Roulette
/ʁuˈlɛt/ Substantiv, NeutrumGeschichte des Roulette
Die Ursprünge des Roulette werden dem französischen Mathematiker und Physiker Blaise Pascal zugeschrieben, der im 17. Jahrhundert bei der Suche nach einem Perpetuum mobile ein einfaches Rad mit nummerierten Fächern entwickelte.
Im frühen 19. Jahrhundert formalisierten die Brüder François und Louis Blanc die Spielregeln und führten das Einzelnull-System ein, um den Hausvorteil gegenüber dem Doppelnull-Rad zu senken. Sie brachten diese Version nach Bad Homburg und später nach Monte Carlo, wo Roulette zum Inbegriff des Casino-Spiels wurde.
Roulette-Varianten
Europäisches Roulette: 37 Felder (0–36), Hausvorteil 2,7 %. Die Standardvariante in den meisten Casinos.
Französisches Roulette: Identisches Rad wie beim europäischen Roulette, jedoch mit den Zusatzregeln „La Partage“ und „En Prison“, die den Hausvorteil bei einfachen Chancen auf 1,35 % senken.
Amerikanisches Roulette: 38 Felder (0, 00, 1–36), Hausvorteil 5,26 %. Durch die Doppelnull deutlich ungünstiger für den Spieler.
Alle Varianten sind in Online-Casinos ohne OASIS als Live-Dealer-Version verfügbar, während der deutsche GlüStV Online-Tischspiele einschränkt.
Spielregeln und Setzmöglichkeiten
Beim Roulette setzt der Spieler auf Zahlen, Zahlengruppen oder Eigenschaften (rot/schwarz, gerade/ungerade, hoch/niedrig). Man unterscheidet:
Innenwetten: Plein (einzelne Zahl, 35:1), Cheval (zwei Zahlen, 17:1), Transversale pleine (drei Zahlen, 11:1), Carré (vier Zahlen, 8:1), Transversale simple (sechs Zahlen, 5:1).
Außenwetten: Einfache Chancen (rot/schwarz, 1:1), Dutzende und Kolonnen (2:1). Einfache Chancen bieten die beste Auszahlungsquote.
Der Croupier leitet jede Runde mit „Rien ne va plus“ ein, sobald die Kugel geworfen ist.
Strategien: Martingale, Fibonacci & mehr
Obwohl kein System den Hausvorteil überwinden kann, haben sich verschiedene Setzsysteme etabliert:
Martingale: Verdopplung des Einsatzes nach jedem Verlust. Mathematisch auf lange Sicht nicht profitabel, da Tischlimits und begrenzte Bankrolls die Strategie limitieren.
Fibonacci: Der Einsatz folgt der Fibonacci-Folge (1, 1, 2, 3, 5, 8 ...). Konservativer als Martingale, aber ebenfalls ohne langfristigen Vorteil.
D'Alembert: Lineare Einsatzsteigerung nach Verlust, Senkung nach Gewinn. Gilt als moderateste Progressionsstrategie.
Beim Glücksspiel im Casino gilt grundsätzlich: Setzsysteme ändern nicht den Erwartungswert, sondern nur die Varianz-Verteilung.
Eine aktuelle Bestenliste und detaillierte Testberichte zu Anbietern außerhalb des deutschen OASIS-Sperrsystems finden Sie auf unserer Seite Casino ohne OASIS.