeschaffenheit der Arbeitsst√ľcke (rauh oder glatt), der gew√ľnschten Feinheit des Schliffs, der Umfangsgeschwindigkeit des Rades, ob na√ü oder trocken und ob freih√§ndig geschliffen wird, angepa√üt sein. Im allgemeinen hat man f√ľr hartes Material eine weiche und f√ľr weiches Material eine h√§rtere Scheibe zu w√§hlen. Unter gleichen Verh√§ltnissen mu√ü f√ľr gleiche Arbeitsst√ľcke ein weicheres Schleifrad (um zu raschen Verschlei√ü zu verhindern) rascher laufen als ein hartes, das langsamer laufen mu√ü, damit Erhitzen des Arbeitsst√ľcks und Verschmieren der Poren des Rades vermieden wird. Einen allgemeinen Anhalt f√ľr die Wahl der K√∂rnung und des H√§rtegrads eines Schleifrades gibt folgende Zusammenstellung:

a) Körnungen: grobes Korn zum Schleifen aus dem Rohen von Gußeisen, Schmiedeeisen, Stahl, Kupfer, Schleifen von Hartguß, sofern es sich hauptsächlich um das Abschleifen größerer Materialmengen handelt und es auf einen seinen Schliff nicht ankommt; mittelgrobes Korn zum Blankschleifen der Oberflächen an Stahl, Schmiedeeisen, Gußeisen, zum Schärfen von Maschinenmessern, zum Schleifen von Werkzeugen, Hartgußwalzen u. dergl.; mittelfeines Korn zum Schärfen und Schleifen von Werkzeugen (namentlich Fräsern), zum Abschleifen der Drehhobelstriche auf Arbeitsflächen, Schleifen von Hartwalzen, Anschleifen der Spitzen an Nadeln und Kratzenbändern u. dergl.; feines Korn zum Schärfen gewöhnlicher Werkzeuge, wie Bohrer, Meißel, Drehstähle u.s.w., sowie zum Feinschleifen von Maschinenteilen; sehr feines Korn zum Schärfen seiner Werkzeuge, zum Feinschleifen und Mattpolieren.

b) H√§rtegrade: weiche Scheiben haupts√§chlich zum Schleifen auf selbstt√§tig arbeitenden Schleifmaschinen f√ľr Hobelmesser, S√§gen, Oberfl√§chen von Gu√üstahl und Schmiedeeisen und zum Trockenschleifen kleiner Werkzeuge, die beim Schleifen nicht anlaufen sollen; mittelharte Scheiben zum Schleifen von Oberfl√§chen von Gu√üeisen, Stahl, Schmiedeeisen und hartem Messing, Schleifen von Zahnradl√ľcken, Trockenschleifen von Werkzeugen und Hartgu√üwalzen; harte Scheiben zum Abschleifen der Kanten an Gu√ü, Stahl, Schmiedeeisen und hartem Messing, Wegnehmen der Grate und Eingu√üstellen an Gu√üeisen, Sch√§rfen von Fr√§sern, Anschleifen der Spitzen an Nadeln und Kratzenb√§ndern, Na√üschleifen von Werkzeugen.

Na√ü- oder Trockenschleifen. Bei den Schleifmaschinen ist wegen des sch√§dlichen Schleifstaubs und wegen der Erhitzung der Arbeitsst√ľcke, die besonders bei geh√§rtetem Stahl und beim Pr√§zisionsschleifen zu vermeiden ist, das Na√üschleifen (sofern √ľberhaupt anwendbar) gebr√§uchlich. Der Wasserzuflu√ü mu√ü hierbei ein sehr reichlicher sein.

Ueber die Vorteile des Schleifens gegen√ľber andern Bearbeitungsverfahren (Drehen u.s.w.) vgl. [3] und [6].

Formen der Schleifwerkzeuge.

a) Schleifwerkzeuge f√ľr Handgebrauch. Diese aus nat√ľrlichen Schleifsteinen herausgearbeiteten oder k√ľnstlich hergestellten Werkzeuge werden besonders f√ľr feinere mechanische Arbeiten, zum Schlichten und Polieren von Metallwaren aller Art, zum Sch√§rfen und Abziehen von Messern und seinen Instrumenten, zum Bearbeiten von Gold- und Silberwaren, optischen Instrumenten u.s.w. verwendet. Sie kommen in verschiedenen K√∂rnungen vor, die je nach der zu verrichtenden Arbeit zu w√§hlen ist. Die haupts√§chlichsten Formen sind: flache Abziehsteine, flache, dreieckige, konische, halbrunde Feilen (ohne oder mit Holzunterlage [Heft]), Messerfeilen, (Muschel-) Abziehsteine f√ľr Bijoutiers, Abrutschplatten f√ľr Lithographen, Kupferstecher und Marmorarbeiter, kegelf√∂rmige Bohrer zum Erweitern und Gl√§tten von L√∂chern f√ľr Uhr- und Instrumentenmacher, Schmirgelabziehsteine f√ľr Profilhobelmesser u.a.

b) Schleifr√§der f√ľr Schleifmaschinen. Die aus nat√ľrlichen Schleifsteinen (in der Regel Sandsteinen) herausgearbeiteten Schleifr√§der besitzen fast ausschlie√ülich Scheibenform; sie werden mehr und mehr durch die gleichm√§√üigeren und in beliebigen Querschnitten herstellbaren k√ľnstlichen Schleifr√§der verdr√§ngt, deren haupts√§chlichste Formen die Fig. 142 zeigen. – Die Befestigungsart der Scheiben auf den Wellen ist f√ľr die Sicherheit des Betriebs von gr√∂√üter Bedeutung; am h√§ufigsten werden die Schleifr√§der zwischen Flanschen geklemmt (Fig. 14) unter Zwischenlage von Pappe, Gummi, Blei u.s.w., um ein Zersprengen der Scheibe beim Anziehen der Schrauben zu vermeiden. – Um ein Wegfliegen der einzelnen St√ľcke im Falle des Rei√üens einer Scheibe zu vermeiden, verwendet man Schleifr√§der mit Ans√§tzen (Fig. 14), die in Aussparungen der Flanschen eingreifen; Fig. 2 zeigt Flanschen, die nach Abnutzung des Scheibenrads gegen solche nach Fig. 1 ausgewechselt werden; denselben Zweck verfolgt man mit konischen Flanschen und konischen Scheiben (Fig. 3). Um das Material der Schleifr√§der bis auf einen kleinen Teil auszunutzen, wendet man die in Fig. 4 dargestellten Scheiben mit gro√üer Bohrung, in die Ans√§tze (Ringe) der Flanschen eingreifen, oder nach Fig. 5 (nur bei einzelnen Bindungsarten [s. oben][707] m√∂glich) mit einem gu√üeisernen Kern an; diese Anordnungen werden besonders angewendet, wenn die Schleifmaschinen keine der Abnutzung der Schleifr√§der entsprechende Erh√∂hung der Umdrehungszahl gestatten. Die Formen der Fig. 68 sollen ebenfalls durch entsprechende Gestaltung der Flanschen (Fig. 67) oder durch Schrauben (Fig. 8) das Wegfliegen der einzelnen St√ľcke zersprungener Scheiben verh√ľten; vgl. a. Unfallverh√ľtung. – Ringf√∂rmige Scheiben werden bisweilen in einer Flansche mit entsprechender Ausdrehung eingekittet, h√§ufig aber (Fig. 9) mittels eines Bodens zwischen zwei Flanschen gehalten. Auch Futter (Fig. 10) kommen zur Verwendung, die auf den Schleifmaschinen zwischen Flanschen eingespannt werden; der Schleifring wird mittels eines in mehrere Segmente geteilten konischen Rings gehalten.

Die Scheibe, gegen die sich die Bodenfl√§che des Schleifrings st√ľtzt, ist im Futter verschraubbar, so da√ü der Schleifring bis auf etwa 25 mm H√∂he ausgenutzt werden kann. – Fig. 11 zeigt ein Segmentschleifrad (Friedr. Schmaltz in Offenbach a. M.), dessen Schleiffl√§che sich aus einzelnen Schleifsegmentst√ľcken zusammensetzt, die durch einen Zwischenraum voneinander getrennt sind.

Sein Vorteil soll in einer geringeren Erhitzung der Arbeitsst√ľcke und des Schleifrads, einer weniger leichten Verschmierung der Segmentst√ľcke liegen und an gr√∂√üeren Arbeitsst√ľcken und bei gr√∂beren Schleifarbeiten, f√ľr die das Segmentrad bestimmt ist, eine hohe Arbeitsleistung besitzen.

Die gebr√§uchlicheren Profile der Scheibenr√§der sind in den Fig. 12–33, Scheiben mit tellerartigen und √§hnlichen Querschnitten in den Fig. 3442 dargestellt

Schleifmaschinen und Schleifvorrichtungen.

1. Zum Bearbeiten von Maschinenteilen u.s.w.

Wir haben hier zu unterscheiden, ob es sich nur um eine mehr oberfl√§chliche, keine Genauigkeit erfordernde Bearbeitung handelt, wof√ľr Beispiele die Entfernung der N√§hte an Gu√ü- und Schmiedest√ľcken, die Gl√§ttung von Schnittfl√§chen, das Blankmachen von Arbeitsst√ľcken u.s.w. sind (Schleifmaschinen zum Putzen und Schlichten) oder ob es sich um die Bearbeitung nach genauen Ma√üen (Pr√§zisionsschleifmaschinen) handelt.

a) Schleifmaschinen zum Putzen und Schlichten von Arbeitsst√ľcken. Das Arbeitsst√ľck wird entweder von Hand gegen die Schleifscheibe gehalten, wobei es in der Regel auf einer in der H√∂he der Drehachse oder auch im Scheitel des Schleifrads befindlichen Unterlage aufruht, oder es wird in Einspannvorrichtungen eingespannt und mit Hilfe dieser an das Schleifrad angedr√ľckt oder an ihm vorbeigef√ľhrt. – Fig. 43. Schwere Schleifmaschine (Friedr. Schmaltz, Offenbach a. M.) mit verstellbarer Vorlage zum Anbringen von Supporten u.s.w. – Fig. 44. Doppelte Schleifmaschine mit zwei Auflagen und einem Schleiftisch; f√ľr besonders[708] schwere Scheiben werden zur Unterst√ľtzung der Welle Arme, wie in der Figur angegeben, angeordnet. – Fig. 45. Horizontale Schleifmaschine; diese Maschinen eignen sich besonders f√ľr das Planschleifen (Abschruppen) von Fl√§chen, Platten, Schnitten, zum Fassettieren von Messingplatten, Kantigschleifen von Schl√∂ssern, Winkelteilen u.s.w. Als Schleifscheibe dient ein Ring bezw. Schleifzylinder oder, wenn es auf besondere Genauigkeit ankommt, ein Kupferring, in den das Schleifmittel eingedr√ľckt wird. Das Schleifen erfolgt mit freier Hand oder mittels eines Lineals oder eines beweglichen Halters zum Einspannen der Werkst√ľcke. Beim freih√§ndigen Schleifen m√ľssen f√ľr genaue, gleichm√§√üige Arbeit die Arbeitsst√ľcke gedreht und gleichm√§√üig auf die Schleifscheibe aufgedr√ľckt werden. – Fig. 46. Doppelte Fl√§chenschleif- und Abrichtmaschine mit rotierenden Stahlscheiben, die einen Bezug von Schmirgelleinen, Schmirgel- oder Filmpapier erhalten, die mit Hilfe einer besonderen (s. Fig. 46) oder auch vielfach an der Vorderseite der Maschine angebrachten Presse auf die mit Spiralnuten versehenen Stahlscheiben mittels Fisch- oder guten Tischlerleims aufgeklebt werden.

Die Scheibe erh√§lt etwa 40 m Umfangsgeschwindigkeit, der Schliff wird dadurch ein zarterer als mit dem massiven Schleifrad und die Arbeitsteilung eine gr√∂√üere. Die Maschine wird besonders zum Putzen und Schlichten, genauen winkligen Abrichten gerader, scharfkantiger kleiner Maschinenteile, Schlo√üteile, Beschl√§ge, zum Einpassen vorgehobelter oder gefr√§ster Arbeitsst√ľcke verwendet. Die Auflager sind beliebig verstellbar. D√ľnne oder kleine Arbeitsst√ľcke werden zweckm√§√üig mit magnetischen Werkst√ľckhaltern (Fig. 47) mit permanenten Magneten angepre√üt.

F√ľr Spezialzwecke verwendet man besondere Konstruktionen, z. B zum massenweisen Schleifen von Arbeitsst√ľcken mit parallelen Fl√§chen Parallelfl√§chenschleifmaschinen mit zwei Schleifzylindern, zwischen denen das in einen Support eingespannte Arbeitsst√ľck durchgef√ľhrt wird. – F√ľr das Schleifen von Gatter- und √§hnlichen S√§gebl√§ttern werden Schleifmaschinen mit zwei √ľbereinander angeordneten Schleifsteinen angewendet (Fig. 48), die mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufen. Der kleinere obere Stein dient nur zum Gegenhalten und wird bisweilen durch ein Druckst√ľck ersetzt.

W√§hrend die bisher erw√§hnten Schleifmaschinen eine festgelagerte[709] Schleifwelle besitzen, ist bei den nachfolgenden (Fig. 49 bis 51) die Achse des Schleifrads beweglich. – Fig. 49. H√§ngende (pendelnde oder freischwingende) Schleifmaschine f√ľr schwere, sperrige oder eingespannte Arbeitsst√ľcke. Das Gest√§nge schwingt um die Vorgelegewelle und ist derart eingerichtet, da√ü das Schleifrad w√§hrend des Arbeitens nach allen Richtungen bewegt werden kann; f√ľr das Abrichten von geraden Fl√§chen wird die Maschine mit einem (abnehmbaren) Schleifschuh versehen.

Die Aufh√§ngung der Maschine ist entweder eine feste oder sie h√§ngt an einer Laufkatze. – Fig. 50. Elektrische Handschleifmaschine (A.H. Sch√ľtte in K√∂ln a. Rh.). Die Schleifscheibe sitzt auf der verl√§ngerten Motorwelle. Andre Maschinen dieser Art besitzen einen Antrieb der Schleifradwelle durch eine biegsame Welle. – Fig. 51. Fl√§chenschleifmaschine mit gelenkigem, an der Wand (oder an einer S√§ule) befestigtem Ausleger und durch Handhebel l√§ngsverschieblicher Schleifradwelle.

Fig. 52 und 53. Riemenschleifmaschinen zum Bearbeiten stark gekr√ľmmter oder winklig gebogener Gegenst√§nde.

b) Präzisionsschleifmaschinen und -vorrichtungen.

α) Rundschleifmaschinen f√ľr Wellen, Bolzen u.s.w. Hierf√ľr werden bisweilen Schleifvorrichtungen benutzt, die auf den Support einer Drehbank aufgesetzt werden. Die eigentlichen Rundschleifmaschinen werden entweder mit feststehender Schleifscheibenwelle und in der L√§ngsachse des Werkst√ľcks verschiebbarem Werkst√ľcktisch ausgef√ľhrt oder mit verschiebbarem Schleifscheibensupport. – Fig. 54 und 55. Automatische Rundschleifmaschine (Friedr. Schmaltz, Offenbach a. M.) f√ľr zylindrische und konische Gegenst√§nde bis 2,5 m gr√∂√üter Schleifl√§nge und 800 mm gr√∂√ütem zu schleifendem Durchmesser. Das Schleifrad, 600 × 50 mm, besitzt zwei, der Spindelstock vier Geschwindigkeiten (im Mittel 250 mm Umfangsgeschwindigkeit des Arbeitsst√ľckes). Die Tischplatte ist zum Konischschleifen bis 7¬į horizontal drehbar; die Bewegung des Tisches erfolgt durch Zahnstangentrieb mit selbstt√§tiger Umsteuerung und mit vier verschiedenen Geschwindigkeiten. Die Zuschaltung des Schleifrads kann von Hand oder automatisch, sowohl grob als auch sein von 0,005–0,1 mm erfolgen und l√§√üt sich auf ein bestimmtes Ma√ü einstellen, bei dessen Erreichung selbstt√§tige Ausschaltung erfolgt. Der Tisch ist zum Auffangen und Ableiten des Wassers mit schr√§ger Fl√§che ausgebildet (vgl. Fig. 5b). Die Arbeitsst√ľcke drehen sich zwischen Spindelstock und Reitstock eingespannt; die Reitstockspindel ist federnd gelagert, damit die infolge der Erw√§rmung der Arbeitsst√ľcke eintretende Ausdehnung ungehindert erfolgen kann. Lange Arbeitsst√ľcke sind sorgf√§ltig durch nachstellbare Werkst√ľckst√ľtzen (L√ľnette, Fig. 56) zu unterst√ľtzen. – Ueber Rundschleifmaschinen √§hnlicher Bauart vgl. [7]–[9], √ľber die Vorsichtsma√üregeln beim Rundschleifen vgl. a. [3].

Nach [4] ist f√ľr Rundschleifmaschinen, wenn P die Tangentialkraft der Schmirgelscheibe in kg, v die Umfangsgeschwindigkeit in m, sec, w die Seitenverschiebung auf 1 Umdrehung des Arbeitsst√ľcks in mm, t die Schnittiefe in mm, E den Energieverbrauch in kg f√ľr 1 g Sp√§ne bezeichnet, f√ľr Stahl von 50 kg Fertigkeit pro qmm und f√ľr Gu√üeisen P = 7 bis 40, im Maximum = 80 kg. P nimmt mit wachsenden w und t zu und mit wachsendem v ab. Die spezifische Schleifleistung (Spangewicht in kg bei 1 kg Schmirgelverbrauch) nimmt bei mittelhartem Stahl mit wachsendem v (bis 35 m) zu und mit wachsenden w und t ab; bei Gu√üeisen nimmt die spezifische Schleifleistung mit wachsenden v und t zu und mit wachsendem w ab. Die mittlere Spanmenge in kg pro Stunde ist bei Stahl 20 kg, bei mittelhartem Gu√üeisen 50 kg. Der spezifische Energieverbrauch E in m/kg f√ľr 1 g Sp√§ne nimmt mit wachsendem v zu und mit wachsenden w und t ab. Als Mittelwerte f√ľr E k√∂nnen bei 30 m/min Umfangsgeschwindigkeit des Werkst√ľcks gelten:


Schleifen [1]

[710] β) Plan- oder Fl√§chenschleifmaschinen. Sie dienen zum Erzeugen ebener Fl√§chen; vollkommen ebene Fl√§chen lassen sich aber dabei wegen der w√§hrend des Schleifens eintretenden Abnutzung der Scheiben nicht herstellen. Bisweilen verwendet man gew√∂hnlich Tischhobelmaschinen (s. Hobeln), bei denen in dem Support eine Schleifvorrichtung befestigt wird. Die eigentlichen Planschleifmaschinen gleichen in ihrem Aufbau den Universalfr√§smaschinen, den Tischhobelmaschinen und f√ľr runde Arbeitsst√ľcke den Drehb√§nken mit horizontaler Planscheibe. – Fig. 57 zeigt eine kleinere Planschleifmaschine mit einem Querschlitten, einem darauf angeordneten L√§ngsschlitten mit selbstt√§tiger sto√üfreier Umsteuerung. Der Spindelkopf l√§√üt sich in senkrechter Richtung durch Schraube und Handrad bewegen, – Planschleifmaschinen, die nach Art der Hobel- oder Langfr√§smaschinen gebaut sind, zeigen die Fig. 58 und 59. Bei Fig. 58 geschieht die grobe Vertikaleinstellung der Spindel durch Zahnbogen und Zahnrad; die seine Einstellung wird durch Neigen des Spindellagergestells bewirkt, wozu die √ľber der Schmirgelscheibe angebrachte Handschraube dient. – Eine Rundfl√§chenschleifmaschine (Friedr. Schmaltz, Offenbach a. M.) ist in Fig. 60 dargestellt; diese Maschinen werden besonders auch f√ľr das Bearbeiten von Kolbenringen (f√ľr Dampf- u.s.w. Kolben) angewendet. Zum bequemen Befestigen der Arbeitsst√ľcke wird der Tisch mit Elektromagneten ausgestattet. Elektromagnetische Spannfutter f√ľr Fl√§chenschleifmaschinen sind in den Fig. 61 und 62 dargestellt. Ueber Kolbenringschleifmaschinen vgl. a. [10].

γ) Schleifmaschinen mit Planetspindeln. Vollf√ľhrt die Schleifradwelle au√üer der Drehung um ihre Achse noch eine Drehung um eine zu ihr parallele, so vollf√ľhrt sie eine »Planetenbewegung«. Solche Schleifmaschinen werden besonders zum Ausschleifen von H√∂hlungen und zum Rundschleifen von Zapfen bei still liegendem Werkst√ľck angewendet. – Fig. 63 zeigt einen √§lteren, zum Befestigen auf Drehbanksupporten bestimmten B√ľchsenschleifapparat, bei dem die Bewegung der Schleifradwelle von der Hauptwelle aus mittels zweier Riemen erfolgt. Die Exzentrizit√§t (Entfernung der Schleifradwelle von der Hauptwelle, um die sie kreist) kann ver√§ndert werden. Das Arbeitsst√ľck wird auf der w√§hrend des Schleifens[711] ruhenden Planscheibe aufgespannt. Wegen der √ľberh√§ngenden Massen des Apparats k√∂nnen besonders genaue Arbeiten damit nicht hergestellt werden. Man verwendet deshalb Schleifsupporte der aus Fig. 64 hervorgehenden Form, deren Exzentrizit√§t in der Regel w√§hrend des Schleifens verstellbar ist. Die Einrichtung der in diesen Figuren dargestellten Planetsupporte geht aus Fig. 65 und 66 hervor. Die Schleifradwelle l√§uft in einer exzentrisch durchbohrten B√ľchse, die selbst wieder in einer exzentrisch durchbohrten B√ľchse sich bewegt; die √§u√üere B√ľchse dreht sich w√§hrend des Schleifens mit geringer Umdrehungszahl. Die innere, exzentrisch ausgebohrte B√ľchse kann w√§hrend des Schleifens um ihre Drehachse verdreht werden. Fig. 67 zeigt die Stellung dieser B√ľchse und der Schleifradwelle beim Ausschleifen von H√∂hlungen (Fig. 66 und 67) oder beim Rundschleifen von Zapfen (Fig. 68 und 69); in Fig. 70 ist die B√ľchse so verdreht, da√ü die Achse der Schleifradwelle mit der Achse der √§u√üeren B√ľchse zusammenf√§llt und die Schleifradwelle keine Planetenbewegung mehr ausf√ľhrt, so da√ü z.B. bei geradliniger Schaltung des Werkst√ľcks Planschleifarbeiten (Fig. 71 und 72) ausgef√ľhrt werden k√∂nnen. – Die Planetenspindelschleifmaschinen besitzen entweder eine horizontale (Fig. 73) oder vertikale (Fig. 74) Planetenspindel. Bei horizontaler Anordnung mu√ü die Lagerung wegen der liegend angeordneten Schleifscheibe besonders bei l√§ngeren H√∂hlungen eine sehr sorgf√§ltige sein; im allgemeinen d√ľrfte die vertikale Anordnung mit R√ľcksicht auf den Schleifstaub und das leichtere Aufspannen der Arbeitsst√ľcke vorzuziehen sein [11], [12].

c) Schleifmaschinen f√ľr besondere Zwecke. Hier sind zu erw√§hnen: Schleifmaschinen f√ľr Hartgu√ür√§der und hartgelaufene Bandagen; Kulissenschleifmaschinen vgl. [13], [14]; Riemenscheibenschleifmaschinen; Zahnr√§derschleifmaschinen [15]; Walzenschleifmaschinen [16]; Daumen- oder Nockenschleifmaschinen [17]; Siederohrschleifmaschinen u.a.; Kugelschleifmaschinen, s. Kugelherstellung, Bd. 5, S. 742; Nadelschleifmaschinen, s. Nadelherstellung, Bd. 6, S. 554, Fig. 1–4; Kratzenschleifmaschinen, s. Baumwollspinnerei, Bd. 1, S. 606, Fig. 25 und 26.

2. Schleifmaschinen zum Schärfen von Werkzeugen.

α) F√ľr Dreh- und Hobelst√§hle verwendet man vielfach noch den rotierenden Sandstein, der aber mehr und mehr durch Schmirgelschleifmaschinen verdr√§ngt wird. Eine einfache Na√üschleifmaschine f√ľr Dreh- und Hobelst√§hle ist in Fig. 75 dargestellt. Zur Erzielung genauer Schneidwinkel dienen die Schleifmaschinen von Conradson [18] (auch als Gisholt-Werkzeugschleifmaschinen bezeichnet) und von Sellers & Co. [19], die mit einer in allen Richtungen nach Skalen einstellbaren Einspannvorrichtung f√ľr die Werkzeugst√§hle versehen sind. Fig. 76 stellt eine[712] derartige doppelte Schleifmaschine (Friedr. Schmaltz in Offenbach a. M.) dar.

β) F√ľr Fr√§sen, Reibahlen u.s.w. werden zum Sch√§rfen in der Regel. Spezialmaschinen verwendet. Die Fig. 77 und 78 zeigen eine Werkzeugschleifmaschine mit verschiedenen zu schleifenden Werkzeugen, und zwar Fig. 77 das Schleifen eines hinterdrehten Walzenfr√§sers mit spiralgewundenen Z√§hnen, deren Brust mit Hilfe eines Tellerscheibchens geschliffen wird. Der Fr√§ser ist auf einem zwischen zwei Spitzenb√∂ckchen drehbaren Dorn befestigt; ein Stellfinger dient ihm in seiner jeweiligen Lage als F√ľhrung. In gleicher Weise werden geradlinige hinterdrehte Walzenfr√§ser und alle Arten hinterdrehter Profilfr√§ser und Reibahlen gesch√§rft. Fig. 78 zeigt das Sch√§rfen eines konischen Werkzeugs mit gerieften Spiralz√§hnen vermitteln einer Schleifschale. Das Tischoberteil ist um so viel gedreht, da√ü die Schneidfl√§chen in die gleiche Richtung mit der Tischbewegung gelangen. F√ľr Messerk√∂pfe und Winkelfr√§ser verwendet man Einspannvorrichtungen, die auf den Tisch der Maschine aufgesetzt werden. Die Schaltung von Zahn und Zahn und das Vorbeibewegen des Werkst√ľcks an der Schleifscheibe erfolgen entweder von Hand oder selbstt√§tig. In der Regel werden diese Maschinen auch zum Rundschleifen von Bolzen und zum Innenschleifen von B√ľchsen u.s.w. eingerichtet. Bei den Werkzeugschleifmaschinen von Bath [20], Walker [21] u.a. ist die Schleifradwelle nicht festgelagert, sondern in die dem zu schleifenden Werkzeug gegen√ľber erforderliche Lage einstellbar; vgl. [5], [22]–[24].

γ) F√ľr Spiralbohrer. Das freih√§ndige Schleifen der Spiralbohrer ist zu verwerfen, weil es hierbei unm√∂glich ist, die Schneidkanten richtig zu schleifen (s. Bohrer, Bd. 2, S. 182). Bei den gebr√§uchlichsten Spiralbohrerschleifmaschinen [25] liegt der Spiralbohrer in einem Halter, der um eine windschief liegende Achse geschwenkt wird. Bei der vielverbreiteten Worcester-Maschine liegt diese Achse in der durch Fig. 79, bei einer neueren Anordnung (Patent Wei√üker) in der durch Fig. 80 gekennzeichneten Lage. Eine Maschine letzteren Systems ist in Fig. 81 dargestellt. Ueber die hierhergeh√∂rige Maschine von Sellers, welche von der Maschinenfabrik Grafenstaden gebaut wird, vgl. [26] Ueber die automatischen Spiralbohrerschleifmaschinen, z.B. von Struck (Fig. 82), s. [27], von Mayer & Schmidt in Offenbach a. M., s. [28]. Bei diesen Maschinen findet das Schleifen der Bohrer ohne Umspannen statt, und man erzielt deshalb genau gleichlange Schneiden.

δ) F√ľr Schneidmesser (Papier-, Tabakschneid-, Holzhobel-, Holzsch√§l-, Lederspalt-, Korkschneide-, Blechscher-, Gummischneidemesser u.s.w.). Diese Schleifmaschinen besitzen entweder gew√∂hnliche Schleifscheiben, deren Achsen parallel zur Messerschneide sind, die mit ihrer Zylinderfl√§che angreifen und demnach eine hohle Schneide erzeugen, oder Schleifzylinder, deren Achsen senkrecht zur Messerschneide stehen und die mit ihrer Stirnfl√§che angreifen und demnach eine ebene Zuschr√§gung der Messerschneide bewirken. In der Regel ist die Schleifscheibenwelle feststehend und das in einem Support eingespannte Messer wird von Hand oder selbstt√§tig an der Schleifscheibe (Fig. 83, Krumrein & Katz, Stuttgart) vorbeibewegt; nur f√ľr sehr lange Messer verschiebt man den das Schleifrad tragenden Support, Fig. 84 (Friedr. Schmaltz, Offenbach a. M.). Der auf dem Support sitzende Messerbalken kann um eine L√§ngsachse zur Einstellung des gew√ľnschten Schnittwinkels gedreht werden. Die Zustellung zwischen Schleifrad und Messer erfolgt entweder durch Verschieben des Messerbalkens oder durch Verschieben des Schleifrads. F√ľr das Schleifen von Kehlmessern[713] und Fassonhobeleisen sowie gleichzeitig von Hobelmessern mit gerader Schneide und Kreistagen dient die in Fig. 85 dargestellte Maschine. Sie besitzt auf gemeinsamer Welle Schmirgelscheiben in verschiedenen Dicken und mit verschiedenen Profilen.

ε) F√ľr S√§gen. Die S√§gensch√§rfmaschinen besitzen entweder eine festgelagerte Schmirgelscheibe, gegen welche die S√§ge von Hand gef√ľhrt wird, oder einen die Schmirgelscheibe tragenden verschiebbaren oder schwingenden Schneidkopf, der gegen die in einem Support eingespannte S√§ge vorgeschoben wird. Vielfach sind die S√§gensch√§rfmaschinen so eingerichtet, da√ü alle Bewegungen mit Hilfe von Steuerkurvenscheiben selbstt√§tig erfolgen. Sch√§rfmaschinen f√ľr Holzs√§gen mit wechselnder Lage der Brust- und R√ľckenfl√§chen der Z√§hne (s. S√§gen, S. 544, Fig. 4) m√ľssen f√ľr wechselseitigen Schr√§gschliff eingerichtet sein. – Fig. 86 zeigt eine automatische Universals√§gensch√§rfmaschine (D.R.P.), Friedr. Schmaltz, Offenbach a. M., die Gatter-, Kreis- und Bands√§gen zu sch√§rfen gestattet. Die rotierende Schleifscheibe bewegt sich auf und abw√§rts und wird mittels besonderer Mechanismen abwechselnd nach links und nach rechts schr√§g gestellt; der Vorschub des S√§geblatts erfolgt mit Hilfe einer Klinke. Der Schleifsupport ist auf jeden Schneidwinkel der Zahnbrust einstellbar. F√ľr Bands√§gen wird die Maschine mit F√ľhrungsrollen u.s.w., f√ľr Gatters√§gen mit Linealen, Einspannbacken u.s.w. ausgestattet. Vgl. a. [29] und [30].

B. Schleifen von Holz.

Als Schleifmittel verwendet man zum Schleifen von Hand Bimsstein und mit Glas- oder Flintsteinpulver bezogenes (Sand-) Papier oder Leinwand. Bei den Holzschleifmaschinen werden die Schleifscheiben, -walzen u.s.w. entweder mit Sandpapier √ľberzogen oder das Schleifmittel wird direkt auf ihnen aufgeleimt. Zu Holzschleifmaschinen werden angewendet: Schleifb√§nke (in ihrer Einrichtung den Polierb√§nken √§hnlich s. Polieren, S. 173, Fig. 10) insbesondere f√ľr gewundene Arbeitsst√ľcke; Scheibenschleifmaschinen mit horizontaler oder vertikaler Schleifscheibe, oder mit gelenkigem Ausleger entsprechend Fig. 51. Trommelschleifmaschinen ohne oder (Fig. 87, E. Kie√üling & Co., Leipzig-Plagwitz) mit Vorschub durch Gummiwalzen; um das Auftreten von Strichen durch die Schleifstrommel zu vermeiden, gibt man dieser eine hin und her gehende Bewegung in Richtung ihrer Achse. Riemenschleifmaschinen dienen zum Schleifen beliebig gestalteter Gegenst√§nde, z.B. Hammerstiele, Gewehrsch√§fte, Radspeichen u.s.w.

C. Schleifen von Glas.

F√ľr Spiegelscheiben verwendet man Schleifmaschinen, die eine Planscheibe besitzen, auf der die Glasplatte aufgegipst wird. Zwischen die Glasplatte und eine drehbare, auf ihr liegende Gegenscheibe, deren Achse au√üerachsig zu derjenigen der Planscheibe angeordnet ist, wird das Schleifmittel (geschl√§mmter Sand, Schmirgel) gebracht. Angetrieben wird nur die Planscheibe [2]. F√ľr beliebige Gegenst√§nde wendet man, sofern es sich um das Anschleifen ebener Fl√§chen handelt, Schleifmaschinen mit horizontaler Schleifscheibe an (Fig. 88). Das Arbeitsst√ľck a wird auf die Scheibe b mit Hilfe des Bretts d angedr√ľckt; das Schleifmittel ist in dem Beh√§lter c enthalten. F√ľr sonstige Schleifarbeiten gebraucht man Schleifb√§nke, die teils Schleifsteine, teils Scheiben aus Eisen, Kupfer, Zinn, Holz oder Kork tragen, wobei man als Schleifmittel Sand, Schmirgel u.s.w. verwendet. Das Schleifen von Linsen geschieht mit Hilfe von Schleif schalen, die nach dem Halbmesser der Linsen abgedreht sind.

D. Schleifen von Stein, s. Steinbearbeitungsmaschinen.

E. Schleifen von Edelsteinen, s. Edelsteinschleiferei.


Literatur: [1] Fischer, H., Die Werkzeugmaschinen, Bd. 1, 2. Aufl. Berlin 1905. – [2] Weisbach-Herrmann, Lehrbuch der Ingenieur- und Maschinenmechanik, Bd. 3, 3. Abt., 1. H√§lfte,[714] Braunschweig 1896. – [3] Darbyshire, H., Precision Grinding, New York. (Deutsch: Die Schleifmaschine in der Metallbearbeitung, Berlin 1908.) – [4] Schlesinger, Leistungsversuche mit nassen Schmirgel- und Carborundumscheiben (Mitteilungen √ľber Forschungsarbeiten, herausgegeben vom Verein deutsch. Ing. 1907, Heft 43); Ausz√ľge in der Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. und in der »Werkstattstechnik«. – [5] Jurthe, E., und Mietzschke, O., Handbuch der Fr√§serei, 2. Aufl., Frankfurt 1903. – [6] Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1903, S. 1653. – [7] Ebend. 1903, S. 1656. – [8] Ebend. 1906, S. 370. – [9] Werkstattstechnik 1907, S. 623, 628. – [10] Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1907, S. 171. – [11] Ebend. 1903, S. 675. – [12] Ebend. 1906, S. 374. – [13] Ebend. 1903, S. 676. – [14] Ebend. 1906, S. 411. – [15] Werkstattstechnik 1907, S. 625. – [16] Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1906, S. 369. – [17] Ebend. 1906, S. 416. – [18] Ebend. 1903, S. 1657. – [19] Ebend. 1903, S. 1658. – [20] Ebend. 1906, S. 417. – [21] Ebend. 1901, S. 548. – [22] Ebend. 1901, S. 546. – [23] Ebend. 1903, S. 677. – [24] Ebend. 1906, S. 416. – [25] Ebend. 1888, S. 970, 1010. – [26] Ebend. 1887, S. 278. – [27] Ebend. 1908, S. 1021. – [28] Ebend. 1906, S. 1024. – [29] Ebend. 1901, S. 814. – [30] Ebend. 1906, S. 1024. – [31] Tscheuschner, Handbuch der Glasfabrikation, Weimar 1885.

A. Widmaier.

Fig. 1., Fig. 2., Fig. 3., Fig. 4., Fig. 5., Fig. 6., Fig. 7., Fig. 8., Fig. 9.
Fig. 1., Fig. 2., Fig. 3., Fig. 4., Fig. 5., Fig. 6., Fig. 7., Fig. 8., Fig. 9.
Fig. 10.
Fig. 10.
Fig. 11.
Fig. 11.
Fig. 12–33., Fig. 34–42.
Fig. 12–33., Fig. 34–42.
Fig. 43., Fig. 44.
Fig. 43., Fig. 44.
Fig. 45.
Fig. 45.
Fig. 46.
Fig. 46.
Fig. 47.
Fig. 47.
Fig. 48.
Fig. 48.
Fig. 49.
Fig. 49.
Fig. 50.
Fig. 50.
Fig. 51.
Fig. 51.
Fig. 52.
Fig. 52.
Fig. 53.
Fig. 53.
Fig. 54 und 55.
Fig. 54 und 55.
Fig. 56.
Fig. 56.
Fig. 57., Fig. 58., Fig. 60.
Fig. 57., Fig. 58., Fig. 60.
Fig. 59.
Fig. 59.
Fig. 61.
Fig. 61.
Fig. 62.
Fig. 62.
Fig. 63., Fig. 68 und 69., Fig. 70–72.
Fig. 63., Fig. 68 und 69., Fig. 70–72.
Fig. 64., Fig. 65–67.
Fig. 64., Fig. 65–67.
Fig. 73.
Fig. 73.
Fig. 74.
Fig. 74.
Fig. 75.
Fig. 75.
Fig. 76.
Fig. 76.
Fig. 77.
Fig. 77.
Fig. 78., Fig. 81.
Fig. 78., Fig. 81.
Fig. 79 und 80.
Fig. 79 und 80.
Fig. 82.
Fig. 82.
Fig. 83.
Fig. 83.
Fig. 84.
Fig. 84.
Fig. 85.
Fig. 85.
Fig. 86.
Fig. 86.
Fig. 87.
Fig. 87.
Fig. 88.
Fig. 88.

http://www.zeno.org/Lueger-1904.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Schleifen ‚ÄĒ Schleifen, ein Zeitwort, welches so, wie alle, eine unmittelbare Nachahmung eines eigenth√ľmlichen Lautes ist, und hernach zu Bezeichnung aller derjenigen Handlungen gebraucht wird, welche mit diesem Laute verbunden sind, oder doch zuerst unter… ‚Ķ   Grammatisch-kritisches W√∂rterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • schleifen ‚ÄĒ und wenden k√∂nnen: gewandt, betr√ľgerisch sein. Agricola erkl√§rt diese alte Formel (II, 84):{{ppd}} ‚ÄÄ‚ÄÄ‚ÄĬĽSchleiffen vnd wenden ‚Äď d.i. liegen, triegen vnd verschlahen, das es leicht abgeht vnd nit saur wirt, dann schleiffen vnd wenden wil f√ľr sich… ‚Ķ   Das W√∂rterbuch der Idiome

  • Schleifen ‚ÄĒ bezeichnet: ein trennendes Fertigungsverfahren zum Formen, Sch√§rfen oder Gl√§tten, siehe Schleifen (Fertigungsverfahren) das Abtragen, Einebnen, Niederrei√üen von Geb√§uden, siehe Schleifung den Drill von Rekruten (Soldatensprache) oder zivilen… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Schleifen [3] ‚ÄĒ Schleifen . – Ein von der Norton Gesellschaft in den Handel gebrachtes neues k√ľnstliches Schleifmittel Crystolon ist ein Silicium Carbid. Scheiben aus diesem Material eignen sich besonders f√ľr die Bearbeitung von Metallen niedriger… ‚Ķ   Lexikon der gesamten Technik

  • schleifen ‚ÄĒ ¬Ļschleifen 1. a) abziehen, sch√§rfen, scharf machen, wetzen. b) abhobeln, abreiben, abschleifen, abschmirgeln, behobeln, einen Schliff geben/verleihen, facettieren, feilen, gl√§tten, glatt hobeln/machen, gravieren, polieren, scheuern, schmirgeln,… ‚Ķ   Das W√∂rterbuch der Synonyme

  • schleifen ‚ÄĒ V. (Mittelstufe) etw. durch Reiben scharf machen Synonym: sch√§rfen Beispiel: Das Messer schneidet nicht mehr, ich muss es schleifen ‚Ķ   Extremes Deutsch

  • Schleifen ‚ÄĒ Schleifen, 1) Schneidewerkzeugen nach dem H√§rlen u. Anlassen eine scharfe Schneide geben, indem man sie an eine sich umdrehende Scheibe, bes. an einen Schleifstein h√§lt. Werkzeuge, welche eine sehr feine Schneide bekommen sollen, m√ľssen noch… ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Schleifen [1] ‚ÄĒ Schleifen, das Wegnehmen seiner Teilchen von der Oberfl√§che eines Arbeitsst√ľckes zur Erzielung einer glatten Fl√§che (die oft sp√§ter poliert wird), zur Formgebung oder zur Herstellung scharfer Schneiden oder Spitzen an Werkzeugen (Sch√§rfen). Man… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Schleifen [2] ‚ÄĒ Schleifen (Demolierung, Demolition), die Zerst√∂rung der Verteidigungsanlagen einer Festung durch Abtragen der Ansch√ľttungen und Abbrechen des Mauerwerkes oder durch Sprengung (Demolitionsminen) ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Schleifen [2] ‚ÄĒ Schleifen f√ľr die Stra√üenbahngleise werden zur Umkehr der Fahrrichtung vielfach bei unzureichender Breite der Fahrd√§mme eingleisig mit einer Umf√ľhrung durch Neben oder Parallellstra√üen oder auf vorhandenen Pl√§tzen an den Linienendpunkten… ‚Ķ   Lexikon der gesamten Technik


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.